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	<title>Jazz &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Auf Tour in Zeiten des Kriegs: Interview mit White Ward aus der Ukraine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 16:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[White Ward aus Odessa haben im April mit False Light ein großartiges Album veröffentlicht. Die Musiker hatten im Herbst die Chance, die Ukraine für eine 5-tägige Tour zu verlassen. Metal-Heads.de sprach mit der Black-Metal-Band&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong><em><a href="https://whiteward.bandcamp.com/">White Ward</a></em> aus Odessa haben im April mit <em><a href="https://metal-heads.de/reviews/false-light-von-white-ward/">False Light</a></em> ein großartiges Album veröffentlicht. Die Musiker hatten im Herbst die Chance, die Ukraine für eine 5-tägige Tour zu verlassen. <em><a href="https://metal-heads.de/">Metal-Heads.de</a></em> sprach mit der Black-Metal-Band über das Touren in Zeiten des Kriegs in der Ukraine. Ein Interview mit <em>White Ward</em></strong>.<strong> [English version below!]</strong></p>



<p><em>MH: In Kriegszeiten hattet Ihr die Chance, die Ukraine nur für eine 5-tägige Tour durch Polen, Deutschland und Tschechien zu verlassen. Ihr habt die Chance ergriffen, euren Fans die Kriegssituation zu erläutern. Wie haben sie reagiert?</em></p>



<p>Yurii: Wir haben uns entschieden, unsere Shows nicht mit vielen Worten zu „überladen“, also haben wir bei jedem der Konzerte nur kleine Reden mit Dankesworten an Menschen gehalten, die uns und die Ukraine während dieses Krieges unterstützen.</p>



<p>Ich denke, das Hauptziel der Tournee ist jetzt, die ukrainische Musik und Kultur zu repräsentieren. Um den Menschen zu zeigen, dass es eine reine ukrainische Kultur mit vielen großartigen Künstlern, Musikern, Schriftstellern usw. gibt. Und Russland will sie jetzt zerstören und auslöschen, weil sie denken, dass alles künstlich ist und nur die russische Kultur wirklich Gewicht hat – klingt wie eine Nazi-Idee, findest du nicht?</p>



<p>Wir möchten, dass die Leute erkennen, dass sie uns heute live sehen, uns beim Musizieren zuhören, aber morgen den Post auf Facebook sehen könnten, dass jemand von uns durch eine russische Bombe oder Rakete gestorben ist. Das ist jetzt Realität.</p>



<p>Glücklicherweise war der Empfang bei jeder Show großartig: viele Leute, viele Merch-Verkäufe und viel Unterstützung. Und das wissen wir sehr zu schätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit <em>White Ward</em>: Fünf Shows in fünf Tagen</h2>



<p><em>MH: Fünf Shows in fünf Tagen. Das war ein straffer Zeitplan ohne Gelegenheit, sich zwischen den Shows zu erholen. Wie anstrengend war das?</em></p>



<p>Yurii: Weißt du… für uns ist das ok. Ich denke, fünf Shows hintereinander sind im Grunde das Maximum, womit man sich immer noch gut fühlt und noch genug Energie hat. Dann lieber einen freien Tag.</p>



<p>Natürlich ist es wichtig, zwischen den Shows genügend Schlaf zu haben. Aber dieses Mal war alles in Ordnung, denn wir hatten keine großen Fahrten zwischen den Städten, und manchmal hatten wir sogar Zeit für einen Spaziergang. In  Wroclaw und Köln zum Beispiel. Also ja, es war ziemlich entspannt und fühlte sich sogar wie ein kleiner Urlaub an. Vor allem im Vergleich zu unserer Herbst-Minitour 2021, als wir in einer Woche zwei Nachtfahrten von über 1000 km und vielleicht etwa vier Stunden Schlaf pro Nacht hatten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="405" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/White-Ward-Band.jpg" alt="White Ward in Siegen: Vorne der Sänger und Bassist, im Hintergrund einer der Gitarristen. Alles in kaltem, blauen Licht." class="wp-image-134638" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/White-Ward-Band.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/White-Ward-Band-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><em>MH: Ihr musstet offensichtlich mit leichtem Gepäck reisen. Euer Merch bot zum Beispiel nur ein einziges Shirt-Motiv an. Musstet Ihr Euch auch für die Shows einschränken?</em></p>



<p>Yurii: Oh, nein! Wir hatten einfach viele Vinyls und CDs, die viel Platz im Bulli einnahmen, also beschlossen wir, uns nicht mit vielen Merch-Designs zu überladen und nahmen das zu dem Zeitpunkt neueste und beliebteste. Aber für die nächste große Tour werden wir diese Frage ernster nehmen! Wir sollten einen zusätzlichen LKW kaufen, haha!<em> (lacht)</em></p>



<p>Und zum Glück keine Einschränkungen für die Show! Wir hatten alle benötigten Sachen dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit <em>White Ward</em>: Bandmitglied Dima Dudko konnte wegen des Kriegs nicht dabei sein</h2>



<p><em>MH: Gehört Dima Dudko am Saxophon nicht fest zur Band? Warum war Dima nicht dabei?</em></p>



<p>Yurii: Dima ist immer noch ein Mitglied der Band, aber in dieser Zeit war es wirklich schwierig für ihn, sich uns anzuschließen. Als der Krieg begann, zog Dima an einen sicheren Ort in der Westukraine, daher war es ziemlich schwierig, mit uns zu den Proben in Odessa zu kommen. Deshalb haben wir uns entschieden, dieses Mal ohne ihn zu touren und Playbacks für Saxophonparts zu verwenden. Aber es war eine kollektive Entscheidung, also gibt es kein Problem damit. Und jetzt ist die Situation deutlich besser, also hoffen wir, dass Dima bei der nächsten Tour dabei ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="405" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/11/White-Ward-Band-2.jpg" alt="White Ward auf der Bühne, vorne mittig der Bassist, der auf sein Griffbrett blickt." class="wp-image-136427" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/11/White-Ward-Band-2.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/11/White-Ward-Band-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><em>MH: Dima Dudko und einige Gastmusiker wurden als Aufnahme gespielt. Welchen Einfluss hat das auf Eure Shows?</em></p>



