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	<title>SECUTOR &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Interview mit Andi, Dennis und Peter zur Masters of the Underground &#8211; DVD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 15:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Doetsch]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Ohler]]></category>
		<category><![CDATA[Masters of the Underground - DVD; Dragonsfire]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[SECUTOR]]></category>
		<category><![CDATA[Steelpreatcher]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29.Dezember 2018 spielten SECUTOR, DRAGONSFIRE und STEELPREACHER im JUZ in Andernach, um die Masters of the Underground – DVD aufzunehmen. Die Veröffentlichung dieser DVD wird am 2. Mai 2019 mit einer Releaseparty gefeiert.&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.Dezember 2018 spielten SECUTOR, DRAGONSFIRE und STEELPREACHER im JUZ in Andernach, um die <strong>Masters of the Underground – DVD</strong> aufzunehmen. Die Veröffentlichung dieser DVD wird am 2. Mai 2019 mit einer Releaseparty gefeiert. Alle Infos hierzu findet ihr bei uns auf <strong>metal-heads.de</strong> in <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/masters-of-the-underground-die-dvd-mit-secutor-dragonsfire-und-steelpreacher/">diesem Bericht</a></strong>.</p>
<p>Ich hatte die Gelegenheit, mich mit <strong>Peter Schäfer</strong>, der bei DRAGONSFIRE die Basssaiten zum Schwingen bringt und <strong>Dennis Ohler</strong>, der dort dasselbe mit seinen Stimmbändern macht, zu interviewen. Mit dabei auch <strong>Andreas Dötsch</strong>, der Saitenakrobat von STEELPREACHER.</p>
<h3>Wenn bierseelige Ideen auch am nächsten Tag noch gut klingen</h3>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-78059 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/MotU-Interview-200x300.jpg" alt="MotU Interview" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/MotU-Interview-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/MotU-Interview.jpg 400w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Woher kam die Idee, eine Live-DVD zu machen? Ich habe gehört, dass diese aus einer Bierlaune heraus entstanden ist.</strong></p>
<p>P: Ja, der Legende nach ist Jan [<strong>Jan Müller</strong> von DRAGONSFIRE] die Idee in einem bierseeligen Moment gekommen. Aber die Idee klang auch am nächsten Tag noch gut. Schnell war klar: wenn so etwas gemacht wird, dann zusammen mit STEELPREACHER und SECUTOR. Also wurde mit ihnen gesprochen und dann folgten direkt Überlegungen dazu, wie das aussehen soll und wie das finanziert werden kann.</p>
<p><em>Im weiteren Gespräch haben sich alle positiv dazu geäußert, wie einfach es war, sich wegen der finanziellen Dinge zu einigen. Denn alle Bandmitglieder haben sich an der Vorfinanzierung der DVD &#8211; Produktion beteiligt.</em></p>
<p>Andi: Und für das, was das alles gekostet hat, sollte auch qualitativ was rauskommen. Und das ist ja auch so gelungen.</p>
<p><strong>Es war ja nicht das erste Konzert in der Kombination Secutor, Dragonsfire und Steelpreacher Was verbindet euch?</strong></p>
<p>P: Wir sind alle aus Koblenz und Umgebung. Wir kennen uns untereinander, haben auch schon bei anderen Veranstaltungen zusammen gespielt, treffen uns auch schon mal so z.B. im <strong>Florinsmarkt</strong> [das ist eine Metalkneipe in Koblenz].</p>
<p><strong>Wer hat die Reihenfolge festgelegt (war schnell klar, wer den Opener macht und wer den Headliner Slot bekommt)?</strong><strong> </strong></p>
<p>P: Da gab es keine langen Überlegungen. Die Reihenfolge hat vor allen Dingen damit zu tun, dass <strong>Mu</strong> bei SECUTOR der Drummer ist und bei STEELPREACHER Bassist. Da brauchte er zwischendrin eine Pause, damit die Arme wieder locker werden.<br />
D: Jede Band hatte die gleiche Spielzeit.<br />
A: Die Bands sind ja auch in etwa gleich bekannt.</p>
<h3>Metal – Underground &#8211; Netzwerk</h3>
<p><strong>Damit gibst du das nächste Stichwort: Bekanntheitsgrad – Underground verbindet man ja eher mit weniger bekannten Bands</strong></p>
<p>P: Genau, Underground &#8211; da finden sich vor allen Dingen die kleineren Bands, die eher regional bekannt sind.<br />
D: Dazu gehören eben auch die Leute, die man bei den Konzerten trifft. Einige Leute sieht man immer wieder.<br />
P: Es gibt dann viele Gespräche, man kennt sich und es entsteht so etwas wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl.<br />
