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	<title>Serafino Perugino &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Sweet Oblivion feat. Geoff Tate &#8211; Relentless</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 07:43:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sweet Oblivion feat. Geoff Tate haben am 09.04.2021 ihr zweites Album &#8222;Relentless&#8220; via Frontiers Records veröffentlicht. Das Projekt Sweet Oblivion Knappe 2 Jahre ist es her, dass von Sweet Oblivion feat. Geoff Tate das&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Sweet Oblivion feat. Geoff Tate haben am <strong>09.04.2021</strong> ihr zweites Album &#8222;Relentless&#8220; via Frontiers Records veröffentlicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Projekt Sweet Oblivion</h3>



<p>Knappe 2 Jahre ist es her, dass von Sweet Oblivion feat. Geoff Tate das Debütalbum <a href="https://metal-heads.de/reviews/sweet-oblivion-feat-geoff-tate-sweet-oblivion/">&#8222;Sweet Oblivion&#8220; </a>veröffentlicht wurde. Das Album stand unter der Regie von Gitarrist und Bassist&nbsp;<strong>Simone Mularoni</strong> (DGM), der sich als weitere Musiker den Keyboarder Emanuele Casali&nbsp;und Schlagzeuger Paolo Caridi mit ins Boot holte. Beim neuen Album &#8222;Relentless&#8220; hat nun Gitarrist <strong>Aldo Lonibile</strong> (u.a. Secret Shere, Timo Tollki&#8217;s Avalaon) das Ruder übernommen  und die Band mit Luigi Andreone am Bass, Antonio Agate am Keyboard und Michele Sanna am Schlagzeug besetzt. Geblieben ist vom Ursprungsprojekt somit nur der Ex-Queensrÿche Sänger <strong>Geoff Tate</strong>. Man kann daher sicher nicht von einer Band sprechen, sondern muss Sweet Oblivion als (weiteres) Projekt von <strong>Serafino Perugino</strong> aus dem Hause <strong>Frontiers </strong>ansehen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Relentless &#8211; das Album</h3>



<p>Wenn auch eine völlig neue Band am Start ist, kann man doch doch musikalisch erstaunlich viele Parallelen zum Vorgängerwerk erkennen. Das bezieht sich keineswegs nur auf die weiterhin <strong>unvergleichlich starke Stimme von Geoff Tate</strong>. Die melodiösen Melodic Metal Songs sind erneut ganz im Stile von frühen Queensrÿche gehalten. Hier ein <strong>Beispiel </strong>für euch:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Sweet Oblivion (Geoff Tate) - &quot;Another Change&quot; - Official Music Video" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/tlpHNGDva5Q?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Gut aber etwas einfallslos</h3>



<p>War ich beim ersten Sweet Oblivion noch sehr davon angetan, dass Geoff Tate einmal wieder gutes Songmaterial zur Verfügung gestellt wurde, um sein gesangliches Können zu zeigen, bin ich dieses Mal doch etwas enttäuscht. &#8222;Relentless&#8220; ist nicht unbedingt schlechter als sein Vorgänger aber über den <strong>Mangel an Originalität</strong> kann ich nicht länger hinweg sehen. Die Songs sind alle wirklich ordentlich aber heraus ragt eigentlich nur der Titel <strong>&#8222;Aria&#8220;</strong>. Er ist nicht nur etwas epischer als die übrigen Tracks sondern zudem noch <strong>in italienischer Sprache</strong> gesungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für Fans von Geoff Tate</h3>



<p>Wer die Stimme von Geoff Tate liebt (und von denen gibt es nicht wenige), dem sei &#8222;Relentless&#8220; durchaus empfohlen. Fans von melodischem Metal dürfen gerne einmal reinhören. Wer aber <strong>Innovationen </strong>erwartet oder einen Nachfolger des legendären &#8222;Operation Mindcrime&#8220;, der sollte lieber die Finger von dem Alben lassen. Vielleicht sollte man Geoff beim nächsten Album (sofern es denn geplant ist) <strong>mehr Raum lassen</strong>, sich selber einzubringen, anstatt ihm weitgehend fertige Stücke vorzulegen. Wer jetzt noch Interesse hat, kann das Album <a href="https://www.amazon.de/Relentless-Feat-Geoff-Sweet-Oblivion/dp/B08TZMHJB2/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Sweet+Oblivion&amp;qid=1618315001&amp;s=music&amp;sr=1-1">HIER </a>bestellen.</p>