<p>Yurii: Ich denke, das ist eher eine Frage für die Fans, die zu den Shows gekommen sind. Sie sollen darüber urteilen. Denn für uns war alles gleich, wir hören nur vorher aufgenommenes Saxophon anstatt live gespielt in unseren Monitoren. Und es wird nur das Saxophon verändert, alle anderen Instrumente, wie Keyboards, waren alle als Playback live dabei.</p>



<p>Natürlich verstehen wir, dass es für uns in Bezug auf das „Spektakel“ der Aufführung offensichtlich ein Minus ist. Aber wir finden es so viel, viel besser, als gar keine Shows zu spielen. Außerdem haben wir die Fans gefragt, was sie darüber denken, bevor wir die Tour planten, und das Ergebnis war fast einstimmig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für die Live-Shows: Song &#8222;Debemur Morti&#8220; neu arrangiert </h2>



<p><em>MH: Eure Zugabe „Debemur Morti“ wurde für die Live-Shows neu arrangiert. Die EP-Version wird ursprünglich von Borknagars Lars Nedland gesungen. Ihr habt seinen cleanen Gesang durch Andriis Screams ersetzt. Warum ist das so? Wie verändert das den Charakter des Songs?</em></p>



<p>Yurii: Wir genießen es wirklich, diesen Song live zu spielen. Aber wir sind alle total beschissen im Singen. Bei den Proben oder zu Hause können wir uns etwas herauspressen, aber bei Live-Shows klingt es ehrlich gesagt schauderhaft. Also entschieden wir, dass es besser wäre, Lars&#8216; Parts einfach zu schreien oder es in ein Saxophon-Solo zu ändern. Weil der Versuch, seine großartigen Parts zu singen, wie der Versuch wäre, über unsere Köpfe zu springen.</p>



<p>Genau wie beim voraufgenommenen Saxophon verstehen wir, dass es nicht so cool ist wie die Originalversion, aber für uns ist es besser, als den Song überhaupt nicht zu spielen.</p>



<p><em>MH: Danke für das Gespräch. Und lasst mich Euch sagen, dass die Live-Version des Songs absolut großartig ist!</em></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Facebook</strong>&nbsp;:&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/whitewardofficial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/whitewardofficial/</a></li><li><strong>Bandcamp</strong>&nbsp;:&nbsp;<a href="https://whiteward.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://whiteward.bandcamp.com/</a></li><li><strong>Youtube</strong>&nbsp;:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/user/WhiteWardp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/user/WhiteWardp</a></li><li><strong>Instagram :&nbsp;</strong><a href="https://www.instagram.com/whitewardofficial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/whitewardofficial/</a></li></ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="405" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/11/White-Ward-Ukraine-Patch.jpg" alt="Ein camouflage-farbener Rucksack mit einem White-Ward-Aufnäher in den Landesfarben der Ukraine lehnt an zwei Instrumentenverstärkern." class="wp-image-136462" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/11/White-Ward-Ukraine-Patch.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/11/White-Ward-Ukraine-Patch-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Being On Tour In Times Of War: Interview With <em>White Ward </em>From Ukraine</h2>



<p><strong><em><a href="https://whiteward.bandcamp.com/">White Ward</a></em> from Odessa released a great album in April with <em><a href="https://metal-heads.de/reviews/false-light-von-white-ward/">False Light</a></em>. The musicians had the chance to leave Ukraine for a 5-day tour in the fall. <em><a href="https://metal-heads.de/">Metal-Heads.de</a></em> spoke to the black metal band about touring in times of war in Ukraine.</strong></p>



<p><em>MH: In times of war you had the chance to leave Ukraine just for a 5-days-tour through Poland, Germany and Czech Republic. You seized the chance to explain the war through your fans. How did they react?</em></p>



<p>Yurii: We decided not to “overload” our shows with a lot of words, so at each of the concerts, we managed only small speeches with words of thanks to people that support us and Ukraine during this war.&nbsp;</p>



<p>I think the main goal of touring now is a representation of Ukrainian music and culture. To show people that there is a pure Ukrainian culture with a lot of great artists, musicians, writers, etc. And Russia want do destroy and erase it now, because they think that it all artificial and only russian culture really have a weight &#8211; sounds like a nazi idea, don’t you think?&nbsp;</p>



<p>We would like people to realize that today they are see us live, listen to us playing music, but tomorrow than could see the post in Facebook, that someone of us died because of russian bomb or missile. It is reality now.&nbsp;</p>



<p>Fortunately, reception on every show was awesome: a lot of people, a lot of merch sales and a lot of support. And we really appreciate it.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview With <em>White Ward</em>: Five Shows In Five Days</h2>



<p><em>MH: Five shows in five days. That was a tight schedule with no opportunity of recovering in between the shows. How exhausting was that?</em></p>



<p>Yurii: You know&#8230; we are ok with that. I think five shows in line is like near a maximum when you still feel yourself ok and still have enough energy. Then better to have a day off.&nbsp;</p>



<p>Of course, it is important to have enough sleep between shows. But this time all was OK, because we did not have very big rides between cities, and sometimes we even had a time to have a walk. In Wroclaw and Cologne, for example. So yeah, it was pretty easy and even felt like a small vacation. Especially compared to our 2021 autumn mini-tour when we had two 1000 km+ night drives and maybe about four hours of sleep per night during that week.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="405" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/White-Ward-Screaming.jpg" alt="Nahaufnahme von White Ward. Der Sänger schreit wütend ins Mikrofon." class="wp-image-134636" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/White-Ward-Screaming.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/White-Ward-Screaming-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><em>MH: You had obviously had to travel light. For example, your merch offered only one single shirt motif. Did you also have to restrict yourself for the shows?</em></p>



