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	<title>Gordon Domnick &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Ripe &#038; Ruin: &#8222;Infinite Monkey Theorem&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 08:15:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Breaking Circles]]></category>
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<p>RIPE &amp; RUIN machen seit ca. fünf Jahren zusammen Musik. Seitdem hat die Band aus St. Pauli mehrere EPs und Songs veröffentlicht, mit denen sie auch auf verschiedenen Playlists landeten. <br>Im April 2018 erschien die EP <strong>„The Eye Of The World”,</strong> 2019 folgte <strong>„Breaking Circles“</strong> und im Januar 2020 das Debut – Album <strong>„Everything For Nothing“</strong>.<br>Heute erscheint eine weitere EP mit dem Titel <strong>„Infinite Monkey Theorem“.</strong></p>



<p>Die EP enthält vier Songs, in denen RIPE &amp; RUIN, bestehend aus <strong>Gordon Domnick</strong> (Vocals und Bass), <strong>Florian Kaninck</strong> (Gitarre) und <strong>Jannis Balzer</strong> (Drums) erneut komplexe Arrangements mit eingängigen Melodien zu zeitloser Rockmusik verbunden haben. Unaufgeregt, selbstbewusst und energisch mit vielen Details.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Infinite Monkey Theorem</h3>



<p><strong>„Everything I Ever Wanted“</strong> beginnt mit einer Basslinie, deren rhythmische Struktur von den Drums weiter ausgebaut wird. Die Sogwirkung dieses Einstiegs wird durch den zunächst noch sanften Gesang intensiviert. Bis dieser regelrecht losbricht. Hier und auch in den noch folgenden Songs zeigt <strong>Gordon Domnick</strong> ein gutes Gespür für das Setzen dramatischer Momente. Der Song beruhigt sich dann wieder und Bass und Drums bereiten in präsenter Zurückhaltung das Fundament, in das die Gitarre in eleganter Weise Licks einbettet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jesus is female. Her name is Meteora.</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-ruin-meteora.jpg" alt="ripe &amp; ruin meteora" class="wp-image-109583" width="108" height="108" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-ruin-meteora.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-ruin-meteora-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-ruin-meteora-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-ruin-meteora-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-ruin-meteora-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 108px) 100vw, 108px" /></figure></div>



<p>Groove, swingender Rock und mehrstimmiger Gesang bestimmen <strong>„Meteora“</strong>. Während die Musik für äußere Bewegung sorgt und mich nicht stillsitzen lässt, bahnt sich der Text langsam einen Weg ins Bewusstsein: „Meteora. Patron of the drunk. I know that you&#8217;re trying to save me. But I &#8218;m already numb“. Bei RIPE &amp; RUIN lohnt es sich immer, auf die Texte zu achten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Welt ist ein hungriger Ort </h3>



<p>So auch bei <strong>„We Break. We Fail”</strong> Ein Song über die Unzulänglichkeit des Menschen. Eigentlich wollen wir die Welt zu einem besseren Ort machen, schaffen es dennoch, uns ständig in Katastrophen zu manövrieren.</p>



<p><strong>„We Break. We Fail“</strong> ist ein wunderbarer Song. &nbsp;Komplex arrangiert beweisen RIPE &amp; RUIN, dass sie Handwerkszeug verstehen. Und auch, wie gut sie dabei intuitiv aufeinander abgestimmt sind. In dem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/ripe-ruin-interview-mit-gordon-domnick/">Interview</a>, das ich mit Gordon geführt habe, sagte er, dass er den Bass mehr am Gesang orientiert, als Bassisten das sonst machen. Diesem Song hat dies eine besondere Färbung gegeben. </p>