A.: Ja und man merkt da: viele Leute stehen auf gute Musik.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-78060 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Peter-DVD-206x300.jpg" alt="Peter Schäfer screenshot DVD MotU" width="155" height="226" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Peter-DVD-206x300.jpg 206w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Peter-DVD.jpg 318w" sizes="(max-width: 155px) 100vw, 155px" />P: Und Masters of the Underground ist eine Konzertreihe, in der eben auch kleinere Bands eine Chance bekommen haben und bekommen, mal auf der Bühne und vor einem größeren Publikum zu spielen.<br />
D: Jede Band will vor Publikum spielen. Und da es so viele Bands gibt, ist es ja nicht so einfach, irgendwo auftreten zu können.<br />
A: So haben die Veranstalter wahnsinnig viele Anfragen, da es gerade im Metal-Bereich viele Nachwuchsbands gibt….Underground ist ja auch ein Netzwerk, in dem man sich gegenseitig unterstützt. So nach dem Motto: was kannst du für die Szene tun und was kann die Szene für dich tun.<br />
P: Die Szene rund um Koblenz bietet da schon gute Möglichkeiten. Und das JUZ bietet vielen Bands eine super Chance, weil da auch Bands auftreten können, bei denen nicht von Vornherein klar ist, dass die viele Leute mitbringen.</p>
<p><strong>Jan Müller hat in einem Interview gesagt, Heavy Metal sei „eine besonders starke Ausdrucksform“. Was ist gerade an Heavy Metal so stark?</strong></p>
<p>P: Stark ist, dass es so viele verschiedene Spielarten und Stilrichtungen gibt, dass für jeden was dabei ist.<br />
D: Und die unterschiedlichen Sachen so nebeneinander stehen können.<br />
P.: Viele Leute habe ich nur durch die Musik kennengelernt.</p>
<p><em>Hier wurden Erfahrungen ausgetauscht und Geschichten erzählt, mit denen ich weitere Seiten füllen könnte.</em></p>
<h3>„Metal ist für mich eine Form der Freiheit“</h3>
<p><strong>Wann seid ihr das erste Mal mit dieser Musik in Berührung gekommen? Was bedeutet sie für euch?</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-78056 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dennis-DVD-300x289.jpg" alt="Dennis Ohler Dragonsfire screenshot DVD MotU" width="214" height="206" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dennis-DVD-300x289.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dennis-DVD.jpg 525w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /><em>Alle konnten sich noch ziemlich genau daran erinnern, wann und welche Band sie zum ersten Mal gehört haben. Da waren <strong>Iron Maiden</strong> und <strong>Kiss</strong> genauso dabei wie <strong>Scorpions</strong>. Wie haben uns dann über die Bands und ihre Rolle für den Metal ausgetauscht und über Konzerte auf VHS-Cassetten oder bei MTV.</em></p>
<p>D: Nachdem ich das gesehen hatte, habe ich angefangen Gitarre zu lernen. Und Metal ist für mich eine Form der Freiheit. Die Bands und wie sie ihre Musik spielen, haben mir gezeigt, dass man sich nicht ein etwas hineinpressen lassen muss.<br />
A: Das ist Musik, die mich in jeglicher Hinsicht emotional bewegt hat und die mir für jede Stimmungslage etwas bietet.</p>
<p><strong>Aus dem, was ihr bereits zur Show erzählt habt, schließe ich, dass ihr am 29.12. was ganz Besonderes machen wolltet.</strong></p>
<p>P: Sowas macht man nur einmal und da sollte es natürlich etwas Besonderes sein: für uns genauso wie für die Fans.<br />
A: Das war schon was Außergewöhnliches und insgesamt auch aufwendig. Wir hatten viele Ideen, mussten dann aber auch schauen, was sich finanziell und auch von den Räumlichkeiten her umsetzen lies. Außerdem sollte es ja eine Underground-Show bleiben.</p>
<p><em>Wie diese Kompromisse aussehen, könnt ihr auf der DVD sehen. Also – ohne etwas vorweg zu nehmen – da haben sie sich schon ordentlich was einfallen lassen.</em></p>
<p><strong>Wart ihr vor dieser Show eigentlich aufgeregter als sonst?</strong></p>
<p>P: Ich war schon aufgeregt, weil ich ja mit Dragonsfire noch nicht so viele Shows gespielt habe und ich vor allen Dingen daran gedacht habe, die Show fehlerfrei zu spielen.<br />
A: Da war eine enorme Angespanntheit, die mit den ganzen Vorbereitungen zu tun hatte. Und mit dem Gedanken: hier wird heute Abend was ganz Krasses passieren.<br />
D: Vor allem auch die Frage: kriege ich das so hin, wie ich es mir vorgenommen habe?</p>
<p><strong>War das anders, mit den Kameras auf euch gerichtet? Haben sie euch gestört oder habt ihr sie irgendwann gar nicht mehr bemerkt?</strong></p>
