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		<title>Peavy: Soundchaser &#8211; Lebenslänglich Heavy Metal. Mein Leben mit Rage</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 18:01:00 +0000</pubDate>
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<p>Pünktlich zum 1. Advent möchten wir euch gerne das passende Geschenk für jeden Metalhead (ihr könnt euch auch gerne selber beschenken) für den Nikolaustag oder später für die besinnliche Weihnachtszeit vorstellen. <strong>Am 06. Dezember 2024 erscheint mit &#8222;Soundchaser &#8211; Lebenslänglich Heavy Metal. Mein Leben mit Rage&#8220;</strong> die Biographie von Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner bei SPV / Steamhammer. <strong>Zusammen mit Timon Menge blickt Peavy auf 400 Seiten zurück auf 40 Jahre Rage und 60 Jahre insgesamt. Und so viel sei vorab schon verraten. Selbst für einen Fan wie mich (nicht umsonst ist mein Nickname hier auch Soundchaser) gab es viel Neues zu entdecken und zu hören</strong>. Und um das Fazit schon jetzt einmal zu ziehen: Das Buch ist eine <strong>mehr als unterhaltsame Pflichtlektüre für jeden Metal Fan</strong> und gibt gleichzeitig einen sehr persönlichen Einblick in die Entwicklung der deutschen Metalszene seit den frühen 80ern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Peavy und sein Leben vor und neben Rage</h3>



<p>Die Biographie beginnt <strong>in einem Hotelzimmer 1996 in Buenos Aires und draußen warten Polizisten mit Maschinengewehren. Im Visier nicht irgendwer, sondern Rage</strong>&#8230; Heil herausgekommen sind sie. Denn 23 Jahre später sind Rage zusammen mit dem Lingua Mortis Orchester Headliner beim 30. Wacken Open Air. <strong>Sprung zurück in den Winter 1979 in Herne. Dark Lights, Peavys erste Band kommt überraschend zu ihrem ersten Auftritt. 5 Songs und als Bezahlung gab es Freibier</strong>. Das es überhaupt dahin kam, gleicht einem kleinen Wunder. Denn seine Kindheit war nicht gerade einfach und schwere Krankheiten bestimmten seine ersten Lebensjahre. Das Ruhrgebiet war damals nun nicht wirklich bekannt für gesunde Umweltbedingungen.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Der Knochenmann&#8230; <strong>Peavys Faszination für Knochen ist weithin bekannt</strong>. Geerbt hat er sie wohl von seinem Vater, einem Lehrer für Biologie und Chemie. Neu für mich war allerdings, <strong>dass er schon im Grundschulalter mit dem fachgerechten Präparieren begann</strong>. Ein entsprechendes Fachbuch über die korrekten Techniken lag sogar einmal unter dem Weihnachtsbaum und so begann Peavy später auch eine Ausbildung als Präparator und ist bis heute in dem Bereich (auch Abgüsse und Rekonstruktion) tätig. Unter anderem war eines seiner werke auch in Terra X zu sehen. Seine Chefin Ute Ledebur spielte übrigens gleich zweimal eine sehr wichtige Rolle.</p>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="708" height="1000" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/Soundchaser-Buchcover.jpg" alt="Soundchaser Buchcover" class="wp-image-178421" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/Soundchaser-Buchcover.jpg 708w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/Soundchaser-Buchcover-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 708px) 100vw, 708px" /></figure>
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</div>



<h3 class="wp-block-heading">Rage, Avenger und die frühen Jahre</h3>



<p>Als aus Avenger schon Rage geworden war, stand 1986 das Angebot einer großen Europatour mit Destruction und Kreator im Raum. Was tun? <strong>Peavy war noch in der Ausbildung und so fragte er seine Chefin Ute um Rat un d sie ermunterte ihn dem Traum zu folgen und zu kündigen. Vielen Dank Ute! Wer weiß was wir alles hätten missen müssen ohne diese Unterstützun</strong>g. Zu der Zeit waren Rage schon bei Noise unter Vertrag und nach der Tour und ersten Wechseln in der Band folgte das zweite Album &#8222;Execution Guaranteed&#8220; und danach brach alles auseinander. Peavy stand mit dem Namen Rage auf einmal alleine da. Festhalten möchte ich aber, dass er mit den Jungs aus den ersten Tagen heute immer noch befreundet ist. Aber wie dem auch sei, der erste große Umbruch in der Historie von Rage war da. <strong>Erwähnen möchte ich aber noch Ralf Hubert, dem Produzent der ersten  beiden Alben. Er hatte einen großen Einfluss auf das Songwriting</strong> und brachte Peavy auch mit neuer Musik in Berührung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Peavy, Manni und Christos &#8222;Efthi&#8220; &#8211; das klassische Line-Up</h3>