<p><strong>„Leaving Berlin“</strong> schwebt regelrecht auf einen zu und entwickelt sich zu einem sanften, radiotauglichen Song, der aber ein Lebensthema zum Inhalt hat:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&nbsp;„Halte nicht zu lange an Fehlern fest, nur weil du lange Zeit damit verbracht hast, sie zu begehen – LEAVING BERLIN ist ein Song über Enden und Abschlüsse sowie über den Mut den es erfordert, diese zu akzeptieren.“ (<a href="https://ripeandruin.bandcamp.com/album/ripe-ruin">Ripe &amp; Ruin</a>)</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitlos und unabhängig</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-infinite-monkey-theorem-cover.jpg" alt="ripe and ruin infinite monkey theorem cover" class="wp-image-109581" width="199" height="199" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-infinite-monkey-theorem-cover.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-infinite-monkey-theorem-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-infinite-monkey-theorem-cover-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /></figure></div>



<p>Auch auf dieser EP präsentieren RIPE &amp; RUIN wieder Songs mit abwechslungsreichem Aufbau. So haben sie verschiedene Möglichkeiten genutzt, um den Hörer in die Songs regelrecht hineinzuziehen: seien es die swingenden Basslinien, die Stimme, die sanft beginnt und dann bluesig-rau, einschmeichelt oder klagend wird. Die Drums schmücken aus, aber spielen sich dabei nie in den Vordergrund. Die Gitarre klingt mal geschmeidig elegant, mal richtig fett. Den Wechsel zwischen leisen und lauten, sanften und energischen Passagen beherrschen sie wirklich gut. Der an manchen Stellen mehrstimmige Gesang oder auch die Backing Vocals setzen zusätzliche Akzente.</p>



<p>Insgesamt machen RIPE &amp; RUIN einfach ihr Ding. Sie verstehen ihre Musik auch als Gegenentwurf zur Gleichförmigkeit. Und das haben sie auch mit <strong>„Infinite Monkey Theorem“</strong> wieder geschafft, ohne auf Teufel-komm-raus anders klingen zu wollen.</p>



<p>Die Produktion hat für einen fetten Sound gesorgt. Vielleicht liegt es daran, dass RIPE &amp; RUIN ihre Songs ganz analog beim Proben entwickeln. Oder daran, dass sie sie wieder in die Hände von <strong>Franz Plasa</strong> gelegt haben (der u.a. mit Selig, Udo Lindenberg und Rio Reiser gearbeitet hat).</p>



<p>Also es ist schön, was sie da abgeliefert haben: detailverliebt aber nie verkopft, dafür voller Blues und Rock!</p>
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		<title>Ripe &#038; Ruin: Interview mit Gordon Domnick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Breakin&#039; Circles]]></category>
		<category><![CDATA[Everything For Nothing]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Domnick]]></category>
		<category><![CDATA[Infinite Monkey Theorem]]></category>
		<category><![CDATA[ripe & ruin]]></category>
		<category><![CDATA[The Eye of the World]]></category>
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					<description><![CDATA[RIPE &#38; RUIN veröffentlichen am 26. März 2021 eine weitere EP. „Infinite Monkey Theorem“ ist nach der ersten selbstbetitelten EP (2015), „The Eye Of The World”, der EP “Breakin’ Circles” und ihrem Debut-Album „Everything&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>RIPE &amp; RUIN veröffentlichen am 26. März 2021 eine weitere EP. <strong>„Infinite Monkey Theorem“ </strong>ist nach der ersten selbstbetitelten EP (2015), <strong>„The Eye Of The World”,</strong> der EP <strong>“Breakin’ Circles”</strong> und ihrem Debut-Album <strong>„Everything For Nothing”</strong> (2020) eine weitere EP mit – so viel sei schon mal angemerkt –&nbsp; vier großartigen Rock-Tracks.</p>



<p>Da mir RIPE &amp; RUIN insbesondere seit <a href="https://metal-heads.de/reviews/ripe-ruin-mit-neuer-ep-the-eye-of-the-world-voe-06-04-2018/">„The Eye Of The World” </a>gut gefallen und ich mehr über die Band, ihre Arbeit, ihr Verhältnis zu St. Pauli und tippenden Affen wissen wollte, freue ich mich um so mehr, dass ich die Gelegenheit hatte, mich mit <strong>Gordon Domnick</strong>, Sänger und Bassist der Band, zu unterhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Like all good fruit the balance of life is in the ripe &amp; ruin“</h3>



