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	<title>Chris DeGarmo &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>„Operation: Mindcrime“ &#038; „Empire“ von QUEENSRŸCHE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chris DeGarmo]]></category>
		<category><![CDATA[Eddie Jackson]]></category>
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		<category><![CDATA[OPERATION:MINDCRIME]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Operation: Mindcrime&#8220; und &#8222;Empire&#8220; von QUEENSRŸCHE (remastered) Am 25. Juni 2021 haben QUEENSRŸCHE die remasterten Alben „Operation: Mindcrime“ und „Empire“ veröffentlicht. Beide Alben gibt es sowohl als 180 – Gramm – Doppel – LP&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Operation: Mindcrime&#8220; und &#8222;Empire&#8220; von QUEENSRŸCHE (remastered)</h3>



<p></p>



<p>Am 25. Juni 2021 haben QUEENSRŸCHE die remasterten Alben <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> und <strong>„Empire“</strong> veröffentlicht.</p>



<p><a href="https://metal-heads.de/news/queensryche-operation-mindcrime-empire/">Beide Alben </a>gibt es sowohl als 180 – Gramm – Doppel – LP als auch in einer 2CD – Version und in Multi-Disc-CD+DVD-Sets. Diese beinhalten auch Promovideos und Live- Auftritte.</p>



<p>Mir liegt die 2 CD – Version vor. Einen deutlichen Unterschied zwischen der remasterten Version und der CD – Version von 1988 bzw. eine Verbesserung kann ich nicht feststellen. Vielleicht liegt es daran, dass die Qualität der Aufnahme bereits damals sehr gut war: klar, dynamisch wohl in den Höhen als auch in den Tiefen. Um die Frage vorweg zu nehmen, ob man die neue Ausgabe der eigenen Albensammlung dennoch hinzufügen sollte: ja, denn die 2. CD beinhaltet einen Mitschnitt der Aufführung des gesamten Albums. Die Aufnahme ist vom November 1990 in London. Eine tolle Live-Aufnahme, die ich insbesondere denjenigen empfehlen würde, die <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> oder auch QUEENSRŸCHE noch nicht kennen.</p>



<p><strong>„Operation: Mindcrime“</strong> wurde von verschiedenen Magazinen in ihre Top 100 der Metal-Alben aufgenommen.  Sowohl durch die Musik aber auch durch die Geschichte bleibt <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> auch heute noch bedeutsam und absolut hörenswert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Geschichte hinter dem Konzept</h3>



<p>Die einzelnen Songs werden durch gesprochene Passagen verbunden. Auf diese Weise wird die Geschichte noch nachvollziehbarer. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-operation-mindcrime-cover.jpg" alt="queensryche operation mindcrime cover" class="wp-image-113016" width="239" height="245" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-operation-mindcrime-cover.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-operation-mindcrime-cover-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 239px) 100vw, 239px" /></figure></div>



<p>In der Geschichte des Albums geht es um Nikki, einen ehemaligen Drogensüchtigen, der frustriert und desillusioniert von der amerikanischen Gesellschaft und ihrer Korruptheit, einer Geheimorganisation beitritt. Diese Organisation verfolgt politische und religiöse Ziele.</p>



<p>Das Album beginnt damit, dass Nikki im Krankenhaus liegt und langsam seine Erinnerungen daran, wie er von der Organisation und dem an ihrer Spitze stehenden Dr. X manipuliert und zu einem Attentäter und Mörder wurde. („I Remember Now“). Angeblich verfolgt diese Organisation revolutionäre Ziele („Anarchy X“, „Revolution Calling“) doch Dr. X ist eher ein religiöser Demagoge, der Nikki mittels Gehirnwäsche manipuliert. „Operation: Mindcrime“ wird durch einen Telefonanruf und das Code-Wort Mindcrime eingeleitet. Dadurch macht sich Dr. X Nikki gefügig, der dann die befohlenen Morde auslöst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dr. X, Gehirnwäsche, Sister Mary und Zweifel</h3>



