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	<title>Cannibal &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>BURY TOMORROW: &#8222;Will You Haunt Me, With That Same Patience&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 15:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BURY TOMORROW]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal]]></category>
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		<category><![CDATA[Tom Prendergast]]></category>
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					<description><![CDATA[BURY TOMORROW veröffentlichen achtes Album BURY TOMORROW veröffentlichen heute (16.Mai 2025) via Music For Nations / Sony Music ihr achtes Studioalbum. Im Vorfeld haben sie bereits die Singles „Villain Arc“, „Waiting“, „What If I&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">BURY TOMORROW veröffentlichen achtes Album</h3>



<p>BURY TOMORROW veröffentlichen heute <strong>(16.Mai 2025)</strong> via <strong>Music For Nations</strong> / Sony Music ihr achtes Studioalbum.</p>



<p>Im Vorfeld haben sie bereits die Singles <strong>„Villain Arc“</strong>, <strong>„Waiting“</strong>, <strong>„What If I Burn“</strong> und <strong>„Let Go“</strong> veröffentlicht und bereits einen Vorgeschmack auf das Album geliefert, auf das ich nach <strong>„The Seventh Sun“</strong> (2023) gespannt gewartet habe. <br>Wenn eine Band eine so vordergründige Position wie die des Sängers und Gitarristen neu besetzen muss, ist das immer eine schwierige Situation. BURY TOMORROW mussten 2021 den Weggang von <strong>Jason Cameron</strong> (Clean Vocals, Gitarre) verkraften, dessen voluminöse Stimme mir immer sehr gefallen hat. Den Gesang hat <strong>Tom Prendergast</strong> übernommen, der zudem als Keyboarder auch noch für weitere Veränderungen im Sound der Band gesorgt hat. Und <strong>Ed Hartwell</strong> hat die Aufgabe an der Gitarre übernommen.<br>Einige Fans taten sich schwer mit dem Wechsel in den Vocals, andere waren begeistert.<br>2023 erschien dann <strong>„The Seventh Sun“</strong> mit der neuen Besetzung. BURY TOMORROW haben mit <strong>„The Seventh Sun“</strong> Neues ausprobiert und gleichzeitig ihren bewährten Sound weiterentwickelt.<br> </p>



<h3 class="wp-block-heading">Will You Haunt Me, With That Same Patience?</h3>



<p>Mit einer verträumt klingenden Stimme beginnt der Opener <strong>„To Dream, to Forget“</strong>. Mit den für BURY TOMORRROW typischen Riffs und schnellen Drums, baut sich der Song drängend und unheilvoll auf. Im Wechsel mit den kraftvollen Vocals von Daniel kontrastieren die cleanen Vocals von <strong>Tom Prendergast</strong> sehr gut und unterstreichen die Dynamik</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="425" height="425" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/055419.jpg" alt="bury tomorrow will you haunt me, with that same patience" class="wp-image-187236" style="width:207px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/055419.jpg 425w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/055419-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/055419-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/055419-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/055419-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></figure></div>


<p>Mit <strong>„Villain Arc“</strong> haben sie ja bereits im letzten Jahr einen ersten Eindruck auf das neue Album ermöglicht. Zu Beginn ist eine verzerrte Stimme zu hören, die eine düstere Stimmung aufkommen lässt. Die Vocals prägen den gesamten Song, da <strong>Daniel Winter-Bates</strong> von tiefen Growls bis keifenden Screams die vielfältigen Möglichkeiten seiner Stimme nutzt. Der Song steckt voller Wut, Energie und groovenden Riffs. Es ist ein spannungsreicher Song mit einigen überraschenden Momenten, der atemlos macht.</p>



<p><strong>„Wasteland“</strong> hat auch diese spannungsreichen Momente, wenn Flüstern zum Schreien wird oder die klaren Harmonien in einen mächtigen Refrain münden. Das ist ein neuer Sound, der mir im Zusammenspiel mit den anderen Songs gut gefällt.</p>



<p><strong>„What If I Burn“</strong> ist im Gegensatz zu dem, was ich aufgrund des Titels erwartet hatte, ein eher ruhiger Song. „Emotionally devoid, incapable of hope…..hide your dark inside though it takes hold“ – die Auseinandersetzung mit Hoffnungslosigkeit und inneren Konflikten.</p>



<p><strong>„Forever The Night“</strong> hat eine eingängige Hookline und ist ein schwungvoller, frischer Song. Das anschließende „Waiting“ kommt mit rhythmisch-kraftvollen Schlagzeugpassagen, temporeichen Riffs und dem immer wieder mitreißenden Wechselspiel zwischen den beiden Sängern daher.</p>