<p><em>Zu diesem Punkt waren sich wieder alle einig: das Ganze wurde so professionell durchgeführt, dass die Kameras nicht gestört haben. Die Lichtshow war schon anders: vor allen Dingen mehr, was dazu geführt hat, dass es wahnsinnig heiß auf der Bühne geworden ist.</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-78057 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Andy-DVD-283x300.jpg" alt="Andy Dötsch Stealpreatcher screenshot MotU DVD" width="215" height="228" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Andy-DVD-283x300.jpg 283w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Andy-DVD.jpg 529w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" />Inzwischen habt ihr die DVD gesehen. Was gefällt euch? Was nicht?</strong></p>
<p>P: Also ich kann ja jetzt nur für uns sprechen. Aber unseren Auftritt fand ich gut. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich sehe, wie ich da gucke. Einfach weil ich so angespannt war. Da kommen dann so Fragen wie: wieso hast du dich da nicht mehr bewegt. Aber du kannst da ja nichts mehr zurückdrehen. Es ist wie es ist. Das ist live und das ist gut so. Und wenn du dich dann doch mal verspielst denkst du: oh man, die nehmen jetzt auch noch dein Gesicht dabei auf.<br />
A: Alles in Allem haben wir im Rahmen der zur Verfügung stehen Möglichkeiten wirklich das Beste rausgeholt. Das war schon alles Wahnsinn.<br />
D: Und auch wenn wir keinen Drachen mit auf der Bühne hatten, war es doch mehr als sonst.</p>
<p><strong>Mir hat gut gefallen, dass das Video nicht ganz so hektisch geschnitten ist</strong></p>
<p>P: Uns war wichtig, dass es viele Einstellungen gibt, auf denen jeweils die ganze Band zu sehen ist.<br />
A: Es soll für die Fans auch echt sein. Natürlich stand auch die Frage im Raum, noch das eine oder andere zu verbessern. Ich kann da jetzt nur für STEELPREACHER sprechen, aber das waren wir uns einig, dass wir das nicht wollen. So wie es ist, haben wir es gespielt und so bleibt das. Und wenn Verspieler drin sind: das ist einfach live! Es ist ja auch eine Underground-DVD.</p>
<p><strong>Die DVD beinhaltet ja auch einige Fan-Interviews. Was hat euch an den Aussagen der Fans gefreut?</strong></p>
<p>D: Also zunächst einmal: das ist schon was Besonderes, dass die Fans in dieser Form berücksichtigt werden.<br />
A: Ja, und was sie dann über die Bands gesagt haben, wie lange sie sie teilweise schon kennen.</p>
<p><strong>Die Release- Show – wird es da etwas Spezielles geben?</strong></p>
<p>A: Es wird etwas ganz anderes sein als im Dezember.</p>
<p><em>Da alle grinsend nicken, kann man wirklich gespannt sein.</em></p>
<p>Zum Abschluss habe ich die drei noch gefragt, was sie den metal-heads-Lesern noch mitteilen wollen:</p>
<blockquote><p>Danke an alle, die im Dezember dabei waren! Kommt zur Release-Show, das wird eine tolle Party! Und kauft die DVD und holt euch ein Stück Metal-Underground.</p></blockquote>
<p>Die DVD kann <a href="https://www.acfm.info/masters-of-the-underground/">hier</a> bestellt werden!!</p>
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		<title>Masters of the Underground – Die DVD mit Secutor, Dragonsfire und Steelpreacher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 07:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dragonsfire]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29. Dezember 2018 war der JUZ Live Club in Andernach Veranstaltungsort für ein an sich schon ganz spezielles Underground – Event: SECUTOR, DRAGONSFIRE und STEELPREACHER an einem Abend auf derselben Bühne.  Daraus ist&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. Dezember 2018 war der <strong>JUZ Live Club</strong> in Andernach Veranstaltungsort für ein an sich schon ganz spezielles Underground – Event: <strong>SECUTOR</strong>, <strong>DRAGONSFIRE</strong> und <strong>STEELPREACHER</strong> an einem Abend auf derselben Bühne.  Daraus ist etwas ganz Besonderes entstanden, da diese Show auf DVD gebannt wurde.</p>
<p>Andernach mit dem JUZ gilt inzwischen als mittelrheinische Metal -Metropole.Es ist für den Metal – Underground ein wichtiger Ort, da hier u.a. das <strong>A Chance for Metal</strong> – Festival und die <strong>Ironhammer</strong>-Festivalreihe stattfinden.</p>
<p>Es wundert daher nicht, dass gerade <strong>Jan Müller</strong>, der als Organisator der o.g. Festivals symbiotisch mit dem dortigen Underground verbunden und zudem noch Drummer bei <strong>DRAGONSFIRE</strong> ist, auf die Idee kam, eine Underground-DVD aufzunehmen. (Mehr dazu könnt ihr im Interview zur DVD lesen.)</p>
<h3>Heavy Metal, Thrash und Party</h3>
<p><strong>DRAGONSFIRE</strong>, <strong>STEELPREACHER</strong> und <strong>SECUTOR</strong> haben nicht nur schon häufiger die Bühne miteinander geteilt, sondern sind auch freundschaftlich verbunden. Außerdem sind das die Namen, die immer dabei sind, wenn es um den Metal Underground geht.</p>