<p>Yurii: Oh, no! We just had a lot of vinyls and CDs that took a lot of space in the van, so we decided to not overload us with a lot of merch designs and took the latest and most popular one at the moment. But for the next big tour we will take this question more seriously! We should buy an additional truck, hehe! <em>(laughs</em>)</p>



<p>And no restrictions for the show, fortunately! We bring all needed stuff with us.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Because Of The War: Band Member Dima Dudko Could Not Join The Tour</h2>



<p><em>MH: Isn&#8217;t Dima Dudko on the saxophone part of the core of the band? Why was Dima not with you?</em></p>



<p>Yurii: Dima is still a member of the band, but for this time it was really difficult for him to join us. When war started Dima moved to a safe place in western Ukraine, so it was pretty difficult to join us at rehearsals in Odesa. That is why we decided to tour without him this time and use playbacks for sax parts. But it was a collective decision, so there is no problem with that. And now the situation is quite better, so we hope Dima will be with us on the next tour.&nbsp;</p>



<p><em>MH: Dima Dudko and some guest musicians were played as a recording. What influence has this to your shows?</em></p>



<p>Yurii: I think this is a question more for the fans who have come to the shows. They should judge it. Because for us all was the same, we just hear pre-recorded sax instead of live in our monitors. And it is only changed with sax, all the other instruments, like keyboards, all were as a playback on live.&nbsp;</p>



<p>Of course, we understand that it is obviously a minus for us in terms of the “spectacle” of the performance. But we think it anyway much much better than not to play shows at all. Also we asked fans what they thought about that before planning a tour and the result was almost unanimous.</p>



<h2 class="wp-block-heading">For The Live Shows: Song &#8222;Debemur Morti&#8220; Rearranged</h2>



<p><em>MH: Your encore &#8222;Debemur Morti&#8220; was rearranged for the live shows. The EP-version is originally sung by Borknagar&#8217;s Lars Nedland. You replaced his clean vocals by Andrii&#8217;s screaming. Why is that? How does this change the character of the song?</em></p>



<p>Yurii: We really enjoy playing this song live. But all of us totally suck at singing. On rehearsals or at home we can push something from us, but on live shows it sounds like a cringe, to be honest. So we decided that better will be just to scream Lars parts or change it to a sax solo. Because trying to sing his awesome parts is like trying to jump above our heads.&nbsp;</p>



<p>The same as with the pre-recorded sax we understand that it is not as cool as the original version, but for us it is better than not to play the song at all.&nbsp;</p>



<p><em>MH: Thanks for the interview. And let me tell you the live version of the song is absolutely great!</em></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Facebook</strong>&nbsp;:&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/whitewardofficial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.facebook.com/whitewardofficial/</a></li><li><strong>Bandcamp</strong>&nbsp;:&nbsp;<a href="https://whiteward.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://whiteward.bandcamp.com/</a></li><li><strong>Youtube</strong>&nbsp;:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/user/WhiteWardp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/user/WhiteWardp</a></li><li><strong>Instagram :&nbsp;</strong><a href="https://www.instagram.com/whitewardofficial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/whitewardofficial/</a></li></ul>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="White Ward, Обрій, Відсіч (charity gig)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/-k1VFqOgzC8?start=5450&#038;feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Schaut mal rein!</p>
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		<title>False Light von White Ward</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[False Light von White Ward ist das dritte Album der Black-Metal-Band aus der Ukraine (erschienen am 29. April 2022). Die Band bezeichnet ihren eigenen Stil als Deviant Black Metal. Das englische Adjektiv deviant heißt&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><em>False Light </em>von <em><a href="https://www.debemur-morti.com/en/295-white-ward">White Ward</a></em> ist das dritte Album der Black-Metal-Band aus der Ukraine (erschienen am 29. April 2022). Die Band bezeichnet ihren eigenen Stil als <em><a href="https://whiteward.bandcamp.com/album/false-light">Deviant Black Metal</a></em>. Das englische Adjektiv <em>deviant </em>heißt wörtlich abartig oder – weniger radikal formuliert – abweichend. Und das trifft absolut zu. Denn <em>White Ward</em> weichen vom Genre signifikant ab. Sie verschmelzen ihren <em>Black Metal</em> mit Jazz. Das macht sich auf <em>False Light</em> nicht nur in der Instrumentierung bemerkbar. Zwar gehört Dima Dudko am Saxonphon zur Kernbesetzung der Band. Aber die Liste der Gäste ist lang. Der us-amerikanische Trompetenmusiker und -improviseur Jerome Burns beispielsweise steht auf dieser Liste. Er ist abseits seines Gastauftritts auf <em>False Light </em>auf zeitgenössische Musik und die Musik des 20. Jahrhunderts, beispielsweise von Stockhausen, spezialisiert. Darüber hinaus vergrößern Piano und Rhodes Piano oder Kontrabass das Klangspektrum des Albums immens.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>White Ward</em> haben auf <em>False Light</em> viele Gäste dabei</h2>



<p>Aber nicht nur die vielschichtige Instrumentierung ist herausragend. Auch bei den Vocals haben sich <em>White Ward </em>hochkarätige Unterstützung geholt. Diese kommt sowohl aus der Ukraine als auch von internationalen Gästen. Doch anders als auf der verangegangen EP <em>Debemur Morti </em>vom Juni 2021 sind diesmal keine Black-Metal-Größen wie Lars Nedland von <em><a href="https://www.borknagar.com/">Borknagar</a></em> vertreten. Vielmehr sind mit Jay Gambit (<em><a href="https://crowhurst.bandcamp.com/">Crowhurst</a></em>, <em><a href="https://executionersmask.bandcamp.com/">Executioner&#8217;s Mask</a></em>) oder Adam Symonds (<em><a href="https://latitudesuk.bandcamp.com/">Latitudes</a></em>, früher: <em>Eden Maine</em>) diesmal zwei Gastsänger aus anderen Musikgenres zu hören.</p>