<p><strong>Peavy saß mit den Trümmern seiner Karriere vor dem Stennert (dazu später noch mehr) als Efthi, sein alter Grundschulkumpel vorfuhr</strong> um sich sein Exemplar von &#8222;Execution Guaranteed&#8220; signieren zu lassen. Das nennt man wohl Schicksal und markierte gleichzeitig den Start des klassischen Rage Line-Ups dann zusammen mit Manni Schmidt. Stellvertretend möchte ich nur Alben wie &#8222;<strong>Trapped!</strong>&#8220; und &#8222;<strong>The Missing Link</strong>&#8220; nennen um die Bedeutung dieser Konstellation für die Bandgeschichte und die Metal Szene insgesamt zu unterstreichen. Auch <strong>entstand damals der Soundchaser als Bandmaskottchen und Rage eroberten auch Japan</strong>, wo sie bis heute eine große Rolle spielen. Und die Zeit dort auch immer wieder sehr genießen (Stichwort Nagoya Chicken Wings Challenge).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht jede Besetzung war harmonisch</h3>



<p>Natürlich wird jede Besetzung in der langen Geschichte gewürdigt und nicht jede endete harmonisch. Aber auch jede hatte ihre Highlights. <strong>Die ganzen Lingua Mortis Sachen mit der Rage Wegbereiter für folgende Kollaborationen von Metal Bands mit klassischen Orchestern waren</strong>. Auch wenn Rage es in meinen Augen und Ohren am Besten hinbekommen haben. Aber auch viele Auftritte bei Stefan Raab und <strong>das ikonische &#8222;Straight To Hell&#8220; welches Bully Herbig im &#8222;Schuh des Manitu&#8220; verwendete</strong>. Die Zeit mit Victor Smolski hatte einige musikalische Highlights. Aber als jemand der alle Line-Ups seit Ende de 80er live erlebt hat, kann ich sagen, dass das jetzige und das klassische Trio mit Peavy, Manni und Efthi als Gemeinschaft am besten harmonieren. Das ist auch etwas das im Buch deutlich wird. <strong>Das Menschliche und der freundliche Umgang miteinander sind etwas das sich wie ein roter Leitfaden durch Peavys Leben ziehen</strong>. Daher hat es mich persönlich auch sehr gefreut das er wieder mit Manni und Efthi unter dem Banner Refuge zusammen Musik macht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Refuge - &quot;The Man In The Ivory Tower&quot; (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/EqXXBqdeCFw?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Rage, Motörhead, Saxon, Deep Purple und Manowar</h3>



<p>In vierzig Jahren Rage gab es <strong>unzählige Touren, Begegnungen und Anekdoten</strong> und ich möchte hier nur ein paar wenige streifen. Respekt mussten sich Rage in jungen Jahren als Support von Saxon und Motörhead erst verdienen. Sie haben es geschafft <strong>und was Peavy darüber zu berichten weiß ist mehr als lesenswert, speziell über Lemmy der wirklich eine einzigartige Persönlichkeit war</strong>. Ein paar der berichtenden Zahlen sind wirklich beeindruckend oder erschreckend, je nach Sichtweise. Und die Bühne mit Deep Purple, den Heroen aus der Jugend zu teilen, gelingt auch nicht vielen. Auch die eingangs erwähnte Erfahrung mit bewaffneten Polizisten gehört zu den Erfahrungen die das Tourleben mit sich bringt. <strong>Auch Busunfälle und Todefälle in Russland oder die unschöne Begegnung mit Manowar und deren Crew und gestohlenem Equipment</strong>. Und noch so viel mehr, aber das lest ihr besser selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stennert Musiker-Treff e.V.</h3>