<p><strong>Hey Gordon, ich freue mich sehr, dass wir heute über Ripe&amp;Ruin im Allgemeinen und auch über eure EP „Infinite Monkey Theorem“ sprechen können.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-band.jpg" alt="ripe and ruin band 2021" class="wp-image-109039" width="246" height="164" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-band.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-band-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/ripe-and-ruin-band-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /></figure></div>



<p><strong>Ripe &amp; Ruin werden meist als „Alternative-Rock-Band aus St. Pauli“ vorgestellt.</strong><br><strong>St. Pauli ist ja schon ein besonderer Stadtteil. Aber wie ist es dazu gekommen, dass St. Pauli als euer Standort genannt wird und nicht Hamburg? Also welche Rolle spielt der Stadtteil  für dich/euch? Hat er eine besondere Bedeutung für eure Musik?</strong></p>



<p>Wir haben alle viele Jahre lang auf St. Pauli gelebt. Der Stadtteil hat uns einfach geprägt. Die Extreme, der Schmutz, das Leid, aber auch die Freude, die Ekstase und die Leichtigkeit. Das sind alles Dinge, die St. Pauli in sich vereint. Ein quasi unerschöpflicher Pool an Geschichten und Inspiration.</p>



<p><strong>Ripe &amp; Ruin – wie ist es zu dem Namen gekommen? Wie weit ist er ‚Programm‘ oder ein roter Faden?</strong></p>



<p>Das ist eine Frage die natürlich immer wieder aufkommt. Als wir uns damals kennengelernt haben, wollten wir, dass uns der Name sozusagen „vor die Füße fällt“. Es sollte etwas sein, das uns alle verbindet. Eine gemeinsame Freundin ist damals sehr jung bei einem Unfall ums Leben gekommen. In ihrem Zimmer stand ein Spruch an der Wand:„Like all good fruit the balance of life is in the ripe &amp; ruin“.</p>



<p><strong>Ist dieser Spruch für euch dann so etwas wie eine Herausforderung geworden?</strong></p>



<p>Wir beschäftigen uns in unseren Songs viel mit Menschen, ihrem Leid und der verwirrenden, ungerechten und grausamen Welt, in der wir teilweise leben. Es passte einfach.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rock: das musikgewordene „Nein“</h3>



<p><strong>Alternative-Rock‘ ist ja auch ein weites Feld. Ihr versteht eure Musik als „Gegenentwurf zu musikalischem Fast-Food“. Wie würdest du jemandem, der euch noch nicht kennt, eure Musik/euren Stil beschreiben?</strong></p>



<p>Um ehrlich zu sein gar nicht. Ich finde es ist Zeitverschwendung Musik in eine Schublade einzuordnen. Einfacher ist zu sagen, was es nicht ist… nämlich schnell produzierte Musik aus der Dose. Jeder einzelne Ton ist hart erkämpft. Ob es am Ende gefällt oder nicht, ist dann nicht mehr unsere Sache.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/gordon-domnick-2-by-@rambleontour.jpg" alt="gordon domnick" class="wp-image-109040" width="240" height="247" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/gordon-domnick-2-by-@rambleontour.jpg 583w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/gordon-domnick-2-by-@rambleontour-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></figure></div>



<p><strong>Corey Taylor (SLIPNOT) hat in einem Interview gesagt: „Der neuen Rockmusik fehlt es an Besonderheit.“<br>Was hältst du von solche einer Aussage? Hat er damit Recht?</strong></p>



<p>Ich verstehe definitiv was er meint. Innovation findet momentan in anderen Bereichen statt. Ich höre zurzeit immer wieder Rockmusik, die eher nach hinten schaut. Fette Bluesriffs über wummernden Drums. Wirklich gute neue Rockmusik ist momentan schwer zu finden und das, obwohl die Message, die Wut, die der Rock verkörpert, das musikgewordene „Nein“ eigentlich aktueller denn je ist!</p>