<p>Der Facettenreichtum von <em>False Light</em> ist groß. <em>White Ward</em> führen durchgängig alle einflussnehmenden Stilrichtungen vollkommen schlüssig zusammen. Isolierter wirkende Saxophoneinsätze tauchen dagegen im <em>Extreme Metal</em> hier und da schon mal auf. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind hier beispielsweise aus dem <em>Black Metal</em> der Song <em><a href="https://youtu.be/XV4A9oDt4i0">A Grave Inversed</a></em> von Ihsahn (<em>Emperor</em>) zu nennen. Oder aus dem <em>Death Metal</em> das Zwölfminutenwerk <em><a href="https://youtu.be/sEvMpaMA8EE">Repangaea</a></em> von <em>Cephalic Carnage</em> und <em><a href="https://youtu.be/N6_WKGTeWH8">The Silent Life</a></em> von <em>Rivers Of Nihil</em>. Auch <em>Napalm Death</em> haben bereits mit Saxophon experimentiert und Free-Jazz-Elemente in <em><a href="https://youtu.be/WNe7N1prrsc">Everyday Pox</a></em> intergriert. Und bei Amorphis kommt ein Saxophon immer wieder zum Einsatz (auf den Alben <em>Tuonela</em> und <em>Am Universum</em>).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>False Light </em>von <em>White Ward</em>: <em>Black Metal</em> und <em>Noir Jazz</em></h2>



<p>Der Einbezug von Noir- und Free-Jazz-Elementen auf <em>False Light</em> von <em>White Ward</em> geht weit über einen ausschließlich stellenweisen Gastauftritt hinaus. Das dritte Album der Black-Metal-Band ist als Stil-Melange komplett in sich verwoben. Wo <em>Black Metal</em> aufhört und <em>Jazz</em> anfängt, lässt sich kaum mit einer scharfen Trennlinie versehen. Das verstärkt vor allem der avantgardistische, improvisierende Trompeteneinsatz. Er macht diese häufig als düstere Spielart bezeichnete Art des Jazz auf <em>False Light</em> besonders präsent. Einem breiten Publikum bekannt ist diese Musik aus der erfolgreichen <em>Detective</em>-Serie <em>Bosch</em>.</p>



<p>Das Atmosphärisch-Düstere des <em>Jazz Noir</em> und das Aggressiv-Dunkle des <em>Black Metal</em> bilden auf <em>False Light</em> von <em>White Ward</em> sowohl Kontraste als auch Symbiosen. Das macht das hörenswerte Album aus acht Tracks über insgesamt 66 Minuten tiefgründig und intellektuell. Auch bei den textlichen Inhalten ist das Niveau hoch. Sie handeln vom Leben in der Großstadt, seiner Anonymität, den Bedrohungen, der Gewalt und dem Gefühl von Vereinsamung unter Menschenmassen. Inspiration gab hierfür unter anderem Mykhailo Kotsubinsky, ein ukrainischer Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts. Das Album wirkt deshalb in sich geschlossen wie ein Konzeptalbum, bleibt dabei abwechslungsreich und überrascht auch bei mehrfachem Hören immer wieder mit kreativen Details. Es ist wahrhaft ein künstlerisches Werk im Sinne des Wortes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minitour: <em>White Ward</em> live auf fünf Shows zu sehen</h2>



<p>Zum aktuellen Zeitpunkt sind fünf Shows geplant, auf denen man <em>White Ward</em> sehen kann. &#8222;Jede davon ist von Bedeutung von uns, weil es der erste Anlauf ist im Ausland zu spielen, seit Russland den Krieg gegen unser Land begonnen hat&#8220;, sagt die Band auf Instagram. &#8222;Es ist eine großartige Möglichkeit von diesem Krieg zu erzählen und Geld zu sammeln für unsere Armee und die Menschen, die unter der russischen Gewalt leiden.&#8220; Die Termine im Einzelnen:</p>



<p>28.09.: <a href="http://www.liverpool.wroclaw.pl/site/">Liverpool Club</a>, Wroclaw, PL<br>29.09.: <a href="https://www.tommyhaus.org/index.php">Tommy Weisbecker Haus</a>, Berlin, DE<br>30.09.: <a href="https://www.euroblast.net/">Euroblast Festival</a>, Cologne, DE<br>01.10.: <a href="https://www.vortex-surfer.de/">Vortex Surfer Musikclub</a>, Siegen, DE<br>02.10.: <a href="https://www.vagon.cz/">Vagon Club</a>, Prague, CZ</p>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



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		<title>FAITH NO MORE -„King for a day, fool for a lifetime“ (1995)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/faith-no-more-king-for-a-day-fool-for-a-lifetime-1995/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 15:12:00 +0000</pubDate>
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<p>FAITH NO MORE -„King for a day, fool for a lifetime“ (1995)</p>



<p>Wow, die Zeit vergeht so rasend schnell. Vielleicht nicht, wenn man in Quarantäne sitzt und die Stunden und Tage zählt, bis das Leben wieder halbwegs normal weiter läuft. Aber wenn man einen Blick auf Kult-Alben aus der Vergangenheit wirft (wie z.B. <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/blaze-silicon-messiah-2000/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong>) und feststellt, dass sie schon einige Jährchen auf dem Buckel haben. <strong>Heute geht unsere Zeitreise 25 Jahre zurück</strong> zum Release <strong>„King for a day, fool for a lifetime“ von FAITH NO MORE</strong>. Warum gerade dieses? Weil ich vorgestern das Shirt dazu an hatte und mich das inspiriert hat, mal wieder hineinzuhören. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Schon immer „anders“ &#8211; FAITH NO MORE</h2>