<p>Mir war nicht bewusst welch <strong>wichtige Rolle das Stennert</strong> in der Historie von Rage spielen und alleine dafür lohnt sich &#8222;Soundchaser &#8211; Lebenslänglich Heavy Metal. Mein Leben mit Rage&#8220; schon. <strong>1982 mitgestaltet von Peavy persönlich, probten Rage bis Ende der 2000er Jahre und unter dem Namen Tres Hombres nahm Refuge erste Formen an</strong>. Und auch über vierzig Jahre später existiert das Stennert immer noch und ist wichtiger Teil der Szene. Da kann ich nur sagen, Wow! <strong>Hier zeigt sich wie toll die Metal Szene sein kann und ebenso wie sich handelnden Personen über all die Jahrzehnte immer wieder begegnen</strong>. Und so ist Peavys Biographie nicht nur eine über sein Leben und seine Bands, <strong>sondern entwirft gleichzeitig ein lebendiges und farbenfrohes Bild der deutschen Metalszene von ihren Anfängen bis heute</strong>. Ich habe alles in einem Rutsch durchgelesen und einige Passagen später noch einmal aufgesucht. Die vielen Bilder und Fotos haben selige Erinnerungen geweckt und die Schilderung der Entstehungsgeschichte der Alben (<strong>und die umfangreiche Diskographie am Ende</strong>) haben mich bewogen viele alte Sachen noch einmal aufzulegen und neu zu entdecken.</p>



<p><strong>Ein wahnsinnig toll und warmherzig geschriebenes Buch über einen der sympathischsten Musiker die ich kennenlernen durfte</strong> und ein Muss für jeden Rage Fan. Aber ebenso <strong>ein Must Have für jeden der sich für Heavy Metal im Allgemeinen und die deutsche (mit Schwerpunkt auf den Ruhrpott) Metal Szene im Besonderen interessiert</strong>. Ordern könnt ihr das Werk <a href="http://&quot;Soundchaser - Lebenslänglich Heavy Metal. Mein Leben mit Rage&quot;"><strong>hier</strong></a> bei SPV oder direkt bei <a href="https://shop.luckybob.de/products/soundchaser-lebenslaenglich-heavy-metal-mein-leben-mit-rage"><strong>LuckyBob</strong></a>. Ob für euch selbst oder als Geschenk&#8230; Passen tut es auf jeden Fall. In dem Sinne: <strong>Rage On</strong>!</p>



<p><h3 class="wp-block-heading">Links und mehr</h3><p>Mehr zu Rage und Peavy gibt es auf der <a href="https://www.rage-official.com/">Homepage</a> oder bei <a href="https://www.facebook.com/RageOfficialBand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen <a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a> oder folgt uns bei <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei <a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> und unser <a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a> hält schon jetzt einiges bereit. Schaut mal rein.</p><br></p>
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		<title>Peavy &#8211; Mein Leben mit Rage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2024 07:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[40 Jahre Rage&#8230; Und die Band um Mastermind Peavy hat wahrhaftig abgeliefert. Zum einem mit dem grandiosen Doppelalbum &#8222;Afterlifelines&#8220; (unser Review gibt es hier) und natürlich auch auf der korrespondierenden Welttour, die noch immer&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>40 Jahre Rage&#8230;</strong> Und die Band um Mastermind Peavy hat wahrhaftig abgeliefert. Zum einem mit dem <strong>grandiosen Doppelalbum &#8222;Afterlifelines&#8220;</strong> (unser Review gibt es <a href="https://metal-heads.de/reviews/rage-begeistern-mit-afterlifelines/">hier</a>) und natürlich auch auf <strong>der korrespondierenden Welttour</strong>, die noch immer andauert. Auch da waren wir natürlich vor Ort und waren begeistert mit welcher Spielfreude Rage im Siegburger Kubana zu Werke gingen (Alle Fotos und den Bericht gibt es <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/rage-in-bester-spiellaune-im-kubana/">hier</a>). Aber damit ist es noch noch nicht genug. <strong>Das Jubiläumsjahr ist noch nicht zu Ende und passend, wenige Wochen vor Weihnachten, erscheint am 06. Dezember 2024 Peavys Biographie &#8222;Soundchaser &#8211; Lebenslänglich Heavy Metal. Mein Leben mit Rage&#8220;.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">40 Jahre Rage und 60 Jahre Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner</h3>