<p><strong>Worauf führst du diese ‚Rückwärtsgewandtheit‘ zurück?</strong></p>



<p>Das Problem ist glaube ich, dass viele Rockmusiker einem sehr engen Narrativ folgen, um die Hörgewohnheiten ihrer Fans nicht zu verpassen. Verübeln kann man das aber niemandem. Es geht schließlich auch ums wirtschaftliche Überleben. Als Corey Taylor sagt sich sowas natürlich relativ leicht. Hoch oben aus dem Elfenbeintürmchen. Liebe Grüße übrigens…Grundsätzlich haben es junge Bands heute deutlich schwerer als früher. Ratschläge oder Kritik von oben haben deswegen immer einen faden Beigeschmack.</p>



<p><strong>Da stimme ich dir grundsätzlich zu. Das ist ja auch Aspekte, die ich z.B. beim Schreiben von Reviews immer im Hinterkopf habe.</strong><br><strong>Meiner Ansicht nach trifft das, was Corey Taylor kritisiert, auf euch nicht zu. Denn betrachtet man die Songs, die ihr seit 2015 veröffentlicht habt, wird deutlich, dass es euch um Abwechslung geht und um Texte, die sich mit wichtigen (Lebens-)Fragen beschäftigen.  Du schreibst die Texte und kannst daher wahrscheinlich am besten sagen, worum es euch in den Texten und mit der Musik geht.</strong></p>



<p>Es geht im Kern eigentlich immer um den Menschen und wie er in seiner Unzulänglichkeit der Sinnlosigkeit der Welt gegenübertritt. Die Abwechslung entsteht automatisch. Natürlich geht es mir an einem Montagmorgen anders als Samstagnacht. Ich frage mich ohnehin wie so viele Leute es hinbekommen, ein ganzes Album zu schreiben, auf dem jeder Song gleich klingt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich folge eher meiner Stimme als dem Schlagzeug</h3>



<p><strong>Diese Frage wird wohl erst einmal unbeantwortet bleiben, da die Wahrscheinlichkeit, dass ich eine Band interviewe, die solch ein Album herausbringt, relativ gering ist.</strong><br><strong>Doch zurück zu dir: Wann hast du angefangen Musik zu machen? Und wann hast du gemerkt: das ist mein Ding, das will ich (ausschließlich?) machen? Gibt es ein zweites Standbein?</strong></p>



<p>Mit 4 Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen. Das tue ich immer noch sehr gerne. Der Berufswunsch kam tatsächlich erst mit Anfang 20, nachdem ich Journalismus geschmissen hatte.<br>Ich wollte schon seit frühester Kindheit schreiben. Da war der Weg von Artikeln zu Songs dann nicht mehr allzu weit. Heute schreibe ich auch für andere Künstler, für Werbung und auch an einem Buch habe ich im letzten Jahr mitgewirkt. </p>



<p><strong>Du bist ‚die Stimme‘ von Ripe &amp; Ruin und spielst auch den Bass. Es heißt, du würdest ihn nicht spielen wie ein typischer Bass-Spieler. Was machst du denn anders?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/gordon-domnick-by-@rambleontour.jpg" alt="gordon domnick" class="wp-image-109041" width="249" height="315" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/gordon-domnick-by-@rambleontour.jpg 467w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/gordon-domnick-by-@rambleontour-237x300.jpg 237w" sizes="auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px" /></figure></div>



<p>Dadurch, dass ich gleichzeitig singe, bin ich in gewisser Weise limitiert. Ich vereinfache, wo es geht, und folge tendenziell eher meiner Stimme als dem Schlagzeug. Das führt unweigerlich zu Dingen, über die wohl die meisten Bassisten den Kopf schütteln würden. Außerdem komme ich von der Gitarre. Ich bearbeite den Bass des Öfteren mit einem Plektrum, was ja auch durchaus verpönt ist.<br><strong><br>Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Ripe &amp; Ruin für euch kein ‚Hobby‘, sondern ihr habt das Ziel, von der Musik zu leben. Bereits eure ersten Songs sind erfolgreich über Streaming-Plattformen verbreitet worden. Mit der ersten EP „The Eye Of The World“ seid ihr in diverse Spotify-Playlists aufgenommen worden.</strong></p>



<p><strong>Was sind Streamingplattformen für euch: Segen oder Fluch?</strong></p>