<p>Auch <strong>„Silence Isn’t Helping Us“</strong> hat diesen pulsierenden Rhythmus, eine eingängige Hookline und massive Gitarrenriffs.</p>



<p></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/Bury-Tomorrow-2025.jpg" alt="Bury Tomorrow 2025" class="wp-image-187238" style="width:376px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/Bury-Tomorrow-2025.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/Bury-Tomorrow-2025-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/Bury-Tomorrow-2025-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Hart, härter &#8211; und auch ruhig</h3>



<p>In <strong>„Found No Throne“</strong>&nbsp; nutzen sie nur cleanen Gesang, womit BURY TOMORROW deutlich zeigen, wie gut sie Melodien in das Metalcore Grundgerüst einweben können. Elektronische Klänge tragen zu weiteren Klangfarben bei.</p>



<p>Präzises Drumming, temporeiche Gitarrenparts und ein akzetvoller Bass legen bei <strong>„Yōkai (妖怪)“</strong> die Bais für das hier wirklich großartige Call and Shout zwischen Daniel und Tom, die verschiedene Facetten von Shouts, Growls und Screams nutzen. Es ist ein Dialog zwischen Aggression und Anmut mit dem einem geheimnisvollen Wesen (mit Yokai werden in der japansichen Folklore geheimnisvolle, seltsame Wesen und Geister bezeichnet) eine klangliche Gestalt geben wird.</p>



<p>Nach so viel Energie, Wut, Aggression und Kraft, bietet <strong>„Let Go“</strong> wieder ruhigere, eingängigere Elemente. Da die Gitarren und die Bassline kraftvoll bleiben und der raue Gesang einen nicht loslässt, zieht sich hier eine andere Art Spannung über den Song, die von synthetischen Akzenten noch unterstützt wird.</p>



<p>Mit <strong>„Paradox“</strong> und seinen für BURY TOMORROW ungewöhnlichen elektronischen Passagen endet das Album. Der Song fasst im Grund zusammen, was es an Bekanntem und Neuem auf diesem Album zu finden gibt. Schwer und dabei mit Momenten der Leichtigkeit, feinen Riffs und vielseitigem Drumming sowie vielen Variationen in den Vocals und einem eingängigen Refrain.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit</h3>



<p>BURY TOMORROW haben sich mit <strong>„Will You Haunt Me, With That Same Patience“ </strong>noch einmal neu orientiert und die Möglichkeiten, die sich durch die Neubesetzungen ergeben haben, weiter ausgebaut. So sind neue komplexe und nuanciere Strukturen und Klangfarben entstanden, ohne dass die Bury Tomorrow – Textur aufgelöst wurde. <strong>Daniel Winter-Bates</strong> hat seinen Vocals weitere Facetten hinzugefügt. Und durch die Vocals von <strong>Tom Prendergast</strong> und die Keyboardklänge haben sie ihren Sound verändert und weiterentwickelt. Dazu wird auch beigetragen haben, dass diesmal <strong>Carl Brown</strong> die Produktion übernommen hat (er hat auch u.a. Alben von WHILE SHE SLEEPS und BULLET FOR MY VALENTINE produziert).</p>



<p>Mit <strong>„Will You Haunt Me, With That Same Patience“ </strong>haben BURY TOMORROW eine Balance zwischen Leichtigkeit und Schwere, Kreativität und Kontinuität erreicht, die eine intensive emotionale Wirkung erzielt.</p>



<p>Mein favorisierter Song bleibt <strong>„To Dream, To Forget“</strong>, der meiner Ansicht nach die Dynamik des Albums <strong>„Cannibals“</strong> aufgreift und mit den neu entwickelten Elementen und Möglichkeiten verbindet.</p>



<p><strong><u>BURY TOMORROW Line-Up:<br></u></strong>Kristan Dawson (Lead Gitarre)<br>Daniel Winter-Bates (Vocals)<br>Davyd Winter-Bates (Bass)<br>Ed Hartwell (Gitarre)<br>Adam Jackson (Schlagzeug)<br>Tom Prendergast (Keyboards, Vocals)</p>
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		<title>Meine Alben des Jahres</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 08:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Alben des Jahres: AGENDA, THE HAWKINS, BURY TOMORROW, LONG DISTANCCE CALLING, PANZERBALLETT, IA, Kjell Braaten, KATLA Jedes Jahr wieder die Frage: was waren deine Alben des Jahres? Und jedes Jahr wieder fällt mir&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Meine Alben des Jahres:  AGENDA, THE HAWKINS, BURY TOMORROW, LONG DISTANCCE CALLING, PANZERBALLETT, IA, Kjell Braaten, KATLA</p>



