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	<title>Sebastian Heuckmann &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>DREAM OCEAN: The Missing Stone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 15:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[As I Die]]></category>
		<category><![CDATA[Baʂak Ylva]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Heuckmann]]></category>
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					<description><![CDATA[DREAM OCEAN haben ihr zweites Album &#8222;The Missing Stone&#8220; veröffenlicht (VÖ: 24.09.2021) DREAM OCEAN haben vor ein paar Tagen ihr zweites Album „The Missing Stone“ veröffentlicht. Dieses Album konnte u.a. durch eine erfolgreiche Crowdfunding&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">DREAM OCEAN haben ihr zweites Album &#8222;The Missing Stone&#8220; veröffenlicht (VÖ: 24.09.2021)</h3>



<p>DREAM OCEAN haben vor ein paar Tagen ihr zweites Album <strong>„The Missing Stone“</strong> veröffentlicht. Dieses Album konnte u.a. durch eine erfolgreiche Crowdfunding – Kampagne so werden, wie es heute vorliegt.</p>



<p>In einem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/dream-ocean-interview-mit-basak-ylva/">Interview</a>, das ich mit  <strong>Baʂak Ylva</strong> geführt habe, hat sie Fragen zur Kampagne, dem Album und der zugrundeliegenden Geschichte beantwortet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Time is sharpening its blade&#8220; </h3>



<p>Bereits das Intro und der erste Song zeigen, dass DREAM OCEAN eine Geschichte erzählen wollen. Das Intro <strong>„Nightmare“ </strong>beginnt mit einer Spieluhrmelodie: ein wenig unheimlich und doch verspielt, nachdrücklich und energisch. Es entsteht eine epische und zugleich düstere Atmosphäre. Der sich aus der kleinen Melodie entwickelnd cineastische Sound baut eine Spannung auf, die sich durch das gesamte Album zieht.</p>



<p>Der erste Song <strong>„Dark Miracles“</strong> gibt sowohl musikalisch als auch durch den Text einen Ausblick darauf, welche Art Geschichte DREAM OCEAN erzählen, bzw. in welche Gedankenwelt sie uns mitnehmen wollen. Und gibt Hinweise darauf, was es mit dem „Missing Stone“ auf sich hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/09/dream-ocean-basak.jpg" alt="" class="wp-image-116404" width="198" height="296" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/09/dream-ocean-basak.jpg 666w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/09/dream-ocean-basak-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 198px) 100vw, 198px" /></figure></div>



<p>Der Song entwickelt ein spannendes Spiel mit Harmonien und Tonintervallen. Schnelles hartes Drumming begleitet die ‚weicheren‘ Klänge der Streichinstrumente, orchestrale Passagen unterstreichen die Melodie ebenso wie den eingängigen Refrain. Sie führen durch Höhen und Tiefen, machen Wut, Trauer und Hoffnung spürbar.</p>



<p><strong>„Pendulum of Time“</strong> beginnt mit elektronischen Elementen, Orchester und Klavier. Eine Grundlage auf der sich der Gesang aufbaut. Die anspruchsvolle Melodieführung mündet immer wieder in eingängige Parts. Die Growls übernehmen den Part des Widersachers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„…what you have done to my soul”</h3>



<p>Schon in den ersten Songs wird die Spannung in der Musik sowie zwischen der Musik und den Texten deutlich. Insbesondere die Entwicklung der Texte hat das Album für Sängerin <strong>Baʂak Ylva </strong>zu einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit Erfahrungen und ihren Auswirkungen auf das Erleben gemacht. Da es so persönlich ist, werden das Auf und Ab, die Bedrängnis, das Gefangensein aber auch Aufbegehren und Hoffnung spürbar.</p>



<p><strong>Sebastian Heuckmann</strong> bestärkt dies durch komplexe Arrangements, in denen er verschiedene symphonische Elemente u.a. mit Strukturen verbindet, die auch in einem Death Metal Song wirken können. Oder klassische und elektronische Momente so aufbaut, dass die die Gitarrensoli noch intensiver wirken.</p>



<p><strong>„The Great Silence“</strong> ist ein brillant gemachtes Symphonic Metal Stück. Die Mischung aus orchestralem Klangbild, Drumming, einem träumerischen Gitarrensolo von und<strong> Baʂaks</strong> Stimme ist rundherum stimmig und ausgewogen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Labyrinth der Emotionen</h3>



<p><strong>„Lucid Air“</strong> ist eines meiner Lieblingsstücke auf diesem Album, weil es das Erleben, in einem Labyrinth herumzuirren und nicht einmal schreien zu können, miterleben lässt. Ebenso die Hoffnung ausbrechen und wieder frei atmen zu können. Insbesondere die rhythmische Struktur unterstreicht das Herumirren und die Atemlosigkeit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band.jpg" alt="dream ocean band" class="wp-image-111308" width="265" height="265" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" /></figure></div>



<p><strong>„As I Die“</strong> ist ein Song, der live ebenso gut ankommen wird, wie <strong>„Pendulum of Time“</strong> und <strong>„The Missing Stone“</strong>. Ein mitreißender Song mit eingängiger Melodie – übrigens bereits mit einem tollen Video veröffentlicht.</p>



<p><strong>„Eterna Espera“</strong> kommt eher ruhig und getragen daher. Dass sich dahinter alles andere als Ruhe verbirgt, machen Text und auch hier wieder ein eindrucksvolles Video deutlich.</p>



<p><strong>„Daydreamer“ / „Uyan“</strong> (Version mit türkischen Lyrics) nimmt die unheimliche Atmosphäre des Intros auf. Drumming, Bass und elektronische Elemente überführen diese Stimmung in einen dynamischen Song.</p>



<p><strong>„Song To The Ocean“</strong> ist eine wunderschöne Ballade, in der die Melodieführung das Fließen des Oceans durch Adern und Herz spürbar macht. Das Violinsolo gibt dem Song Milde und Leichtigkeit.</p>



<p>Hier gibt es einen fast fließenden Übergang zu <strong>„The Missing Stone“</strong>. Wunderbar, wie die orchestralen Klänge mit Strukturen des Metal verwoben werden. Das macht den Song zugleich bombastisch und elegant! Der komplex arrangierte Song nutzt die Länge von 10 Minuten und schafft einem epischen Aufbau, der noch einmal Höhen und Tiefen aufgreift, um letztlich in einer dramatischen Befreiung endet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mitreißende und nachdrückliche Klangwelt</h3>