<p><strong>Das sind 100 Jahre voller verrückter Geschichten, unvergesslicher Momente und spektakulärer Musik</strong>. Peavy gibt zum ersten Mal einen einzigartigen <strong>Einblick in sein Leben und seine Karriere</strong>. Gemeinsam mit Popkulturjournalist <strong>Timon Menge</strong> erzählt der charismatische Rage-Sänger und -Bassist auf satten 400 Seiten, wie er sich aus dem Ruhrgebiet aufmachte, um die ganze Metal-Welt zu erobern – und was er auf diesem Weg alles erlebt hat. So erzählt Peavy<strong> </strong>zum Beispiel davon, wie es sich anfühlt, <strong>ins Fadenkreuz bewaffneter Polizisten in Argentinien zu geraten</strong>. Er reist in <strong>seine Kindheit in Herne</strong> zurück, berichtet von der schlechten Luft im Ruhrgebiet der Sechziger, seiner Familie und den ersten musikalischen Erlebnissen mit seiner <strong>Jugendband Dark Lights</strong>. Im Kapitel „Der Knochenmacher“ gibt er einen Einblick in seine Passion für die Knochenpräparation. Er nimmt seine Leser mit auf die <strong>erste Rage-Tour mit Kreator und Destruction</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rage &#8211; die unterschiedlichen Epochen</h3>



<p><strong>Von den Anfängen mit Avenger bis zum jetzigen Line-Up mit Lucky und Jean</strong> nimmt uns Peavy mit auf die Reise. Da wäre zum Beispiel die Zeit mit Schlagzeuger <strong>Christos &#8222;Efthi&#8220; Efthimiadis</strong> und Gitarrist <strong>Manni Schmidt</strong>, mit denen Peavy das Erfolgsalbum<em><strong> </strong></em><strong>&#8222;Trapped!&#8220;</strong> veröffentlichte. Und mit denen er heute auch wieder unter dem Banner Refuge musiziert. Außerdem erzählt Peavy von kreischenden Teenies und Wagenladungen an Chicken Wings in Japan. In einem Kapitel berichtet der Rage-Sänger von einer Tournee mit einem seiner Idole: <strong>Motörhead</strong>&#8211;<strong>Frontmann Lemmy Kilmister</strong>. Es geht auf Zeitreise in die Ära mit <strong>Spiros Efthimiadis</strong> und <strong>Sven Fischer</strong>. Peavy erinnert sich an die <strong>zahlreichen Metal-meets-Klassik-Projekte von Rage</strong> — und erzählt von einem schrecklichen Busunglück in Russland. Darüber hinaus erzählt er von unvergesslichen Erlebnissen in <strong>Wacken</strong>, großer Liebe, geschäftlichen Wirrungen und seinem Bruch mit Gitarrist <strong>Victor Smolski</strong>. Danach geht es um einen großen Neustart — und um Rage, wie sie heute sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rage &#8211; der Schuh des Manitu und Stefan Raab</h3>



