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	<title>Felix Dehmel &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>ROCKET MEN im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Men]]></category>
		<category><![CDATA[Space & Drums]]></category>
		<category><![CDATA[The Orbiter Sessions]]></category>
		<category><![CDATA[Twerk & Travel In Space]]></category>
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					<description><![CDATA[ROCKET MEN nennen ihr Genre „Drum and Space“. Die Bandmitglieder sind in den Jazz-, Rock- und Pop-Szenen von Hamburg, Berlin und Leipzig zuhause. Und am 7. Juni 2024 erscheint ihr neues Album „The Orbiter&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>ROCKET MEN nennen ihr Genre „Drum and Space“. Die Bandmitglieder sind in den Jazz-, Rock- und Pop-Szenen von Hamburg, Berlin und Leipzig zuhause. Und am 7. Juni 2024 erscheint ihr neues Album <strong>„The Orbiter Sessions“</strong>.<br>Das habe ich zum Anlass genommen, mich mit <strong>Philipp Püschel</strong> (Trompete) und<strong> Felix Dehmel </strong>(Schlagzeug) über das Album und den Entstehungsprozess, Storytelling, Weltraum, Veränderungen beim Publikum und über kommende Events zu unterhalten.</p>



<p>Hallo <mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Philipp</mark> und<mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"> Felix</mark>. Prima, dass ihr euch die Zeit nehmt, um etwas zu ROCKET MEN und dem neuen Album zu erzählen. <br>Ihr seid beide in Hamburg? Und die anderen Bandmitglieder sind in Berlin und Leipzig?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja, aber inzwischen wohnen drei von uns in Hamburg.</mark></p>



<p>Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt, wenn ihr in verschiedenen Städten lebt? Wie habt ihr euch gefunden?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Tinder.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Nee, das war schon anders. Valentin (Keyboard) und ich machen seit 15 Jahren zusammen Musik. Wir haben schon zusammen in der Musikschule in einer Band gespielt. Dann habe ich eine Band für mein Abschlusskonzert zusammengestellt. Und daraus hat sich ROCKET MEN geformt. Es hat noch einige Wechsel gegeben, aber die Besetzung, in der wir jetzt spielen, gibt es schon fast 8 Jahre</mark><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie ROCKET MEN zu ihrem Bandnamen kamen</h3>



<p>Felix, du warst nicht von Beginn an dabei, oder?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Doch, doch, ich war schon am Anfang mit dabei</mark>.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Unter dem Namen ROCKET MEN waren Felix, Valentin und ich und Lasse, der Saxophonist quasi die Kernbesetzung. Paul, der die Elektronik und die Synthesizer macht, kam später dazu</mark><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Und es gibt noch einen zweiten Ast: Angefangen hat der mit Konzerten, die wir zusammen mit einem Bassisten in der Pony-Bar in Hamburg gespielt haben. Mit dabei war damals noch Noah Rott [Piano].</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Aber bei der ersten JazzLab Ausgabe oder der Sommersause haben wir schon mit dem Keyboard-Set-Up gespielt, oder?</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja genau, da hatten wir noch keinen richtigen Bandnamen. Wir haben das Publikum gebeten, Begriffe auf kleine Zettel zu schreiben, die sie mit uns und unserer Musik assoziieren. Interessant war, dass viele etwas mit Weltraum assoziiert hatten. Das Space-Thema war schon von Anfang an in der Musik präsent. Nur noch nicht als Titel. Dann haben wir die Zettel ausgewertet und gedacht: okay, wenn der Weltraumbegriff so präsent ist, dann muss es in die Richtung gehen. Und dann kamen wir auf den Begriff ROCKET MEN.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Erst der Sound dann ‚der Weltraum‘</h3>



<p>Wie hat es sich entwickelt, dass ihr das Weltraumthema in den Vordergrund gestellt habt und das in gewisser Weise auch lebt? Ihr habt entsprechende Songtitel, die Musik klingt danach. Das hatte ja nicht nur mit dem Publikum zu tun.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Die Musik, die wir schreiben und spielen, hat immer etwas von Weite und Ferne so dass es nach Weltraum klingt. Ich kann gar nicht beschreiben, welche Faktoren es sind, die das ausmachen, aber da wir viel Synthesizer und Keyboard in der Band haben, hat man viele Delays, viel Spielzeug, viel Space.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Aber es war nicht so, dass wir von Anfang an gesagt haben: wir wollen was mit Weltall machen. Sondern es war eher so: wir haben Musik geschrieben, die klang cool und irgendwie nach Weltraum.</mark></p>



<p>Ja, und für mich hat die Musik auch ohne die Titel nach ‚Weltraum‘ geklungen. So was Schwebendes, Abgehobenes. Weil sie viel Spielerei hat und dennoch eine Strenge und Klarheit, die Ruhe ausstrahlt, wie ich sie mir im Weltall vorstelle.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wie Philipp schon angedeutet hat: das Set-Up der Band diktiert ein wenig den Sound. Die Band hatte sich gefunden und daraus entwickelten sich das Konzept und die Musik auf eine ganz organische Art und Weise. Später wurde das Ganze greifbarer, konnte benannt werden. Und ‚Weltraum‘ ist ein Thema, das viel Interpretationsfreiraum lässt. Und viel Spielraum für einen selbst. Was man im Einzelnen macht oder beleuchtet ist offen.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der gemeinsame Nenner</h3>



<p>Ist das immer Gemeinschaftsarbeit oder gibt es jemanden, der den Sound ‚überwacht‘? Also jemanden der sagt: das klingt jetzt noch nach ROCKET MEN und dass nicht mehr.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Nee, eigentlich gibt es das nicht, ne Philipp?</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Nee</mark>. ( beide lachen) <br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Total schön ist, dass wir fünf eine ähnliche Vorstellung davon haben, wie die Musik klingen soll. Natürlich nicht zu 100% gleich. Und das ist ja auch wünschenswert, dass da jeder seinen Input geben kann. Ich finde, es hat sich auf eine sehr organische Art entwickelt, dass wir alle auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind. Es gab nie eine Person, die sagt: das machen wir jetzt so und so. Sicher ist es am Ende des Tages auch wichtig, dass jemand eine Entscheidung fällt. Aber du hattest ja nach dem Sound gefragt. Trotz der Unterschiede sind unsere Vorstellungen sehr ähnlich und lassen sich gut unter einen Hut bringen. Und das macht diese Band auch aus, dass man hört, dass das alle authentisch finden.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja und der Bandsound hat sich in den letzten acht Jahren immer wieder gewandelt. Ich finde das auch super wichtig, dass man als Band flexibel bleibt. Denn die eigenen musikalischen Interessen verändern sich im Laufe der Jahre. Und durch die Besetzungswechsel steht man immer wieder vor neuen Herausforderungen.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der ROCKET MEN – Sound ist formbar</h3>



<p>Wenn das Storytelling wichtig ist: welche Bedeutung hat der Ort, an dem ihr spielt?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Wir versuchen, das Set auch immer daran anzupassen, wo wir spielen. Wir haben ein Konzert in der Elbphilharmonie gespielt. Da kann man andere Sachen machen als auf einem Festival um 22 Uhr. Das ist auch etwas, das uns reizt: es gibt den ROCKET MEN-Sound und der kann sich formen. Wir können ein tanzbares Set spielen oder eher etwas Atmosphärisches. <br>Zwischen diesen beiden Welten wollen wir uns auch bewegen, weil wir aus unterschiedlichen musikalischen Kreisen kommen. Lasse und ich haben eher den Jazz-Fokus, Felix hat zudem noch einen Rock-Background. Paul kommt aus der elektronischen Musik und Valentin schwimmt so dazwischen. Und all das findet sich in der Musik wieder. Da hat jeder auch mal Bock auf einen anderen Fokus.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Und so etwas zu verschmelzen ist in einem demokratischen Konstrukt eine Herausforderung, aber macht es natürlich auch aus.</mark></p>



<p>Ich habe euch bisher leider noch nicht live erlebt.&nbsp; Das letzte Mal, als ich mich auf den Weg gemacht habe, habe ich ewig auf der A1 im Stau gestanden. Aber bei den Videos und den&nbsp; Alben hat man schon den Eindruck, dass da etwas authentisch Gewachsenes ist.<br>Auch bei eurem neuen Album hört man diesen ROCKET MEN Sound. Es sind Elemente dabei, die ich eigentlich nur von euch kenne. Das ist vor allem die Besetzung mit den Keyboards und Synthesizern, durch die ihr spezielle Möglichkeiten habt. <br>Was mir gut gefällt, dass sie dennoch nicht ein Übermaß haben im Sound, elektronische Spielereien keinen Selbstzweck haben oder im Vordergrund stehen. Und die Ausgewogenheit zwischen Trompete, Saxophon und dem Schlagzeugspiel. So ausgewogen und miteinander verwoben habe ich das bisher selten gehört.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Zumindest im deutschen Bereich gibt es das nicht so viel. Das ist eher ein UK oder amerikanisches Ding. In Deutschland ist dieser Fusion-Sound oder wo immer man das verorten möchte, noch nicht so präsent.</mark></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="586" height="390" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-2_Color-1.jpg" alt="Rocket_Men_Portrait-2_Color 1" class="wp-image-170217" style="width:288px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-2_Color-1.jpg 586w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-2_Color-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 586px) 100vw, 586px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Elektronische Elemente, Groove, Beat und sich den Arsch abspielen</h3>



<p>Orientiert sich ein junges Publikum eher in diese Richtung? Also wenn die elektronischen Anteile höher sind. Habt ihr dazu eine Idee, Erfahrungen?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Also im Publikum ist schon jedes Alter vertreten.</mark> &nbsp;<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Meine Erfahrung ist, dass sich ein jüngeres Publikum eher zu Musik hingezogen fühlt, zu der man irgendwie tanzen oder sich bewegen oder die man zumindest fühlen kann. Und die nicht zu verkopft ist.. Aber ich glaube, bei uns spielt das authentische Element eine große Rolle und das Beat-Element. Man&nbsp; kann die Musik fühlen, als Groove, als Beat und man kann sich dazu bewegen. Das ist zumindest die Review, die ich immer wieder bekomme, dass das die Faszination dahinter ausmacht.</mark></p>