<p><strong>Fazit:</strong></p>



<p>DREAM OCEAN haben Metal, Elemente der klassischen Musik sowie Film- und Musicalmusik zu einer mitreißenden und nachdrücklichen Klangwelt verbunden. Durch nicht so genretypische Instrumentierung (Tubular Bells, Glockenspiel u.a.) haben sie weitere Facetten hinzugefügt.</p>



<p>In den Songs von <strong>„The Missing Stone“</strong> fügen sich klassische und elektronische Elemente stimmig und herausfordernd zugleich mit forcierendem Drumming und temporeichen Soli zusammen. &nbsp;</p>



<p><strong>Baʂak Ylva</strong> nutzt den vollen stimmlichen Umfang ihrer ausdrucksvollen Stimme. Damit setzt sie immer wieder Akzente, variiert den Modus der Songs und unterstreicht die erzählerischen Strukturen des Albums.</p>



<p><strong>Sebastian Heuckmann</strong> ist es mit differenzierten Arrangements gelungen, dass der symphonische Anteil den metallischen Kern der Songs nicht überspielt, sondern hervorhebt.</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Dream Ocean - As I Die (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pQrYdpKxOPs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p><a href="https://www.dreamocean.net/">HIER</a> geht&#8217;s zum Album</p>
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		<title>DREAM OCEAN: Interview mit Başak Ylva</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/dream-ocean-interview-mit-basak-ylva/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 07:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Başak Ylva]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Heuckmann]]></category>
		<category><![CDATA[The Missing Stone]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Symphonic Metal Band DREAM OCEAN wird am 24.September 2021 ihr Album „The Missing Stone“ herausbringen. Bereits im April 2020 haben sie mit „Pendulum Of Time“ den ersten Song als Video veröffentlicht. Danach erschien&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Symphonic Metal Band DREAM OCEAN wird am <strong>24.September 2021</strong> ihr Album <strong>„The Missing Stone“</strong> herausbringen. Bereits im April 2020 haben sie mit <strong>„Pendulum Of Time“</strong> den ersten Song als Video veröffentlicht. Danach erschien mit mit <strong>„The Great Silence“</strong> ein weiterer Song mit einem großartigen Video. Der Song handelt von der aktuellen Krise, die das Bühnenleben zum Erliegen gebracht und an vielen Stellen für eine große Stille gesorgt hat.</p>



<p>Ich hatte die Gelegenheit, ihrer Frontfrau Başak Ylva ein paar Fragen zum Album, den Texten, dem Symphonic Metal im Allgemeinen und der Musik von DREAM OCEAN im Besonderen zu stellen.</p>



<p><strong>Başak, für die Finanzierung des neuen Albums hattet ihr eine Kampagne bei Indigogo gestartet. Wie ist es dazu gekommen, dass ihr euch für diesen Weg entschieden habt? </strong><br>Durch die Pandemie ist uns nicht nur als Band die Grundlage weggebrochen. Für uns als professionelle Musiker ist die gesamte Auftragslage in Bedrängnis gekommen. Um das Album dennoch realisieren zu können ist uns daher die Idee gekommen, ein Crowdfunding zu starten. Das haben wir quasi als Vorverkauf für das Album genutzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Kampagne</h3>



<p><strong>Was für ein Gefühl war es, als klar war, dass das Ziel der Kampagne erreicht wird?</strong> <br>Es ist toll zu sehen, dass so viele Menschen ein Interesse an uns und unserer Musik haben. Und es gibt uns Sicherheit für alle nächsten Schritte und alles Weitere rund um das Album. Außerdem hatten wir in den letzten Wochen einen sehr intensiven Austausch mit unseren Fans, die auch sehr motiviert und engagiert waren, die Kampagne erfolgreich enden zu lassen.</p>



<p><strong>Ihr habt diverse Videos z.B. über das Fotoshooting bzw. die Entstehung der Videos zu den Songs gemacht, was bei euren Fans ja auch gut angekommen ist.</strong> <strong>Wofür werdet ihr das Geld aus der Crowdfunding-Kampagne konkret verwenden?</strong> <br>Hauptsächlich für die Promotion und die Produktion des Albums. Denn die Aufnahmen haben wir ja bereits getätigt und auch die Videos wurden schon zum großen Teil gedreht. Die Kampagne ist jetzt im „On Demand“-Modus, das heißt, die Perks können weiter bestellt werden, allerdings können wir einige Extras &#8211; wie das Erwähnen im Booklet &#8211; jetzt natürlich nicht mehr anbieten.</p>



<p><strong>„Perks“ – das ist das nächste Stichwort. Im Laufe der Kampagne sind für die Unterstützer immer mehr Möglichkeiten hinzugekommen, U.a. konnten die Kleider erworben werden, die du in den Videos trägst. <br>Und man macht sich ja manchmal keine Gedanken darüber, was alles notwendig ist, um z.B. ein Video zu realisieren. </strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ideen werden gemeinsam ausgearbeitet</h3>



<p><strong>Wer hatte bei DREAM OCEAN die Ideen für die Videos zum neuen Album?</strong>  <br>Alle Ideen kommen von mir, die Details und die tatsächliche Planung machen wir dann zusammen, wobei jeder seinen eigenen Aufgabenbereich hat.</p>



<p>I<strong>n den Videos fallen u.a. deine Kleider besonders ins Auge. Wer hat die Kleider entworfen?</strong>  <br>Die Designs meiner Kostüme entwerfe ich, bei einigen Kleidern nehme ich aber auch „normale“ Kleider als Grundlage und modifiziere diese dann mit Accessoires und Designelementen. Bei den vergangenen Videos war das bei „The Great Silence“ und „Eterna Espera“ der Fall. Generell entwerfe ich den gesamten Look und den Kostümstil der Band. Das gilt auch für das Make-Up.</p>



<p><strong>D.h. du schminkst dich aus selbst?  </strong> <br>Ja, in der Regel mache ich das selbst. Bei den etwas aufwändigeren Videos haben wir aber Make Up-Artists dazugenommen, um schneller arbeiten zu können.</p>