<p>Nikki lernt durch einen Priester, der ein Mitarbeiter von Dr. X ist , Sister Mary kennen, eine ehemalige Prostituierte. Die Beziehung der beiden führt dazu, dass Nikki die Absichten von Dr. X hinterfragt („The Mission“). Dr. X sieht in Mary eine Gefahr. Er fordert Nikki auf, Sister Mary als auch den Priester zu töten. Nikki tötet zwar den Priester, kommt aber dem Befehl, auch Mary zu töten, nicht nach („Suite Sister Mary“). Gemeinsam wollen sie die Organisation verlassen. Dr. X droht Nikki damit, dass er dann wieder ein sich selbst verachtender Süchtiger sein wird. („The Needle Lies“). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenbruch</h3>



<p>Mit einem inneren Konflikt geht er zu Mary zurück, die er aber tot auffindet („Electric Requiem“). Nikki bricht zusammen. Wegen des Verlustes und auch der Frage, ob er sie eventuell getötet hat. („Breaking The Silence“) Als er durch die Straßen irrt, wird er festgenommen und mehrerer Morde angeklagt. Auch wegen seines Gedächtnisverlustes wird er in eine Klinik eingewiesen. Dort denkt er an die Zeit mit Mary („I don’t believe in Love“, „My Empty Room“). Dann geht es zurück an den Beginn des Albums. Nikki hat sein Gedächtnis an Ereignisse wiedererlangt, kann aber nicht erkennen, wer er ist bzw. was aus ihm geworden ist. („Eyes Of A Stranger“).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Musik</h3>



<p>Das Album ist geprägt von Geoff Tates großartiger Stimme, wunderbaren Melodien und Soli, hörenswerten Bassläufen, sowie einem akzentuierten, variablen und forcierenden Drumming.</p>



<p>Die Songs sind enorm rockend (<strong>„Operation: Mindcrime“</strong>), dramatisch (<strong>„Suite Sister Mary“</strong>), heftig und hart (<strong>„The Needle Lies“</strong>) oder auch hook-geladen (<strong>„I Don’t Believe In Love“</strong>). Eigentlich sind alles Songs im Hinblick auf Songwriting und Instrumentierung großartig. Das abschließende <strong>„Eyes Of A Stranger“ </strong>bringt dies alles auf einen Punkt und gehört sicher zu den besten Songs, die QUEENSRŸCHE geschrieben haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Empire“</h3>



<p>Ebenso wie <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> wurde das zwei Jahre später folgende <strong>„Empire“</strong> mehrfach mit Platin ausgezeichnet. „Empire“ ist bisher das komerziell erfolgreichste Album der Band.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-empire-cover.jpg" alt="queensryche empire cover" class="wp-image-113015" width="246" height="253" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-empire-cover.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-empire-cover-293x300.jpg 293w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /></figure></div>



<p>„Empire“ ist allerdings kein Konzeptalbum, sondern beinhaltet 11 unterschiedlich angelegte Songs.</p>



<p>Der Opener <strong>„Best I Can“</strong> und die folgenden Songs <strong>„The Thin Line“</strong> und <strong>„Jet City Woman“</strong> sind abwechslungsreiche und dabei eingängige Rocksongs.<br><strong>„Della Brown“</strong> ist eher ruhig angelegt, so dass das opulent angelegte und poppige<strong> „Another Rainy Night“</strong> einen gelungenen Kontrast herstellt.<br>Der Titelsong <strong>„Empire“</strong> ist einer dieser ohrwurmträchtigen Songs, die trotz ihrer Eingängigkeit auch nach häufigerem Hören nicht langweilig werden.<br>„Resistance“ lasse ich als Metal-Song gelten. Mit <strong>„Silent Lucidity“</strong> folgt ein weiterer ruhiger und ‚radiotauglicher‘ Song mit einem schönen Akustikgitarren-Intro.<br>Die folgenden <strong>„Hand On Heart“</strong> und <strong>„One And Only”</strong> sind wieder rockiger.<br>Mit <strong>„Anybody Listening“</strong> klingt das Album hymnisch und mit unerwarteten Passagen aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Empire&#8220; &#8211; Das andere Album</h3>