<p>Und natürlich geht es in &#8222;Soundchaser&#8220; auch um die Beteiligung von Rage am Soundtrack von <strong>&#8222;Der Schuh des Manitu&#8220;</strong>, dem erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten. Auch Entertainer <strong>Stefan Raab</strong> kommt in Peavys Biografie vor, denn gleich mehrfach waren die deutschen Metal-Legenden in den unterschiedlichen Formaten des &#8222;TV total&#8220;-Machers zu Gast.<strong> So ist &#8222;Soundchaser &#8211; Lebenslänglich Heavy Metal. Mein Leben mit Rage&#8220; mehr als nur ein Buch über eine Band oder einen Sänger</strong>. Es ist die Geschichte eines Mannes aus dem Ruhrgebiet, der sein großes Ziel verfolgt, Musiker zu sein – mit Leidenschaft und Erfolg. Es geht um Ruhm und tiefe Abstürze, um schwierige Herausforderungen und endlos viele Glücksmomente.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Soundchaser &#8211; die hard facts</h3>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Autoren: Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner mit Timon Menge<br>Vorwort: Holger Hübner (Wacken Open Air)<br>Lektorat: Michael &#8222;Bully&#8220; Herbig (Kapitel &#8222;Unter Blutsbrüdern&#8220;), Sina Buchwitz (gesamt)<br>Covergestaltung/Layout: Karim König<br>Cover-Foto: Manfred Jasmund<br>Hardcover: 400 Seiten<br>Verlag: SPV GmbH / Steamhammer<br>Auflage: 1. Auflage (06.12.2024)<br>Druck: TZ-Verlag<br>ISBN Nummer: 978393865219<br>Größe: 145 x 210 mm</p>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="708" height="1000" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/Soundchaser-Buchcover.jpg" alt="Soundchaser Buchcover" class="wp-image-178421" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/Soundchaser-Buchcover.jpg 708w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/Soundchaser-Buchcover-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 708px) 100vw, 708px" /></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Links und mehr</h3>



<p>Mehr zu Rage und Peavy gibt es auf der <a href="https://www.rage-official.com/">Homepage</a> oder bei <a href="https://www.facebook.com/RageOfficialBand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen <a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a> oder folgt uns bei <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei <a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> und unser <a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a> hält schon jetzt einiges bereit. Schaut mal rein.</p>
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		<title>Mission In Black &#8211; Andy im Interview</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/mission-in-black-andy-im-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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		<category><![CDATA[Steffi Stuber]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Rage Against Racism steht vor der Tür und natürlich stellen wir von metal-heads.de euch auch alle Bands vor die diesmal mit dabei sind. Heute sind Mission In Black (Homepage &#124; Facebook), vertreten durch&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Das Rage Against Racism steht vor der Tür und natürlich stellen wir von metal-heads.de euch auch alle Bands vor die diesmal mit dabei sind. Heute sind<strong> Mission In Black</strong> (<a href="https://missioninblack.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage</a> | <a href="https://www.facebook.com/missioninblack/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>), vertreten durch Gründungsmitglied Andy an der Reihe. Viel Spaß beim Lesen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mission In Black &#8211; vom Bergisch Metal zum Rage Against Racism</h3>



<p><strong>MH</strong>: Hallo Andy, hier ist der Jörg von metal-heads.de und herzlich willkommen in unserer diesjährigen Rage Against Racism-Interviewreihe. Ich selbst habe Mission In Black letztes Jahr beim <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/das-bergisch-metal-festival-feiert-wiederaufstehung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bergisch Metal Festival</a> gesehen. Ich weiß daher was ich erwarten darf und freue mich schon drauf. Aber vielleicht könnt ihr euch unseren Lesern noch einmal vorstellen?</p>



<p><strong>Andy</strong>: Hi Jörg! Zunächst vielen Dank für Dein bzw. Euer Interesse an MISSION IN BLACK. Wir freuen uns sehr, beim RaR zu Gast zu sein! Kurz zur Band: Uns gibt es seit 2010 und in der heutigen Besetzung seit 2019. Unser Debut erschien 2018 bei El Puerto Records, damals war noch Becky Gaber an den vocals. 2018 kam dann Steffi in die Band und mit dem Einstieg von Eddie etwas später war die heutige Besetzung komplett. <strong>`Ne eigene Stilbeschreibung is ja immer so eine Sache; aber ich denke, dass wir in der Ecke Thrash meets Melodic Death Metal ganz gut aufgehoben sind, hahaha</strong>. Wir verbinden traditionelle Elemente mit moderneren Einflüssen und daraus ergibt sich dann unsere Interpretation von zeitgemäßem Metal.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="MISSION IN BLACK - Oceans Of Blood (2019) // official Clip // El-Puerto-Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/3SkrnnT5YdE?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p><strong>MH</strong>: 2019 habt ihr mit &#8222;Oceans Of Blood&#8220; eine Single rausgebracht, <strong>die der Organisation Sea Shepherd gewidmet ist</strong>. Jetzt spielt ihr auf dem Rage Against Racism. Wie wichtig ist es für euch als Band hier klare Kante zu zeigen und sich eindeutig zu positionieren?</p>