<p><strong>Helfen dir deine Erfahrungen von der Opernbühne bei der Gestaltung deiner Rollen im Video?</strong>  <br>Es hilft definitiv. Ich kann durch diese Erfahrungen die Skripte schreiben und die Rollen dann auch selber spielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein sehr persönliches Album</h3>



<p><strong>Ihr hattet das Album mit dem Song „The Great Silence“ und einer beunruhigend – dramatischen Aussage angekündigt:  </strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Dieses Album bricht dir vielleicht das Herz, erinnert dich an altes Leid. Aber am Ende werden alle einen Weg finden, um die eigenen Albträume hinter sich zu lassen.“ </p></blockquote>



<p><strong>Worum geht es in dem Song? Was ist der Hintergrund/die Geschichte hinter dem Song und auch den anderen Songs des Albums?</strong>Dieses Album ist eine Art persönliches Tagebuch für mich. In meiner Vergangenheit musste ich durch meine Eltern viel Gewalt durchleben: bereits seit ich ein Kleinkind war solange, bis ich als junge Erwachsene auszog. Diese Erinnerungen haben tiefe Narben in mir hinterlassen, die mich immer noch verfolgen und die ich zu verarbeiten versuche, auch mit psychologischer Hilfe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover.jpg" alt="dream ocean the missing stone cover" class="wp-image-115298" width="250" height="250" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/08/dream-ocean-the-missing-stone-cover-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure></div>



<p>Als ein Teil des Heilungsprozess ließ ich meine Erfahrungen in die Texte einfließen. Allerdings waren sie nur ein Ausgangspunkt. Wir haben in den Texten eine neue Geschichte entworfen, in die sich die Hörenden reinversetzen können, besonders, wenn sie ähnliche Erfahrungen in ihrer Vergangenheit gemacht haben.</p>



<p>„The Great Silence“ selbst ist allerdings mehr durch die Corona-Pandemie inspiriert und beschreibt die buchstäbliche Stille, die durch die Schließung sämtlicher Bühne entstand.</p>



<p><strong>Somit sind die Texte sehr persönlich, sind mit deinen Erfahrungen und Erinnerungen verbunden. Oder wie du es formuliert hast: sie sollen eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bilden.<br>Was hat sich für dich dadurch, dass du deine Erfahrungen in Songtexte für euch gefasst hast, verändert?</strong> <br>Es geht nicht um Veränderung. Aber es hat dazu beigetragen, dass ich die Erinnerungen verarbeiten und aus dem heraus etwas gestalten kann. Auch dank der Therapie fühlt sich der Schmerz immer stumpfer an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart</h3>



<p><strong>Die Texte gehen aus leidvollen Erfahrungen hervor. Ist das Album durch diese Themen musikalisch „dunkler“ geworden als euer Debüt-Album <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/dream-ocean-album-release-show-beim-bergisch-metal-fest/">„Lost Love Sympony“</a>? Habt ihr z.B. mehr auf den Kontrast zwischen klarem klassischem Gesang und Growls gesetzt?</strong>Ja, das Album ist definitiv musikalisch düsterer und auch insgesamt erwachsener geworden. „Lost Love Symphony“ hatte ich größtenteils in meiner  &#8211; auch musikalischen &#8211; Jugend geschrieben. Auch durch die neuen Mitglieder ist ein härterer und düsterer Touch in die Musik gekommen, während unser letztes Album komplett aus meiner Feder stammte.</p>



<p><strong>Zum Song „The Great Silence“, der zweite Song, den ihr veröffentlicht habt, hast du gesagt, dass zunächst die Musik da war, die Sebastian (Heuckmann) geschrieben hat. Die Komposition hat dich dann inspiriert, den Text und die Gesangsmelodie zu schreiben.<br>Sind alle Songs so entstanden? Oder gibt es auch Songs, bei denen der Text die Grundlage für die Musik war?</strong> <br>Das ist von Song zu Song unterschiedlich. Zum Beispiel war bei „Pendulum of Time“ zunächst der Text da, ebenso auch bei „As I Die“.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/Dream-Ocean-19.jpg" alt="Dream Ocean METALCOLONIA Festival 2019 Köln" class="wp-image-85587" width="237" height="158" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/Dream-Ocean-19.jpg 1080w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/Dream-Ocean-19-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/Dream-Ocean-19-768x511.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/Dream-Ocean-19-600x399.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px" /></figure></div>



<p><strong>Bei „Lost Love Symphonie“ hat Joost van den Broek teilweise die Arrangements geschrieben. Wer ist diesmal dafür verantwortlich?</strong>Diese kommen von Sebastian. Er hat Komposition studiert und ist neben seiner Rock-Karriere am Bass auch ein klassischer Musiker. <br>Er spielt Geige, Klavier und Schlagwerk, schreibt Arrangements sowohl für klassisches Orchester als auch für moderne Ensembles. Außerdem hat er für viele Größen der zeitgenössischen Klassik geschrieben oder arrangiert. Und er dirigiert auch noch Chöre und Orchester. Wir sind überglücklich, einen so rundum ausgebildeten Musiker in unseren Reihen zu haben, der sowohl die Welt der Klassik wie auch des Metals kennt und diese daher so gut zusammenfügen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Orchester, elektronische Elemente und Metalriffs</h3>



<p><strong>Damit habt ihr die besten Voraussetzungen für das Genre Symphonic Metal, dem die Musik von DREAM OCEAN zugeordnet wird, eigenständig zu gestalten. Sind bei euch die Heavy Metal Elemente die Grundstruktur, in die die symphonischen Bausteine eingebaut werden oder sind die Elemente bereits in der Vorstellung eng miteinander verbunden, so dass die Symbiose von Anfang an die Grundstruktur liefert? </strong> <br>Das ist von Teil zu Teil unterschiedlich. Wenn man sich unsere Musik anhört, kann man ja schnell feststellen, was jeweils die Grundstruktur gegeben hat. Was aber immer klar ist: beide Elemente lassen sich jeweils ausreichend Platz. So schwebt bei jedem Gitarrenriff auch schon eine Streichermelodie mit, oder bei einem Horneinsatz wissen wir auch schon, wie es mit einem einer schnellen Double-Bass klingt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band.jpg" alt="dream ocean band" class="wp-image-111308" width="244" height="244" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/dream-ocean-band-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></figure></div>