<p>Dieses Album ist ein ruhiges Album, das in die Tiefe geht. Und dennoch war es außerordentlich erfolgreich. Sechs der 11 Songs kamen als Single heraus, liefen im Radio und bei MTV rauf und runter. <br>Die Songs sind auch heute nach wie vor hörenswert. In der remasterten Version entfalten sie noch mehr Dynamik.</p>



<p>Die CD 2 in dem Set enthält „Silent Lucidity“ und „Empire“ in der Single – Version, B-Seiten Tracks der o.g. Singles sowie „I Dream In Infrared“ vom 1986er Album „Rage For Order“, „Prophecy“ von der EP „Queensrÿche“ (1982) Live in Tokio sowie die Radio-Editionen von „Best I Can“ und „Anybody Listening“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit „Operation: Mindcrime“ und „Empire“/ remastert</h3>



<p><a href="http://www.queensrycheofficial.com/">Die verschiedenen Ausgaben</a>, die seit ein paar Tagen erhältlich sind, empfehle ich denjenigen, die QUEENSRŸCHE-Einsteiger sind, diese beiden Alben noch nicht in ihrer Sammlung haben – oder ihre QUEENSRŸCHE-Sammlung vervollständigen wollen.</p>
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		<title>QUEENSRŸCHE: &#8222;Operation: Mindcrime&#8220; &#038; &#8222;Empire&#8220;</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/queensryche-operation-mindcrime-empire/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 15:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chris DeGarmo]]></category>
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		<category><![CDATA[Operation Mindcrime]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Operation: Mindcrime&#8220; &#38; &#8222;Empire&#8220; in neuem Gewand Am 25. Juni 2021 veröffentlichen QUEENSRŸCHE via Capitol/UMe die remasterten Alben „Operation: Mindcrime“ und „Empire“, die zuerst 1988 bzw. 1990 erschienen Die Alben wurden in den Abbey&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Operation: Mindcrime&#8220; &amp; &#8222;Empire&#8220; in neuem Gewand</h3>



<p>Am 25. Juni 2021 veröffentlichen QUEENSRŸCHE via <strong>Capitol/UMe</strong> die remasterten Alben <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> und <strong>„Empire“</strong>, die zuerst 1988 bzw. 1990 erschienen</p>



<p>Die Alben wurden in den <strong>Abbey Road Studios</strong> (vor allen Dingen bekannt, da dort die Beatles ihr Album Abbey Road“ aufgenommen haben. Vor dem Haus ist übrigens der Zebrastreifen vom Coverfoto).</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Operation: Mindcrime“ – immer noch eines der besten QUEENSRŸCHE-Alben</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-operation-mindcrime-cover.jpg" alt="queensryche operation mindcrime cover" class="wp-image-113016" width="255" height="261" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-operation-mindcrime-cover.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-operation-mindcrime-cover-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure></div>



<p><strong>„Operation: Mindcrime“</strong> ist meiner Ansicht nach immer noch eines der besten Alben der Band. Auch wenn es – obwohl immer wieder so bezeichnet – kein Progressive Metal – Album ist, sondern feinster Hardrock. Es ist ein durchaus politisches Konzeptalbum, das damals (1988) sogar in einigen Feuilletons positiv besprochen wurde!  </p>



<p>Ohne jetzt die ganze Geschichte zu erzählen: in <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> geht es um einen Mann, der sich einer Untergrundorganisation anschließt, weil er von der (amerikanischen) Gesellschaft enttäuscht war. Mittels Drogen und Gehirnwäsche wird der Protagonist zu Anschlägen gegen korrupte Politiker angestiftet. Auch ein korrupter Priester ist mit im Spiel, der unseren Protagonisten mit Schwester Mary, einer ehemaligen Prostituierten zusammenbringt.</p>



<p>Hier die gesamte Geschichte zu erzählen, würde zu weit führen. Wie man sich vorstellen kann, kommt es zu Verwicklungen, Morden und Verzweiflung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Großartige Musik und ein heute noch relevantes Thema</h3>



<p>Die Songs werden durch gesprochene Überleitungen miteinander verbunden. Dadurch wird die Geschichte noch nachvollziehbarer.</p>