<p>Es ist wie es ist. Hätten wir früher möglicherweise mehr Geld mit unserer Musik durch Verkäufe generiert? Wahrscheinlich. Kennen uns durch die Streamingplattformen mehr Leute als ohne? Auch richtig. Die Musikindustrie ist ein ziemlich hartes Pflaster und der Zauber geht schnell verloren, wenn man das Ganze zu sehr zu einem „Produkt“ werden lässt. Deswegen versuche ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der Kirsche auf der Sahnetorte …</h3>



<p><strong>Ok. Außerdem seid ihr ja auch eine mitreißende Live-Band und habt schon in verschiedenen Formaten live gespielt. U.a. ein Headliner-Konzert im Molotow-Club oder auch als Support für MADSEN.</strong></p>



<p><strong>Welches Konzert war bisher euer bestes oder wichtigstes?</strong></p>



<p>Das magischste war, denke ich, das „Southside Festival“. Auf der gleichen Bühne zu spielen wie die eigenen Helden ist einfach unbeschreiblich. Dieses High bekommt man nicht so oft.<br>Die wichtigsten waren aber die Konzerte der letzten Tour. Wir haben wahnsinnig viel über uns gelernt, menschlich, musikalisch und künstlerisch.</p>



<p><strong>Und jetzt konntet ihr lange nicht auftreten. Wann habt ihr euer letztes Konzert gespielt? Was motiviert euch, wenn ihr nicht auftreten könnt? Denn in der Zwischenzeit ist ja eine neue EP entstanden.</strong></p>



<p>Das letzte Konzert war ein kleines open air in Hamburg im September letzten Jahres. Da das Spielen auch vorher nicht die wichtigste Triebfeder war, fehlt es uns nicht an Motivation. Wir wollen Musik machen, gute Songs schreiben, uns weiterentwickeln. Das Spielen ist nur die Kirsche auf der Sahnetorte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…und den tippenden Affen</h3>



<p><strong>Die momentane Sahne auf der Torte ist die EP „Infinite Monkey Theorem“. War das Gedankenexperiment von den endlos tippenden Affen, die dann eventuell zufällig auch Werke von Shakespeare schreiben könnten, der Ausgangspunkt für diesen Titel? Wenn ja, was bedeutet euch dieses Theorem in der aktuellen Situation/außerhalb solch eines Gedankenexperimentes?</strong></p>



<p>Ich freue mich darüber, dass dir der Titel aufgefallen ist. Ich bin vor geraumer Zeit mal über dieses Bild gestolpert und habe uns irgendwie in diesem Affen wiedererkannt. Wir schreiben sehr viel. Die Sachen, die rauskommen sind wirklich nur die Spitze des Eisberges. Ob dann irgendwann auch mal ein Shakespeare dabei ist werden wir sehen. Außerdem beschreibt es irgendwie künstlerisches Arbeiten an sich: chaotisch, frei und nicht an Sinn &amp; Zweck gebunden.</p>



<p><strong>Habt ihr euch aufgrund der Corona-bedingten Situation für die EP mehr Zeit genommen oder auf andere Dinge geachtet als sonst?</strong></p>



<p><strong>Ich finde die Songs sind noch differenzierter, vielschichtiger geworden – ausgefeilter aber auch tiefer im klassischen Rock verwurzelt …</strong></p>



<p>Wir hatten mehr Zeit als sonst. Definitiv. Was das die anderen Beobachtungen angeht, kann ich dazu nicht besonders viel sagen… man nimmt seine eigenen Songs sowieso immer anders war als jemand außenstehendes. Aber natürlich entwickeln wir uns als Musiker und Künstler ständig weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Videos</h3>



<p><strong>Ihr nutzt ja nicht nur die Musik sondern auch kreatives Artwork und unterschiedlich gestaltete Videos. Da gibt es lustige (s. „Elephant“), ‚typische‘ die-Band-wird-bei-der-Performance-gefilmt Videos (s. „Stay“), gestaltete Lyric-Videos (s. „We Break. We Fail“) oder animiert (s. „Greed“).</strong></p>