<p><strong>Was ist für dich das Besondere/das Kennzeichen des Symphonic Metal: die orchestralen Klänge, die Art des Gesangs, die Rolle der Keyboards oder die Progressiv Metal Anteile? <br></strong>Das Orchester. Es ist ja auch im Grunde namensgebend. Der Symphonic Metal hat zwar das Orchester nicht allein für sich gepachtet, aber es gibt ja auch andere Metalspielarten, die durch den extensiven Einsatz von Orchesterarrangements das „Symphonic“ zugesprochen bekommen haben, wie zB DIMMU BORGIR als Symphonic Black Metal-Band.</p>



<p><strong>Oft werden NIGHTWISH mit Keyboarder Tuomas Holopainen und Tarja Turunen (Sopran) als Weichensteller in Richtung des Symphonic Metal bezeichnet. Seht ihr euch in dieser Tradition oder sind eure Quellen und Wurzeln woanders? </strong> <br>NIGHTWISH ist zweifelsohne eine der wichtigsten Bands in der Geschichte des Symphonic Metal. Sie haben bei mir und bei meinen Bandkollegen das Interesse und die Leidenschaft für diese Spielart hervorgerufen. <br>Allerdings nehmen wir in unserer Musik auch noch deutlich andere Einflüsse wahr. Zum Beispiel haben wir deutlich mehr moderne Metalriffs und mehr elektronische Elemente als Nightwish sie nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein knapper Rückblick: Veränderungen, Loslassen und neue Bandmitglieder</h3>



<p><strong>Du hast 2015 zusammen mit Oz Khan DREAM OCEAN ins Leben gerufen. Seitdem hat sich viel verändert. Was waren für dich die entscheidenden Schritte und Entwicklungen seit der Gründung?</strong>  <br>Der erste große Schritt war natürlich mein Umzug nach Deutschland. Dadurch, dass ich in Deutschland war, mussten wir neue Mitglieder suchen. Oz Khan zog zur selben Zeit nach Österreich. Allerdings waren die langen Fahrten zu den Konzerten sehr anstrengend für ihn. Als dann auch noch gesundheitliche Probleme hinzukamen, musste er sich leider aus der musikalischen Rolle bei DREAM OCEAN zurückziehen. Er unterstützt uns aber noch auf andere Weise. Diese Entwicklung war leider sehr traurig, aber führ ihn die beste Lösung.</p>



<p>Zu Beginn waren wir noch sehr vorsichtig mit Besetzungswechseln, haben aber inzwischen festgestellt, dass man einfach loslassen muss, wenn es nicht klappt. Daher hatten wir in den Jahren zunächst einige weitere Wechsel, bis wir Mitglieder gefunden haben, mit denen wir und die bei uns sehr glücklich sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Motivation, Hingabe und die Verbindung verschiedener Musiktraditionen</h3>



<p><strong>Spielt die frühe Idee, mit DREAM OCEAN eine Verbindung zwischen östlicher Musiktradition und europäischen Elementen herzustellen, heute / beim neuen Album noch eine Rolle? </strong> <br>Für uns ist diese Verbindung eine Inspirationsgrundlage. Das heißt auch, dass nicht zwingend in jedem Lied alles einfließen muss. Allein dadurch, dass ich musikalisch anders groß geworden bin als meine Bandkollegen entstehen automatisch andere Wendungen, harmonisch, melodisch oder strukturell, als der jeweils andere erwartete hätte.</p>



<p><strong>Ihr habt mit Frederic Denuell (Gitarre) und Timo Schneider (Drums) zwei neue Musiker in euren Reihen. Sind sie jetzt feste Mitglieder bei DREAM OCEAN?  Nach welchen Kriterien habt ihr die beiden ausgewählt?<br></strong>Frederic ist seit letztem Jahr unser neuer Gitarrist und er hat auch das gesamte Album grandios eingespielt. Er ist ein toller Musiker und ein toller Mensch, den wir gerne in unseren Reihen haben.</p>



<p>Timo ist erst vor Kurzem, nach den Recordings zum Album, zu uns gestoßen. Er hat in den Proben einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir haben noch nichts in Stein gemeißelt, aber es sieht alles sehr vielversprechend für die Zukunft aus und wir freuen uns auf die kommenden Konzerte. Sollte es aber doch nicht funktionieren, wäre das für uns kein Weltuntergang, wie eben schon erwähnt.<br>Für uns sind die Hingabe und die Motivation wirklich ausschlaggebend. Gute Musiker findet man schnell, aber in einer so engen Gemeinschaft wie einer Band muss jeder das gleiche Ziel verfolgen, ansonsten kommt schnell das ganze Projekt ins Stolpern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Und auf einmal war ich eine professionelle Opernsängerin“</h3>



<p><strong>Başak, du bist ausgebildete Opernsängerin und Musik und Gesang haben dein Leben schon früh geprägt. Wie bist du zur Oper und dann zum Metal gekommen? Oder war es andersherum?</strong> <br>Tatsächlich wollte ich zu Beginn Gesangsunterricht nehmen, um Symphonic Metal zu machen und eine Rock-Karriere zu verfolgen. Aber ich hatte kein Geld für den Unterricht. Daher habe ich mich stattdessen direkt an der Musikhochschule in Istanbul beworben. <br>Die Musik habe ich nur nach dem Gehör gelernt und bin ohne eine einzige Gesangsstunde zur Aufnahmeprüfung gegangen. Dennoch wurde ich dort angenommen und mir wurde von meinen Lehrern gesagt, dass ich auch eine Opernkarriere in Betracht ziehen könnte. <br><br>Verschiedene Agenturen und Produktionen haben mich dann auch aus der Türkei in alle Welt reisen lassen. Und auf einmal war ich eine professionelle Opernsängerin und meine Rock-Karriere wurde zum Nebenprojekt. <br>Leider ist es schwer, als Metalmusiker ein gutes Einkommen zu generieren. Viele &#8211; auch berühmte Metalmusiker &#8211; verdienen ihr Geld auch außerhalb ihrer Bands. Für mich ist dies die Opernbühne.</p>