<p>Jedes Jahr wieder die Frage: was waren deine Alben des Jahres? Und jedes Jahr wieder fällt mir die Antwort schwer. Denn auch in diesem für die gesamte Musik- und Veranstaltungsszene katastrophalen Jahr gab es wunderbare Alben. Trotz oder wegen der Pandemie kam es zu Aktionen und kreativen Aktivitäten, die mich teilweise sprachlos gemacht haben. Ob es nun große oder kleine gestreamte Konzerte waren oder solche in Autokinos, per ‚Video-Konferenz‘ gemeinsam Musik gemacht wurde, Podcasts entstanden oder Bands trotz aller Schwierigkeiten und Unvorhersehbarkeiten neue Alben herausgebracht haben: ich bin allen, die daran beteiligt waren, dankbar für das, was sie uns Fans ermöglicht haben.</p>



<p>Da die Alben, die mich nach wie vor begeistern und begleiten, verschiedenen Genres zugeordnet werden können und mich in ganz unterschiedlicher Weise ansprechen und bereichern, kann und will ich keine „Best of – Liste“ erstellen, sondern euch etwas über die Alben und die Musiker erzählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">RUMBLE MILITIA: 35 Jahre Punk-Metal gegen Dummheit und Intoleranz</h3>



<p>Noch oft während des Jahres habe ich an diese Truppe und ihr vehementes Eintreten gegen die o.g. Dummheit und Intoleranz gedacht. Seit 1985 haben sie Stellung bezogen gegen Kommerz, den Ausverkauf im Musikgeschäft und gegen rechte Gesinnung. Und immer noch ist das aktuell.</p>



<h3 class="wp-block-heading">AGENDA und THE HAWKINS</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-1200x675.jpg" alt="agenda imperfect queen 2" class="wp-image-71252" width="165" height="93" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-600x337.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3.jpg 1599w" sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" /></figure></div>



<p>Sowohl die Alben als auch die Shows mit AGENDA und THE HAWKINS machen Spaß und gute Laune. AGENDA kommen aus Wuppertal und sind grundsätzlich klassisch in Hard Rock und Heavy Metal beheimatet. Dabei bleibt es in ihrer Musik aber nicht, sondern sie beschreiten einen eigenen Weg mit schnellen Riffs, rauen Vocals und viel Abwechslung in Tempo und Dynamik. In den Texten geht es um vielfältige, alltägliche Dinge. Im Januar erschien ihr Album <strong>„Maverick</strong>“.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-1200x1200.jpg" alt="the hawkins hilow the sign records" class="wp-image-98165" width="160" height="160" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></figure></div>



<p>THE HAWKINS aus Arboga in Schweden veröffentlichten im September das Album <strong>„Silence Is A Bomb“</strong>. Musikalisch stehen THE HAWKINS für eine direkte und erfrischend moderne Rockmusik, die sich am Rock’N’Roll der 60er und 70er Jahre orientiert. Temporeich, druckvoll, unbeschwert und verspielt sind die Adjektive, die mir als erste dazu einfallen. Im Gegensatz zu der eher lockeren Musik stehen die Texte, die sich mit emotional und psychisch extremen Zuständen befassen oder sich kritisch mit gesellschaftlichen Zuständen befassen. Mit Sänger Johannes Carlsson habe ich über die Musik und die Texte gesprochen (hier das<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/the-hawkins-interview-mit-johannes-carlsson/"> Interview</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">BURY TOMORROW</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1.jpg" alt="bury tomorrow" class="wp-image-96855" width="196" height="196" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1.jpg 1024w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></figure></div>



<p>BURY TOMORROW greifen in den Texten, die von Shouter Daniel Winter-Bates stammen, das Thema psychische Gesundheit auf. Zusammen mit verspielten bis eingängigen Melodien, aggressiven Shouts und harten Riffs ist ihnen ein persönliches und eindringliches Album gelungen. Jason Camerons einschmeichelnde Stimme und Daniel Winter-Bates rohe Shouts kontrastieren und ergänzen sich gleichzeitig wie z.B. in „The Grey“ ganz wunderbar. „Choke“ mit seinen wütenden Leads und „The Agonist“ mit einen zum Mitschreien auffordernden Shout-Response-Part habe ich immer wieder im Ohr bzw. in der Playlist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING: How do we want to live?</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png" alt="long distance calling" class="wp-image-94049" width="215" height="152" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png 539w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-300x212.png 300w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" /></figure></div>