<p>Ob nun der Bekanntheitsgrad oder die Freundschaft ausschlaggebend waren: jeder Band ist die gleiche Spielzeit zugestanden worden. So liefert uns die DVD also 3 x 60 Minuten besten Metal für Ohren und Augen.</p>
<h3>Stand defiant and thrash or die – Secutor machen den Anfang</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-78090 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Secutor-DVD-300x151.jpg" alt="Secutor Masters of the Underground DVD" width="252" height="127" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Secutor-DVD-300x151.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Secutor-DVD-768x387.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Secutor-DVD-600x302.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Secutor-DVD.jpg 892w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" />Dass <strong>SECUTOR</strong> den Opener machen, hatte damit zu tun, dass <strong>Mu</strong> hier hinter den Drums sitzt aber auch noch Bass bei <strong>STEELPREACHER</strong> spielt. Bei dem Einsatz, mit dem <strong>Mu</strong> die Felle bearbeitet, ist schon klar, dass er da auch eine Pause braucht.</p>
<p>Opener sein, heißt bei <strong>SECUTOR</strong>: wir ballern direkt und voll los. Also keine Eingewöhnungszeit für das Publikum, das diesen Metal-Angriff durch <strong>Stand Defiant</strong> mit gereckten Fäusten und Pommesgabeln beantwortet.</p>
<p>Unterstützt von den ca. 500 Fans spielen <strong>SECUTOR</strong> alle Titel ihres Albums <strong>Stand Defiant</strong>. Und wie sie das machen: hier wird rausgehauen, was der Sound hergibt. Die Bühne bebt und das Publikum macht begeistert mit. Die Lichtshow wirkt gigantisch. Stroboskopblitze ohne Ende.</p>
<p>Während <strong>Fömb</strong> und <strong>Fabio</strong> an den Gitarren mit <strong>Dobby</strong> am Bass z.B. bei <strong>Detonator</strong> tonnenschwere Riffs produzieren, <strong>Mu</strong> an den Drums für die Betonung der thrashigen Elemente sorgt, bringt Frontmann <strong>Bobby Bald</strong> mit seinen rauen und dreckigen Vocals das Publikum zum Toben. Bei <strong>Raise The Tankard</strong> lohnt sich für die Fans in den ersten Reihen das Heben besonders, da zwei junge Damen die Gefäße mit Alkoholischem auffüllen.</p>
<p><strong>SECUTOR</strong> liefern einen Auftakt mit Headliner-Qualität und haben die Party mit den Fans eröffnet.</p>
<h3>DRAGONSFIRE liefern Feuer und brennen die Hütte ab</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-78089 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dragonsfire-DVD-300x159.jpg" alt="Dragonsfire Masters of the Underground DVD" width="255" height="135" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dragonsfire-DVD-300x159.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dragonsfire-DVD-768x407.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dragonsfire-DVD-600x318.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Dragonsfire-DVD.jpg 844w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" />Auch <strong>DRAGONSFIRE</strong> gehen direkt in die Vollen und machen deutlich, worum es geht: Metal spielen und Spaß haben. Und so geht’s los mit einer Sirene und dem Song <strong>Young And Wild</strong>.</p>
<p>Die ja fast schon obligatorische Frage bei Konzerten, ob noch ein Song gespielt werden soll, stellt <strong>Jan Müller</strong> hinter den Drums sitzend schon nach dem dritten Song. Und natürlich will das Publikum mehr und beantwortet auch die Frage: „Liebt ihr Heavy Metal?“ mit begeistertem Recken der Fäuste und Formen der Pommesgabel, die in konkreter und überdimensionaler Form auch von Frontmann <strong>Dennis Ohler</strong> dem Publikum entgegengehalten wird.</p>
<p>Ob nun bei <strong>Steel Eel</strong> titelgerecht ein ebensolcher geangelt und crowdsurfend übers Publikum gereicht wird, oder mit <strong>Raging Fire</strong> der ultimative ‚Reißt-die-Hütte-ab-Song‘ gespielt wird: die Stimmung ist heiß! Mit ihren drei Gitarren, denen <strong>Matthias Bludau</strong>,<strong>Timo Rauscher</strong> und <strong>Sebastian Bach</strong> superfette Riffs und Licks entlocken, und unterstützt von <strong>Peter Schäfer</strong> am Bass sowie <strong>Jan Müller</strong> an den Drums, liefern DRAGONSFIRE einen ausgelassenen Power-Metal ab. <strong>Dennis Ohler</strong> bringt mit voller Power-Metal-Stimme eine gelungene klassische Komponente hinein.</p>
