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	<title>Robert Mason &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Avantasia – Ghostlights (VÖ: 29.01.16)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 16:32:03 +0000</pubDate>
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<p>Nun liegt es also endlich vor uns, das neue Werk von <strong>Tobias Sammet’s Avantasia</strong>. Über die zahlreichen prominenten Gastmusiker, die auf <strong>&#8222;Ghostlights&#8220;</strong> vertreten sind, wurde ja (auch auf <a href="https://metal-heads.de/news/avantasia-weitere-details-zu-ghostlights/">metal-heads.de</a>) bereits ausführlich berichtet.</p>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8215" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-300x300.jpg" alt="Avantasia Ghostlights" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/01/Avantasia-Ghostlights-Artwork.jpg 1417w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<h3>Es wird wieder eine Geschichte erzählt</h3>
<p>Thematisch geht es um einen Zirkel größenwahnsinniger Wissenschaftler, die, angeführt von einem misanthropischen Okkultisten, das individuelle Zeitempfinden der Menschen manipulieren und die Gesellschaft gleichschalten will, um die ultimative Kontrolle zu erhalten. Der Protagonist, ein junger agnostischer Wissenschaftler, gerät dabei zwischen die Fronten seiner moralischen Wertvorstellungen auf der einen und seinem Streben nach Entwicklung und Fortschritt auf der anderen Seite.</p>
<h3>Song für Song Betrachtung</h3>
<p>Doch widmen wir uns dem Wichtigsten nämlich der Musik. Der Einstiegssong <strong>„Mystery Of A Blood Red Rose“</strong> ist ja schon hinlänglich bekannt (siehe auch unseren Bericht <a href="https://metal-heads.de/news/avantasia-lyricvideo-zu-mystery-blood-red-rose/">an dieser Stelle</a>). Ein kraftvoller Rocker und guter Opener, der ganz stark an <strong>Meat Loaf</strong> erinnert. Mit <strong>&#8222;Let The Storm Descend Upon You“</strong> folgt sogleich ein ziemliches Brett in typischer <strong>Avantasia</strong> Manier. In über 12 Minuten Spielzeit sind neben <strong>Tobias, Jorn Lande, Ronnie Atkins </strong>und<strong> Robert Mason</strong> zu hören. Ein sehr abwechslungsreicher Song, der einige Tempowechsel und orchestrale Parts bietet. Mit <strong>„The Haunting“</strong> geht es weiter. Hier kommt <strong>Dee Snider</strong> neben <strong>Tobi</strong> zum Einsatz und verleiht dem Song mit seiner prägnanten Stimme eine düstere Atmosphäre. Ähnlichkeiten zu <strong>„Toy Master“</strong> mit <strong>Alice Cooper</strong> sind unverkennbar. Auf <strong>„Seducation Of Decay“</strong> hatte ich mich schon im Vorfeld gefreut, ist doch kein geringerer als Sangeslegende <strong>Geoff Tate</strong> zu hören. Und tatsächlich schafft es <strong>Geoff</strong> dem Song eine mysteriöse Note zu verpassen. Ein leicht progressiver Song mit <strong>Queensryche</strong>-Touch und doch unverkennbar <strong>Avantasia</strong>. Mit <strong>„Ghostlights“</strong> folgt ein Stück, das auch auf einem der ersten beiden <strong>Avantasia</strong> Alben seinen Platz gefunden hätte. Ein schneller und melodischer Power-Metal Song, bei dem mich insbesondere der Gesangspart von <strong>Michael Kiske</strong> förmlich aus den Socken haut. <strong>„Dracanion Love“</strong> ist ein getragener Song, der einen leichten Gothic-Touch versprüht. Auch wenn <strong>Herbie Langhans</strong> die Strophen sehr tief und beeindruckend gefühlvoll singt, kann ich mich mit dem Lied nicht so recht anfreunden. Ganz im Gegensatz zu <strong>„Master Of The Pendulum“</strong>. Hier hat unverkennbar <strong>Marco Hietala</strong> seine Finger mit im Spiel gehabt. Ein Song der härteren Sorte, der für mich zu den Highlights des Albums gehört. Mit <strong>„Isle Of Evermore“</strong> folgt die erste, von <strong>Tobi</strong> mit <strong>Sharon den Adel</strong> gesungene, Ballade. Eine sehr gefühlvolle Nummer, die besonders von der fantastischen Stimme Sharons geprägt wird. <strong>„Babylon Vampyres“</strong> ist eine hymnische Nummer, die gesanglich von <strong>Tobi</strong> mit <strong>Robert Mason</strong> dargeboten wird. Besonders das lange Gitarrensolo, an dem <strong>Bruce Kulick, Oliver Hartmann </strong>und<strong> Sascha Paeth</strong> beteiligt sind, weiß hier zu begeistern. <strong>„Lucifer“</strong> ist eine Powersong, der balladesk anfängt, um dann ordentlich durchzustarten. <strong>Jorn Lande</strong> und <strong>Tobi</strong> leisten hier tolle Gesangsarbeit. <strong>„Unchain The Light“</strong> ist dann wieder ein absolut typischer <strong>Avantasia</strong> Power-Metal Song, der mich total begeistert. Die Gesangsleistung von <strong>Tobi, Ronnie Atkins </strong>und (natürlich)<strong> Michael Kiske</strong> ist einfach fantastisch. Mit dem von <strong>Bob Catley</strong> und <strong>Tobias</strong> vorgetragenen <strong>„A Restless Heart And Obsidian Skies“</strong> klingt das Album ruhig und atmosphärisch passend aus.</p>
<h3>Gesamtbeurteilung von „Ghostlights“</h3>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass <strong>Tobias Sammet</strong> mit <strong>„Ghostlights“</strong> ein ganz hervorragendes Album geglückt ist, das den ersten beiden <strong>Avantasia</strong> Alben qualitativ ganz nahe kommt. Es ist schon faszinierend, wie <strong>Tobias</strong> es schafft, die Songs auf die jeweiligen Sänger zuzuschneiden und dabei trotzdem ein in sich stimmiges Album zu produzieren. Sicher, die Übergänge zum Kitsch sind manchmal fließend und wer <strong>Avantasia</strong> bisher nicht mochte, sollte auch von diesem Album die Finger lassen. Allen anderen kann ich <strong>„Ghostlights“</strong> aber nur dringend empfehlen.</p>
<p>Ich freue mich jedenfalls schon tierisch auf die kommende Tour (<a href="https://metal-heads.de/news/avantasia-grosse-ereignisse-werfen-ihren-schatten-voraus/">siehe hier</a>), von der euch metal-heads.de ganz sicher berichten wird.</p>
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