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		<title>Heart Healer &#8211; The Metal Opera (Magnus Karlsson)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 08:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Adrienne Cowan]]></category>
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		<category><![CDATA[Frontiers Records]]></category>
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					<description><![CDATA[Heart Healer &#8211; The Metal Opera von Magnus Karlsson ist ein neues Projekt aus dem Hause Frontiers Records. Heart Healer &#8211; Gemeinschaftsprojekt von Serafino Perugino und Magnus Karlsson Die Metal Oper &#8222;Heart Healer&#8220; ist&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Heart Healer &#8211; The Metal Opera von <strong>Magnus Karlsson</strong> ist ein neues Projekt aus dem Hause <strong>Frontiers Records</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heart Healer &#8211; Gemeinschaftsprojekt von Serafino Perugino und Magnus Karlsson</h3>



<p>Die Metal Oper &#8222;Heart Healer&#8220; ist ein Projekt, welches von <strong>Serafino Perugino</strong>, dem Präsidenten und A&amp;R Direktor von Frontiers Records, kreiert, entworfen und beaufsichtigt wurde. Die musikalische Leitung hat der schwedische Gitarrist und Tausendsassa <strong>Magnus Karlsson</strong> (<a href="https://metal-heads.de/reviews/magnus-karlsson-s-free-fall-kingdom-rock/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIER </a>eine Review seines Albums &#8222;Kingdom Of Rock&#8220;) übernommen.  Die Metal Oper zeichnet sich nicht nur durch große Arrangements und das Orchester aus, sondern vor allem durch eine große Anzahl von Sängerinnen, die die verschiedenen Charktere übernommen haben. Als prominenteste Mitstreiterinnen sind hier sicherlich <strong>Adrienne Cowan</strong> (Seven Spires, Sascha Paeth&#8217;s Masters Of Ceremony, Avantasia), <strong>Noora Louhimo</strong> (Battle Beast) und <strong>Anette Olzon</strong> (The Dark Element, ex-Nightwish) zu nennen. Eine Auflistung aller beteiligten Musiker/innen findet ihr am Ende des Beitrags.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heart Healer &#8211; die Geschichte</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/Heart-Healer-The-Metal-Opera-1.jpg" alt="Heart Healer The Metal Opera Cover" class="wp-image-109033" width="346" height="346" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/Heart-Healer-The-Metal-Opera-1.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/Heart-Healer-The-Metal-Opera-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/Heart-Healer-The-Metal-Opera-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/Heart-Healer-The-Metal-Opera-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/03/Heart-Healer-The-Metal-Opera-1-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 346px) 100vw, 346px" /></figure></div>



<p>Adrienne Cowan verkörpert die titelgebende &#8222;Herzheilerin&#8220;, die eines Morgens gänzlich ohne Erinnerungen erwacht. Sie stellt bald schon fest, dass die nur durch das Auflegen ihre Hand Menschen heilen kann. Doch jedes Mal, wenn sie dies tut, wird sie schwächer. Auf ihrer Reise zur Selbstfindung trifft sie auf Personen, die ihr helfen wollen, Personen, die ihre Hilfe wollen und Personen, die sie fürchten und beginnen, sie zu jagen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heart Healer &#8211; die Musik</h3>