<p>Das ist, finde ich, noch einmal eine interessante Aussage, ein anderer Blickwinkel. Das „Fühlen“ der Musik bietet einen anderen Zugang zur Musik. Bei Jazz denken viele Leute, dass das wahnsinnig kompliziert ist, dass es Musik ist, die man ‚verstehen‘, über die man etwas wissen muss, um Spaß daran zu haben. Die Verbindung von Jazzelementen und Tanzbarkeit ist bei euch immer da. Und dieses gleichberechtigte Zusammenspiel von elektronischen Elementen, Rhythmus und Melodie. Aus diesem Zusammenspiel kann man&nbsp; sich etwas Intellektuelles rausholen oder sich einfach drauf einlassen und dem Groove oder Beat nachgehen, was den Körper anspricht. Oder auf das Lockere, Schwebende.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">In der Kommunikation nach außen verwenden wird den Jazzbegriff gar nicht. Die Improvisation hat bei uns nicht mehr eine so große Rolle gespielt. Aber Fusion: Drum and bass, Elektronik, Rock sind Elemente, die sich in der Musik finden lassen.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Und wie Felix vorhin schon sagt: gerade junge Leute achten darauf, ob etwas authentisch ist oder nicht. Und dabei ist &nbsp;es fast egal – also im übertragenen Sinne &#8211; , was da an Musik gespielt wird, wenn da Leute auf der Bühne stehen, bei denen man merkt, dass sie für das brennen, was sie machen, und sich gerade den Arsch abspielen. Dann finden die meisten Leute das geil</mark><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wir haben auch auf klassischen Kulturveranstaltungen gespielt, auf denen viel älteres Publikum war. Die ein klassisches Jazzkonzert erwartet haben und dann sagten, dass sie so etwas noch nie gehört hatten. Und dass es zwischendurch wie Pink Floyd oder Rock klang. Dass sie sich wie ein einem Berliner Club der 80er gefühlt haben.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit der Musik zu den Leuten gehen</h3>



<p>Das heißt, ihr holt die Leute an ganz unterschiedlichen Punkten ab. <br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Jeder hat irgendwie einen Anknüpfungspunkt. Die einen im Jazz, die anderen finden so einen rockigen Drumsound cool, die anderen, dass das überall Knöpfe blinken und so.</mark> (Felix lacht)<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Aber gemeinsam bringt man die Leute auf eine Reise.</mark></p>



<p>Die Frage nach dem jüngeren Publikum hat auch damit zu tun, dass ich mir das JazzLab angeschaut habe. Das Label und die Veranstaltungen. Da scheint Bewegung drin zu sein, es ist Nachwuchs da sowohl bei den Musikern als auch bei Publikum. Denn in vielen Bereichen -auch im Metal &#8211; wird die Frage gestellt, wie man junge Leute begeistern und hinterm Ofen hervor bzw. vom Handy weglocken kann.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ich denke, dass es im Jazz wie in der Klassik eine hohe Erwartung gibt, dass man dies an die junge Generation weitergibt. &nbsp;Dass die alle auf jeden Fall Jazz und Klassik und auch Metal hören sollen. Und es besteht die Ansicht, dass die Leute zu einem kommen. Das ist Quatsch. Gerade z.B. in einer Stadt wie Hamburg, die total übersättigt ist. Man muss als Band, als Musiker, als Veranstalter zu den Leuten hingehen. Das haben wir mit JazzLab versucht, da hin zu gehen, wo die Leute sind und nicht zu warten, bis sie zu einem kommen. Die jungen Leute sind&nbsp; halt an anderen Orten als im klassischen Konzertsaal. Man kann&nbsp; das scheiße finden, aber das wird den Fakt nicht ändern</mark><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">.</mark></p>



<p>Dahin zu gehen, wo die Leute sind, also ein niedrigschwelliges Angebot zu machen, scheint mit den Veranstaltungen von JazzLab ja gelungen zu sein. <br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Ja, man merkt, das ein breites Interesse da ist.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Storytelling, Konzepte und Drehbücher</h3>



<p>Ihr habt vorhin schon gesagt, dass Storytelling eine wichtige Rolle spielt. Und wie läuft das so grundsätzlich: habt ihr erst die Geschichte und schreibt die Musik dazu oder ist es eher umgekehrt?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Es war diesmal so, dass wir vor ungefähr einem Jahr ein paar Tage intensiv geprobt haben und dann ganz oldschool an der Tafel Themen aufgeschrieben und Brainstorming betrieben hatten. Und daraus hat sich dann die Musik entwickelt. Und wir haben uns die Zeit genommen, einfach zu spielen, zu jammen und daraus sind sehr coole Ideen entstanden. Oder es gab so eine Grundidee, dann spielt man ein bisschen und versucht sie so weiterzuentwickeln. Und es ist hinterher ein Mix aus beidem. Ja und diesmal hatten wir tatsächlich so eine Art Mindmap.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja, fast wie ein Drehbuch. Wir haben immer den Traum gehabt, eine eigene Videoshow zu haben. Also man spielt eine Show und dahinter läuft eine dafür entwickelte Videoshow ab. Und das machen wir im Winter das erste Mal. Wir haben erst die Musik entwickelt, dann die Story und jetzt wird das Videomaterial dafür hergestellt.</mark></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="579" height="386" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-1_Color.jpg" alt="Rocket_Men_Portrait-1_Color" class="wp-image-170216" style="width:285px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-1_Color.jpg 579w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-1_Color-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /></figure></div>


<p>Das wird ja richtig interessant und spannend! Damit bekommt das Ganze noch eine weitere Dimension durch die Videos.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja, das wird eine musikalische Reise durchs Weltall, die durch das Video unterstützt wird. Wir spielen Ende November zwei Abende im Hamburger Planetarium. Die haben eine Fulldome 360° Projektionsfläche. Und da werden wir ganz schön durchs Weltall geschossen.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Von uns war keiner im Weltraum – aber „The Illustrated Man“</h3>



<p>Wow, das klingt toll. Auf dem letzten Album waren Soundgeschichten dabei, die ihr irgendwo auf Reisen aufgenommen hattet. Habt ihr so etwas für das neue Album auch gemacht?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Nee, da sind diesmal keine Handyaufnahmen drauf.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">War ja von uns noch keiner im Weltraum. Und wir sind ja komplett im Weltraum auf der Platte.</mark></p>



<p>Bei<strong> „New Mission“</strong> ist eine Texteinspielung. Ich habe nicht rausgekriegt, was es ist.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Das ist von „Illustrated Man“. Von dem haben wir schon ein paar Mal Sachen geklaut. Das ist ein ziemlich cooles Buch mit Kurzgeschichten über einen Astronauten, der seinen Kindern von seinen Expeditionen ins Weltall erzählt. Das sind ziemlich coole Geschichten. Unser Keyboarder hat sich davon inspirieren lassen und den Track danach konzipiert und geschrieben.</mark></p>



<p>Zufälligerweise hatte ich kurz bevor ich euer Album bekommen habe, noch einmal <strong>„The Planets“</strong> von <strong>Gustav Holst</strong> gehört. Kennt ihr das? Ist das Musik, die euch inspiriert? Oder spielt Klassik für euch als Hintergrund keine große Rolle?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Klassik ist nicht Einflussquelle Nummer eins. Bei „The Planets“ finde ich den Ansatz, eine Geschichte zu haben, mit der man den Leuten ja auch superviel an die Hand gibt, inspirierend.Bei uns gibt es die Challenger-Katastrophe oder einen Himmelskörper oder eine Party auf dem Mars. Man gibt den Leuten mit: das ist das, was wir gefühlt und gedacht haben. Das haben wir musikalisch umgesetzt. Das finde ich eigentlich voll schön.<br>Man hört ja häufig Musik und dann willst du wissen: warum hat er den Songtext so geschrieben, warum heißt das Stück so? Und das ist gerade im Jazzbereich echt häufig so, dass man Sachen hört und das Stück heißt dann „Milchkanne Nr. 2“ und man denkt sich: ja ok, irgendwas wird sich diese Person dabei gedacht haben. Aber erzähl es mir doch. Erzähl mir mehr dazu, dann höre ich die Musik anders.Das finde ich bei Gustav Holst halt cool. Denn jeder Himmelskörper oder Planet, den er vertont hat, hat ja eine Eigenschaft: ist kalt oder ultraheiß. Und dann hört man die Musik anders.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Den Vibe einfangen</h3>



<p>Wenn Leute zu euch kommen und danach fragen, was habt ihr euch dabei gedacht, warum habt ihr den Titel gewählt, was verbindet ihr damit. Ist es überhaupt möglich, das zu beantworten? Ihr habt ja mit mehreren Leuten zusammen den Song geschrieben und zusammengetragen, was euch gedanklich und emotional dazu eingefallen ist. Kann man das erklären? <br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Auf dem vorletzten Album gab es einen Song „Rio“, den du vorhin wegen der Samples angesprochen hast. Der wurde von Valentin geschrieben mit einer ganz klaren Idee im Kopf. Weil er da war, herumgereist ist. Es war seine musikalische Verarbeitung.So gibt es immer Songs, die mit einer klaren Idee, einem Bild geschrieben sind. Und es gibt Songs, die komplett als Kollektivarbeit entstanden sind, wo es dann keine situationsspezifische Geschichte ist sondern es mehr darum ging, einen gewissen Vibe oder eine Stimmung einzufangen, oder eine Atmosphäre zu kreieren. Wenn es darum ging, dass wir etwas Melancholisches oder Böses oder Fröhliches brauchten, um die Story des Konzertes oder des Albums zu vervollständigen.<br>Ich denke, es ist sehr ergiebig, innerhalb gewisser Rahmenbedingungen kreativ zu sein.</mark></p>



<p>Ja, ich denke auch, dass es gut ist, einen Rahmen zu haben, der ausgestaltet werden kann. Da fällt es leichter, sich zu fokussieren und Entscheidungen zu treffen.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Generell ist ja alles offen. Und das ist vielleicht das Jazz-Element dieser Band. Wir haben diese Storyline, die wir vertonen wollten. Oder dass wir noch z.B. ein düsteres Element für die Geschichte brauchen. Es hat also immer einen Grund, warum die Musik so klingt oder warum genau die Musik entstanden ist.</mark></p>



<p>Und ihr habt den Vorteil, dass ihr Leute habt, die ihre Ideen aus verschiedenen Bereichen haben.Damit&nbsp; ist die Musik ja auch interpretationsoffen und der Hörer kann für sich entscheiden, wie er die Musik erlebt und einordnet.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Absolut. Das ist ja auch ein Stück weit Sinn der Sache.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Sänger? Texte?</h3>