<p><strong>Was ist für dich der größte Unterschied zwischen der Opernbühne und Metal-Konzerten? Worin liegt jeweils die Herausforderung?  </strong><br>Auf der Opernbühne kommt das Publikum zumeist, um die Werke anderer Komponisten zu hören und es geht vor allem um Technik und Interpretation. Es ist eine wunderbare Arbeit, in der die tiefe Kenntnis der eigenen Rolle und die perfekte Ausführung auf der Bühne, auch szenisch, im Vordergrund stehen. Die Organisation hinter und auf der Bühne ist komplett durchstrukturiert und durch Förderungen ist es auch eine Arbeit, die angemessen vergütet wird.</p>



<p>Der Spaßfaktor und die Selbstverwirklichung ist auf Metalkonzerten im Vordergrund, ich kann mich durch meine eigene Musik und meine Texte vollständig ausdrücken. Das ist nicht nur eine schöne Nebentätigkeit, als Musikerin ist es für mich eine absolute Notwendigkeit. Allerdings ist jedes Konzert eine neue Aufgabe, da natürlich jede Bühne und jedes Publikum anders ist. Wie eben schon erwähnt sind nur die absolut größten Bands in der Lage, ausschließlich von ihrer Musik zu leben. Für uns kleinere Bands ist es viel Aufwand für wenig (monetären) Ertrag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Release Show: live und online</h3>



<p><strong>„The Missing Stone“ ist inzwischen in die Produktion gegangen. Es wird auch eine Release Show geben. Wie wird sie ablaufen (live und im Stream)? </strong></p>



<p>Genau. Am 24. September werden wir im Underground in Wuppertal die Veröffentlichung mit einem Konzert feiern (Ticket-Link: <a href="https://www.wuppertal-live.de/?379233">https://www.wuppertal-live.de/?379233</a>). Für alle, die aus Gesundheits- oder Distanzgründen das Konzert nicht vor Ort verfolgen können, werden wir auch einen Stream anbieten (Ticket-Link: <a href="https://www.wuppertal-live.de/?381014">https://www.wuppertal-live.de/?381014</a>)</p>



<p><strong>Ich wünsche euch für das Album und die zukünftigen Konzerte viel Erfolg und bedanke mich für die Antworten!</strong></p>



<p>Vielen Dank und gerne!</p>



<p><strong>Gibt es noch etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest?</strong></p>



<p>Jedes Lied, dass ihr euch anhört und teilt, jeder Klick bei einem Video, jeder gekaufte Merchandise-Artikel ist ein weiterer Pflasterstein auf unserem Weg, damit wir diesen weitergehen können. Nur mit eurer Hilfe können wir die Musik machen, die wir alle so schätzen und gerade am (hoffentlichen) Ende dieser langen Pandemie ist es eure Unterstützung, die uns Bands wieder in die Spur bringt.</p>



