Hammer King stellen Hammer King vor

Hammer King

Hammer King aus Kaiserslautern haben mit dem schlicht „Hammer King“ betitelten Album jüngst bereits ihr viertes Album veröffentlicht. Wir verraten euch, was die Pfälzer da produziert haben.

Die Pfalz lässt den Hammer schwingen

Kaiserslautern dürfte den meisten eher durch die „Roten Teufel vom Betzenberg“ bekannt sein als durch Heavy bzw. Power Metal. Doch bereits seit 2015 mischt die Pfälzer Truppe Hammer King in diesem Genre tüchtig mit und schwingt gewaltig den Hammer. Aktuell besteht die Truppe um den Ex-Ross The Boss Sänger Titan Fox V und Ex-Saltatio Mortis Schlagzeuger Dolph A. Macallan noch aus Gitarrist Gino Wilde sowie dem neuen Bassisten Gladius Thundersword. Nachdem die ersten drei Alben über Cruz del Sur veröffentlicht wurden, ist die Band nun bei Napalm Records gelandet (was man durchaus als einen Aufstieg bezeichnen kann). Aufgenommen wurde erneut in den Greywolf Studios, der Mix und das Mastering wurde von Jacob Hansen vorgenommen.

Hammer King Cover

Hammer King – Power Metal, wie er im Buche steht

Hammer King präsentieren uns auf dem gleichnamigen Werk Power Metal, wie er sprichwörtlich im Buche steht. Kraftvoll, hymnisch, melodiös, mit sägender Leadgitarre, druckvoller Rhytmusarbeit und klarem Gesang. Der flotte Opener „Awaken The Thunder“ gibt da direkt einmal die Richtung vor.

Etwas klischeebehaftet aber dennoch gut

Auch wenn das Tempo im folgenden etwas variiert, bleiben die Pfälzer im Großen und Ganzen auf dem gesamten Album ihrer Linie treu. Insbesondere textlich wird – fast schon genretypisch – kaum ein Klischee ausgelassen. Das heißt jedoch keinesfalls, dass wir es hier mit einem schlechten Album zu tun haben. Ganz im Gegenteil, denn die Musiker können ebenso überzeugen wie Shouter Titan Fox, der sicher kein Übersänger ist, aber dessen Stimme einfach super zur Musik passt. Auf dem sehr starken und fetten „Hammerschlag“ wird er zudem durch Gerre von Tankard gesanglich gut unterstützt.

Gelungenes Album für Fans von Power Metal

Wer auf kraftvollen Power Metal steht und sich dabei an den oben angesprochenen Klischees nicht stört, der bekommt mit „Hammer King“ ein richtig starkes Album geboten, das zum Headbangen einlädt. Neben den oben genannten Titeln würde ich noch das schnell „Baptized By The Hammer“, das epische „Atlantis (Epilogue)“ und „Ashes To Ashes“ als Anspieltipps nennen. Dagegen ist mir beim grundsätzlich gelungenen hymnischen „King Of Kings“ der Pathos etwas zu dick aufgetragen. Trotzdem dürft ihr HIER gerne zuschlagen! Sobald es Tourdaten von Hammer King gibt, werdet ihr sie HIER erfahren.

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Bildquellen

  • Hammer King Cover: Amazon
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Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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