<p><br>Habt ihr irgendwann darüber nachgedacht, mit einem Sänger oder einer Sängerin zu arbeiten?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Nicht wirklich.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Nee.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Das ist in gewisser Weise auch ein zweischneidiges Schwert. Und ich glaube, dass das, was wir machen, mit Gesang nicht funktionieren würde. Weil, wie du auch schon richtig gesagt hast, wir das, worum es geht, nicht auf einem Silbertablett präsentieren. Ich glaube, dass Lyrics, die dann im klassischen Sinne darüber gesungen werden und die Geschichte erzählen, ein bisschen dieses Momentum rausnehmen würden. Und ich glaube, dass der Bandsound, so wie er sich jetzt entwickelt hat, dann auch nicht mehr funktionieren würde, da man Platz für die Vocals machen müsste.</mark></p>



<p>Mir kam die Frage auch deswegen, weil ich an LONG DISTANCE CALLING dachte, die ja auch mit Gesang experimentiert haben. Nun, die Bläser bringen bei euch ja auch so etwas wie vokale Elemente ein. <br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Ja, die Bläser übernehmen ein Stück weit das Storytelling, aber insgesamt wird es von der ganzen Band übernommen.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Natürlich wird es für die Zuhörer einfacher, wenn mit dem Gesang etwas erzählt wird. Anderseits finde ich, dass wir eine sehr lyrische Art der Instrumentalmusik gefunden haben, die auch ohne Worte vokal klingt.</mark></p>



<p>Und so kann man die Musik anders auf sich wirken lassen.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Ja, und es wird deutlich, dass wir fünf Jungs sind, die zusammen Musik machen. Künstlerisch betrachtet oder musikalisch betrachtet eigentlich total ergiebig und sogar ein Stück weit einfacher, zumindest für mich.<br></mark><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Und fürs Publikum bei den Konzerten wird das sehr deutlich. Ich meine, wir haben unsere Anzüge, wir schlüpfen da rein und schlüpfen gleichzeitig auch in eine gewisse Rolle und sind da als Astronauten auf der Bühne und wir sind einfach eine Crew, wie Felix ja gesagt hat. Und es ist uns wichtig, das auch nach außen zu kommunizieren.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Band als Crew und ein neues Video</h3>



<p>Das wird für mich beim Hören dadurch deutlich, dass sich die Geschichten mal aus dem Rhythmus, mal aus der Melodie heraus entwickeln und kein Instrument im Vordergrund steht. Und dass es um ein Konzept geht, ist mir dadurch besonders deutlich geworden, dass ich keinen ‚Lieblingssong‘ habe, sondern mal der eine mal der andere eine besondere Wirkung hat. Je nachdem, aus welcher Stimmung heraus ich das Album höre.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Also alles Lieblingssongs? Dann erstmal vielen Dank für die Blumen, das ist ein großes Kompliment, freut mich, dass es gefällt.<br>Ich finde das auch total schön, dass man unsere Alben als Gesamtkonzept sehen kann, und wenn Menschen mir mitteilen, dass sie das Ding von A bis Z gehört haben. Wir wollen es u.a. mit dem Storytelling ermöglichen, dass es als Konzeptalbum gesehen wird. Jeder Song hat seinen speziellen Platz auf dem Album.</mark></p>



<p>Ihr habt den Song „Hubble“ vom kommenden Album als Video veröffentlicht. Weshalb gerade diesen Song?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Weil er cool ist. Es war so, dass wir die Studiosession für die Aufnahme zum Album gefilmt haben. Und dann mussten wir uns irgendwie für einen entscheiden.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik und Visuals in der Elbphilharmonie und Party auf dem Fusion-Festival</h3>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-1200x1200.jpeg" alt="Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover" class="wp-image-170219" style="width:196px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-1200x1200.jpeg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-300x300.jpeg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-150x150.jpeg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-768x768.jpeg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-1536x1536.jpeg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-2048x2048.jpeg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-80x80.jpeg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-320x320.jpeg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men-The_Orbiter_Sessions-Cover-2100x2100-72ppi-1320x1320.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>Das Album erscheint am<strong> 7. Juni 2024</strong>. Dann werdet ihr auch wieder Konzerte spielen. Ihr habt schon an den unterschiedlichsten Orten wie z.B. in der Elbphilharmonie gespielt. Welches Konzert war für euch ein besonderes Ereignis?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Das Konzert in der Elbphilharmonie war natürlich extrem schön. Es war mit Visuals unterlegt. Das war atemberaubend. Der volle Saal, und die Stimmung, als man da auf der Bühne saß und die Leute auch wirklich zugehört haben und dass sie sich so auf das Gesamte, also auf die Musik und die visuellen Aspekte, eingelassen haben, war schon großartig.</mark><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wir haben auch zweimal auf dem Fusion Festival gespielt. Das waren auch ganz fantastische Konzerte. Da ging es eher um eine Party und gute Zeit und Stimmung und so weiter, aber das waren auch echt extrem schöne Momente, extrem schöne Konzerte. Wir dürfen einfach wahnsinnig schöne Konzerte an tollen Orten spielen. Und das ist im Wesentlichen auch auf Philipps Arbeit zurückzuführen.</mark></p>



<p>Ihr habt ja schon von den Videoelementen erzählt, die demnächst dazukommen. Z.B. bei dem Konzert im Planetarium. Wer produziert die Videos?<mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Das macht ein Hamburger Kollektiv, das u.a. auch fürs ZDF, für Terra X arbeitet. Sie verwenden auch original NASA-Material. Sie erstellen das gerade für die 360 Grad Projektion. Und das ist wird auf jeden Fall ziemlich aufregend. Weil allein diese 360 Grad Bilder total überwältigend sind. Die Zuschauer sitzen da quasi mitten im Weltraum und wir können live dazu spielen. Ja, das ist wahnsinnig und technisch unfassbar anspruchsvoll, was sie da machen.</mark></p>



<p>Und für euch kommt ein neues Element hinzu.<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja, das ist für uns natürlich ein cooles neues Spielzeug. Ich denke, dass es auch ein anderes&nbsp; Musizieren ist. Wo wir uns und den Sound neu finden müssen. Das wird eine sehr intensive Erfahrung, weil die Musik ja auch schon so viele Informationen bietet.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Oh so much space! ROCKET MEN im Planetarium</h3>



<p>Und wann findet dieses besondere Ereignis statt?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Am 29. und 30. November. Und es wird ein besonderes Ereignis. Den Plan, in einem Planetarium zu spielen, hatten wir schon seit Jahren. Und jetzt können wir das endlich umsetzen.</mark></p>



<p>Ich finde die Idee großartig. Das ist aber auch ein riesiger Kostenfaktor, oder?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Ja, also wir hoffen, dass wir das Ding vollkriegen.</mark></p>



<p>Ihr hört es Leute: Auf nach Hamburg am 29. oder 30. November. So ein Konzert wird es so bald nicht wieder geben, wenn überhaupt!<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Also ich glaube tatsächlich, dass es, zumindest, soweit ich informiert bin, sowas in der Form einfach noch nicht gab. Zumindest mit dieser Art der Musik und dann tatsächlich auch mit dieser Musik, Das ist zumindest in meinem Kosmos komplettes Neuland. Und ich glaube, das wird sehr schön.</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Outfit: die Raumanzüge</h3>



<p>Zum Abschluss noch eine Frage: wer hat eigentlich die Anzüge ausgedacht, die ihr auf der Bühne tragt?<br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Das war ein Teil der Bachelorarbeit eines Freundes, der in Hannover Modedesign studiert hat.</mark></p>



<p>Also das ist schon großartig, wie sich bei euch Musik und Visuelles zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen. Und ein Grund mehr, sich nicht nur eure Musik anzuhören, sondern euch live mitzuerleben und natürlich möglichst auch das Event im Hamburger Planetarium. <br>Ich bedanke mich für das Interview und wünsche euch für das kommende Album (Review demnächst hier auf metal-heads.de) und im November ein ausverkauftes Planetarium!<br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Ja, vielen Dank! Und allen viel Spaß beim Hören des neuen Albums!</mark><br><br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p></p>
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		<title>Interview mit Felix Dehmel (drums)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Patlansky]]></category>
		<category><![CDATA[David Grabowski]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Leon Gurvitch]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Penman]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Men]]></category>
		<category><![CDATA[Stu Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab heute werde ich in lockerer Folge Interviews präsentieren, die ich mit Schlagzeugern geführt habe, die aus ganz unterschiedlichen Gründen mein Interesse geweckt haben. Den Anfang macht Felix Dehmel, den ich als Drummer bei&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab heute werde ich in
lockerer Folge Interviews präsentieren, die ich mit Schlagzeugern geführt habe,
die aus ganz unterschiedlichen Gründen mein Interesse geweckt haben. </p>



<p>Den Anfang macht <strong>Felix Dehmel</strong>, den ich als Drummer bei THE BLUE POETS (Weiteres <a href="https://metal-heads.de/reviews/the-blue-poets-all-it-takes-voe-13-9-19/">Hier</a> und <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/">dort</a>) und ROCKET MEN (<a href="https://metal-heads.de/reviews/rocket-men-twerk-travel-in-space-bereits-veroeffentlicht/">Review</a>) kennengelernt habe. Er hat außerdem mit <strong>Dan Patlansky</strong> sowie mit   <strong>Leon Gurvitch</strong>, dem DAVID GRABOWSKI QUARTETT  und <strong>Matt Penman</strong> gespielt. D.h. er spannt einen weiten musikalischen Bogen vom Blues zum Jazz – ob nun intergalaktisch wie bei den ROCKET MEN oder eher symphonisch bei Leon Gurvitchs <strong>Gershwin &#8211; Gala</strong>. Zur Zeit ist Felix Dehmel mit <strong>Stu Hamm</strong> (dem Bassisten von u.a. Joe Satriani und Steve Vai) auf Tour.</p>



<p>Und hier also das Interview, bei
dem Felix ausführliche interessante, amüsante und aufschlussreiche Antworten gegeben
hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 5" class="wp-image-91228" width="253" height="381" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5.jpg 1066w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Früh übt sich….</h3>



<p><strong>Wenn ich mich richtig
erinnere, spielst du seit deinem 5. Lebensjahr Schlagzeug. Wie ist es dazu
gekommen? (Ein Schlagzeug findet sich ja seltener in einem Haushalt als eine
Flöte oder Gitarre </strong>…)</p>