<p><strong>Welche Rolle spielen Artwork und Videos?</strong></p>



<p>Eigentlich eine unverzichtbar große. Sie schlagen die Brücke zwischen der Gedankenwelt des Künstlers und den Fans. Wir arbeiten grade an einem sehr aufwändigen Video für „Leaving Berlin“. Hier verbirgt sich auch bereits der springende Punkt. Musikvideos sind sehr aufwändig und bedürfen einer immensen Planung. Das fällt bei uns oft hinten über, weil wir dann doch lieber im Proberaum oder im Studio stehen.</p>



<p><strong>Zu einigen eurer Songs (wie z.B. „Nothing“) gibt es eine Snow White Video &#8211; Session: in schwarz-weiß gehalten und mit Erwartungen bzw. Überraschung spielend, die in diesem Fall mit Gender Expression. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen? Welche Reaktionen habt ihr erhalten?</strong></p>



<p>Wir brauchten eine Idee, die sich leicht umsetzen ließ und gleichzeitig mit einem starken Eindruck/ Überraschungseffekt um die Ecke kommt. Die Reaktionen waren ausschließlich positiv.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Mensch als „perfekter Fehler“</h3>



<p><strong>Die Songs der EP handeln u.a. von Fehlern, Unzulänglichkeiten und dem Umgang damit, aber auch davon, dass wir darum bemüht sind, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, es aber immer wieder schaffen, uns von einer Katastrophe in die nächste zu manövrieren. Der Mensch als „perfekter Fehler“. Ist dies eine Form der Akzeptanz, ein Aufruf, nicht so hart zu sich selbst zu sein oder eher eine Art Schulterzucken?</strong></p>



<p>Weder noch. Es ist einfach eine Feststellung. Eine Beobachtung. Ich persönlich leide darunter. Was der Hörer mit dieser Information anfängt ist ihm überlassen.</p>



<p><strong>Der erste Song der EP heißt „Everything I Ever Wanted“ – welche Wünsche und/oder Ziele hast du für Ripe &amp; Ruin für die nächste Zeit?</strong></p>



<p>Ich wünsche mir, dass wir nicht aufhören uns weiterzuentwickeln. Auch wenn das möglicherweise heißt, den ein oder anderen Hörer zu verlieren.</p>



<p><strong>Gibt es noch etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest?</strong></p>



<p>Unter Nutella gehört Butter! (Und die neue EP von <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=DesRocs">DesRocs</a>… gute neue Rockmusik!)</p>



<p><strong>Vielen Dank für deine Antworten!</strong></p>



<p><strong>Die Review zu „Infinite Monkey Theorem“ erscheint demnächst hier bei Metal-Heads.de.</strong></p>
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		<title>RIPE &#038; RUIN kündigen neues Album an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2021 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Nachdem RIPE &amp; RUIN 2015 mit ersten Songs an die Öffentlichkeit traten, hat sich so einiges bei der Band aus Hamburg getan. Sie nahmen Veränderungen in der Besetzung und im Aufbau vor, waren zu Fünft, dann ein Quartett und jetzt ein Trio. Im Februar 2018 veröffentlichten sie den Song <strong>„Clarity</strong>“. Damit landeten sie nicht nur auf vielen Playlists, sondern er machte sie auch zu einem ‚Geheimtipp‘ in Sachen Alternative Rock.</p>



<h3 class="wp-block-heading">‚Independent‘ auf verschiedenen Ebenen</h3>



<p>Im April 2018 erschien die EP <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/ripe-ruin-mit-neuer-ep-the-eye-of-the-world-voe-06-04-2018/">„The Eye Of The World”</a></strong>.  2019 folgte <strong>„Breaking Circles“</strong> und im Januar das Debut – Album <strong>„Everything For Nothing“</strong>.  Und nun kündigt das Trio, bestehend aus <strong>Gordon Domnick</strong> (Vocals und Bass), <strong>Florian Kaninck</strong> (Gitarre) und <strong>Jannis Balzer</strong> (Drums) ihr nächstes Album an. Es wird den Titel <strong>„Infinite Monkey Theorem“</strong> tragen und am 26. März 2021 erscheinen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitlose Rockmusik</h3>