<p>Dieses Album ist mit dieser Fragestellung genau richtig im corona-geprägten Jahr 2020. Auch wenn es vorrangig um das Verhältnis von Mensch und Maschine, persönlicher Freiheit und technischem Fortschritt geht, steht doch auch die Frage nach der Konkretisierung humanistischer Grundwerte im Raum. <strong>„How Do We Want To Live?“</strong> ist wieder ein instrumentelles Album. Elektronische Elemente im Einklang mit den Instrumenten. Da LONG DISTANCE CALLING auf die Frage keine Antwort geben, &nbsp;bietet das Album Raum, um sich selbst Gedanken zu machen. Welche Gedanken <strong>Jan Hoffmann</strong> (Bass) sich dazu gemacht hat, hat er mir in einem<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/long-distance-calling-interview-mit-jan-hoffman/"> Interview</a> erzählt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">PANZERBALLETT und ihr Planet Z</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover.jpg" alt="panzerballett planet z cover" class="wp-image-101196" width="325" height="153" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></figure></div>



<p>Als Jan Zehrfeld 2005 mit PANZERBALLETT auf die Bühne ging, war diese Art der Musik, die er als „Jazzmetal“ bezeichnete, neu. Neu, ungewöhnlich, gewöhnungsbedürftig, interessant, herausfordernd, virtuos und komplex in der Umsetzung. Aber immer mit Groove und Humor.</p>



<p>Und so ist auch „Planet Z“. Es wurde weiter experimentiert und daraus Neues entwickelt. Neben Stücken aus der Feder von Jan Zehrfeld wurden Kompositionen z.B. von <strong>Nélida Béjar</strong> (s. auch undercoverfiction ensemble) <strong>Leonard Kuhn</strong> (von der Techno-Jazzband Jazzrausch Big Band) oder auch <strong>Richard Wagner</strong> (ja, der Richard Wagner) für PANZERBALLETT arrangiert. Doch es kommt noch mehr: Auf dem Album trommeln Weltklasse-Drummer aus den Bereichen Jazz, Fusion, progrock. <strong>Marco Minnemann</strong> (THE ARISTOCRATS), <strong>Morgan Ågren</strong>, der an mehreren Projekten von <strong>Frank Zappa</strong> beteiligt war, oder auch <strong>Gergő Borlai</strong> (TRIBAL TECH).</p>



<p><strong>„Planet Z“</strong> ist eine Herausforderung an die rhythmischen Fähigkeiten bzw. Möglichkeiten der beteiligten Musiker und auch der Hörer. Da gibt es etliche vertrackte Rhythmusgefüge eingebettet in groovende Strukturen, viel Jazz, viel Metal. Und mittendrin der <strong>„Walkürenritt“ </strong>von Wagner. Ein tolles Album, das auch nach etlichen Durchläufen nichts an Spannung verliert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-1200x1200.png" alt="ia logo grand sounds pr" class="wp-image-94851" width="154" height="154" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-1200x1200.png 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-768x768.png 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-600x600.png 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-80x80.png 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-320x320.png 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr.png 1390w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">„InitIAtion“ von IA: &nbsp;„What will I understand without a guiding light?”</h3>



<p>IA kommen aus Finnland. Sie haben in ihrem Konzeptalbum „InitIAtion“ schamanische Elemente aufgegriffen und sie progressiv in Metalstrukturen eingebunden. Den Rahmen bildet die Initiation, die Einführung in die Rolle des Schamanen. Aber sie wollten mit dem Album auch persönliche Geschichten erzählen. Und so verbindet sich die Erzählung, wie sich beim Schamanen die innere Kraft entwickelt, sich das Selbstkonzept verändert, mit eigenen Erfahrungen.</p>



<p>Für die Integration schamanischer Elemente in Metalmusik gibt es in Finnland mehrere Beispiele. Zu den auch außerhalb von Finnland bekannten Bands gehören KORPIKLAANI und insbesondere ihr Frontmann <strong>Jonne Järvelä</strong> mit seinen Soloalben. IA knüpfen hier an, nutzen aber andere Formen. Prägend ist das komplexe Drumming von <strong>Ukri Suvilehto</strong>, der sonst bei ABBATH trommelt, im Zusammenspiel mit <strong>Yrjö Gävert</strong> (Bass). So haben sie dynamische Klanglandschaften geschaffen, die von meditativer Atmosphäre bis hin zu dramatischer Präsenz reichen. Und wer sich darauf einlässt, kann Meditatives ebenso erleben wie kraftvollen gradlinigen Metal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KJELL BRAATEN: Ferd – eine Reise und der Nachhall des Vergangenen in der Gegenwart</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten.jpg" alt="kjell braaten" class="wp-image-100418" width="210" height="175" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten.jpg 460w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten-300x250.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></figure></div>