<p>Das Album hat, wie schon oben erwähnt und wie es sich für eine Metal Oper gehört, einen orchestralen und epischen Einschlag. Gleichwohl kommen die Heavy Metal Instrumente nicht zu kurz. Magnus Karlsson sorgt dafür schon allein durch einige schöne Soli. Die Songs sind nahezu durchgehend eher ruhige aber druckvolle Tracks. Die Sängerinnen machen dabei allesamt einen richtig guten Job. Mein Favorit ist der Song <strong>&#8222;Evil’s around the corner&#8220;</strong> mit Adrienne und Noora am Mikrophon. Hier ein <strong>Video </strong>als Beispiel für die musikalische Ausrichtung zu dem Song <strong>&#8222;This is not the end&#8220;</strong> mit allen beteiligten Sängerinnen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Heart Healer (Magnus Karlsson) - &quot;This Is Not The End&quot; ft. @AdrienneCowan, Anette Olzon, &amp; More" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Eqh_8flEzjM?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Album für Freunde der gemäßigten Töne</h3>



<p>Heart Healer &#8211; The Metal Opera ist ein Album für die Freunde der gemäßigten Töne. Wer Hau-Drauf-Metal erwartet ist hier eindeutig an der falschen Adresse. Es ist ein Album zum <strong>&#8222;in Ruhe genießen&#8220;</strong>, welches gefällt ohne allzu große Spuren zu hinterlassen. Magnus Karlsson und Serafino Perugino haben gute Arbeit geleistet. Sein Alleinstellungsmerkmal erhält das Album durch den ausschließlich weiblichen Gesang. Wer das Werk bestellen möchte, kann das gerne <a href="https://www.amazon.de/Metal-Opera-Magnus-Karlsson/dp/B08PJG9Z8N/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Heart+Healer&amp;qid=1615732603&amp;sr=8-3">HIER </a>tun und wird es bestimmt nicht bereuen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mitwirkende Musiker/innen</h3>



<p><strong>Band Line-up</strong>:<br>Magnus Karlsson<br>Anders Köllerfors<br>Daniel Tengberg<br>Erika Sävström Engman</p>



<p><strong>Sängerinnen:</strong><br>Adrienne Cowan (Seven Spires, Masters of Ceremony)<br>Ailyn Gimenez (Her Chariot Awaits, ex-Sirenia)<br>Youmna Jreissati (Ostura)<br>Netta Laurenne (Smackbound)<br>Noora Louhimo (Battle Beast)<br>Margarita Monet (Edge of Paradise)<br>Anette Olzon (Dark Element, Ex-Nightwish)</p>
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		<title>Interview mit Sascha Paeth zum neuen Projekt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kelle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 08:02:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrienne Cowen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Vorfeld des AVANTASIA- Konzerts in Oberhausen am 14.04.2019 hatte ich die Möglichkeit, mit Gitarrist Sascha Paeth über sein neuestes Projekt zu sprechen. Hier auf metal-heads.de gibt es das komplette Interview für euch. Das&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld des <strong>AVANTASIA-</strong> Konzerts in Oberhausen am 14.04.2019 hatte ich die Möglichkeit, mit Gitarrist <strong>Sascha Paeth</strong> über sein neuestes Projekt zu sprechen. Hier auf <strong>metal-heads.de</strong> gibt es das komplette Interview für euch.</p>
<h3>Das Interview mit Sascha Paeth</h3>
<p style="text-align: left;"><strong>MH:</strong> Hi Sascha. Cool, die Chance zu bekommen, von dir etwas über dein neues Projekt <strong>Master&#8217;s of Ceremony</strong> zu erfahren. Fangen wir mal mit einer Frage an, die mich persönlich interessiert: Was hat dich dazu bewogen, noch einmal ein komplett neues Projekt zu beginnen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Eigentlich ist<strong> Serafino Perugino</strong> (Chef von Frontiers) auf mich zugekommen. Und das schon mehrere Jahre lang. Er hat mich quasi verfolgt.  Ob ich nicht mal was für sie machen könnte. Wenn es geht, auch mit meinem Namen . Die würden halt gerne meinen Namen so ein bisschen <strong>puschen.</strong> Eben mal etwas unter Sascha Paeth herausbringen. Und da habe ich dann Jahre lang gesagt: &#8222;Nö! Ich weiß nicht, ich hab auch immer so viel zu tun.&#8220;</p>
<h3>Von Anfang an purer Metal</h3>