<p>Das durch die Texte getragene Konzept ist nach wie vor etwas, bei dem es sich lohnt, noch einmal genauer hinzusehen.  Doch das, was das Album so besonders macht, ist die Musik. Schon mit dem Intro wird man hineingezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ob dafür nun eher das lockende und antreibende Drumming von <strong>Scott Rockenfield</strong>, die genialen Gitarrenparts, von <strong>Chris DeGarmo</strong> und <strong>Michael Wilton</strong>, die immer wieder überraschenden Basslinien von <strong>Eddie Jackson</strong> oder der grandiose Gesang von <strong>Geoff Tate</strong> verantwortlich sind, kann ich nicht mehr genau sagen, da ich das Album seit seinem Erscheinen unzählige Male und in gewisser Weise auch immer wieder neu gehört habe.</p>



<p>Die <strong>„Suite Sister Mary“</strong>, das <strong>„Electric Requiem“</strong>  und der Abschluss-Song <strong>„Eyes Of A Stranger“</strong> verursachen immer noch bzw. immer wieder Gänsehaut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Empire</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-empire-cover.jpg" alt="queensryche empire cover" class="wp-image-113015" width="186" height="191" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-empire-cover.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/06/queensryche-empire-cover-293x300.jpg 293w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" /></figure></div>



<p>Zwei Jahre später geht<a href="https://metal-heads.de/reviews/queensryche-empire-voe-04-09-1990/"> <strong>„Empire“</strong></a> einen ganz anderen Weg. Dieses Album ist viel mehr am Mainstream orientiert. Die Songs sind eingängig mit hohem Unterhaltungswert. Also thematisch keine so schwere Kost wie der Vorgänger. Dass dieses Album dennoch ein gutes und wichtiges Album für QUEENSRŸCHE ist, hat sicher damit zu tun, dass ihm ein anspruchsvolles Songwriting zugrunde liegt. Songs wie <strong>„Best I Can“</strong> oder <strong>„The Thin Line“ </strong>und der Titelsong <strong>„Empire“</strong> rocken und erzeugen Ohrwürmer. Die ruhigeren Songs wie <strong>„Della Brown“</strong> oder auch <strong>„Anybody Listening“</strong> zeigen, dass Eingängigkeit nicht oberflächlich sein muss. Diese Songs gehen in ihrer Ruhe eben auch in die Tiefe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anhaltender Erfolg – Spezielle Versionen</h3>



<p><strong>„Operation: Mindcrime“</strong> wurde von verschiedenen Magazinen in ihre Topp 100 der Metal-Alben aufgenommen und auch <strong>„Empire“</strong> wurde mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Für QUEENSRŸCHE, die inzwischen weltweit mehr als 30 Millionen Alben verkauft haben, ist <strong>„Empire</strong>“ ihr kommerziell erfolgreichstes Album.</p>



<p>Sowohl durch die Musik aber auch durch die Geschichte bleibt <strong>„Operation: Mindcrime“</strong> auch heute noch bedeutsam und absolut hörenswert.</p>