<p><strong>Kjell Braaten</strong> hat mich mit auf die Suche nach den Wurzeln nordischer Musik genommen.</p>



<p>Wer die Musik der Wikinger bisher mit Bands wie SKÁLMÖLD, MÅNEGARM, TÝR oder auch AMON AMARTH in Verbindung gebracht hat, erhält hier einen anderen Blick auf die Musik der Wikingerzeit. Viel weiß man nicht darüber, da Wikinger selbst kaum etwas aufgezeichnet haben. Berichte von Handelsreisenden wie Ibrahim Al-Tartushi oder die Aufzeichnungen christlicher Mönche sind aufgrund der kulturellen und religiösen Unterschiede als Quelle wohl eher mit Vorsicht zu betrachten. Wikinger waren auch Reisende, die von ihren Reisen eben auch Musikinstrumente mitgebracht und sich von der Musik der Länder, die sie besuchten, inspirieren ließen.<br><strong>Kjell Braaten hat</strong> sich vor allen Dingen von den Instrumenten und den Eindrücken aus der Natur der nordischen Gebiete inspirieren lassen. Dadurch ist es ihm gelungen, Vergangenes, Altes, das jedoch auch heute noch in uns nachhallt, mit Neuem zu verbinden. Es wird spürbar, dass er mit Neugier und Respekt die Möglichkeiten der Instrumente und die Klänge der Natur verbunden hat. Wenn man sich auf diese Reise einlässt, kann man sich mitnehmen lassen an die Orte, von denen Kjell sich hat inspirieren lassen, seinen Geschichten zuhören und sich von den Rhythmen zum Tanz aufgefordert fühlen. Auch hier hatte ich die Möglichkeit, ihn in einem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/kjell-braaten-im-interview/">Interview</a> Fragen dazu zu stellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KATLA „Allt þetta helvítis myrkur“</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016.jpg" alt="" class="wp-image-55259" width="212" height="163" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016-300x230.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016-768x589.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016-600x460.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption>provided by Guðmundur Óli Pálmason</figcaption></figure></div>



<p>KATLA haben es auch mit diesem Album wieder geschafft, eine Atmosphäre von Dunkelheit zu schaffen, in der das Licht um so heller wirkt. Stürme, Angst und Trauer spielen ebenso eine Rolle wie die Liebe. KATLA wollen uns an die dunkelsten Stellen der Seele führen, vermitteln aber immer wieder Hoffnung. Viele leichte Momente entstehen durch die schönen Gitarrenmelodien. Eindringlich und umschmeichelnd zugleich klingt die Stimme von <strong>Einar Thorberg Guðmundsson.</strong></p>



<p>KATLA, das sind <strong>Guðmundur Óli Pálmason</strong> und <strong>Einar Thorberg Guðmundsson</strong>. Bei der Produktion des Albums sowie der Gestaltung des Artworks haben die beiden lediglich enge Freunde und Familienmitgliedern hinzugezogen. Auch dies wird dazu beigetragen haben, dass die Musik so intensiv ist und sich mit Lyrics und Artwork zu einem vielschichtigen Ganzen zusammenfügt.</p>



<p>Die Videos zu den Songs <strong>„Villuljós“</strong> und <strong>„Sálarsvefn“</strong> unterstreichen dies. Wer noch mehr über KATLA, ihre Musik, die Texte und das Artwork erfahren will, wird auf einige Fragen dazu im<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/katla-interview-mit-gudmundur/"> Interview </a>mit Guðmundur Antworten bekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8230; auf zur Musik im Jahr 2021</h3>



<p>2020 ist vorbei, die Musik aus diesem Jahr wird bleiben. Die Alben, über die ich heute geschrieben habe, werden mich auch in der kommenden Zeit immer wieder begleiten. Ansonsten freue ich mich jetzt schon auf neue Musik. Z.B. auf das kommende Album von WARDRUNA (mehr dazu in den nächsten Tagen), Interviews und Geschichten. Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass wir in diesem Jahr wieder Live-Konzerte erleben werden. Also euch allen ein gutes Jahr voller Musik!</p>
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		<title>BURY TOMORROW: Cannibal (VÖ 3.7.20)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2020 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Flame]]></category>
		<category><![CDATA[BURY TOMORROW]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Winter Bates]]></category>
		<category><![CDATA[James Cameron]]></category>
		<category><![CDATA[Kristan Dawson]]></category>
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					<description><![CDATA[BURY TOMORROW haben am 3.July 2020 ihr neues Album „Cannibal“ veröffentlicht Geplant war die Veröffentlichung dieses Albums eigentlich für Anfang April. Doch wie auch viele andere Bands, entschlossen sie sich, dies auf den July&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">BURY TOMORROW haben am 3.July 2020 ihr neues Album „Cannibal“ veröffentlicht</h3>