<p>RIPE &amp; RUIN haben mit ihren EPs und dem Album <strong>„Everything For Nothing“</strong> immer wieder gezeigt, wie eine Gradwanderung zwischen anspruchsvoll und eingängig zu einer zeitlosen und spannungsreichen Musik führen kann. Mit vielen Details eingebettet in eine energische und kompromisslose Struktur, klingen RIPE &amp; RUIN manchmal melancholisch und bluesgetränkt, dann wieder rockig und dreckig. Aber immer eigensinnig und mit vollem Einsatz. Daran hat nicht nur die mal variationsreiche Stimme von Gordon Domnick einen besonderen Anteil, sondern auch der fette Gitarrensound, den Florian Kaninck mit in aller Ruhe präsentierten Riffs garniert und die manchmal richtig wuchtigen Drumsparts von Jannis Balzer.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-1200x675.jpg" alt="ripe and ruin band" class="wp-image-60369" width="250" height="141" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-600x338.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">„Infinite Monkey Theorem“</h3>



<p>Ich bin schon sehr gespannt, welchen Bezug <a href="https://www.ripeandruinofficial.com/">RIPE &amp; RUIN</a> mit dem kommenden Album <strong>„Infinite Monkey Theorem“</strong> zum Theorem vom endlos tippenden Affen, der, wenn er nur lange genug zufällig auf die Tasten tippt, auch sinnvolle Sätze schreiben wird, herstellen.</p>



<p>Auf jeden Fall können wir uns auf aufregend direkte und klare Songs, mit massiven ebenso wie mit verspielten Passagen freuen.</p>