<p>Das ist richtig. In meinem Fall habe ich tatsächlich erst mit privaten Unterrichtsstunden angefangen, habe aber dann ca. ein halbes Jahr später ein Schlagzeug bekommen.<br>Es war tatsächlich der klassische Weg. Ich habe als Kind auf Töpfen und Pfannen und sonstigen Haushaltsgeräten rumgehauen. Da lag es irgendwie nahe. Hinzu kam, dass mein Vater Gitarrist ist und in mehreren Bands gespielt hat. Ich glaube, es war ein bisschen auch sein Plan, sich einen Schlagzeuger ranzuziehen.</p>



<p><strong>Was dann ja auch gelungen
ist. Was hat dich eigentlich an dem Instrument so begeistert? Hat sich bis
heute daran etwas geändert?</strong></p>



<p>Ich glaube, sofern ich das noch erinnere, dass das Wilde und Animalische der Grund war. Auf Dingen rumzuhauen wirkt ja erst einmal extrem spaßig. Was es natürlich auch ist.<br>Heutzutage fasziniert mich das tatsächlich immer noch. Es hat etwas sehr Meditatives und Befreiendes. Außerdem kann man sehr gut Aggressionen abbauen. Es sind natürlich noch ein paar Aspekte hinzugekommen über die Jahre, die hauptsächlich musikalischer Natur sind. Das Bindeglied und die Basis zu sein ist ein sehr anspruchsvoller Job. Das wird sehr häufig unterschätzt.</p>



<p><strong>Seit wann hast du
Unterricht erhalten?</strong></p>



<p>Ich habe mit 5 Jahren
angefangen, Unterricht zu nehmen. Das hat sich dann im Prinzip bis 18
durchgezogen, bis ich zum Studium nach New York City gegangen bin.</p>



<p><strong>Hast du auch noch ein
anderes Instrument gelernt?</strong></p>



<p>Ja, Klavier. Das war
tatsächlich ein Pflichtfach während des Studiums. Ich hatte aber schon ein paar
Jahre vorher angefangen, aus reinem Interesse. Allerdings muss ich zu meiner
Schande gestehen, dass ich nicht ansatzweise so viel Klavier spiele, wie ich
eigentlich will oder sollte.</p>



<p><strong>Du hast dann ja schon früh
in deiner Heimatstadt Hamburg in verschiedenen Projekten gespielt. Hattest du
auch eine eigene Band?</strong></p>



<p>Ich hatte noch nie wirklich eine eigene Band. Ich war zu meiner Schulzeit in mehreren „Schulbands“ unterwegs, was super war und tierisch viel Spaß gemacht hat. Erste Erfahrungen hatte ich allerdings schon viel früher gesammelt, da ich seit meinem 7. Lebensjahr in der Band meines Vaters mitspielte. Zu Anfang noch als Ersatz bzw. aus reinem Spaß. Später wurde dann eine „Festanstellung“ daraus (lacht).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 4" class="wp-image-91227" width="248" height="372" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4.jpg 1066w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Hobby oder Beruf? </h3>



<p><strong>Wann und woran hast du
gemerkt, dass aus dem Schlagzeugspiel mehr als ein Hobby werden könnte?</strong></p>



<p>Das war so mit 14/15 ungefähr. Ich hatte schon damals sehr viel Musik gehört und mich mit Musik beschäftigt. Irgendwann habe ich dann realisiert, dass man das beruflich machen kann. Ab da war es um mich geschehen. Großen Einfluss hatte natürlich mein Lehrer Markus Grosse. [Markus Grosse hat auch ein Studio für Drum-Recording]<br>Er war für mich immer ein Vorbild und eine Bezugsperson. Glücklicherweise sind wir immer noch sehr gute Freunde. Durch ihn habe ich außerdem sehr früh viele Berührungspunkte mit der Szene und dem Schlagzeugerdasein gehabt.</p>



<p><strong>Hast du dich über den
Unterricht und Konzerte hinaus noch weiter mit dem Schlagzeugspiel beschäftigt?</strong></p>



<p>Ich war schon immer irgendwie ein ziemlicher Nerd was das betrifft. Ich habe z.B. sehr viel Zeit damit verbracht, Drumsoli auf Youtube zu gucken oder Equipment/Produkt Videos zu gucken. Die Schlagzug-Welt war für mich schon immer höchst faszinierend. Das hat sich bis heute eher noch verstärkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Selbstmotivation,
Rockstar-Ambitionen und Fortschritt</h3>



<p><strong>Du bist 2012 nach New York
gegangen, um Schlagzeug zu studieren. Dabei hast du ein Spektrum von Jazz über
elektronische Musik und Rock bis hin zu Aspekten der Produktion kennengelernt.
Was war für deine heutige Arbeit als freiberuflicher Musiker besonders wichtig?</strong></p>



<p>Das ist eine schwierige
Frage. Im Prinzip hat alles, was ich im Studium gelernt habe, mehr oder weniger
seine Berechtigung. Egal, ob die Dinge technischer oder konzeptioneller Natur
sind.</p>



<p>Wenn ich mich aber auf eine Sache beschränken müsste, würde ich sagen, dass das Wichtigste, was ich im Studium gelernt habe, die Selbstmotivation ist.<br>Sein eigener Lehrer und größter Kritiker zu sein. Ich denke, dass das definitiv eine der wichtigsten Eigenschaften ist, die man erlernen kann. Sich ständig erneut selbst zu motivieren, zu versuchen das Beste aus sich herauszuholen und ohne Wertigkeit zu analysieren. Mit der Einstellung werden Musik und Kunst zu einem Lebensprojekt und du wirst niemals müde morgens aufzustehen.</p>



<p><strong>Welche Vorstellungen
hattest du damals vom Beruf des Musikers? Was hat sich im Laufe der Zeit
verändert?</strong></p>



<p>Meine Vorstellungen des Berufsmusikers waren eigentlich immer relativ realistisch. Mir war schon immer klar, dass die Millionen eher nicht in Aussicht sind. Auch wenn man natürlich träumen darf. Ich wusste schon früh, was zu dem Berufsfeld dazugehört und worauf man achten muss, da ich mein Leben lang mit Berufsmusikern zu tun hatte. Dass also Sex, Drugs &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll nicht wirklich involviert sind, war relativ schnell abzusehen.<br>Im Studium wurde das mehr und mehr ersichtlich. Der Fokus verschob sich eher noch mehr weg vom „Rockstar-Tum“ hin zum Realismus. Mir wurde klar, dass ohne extrem viel Arbeit, Mühe und Fleiß das ganze Projekt nicht realisiert werden kann. Das hat seitdem eigentlich mein Leben bestimmt.</p>



<p><strong>Du hast das Studium mit
Bestnote abgeschlossen. Was muss man eigentlich alles machen und können, um
einen guten Abschluss zu bekommen?</strong></p>



<p>Das ist selbstverständlich von Uni zu Uni abhängig und genauso von Lehrer zu Lehrer. Ich glaube aber, dass das Hauptziel der Fortschritt ist. Es wird ja im Endeffekt dein Vorankommen bewertet. Also wie groß dein Fortschritt gemessen an einem bestimmten Zeitraum ist. Unabhängig davon musst du natürlich gut spielen können und das bei einem Abschlusskonzert unter Beweis stellen. Hinzu kommen dann noch die ganzen Prüfungen, die du ablegst. Wie die Prüfungen aussehen, hängt vom Instrument ab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 2" class="wp-image-91225" width="252" height="377" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2.jpg 1066w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Üben: Meditation und
Selbsterhaltung</h3>



<p><strong>Du wolltest ja im
Anschluss eigentlich noch in Deutschland studieren, um auch hier einen
Abschluss zu machen. Was hat dazu beigetragen, dass du dieses Ziel nicht
weiterverfolgt hast? Ist es heute für dich von Nachteil?</strong></p>



<p>Das ist schnell erklärt.
Meine Credits wurden nicht anerkannt. Ich wollte mir die Zeit in New York City
anrechnen lassen, um dann in Deutschland nicht von vorne beginnen zu müssen.
Das ging aber offensichtlich nicht. Also waren meine Optionen relativ erschöpft.
Da habe ich beschlossen, dass ich das dann eben alleine mache, was für mich
keineswegs einen Nachteil darstellt heutzutage. Eher im Gegenteil. Ich genieße
eine relativ schöne, distanzierte Position zu den Lehrinstitutionen, was mir
persönlich gut gefällt. Manchmal ist es gut, der Außenseiter zu sein.</p>



<p><strong>Wie lange/oft übst du
eigentlich? Welche Rolle spielt ‚Üben‘ für dich? Hast du ein eigenes
Übungssystem? </strong></p>



<p>Ich übe jeden Tag. Mal mehr, mal weniger. Ich versuche so viel zu üben, wie ich kann. Der Grund dafür ist einfach: ich tue es aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Musik &#8211; und speziell natürlich das Schlagzeug &#8211; sind für mich zu einem so großen Bestandsteil meines Lebens geworden, dass ich ohne regelmäßiges Spielen wahrscheinlich verrückt werden würde.<br>Natürlich muss ich auch relativ viel üben, um kommende Projekte, bzw. Auftritte vorzubereiten. Das nimmt natürlich auch Zeit in Anspruch. <br>Aber generell ist das Üben für mich tatsächlich eher eine Art der Meditation. Ich baue Stress dabei ab und kann mich entspannen. Daher war es für mich auch nie wirklich eine anstrengende Aufgabe, mich zum Üben zu bewegen, auch dann, wenn ich mal keine Lust habe. Es ist eher eine Lebenseinstellung, wenn man so will. </p>



<p><strong>Wie wichtig sind
Motivation und Disziplin?</strong></p>



<p>Natürlich gehören auch
Motivation und Disziplin dazu. Das sind Eigenschaften, ohne die man als
freiberuflicher Musiker wahrscheinlich nicht überleben kann. Es ist
anstrengend. Sehr sogar. Sein eigener Chef zu sein und sich selbst zu
motivieren ist eine Kunst, die leider dazugehört.</p>



<p><strong>Eine Frage, die sich aus verschiedenen Diskussionen ergeben hat: Wie wichtig ist es eigentlich (allgemein und speziell für dich) vom Blatt spielen zu können?</strong></p>



<p>Das kommt darauf an, was man machen möchte.<br>Eigentlich ist es längst nicht mehr so wichtig wie früher. Viele Profimusiker können keine Noten lesen und spielen unfassbar gut.<br>Ich persönlich sehe es eher als Hilfsmittel. Stell dir vor, du müsstest einen Text in einem Sachbuch auswendig lernen. Wenn du ihn nicht selbst lesen kannst, bist du darauf angewiesen, dass jemand anderes dir den Text vorliest, damit du ihn auswendig lernen kannst. Was ja auch funktioniert, aber wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als wenn du es alleine machen kannst.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 3" class="wp-image-91226" width="255" height="383" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3.jpg 1066w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Das Equipment, der Klang und
die schönste Art, Geld auszugeben</h3>