<p>Geplant war die Veröffentlichung dieses Albums eigentlich für Anfang April. Doch wie auch viele andere Bands, entschlossen sie sich, dies auf den July zu verschieben. Ebenso wurden die geplanten Shows abgesagt. Mittlerweile gibt es schon Termine für <a href="https://www.bury-tomorrow.com/events/#">Headliner-Konzerte 2021</a>. </p>



<p>Bis dahin müssen wir uns in Bezug auf Live-Shows gedulden. <strong>„Cannibal“ </strong>ist schon ein paar Tage zu erhalten und wird – um es direkt vorweg zu schicken – zu begeistern wissen. Denn mit <strong>„Cannibal“</strong> ist BURY TOMORROW  wieder eine gelungene Symbiose aus eingängigen Melodien und aggressiven Shouts, treibenden harten Riffs und verspielten Melodien gelungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein sehr persönliches Album </h3>



<p>Thematisch ist es ein sehr persönliches Album. Mit den
Lyrics hat Shouter <strong>Daniel Winter-Bates</strong> erneut das Thema psychische Gesundheit
aufgegriffen. Für ihn ist die Erforschung der eigenen Gedanken und Gefühle ebenso
wichtig wie die Öffnung nach außen, denn das Gespräch sei immer ein erste
Schritt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>Dieses Album ist genauso für mich wie für die Fans.</em> <em>Es war ein kathartischer Prozess, einige der dunkelsten Momente meines Lebens anzusprechen. </em><br><em>Ich wollte zu meinen eigenen Worten stehen</em>&#8230; <em>Ich spreche mit Menschen darüber, wie man seine geistige Gesundheit in den Griff bekommt.Die Wiederherstellung geistiger Gesundheit ist das, was Leben rettet. Ich möchte, dass die Menschen Licht in der Dunkelheit sehen. Wenn sie sich damit beschäftigen, können sie in der Diskussion darüber Trost finden. Darüber zu sprechen, bringt Normalität und positive Bewegung in das Thema</em>.</p></blockquote>



<p>sagt Daniel Winter-Bates</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doch nun zur Musik:</h3>



<p>Der Opener <strong>„Choke“</strong> haut einem energisch und wütend tolle Leads und harte Riffs um die Ohren. Der Bass bringt sich verstärkend und mit Ausschmückungen in das dynamische Drumming ein. Dies und viele treibende Tempowechsel machen <strong>„Choke“</strong> zu einem tollen Opener, bei dem man nicht ruhig sitzen bleiben kann. </p>



<p>Der Frust darüber, sich zum Gefangenen der eigenen Gedanken gemacht zu haben, wird hörbar. Und mündet in der Überlegung, dass man nicht das eigene Leben leben kann, wenn man ständig darüber nachdenkt, was die anderen über einen denken.</p>



<p>Bei <strong>„Cannibal“</strong> nehmen sie die Energie wieder etwas zurück. Dafür verleitet der Chorus zum Mitsingen. Der Kontrast zwischen der Leichtigkeit der Musik und den durch fast schmerzverzerrte Screams vorgetragenen Lyrics macht die Dynamik dieses Songs aus. Geht es doch darum, wie sehr abwertende Kommentare zerstörerisch wirken können. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Bury Tomorrow - Cannibal (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/prEbTlIxxrI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Vixi – I have lives</h3>



<p><strong>„The Grey (VIXI)“</strong> groovt. Und ist ein Meisterstück was die Abstimmung der Clean Vocals (wieder wunderbar von <strong>Jason Cameron</strong>) und der Shouts angeht. Schon der Einstieg ist hörenswert und mitreißend. Der Song will dazu ermutigen, über das eigenen Leben nachzudenken, auch wenn dies manchmal ein Balanceakt am mentalen Abgrund sein kann. </p>