<p>Mit <strong>„We Break. We Fail”</strong> gibt es bereits eine erste Singleauskopplung.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Ripe &amp; Ruin - We Break. We Fail. (Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/r9y1vlWwj_8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>RIPE &#038; RUIN mit neuer EP &#8222;The Eye Of The World&#8220; (VÖ: 06.04.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 15:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Kaninck]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Domnick]]></category>
		<category><![CDATA[Jannis Balzer]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[ripe & ruin]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
		<category><![CDATA[The Eye of the World]]></category>
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					<description><![CDATA[Die aus Hamburg – St.Pauli stammende Blues-Rock-Band RIPE  &#38;  RUIN veröffentlicht fünf Songs als EP, die ab dem 06.04.2018 über DOCK 7/Soulfood vertrieben wird. Ein tolles Cover und eine überraschende Erklärung Beim Öffnen der&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus Hamburg – St.Pauli stammende <strong>Blues-Rock-Band <a href="https://www.facebook.com/ripe.ruin/">RIPE  &amp;  RUIN</a></strong> veröffentlicht fünf Songs als EP, die ab dem <strong>06.04.2018</strong> über DOCK 7/Soulfood vertrieben wird.</p>
<h3>Ein tolles Cover und eine überraschende Erklärung</h3>
<p>Beim Öffnen der News finde ich ein <strong>tolles Cover v</strong>or. Der Titel <strong>&#8222;The Eye Of The World&#8220;</strong> bestätigt den ersten Eindruck, dass es sich um ein Auge handelt.</p>
<p>Die Erklärung steht im Pressetext: der dort abgebildete Teil des Auges enthält Facetten der Augen jedes einzelnen Bandmitglieds und steht als <strong>Symbol für ihre Sicht auf die Welt</strong>.</p>
<h3>Das Line-Up ist die nächste Überraschung</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-60369 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-300x169.jpg" alt="ripe and ruin band" width="300" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-600x338.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />RIPE &amp; RUIN sind <strong>Gordon Domnick (Gesang), Florian Kaninck (Gitarre) und Jannis Balzer (Schlagzeug).</strong> Alle drei haben die Hamburg School of Music besucht. <strong>Gordon Domnick</strong>s Stimme begeistert mich, seitdem ich ihn als <strong>Sänger der Bluesrock-Formation &#8222;THE BLUE POETS&#8220;</strong> um Marcus Deml gehört habe.</p>
<p>Bei RIPE &amp; RUIN kann er seine Möglichkeiten, <strong>die Stimme direkt, roh, dreckig aber auch sanft und einschmeichelnd klingen zu lassen</strong>, in entsprechender klanglicher Umgebung entfalten.<br />
Florian Kaninck entlockt seiner Gitarre neben voll klingenden Riffs auch unverzerrte und gerade heraus gespielte Melodien, während Jannis Balzer am Schlagzeug rhythmisch klare Akzente setzt, sich einerseits zurück hält, um dann wieder die Dynamik kraftvoll anzutreiben.</p>
<p>Das Trio schafft damit das, was Blues-Rock ausmacht: ungeschönte, manchmal rohe und dreckige Musik.</p>
<h3>Low-Budget Schlagzeug und eine alte Telecaster erzeugen Blues-Rock-Feeling</h3>
<p>Vielleicht kam dem entgegen, dass die Songs auf einem <strong>Low-Budget Schlagzeug und einer alten Telecaster</strong> eingespielt wurden. Oder sind die Instrumente so zu diesem Zweck ausgesucht worden? Wie auch immer: es klingt richtig gut!</p>
<p><strong>&#8222;She&#8217;s Like The Sea&#8220;</strong> ist eine ruhige Nummer, die klanglich zunächst <strong>etwas von Proberaum und eben &#8218;Low-Budget&#8216;</strong> hat. Dies ist positiv gemeint, weil hierdurch <strong>der ungekünstelte und direkte Umgang mit der Musik</strong> spürbar wird. Dies gilt auch für<strong> &#8222;Scars&#8220;</strong>, der durch seine Direktheit und Ungeschliffenheit unter die Haut geht. Hier wird technisch nichts &#8218;geglättet&#8216; und es entsteht ein handgemachter Sound.</p>
<p>Der Song <strong>&#8222;Clarity&#8220;</strong>, der bereits am 02.02.18 veröffentlicht wurde,  beginnt ruhig und fast verträumt, die Gitarre unterstreicht den Gesang mit Akkorden, bis sie eine eigene Melodie entwickelt und der Song sich hinsichtlich der Dynamik immer weiter steigert. Dabei bleibt er aber<strong> ein unaufgeregter und intensiver Rocksong </strong>mit viel Atmosphäre.</p>
<p>Bei <strong>&#8222;Fix You&#8220;</strong> geht es ordentlich zur Sache: sowohl<strong> rhythmisch als auch bezüglich der Melodie werden weitere Register gezogen</strong>. Gordon Domnick kann hier wieder einmal hören lassen, wie wunderbar dreckig seine Stimme klingen kann, die er aber immer wieder sicher mit  klaren Tönen in ruhigere Gefilde zurückführt.</p>
<p>Den Abschluss macht<strong> &#8222;Drive&#8220;</strong>, der wieder stark auf die Stimme setzt, die durch die cleane Gitarrenbegleitung unterstrichen wird. Die Gitarre erzählt dann die Geschichte, mit der die Stimme begonnen hat, ruhig und eindringlich weiter. Immer begleitet von einem sich gut in die Dynamik einfindenden Schlagzeug.</p>
<p><strong>&#8222;Stay&#8220;</strong> ist zwar nicht auf der EP zu finden, hat es mir aber besonders angetan. Er macht <strong>das Potential, über das Ripe &amp; Ruin verfügen</strong>, deutlich und daher möchte ich ihn euch nicht vorenthalten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Ripe &amp; Ruin - Stay" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ay6dDwmTycY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens gibt es bereits eine selbstbetitelte EP, die 2015 fertiggestellt wurde. Diese EP  könnt ihr bei <a href="https://ripeandruin.bandcamp.com/album/ripe-ruin">bandcamp</a> erstehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!</p>
<p>Die neue EP &#8222;The Eye Of The World&#8220; kann ich nur empfehlen.  Für Blues-Rock-Fans ein &#8218;Muss&#8216;!</p>
<p>Wer RIPE &amp; RUIN <strong>live</strong> erleben möchte kann dies hier tun:</p>
<p>11.04.18 │Berlin (Badehaus)</p>
<p>26.04.18 │Hamburg (Molotow) Release-Show</p>
<p>&nbsp;</p>
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