<p><strong>Andy</strong>: Ich war selber jahrelang bei Sea Shepherd aktiv und für mich war das aufgrund meiner Erfahrungen auch ein wichtiges persönliches Anliegen, das Thema auch mal in einem Song der eigenen Band unterzubringen und so vielleicht auf Missstände aufmerksam machen zu können. <strong>Gleiches gilt für das RaR – hier zu spielen ist ja eine eindeutige Message und ich denke, dass das in der heutigen Zeit schon extrem wichtig ist, hier Haltung zu zeigen</strong>. Versteh mich nicht falsch – wir sind keine Band, die den ganzen Tag mit erhobenem Zeigefinger durch die Gegend läuft und anderen sagt, was sie tun oder lassen haben oder was sie denken sollen. Ich finde es aber nicht verkehrt sich zu den Themen, zu denen innerhalb der Band Konsens besteht, auch als Band Stellung zu beziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Album &#8211; Profit Reigns Supreme</h2>



<p><strong>MH</strong>: Und da gerade euer<strong> neues Album &#8222;Profit Reigns Supreme&#8220;</strong> herausgekommen ist&#8230; Was kannst du uns über das Album erzählen? Worum geht es inhaltlich und wie habt ihr das musikalisch umgesetzt?</p>



<p><strong>Andy</strong>: Hey, ja – das Album erschien am 12. Mai 2023 und ist brandaktuell und wir sind extrem stolz drauf! Die Umstände die letzten beiden Jahre waren jetzt, sagen wir mal &#8222;suboptimal&#8220; und ich selber war mehr als einmal sehr skeptisch, ob wir das alles hinbekommen…aber here it is <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />! <strong>Es sind 10 Songs drauf, wir haben zusätzlich zur normalen CD ein cooles Boxset (<a href="https://shop.el-puerto-records.com/de/bands/mission-in-black/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu kaufen) zusammen mit unserem Label realisiert</strong> und freuen uns echt drauf, die Songs endlich live zu spielen. Musikalisch geht’s wie gesagt etwas mehr in die Melodic Death Richtung, aber wird durch die sehr melodischen Refrains und Melody Lines glaube ich auch für viele Leute interessant, die nicht nur auf Growls stehen… <strong>Wir haben versucht, die melodischen Momente noch catchier zu machen und auf der anderen Seite die brutalen Parts noch brutaler</strong>… Inhaltlich: Das Album heißt &#8222;Profit Reigns Supreme&#8220; und in Verbindung mit dem sensationellen<strong> Cover von Björn Gooßes</strong> sagt das glaub ich auch einiges aus. Es ist aber kein Konzeptalbum,bei dem alle songs direkt mit dem berühmten „roten Faden“ verknüpft wurden! Textlich sind auch viele persönliche Erfahrungen – positive wie negative – verarbeitet worden. <strong>Da es bei vielen Missständen in unserer Gesellschaft aber halt am Ende immer wieder in den verschiedensten Situationen doch nur ums Geld geht, kann man das sicher in einige der Texte reininterpretieren…</strong></p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="MISSION IN BLACK - Profit Reigns Supreme (2023) // official Clip // El-Puerto-Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Sjot4hAi21c?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p><strong>MH</strong>: Leider ein unschönes Thema, aber wie stellt sich für euch als &#8222;kleinere&#8220; Band die Lage derzeit da, um euer Album zu promoten? Und wie wichtig sind in dem Zusammenhang Undergound Festivals wie das Bergisch Metal Festival oder auch das Rage Against Racism?</p>