<p>Mit <strong>„Imposter“</strong> treiben uns die Vocals temporeich auf eine unerwartete Hookline am Ende des Songs zu. Währenddessen beschäftigt sich der Text mit dem Gefühl, sich trotz Kompetenzen und Fähigkeiten falsch am Platz zu fühlen. Immer in der Angst, entdeckt zu werden. Die Angst, nur eine Rolle zu spielen – wie ein Hochstapler – und irgendwann als Blender enttarnt zu werden, hat auch Winter-Bates in seiner Rolle als Musiker verfolgt.</p>



<p><strong>„Better Below“</strong> ist ein richtiger Mitsing-Track. Auch wenn des darum geht, dass das Verstecken von Symptomen diese eher noch verstärkt. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Bury Tomorrow - Better Below (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/qM5Kr3uGdZ8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>„The Agonist“</strong>: Dein größter Kritiker bist du selbst. Der dadurch entstehende innere Dialog  mit sich selbst wird durch den Shout-Response-Part verdeutlicht, der regelrecht zum Mitschreien auffordert: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Pray <br>That the flame doesn’t burn <br>Beg <br>That the axe doesn’t swing <br>Ask <br>For your end to come quick</p></blockquote>



<p><strong>„Quake“</strong> steckt voller Wut und wunderbaren Melodien. Wütende Shouts, spielerisch leichte Melodien und ein atmosphärischer Teil in der Mitte. </p>



<h3 class="wp-block-heading">We worship Gods and the machines</h3>



<p><strong>„Gods &amp; Machines“</strong> beinhaltet die Elemente, die schon die vorangegangenen Songs auszeichnen. Ein Highlight hier ist der Chorus. Außerdem ist das Tempo wieder hoch und die cleanen Vocals klingen aggressiver als vorher. Leider flacht der Song zum Ende hin stark ab. Wären Dynamik und Intensität bis zum Ende aufrechterhalten worden, wäre es ein großartiger Song geworden.<br> Thematisiert wird hier die vergiftende Wirkung von sozialen Medien, wenn es darum geht, sich so perfekt wie möglich darstellen zu müssen.</p>



<p><strong>„Voice and Truth“</strong>  in dem es um Vertrauen geht, ist für mich der progressivste Song des Albums. Hier klingen BURY TOMORROW experimentell. Unübertrefflich hier die Soli von Kristan Dawson. </p>



<p>Auch <strong>„Cold Sleep“</strong> kommt mit tollen Hooklines daher. </p>



<p><strong>„Dark, Infinite“</strong> entlässt uns nach einem starken Breakdown und der Vorstellung, dass der unheimlichste Platz der Welt unser eigener Verstand ist, immer leiser werdend aus dem Album. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wütend, energisch, reif, unangestrengt und überzeugend</h3>



<p>Es ist Daniel Winter-Bates im Wesentlichen gelungen, die Bilder zum Thema geistige Gesundheit mit Sätzen zu beschreiben, in denen Betroffene sich wiederfinden können. Und diejenigen, die solche Momente noch nicht erlebt haben, bekommen dadurch vielleicht eher eine Vorstellung, wie es Menschen ergeht, die immer wieder um ihre geistige Gesundheit fürchten und sich dafür schämen. <br> </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-1200x1200.jpg" alt="bury tomorrow cannibal album artwork" class="wp-image-92716" width="239" height="239" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" /></figure></div>



<p>Musikalsich gesehen sind BURY TOMORROW auch mit ihrem
sechsten Album kein Risiko eingegangen und haben ihre Stärken genutzt und die
Elemente ausgebaut, an denen sie wiederzuerkennen sind: &nbsp;Sie spannen eine Bogen von kraftvollen Riffs
über wunderbar komponierte Akkordfolgen zu eingängigen Melodien, der bei „Cannibal“
nicht einmal wirklich abreißt. Außerdem gibt es etliche Passagen, die
Ohrwurmcharakter haben und bei denen ich mich beim Mitsingen erwischt habe. </p>



<p>So ist auch hier wieder das herausragendste Merkmal die Verbindung
von Daniel Winter-Bates′ aggressiven, rohen Shouts und Jason Camerons einschmeichelnder
Stimme. Selten findet man eine Kombination, die sich gegenseitig so unterstützt
und herausfordert. </p>