<p>Besucht unsere Social Media-Profile, unseren Online-shop oder noch besser: Kommt zu unseren Konzerten, feiert mit uns und sprecht uns danach beim Merchandise-Stand an. Bleibt alle gesund!</p>
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		<title>&#8222;Virus&#8220; von Pantaleon: mein Album des Jahres (mit Interview)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2018 09:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[PANTALEON]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Heuckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[Pantaleon &#8211; Album des Jahres und Interview mit Sebastian Heuckmann Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und allerorts werden Jahresrückblicke geschrieben. Ich habe meinen Blick auf die in diesem Jahr erschienen Alben gerichtet,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pantaleon &#8211; Album des Jahres und Interview mit Sebastian Heuckmann</strong></p>
<p>Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und allerorts werden <strong>Jahresrückblicke</strong> geschrieben. Ich habe meinen Blick auf die in diesem Jahr erschienen Alben gerichtet, die mir ohne langes Nachdenken eingefallen sind.</p>
<p>Das waren u.a. &#8222;Gods of Violence&#8220; (Kreator) &#8222;The Sick, Dumb &amp; Happy&#8220; (The Charm the Fury) &#8222;Forces oft he Northern Night&#8220; (Dimmu Borgir Live-DVD), &#8222;You Are We&#8220; (While She Sleeps) &#8222;Berdryminn&#8220; (Sólstafir) &#8222;Apex&#8220; (Unleash the Archers) &#8222;Phantom Anthem&#8220; (August Burns Red), um nur einige zu nennen. Dies sind fantastische Alben, die mir viele tolle Stunden Musik gebracht haben.</p>
<h3>&#8222;Virus&#8220; von Pantaleon ist ansteckend</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-42231 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-300x300.jpg" alt="PANTALEON Cover Virus" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Dennoch ist es mir nicht schwer gefallen, unter den Neuveröffentlichungen ein Album zu benennen, <strong>das mich wirklich beeindruckt hat</strong> und das in den letzten Monaten regelmäßig bei mir gelaufen ist. Es ist das Album <strong>&#8222;Virus&#8220; von Pantaleon</strong>, einer Band aus Köln, die aus Sebastian Heuckmann (Bass), Xaver Schiffels (Gitarre), Kevin Kott (Drums) und Patrick Sühl (Vocals) besteht.</p>
<p>Mit dem Titel &#8222;Virus&#8220; hat die Band eine &#8218;Steilvorlage&#8216; für Formulierungen in den Reviews gegeben wie: &#8222;der Virus breitet sich aus&#8220; oder &#8222;…ist hoch ansteckend&#8220;.</p>
<p>Und das war bei mir tatsächlich so: <strong>schon nach dem ersten Hören war ich &#8218;infiziert&#8216;</strong>.</p>
<p><strong>Songs mit einer dominanten Basslinie</strong> haben es mir immer schon angetan. Vor allen Dingen, wenn sie <strong>von druckvollen Drums unterstützt</strong> werden. Da kann ich dann nicht mehr weghören. Und davon gibt es auf dem Album so einige Stellen. Aber auch <strong>satte Harmonien sowie klare Gitarrenriffs</strong> und somit die gesamte Bandbreite von Progressiv Metal bis Power Metal. <strong>Die Stimme von Patrick Sühl unterstreicht mit ihrer Gestaltungsfähigkeit die Intensität der Songs.</strong></p>
<h3>Unerwartet und abwechslungsreich</h3>
<p>An diesem Album besonders gefällt mir besonders, dass ich an vielen Stellen eine Idee hatte, wie der Song weitergeht. Das hat mit meinen Hörgewohnheiten zu tun. Dann wurde ich aber <strong>immer auf Neue davon überrascht</strong>,  dass im Tempo harmonisch oder melodisch andere Wege eingeschlagen wurden, als ich erwartet hatte. Diese <strong>Überraschungen machen das Album so interessant und abwechslungsreich</strong>.</p>
<p>Die Vielfältigkeit reicht von balladenhaften über düstere bis hin zu aggressiven Klängen. Die Musik ist genauso komplex wie einfach. All das hat dazu geführt, dass das Album auch nach häufigem Hören immer noch spannend ist. Die <strong>Perfektion, mit der sowohl alle Instrumente als auch die Stimme eingebracht werden</strong>, bleibt aber durchgehend gefühlvoll. &#8222;Virus&#8220; ist somit <strong>nicht nur ein anspruchsvolles, sondern vor allen Dingen ein emotionales Album</strong>, bei dem sich mehrfaches Hören wirklich lohnt.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Fbnlz7exJZ"><p><a href="https://metal-heads.de/reviews/pantaleon-virus-voe-16-06-2017/">PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)&#8220; &#8212; metal-heads.de" src="https://metal-heads.de/reviews/pantaleon-virus-voe-16-06-2017/embed/#?secret=ARkG9qMEKx#?secret=Fbnlz7exJZ" data-secret="Fbnlz7exJZ" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Inzwischen hat Pantaleon mit Till Sauer einen neuen Sänger, da Patrick Sühl die Band aufgrund anderer Projekte verlassen musste.</p>
<h3>Die Neugier führte zu einem interessanten Austausch</h3>
<p>Da ich durch das Album, das Release-Konzert und dem Konzert mit Edenbridge im Oktober im Kubana in Siegburg neugierig auf die Band geworden bin, habe ich Sebastian gefragt, ob er mir ein paar Fragen beantworten würde. Es wurde ein interessanter Austausch:</p>
<p><strong>Sebastian, ihr werdet ja als Kölner Band geführt. Die Kölner und Leute aus der Umgebung denken beim Bandnamen wahrscheinlich an St. Pantaleon. Ich habe gehört, dass er Name aber von Pantaleon Hebenstreit bzw. dem von ihm gebauten Instrument abgeleitet wird. Wie bist du darauf gekommen? Was verbindet dich mit dem Instrument und der Musik des 18. Jahrhunderts?</strong></p>
<p>Auf den Namen als solches bin ich bei eher zufällig im Internet gestoßen. Ich kannte den Vornamen, der an sich ja schon selten genug ist und war dann überrascht, dass es ein Instrument mit dem Namen gab. Das Pantaleon ist eine Art Brücke zwischen Spinett und Klavier und diese Stellung als Übergang hat mich sehr fasziniert, es gab hier quasi eine Evolution der Instrumente. Die Beziehung zu unserer Musik ist also eher abstrakter Art: Der Name findet sich in der stetigen Entwicklung und den häufigen Rückbezügen auf musikalische Figuren der vergangenen Jahrhunderte.</p>
<h3>Gründung und Besetzungswechsel</h3>
<p><strong>Ihr habt als Band ja schon einen längeren Weg zurückgelegt. Wo/wie habt ihr euch kennengelernt?</strong></p>
<p>Vieles hat seine Wurzeln in meiner Vorgängerband, bei der Patrick Sühl als Gitarrist eingestiegen ist. Nach der Auflösung dieser habe ich mit Patrick und Fabian Richter weiter gemacht, nach einiger Zeit kam von deren Seite Kevin dazu. Xaver hatten wir über eine Annonce gefunden. Nach dem Ausstieg Patricks habe ich Till direkt angesprochen, wir kannten uns von gemeinsamen Gigs mit seiner anderen Band, „Meridian Mind“.</p>