<p><strong>Nach welchen Kriterien
stellst du dein Drum-Set zusammen? Variierst du das je nachdem, mit wem/welche
Musik du spielst? Welche Rolle spielt grundsätzlich das Equipment?</strong></p>



<p>Gute Frage. Im Prinzip ist das einfach. Der Grundaufbau ist ja in der Regel gleich. Ich spiele allerdings andere Kesselgrößen, andere Becken, andere Felle, andere Stimmungen abhängig von der Musik. Im Jazz will ich z.B. keinen lauten Rocksound und im Rock keinen hohen, obertonreichen Jazzklang.<br>Um das abdecken zu können, brauchst du erstmal mehr Equipment als jemand, der sich auf eine Stilistik beschränkt. Aber der Prozess ist tatsächlich sehr spannend. Seine Stimme in vielen, verschiedenen Arten der Musik zu finden macht unglaublich viel Spaß. Daher spielt Equipment eine sehr große Rolle.<br>Außerdem ist es die schönste Art Geld auszugeben.</p>



<p><strong>Auf deinem rechten Arm
hast du eine Tätowierung mit der Grundfigur „RLRR“. Was hat es damit auf sich?</strong></p>



<p>Haha, ja. Das ist ein
Rudiment. Der Paradiddle. R steht für Rechts und L für Links. Das ist eines der
ersten Rudimente, die du als Drummer lernst und damit meine Hommage an das
Schlagzeug. Daher auch das Tattoo.</p>



<p><strong>Gibt es einen Rhythmus, eine
Figur oder einen (unregelmäßigen) Takt, der dir besonders gefällt?</strong></p>



<p>Viel zu viele leider. Ich tue
mich da wahnsinnig schwer mich festzulegen. Daher lasse ich es lieber (lacht).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Kunst des Schlagzeugspiels:
Geschichten erzählen</h3>



<p><strong>Für mich ist ein Aspekt,
der großen Einfluss darauf hat, ob mir ein Drummer gefällt oder nicht, in
welcher Weise – und wie oft &#8211; er die Hi-Hat anspielt. Worauf achtest du bei
anderen Drummern? Was ist für dich das wichtigste Merkmal eines Drummers? Woran
erkennst du jemand wieder? (Liegt es an der Dynamik, dem Groove…?)</strong></p>



<p>Das ist für mich eigentlich
das Gleiche wie bei allen anderen Instrumentalisten oder Sängern auch. Mir geht
es primär darum, ob ich das Gefühl bekomme, dass mit Emotionen gespielt wird.
Technik oder Geschwindigkeit sind mir persönlich eigentlich relativ egal. Viel
wichtiger ist, dass es sich gut anfühlt und Freude macht. Sowohl dem Publikum als
auch dem Musiker. Wenn das bei mir ankommt, bin ich Fan.</p>



<p>Der Wiedererkennungswert
liegt, meines Erachtens, tatsächlich in einer Kombination aus vielen Dingen.
Dynamik und Groove auf jeden Fall, aber auch sowas wie die Wahl des Equipments
(Drums/Becken/Felle/Sticks), das Tuning, die Intensität, die technische
Versiertheit, der Habitus beim Spielen, die musikalischen Einflüsse, und noch
so viel mehr. Zählt man alles zusammen bekommt man eine einzigartige
Kombination verschiedenster Aspekte.</p>



<p><strong>Es gibt Drummer, die
komplizierte Ostinato-Patterns spielen, wahnsinnig schnell sind und dabei über
eine – zumindest für mich – erstaunliche Unabhängigkeit zwischen Händen und
Füßen verfügen. Was denkst du darüber?</strong></p>



<p>Es ist beachtlich, keine Frage. Definitiv auch etwas, das mich interessiert. <br>Man erkennt unmittelbar, wie viel Zeit und Arbeit die Person investiert hat. Das allein gehört, meiner Meinung nach, schon mal respektiert. Ob man es dann mag oder nicht, ist eine völlig andere Frage. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.<br>Ich persönlich finde die ganze Materie höchst faszinierend, da es eine weiter Art des Schlagzeugspielens darstellt, die vielleicht etwas unkonventioneller ist und nichts mit dem klassischen Ansatz zu tun hat. Es gehört eben dazu und hat absolut seine Daseinsberechtigung und hat sehr maßgeblich zur Entwicklung des Instruments beigetragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-1200x800.jpg" alt="felix dehmel 1" class="wp-image-91224" width="336" height="224" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-1536x1023.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /></figure></div>



<p><strong>Wenn du ein ausgedehntes
Solo spielst (wie z.B. bei den THE BLUE POETS &#8211; Shows) – willst du dann auch
zeigen, was du kannst?</strong></p>



<p>Mal mehr mal weniger. Solieren ist ein sensibles Thema. Man offenbart sich ja dem Zuhörer und ist ja quasi nackt. Das kann sehr beängstigend sein. Ich persönlich improvisiere jedes Solo, das ich spiele.<br>In den meisten Fällen versuche ich, mich einfach nur treiben zu lassen und eine Geschichte zu erzählen. Meistens kommen dabei dann auch die Feuerwerkskörper mit, aber wenn nicht, ist das auch in Ordnung.<br>Aber selbstverständlich möchte man dem Publikum auch ein bisschen was bieten. Daher gehört das für mich auch dazu. Ich setze mich aber glücklicherweise nicht mehr so unter Druck wie früher. Ich versuche eher für mich zu spielen und nicht für das Publikum. Das macht es einfacher.</p>



<p><strong>Du arbeitest jetzt als freischaffender Musiker, spielst fest in verschiedenen Bands, bist mit weiteren Musikern – wie z.B. Stu Hamm, David Grabowski, Matt Penman – auf Tour. Wie bekommst du das mit deinen anderen Aufgaben, wie z.B. Unterricht geben, unter einen Hut?</strong></p>



<p>Ein gutes Zeitmanagement ist unabdingbar. Allerdings ist das gar nicht so schwierig, wie es sich anhört. Ich bin ja schließlich nicht 350 Tage im Jahr unterwegs. Aber man muss schon ein gewisses Organisationstalent haben, ohne wird es schwierig (lacht). Andere Leute gehen auch jeden Tag 8 Stunden arbeiten. Dann muss ich das auch tun, denke ich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inspiration und Abwechslung</h3>



<p><strong>Zuletzt hast du zusammen mit <a href="https://www.davidgrabowskimusic.com/">David Grabowski</a> (Gitarre) und <a href="https://mattpenman.com/Site/Welcome.html">Matt Penman</a> (Bass) gespielt, und dies als eine großartige Erfahrung bezeichnet. In welcher Hinsicht war dies eine großartige Erfahrung? In welcher Weise inspirieren dich Musiker, die ein anderes Instrument spielen?</strong></p>



<p>Ich spiele mit David schon seit ein paar Jahren zusammen. Wir sind sehr gute Freunde geworden und verstehen uns musikalisch extrem gut. Als dann <strong>Matt Penman</strong> dazukam, um mit uns eine kleine Tour zu spielen, war das natürlich erstmal aufregend, da ich noch nie mit ihm zusammen gespielt hatte. Matt ist in meinen Augen einer der genialsten Musiker der Erde. Extrem dynamisch und feinfühlig, wahnsinnig gutes Gehör und Intuition und ein unfassbar hohes technisches Niveau. Und nett ist er auch noch. Mit so jemandem zu spielen, der nebenbei bemerkt, einer der gefragtesten Jazz-Bassisten der Welt ist, inspiriert und motiviert mich total. Es geht dabei gar nicht um die Wahl des Instrumentes, sondern eher um die Einstellung des Musikers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein breites Repertoire</h3>



<p><strong>Wie bereits gesagt, spielst du ja in verschiedenen Bands. Welche Rolle spielt die Verschiedenheit für dich, eventuell auch gewohntes Terrain zu verlassen, das Repertoire zu erweitern?</strong> <strong>Was macht für dich den Unterschied z.B. zwischen ROCKETMEN und THE BLUE POETS aus? Was ist anders, wenn du mit dem DAVID GRABOWSKI-QUARTETT spielst?</strong></p>



<p>Abwechslung ist für mich das Wichtigste überhaupt. Da ich schon seit meiner Kindheit sehr viel verschiedene Musik höre, liegt es nur nahe, dass ich auch ganz verschiedene Musik spiele.<br>Für mich ist es das Schönste überhaupt, mich in verschiedenen Stilistiken wiederzufinden. Ich glaube, ich könnte mich gar nicht auf nur eine Art der Musik beschränken, da sie alle ihre Vorzüge haben.<br>Bei THE BLUE POETS z.B. geht es eher darum, Energie zu übertragen und eine gute Rockshow abzuliefern. Bei sämtlichen Jazz Gigs, die ich jemals gespielt habe, ist das anders. Da geht es eher darum, das Konzert einzigartig zumachen. Durch Improvisation und dem Auskosten des Momentes.<br>Bei ROCKET MEN ist es wieder ein bisschen anders. Da ist das Hauptziel, dass die Leute tanzen, wenn man es banal ausdrücken will. Aber im Prinzip ist es so. Es soll Club-Atmosphäre hergestellt werden. Sich in Ekstase tanzen.<br>Das sind alles sehr unterschiedliche Aufgaben und sehr unterschiedlicher Herausforderungen. Das macht aber gleichzeitig den Reiz aus für mich. Sich jedes Mal wieder in einer anderen Situation wiederzufinden und funktionieren zu müssen. Daran wächst man als Musiker ungemein.</p>



<p><strong>Welche Musik hörst du
eigentlich privat? Hast du momentan einen Lieblingsmusiker/Band/Song?</strong></p>



<p>So ziemlich alles. Ich höre sehr gerne Jazz und Fusion Musik, aber auch Rock und Metal. Das ist tatsächlich eher stimmungsabhängig bei mir. Einen momentanen Lieblingsmusiker habe ich nicht und hatte ich auch nie, da ich schon immer unterschiedliche Musik gehört habe. Das hat in frühster Kindheit angefangen. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, mich zu entscheiden, wen ich denn nun am liebsten mag. Ich glaube, das muss man auch nicht wirklich.</p>



<p><strong>Vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast und die aufschlussreichen Antworten. Gibt es eine Frage, die du – als Drummer – gerne beantwortet hättest, die ich aber nicht gestellt habe?</strong></p>