<p>Beide Alben sind ab dem 25. Juni 2021 sowohl in der Originalversion, die als remasterte  180-Gramm Doppel-LP erscheint, als auch in einer erweiterten 2CD-Version sowie in Multi-Disc-CD+DVD-Sets <a href="https://store.udiscover-music.de/p50-a158080/queensr-che/index.html">erhältlich</a>.</p>
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		<title>Die Akte Queensrÿche &#8211; eine persönliche Geschichte</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/die-akte-queensryche-eine-persoenliche-geschichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Blues Mike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 08:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Chris DeGarmo]]></category>
		<category><![CDATA[Empire]]></category>
		<category><![CDATA[Geoff Tate]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Wilton]]></category>
		<category><![CDATA[Operation Mindcrime]]></category>
		<category><![CDATA[QUEENSRYCHE]]></category>
		<category><![CDATA[queensÿche]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser geschätzter Kollege Blues Mike (seines Zeichens auch Gitarrist bei MoNoTyP) erzählt euch seine ganz persönliche Geschichte zur US-Band Queensrÿche. Es war einmal die Königin des Reichs Nur zu gut erinnere ich mich daran,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser geschätzter Kollege Blues Mike (seines Zeichens auch Gitarrist bei <a href="https://metal-heads.de/news/deutschrocker-von-monotyp-erwarten-euch-am-07-07-in-oberhausen/">MoNoTyP</a>) erzählt euch seine ganz persönliche Geschichte zur US-Band <strong>Queensrÿche.</strong><strong><br />
</strong></p>
<h3>Es war einmal die Königin des Reichs</h3>
<p>Nur zu gut erinnere ich mich daran, wie ich damals das erste Mal von dieser Band aus dem wunderschönen Seattle hörte. Binnen weniger Tage, fanden sich Knaller wie „<strong>Walking The Shadows</strong>“ auf einem meiner ganz besonderen Mix-Tapes, nämlich meinem Take-Off Tape – d.h. jedes Mal, wenn ich im Flieger saß, drückte ich beim Abheben auf die Playtaste meines Sony Walkmans und o.g. Song drang in meine Gehörgänge.</p>
<p>Seinerzeit (Ende der 80er/Anfang der 90er) kamen auch gerade die ersten <strong>frühpubertären</strong> Demos gewisser bekannter <strong>Seattlesound</strong>-Vertreter nach Europa, aber <strong>Queensrÿche</strong> klangen absolut anders. Poppig progressive, mit wunderbarem Songwriting, intelligent, erwachsen und durchdacht.</p>
<p>Die Band war um ein Vielfaches massentauglicher als andere Bands mit progressiven Einflüssen und avancierte zur tatsächlichen <strong>Königin</strong> des Genres. Das äußerte sich auch darin, dass es zu einigen ihrer Songs ein exzellent in Szene gesetztes <strong>MTV Video</strong> gab. Mit den Alben <strong>Operation Mindcrime</strong> und <strong>Empire</strong> katapultierten sich die Herren <strong>Geoff Tate (v), Chris DeGarmo (g), Michael Wilton (g), Scott Rockenfield (dr) und Eddie Jackson (b)</strong> an die weltweiten Chartspitzen.</p>
<h3>Gelobt sei Suite Sister Mary</h3>
<p><strong>Operation Mindcrime</strong> zählt bis heute zu einem der besten und einflussreichsten Konzeptalben der Musikgeschichte. Beim Anschauen der Live Performance dieses Meisterwerkes (damals noch auf VHS) bekommt man heute noch Gänsehaut – <strong>Suite Sister Mary sei Dank!</strong></p>
<p>Der kommerzielle Durchbruch erfolgte dann aber letztendlich mit dem <strong>Empire</strong> Album (3-fach Platin für <strong>3 Millionen</strong> verkaufte Einheiten), auf dem der taktisch klug eingesetzte Hit „<strong>Silent Lucidity</strong>“ fast in dieselbe Kerbe schlug wie einst <strong>Extremes</strong> „<strong>More Than Words</strong>“. Nicht ganz so schnulzig wie die <strong>Extreme</strong>-Nummer aus dem Jahre 1990, öffnete dieser Song jedoch die Tür zu einer breiteren Hörerschaft, die dann auch mit Weltklasse-Nummern wie „<strong>Jet City Woman</strong>“ noch gut klar kamen.</p>
<h3>Der Fall des Empires</h3>
<p>Mit dem wachsenden Erfolg wuchsen natürlich auch die Egos. Und davon gab es mindestens zwei in der Band, die für das „<strong>ein paar Schulkollegen aus Seattle gehen zusammen durch Dick und Dünn – bis ans Ende“-Dingen</strong> nicht so Recht geschaffen waren.</p>