<p><strong>Aus welchen Gründen hat Patrick die Band verlassen?</strong></p>
<p>Patrick ist inzwischen deutschlandweit in verschiedenen Formationen unterwegs und unter anderem auch am Theater und konnte einfach nicht mehr die Zeit für eine Band aufbringen, die sehr viel Energie kostet.</p>
<p><strong>Ich stelle es mir grundsätzlich schwierig vor, in einer Band einen Musiker ersetzen zu müssen. Stellt der Wechsel auf der Position des Sängers eine besondere Schwierigkeit dar?</strong></p>
<p>Es war am Anfang schon eine Umstellung von der Hörgewohnheit, aber Till hat sich von Anfang sehr gut eingefügt und war mit voller Motivation dabei. Von der Stimmlage sind beide recht ähnlich, das hat es einfach gemacht.</p>
<p><strong>War der Zeitpunkt: das Album ist raus und das Release-Konzert muss schon mit dem neuen Sänger gespielt werden, besonders problematisch?</strong></p>
<p>Es gibt wohl selten einen guten Zeitpunkt für einen Wechsel, aber es war schon recht ungünstig. Umso mehr hat uns begeistert, wie schnell Till sich integrieren konnte und ein hervorragendes Konzert abgeliefert hat.</p>
<h3>Gemeinsamkeiten und Lieblingsbands</h3>
<p><strong>Was ich nur bestätigen kann!  Teilt ihr in der Band einen gemeinsamen Musikgeschmack außerhalb dessen, was ihr zusammen macht? Gibt es noch andere Gemeinsamkeiten?</strong></p>
<p>Natürlich gibt es Bands, die alle oder zumindest viele von uns gut finden, wobei jeder seine eigenen Vorlieben hat. Unsere Musik fasst meiner Meinung nach ja auch genug Spielarten auf, um so den verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden. Außerhalb von Musik zocken die anderen Jungs diverse Videospiele, auch mit-/gegeneinander. Auch bei normalen Gesprächsthemen finden wir immer wieder große Schnittstellen untereinander.</p>
<p><strong>Welche Musik/welche Bands hörst du besonders gerne?</strong></p>
<p>Das ist sehr unterschiedlich und ist von so vielen Faktoren abhängig. Generell mag ich Musik, die mich in irgendeiner Form überraschen kann und wo ich ein zweites Mal hinhören muss. Einige Acts, die bei mir immer gehen, sind Knorkator, The Hirsch Effekt, Panzer Ballett, Frank Zappa…</p>
<p><strong>Welche Videospiele werden bei euch gezockt? Du interessierst dich nicht so dafür?</strong></p>
<p>Ich bin bei alten Konsolen zuhause, bei den anderen ist &#8211; meines Wissens nach &#8211; Starcraft und League of Legends momentan hoch im Kurs.</p>
<p><strong>Braucht es solche Gemeinsamkeiten, um in einer Band gut zusammen arbeiten zu können?</strong></p>
<p>In einer Band ja, unbedingt. Wenn man sich mit seinen Bandkollegen auf allen Ebenen gut versteht, erleichtert das die kreative Arbeit ungemein, weil es nie wirklich Arbeit wird, sondern auf einer spielerischen Ebene bleiben kann.</p>
<h3>Rahmenbedingungen und Songgestaltung</h3>
<p><strong>Was braucht es noch, damit die kreative Arbeit eher spielerisch gestalten kann? Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen braucht ihr dazu?</strong></p>
<p>Da braucht es nichts Besonderes, nur einen Raum, in dem wir uns austoben können. Die Kreativität kommt im Zusammenspiel, wir sind alle Musiker, die Spaß an ihren Instrumenten haben. Der Raum sollte allerdings am besten gut beheizt sein, mit kalten Fingern ist es dann doch schwer, in Gang zu kommen. (lacht)</p>
<p><strong>Du wirst meist als der Macher von Pantaleon bezeichnet, da sowohl Musik als auch Lyrics von dir stammen. In welcher Weise hatten die anderen Bandmitglieder Einfluss auf die Richtung/Ausrichtung der Musik und die Gestaltung der Songs?</strong></p>
<p>Einen sehr großen. Ich schaffe beim Songwriting einen Grundrahmen, der mal mehr, mal weniger genau ausfällt. Aber bis zum fertigen Song ist davon nichts in Stein gemeißelt. Gerade im rhythmischen Bereich und bei der Ausschmückung einzelner Passagen sitzen wir lange im Proberaum und probieren aus, was spielbar ist, gut klingt und dem Song dienlich ist. Aber ich glaube, es ist von Vorteil, wenn es schon vorher eine grobe Marschrichtung gibt, so kann sich trotz aller Komplexität ein roter Faden in der Musik geben, der sich vor allem im Kompositionsstil widerspiegelt.</p>
<p><strong>Um so komplex komponieren zu können, braucht es ja auch &#8218;Werkzeug&#8216;. Wann hast du angefangen, ein Instrument zu spielen? War es von Anfang an der Bass? Welche Form der Ausbildung und welche Möglichkeiten, weitergehende Erfahrungen zu sammeln, hast du genutzt?</strong></p>
<p>Ich habe im Alter von 5 Jahren mit Geige begonnen und habe mit der Zeit mir Klavier und Bass autodidaktisch beigebracht. Nach dem Wehrdienst und einer kurzen Verirrung in ein Zahnmedizinstudium habe ich dann in Düsseldorf E-Bass und Filmkomposition studiert. Seitdem arbeite ich unter anderem als Komponist für Medien und Events, da muss man immer wieder flexibel mit allen möglichen Kompositionsstilen und -techniken agieren können.</p>
<h3>Musik und Politik</h3>
<p><strong>Wie weit kann Musik dazu beitragen, Menschen zum Nachdenken anzuregen? Welche Erfahrungen hast du diesbezüglich gemacht?</strong></p>
<p>Wie gesagt, auf politischer Ebene ist seit den 68ern eher wenig passiert. Ich denke aber, dass jeder schon einmal die Erfahrung gemacht hat, dass er sich von einer Textstelle, oder auch einem gesamten Songtext angesprochen fühlte. Das ist aber sehr individuell und persönlich, dementsprechend schwer also eine Antwort zu finden.</p>
<p><strong>Würdest du dich als &#8218;politischen&#8216; Menschen betrachten? Wenn ja, ist dies ein Blickwinkel, der dich beim Songwriting deutlich beeinflusst oder hat dies eher die Grundeinstellung geprägt, auf deren Basis du Musik machst?</strong></p>
<p>Ich glaube, man kann sich zur Zeit nur schwer der politischen Debatte entziehen. Wenn, dann nur mit Scheuklappen und unglaublicher Ignoranz. Was auf der ganzen Welt passiert, darf uns nicht kalt lassen. Allerdings nutze ich meine Songs nicht nur als Sprachrohr für meine Meinung, sondern versuche auch, andere Sichtweisen zu zeigen.</p>
<p><strong>Werdet ihr von euren Fans auf die Themen/die Texte angesprochen oder findet eine Erwähnung oder ein Nachfragen eher in Reviews oder Interviews statt?</strong></p>
<p>Es kommt schon immer mal wieder vor, dass jemand auf uns zukommt. Gerade bei den Texten der „Virus“-Trilogie stoßen wir auf viel Zustimmung, aber auch bei anderen Songs gibt es Nachfragen.</p>