<p>Sie wollten auch von Anfang an etwas in Richtung <strong>Metal</strong>, denn da komm ich ja auch her. Metal mache ich ja auch schon ewig. Aber ich habe halt bei meinen Zeitprojekten immer mal auch etwas anderes gemacht. Daher musste ich mich erst einmal mit der Idee anfreunden. Dann habe ich irgendwann gedacht: Ist eigentlich geil. Ich kann das so machen, wie ich das möchte und vielleicht so ein bisschen wie früher. Einfach drauflos, eigentlich so meinem <strong>Naturell</strong> entsprechend. Und ich muss es nicht so machen, wie irgendwelche Leute schon ihre Vorstellungen zu haben, so wie ich ja sonst oft für andere arbeiten muss. Ist doch echt interessant. Tja, und jetzt mache ich das einfach mal.</p>
<p><strong>MH</strong>: Wann hast du damit begonnen, die Band nach deinen Vorstellungen zusammenzustellen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Letztes Jahr habe ich dann angefangen, eine Band zusammenzustellen, mir den Namen gesucht und dann ging es auch schon los. Ich habe &#8211; glaub ich &#8211; im Frühsommer den Vertrag unterschrieben und wollte eigentlich im Juni anfangen, Songs zu schreiben. Ich habe aber dann erst im Oktober begonnen. Wegen <strong>Avantasia</strong>, weil das so lange gedauert hat. Ab Oktober ging es dann aber recht schnell.</p>
<h3>Kommt da der Zeremonienmeister?</h3>
<p><strong>MH:</strong> Hat der Name der Band Master&#8217;s of Ceremony (auf Deutsch <strong>Zeremonienmeister)</strong> eine besondere Bedeutung oder ist er auf dich bezogen, als Gründer der Band? Also was für eine konkrete Bedeutung hat der Name?</p>
<p><strong>Sascha: (lacht)</strong> Ist natürlich ein kleines Wortspiel. Ist tatsächlich die Abkürzung für MC, also wie so ein DJ. Das fand ich eigentlich ganz witzig. Weil man erst mal den Eindruck hat, dass &#8211; so wie du es schon gesagt hast &#8211; jetzt Leute mit irgendwelchen <strong>Kapuzen</strong> da so eine Satanische Zeremonie abziehen. Oder was weiß ich, irgendwas in der Richtung. Es ist halt schon irgendwas Metallenes, man hat so ein metallenes Feeling. Aber eigentlich ist das auch diese Kurzform von MC, also Master of Ceremony, und das fand ich eigentlich ganz witzig, weil ich ja auch Produzent bin und das umschreibt es halt so. Aber es heißt ja<strong> Sascha Paeth&#8217;s Masters of Ceremony.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-78130 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644-300x200.jpg" alt="Sascha Paeth Avantasia Oberhausen 2019" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644-600x401.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>MH:</strong> Was meinst du? Ist die ganze Geschichte nur ein Projekt für dich oder schon eher eine echte Band-Geschichte, die auch mehr als ein Album rausbringen wird?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ganz ursprünglich war das tatsächlich ein bisschen so live-mäßig angedacht. Aber es macht so einen Spaß und läuft richtig gut. Es kommt so gut bei den Leuten an, dass wir jetzt schon geplant haben, mehr zu machen. Also es fühlt sich schon an wie eine Band. Es sind total super coole Leute dabei. Felix Bohnke ist dabei, der auch bei <strong>Avantasia</strong> ist. <strong>André Neygenfind,</strong> mit dem ich schon seid Ewigkeiten zusammen Musik mache. Mit ihm hatte ich schon meine erste Band zusammen, als wir zwölf waren.</p>
<p><strong>MH:</strong> Dann hast du ja bestimmt auch nicht lange gebraucht, die beiden von der Geschichte zu überzeugen?</p>
<h3>Keine Zeit für Arschlöcher</h3>
<p><strong>Sascha:</strong> Nein das war ganz einfach. Und dann habe ich ja noch <strong>Corvin Bahn</strong>, der ja bei bei „<strong>Uli Jon Roth</strong>“ spielt. Super toller Keyboarder und super netter Typ. Das war für mich eines der wichtigsten Argumente. Nett müssen sie sein, es muss halt einfach passen. Ich habe keinen Bock mit irgendwelchen ….. Horst Lichter hat so ein schönes Buch geschrieben „<strong>Keine Zeit für Arschlöcher.</strong>“</p>
