QUEENSRŸCHE: „Operation: Mindcrime“ & „Empire“

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„Operation: Mindcrime“ & „Empire“ in neuem Gewand

Am 25. Juni 2021 veröffentlichen QUEENSRŸCHE via Capitol/UMe die remasterten Alben „Operation: Mindcrime“ und „Empire“, die zuerst 1988 bzw. 1990 erschienen

Die Alben wurden in den Abbey Road Studios (vor allen Dingen bekannt, da dort die Beatles ihr Album Abbey Road“ aufgenommen haben. Vor dem Haus ist übrigens der Zebrastreifen vom Coverfoto).

„Operation: Mindcrime“ – immer noch eines der besten QUEENSRŸCHE-Alben

queensryche operation mindcrime cover

„Operation: Mindcrime“ ist meiner Ansicht nach immer noch eines der besten Alben der Band. Auch wenn es – obwohl immer wieder so bezeichnet – kein Progressive Metal – Album ist, sondern feinster Hardrock. Es ist ein durchaus politisches Konzeptalbum, das damals (1988) sogar in einigen Feuilletons positiv besprochen wurde!  

Ohne jetzt die ganze Geschichte zu erzählen: in „Operation: Mindcrime“ geht es um einen Mann, der sich einer Untergrundorganisation anschließt, weil er von der (amerikanischen) Gesellschaft enttäuscht war. Mittels Drogen und Gehirnwäsche wird der Protagonist zu Anschlägen gegen korrupte Politiker angestiftet. Auch ein korrupter Priester ist mit im Spiel, der unseren Protagonisten mit Schwester Mary, einer ehemaligen Prostituierten zusammenbringt.

Hier die gesamte Geschichte zu erzählen, würde zu weit führen. Wie man sich vorstellen kann, kommt es zu Verwicklungen, Morden und Verzweiflung.

Großartige Musik und ein heute noch relevantes Thema

Die Songs werden durch gesprochene Überleitungen miteinander verbunden. Dadurch wird die Geschichte noch nachvollziehbarer.

Das durch die Texte getragene Konzept ist nach wie vor etwas, bei dem es sich lohnt, noch einmal genauer hinzusehen. Doch das, was das Album so besonders macht, ist die Musik. Schon mit dem Intro wird man hineingezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ob dafür nun eher das lockende und antreibende Drumming von Scott Rockenfield, die genialen Gitarrenparts, von Chris DeGarmo und Michael Wilton, die immer wieder überraschenden Basslinien von Eddie Jackson oder der grandiose Gesang von Geoff Tate verantwortlich sind, kann ich nicht mehr genau sagen, da ich das Album seit seinem Erscheinen unzählige Male und in gewisser Weise auch immer wieder neu gehört habe.

Die „Suite Sister Mary“, das „Electric Requiem“  und der Abschluss-Song „Eyes Of A Stranger“ verursachen immer noch bzw. immer wieder Gänsehaut.

Empire

queensryche empire cover

Zwei Jahre später geht „Empire“ einen ganz anderen Weg. Dieses Album ist viel mehr am Mainstream orientiert. Die Songs sind eingängig mit hohem Unterhaltungswert. Also thematisch keine so schwere Kost wie der Vorgänger. Dass dieses Album dennoch ein gutes und wichtiges Album für QUEENSRŸCHE ist, hat sicher damit zu tun, dass ihm ein anspruchsvolles Songwriting zugrunde liegt. Songs wie „Best I Can“ oder „The Thin Line“ und der Titelsong „Empire“ rocken und erzeugen Ohrwürmer. Die ruhigeren Songs wie „Della Brown“ oder auch „Anybody Listening“ zeigen, dass Eingängigkeit nicht oberflächlich sein muss. Diese Songs gehen in ihrer Ruhe eben auch in die Tiefe.

Anhaltender Erfolg – Spezielle Versionen

„Operation: Mindcrime“ wurde von verschiedenen Magazinen in ihre Topp 100 der Metal-Alben aufgenommen und auch „Empire“ wurde mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Für QUEENSRŸCHE, die inzwischen weltweit mehr als 30 Millionen Alben verkauft haben, ist „Empire“ ihr kommerziell erfolgreichstes Album.

Sowohl durch die Musik aber auch durch die Geschichte bleibt „Operation: Mindcrime“ auch heute noch bedeutsam und absolut hörenswert.

Beide Alben sind ab dem 25. Juni 2021 sowohl in der Originalversion, die als remasterte  180-Gramm Doppel-LP erscheint, als auch in einer erweiterten 2CD-Version sowie in Multi-Disc-CD+DVD-Sets erhältlich.

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Bildquellen

  • queensryche operation mindcrime cover: Oktober Promotion
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Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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