<p><strong>FAITH NO MORE waren schon immer „anders“</strong>. Und dafür habe ich sie gemocht und habe mir verschiedene Alben gekauft. Sie ließen sich halt nicht so in eine einzelne Schublade einordnen. Aber schauen wir mal genauer hin. Schon <strong>der Opener geht voll auf die zwölf,</strong> Drums und Bass im Zusammenspiel. Dazu die <strong>crazy Vocals von Mike Patton</strong>. Der Hammer! „Ricochet“ geht eher etwas bedächtig los und nimmt auch zwischenzeitlich immer wieder mal ein bisschen das Tempo raus. Dann aber dreht das Ganze auch wieder gut auf. Bei anderen Stücken wie z.B. „Evidence“ zeigen FAITH NO MORE ihre doch auch sehr funkige Seite. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="555" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/FAITH-NO-MORE-King-for-a-day-fool-for-a-lifetime-Albumcover.jpg" alt="FAITH NO MORE - King for a day, fool for a lifetime - Albumcover" class="wp-image-93059" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/FAITH-NO-MORE-King-for-a-day-fool-for-a-lifetime-Albumcover.jpg 555w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/FAITH-NO-MORE-King-for-a-day-fool-for-a-lifetime-Albumcover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/FAITH-NO-MORE-King-for-a-day-fool-for-a-lifetime-Albumcover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/FAITH-NO-MORE-King-for-a-day-fool-for-a-lifetime-Albumcover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/FAITH-NO-MORE-King-for-a-day-fool-for-a-lifetime-Albumcover-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Jazzig, funky, verrückt &#8211; sympathisch! </h2>



<p>Aber es kann auch in eine eher jazzige Richtung gehen. Das beweist man bei „Star A.D.“! Echt cool gemacht. Beim nächsten Track geht es wieder etwas schräg und verrückt zu. Sympathisch! Mit den weiteren Songs zeigen FAITH NO MORE, dass sie auch emotional sein können und dabei deutlich Tempo herausnehmen. Aber auch gute Laune geht. <strong>Mir gefällt „Digging the grave“ in der Beziehung richtig gut.</strong> Ob das textlich so passt…naja. Aber vom Vibe ist das ein Stimmungsmacher. Klasse! Erst wird es wieder etwas funky und dann schließt das Album mit einem Song, der Pianoklänge und akustische Gitarren einsetzt.</p>