<p>Immer wieder werden <strong>DRAGONSFIRE</strong> ihrem selbstgewählten Titel als „Botschafter des Apfelweins“ gerecht und prosten dem Publikum zu. „Wir stoßen viel zu wenig an“ – wie ja ein Motto der Band lautet, traf an diesem Abend eher nicht zu. Natürlich spielen sie auch einen Song „als Hommage an das weltbeste Getränk“: <strong>Cider Victims</strong>. Hier gibt es den Äppler auch in konkreter und flüssiger Form von der Band fürs Publikum.</p>
<h3>Erinnerung an Thassilo Herbert</h3>
<p>Dann gibt es aber auch einen stillen und bewegenden Moment, als Jan mit Tränen kämpfend den Abend und die DVD ihrem einstigen Frontmann <strong>Thassilo Herbert</strong> widmet, der 2015 unerwartet starb, und ihm „für die Zeit und jede Menge tolle Musik“ dankt. Das Publikum dankt mit einem Moment des Innehaltens und anschließendem Applaus.</p>
<p>Das nachfolgende <strong>Burning For Metal</strong> nimmt die ausgelassene Stimmung wieder auf und auch bei den abschließenden <strong>Speed Demon</strong> und <strong>Dragonsfire Rockxxx</strong> zeigen die Gitarren, was Tempo bedeutet und alle Beteiligten, was eine animierende Bühnenperformance ist. Die Zeile: „Dragonsfire blows you away“ bildet einen fulminanten Abschluss des Sets.</p>
<h3>STEELPREACHER – ein Heavy Metal Feuerwerk</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-78091 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Steelpreacher-DVD-300x175.jpg" alt="Steelpreacher Masters of the Underground DVD" width="254" height="148" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Steelpreacher-DVD-300x175.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Steelpreacher-DVD-768x447.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Steelpreacher-DVD-600x349.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Steelpreacher-DVD.jpg 782w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" />Jedes Mal, wenn ich <strong>STEELPREACHER</strong> höre, bin ich von dieser Wahnsinns-Heavy-Metal-Stimme von <strong>Preacher Jens Hübinger</strong> begeistert. Das bisherige Trio aus <strong>Preacher</strong> (Vocals, Gitarre), <strong>Mu</strong> am Bass und <strong>Hendrik Beerkiller</strong> an den Drums hat zudem durch <strong>Andi „The Wicked“ Dötsch</strong> Verstärkung an der Gitarre bekommen, so dass sich Jens noch mehr auf die Vocals konzentrieren kann.</p>
<p>Statt Ansage geht es direkt mit <strong>Hell Bent For Beer</strong> los. Und ‚Bier‘ zieht sich wie ein roter Faden durch die Show, denn was für <strong>DRAGONSFIRE</strong> der Äppler ist für<strong> STEELPREACHER</strong> anscheinend das Bier. Ob nun überall Halterungen für mehr oder weniger große Bierbehältnisse zu finden sind, oder wie bei <strong>Drinking With The Devil</strong> aus einem Bierrucksack der Gerstensaft in die Becher der Fans gefüllt wird. Doch ich will nicht vorgreifen.</p>
<p>Zunächst werden nicht nur die Fans aus der näheren Umgebung begrüßt, sondern auch die, die mit Bussen z.B. aus dem Ruhrpott angereist sind.</p>
<p>Gespielt wird heute Abend eine Mischung aus neuen Songs und solchen, die schon lange nicht mehr gespielt wurden wie z.B. <strong>Locked And Loaded</strong> vom 2011er-Album <strong>Hellraiser</strong>.</p>
<p>Doch egal, welchen Song sie spielen: es geht ordentlich die Post ab und das Publikum mosht, was der Platz hergibt. Band und Publikum machen deutlich: <strong>I’m Fucking Metal</strong>.</p>
<h3>We want Metal</h3>
<p>Auf gleichem Energieniveau geht es mit <strong>To Hell And Back</strong> weiter. Und dann folgt das grandiose Solo von Andi. Ob er seine technischen Möglichkeiten zeigt, das Thema aus den Motiven entwickelt, einen Ausflug in klassische Gefilde macht oder im Dialog mit dem Publikum ist &#8211; es ist der Wahnsinn und passt wunderbar in die Gesamtstimmung. Spätestens an dieser Stelle wird klar, dass es der Dynamik und dem Klang von STEELPREACHER guttut, den Sound um diese Gitarre erweitert zu haben. Das gibt den anderen Saitenarbeitern Gelegenheit, die rhythmischen Elemente noch mehr zu betonen und den Drive zu erhöhen.</p>
<p>Bei <strong>Atlantean Dawn</strong> zeigt Andi, dass die Akustikgitarre auch im Heavy Metal ihren Platz hat. Wenn dann der Bass die Melodie aufnimmt und der Gesang einsetzt, ist dies der zweite Gänsehautmoment dieses Abends. Aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Und schon die Erwähnung, dass der folgende Song etwas mit drei Buchstaben zu tun hat, reicht dem Publikum, diese zu rufen.</p>
<p>Während <strong>Preacher</strong> sich die Folgen einer Bierdusche aus den Klamotten schüttelt, intoniert das Publikum „We want Metal – We want beer“. Wie es dann weitergeht? Ich will euch ja nicht bei allen Sachen spoilern und auf der DVD ist das eh viel cooler, als wenn ich es beschreibe.</p>
