QUEENSRYCHE – „Empire“ (VÖ: 04.09.1990)

QUEENSRYCHE Albumcover Empire - Beitragsbild

QUEENSRYCHE – „Empire“ (VÖ: 04.09.1990)

Ihr wisst ja, hier bei metal-heads.de bekommt ihr immer eine gute Mischung an Musikstilen serviert. Dabei versuchen wir stets aus der Vielfalt der aktuellen bzw. anstehenden Veröffentlichungen eine passende Auswahl zu treffen, um euch beim Überblick über die Flut an Releases zu helfen. Aber manchmal ist auch der Blick zurück ganz interessant. Klar, es gibt Jahr für Jahr neue coole Scheiben, aber dabei sollte man Klassiker nicht aus den Augen (und Ohren) verlieren, denn sie haben uns und die damalige Zeit geprägt. Damit haben diese Alben ja nicht zuletzt auch einen Einfluss auf die heutige Zeit genommen. Heute drehen wir das Rad der Zeit um satte 30 Jahre zurück. Im September 1990 erblickte eine großartige Langrille das Licht der Welt: „Empire“ war der schlichte Titel des QUEENSRYCHE-Albums vor 3 Dekaden.

QUEENSRYCHE – vielseitig auf hohem Niveau!

Der Opener „Best I can“ baut anfangs auf Keyboards, dann rocken aber auch die Gitarren los. Von Beginn an fasziniert die beeindruckende Stimme von Frontmann Geoff Tate. Schnell und präzise besticht die Schlagzeugarbeit. Bei Track zwei gefallen mir besonders die Bassläufe (selten hört man das Instrument so „dominant“) und das progressive Drumming – sauber Scott Rockenfield! Fast 6 Minuten gute Musik! Ein Klassiker des Backkatalogs ist „Jet city woman“. E-Gitarren, dazu stehen die Vocals erst einmal im Vordergrund und nach eher bedächtigem Start nimmt die Nummer Fahrt auf. Im Verlauf gibt es dann immer stimmungsabhängige Tempowechsel. Stark!

Building empires…

Großartige Ballade und Songs über Drogen und Waffenhandel

Mit Straßenlärm beginnt der folgende Song, ruhiges Schlagzeugspiel, dazu dezente Gitarren und die Vocals von Mr. Tate. Getragen geht es weiter, über 7 Minuten ein stabiles Konstrukt. Mit mehr Pep geht es direkt bei „Another rainy night“ los mit E-Gitarren und Drums im Doppelpack. Mit dem bekannten Anrufbeantworter geht es dann hinein in den Titeltrack. Hammer! Diese Stimmung, die hier aufgebaut wird. Kritische Lyrics zu Drogen, Waffenhandel etc. – ein Highlight auf diesem Album. Die nächste Nummer rockt wieder ordentlich, bevor wir zu einem weiteren Höhepunkt kommen. Eine großartige Ballade: „Silent lucidity“. Herzergreifend. Geoff Tate und dazu Akustikgitarren, bis später die anderen Instrumente sachte hinzukommen. Wohl dosierte Töne verbreiten Melancholie.

QUEENSRYCHE Albumcover Empire

Ihr wollte einen Song zum Mitsingen!? Dann seid ihr bei „Hand on heart“ richtig. Rockig und ergreifend. Auch der nächste Song geht gut ins Ohr mit Rockpotential und flottem Spiel auf dem Ridebecken mit präzisem Gitarrenriffing. Dann schalten wir wieder einen Gang zurück bei „Anybody listening?“. Aber das bedeutet nicht, dass es nicht zwischenzeitlich auch etwas flotter und heavier zugeht.

Das Fazit nach 30 Jahren: ein absoluter Klassiker

Das metal-heads.de-Fazit: auch nach 3 Jahrzehnten kann ich mir dieses Material ein um’s andere Mal anhören. Vielseitig und auf höchstem Niveau agieren die hochklassigen Musiker, die mittlerweile längst mit QUEENSRYCHE gut in der Szene etabliert sind, aber gemessen an den Fertigkeiten noch immer weit zu wenig weltweite Beachtung finden. Wer prog-orientierten Metal mag, der wird begeistert sein. Unbedingt antesten diesen Silberling. Sonst habt ihr einen Meilenstein verpasst…das wäre sehr schade!

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Bildquellen

  • QUEENSRYCHE Albumcover Empire: www.amazon.de
  • QUEENSRYCHE Albumcover Empire – Beitragsbild: www.amazon.de
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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