<p><strong>MH:</strong> Mit <strong>Adrienne Cowen</strong> hast du auch noch eine Sängerin dabei, die absolutes Power aus sich heraus holt und eine total nette Persönlichkeit ist.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Da hast du recht mit Adrienne. Sie ist auch mega. Total nett, super easy, keine Diva, kein gar nichts. Und nicht zu vergessen: sie hat eine geile Stimme.</p>
<p><strong>MH:</strong> Wir von <strong>metal-heads.de</strong> hatten ja vorab schon die Möglichkeit, die ersten 4 Songs deines Albums zu hören. Ich finde die Songs haben schon einen gehörigen Bums aber auch ihre melodischen und symphonischen Seiten. Wie würdest du das Album charakterisieren?</p>
<h3>Wie kann man den Charakter des Albums beschreiben?</h3>
<p><strong>Sascha:</strong> Also ich sag das mal in den Worten, die mir in den letzten Wochen zugetragen worden sind und wie ich es eigentlich auch sehe: „<strong>Mensch, es ist jetzt aggressiv geworden</strong>“, es ist jetzt so direkt ins Gesicht und so roh und was soll ich dir sagen, so ist es auch. So ist es auch entstanden. Es ist halt einfach aus dem Bauch raus und ohne so mega viel glatt zu schleifen. Also es ist nicht so, wie es heutzutage üblich ist, dass alles so total glatt und gerade ist. Es ist halt einfach ein Stück Musik, das dir ins Gesicht schreien soll. Und so habe ich es auch empfunden.</p>
<p><strong>MH:</strong> Schreibst du die Songs auf dem Album oder teilt ihr euch die Arbeit?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-78129 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1643-200x300.jpg" alt="Sascha Paeth Avantasia Oberhausen 2019" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1643-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1643.jpg 481w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ich habe viele Songs allein geschrieben. So richtig angefangen zu schreiben habe ich aber erst 2 Wochen, bevor Adrienne dazugekommen ist. Sie kommt ja aus Amerika, ist daher ja nicht so einfach. Dann habe ich überhaupt erst angefangen, Songs zu schreiben und hatte dann so etwa 4-5 Songs fertig. Ich mache halt Musik und Texte, alles eigentlich. Ich wollt eigentlich auch von Anfang an was mit Ihr zusammen schreiben. Das halt auch probieren mit ihr, um für die Zukunft zu sehen, was passiert, wenn wir das machen. Und das ist total geil geworden, was wir da zusammen gemacht haben. Es ist wirklich ´ne<strong> total andere Note</strong> dazugekommen.</p>
<h3>Adrienne</h3>
<p><strong>MH:</strong> Wie bist du auf Adrienne gekommen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ich habe Platten von ihr gemischt, eine EP und eine LP ihrer Band &#8222;<strong>Seven Spires</strong>&#8220; aus Amerika. Sie ist damals auf mich zugekommen &#8211; da war sie glaub ich 18 oder so &#8211; und dann habe ich die ersten Sachen für sie gemacht. Ich habe erst nach einem Sänger gesucht und irgendwann dachte ich so bei mir: warum eigentlich nicht einfach <strong>Adrienne?</strong> Weil ich wusste, dass sie das liefern kann, was ich brauche. Bei <strong>&#8222;Seven Spires&#8220;</strong> singt sie eigentlich ein bisschen anders. Diese richtige Metal-Kante hat Sie da eher weniger drauf, aber ich hab es ja gemischt und wusste, dass sie es kann. Sie singt manchmal eher soft und dann wieder richtig hart. Dieses Metallige hatte ich dann mal auf einem Video gesehen und wusste daher, dass sie das auch kann. Somit haben wir dann mehr in diese Richtung gearbeitet. Das hat ihr auch Bock gebracht. Sie kommt ja auch so ein bisschen aus dieser Ecke und so war das einfach echt Fun. Es hat wirklich saugut funktioniert, da kommt richtig Energie rüber. Wenn sie los legt (lacht), da gehst du erst mal 2 Meter zurück, so eine Kraft kommt da aus der Stimme.</p>