<p>Es folgen dann noch einige Kracher u.a. der einzige Grund, weshalb an diesem Abend alle da waren:  <strong>We Want Metal</strong>. Mit <strong>Hellraiser</strong> beschließen <strong>STEELPREACHER</strong> ein temporeiches Set und einen Abend, der ein gutes Bild vom Lebensgefühl der Heavy Metal Gemeinde übermittelt.</p>
<h3>Das Bonusmaterial</h3>
<p>Damit endete zwar der Abend, aber auf der DVD folgt dann noch ein Bonusmaterial, das die Verbundenheit mit den Fans zeigt. Hier kommen diese zu Wort und berichten über ihre Erlebnisse bei Konzerten der Bands. Dabei wird einiges an Begeisterung deutlich.</p>
<p>Den Abschluss bildet ein Live-Video von DRAGONSFIRE aus dem Jahr 2014 mit ihrem ehemaligen Sänger und Bassisten <strong>Thassilo Herbst</strong>. Eine Erinnerung und Ehrung ohne Pathos und mehr als eine Geste.</p>
<h3>Die Masters of the Underground – DVD: Erinnerung an einen einzigartigen Abend</h3>
<p>Die DVD ist allerdings noch mehr. Für den, der dabei war, eine tolle Erinnerung und für die, die diese Show verpasst haben, die Gelegenheit, sich anzuschauen, was sie da tatsächlich verpasst haben. Für jeden Metal –(Underground)- Fan ein lohnendes Ding, weil hier so viel, wie das auf einer DVD möglich ist – vom Charakter dieser Konzerte und der Musik eingefangen wurde.</p>
<p>Durch den Schnitt konnten viele gute Momente auf der Bühne und im Publikum eingefangen werden. Damit wird auch deutlich, dass es hier um den Dialog von Band und Publikum geht.</p>
<p>Also lange Rede – kurzer Sinn: ein Kauf der DVD lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p>Bestellen könnt ihr die DVD<a href="https://www.acfm.info/masters-of-the-underground/"> hier</a>. Und verpasst die <strong>Release-Show am 2. Mai 2019</strong> im JUZ in Andernach nicht. Nach dem, was Andi, Dennis und Peter im Interview angedeutet haben, wird der Abend eine riesige Party!</p>
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		<title>Vorabinterview mit DRAGONSFIRE zum RAGE AGAINST RACISM-Festival 2019</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/vorabinterview-mit-dragonsfire-zum-rage-against-racism-festival-2019/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2019 16:13:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dragonsfire]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorabinterview mit DRAGONSFIRE zum RAGE AGAINST RACISM-Festival 2019 Als offizieller Medienpartner des RAGE AGAINST RACISM sind wir von metal-heads.de nicht nur in vielen Berichten an dem Wochenende vor Ort beim Festival in Duisburg aktiv&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorabinterview mit DRAGONSFIRE zum RAGE AGAINST RACISM-Festival 2019</p>
<p>Als <strong>offizieller Medienpartner des RAGE AGAINST RACISM</strong> sind wir von <strong>metal-heads.de</strong> nicht nur in vielen Berichten an dem Wochenende vor Ort beim Festival in Duisburg aktiv (Fotos, Liveberichte, Live-Streams, Videointerviews nach den Auftritten etc.), sondern wir bemühen uns auch, die bei der aktuellen Ausgabe des Events <strong>auftretenden Bands vorab vorzustellen</strong> und ihnen ein paar Fragen zum Festival, der eigenen Musik und anderen Dingen zu stellen. Das erste Interview führten wir mit <strong>KILL II THIS</strong> und das findet ihr <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-dem-kill-ii-this-drummer-jeff-singer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Bei unserem heutigen Vorab-Interview stellen wir einer Band Fragen, die<strong> ein cooles Konzertvideo mit Legofiguren</strong> veröffentlicht hat! Es geht um die hessische Truppe von <strong>DRAGONSFIRE</strong>. Mehr dazu könnt ihr weiter unter lesen…los geht es!</p>
<p><strong><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-75156 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon-300x300.jpg" alt="DRAGONSFIRE CD-Cover Speed Demon" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-CD-Cover-Speed-Demon.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<p>Ein Video mit Legofiguren zu drehen ist nicht ganz ungewöhnlich, aber das Ganze mit dem Thema eines Metalkonzertes umzusetzen und dabei langhaarige Figuren Headbangen zu lassen, ist ziemlich cool. Lasst uns darüber sprechen und über noch ein paar andere interessante Dinge.</p>
<h3>Ein aufwendiges Lego-Video&#8230;es gefällt auch 2019 noch</h3>
<p>MH: Zuerst einmal die Frage nach dem Lego-Video. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen, wie aufwendig war die Umsetzung und wie seid ihr dabei praktisch vorgegangen?</p>