<p><strong>Fazit nach 25 Jahren:</strong> es lohnt sich, solche Alben immer mal wieder in die Hand zu nehmen und zu den Klängen der Musik in Erinnerungen zu schwelgen. So habe ich beispielsweise <strong>meinen Geburtstag mit FAITH NO MORE im Düsseldorfer STAHLWERK gefeiert </strong>(damals wohnte ich in der Altbier-Metropole) und einen denkwürdigen Konzertabend erlebt. Insbesondere im Nachhinein, denn die Band löste sich nach der Tour erst einmal für eine ganze Weile auf. <strong>Das Material ist extrem vielseitig und vereint diverse Musikstile.</strong> Der Gesang ist variabel und man meint die Spielfreude der Akteure geradezu herauszuhören.</p>
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		<title>Max Portnoy &#8211; mehr als nur der Sohn seines Vaters</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 20:10:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[DREAM THEATER]]></category>
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					<description><![CDATA[Max Portnoy &#8211; mehr als nur der Sohn seines Vaters In den Katakomben vom 013 in Tilburg stand uns von metal-heads.de Max Portnoy von NEXT TO NONE vor der Show bei einem entspannten Interview&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Max Portnoy &#8211; mehr als nur der Sohn seines Vaters</p>
<p>In den Katakomben vom 013 in Tilburg stand uns von <strong>metal-heads.de Max Portnoy von NEXT TO NONE</strong> vor der Show bei einem entspannten Interview Rede und Antwort.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-002.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-45851 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-002-200x300.jpg" alt="Max Portnoy - Interview Tilburg - 06.07.2017" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-002-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-002-600x899.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-002.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p><strong>Metal-Heads.de (MH)</strong>: Max, heutzutage ist es Mode geworden, einer Tour einen griffigen Titel zu geben. Wie würde der Titel in eurem Falle lauten? Portnoy Drum Invasion?</p>
<p><strong>Max Portnoy (MP)</strong>: Ha, coole Idee. Es stimmt schon, ich bin mit NEXT TO NONE für den europäischen Teil der Tour mit meinem Vater unterwegs. Für mich ist es großartig, Abend für Abend mit ihm zusammen die Leute zu unterhalten. Wir genießen das sehr. Alles, was mit Portnoy zu tun hat, rockt. Du bekommst eine Idee, was der junge Portnoy kann, dann siehst du Portnoy Senior.</p>
<h3>Max Portnoy &#8211; mehr als nur der Sohn seines Vaters</h3>
<p>MH: Bevor wir auf euer neues Album &#8222;Phases&#8220; zu sprechen kommen, das morgen hier in Europa erscheint (VÖ: 07.07.2017), möchte ich dich auf ein anderes Projekt ansprechen: Du und Mike, ihr habt jeweils einen <strong>Beitrag zum letzten Album der Progband TILES beigesteuert</strong>. Wie ist dieses Engagement zustande gekommen?</p>
<p>MP: Chris Herin von TILES ist auf meinen Dad zugegangen, nachdem er <strong>das erste Album &#8222;A Light In The Dark&#8220; von NEXT TO NONE</strong> gehört hatte und meinte, es wäre eine coole Idee, so ein <strong>Vater-Sohn-Ding</strong> auf ihrer <strong>Doppel-CD &#8222;Pretending 2 Run&#8220;</strong> unterzubringen. Dad fand, dass das eine interessante Sache sei, und hat mit mir darüber gesprochen. Ich habe natürlich ja gesagt. Hey, wenn man irgendwo bei einem spannenden Projekt mitmachen kann &#8211; warum nicht? Chris ist dann irgendwann zu uns nach Hause gekommen. In unserem hauseigenen Studio haben wir erst einige Ideen ausgearbeitet und dann unsere Drumparts eingespielt.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-45853 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-004-200x300.jpg" alt="Max Portnoy - Interview Tilburg - 06.07.2017" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-004-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-004-600x899.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-004.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> MH: Um der Sache noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, hat Mike nicht nur einen bestimmten Track alleine eingespielt sondern ist bei dem Track, auf dem du zu hören bist, mit eingestiegen&#8230;</p>
<p>MP: Ja. Bei meinem Track &#8222;Fait accompli&#8220; haben ich den kompletten Part eingespielt. Dann kam Dad dazu und hat mit seinem Equipment noch ein paar Details ergänzt. Ein paar zusätzliche Beats und extra Toms. <strong>Das Ergebnis fanden wir großartig!</strong></p>
<h3>Die &#8222;harte&#8220; Schule für NEXT TO NONE</h3>
<p>MH: In den Vereinigten Staaten im Jahre 2017: Wo hat man da Gelegenheit, <strong>in jungen Jahren an Jazzmusik heran geführt</strong> zu werden, um dann eine Vorliebe für diese Musik bzw. am Jazz orientierten Songstrukturen zu entwickeln?</p>
<p>MP: Das geht &#8211; in meinem Falle &#8211; leichter als man vermuten würde. Ich bin zwei Jahre auf der High School auf der Musikhochschule gewesen und bereits die Auditions für die Aufnahme haben Jazz zum Thema gehabt. Jazzmusik ist im ersten Jahr so etwas wie der Standard, um dir die Inhalte des Lehrplans näher zu bringen und auch mein Tutor war ein bekannter Jazzmusiker.</p>
<p>MH: Ist es als Künstler einfacher, den Weg <strong>vom Jazz zu den proggigen Winkeln im musikalischen Universum</strong> zu finden oder umgekehrt?</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-45850 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-001-200x300.jpg" alt="Max Portnoy - Interview Tilburg - 06.07.2017" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-001-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-001-600x899.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-001.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> MP: Also speziell in meinem Falle bin ich als Drummer im Rock gestartet und in der Schule zum Jazz gekommen. <strong>Jazz teilt viele Elemente mit Prog Rock oder Prog Metal</strong>. Und wenn du Tag ein, Tag aus auf der Musikhochschule mit Jazz zu tun hast, wird es ein immer kleinerer Schritt zum Prog. Anders herum stelle ich es mir jedenfalls nicht so einfach vor.</p>
<h3>Der Spielplatz namens Studio</h3>
<p>MH: Bei euch &#8211; wie überall im Metal &#8211; kommt irgendwann im Studio die finale Version eines Songs auf das Album. <strong>Jazz hat ein ganz anderes Konzept</strong>. Es gibt Stücke, die als Standards gelten, zu denen <strong>dann ausufernd improvisiert</strong> wird, im Studio und ganz besonders live. Wie schwer ist es deshalb für euch in der Band zu entscheiden: OK, das ist es jetzt, so kommt der Song auf das Album und fertig?</p>