<p><strong>MH: </strong>Nach mehr als 200 Alben, die du schon bearbeitet bzw. produziert hast, muss Ich schon sagen, dass die Songs alles haben, um im Metal Bereich ein sehr großer Erfolg zu werden und sehr gut ankommen werden bei den Fans.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Das wär natürlich super, aber reicht alleine nicht . Es ist sehr sehr schwierig heutzutage, Erfolg zu haben. Man kann auch sehr schnell untergehen.</p>
<h3>Liveauftritte</h3>
<p><strong>MH:</strong> Kannst du uns sagen, wann das Album auf den Markt kommt und ob es eine Release Party geben wird?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Im September kommt das Album auf den Markt. Du meinst, das komplette Album live spielen? Nein, dass machen wir wahrscheinlich nicht, da habe ich bis jetzt noch gar nicht drüber nachgedacht. Das ist das erste Mal, dass ich von dieser Idee höre. Also wir hatten zuerst gedacht, vorher noch eine Listening Session zu machen. Aber das wird aufgrund der Tatsache, dass ich noch mit  <strong>Avantasia</strong> auf Tour bin, schwierig werden.</p>
<p><strong>MH:</strong> Wann wird es auf Tour gehen und werdet ihr auch auf Festivals spielen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Also wir werden wahrscheinlich im Oktober &#8211; vielleicht auch schon im September &#8211; anfangen, live zu spielen. Wir werden ganz sicher live vertreten sein. Natürlich auch auf Festivals, wenn wir gebucht werden. Wir werden schauen, dass wir erstmal eine Support Tour machen können. Halt irgendwo, wo es passt. Mal schauen, was da geht. Also es haben alle echt Bock drauf!</p>
<h3>Auftritt auf dem RAR?</h3>
<p><strong>MH:</strong> Ich wüsste da ein kleines nettes Festival in Duisburg. Das <strong>Rage Against Racism </strong>wäre doch was für euch?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Das klingt gut für uns. Schick mir doch einfach mal Infos zu.</p>
<p><strong>MH:</strong> Jetzt noch eine andere Frage zum Schluss. Vor kurzem jährte sich der Todestag von <strong>Kurt Cobain</strong> zum 25. Mal (man mag es kaum glauben, dass es schon so lange her ist). Inwieweit hat die Musik von Kurt und <strong>Nirvana</strong> dich geprägt bzw. beeinflusst?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ja, doch schon. Als diese Musik aufkam, hat mich das schon berührt. Speziell Kurt &#8211; denkt man jetzt vielleicht nicht bei mir- aber ich habe viel mit meiner eigenen Band, die ich ja noch bis vor ein paar Jahren hatte, in diese Richtung gemacht. Mit denen war ich ja mehr <strong>indiemäßig </strong>unterwegs. Aber die Zeit vergeht nun mal, so ist das halt.</p>
<h3>Sascha Paeth hat eine Abschlussbotschaft</h3>
<p><strong>MH:</strong> Bei metal-heads.de ist es üblich, dass das letzte Wort immer der Band gehört. Was möchtest du unseren Lesern noch gerne mitteilen oder sagen? Ich bedanke mich schon einmal für das Interview und wünsche uns allen und dir viel Spaß mit deinem neuen Projekt.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ich habe zu danken. Ja, was soll ich sagen? Ich hoffe, dass es den Leuten wirklich gefällt, was wir da gemacht haben. Dass sie das auch so empfinden, wie wir es tun, dass man einfach mal was aus dem Bauch heraus machen sollte und nicht immer alles so total <strong>polieren </strong>muss.</p>
<p><b>MH: </b>Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an Sascha Paeth für dieses tolle Interview, welches ich mit ihm führen durfte. Wir werden euch sicher hier auf metal-heads.de das neue Album von  &#8222;<strong>Sascha Paeth´s Master`s of Ceremony</strong>&#8220; vorstellen.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01M7MFN5C&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Brothers (Live)&#8220;]</p>
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		<title>Nordic Union &#8211; &#8222;Second Coming&#8220; (VÖ: 09.11.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2018 08:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eclipse]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Martensson]]></category>