<p>Somit gibt es hier eine weitere Variation des Metalcore-Musters aus harter Strophe und weichem Refrain mit folgendem Breakdown und den – wie immer herrlichen – Soli von Kristan Dawson. Auch wenn BURY TOMORROW  mit diesem Album kein Wagnis in Form von Veränderung dieses Musters eingegangen sind: sie klingen aggressiver als auf<a href="https://metal-heads.de/reviews/black-flame-von-bury-tomorrow/"> „Black Flame“</a> und in gewisser Weise reifer. Unangestrengt und in vielerlei Hinsicht überzeugend. </p>
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			</item>
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		<title>BURY TOMORROW &#8211; Albumstart verschoben</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/bury-tomorrow-albumstart-verschoben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Black Flame]]></category>
		<category><![CDATA[BURY TOMORROW]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Weller]]></category>
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					<description><![CDATA[BURY TOMORROW: Cannibal – Release – Termin verschoben Die britische Metalcore Band BURY TOMORROW hat den ursprünglich für den 3. April 2020 angesetzen Erscheinungstermin für ihr neues Album auf den 3. Juli 2020 verschoben.&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">BURY TOMORROW: Cannibal – Release – Termin verschoben</h3>



<p>Die britische Metalcore Band <a href="https://www.bury-tomorrow.com/">BURY TOMORROW</a> hat den ursprünglich für den 3. April 2020 angesetzen Erscheinungstermin für ihr neues Album auf den <strong>3. Juli 2020 </strong>verschoben.</p>



<p>Zunächst hatten sie alle Release – Shows und Signierstunden,
die für den April geplant waren, aufgrund der durch die Corona – Pandemie hervorgerufenen
Situation verschoben. </p>



<p>Dazu BURY TOMORROW am 20.2.2020 auf Instagram: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>As you are all probably very aware by now, the Corona Virus has led to many difficulties for everyone, and sadly our industry was always going to take a serious hit.<br>All in-store signings and release shows we had planned in April are now postponed until a later date. We are working hard with our team and the many variables involved to reschedule these dates for later in the year, more information on that will be provided as soon as we confirm new dates. All current tickets will remain valid and we WILL celebrate this record, together!<br> </p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Neuer Termin im Juli 2020</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-1200x1200.jpg" alt="bury tomorrow cannibal album artwork" class="wp-image-92716" width="252" height="252" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/bury-tomorrow-cannibl-album-artwork-head-of-pr-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /></figure></div>



<p>Ein paar Tage
später gaben sie dann bekannt, dass nicht nur die Shows, sondern auch die Album
– Veröffentlichung verschoben werden, da sie garantieren könnten, dass das Album
pünktlich verschickt werden kann. </p>



<p>Jetzt also ist der <strong>3. Juli 2020</strong> geplant in der Hoffnung, dass die Corona – Pandemie bis dahin so weit zurückgegangen ist, dass zu diesem Zeitpunkt eine weltweite Veröffentlichung möglich ist. </p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>We’ve spoke with our team and have decided that July 3rd is the best alternative for us to release this record, not only can we guarantee everyone will have the record on this date but we also hope that this pandemic will be on the decline by then and we can give this record the release we all want, worldwide!<br> <br> </p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Video zu „Better Below“ soll Wartezeit verkürzen</h3>



<p><strong>„Better Below“</strong> ist dann der vierte Song, der vorab
veröffentlicht wird. Zunächst erschienen <strong>„The
Grey (VIXI)“</strong> und das Video zum Titelsong <strong>„Cannibal“</strong>, im Februar dann <strong>„Choke“</strong>.
</p>



<p>Mit ihrem Album <strong>Black Flame</strong> katapultierten sich BURY
TOMORROW 2018 wieder weit nach oben in die UK Top 40. </p>



<p>Für <strong>Cannibal</strong> konnte
die Band wieder den SikTh- Gitarristen <strong>Dan
Weller</strong> gewinnen, der auch mit ENTER SHIKARI zusammengearbeitet hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Cannibal spricht unverschleiert das Thema geistige Gesundheit
an</h3>



<p><strong>Dani Winter Bates</strong>,
Sänger der Band, &nbsp;setzt sich schon lange
dafür ein, offen über das Thema geistige Gesundheit bzw. psychische
Erkrankungen zu sprechen. </p>



<p>Die Texte für <strong>Cannibal</strong>
hat er nicht nur für die Hörer, sondern auch für sich selbst geschrieben. Es
sind somit sehr persönliche Texte geworden. Dani beschreibt es so: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Es war ein kathartischer Prozess, einige der dunkelsten Momente meines Lebens anzusprechen. Für einige Menschen wird es hart, sich das anzuhören. Aber ich hatte das Gefühl, das ich das tun muss – wenn ich es mache, dann richtig. Ich bin kein Typ für halbe Sachen. An den Texten des kompletten Albums ist nichts, was ich ändern würde.“</p></blockquote>



<p>Und hier <strong>Cannibal</strong>. (Den Text findet ihr unter der Videobeschreibung.)</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Bury Tomorrow - Cannibal (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/prEbTlIxxrI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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