<p>Jan(Drums): Das Video ist 2010 im Zuge der Veröffentlichung von „Metal Service“ entstanden. Eine Intention war es, dass es eben schon gefühlt 1 Milliarde „Livevideos“ von Bands gibt, die dann so tun als ob… und genau das wollte man mit dem Video umgehen. Also hatte ich die Idee ein „Stop-Motion“ zu produzieren. <strong>Die ganze Sache war sehr sehr aufwendig.</strong> Meine damalige Freundin Anna hat die ganzen Figuren detailgetreu „angepinselt“ und man hat jede Menge Garn als Haar verwendet. Zudem bei der Band dann die echten Klamotten und Instrumente genommen, die man zu dem Zeitpunkt auch Live gespielt und getragen hat. Das Video wurde dann auf einem als Bühne aufgebauten Schuhkarton mit Green-Screen produziert. <strong>Gut 8000 Bilder wurden verwendet</strong>. Das hat alles echt lang gedauert! Ich denke aber auch gut 8 Jahre später ist das Video immer noch originell und der Song „batscht“ nach wie vor! Ich habe eben ein Fabel für „das etwas andere Musikvideo“. Sieht man dann ja auch bei z.B. „Cider Victims“, was 2014 als „draw your life“ umgesetzt wurde. Ich hätte auch schon zwei weitere Ideen für Videos, aber erstmal die Songs dazu schreiben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>MH: Bevor ich es vergesse noch eine andere Frage. Als ich mich mit den Vorbereitungen zu diesem Interview befasst habe, kam mehrfach das Thema dieser <strong>riesigen „DRAGONSFIRE-Pommesgabeln“</strong> auf. Bitte erklärt doch mal ausführlicher, was es damit auf sich hat…</p>
<h3>Unterhaltungswert und riesige Pommesgabeln</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-75995 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-05-300x250.jpg" alt="DRAGONSFIRE Promofoto 05" width="300" height="250" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-05-300x250.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-05-600x499.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-05.jpg 666w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Dennis (Vocals): Naja, also der Zusammenhang der Pommesgabel zum Metallergruß liegt ja schon mal &#8222;auf der Hand.&#8220; An sich sind die Gabeln links und rechts sowie in meiner Hand ein Showelement und haben einen markanten Wiedererkennungswert. Uns ist es wichtig über das &#8222;Hallo, wir sind DRAGONSFIRE und das sind unseres Songs&#8220; hinaus etwas zu bieten. Wir streben daher <strong>neben der Musik auch Unterhaltung mit ein wenig Klamauk und ein Minimum an Optik</strong> an.</p>
<p>MH: Das RAGE AGAINST RACISM ist ja ein sehr spezielles Event mit einem besonderen Aufhänger. Wie seid ihr dazu gekommen, dort auf dem Billing zu stehen? Und wie entscheidet ihr bei solchen wohltätigen Veranstaltungen, ob ihr euch daran aktiv mit einem Auftritt beteiligt?</p>
<p>Dennis: Zur Entscheidung kam es tatsächlich wie immer ganz unspektakulär. <strong>Wir spielen gerne live</strong>, jedoch gilt es immer alle 6 Musiker unter einen Hut zu bringen. Kein leichtes Unterfangen bei Familien und Jobs. Es wird also rundgefragt und wenn alle Zeit haben, dann spielen wir. Und erst recht, wenn es gegen Rassismus geht. DRAGONSFIRE verabscheut Rassismus aus tiefster Seele. Somit war dann für uns alles klar.</p>
<p>Jan: Unsere Grundhaltung in der Band ist: „Wenn Du DRAGONSFIRE buchst, dann werden DRAGONSFIRE kommen!“ Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich denke die Verantwortlichen des R:A:R haben uns ausschließlich wegen unseres guten Aussehens gebucht! :p</p>
<p>MH: Welchen Stellenwert hat Musik in eurem Leben…also einerseits das Hören und Konsumieren (z.B. bei Konzertbesuchen) und zum anderen das selber Komponieren und praktische Performen von Musik?</p>
<h3>Heavy Metal ist eine besonders starke Ausdrucksform</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-75996 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-03-300x214.jpg" alt="DRAGONSFIRE Promofoto 03" width="300" height="214" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-03-300x214.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-03-600x428.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-03.jpg 666w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Dennis: Für mich ist der Stellenwert unglaublich hoch, da Musik bei mir starke Emotionen erzeugt. <strong>Heavy Metal ist da auch eine besonders starke Ausdrucksform</strong> gegenüber anderen Musikrichtungen. Bei mir geht es immer um Energie, die rüberkommen soll. Es gibt Songs, manchmal auch nur kleine Passagen oder Phrasen, die mich total ergreifen, egal, ob es sich um Songs großer Bands, Undergroundbands oder meine eigenen Stücke handelt. Es geht um das Stück und den Moment, und boom ist man geflasht. Wer kennt das nicht, oder!?</p>