<p>Es fiel den Musikern zunehmend schwerer, dem großen Erwartungsdruck standzuhalten und mit dem Album <strong>Promised Land</strong> begann der allmähliche Verfall. Ein Stilwandel, der von den Fans eher kritisch aufgenommen wurde. Ähnlich erging es allen nachfolgenden Alben, die weit hinter den einstigen Verkaufs- und Erfolgszahlen zurückblieben.  Sicherlich erschwerten auch die neuen Musikströmungen den Abverkauf, gerade beim jüngeren und mainstreamorientierteren Publikum.</p>
<p>Die Soloalben von <strong>Geoff Tate</strong> und <strong>Michael Wilton</strong> (mit seiner Band <strong>Soulbender</strong>) waren schon Vorboten des Verfalls. Anfang des neuen Jahrtausends folgte dann ein obligatorisches Best Of Album, um die Kuh ein letztes Mal zu melken, wie man so schön sagt.</p>
<h3>Lebenswege</h3>
<p>Zu unterschiedlich waren vielleicht auch die einzelnen Charaktere. <strong>Geoff Tate</strong> mag eine klassische <strong>Gesangsdiva</strong> gewesen sein, doch er war das unverkennbare <strong>Aushängeschild</strong> der Band. Privat machte er sich als <strong>Winzer</strong> einen Ruf und entfernte sich auch persönlich und gedanklich immer weiter von <strong>Queensrÿche</strong>.</p>
<p>Bandkollege und Gitarrist<strong> Chris DeGarmo</strong> träumte bereits seit seiner Kindheit davon, <strong>Pilot</strong> zu werden. Diesen Traum machte er dann zur Wirklichkeit und stieg 1997 aus der Band aus, um erfolgreicher Business Jet Pilot zu werden. 2003 wurde er noch einmal um Hilfe gebeten und steuerte zum Album <strong>Tribe</strong> einige Ideen und Songs bei.</p>
<p><strong>Geoff Tate</strong> hielt es noch bis ins Jahr 2012 bei der Band aus Washington Seattle, dann zog auch er von dannen.</p>
<p>Insidern nach sind die Mitglieder aber immer noch gute Freunde. <strong>DeGarmo</strong> hält den Kontakt zu allen ehemaligen Kollegen und Augenzeugen berichten davon, ihn mit Sänger<strong> Tate</strong> des Öfteren gemeinsam auf dem <strong>Golfplatz</strong> zu sichten.</p>
<h3>Zwei Queensrÿche Coverbands</h3>
<p>Die Musiker um <strong>Queensrÿche</strong> trennten sich mehr oder weniger im Guten. Es gab ein außergerichtliches Abkommen, nachdem die Musiker um <strong>Michael Wilton</strong> den Bandnamen weiterführen durften und <strong>Geoff Tate</strong> zumindest die Rechte an einer Aufführung von <strong>Operation Mindcrime</strong> und <strong>Empire</strong> bekam. So tingeln also beide Parteien durch die Weltgeschichte (Tates Band unter dem Namen Operation Mindcrime).</p>
<p>Was soll man als alteingesessener Fan dieser Band dazu sagen? Auf der einen Seite fehlt der Sänger, auf der anderen Seite die Musiker. Man kann den neuen Bandmitgliedern keinen Vorwurf machen, denn sie waren weder in die Historie, noch in die Kompositionsprozesse eingebunden. Einen charismatischen Sänger wie <strong>Geoff Tate</strong> zu ersetzen, ist so gut wie unmöglich. So ergeben sich am Ende des Tages zwei <strong>Coverbands</strong>, von denen keine in der Lage ist, das Erbe weiterzuführen, wenn auch beide gut performen.</p>
<h3>To Reunion or not to reunion, das ist hier die Frage</h3>
<p>Ganz so schlimm wie es bei <strong>Guns N‘ Roses</strong> zwischen <strong>Axl</strong> und <strong>Slash</strong> war, ist es hier natürlich nicht. Immer wieder gibt es Vermutungen und Gerüchte (die wir hier natürlich keineswegs schüren wollen) von einer möglichen Reunion. Aber Ihr wisst ja wie das ist…die Hoffnung stirbt zuletzt. <strong>Geoff Tate</strong> ist mittlerweile <strong>59 Jahre alt</strong>, singt aber immer noch wie ein junger Gott. <strong>DeGarmo</strong> ist auch noch fit an der 6-saitigen, spielte zuletzt auf dem Album seiner Tochter und auch einige Gast-Tracks auf dem letzten <strong>Alice In Chains</strong> Output. Könnte also noch was werden, uns Fans würde es freuen. Bis dahin heißt es die alten Kracher zu hören und in Nostalgie zu schwelgen – „<strong>I remember now – I remember how it started</strong>“.</p>
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