		<category><![CDATA[Frontiers Records]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nordic Union</strong> heißt das von Frontiers Boss <strong>Serafino Perugino</strong> erfolgreich zusammengestellte und mit passendem Namen versehene Bandprojekt des dänischen Pretty Maids Sängers <strong>Ronnie Atkins</strong> und dem schwedischen Tausendsassa <strong>Erik Martensson</strong> (Eclipse, W.E.T., Ammunition). Während Ronnie den Gesangspart übernommen hat, ist Erik für nahezu alles andere verantwortlich. Neben dem Schreiben der Songs und der Produktion des Albums hat er auch die Rollen des Lead- und Rhythmus-Gitarristen,  Bassisten, Keyboarders und Backgroundsängers übernommen. Lediglich die Schlagzeugparts wurden vom Eclipse-Bassist (und Ex-Drummer) <strong>Magnus Ulfstedt</strong> eingespielt. Wie sich Nordic Union auf ihrem ebenso passend betitelten Zweitwerk &#8222;Second Coming&#8220; schlagen, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.</p>
<h3>Nordic Union &#8211; Eclipse mit anderem Sänger</h3>
<p>Bereits mit dem Opener des Albums &#8222;My Fear and My Faith&#8220; wird klar, wohin die Reise geht. Ein wunderbar melodischer Hard Rock Song erster Güte, der in den (glorreichen) 80&#8217;ern mit ziemlicher Sicherheit ein Radiohit geworden wäre. &#8222;Because Of Us&#8220; schlägt in die gleiche Kerbe und davon dürft ihr euch selber überzeugen. Hier das <strong>Video</strong> zum Song:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Nordic Union feat. Ronnie Atkins &amp; Erik Martensson - &quot;Because Of Us&quot; (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DZSe5w17uOk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Second Coming&#8220; ist nicht nur eine <strong>gelungene Fortsetzung</strong> des selbstbetitelten Debütalbums sondern aus musikalischer Sicht auch eine Anknüpfung an das letzte &#8211; ungemein starke &#8211; Eclipse-Album &#8222;Monumentum&#8220;. Wäre da nicht die leicht kratzige und <strong>immer noch ungemein ausdrucksstarke Stimme</strong> von Ronnie Atkins, würde man sicher sein, ein Album von Eriks Stammband zu hören. Als weiteres Beispiel gibt es hier  &#8222;Walk Me Through the Fire&#8220;zu hören:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Nordic Union - &quot;Walk Me Through The Fire&quot; (Official Audio)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2AhR0y36ZhU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Qualitativ ungemein hochwertig</h3>
<p>Das ist aber auch schon der einzige kleine Kritikpunkt. Die Songs sind durchweg stark und haben alle <strong>hohes Hitpotential</strong>. Einzelne Titel hervorzuheben ist mir nahezu unmöglich. Neben dem Opener und &#8222;Because Of Us&#8220; gehören aber auf jeden Fall  noch das geniale &#8222;Breathtaking&#8220; das fantastische &#8222;The Best Thing I Never Had&#8220; und der famose Abschlusstrack &#8222;Outrun You&#8220; dazu. Die Produktion ist &#8211; wie man es von Erik Martensson gewohnt ist &#8211; <strong>druckvoll und absolut auf den Punkt</strong>. Wer auf melodiösen Hard Rock der Marke Eclipse steht, kommt an Nordic Union eigentlich nicht vorbei. Nur schade, dass wir diese Formation wegen der zahlreichen anderen Aktivitäten der Protagonisten vermutlich nicht live zu sehen und hören bekommen. So bleibt uns nur darauf zu hoffen, dass der ein oder andere Song vielleicht Einzug in die Playlist von Eclipse halten wird. Verdient hätte es das Liedgut allemal. <strong>Sehr stark!</strong></p>
<h3>Tracklist</h3>
<p>My Fear and My Faith<br />
Because of Us<br />
It Burns<br />
Walk Me Through the Fire<br />
New Life Begins<br />
The Final War<br />
Breathtaking<br />
Rock&#8217;s Still Rolling<br />
Die Together<br />
The Best Thing I Never Had<br />
Outrun You</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07FDVGW5W&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Second Coming&#8220;]</p>
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