<p><strong>&#8222;Virus&#8220; beschäftigt sich mit der Rolle des Menschen in Bezug auf die Zukunft unseres Planeten. Und beschreibt dabei ein düsteres Bild. Ging es euch vorrangig darum, aufmerksam zu machen oder auch darum, die Menschen dazu anzuregen, andere Lösungen für die momentane Situation zu suchen?</strong></p>
<p>Ich glaube, es wäre sehr anmaßend, wenn wir hoffen würden, auch nur einen Menschen dazu zu bewegen, auf die Umwelt aufmerksam zu werden. So eine Strahlkraft haben wir nicht und so etwas hatten wohl auch nur weniger Musiker in der Geschichte. Die Texte sind mehr Frustrationsbewältigung, weil sich wohl nur die wenigsten davon ausnehmen können, die eigene Bequemlichkeit häufig genug vor Bedenken zu stellen.</p>
<h3>Sparte &#8222;düster&#8220;</h3>
<p><strong>Wenn du in eure musikalische Zukunft schaust: welche Themen werden eine Rolle spielen?</strong></p>
<p>Es sind schon immer eher die tiefen und dunklen Momente der Menschen, die mich interessieren. Genau kann ich das jetzt noch nicht sagen, aber es wird sicher eher wieder in die Sparte „düster“ fahlen.</p>
<p><strong>Schaust du eher auf die dunklen und tiefen Momente der Menschen, um darauf hinzuweisen, dass Menschen solche Momente erleben? Soll die Musik dazu beitragen, helle Momente zu ermöglichen oder spielt das keine Rolle?</strong></p>
<p>Darüber habe ich so noch nicht nachgedacht. Ich denke, jeder darf sich unsere und jede andere Musik auf der Ebene anhören, die ihn anspricht. Falls sie etwas im Zuhörer auslöst und vielleicht helle Momente ermöglicht, ist das toll. Wenn aber jemand nur einen guten Abend haben will, ist das genauso legitim. Ich habe kein finales Ziel mit meinen Texten, habe aber das innere Bedürfnis, einige Sachen einfach mal aus mir herauszulassen und niederzuschreiben .</p>
<p><strong>Würdest du eure Zuhörer direkt darauf ansprechen, zum Beispiel im Konzert?</strong></p>
<p>Eher nicht. Ich bin kein großer Redner und finde es oft etwas fehl am Platze, wenn Musiker auf der Bühne meinen, den Oberlehrer mimen zu müssen. Wenn es einen konkreten Anlass gibt und man das innere Gefühl hat, dazu öffentlich eine Stellungnahme abzugeben, ist das etwas anderes, aber ich habe sicherlich nicht die Lösung für alle Probleme im Gepäck und werde auch nicht so auftreten.</p>
<p><strong>Musikalisch zeigt sich das Album &#8222;Virus&#8220; ja außerordentlich vielfältig und technisch eindrucksvoll, sowohl bei den Instrumenten als auch im Gesang. Wohin wird es musikalisch gehen?</strong></p>
<p>Wir wollen den musikalischen Weg konsequent weitergehen. Große Melodien und harte Riffs wechseln sich mit intimen Momenten ab. Dazwischen dann eine Menge Taktwechsel (lacht).</p>
<h3>&#8222;Harte Kost&#8220;</h3>
<p><strong>Also mir persönlich gefallen gerade diese verschiedenen Pole: einerseits melodische Momente und dann wieder die harten Riffs. Aber besonders auch die Taktwechsel! </strong><strong>Nach euren Konzerten habe ich von Zuhörern gehört, dass eure Songs schon so etwas wie &#8222;harte Kost&#8220; sind. Zum einen wurde dabei die Länge als Grund genannt zum anderen die Unterschiedlichkeit und auch &#8222;Unberechenbarkeit&#8220; der Songs. Was erzählen euch die Leute nach den Konzerten, was ihnen gefallen hat und was nicht? In welcher Weise beeinflusst dich das beim Texten und Komponieren? </strong></p>
<p>„Harte Kost“ nehme ich jetzt mal als Kompliment auf. Wir wollen ja gerade nicht Musik von der Stange liefern und wenn wir das Publikum an einigen Stellen wirklich überraschen können, finde ich das toll. Wenn man schon nach einem Song wissen möchte, wie das restliche Konzert klingen wird, dann ist das schön und gut, aber dafür stehen wir nicht.<br />
Generell kriegen wir eigentlich nach jedem Konzert ein gutes Feedback, oft fällt die Phrase „Das ist eigentlich nicht meine Musik, aber…“. Das zeigt mir, dass PANTALEON nicht nur bei Prog-Fans gut ankommt, sondern auch andere Leute mitnimmt. Einfluss hat das indirekt auf das Songwriting. Wenn ein Song insgesamt besser ankommt als der andere, versucht man natürlich, beim Songwriting eher dem Stil des beliebteren Songs nachzugehen. Trotzdem kopieren wir nicht unsere Lieder schablonenartig, dafür gibt uns das Genre auch viel zu viele Freiheiten, alles anders zu machen.</p>
<h3>Bedeutung von Reviews</h3>
<p><strong>Liest du alle Reviews oder Berichte über eure Auftritte? </strong></p>
<p>Wenn uns ein Link zugespielt wird, lese ich mir das schon durch -sofern ich der Sprache mächtig bin. Bislang waren die Feedbacks in der Presse durchweg positiv, ich weiß noch nicht, wie ich reagieren werde, wenn mal ein Zerriss dabei sein sollte. Momentan freuen wir uns sehr über die Aufmerksamkeit, da bislang aber immer sehr unterschiedliche Meinungen in den Reviews auftreten, sehen wir keinen Anlass an unserem Konzept irgendetwas zu ändern.</p>
<p><strong>Kommen Leute auf euch zu und sagen, dass sie euer Album aufgrund eines Reviews gekauft oder deshalb ein Konzert von euch besucht haben?</strong></p>
<p>Nein, aber ich habe so etwas schon im Internet gelesen.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen Reviews für euch und für Bands im Allgemeinen?</strong></p>
<p>Rezensionen und Konzertberichte sind ein guter Gradmesser, weil man von einer Person beurteilt wird, die in der Regel eine große Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten hat. Wenn also ein gewisser Tenor durch die verschiedenen Berichte durchschimmert, nehmen wir uns das zu Herzen und arbeiten an Schwachstellen und verstärken positive Elemente. Außerdem ist es natürlich gerade für Newcomer wie uns eine gute Möglichkeit, den Namen weiter zu tragen und ein Publikum zu erreichen, das man sonst vielleicht nur schwer erreichen würde. Wir freuen uns über jedes Review und es fühlt sich jedes Mal gut an, wenn man sieht, dass die eigene Intention bei der gesamten Produktion des Albums verstanden wird.</p>
<p><strong>Vielen Dank für dieses ausführliche Interview!</strong></p>
<p>Apropos Review. Natürlich gibt es auch hier auf <strong>metal-heads.de</strong> eine Review zu dem Release von <strong>PANTALEON</strong>. Schaut mal <a href="https://metal-heads.de/reviews/pantaleon-virus-voe-16-06-2017/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>!</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UC-tYN1v5ReyIYoeEWaJV00w">https://www.youtube.com/channel/UC-tYN1v5ReyIYoeEWaJV00w</a></p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B06Y2MY13V&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Virus&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
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