<p>Schwer zu sagen. Mir fällt die Frage gerade nicht ein (lacht). <br>Nein, Spaß beiseite. Mir fällt tatsächlich nichts ein. Das waren alles tolle und spannende Fragen.</p>



<p><strong>Dann wünsche ich dir
weiterhin so viel Spaß am Schlagzeugspielen wie bisher und außerdem viele
Erfolg!</strong></p>
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		<title>THE BLUE POETS &#8211; All It Takes (VÖ: 13.9.19)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 10:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[All It Takes]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
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					<description><![CDATA[„All It Takes“ – Nomen est Omen „All It Takes“  ist ein gut gewählter Albumtitel, da alles, was für leidenschaftliche Bluesrock-Songs notwendig ist, auf diesem Album zu finden ist.  Ich bin einfach begeistert davon, wie&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>„All It Takes“ – Nomen est Omen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-83225 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover-300x270.jpg" alt="The Blue Poets All It Takes cover" width="151" height="136" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover-300x270.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover.jpg 351w" sizes="auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px" />„All It Takes“  ist ein gut gewählter Albumtitel, da alles, was für leidenschaftliche Bluesrock-Songs notwendig ist, auf diesem Album zu finden ist.  Ich bin einfach begeistert davon, wie es THE BLUE POETS wieder gelingt, bei aller kompositorischer Finesse so ursprünglich, lebendig und immer wieder erdig und schmutzig zu klingen.</p>
<p>Wie schon beim ersten selbstbetitelten Album strömt der Blues durch alle Songs. Die Strukturen und Elemente sind auf das Notwendigste reduziert. Wie THE BLUE POETS jedoch mit diesen Strukturen spielen, sie variieren, Neues daraus entwickeln und dabei einen unverwechselbaren Klang schaffen, ist einfach hörenswert.</p>
<h3>Intensive Songs und ein ganz eigener Sound</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84495 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12699-1.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="120" height="180" />Der Opener <strong>„Angry Man“</strong> bietet einen Ausblick darauf, was den Hörer erwartet: intensive Songs mit ganz eigenem Sound. Einige Songs – wie z.B. <strong>„Could Have Lived“</strong> oder <strong>„Mind Your Own Business“</strong> &#8211; ziehen einen mit ihrer Kraft und Dynamik in den Bann. Andere – wie z.B<strong>. „Been Here Too Long“</strong> – entfalten nach und nach ihre Wirkung. Und dann gibt es noch die Songs, in denen das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente so spannend ist, dass es leichtfällt, die Aufmerksamkeit auch über sieben oder acht Minuten aufrecht zu erhalten.</p>
<h3>„All It Takes“: The Memory Of Your Smile</h3>
<p>Einer dieser Songs ist der Titelsong „All It Takes“. Ein Song voller Enttäuschung und Schmerz, von Bitterkeit begleitet. <strong>Marcus Deml</strong> (Gitarre) eröffnet den Song mit einem Thema, das <strong>Phil Steen</strong> (Bass) aufgreift und fortführt. Währenddessen sorgt <strong>Felix Dehmel</strong> (Drums) wohldosiert für rhythmische Akzente und die Basis, auf der die Gitarre Variationen des Themas entwickelt.  Die Stimme von <strong>Gordon Grey</strong>, die hier sowohl sanft und verletzlich als auch aggressiv klingt, gibt dem Song seinen einzigartigen Charakter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84494 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12698-1.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="123" height="185" />Aus einer Passage heraus, in der die Melodien und Klänge ineinanderfließen und Gordon Grey davon singt, was schon die Erinnerung an das Lächeln der Person, die einen enttäuscht hat, anrichten kann, entwickelt Marcus Deml eines dieser Soli, in denen er seine Stratocaster klagen aber auch wütend klingen lässt.</p>
<h3>Kunstfertige Leichtigkeit, die einen unverwechselbaren Sound schafft</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84496 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12700.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="121" height="182" />Die Songs sind intensiv und dicht und dabei von erstaunlicher Leichtigkeit. Die vier Poets sind gut aufeinander eingespielt und bilden dabei ein organisches Ganzes, in dem aber jeder seine Eigenständigkeit behält. Ob dies nun die eigenständigen Basslinien im Zusammenspiel mit der Gitarre sind, oder Passagen, die allein von den Drums angetrieben werden (wie z.B. bei <strong>„Cyber Love“).</strong> Auf diesem Fundament kann Marcus Deml mit den Soli, die schon mal über mehrere Minuten gehen können (wie z.B. bei <strong>„Crawling“)</strong> genauso Geschichten erzählen, wie Gordon Grey mit den Vocals.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84497 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12701-1.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="121" height="182" />Gerade die Interaktion zwischen Vocals und Gitarre haben einen besonderen Reiz, der im letzten Song <strong>„The Day“ </strong>in einem Duett zwischen diesen beiden seine Ausprägung findet. Zum Niederknien hier auch, wie Marcus Deml die Gitarre zum Weinen bringt und die Schlusstöne herausperlen lässt.</p>
<h3>Rockende Direktheit und bluesgetränkte Emotionalität</h3>
<p>THE BLUE POETS spielen mit rockender Direktheit und Emotionalität, die mitreißt, und einen über das komplette Album nicht wieder loslässt. Spieltechnisch und kompositorisch wieder auf hohem Niveau mit Lyrics, in denen jede Menge Herzblut und Sehnsucht stecken. Währenddessen stellt sich die Musik dem Weltschmerz manchmal wütend und fast trotzig entgegen. Das ist Blues-Rock, der unmittelbar unter die Haut geht und lange nachwirkt.</p>
<p>„All It Takes“ kommt am 13. September 2019 via Triple Coil Music auf den Markt.</p>
<p>Außerdem sind <a href="http://www.thebluepoets.com/">THE BLUE  POETS</a> kurz darauf wieder auf Tour. Hier die Termine:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>27.09.2019 │Aschaffenburg (Colos-Saal)<br />
11.10.2019 │Köln (Yardclub)<br />
12.10.2019 │Rheine (Hypothalamus)<br />
18.10.2019 │Hildesheim (Kulturfabrik Löseke(<br />
19.10.2019 │Hamburg (Downtown Bluesclub)<br />
25.10.2019 │Bocholt (Alte Molkerei)<br />
26.10.2019 │Zülpich (Live Proberaum)<br />
08.11.2019 │Kassel (Kulturzentrum Schlachthof e.V.)<br />
15.11.2019 │Münster (Hot Jazz Club)<br />
16.11.2019 │Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07TNVXDVK&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;All It Takes&#8220;]</p>
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		<title>THE BLUE POETS: Bluesrockperlen live in Köln</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 15:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Steen]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
		<category><![CDATA[Yard Club]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bühne ist in bläulichen Nebel getaucht. Ein neues Intro erklingt, als THE BLUE POETS nach und nach die Bühne des Kölner Yard-Clubs betreten. &#8222;Are you ready for the blues …?&#8220; Ja, das Publikum&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bühne ist in bläulichen Nebel getaucht. Ein neues Intro erklingt, als THE BLUE POETS nach und nach die Bühne des Kölner Yard-Clubs betreten.</p>
<h3>&#8222;Are you ready for the blues …?&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-62595 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="177" height="266" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 177px) 100vw, 177px" />Ja, das Publikum ist bereit für leidenschaftlich vorgetragenen Bluesrock. Es lässt sich von der Energie, die vom Song <strong>Won&#8217;t You Suffer</strong> ausgeht und der Präsenz, die Sänger <strong>Gordon Grey </strong>und <strong>Marcus Deml </strong>(Gitarre) ausstrahlen, direkt mitreißen.</p>
<p><strong>Won&#8217;t You Suffer</strong> ist ein Opener, der bereits alles beinhaltet, was im Weiteren in Variation und Differenzierung zu hören ist: eindringliche Songs, bei denen der Gesang von erdig-rauchig bis frech und lasziv reicht. Klare Bassläufe, die <strong>Phil Steen</strong> präzise auf das spielerisch-leicht wirkende und doch kraftvolle Drumming von <strong>Felix Dehmel</strong> abstimmt. So entsteht ein Rhythmusfundament, auf dem Marcus Deml seine virtuosen Soli entwickeln kann.</p>
<p>Es entwickelt sich ein Klang, der weitaus mehr ist, als das gelungene Zusammenspiel guter Musiker. Hier verschmelzen technische Fähigkeiten mit Live-Erfahrung und echten Gefühlen.</p>
<h3>Bluesrock voll Power und Gefühl</h3>
<p><strong>Sad Sad Sad</strong> und <strong>The Truth</strong> gehen direkt in die Beine und ins Ohr. Rockige Songs mit eingängigen Melodien und fesselnden Soli.</p>
<p><strong>For a God</strong> ist ein intensiver und bewegender Song. Ein Song, dessen Lyrics sich mit Krieg und seinen Folgen beschäftigen und dessen Musik unter die Haut geht. Hier stimmt jedes Glissando und alle Töne und rhythmischen Elemente sitzen punktgenau.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-62594 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="173" height="260" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Song for Gary</strong>, der eine Reminiszenz an den 2011 verstorbenen Bluesrock-Musiker Gary Moore darstellt, schafft einen speziellen Moment. Marcus Deml spielt in einer herzzerreißenden Weise, die dem Meister der Traurigkeit sicher gut gefallen hätte. Auch die Version des Gary Moore Songs <strong>Oh Pretty Woman</strong> ist immer ein besonderes Erlebnis, da dieses Cover mehr als eine Kopie ist.</p>
<p>Auch bei dem Hendrix Song <strong>Little Wings</strong> zeigen THE BLUE POETS, dass sie ihr Handwerk verstehen und dadurch einem so bekannten Song dennoch eine ganz eigene Stimmung verleihen können.</p>