<p>MP: Diese Entscheidung ist glaube ich, nicht schwerer als in anderen Bands oder bei anderen Musikstilen. Die Songs auf dem Album &#8211; speziell die etwas kürzeren &#8222;Singles&#8220; &#8211; lassen live ausreichend Raum zum Jammen und Improvisieren, was wir auch regelmäßig nutzen, um uns auszutoben.</p>
<p>MH: <strong>NEXT TO NONE ist 2013 mit einer EP gestartet</strong>, hat 2015 mit ALITD ein Konzept-Album als Debüt heraus gebracht und jetzt folgt &#8222;Phases&#8220;, das zweite Album. Wenn du zurück blickst auf die Produktionen und das Songwriting: ist es einfacher für euch, eine Story oder eine Message in einem Vier- oder Fünf-Minuten-Song rüberzubringen, oder besser in langen Tracks von sechs, acht oder noch mehr Minuten?</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-45854 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-005-200x300.jpg" alt="Max Portnoy - Interview Tilburg - 06.07.2017" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-005-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-005-600x899.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-005.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> MP: Also <strong>bei dem Konzeptalbum war es mir lieber, die Songs mit längerer Spieldauer zu konzipieren</strong>, damit man die Atmosphäre aufbauen und ausbauen konnte und so das beabsichtigte Feeling besser rüber kommt. Wir hatten ansonsten bei zunächst kürzeren Versionen das Gefühl, wir brechen hier an einer Stelle ab, bevor wir richtig begonnen haben.</p>
<h3>Hoher Druck schafft Diamanten</h3>
<p>MH: In NEXT TO NONE seit ihr alle knapp über der Volljährigkeit. Vor zwei Jahren habt ihr euch entschieden, ein Konzeptalbum als Debütalbum heraus zu bringen. Jetzt folgt das zweite Full Length Album. Wie hoch sind in dieser Konstellation die Hürden, die sich euch für das Songwriting zum zweiten Album aufgetan haben, um das vorgelegte Level zu halten?</p>
<p>MP: Es stimmt, dass ganz viele Bands Probleme haben mit dem zweiten Album, mit dem sie sich etablieren wollen. Für uns stand bei ALITD <strong>im Vordergrund, uns zu finden und einen Stil für uns zu definieren</strong>. Jetzt mit dem zweiten Album wussten wir, ausgehend vom ersten, ziemlich genau, wo es mit uns hingehen sollte. Wir sind <strong>mit einer guten Portion Spaß an die Arbeit gegangen</strong>, vielleicht sogar mit mehr Spaß als es beim ersten Album für uns schon war. Natürlich war es ein Haufen Arbeit und Anstrengung, das neue Album zusammen zu stellen, aber wir hatten eine ziemlich klare Vorstellung, in welche Richtung wir uns weiter entwickeln wollten. Auf jeden Fall wollten wir uns ordentlich pushen, um uns <strong>insgesamt zu steigern</strong>.</p>
<h3>Amerikanisches Demokratieverständnis</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-45855 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-006-200x300.jpg" alt="Max Portnoy - Interview Tilburg - 06.07.2017" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-006-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-006-600x899.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-006.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> MH: Ein neues Album ist immer eine Gemeinschaftsleistung der Band. Mit vier sehr kreativen Köpfen im Studio: <strong>wer hat schließlich das &#8222;letzte Wort&#8220;</strong>, was auf die Scheibe kommt?</p>
<p>MP: Also beim Songwriting geben Thomas, unser Sänger und Keyboarder, und ich schon den Ton an. Alles Weitere gehen wir soweit es geht sehr demokratisch an. Jeder bringt sich mit seinen Ideen ein. Läuft die Abstimmung dann mit 3 zu 1 Stimmen, akzeptiert das jeder von uns, wenn er dieses Mal nicht zum Zuge gekommen ist. <strong>Tricky wird es in einer vierköpfigen Band bei einer Abstimmung 2 zu 2</strong>, was häufig genug vor kommt. Das sind keine einfachen Diskussionen und deshalb hat es mit dem neuen Album auch gut sechs Monate gedauert, bis wir nach dem Songwriting soweit waren. Aber die Zeit haben wir uns genommen, weil wir keinesfalls wollten, dass andere Leute von außerhalb dazu kommen, in der Hoffnung, dieser Prozess wird dadurch einfacher. Wir wollten es in der Band belassen.</p>
<p>MH: Euer Debütalbum wurde von deinem Vater produziert. Das hatte zumindest zur Folge, dass es einen Generationenabstand zwischen euch und dem Producer gab. War es vielleicht auch ein Thema, dass Mike an bestimmten Stellen seine Autorität dir gegenüber und seine unbestrittene Erfahrung ausgespielt hat?</p>
<p>MP: Bei ALITD <strong>kam Dad erst ins Spiel, als das Album komplett geschrieben war und die Pre-Production anstand</strong>. Es ging uns darum, seine Meinung zu hören und seine Erfahrung zu nutzen, um uns vielleicht noch den einen oder anderen Kniff zu zeigen, was bei unserem Material noch fehlte oder alternativ im Detail möglich war. Es ging nie darum, Passagen oder sogar ganze Songs komplett umzustellen.</p>
<h3>Ein Kessel Buntes?</h3>
<p>MH: Auf dem neuen Album &#8222;Phases&#8220; hat es alleine aufgrund der Songtitel den Anschein, als hättet ihr <strong>ganz unterschiedliche und unzusammenhängende Themen</strong> aufgegriffen und verarbeitet. Ein Gegensatz zum ersten Album&#8230;</p>
<p>MP: Tatsächlich gibt es auch auf &#8222;Phases&#8220; einen Zusammenhang zwischen einigen Songs, namentlich &#8222;Answer Me&#8220;, &#8222;Clarity&#8220;, &#8222;Denial&#8220; und &#8222;The Wanderer&#8220;. Diese behandeln thematisch den Umgang mit Trauer &#8211; eine Idee, die auf eine Anregung von Thomas zurück geht, an der er schon länger gearbeitet hat. Die anderen Tracks sind tatsächlich<strong> individuelle Geschichten</strong>. Aber trotzdem haben wir darauf geachtet, dass<strong> das Album in seiner inneren Struktur insgesamt einen Bogen beschreibt und Beginn und Abschluss des Albums stilistisch einen Kreis schließen</strong>, wie der Einband eines Buches. Ein &#8222;Album&#8220; im klassischen Wortsinn, keine Sammlung einzelner Lieder.</p>
<h3>Den Rock in die Wiege gelegt</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-003.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-45852 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-003-300x200.jpg" alt="Max Portnoy - Interview Tilburg - 06.07.2017" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-003-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-003-768x513.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-003-600x401.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/07/Max-Portnoy-Interview-Tilburg-06.07.2017-003.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> MH: Du bist in einem Rock&#8217;n&#8217;Roll-Haushalt aufgewachsen. Ist das hier nun das Rockerleben, das du dir immer vorgestellt hast?</p>