<p><strong>Andy</strong>: Hm, die Situation war ja vor Corona für kleinere Bands auch schon nicht einfach…aber war sie das jemals? <strong>Ich mach jetzt schon sooo lange Musik und musste mir immer den Arsch aufreissen, um irgendwie an Gigs zu kommen</strong>. Klar haben die letzten beiden Jahre dazu geführt, dass viele kleine Clubs und Venues schliessen mussten und für uns damit als Auftrittsort nicht mehr zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite war es noch nie so einfach, als Band selber Musik zu produzieren und rauszubringen… Sprich: es gibt so dermaßen viele Bands da draussen, jede hat irgendwo ihre Daseinsberechtigung und will natürlich live spielen… <strong>Weniger Clubs, immer mehr Bands die spielen wollen, zudem noch die Großveranstaltungen der &#8222;Big Player&#8220; – Wie soll das gehen und wie willst du denn da als Fan den Überblick behalten?</strong> Wir sind dank Label und Booking Agentur ja da schon in einer sehr dankbaren Situation, da wir von den beiden Seiten in Sachen Promo ja zusätzlich Unterstützung bekommen. Wir hatten letztes Jahr die Gelegenheit auf dem Summer Breeze zu spielen und davor auf dem Rock am Härtsfeldsee – DAS sind natürlich Highlights, aber wir alle in der Band sind uns bewusst, dass das nicht der Normalfall ist und geniessen solche Momente dementsprechend. <strong>Gerade die kleineren Festivals sind für uns aber die sehr wichtigen, weil wir da nicht in der Masse an Bands untergehen und ich denke, dass Festivals in überschaubarem Rahmen und regionaler ausgerichtet in Zukunft noch wichtiger werden!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mission In Black sind amtlich anerkannt förderungswürdig</h3>



<p><strong>MH</strong>: Und in dem Zusammenhang noch eine weitere Frage. Auf eurer Homepage steht, dass ihr <strong>durch die Iniative Musik gGmbH gefördert werdet.</strong> Zum einem schön, dass es so etwas gibt. Aber wie kompliziert ist das und inwieweit hilft das überhaupt um eine Band am Leben zu erhalten?</p>



<p><strong>Andy</strong>: Die Förderung hat uns in der Tat ermöglicht z.B. mit renommierten Leuten wie <strong>Sebastian Levermann</strong> als Producer zusammenzuarbeiten und gab uns schon einen gewissen Handlungsspielraum – die Kosten sind in jüngster Zeit ja in vielen Belangen förmlich explodiert und unser Label hat ja auch keine unbegrenzten Möglichkeiten. <strong>Das ganze Antragsszenario ist am Anfang echt ein typisch deutsches Verwaltungs- und Bürokratieungetüm! Ich hatte das Glück, dass der Chef unserer Bookingagentur LuckyBob da echt ein Crack ist und zusammen mit seiner Unterstützung hab ich mich da dann halt reingewühlt und die ganzen Anträge erstellt und bearbeitet</strong>. Das alleine ist natürlich noch kein Garant, dass Du die Förderung dann auch bekommst – wir hatten aber das Glück, dass unser Projekt als förderwürdig eingestuft wurde… Das allein hält aber keine Band am Laufen, das halte ich für illusorisch und das ist glaub ich auch nicht der Ansatz solch einer Förderung – <strong>es werden ja immer Einzelprojekte gefördert wie in unserem Fall das neue Album und das Drumherum</strong> – wir haben da kein Dauerabo und bekommen jetzt monatlich Geld überwiesen,hahaha….Also Ja, es hilft definitiv, aber in den Miesen sind wir natürlich trotzdem,hahaha</p>



<p><strong>MH</strong>: Zum Abschluss noch die Frage was wir dieses Jahr noch von euch erwarten dürfen?</p>



<p>Andy: Wir versuchen trotz der angespannten Situation auf dem Live Sektor so viel wie möglich zu spielen… <strong>Im Herbst geht’s hoffentlich mit den Jungs von Nightrage und Dieversity auf eine kleine Tour</strong> und zwischendrin schauen wir einfach, was wir an Shows noch realisieren können.</p>



<p><strong>MH</strong>: Vielen Dank Andy für deine Antworten und das letzte Wort gebührt natürlich dem Künstler.</p>



<p><strong>Andy</strong>: Einfach nur ein DANKE an alle die Menschen, die uns in irgendeiner Form unterstützen! Völlig egal, ob das der Kauf unseres Albums, das Besuchen unserer Shows oder auch nur ein „Like“ auf unseren Kanälen oder ein netter Kommentar in den Socials ist… Ohne Euch wären wir nichts!</p>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



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