<p>Zwischen den Songs erzählt Marcus Deml davon, dass ihm das Gitarrespielen nicht direkt aus den Fingern geflossen ist, Bundstäbe zunächst eher Hindernis als Hilfe waren. Es gibt Scherze mit und über die anderen auf der Bühne, die zeigen, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt. Und immer auch der Kontakt zum Publikum, das er mit Blick und Mimik in die Musik hineinzieht.</p>
<h3>I Could Have Lived &#8211;  I Could Have Loved</h3>
<p>Mit <strong>Mind Your Own Buisness</strong> und <strong>Could Have Lived</strong> sind zwei neue Songs im Set, die Marcus Deml zusammen mit Gordon Grey geschrieben hat. Es sind nicht nur neue sondern auch frische Songs, mit groovenden Elementen, Twinspiel von Bass und Gitarre und für Gordon eine weitere Möglichkeit, sein stimmliches Spektrum zu zeigen.</p>
<p><strong>Alien Angel</strong> und<strong> With Your Eyes</strong> sind zwei ruhige und berührende Songs. Hervorragend die Momente, in denen Gitarre und Gesang eine Einheit bilden, aus der sich dann ein Solo entfaltet, das akzentuiert von Drums und Bass begleitet wird.</p>
<p>Aus andächtigem Zuhören baut sich begeisterter Applaus auf.</p>
<h3>Bass- und Drumsoli &#8211; energisch und überraschend</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-62597 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-300x200.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit Begeisterung werden auch die Soli von Bass und Schlagzeug aufgenommen. <strong>Phil Steen</strong> lässt die Bassläufe fließen und löst kraftvolle Akkorde melodisch auf. <strong>Felix Dehmel</strong>, auf den <strong>Ian Paice</strong> stolz wäre (wie Marcus Deml anmerkt), spielt voller Power und mit viel Gefühl und überraschenden Wendungen.</p>
<p>Mit <strong>Goodbye</strong> ist der letzte Song angesagt. Dieses Lied, das vom traurigen Ende einer Beziehung handelt, dabei aber auch den Neuanfang im Blick hat, ist von melodischen Riffs und gefühlvoll schmachtendem Gesang geprägt.</p>
<p>Verständlich, dass das Publikum eine Zugabe einfordert.</p>
<p><strong>Crawling</strong>, ein Song in &#8222;sad d-minor&#8220;, ist ebenfalls ein neuer Titel aus der Feder von Deml und Grey. Gordon setzt sich bei dieser langsamen Bluesnummer ans Keyboard und bringt somit eine weitere Neuerung hinein.</p>
<p><strong>It&#8217;s About Time</strong> ist dann wieder ein rockiger Song, bei dem das Publikum sich nicht lange bitten lässt und das Singen des Refrains übernimmt.</p>
<h3>Ein Song für mich</h3>
<p>Über den allerletzten Song freue ich mich sehr, da <strong>Sunshine Of Your Love</strong> mit zu meinen Lieblingssongs gehört. Eigentlich wollten sie ihn heute gar nicht spielen, wie Marcus Deml  in dem Interview  anmerkte, das ich vor der Show mit ihm geführt habe. Ob sie ihn gespielt haben, weil ich sagte, dass er mir so gut gefällt? Wie auch immer &#8211; er bildet einen wunderbaren Abschluss des Abends.</p>
<p>Das Interview mit Marcus Deml könnt ihr demnächst hier bei metal-heads.de lesen.</p>
<p>Wer THE BLUE POETS noch nicht live gehört hat, kann das an folgenden <strong>Terminen</strong> nachholen oder sich das Album <strong>Live Power</strong> anhören.</p>
<p>14.07. 2018 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood)</p>
<p>21.07.2018 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>05.10.2018 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>06.10.2018 │ NL Ulft (DRU Cultuurfabriek)</p>
<p>13.10.2018 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>09.11.2018  │ Köln (Yard Club)</p>
<p>10.11.2018  │ Baden Baden (Blues Club)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Band und kommenden Shows gibt es<a href="http://www.thebluepoets.com/"> DORT</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE BLUE POETS: Live Power (Live-Album VÖ: 13.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/the-blue-poets-live-power-live-album-voe-13-04-2018-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 07:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Are you ready for the blues?&#8220; Mit dieser Frage wird das Live-Album von THE BLUE POETS eröffnet, das mehr als eine Stunde abwechslungsreichen, leidenschaftlichen Bluesrock enthält. Wer THE BLUE POETS   live erlebt hat, kann&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;Are you ready for the blues?&#8220;</h3>
<p>Mit dieser Frage wird das Live-Album von THE BLUE POETS eröffnet, das mehr als eine Stunde <strong>abwechslungsreichen, leidenschaftlichen Bluesrock</strong> enthält.</p>
<p>Wer THE BLUE POETS   live erlebt hat, kann sicher bestätigen,  dass <strong>die emotionsgeladenen Songs</strong> direkt und in mehrfacher Hinsicht <strong>bewegen</strong>. Wobei <strong>die Performance</strong> auf der Bühne <strong>niemanden unberührt lässt</strong>, der etwas für Bluesrock übrig hat.</p>
<p>Sowohl die schnellen, kraftvollen  Stücke wie <strong> </strong><strong>&#8222;Too High&#8220;</strong> als auch die zurückhaltenderen wie<strong> &#8222;Alien Angel&#8220;</strong> zeigen eindrucksvoll, wie <strong>Blues</strong> gefühlvoll und gekonnt mit einem <strong>in den 70ern verwurzelten Rock</strong> verbunden werden kann.</p>
<h3>Spielfreude und Leidenschaft</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-60579 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-600x450.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das, was auf der Bühne passiert, <strong>ist direkt in dieses Album geflossen.  </strong></p>
<p>Hierbei wird deutlich, was die vier &#8218;Poets&#8216; <strong>Marcus Deml</strong> (Gitarre), <strong>Gordon Grey</strong> (Gesang), <strong>Phil Steen</strong> (Bass) und <strong>Felix Dehmel</strong> (Schlagzeug) entwickelt haben.</p>
<p>Die zuletzt Genannten bilden eine Rhythmusabteilung, die die <strong>Songstruktur gut herausarbeitet. </strong>Damit bereiten sie den Boden, auf dem sich Gitarre und Gesang entfalten und austoben können.</p>
<p><strong>Marcus Deml</strong>, der gefühlvoll und <strong>technisch auf höchstem Niveau</strong> spielt, prägt die Songs virtuos und wandlungsfähig durch seine Melodien und Riffs.</p>
<p><strong>Gordon Grey</strong>&#8217;s vielseitiger Gesang, der sowohl <strong>rau als auch einschmeichelnd</strong> sein kann, setzt immer wieder besondere Akzente.</p>
<p><strong>Phil Steens </strong>weiche Basslinien schaffen ein <strong>konturiertes Fundament </strong>und  <strong>Felix Dehmel groovt und shuffelt ganz wunderbar</strong>.</p>
<p>Die Leidenschaft aller Beteiligten für diese Art des Blues-Rock zeigt sich live und eben auch auf dem &#8222;Live Power&#8220;-Album in jedem Takt.</p>
<h3>Magische Momente der Shows wurden eingefangen</h3>
<p>Die &#8218;richtigen&#8216; Songs für das Album auszuwählen war sicher keine leichte Aufgabe. <strong>&#8222;Won&#8217;t You Suffer&#8220;</strong> ist ein guter Opener. Er gibt einen Ausblick darauf, was im Folgenden zu erwarten ist: <strong>abwechslungsreiche Saitenarbeit</strong>, eine <strong>Reibeisenstimme,</strong> die auch weich werden kann und <strong>interessante rhythmische Elemente</strong>.</p>
<p>Das folgende <strong>&#8222;Sad, sad, sad&#8220;</strong> ist ein Stück Blues-Gitarre mit ganz viel Rock&#8217;n Roll. Dieser Song  <strong>geht direkt in die Beine</strong>, sein Refrain ins Ohr. Mir gefällt hier besonders gut, dass die Gitarre sehr direkt und klar rüberkommt. Der Bass klingt fast wie ein Kontrabass. Dadurch klingt der Song  ursprünglich und authentisch. Wunderbar auch die Lässigkeit, mit der hier die Drums gespielt werden.</p>
<p><strong> &#8222;The Truth&#8220;</strong> ist ein Song, bei dem Kopf und Fuß automatisch zu wippen beginnen, während man bei <strong>&#8222;With Your Eyes&#8220;</strong>, einem weiteren eher ruhigen Song, einfach dahinschmilzt.</p>
<h3>Verbeugung vor Legenden der Bluesmusik</h3>
<p>Mit <strong>&#8222;People get ready&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Oh Pretty Woman&#8220;</strong>   haben THE BLUE POETS zwei Songs adaptiert, die schon von den ganz großen Musikern wie <strong>Gary Moore</strong> und <strong>Jeff Beck</strong> interpretiert wurden. Die Versionen, die wir hier zu hören bekommen, sind keine reinen Kopien. <strong>Sie klingen vertraut und doch ganz anders</strong>.</p>
<p><strong>&#8222;Song for Gary&#8220;</strong> ist eine Reminiszens an Gary Moore.  Gleichzeitig ist er eine Verbeugung vor einem der ganz großen Bluesmusiker. Die Achtung vor dessen Musik und die <strong>Hingabe an den Blues</strong> zeigen sich im gesamten Song. Dieser wurde nur bei den Shows begeistert angenommen, sondern ist auch ein besonderer Teil des Albums.</p>
<h3>Von langsamem Tempo zu rockigen Nummern</h3>
<p><strong>&#8222;Alien Angel&#8220;</strong> ist ein langsamer Song, bei dem Marcus Deml die Gitarre jammern lässt und Gordon Grey sanft und gleichzeitig lasziv die Liebe des Lebens besingt. Da wünscht frau sich in den Arm und an die Schulter eines Mannes, um sich gemeinsam von der Musik davontragen zu lassen.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Blue Poets Live &quot;Alien Angel&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/1dpyAYEuADo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Could have lived&#8220;</strong> aus der Feder von Deml und Grey ist dann wieder <strong>energiegeladen, rockig</strong>. Dieser Song <strong>lässt einen nicht stillsitzen</strong>. Er ist aufgrund seiner Dynamik eine gute Vorbereitung auf  <strong>&#8222;Too High&#8220;</strong>, bei dem Bass und Drums ihre <strong>Rhythmen kraftvoll durch die vier Minuten treiben. </strong>Sie unterstreichen damit die Energie von Gitarre und Vocals.</p>
<h3>&#8222;&#8230; and all the people cry&#8220;</h3>