<p>MH: Ich gehe mal schwer davon aus, dass ihr nicht von der Musik alleine euren Lebensunterhalt bestreiten könnt. Erzählt doch mal, was ihr so als Dayjobs betreibt und wie sich das mit dem Bandalltag (z.B. Proben, Studioaufenthalte und Touren) vereinbaren lässt.</p>
<p>Dennis: Da gehst Du richtig, ohne einen Job geht es nicht. Das hört man allerseits. Ich werde nun nicht alle Jobs der 6 Mitglieder aufzählen aber vom IT-ler über Jugendarbeit bis hin zum öffentlichen Dienst ist da alles dabei. Dem Bandalltag steht das natürlich schon recht stark im Wege. <strong>Bei sechs Leuten ist es schon schwierig, Bandproben zu verabreden</strong>. Das klappt zwar ganz gut, aber leicht ist anders. Das gleiche gilt somit erst recht für Touren und Studios, da dies noch viel umfangreicher und aufwendiger ist.</p>
<p>MH: Wo seht ihr DRAGONSFIRE heute innerhalb der deutschen Metalszene? Wie sind die Pläne für die nähere Zukunft und was strebt ihr langfristig an?</p>
<p>Dennis: Wir verstehen uns ganz klar als Underground-Metal-Band. Wir kommen dafür ganz gut rum und haben einfach Spaß an der Sache. Wir planen nicht zu viel, jedoch sind die nächsten Schritte schon klar: wir wollen vermehrt live spielen, sowie Aufnahmen mit mir als relativ neuem Sänger machen. Eine solche existiert noch nicht. Das wollen wir ändern. Anfang Mai 2019 erscheint unsere &#8222;Masters of the Underground&#8220;-Live-DVD, welche ich wärmstens empfehlen möchte. Es sind drei Konzerte vom 29.12.2018 in Andernach mit <strong>SECUTOR, DRAGONSFIRE und STEELPREACHER</strong> zu sehen. Das wird dann die erste echte Aufnahme mit mir als neuem Sänger.</p>
<h3>Keine Einwände gegen einen Auftritt gemeinsam mit KISS</h3>
<p>MH: Wenn wir an Live-Auftritte denken…mit welcher Band würdet ihr mal gerne touren und warum gerade mit diesem Act?</p>
<p>Dennis: Ich hätte da Bock auf so einiges. Aber im Kopf schwirrt mir immer<strong> RIOT V</strong>, da der Sänger einfach mega gut ist und auch noch ein netter Kerl obendrein. Das gleiche gilt für bspw. EDENS CURSE. Vermutlich sage ich das, weil ich beide mal kurz kennengelernt und über das Singen philosophiert habe. Egal, KISS wäre natürlich auch nicht schlecht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>MH: Jeder denkt da bestimmt anders, aber wie ist es bei euch…bevorzugt ihr den kleinen Gig im stickig heißen Club, die große Show in der riesigen Multifunktionshalle oder eher den Festivalauftritt (auch wenn das letztlich bedeutet, nachmittags im Sonnenlicht auf die Bühne zu gehen)? Erklärt uns bitte auch warum?</p>
<p>Dennis: Also bei uns ist jede Form der genannten Auftritte dabei. <strong>Wir spielen sie alle, wenn die Rahmenbedingungen stimmen</strong> und alle Zeit haben. Es ist natürlich immer schön, mehr Leute zu erreichen zu können auf größeren Gigs. Aber wer mal in nem kleinen Laden gespielt hat, der weiß, wie geil das sein kann. Das wird schnell ganz familiär und mega witzig.</p>
<p>MH: Die Uhr schlägt bumm, die Zeit ist rum…unser heutiges Interview geht dem Ende zu. Die letzten Worte gebühren bei uns traditionell unserem jeweiligen Interviewpartner. Ihr habt jetzt die Chance, unseren Lesern und euren Fans da draußen mitzuteilen, was ihr schon immer mal loswerden wolltet. Zu DRAGONSFIRE, zu Musik, dem RAGE AGAINST RACISM oder…</p>
<p><strong>&#8222;Leute, wir stoßen viel zu wenig an!&#8220; lautet ein Motto von uns.</strong> Kommt rum und gebt Euch mal ne Show von uns. Support the Underground! Und kauft Euch unbedingt die oben erwähnte Live-DVD-Perle. So was gibt es nicht oft in der Undergroundszene.</p>
<p>MH: Danke für den Moment für eure Zeit und wir freuen uns, euch in Duisburg beim Festival wieder zu sehen und dann auch noch live on stage. Bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund!&#8220;</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-75997 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-01-300x225.jpg" alt="DRAGONSFIRE Promofoto 01" width="300" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-01-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-01-600x450.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/DRAGONSFIRE-Promofoto-01.jpg 666w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>Das metal-heads.de-Fazit</h3>
<p><strong>DRAGONSFIRE</strong> sind eine sympathische Truppe. Man zeigt Einsatz und Spaß bei der Sache. Auf der anderen Seite bringt man interessante Ideen ein, die sich von der breiten Masse abheben. Das solltet ihr euch im Juni in Duisburg ansehen!!</p>
<p>&nbsp;</p>
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