<p>MP: Ich bin schon früher <strong>mit Daddy und der Familie auf Tour</strong> gewesen, besonders, als er noch bei <strong>DREAM THEATER</strong> gespielt hat. Der große Unterschied zu früher ist, dass ich jetzt nicht mehr einfach nur abhänge, sondern Teil der Unternehmung bin. Mein Tag ist mit Arbeit gefüllt und<strong> ich habe Verantwortung</strong> für die Show, den Ablauf, mein Equipment und so weiter.</p>
<p>MH: Welche Pläne stehen für NEXT TO NONE in der zweiten Jahreshälfte 2017 an?</p>
<p>MP: Heute Abend endet <strong>unsere Tour mit SHATTERED FORTRESS</strong>, was wir vier sehr schade finden, weil wir mit einer großen Truppe aus Freunden unterwegs waren. Morgen geht es zurück in die Staaten und dann ohne Pause auf unsere eigene Tour quer durchs Land. Im Herbst werden wir noch einmal touren, dazu stellen wir gerade die Termine zusammen. Also bleiben wir in Bewegung&#8230;</p>
<p>MH: Max, wir bedanken uns für das Interview und wünschen euch eine gute Heimreise und hoffentlich bis bald wieder irgendwo in Deutschland oder in der Nachbarschaft..!</p>
<p>Wer nachlesen möchte, wie wir von metal-heads.de die aktuelle und erst seit wenigen Tagen erhältliche Scheibe von NEXT TO NONE beurteilen, der klickt einfach mal <a href="https://metal-heads.de/reviews/next-to-none-phases-voe-07-07-2017/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Den ausführlichen Konzertbericht mit vielen Fotos beider Bands, bekommt ihr in Kürze hier auf unserer Seite. Also gerne immer mal wieder ´reinschauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B072HT2S6L&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Phases (Special Edition CD Digipak)&#8220;]</p>
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		<title>Neues Album von Popa Chubby &#8211; &#8222;The Catfish&#8220; VÖ: 07.10.16</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/neues-album-von-popa-chubby-the-catfish-voe-07-10-16/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chipsy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2016 14:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Ted Horowitz oder auch Popa Chubby&#8230; (geboren am 31. März 1960) ist ein Überlebenskünstler. Ein Kind der Straßen New Yorks, geprägt durch den kantigen urbanen Sound des Big Apple. Er definiert Independent und trotzt jeglicher&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ted Horowitz oder auch Popa Chubby&#8230;</h3>
<p>(geboren am 31. März 1960) ist ein <strong>Überlebenskünstler</strong>. Ein Kind der Straßen <strong>New Yorks</strong>, geprägt durch den kantigen urbanen Sound des Big Apple. Er definiert Independent und trotzt jeglicher Einordnung in Genres. Ihn einen <strong>Blues Musiker</strong> zu nennen, würde nicht dem gerecht, was er ist und wofür er steht. Popa Chubby ist einfach so<strong> viel mehr als das</strong>: Sänger, Songwriter, Gitarren-Künstler – die <strong>Leidenschaft</strong> steckt tief in ihm und lässt ihn erstrahlen.</p>
<h3>Neues Werk des Multitalents</h3>
<p>Sein neuestes Werk – <strong>The Catfish</strong> – beinhaltet zwölf großartige Songs, die allesamt die Attitüde des knallharten Typen des selbsternannten „King Of The New York City Blues“ zum Ausdruck bringen. Der Titel des Albums ist passend gewählt und verkörpert das Konzept, das Popa Chubby zu dem macht, was er ist: Königlich und Köstlich. So sind alle Songs gespickt mit unterschiedlichsten, musikalischen (Geschmacks-)Richtungen und Weltlichkeit.</p>
<p>Vom<strong> Funk/Blues-Rock</strong>-inspirierten „Going Downtown“ bis zum Resonatorgitarren-getönten klassischen Blues „C’mon In My Kitchen“ mäandert das Album mit den Strömungen der musikalischen Meisterhaftigkeit des Königs der Flüsse, dem Catfish (Wels). Popa Chubby bringt Einflüsse verschiedenster Stile<strong> (Jazz, Funk, Blues, Reggae, Rock)</strong> auf diesem Album zusammen, die Songs können sowohl als individuelle Werke, aber auch als Einheit gesehen werden.</p>
<h3>Jazz-inspiriert</h3>
<p>Auf dem Jazz inspirierten „<strong>Wes Is More</strong>&#8220; macht er einen Ausflug in die Soul Jazz Stile und wird dabei durch den Keyboarder Dave Keyes (Bo Diddley, Ronnie Spector) und Schlagzeuger Dave Moore(Bernie Worrell) unterstützt. Der Song „Motorhead Saved My Life&#8220; erzählt die Geschichte, wie Lemmy einen jungen Mann <strong>Identität und Bedeutung</strong> gab. „Cry Till It’s A Dull Ache“ spiegelt einen den Zuhörer packenden Herzschmerz wider, wohingegen „Good Thing“ und „Put A Ground Man To Shame“ mit einem ‚Prince-artigen‘ Funk durchzogen sind. Auf „Slow Down Sugar“ und „Bye Bye Love“ ist Popa Chubby’s Tochter <strong>Tipitina Horowitz</strong> an der Trompete zu hören. Das Lieblingsstück des Künstlers selbst ist die instrumentale Darbietung „Blues For Charlie&#8220;, die Horowitz nach den zwei Massakern, die seine geliebte zweite Heimat <strong>Paris</strong> erleiden musste, geschrieben und aufgenommen hat.</p>
<h3>Der Catfish</h3>
<p>Der <strong>Titelsong definiert</strong> das Album und erzählt die Geschichte vom Meister des Flusses: dem Catfish (Wels), dem Luden, dem Big Boss! Der Song stampft daher mit der Zeitlosigkeit des Stones geprägten Rock and Roll. Als Popa Cubby gefragt wurde, was er mit dem Album erzielen wolle, sagte er: „Bigger. Badder. Older. Wiser. Louder. Stronger.”</p>
<h3>Europa-Tournee</h3>
<p>Popa Chubby präsentiert sein neues Album auf einer <strong>Europa-Tournee</strong>, die am 5. Oktober in Genf startet. Hier die Termine in unseren Landen:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>The Catfish Tour 2016</strong></span><br />
05.09.2016 CH-Genf, L’usine<br />
08.10.2016 NL-Assen, Blues Festival<br />
<strong>20.10.2016 D-Bochum, Zeche</strong><br />
<strong> 22.10.2016 D-Hamburg, Fabrik</strong><br />
<strong> 25.10.2016 D-Freiburg, Jazzhaus</strong><br />
26.10.2016 CH-Pratteln, Z 7<br />
<strong>27.10.2016 D-Konstanz, Kulturladen</strong><br />
<strong> 28.10.2016 D-Remchingen, Kulturhalle</strong><br />
<strong> 29.10.2016 D-Hannover, Bluesgarage</strong><br />
31.10.2016 CH-Zürich, Moods<br />
01.11.2016 A-Wien, Reigen<br />
03.11.2016 CH-Rubigen, Mühle Hunziken<br />
<strong>04.11.2016 D-Bensheim, Musiktheater Rex</strong><br />
<strong> 05.11.2016 D-Leverkusen, Jazztage</strong><br />
<strong> 17.11.2016 D-Erfurt, Gewerkschaftshaus</strong><br />
<strong> 18.11.2016 D-Dresden, Tante JU</strong><br />
<strong> 19.11.2016 D-Berlin, Quasimodo</strong></p>
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