<p>Wie ich bereits in der Ankündigung dieses Albums geschrieben habe, ist <strong>&#8222;For a God&#8220;</strong> der Song, der mich am meisten berührt. Die Live-Version lässt bei mir eine Gänsehaut entstehen. Die Musik bildet zusammen mit den Lyrics einen <strong>Anti-Kriegs-Song,</strong> der unter die Haut geht.  Deshalb verstehe ich, weshalb dieses Lied für Marcus Deml einer seiner Lieblingssongs auf diesem Album ist.</p>
<h3>Jeder hat einen anderen Lieblingssong</h3>
<p>Ansonsten haben die vier Blue Poets auf meine Frage hin jeweils andere Songs als ihre Lieblingssongs bezeichnet. &#8222;People get ready&#8220; wurde dabei mehrfach genannt. Für Felix Dehmel ist es sein Lieblingsstück, weil sehr viele Emotionen und Herz dabei sind.</p>
<p>Gordon Grey hat nach wie vor viel Spaß mit dem temporeichen &#8222;Sad, sad, sad&#8220;.  Phil Steen hat &#8222;Could have lived&#8220; zu seinem Favoriten erklärt.</p>
<h3>&#8222;Goodbye&#8220; als Ausklang</h3>
<p>Mit dem Song <strong>&#8222;Goodbye&#8220;</strong> verabschieden sich THE BLUE POETS mit einer Nummer, die uns in eine verrauchte Bars versetzt. Eine eingängige Melodie, ein warmer Bass, dynamische Drums. Und dazu eine Stimme, die sowohl akzentuiert als zurückhaltend sein kann. Sie transportieren das Thema Abschied so, dass die Hoffnung, eine neue Tür zu finden, auch wenn sich eine gerade geschlossen hat, erhalten bleibt.</p>
<h3>Live-Feeling durch Live-Power</h3>
<p>Dem Album gelingt es, die Leidenschaft, die in den Konzerten spürbar wird, zu übermitteln. Durch die Auswahl der Aufnahmen <strong>konnten tatsächlich magische Momente eingefangen werden.</strong> Insgesamt ist ein  räumlicher Klang entstanden, der den Eindruck vermittelt, <strong>als würde man in einem Club direkt vor der Bühne sitzen</strong>.</p>
<p>Wer keine Gelegenheit hat, THE BLUE POETS bei einem der Konzerte der kommenden Tour zu erleben, sollte sich das Album holen, die Augen schließen und genießen!</p>
<p>Allerdings kommt man vor den heimischen Lautsprechern nicht in den <strong>Genuss der Songankündigungen,</strong> die Marcus Deml mit Humor, Anekdoten und aktuellen Bezügen anreichert.</p>
<h3>Tourdaten</h3>
<p>13.04.18 │ Torgau (Kulturbastion)</p>
<p>14.04.18 │ Lübeck (Treibsand)</p>
<p>21.04.18 │ Essen (Zeche Carl)</p>
<p>28.04.18 │ Hamburg (Knust)</p>
<p>04.05.18 │ Unna (Lindenbrauerei/Atelier)</p>
<p>05.05.18 │ Köln (Kantine/Yardclub)</p>
<p>11.05.18 │ Berlin (Quasimodo)</p>
<p>18.05.18 │ Osnabrück (Marktplatz)</p>
<p>14.07.18 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood</p>
<p>21.07.18 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>08.09.18 │ Mannheim Guitar Summit</p>
<p>05.10.18 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>06.10.18 │ NL &#8211; Ulft (DRU Cultuurfabriek)</p>
<p>13.10.18 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>10.11. 18 │ Baden Baden (Blues Club)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07C8ZPQ7B&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Live Power&#8220;]</p>
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		<title>THE BLUE POETS:  &#8222;Live Power&#8220; (Live-Album VÖ: 13.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/the-blue-poets-live-power-live-album-voe-13-04-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 07:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
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					<description><![CDATA[THE BLUE POETS veröffentlichen erstes Live-Album The BLUE POETS sind das neue Projekt von Marcus Deml, das er 2016 ins Leben rief, nachdem er sein vorheriges Bandprojekt ERRORHEAD auflöste. Auch in anderen Bereichen seines&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>THE BLUE POETS veröffentlichen erstes Live-Album</h3>
<p>The BLUE POETS sind das neue Projekt von<strong> Marcus Deml</strong>, das er 2016 ins Leben rief, nachdem er sein vorheriges Bandprojekt ERRORHEAD auflöste.</p>
<p>Auch in anderen Bereichen seines Lebens gab es <strong>einschneidende Veränderungen</strong>. Diese haben dazu beigetragen, innezuhalten und <strong>zurück zu den musikalischen Wurzeln, der Blues-Rockmusik</strong>, zu gehen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln galt auch für die Produktion</h3>
<p>Dies bedeutet hier: <strong>Aufnahmen im Proberaum</strong>, kein Computer und quasi mit der Gitarre verwachsen. <strong>Analog abgemischt</strong> klingt schon das Studioalbum ursprünglich und nach viel Leidenschaft.</p>
<p>Im Vordergrund stehen Gesang und Gitarre, d.h. die Melodie, während der Rhythmusabteilung mit Drums und Bass eher eine traditionelle, zurückhaltendere Rolle zukommt.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-59436 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-300x147.jpg" alt="The Blue Poets" width="300" height="147" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-300x147.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-768x377.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-1200x589.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-600x294.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein erdiger, rauchiger Sound – That&#8217;s the Blues</h3>
<p>Herausgekommen ist dabei ein <strong>erdiger Sound</strong>, den <strong>Sänger Gordon Grey</strong> durch seinen mal <strong>rauchigen, mal fast lasziven Gesang</strong> in Songs wie<strong> &#8222;Goodbye&#8220; </strong>oder <strong>&#8222;With Your Eyes&#8220;</strong> prägt.</p>
<p>So richtig in die Beine gehen die <strong>Rock&#8217;n Roll Stücke</strong> wie <strong>&#8222;Sad, Sad, Sad&#8220;</strong> oder <strong>&#8222;It&#8217;s about Time&#8220;</strong> bei denen Marcus Deml seiner <strong>&#8217;63er Stratocaster Olympic White</strong> temporeiche und ausgefeilte Soli entlockt und seine Meisterschaft im Verzerren von Gitarrensounds zeigt.</p>
<p>Besonders deutlich wird dies auch in der melancholischen Stimmung bei der <strong>Blues-Ballade &#8222;Alien Angel&#8220;</strong>, einer ganz langsamen Nummer, bei der der <strong>warme Bass-Sound</strong> und das <strong>feinfühlig akzentuierende Schlagzeug</strong> dazu beitragen, dass man fast dahinschmilzt, wenn der gehauchte, gequälte Gesang auf die bluesig-jammernde Melodie des Gitarrenspiels trifft.</p>
<h3>Back to the roots und eine Reminiszens an Gary Moore</h3>
<p>Dazu, dass diese Rock &#8211; Blues &#8211; Stimmung so authentisch klingt, tragen auch <strong>Phil Steen am Bass und Felix Dehmel am Schlagzeug</strong> bei, die klare Bassläufe und mal spielerisch-leichte, dann wieder handfeste Rhythmusarbeit so zusammenfügen, dass sie ein Fundament bilden, auf dem sich Marcus Deml mit ausgiebigen Soli so richtig austoben kann.</p>
<p>Auf dem Album findet sich auch das Stück <strong>&#8222;Song for Gary&#8220;</strong> das an den virtuosen irischen Blues-Rock-Gitarristen Gary Moore erinnert, der 2011 verstorben ist.</p>
<h3>Dunkle Eindringlichkeit</h3>
<p><strong>Einer der bewegendsten Songs ist für mich &#8222;For a God&#8220;.</strong> Die Eindringlichkeit von Melodie und Text beeindrucken mich immer wieder – insbesondere, wenn ich den Song live höre, wozu ich schon mehrmals die Gelegenheit hatte.</p>
<p>Ich hoffe, dass sich die Stimmung und Leidenschaft, die bei den Konzerten sichtbar und spürbar werden, auch auf das Live-Album transportieren ließen. Es wird ein fabelhafter räumlicher und dynamisch überzeugender Klang versprochen.</p>
<p>Wie weit dieses Versprechen eingehalten wird, erfahrt ihr hier auf <strong>metal-heads.de</strong>, sobald ich  das Live-Album gehört habe.</p>
<h3>Goodies bei Vorbestellung, Video und Tourdaten</h3>
<p>Wer jetzt schon bestellt, wird bereits am <strong>10. April</strong> – also drei Tage vor dem offiziellen Release – neben dem Album mit einer Reihe zusätzlicher Goodies verwöhnt! Das Bundle beinhaltet zusätzlich zu acht Songs des Studioalbums noch die Live-Aufnahmen von vier neuen Songs in einem Digipack mit 16-seitigem Booklet, das offizielle Tour-Poster und ein originales Marcus Deml Signature Plektrum sowie ein Autogramm von Marcus Deml.</p>
<p>Es gibt außerdem ein Video, das neben Ausschnitten und Fotos von diversen Live-Shows auch einen Blick in Marcus&#8216; Tonstudio ermöglicht. Das will ich euch nicht vorenthalten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Blue Poets -  Live Power EPK" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/tv5g82V47mY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem sind THE BLUE POETS wieder unterwegs, so dass ihr die Möglichkeit habt, <strong>sie einmal in Natura live zu erleben</strong>. Die Tourdaten findet ihr weiter unten und noch mehr Informationen<a href="http://www.thebluepoets.com/"> HIER .</a></p>
<p><strong>Die Tracks auf dem Live-Album</strong>, das ihr<a href="https://www.triplecoilmusic.com/component/hikashop/product/102-the-blue-poets-live-power"> HIER</a> bestellen könnt:</p>
<p>01 Won&#8217;t you suffer<br />
02 Sad, Sad, Sad<br />
03 The Truth<br />
04 For a God<br />
05 Song for Gary*<br />
06 Oh Pretty woman*<br />
07 Alien Angel<br />
08 Could have lived*<br />
09 Too High<br />
10 With your eyes<br />
11 People get Ready*<br />
12 Goodbye</p>
<p>* diese Songs sind nur auf dem Live-Album</p>
<h3>THE BLUE POETS auf Tour</h3>
<p>13.04. 2018 │Torgau (Kulturbastion)</p>
<p>14.04.2018 │ Lübeck (Treibsand)</p>
<p>21.04.2018 │ Essen  (Zeche Carl/Kaue)</p>
<p>28.04.2018 │ Hamburg (Knust)</p>
<p>04.05.2018 │ Unna (Lindenbrauerei/Atelier)</p>
<p>05.05.2018 │ Köln (Kantine/Yardclub)</p>
<p>11.05. 2018 │ Berlin (Quasimodo)</p>
<p>18.05. 2018 │ Osnabrück (Maiwoche/Markplatz)</p>
<p>14.07. 2018 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood)</p>
<p>21.07.2018 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>05.10. 2018 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>13.10.2018 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01IO5N2U2&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;The Blue Poets&#8220;]</p>
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