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	<title>Sorgir &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>„Ýdalir“ neues Album von SKÁLMÖLD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2023 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ýdalir“ – SKÁLMÖLD nach fünf Jahren mit neuem Album (English version below) Seit SKÁLMÖLD ihr fünftes Album „Sorgir“ veröffentlichten, sind fast fünf Jahre vergangen. Dies hat einmal damit zu tun, dass sie 2019 beschlossen,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">„Ýdalir“ – SKÁLMÖLD nach fünf Jahren mit neuem Album</h3>



<h4 class="wp-block-heading">(English version below)</h4>



<p>Seit SKÁLMÖLD ihr fünftes Album <strong>„Sorgir“</strong> veröffentlichten, sind fast fünf Jahre vergangen. Dies hat einmal damit zu tun, dass sie 2019 beschlossen, eine Pause zu machen, um nach den vielen Touren die Batterien aufzuladen und über neue Songs nachzudenken. Als sie wieder losstarten wollten, kam die Covid-Pandemie dazwischen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-1200x1156.jpg" alt="skálmöld 2023 -3" class="wp-image-152091" width="209" height="201" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-1200x1156.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-300x289.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-768x740.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-1320x1271.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3.jpg 1440w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></figure></div>



<p>Aber jetzt ist am <strong>18. August 2023</strong> endlich soweit: Album Nummer sechs erscheint. Es trägt den Titel <strong>„Ýdalir“. </strong>Ýdalir, die Eibentäler, in denen nach der nordischen Mythologie Ullur wohnt, dessen Geschichte das Album erzählt.</p>



<p>SKÁLMÖLD sind ihrer Linie, Songs auf der Basis der isländischen Sagen zu entwickeln, treugeblieben. Sie haben diese Grundidee weiterverfolgt, aber dabei neue Strukturen und Ideen entwickelt. Und für einige Überraschungen gesorgt.</p>



<p>Um es direkt zu sagen: es ist ein – im Wortsinne – sagenhaftes Album geworden. Musikalisch ist es härter als die Vorgänger. Aber dadurch wirken die Melodien noch mehr und transportieren neben der kraftvollen Energie eine verspielte Leichtigkeit, die ich an SKÁLMÖLD so mag. Es gibt Passagen zum Headbangen ebenso wie solche zum Mitsingen. Growls und Screaming wechselt mit klarem Gesang. Es gibt hymnische Teile, die organisch aus der Musik oder aus der erzählten Geschichte hervorgehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Magie des Geschichtenerzählens</h3>



<p>Es sind eben wieder Geschichten, die erzählt werden. Geschichten zu Orten und Charakteren, die in der nordischen Mythologie eine Rolle spielen. Dabei übernehmen SKÁLMÖLD nicht die Texte aus der Edda, sondern haben neue Geschichten dazu geschrieben. Über Ullur z.B., der zentralen Figur des Albums, erfahren wir in der Grímnismál nicht viel. Aber SKÁLMÖLD scheinen sich einig gewesen zu sein, dass er es verdient, mehr über ihn zu erzählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ýr und Ýdalir – der Anfang der Geschichte</h3>



<p>Das instrumentale Intro <strong>„Ýr“ </strong>stimmt uns mit Orgel und akustischen Gitarren auf ruhige Momente, aufs Hinhören und Zuhören ein.      <br>Aber sobald <strong>„Ýdalir“</strong> beginnt, ist es vorbei mit Ruhe und Bedächtigkeit. Drängende Rhythmen bilden die Basis für Growls und Screams.</p>



<p>Ullur und die Seinen leben in Ýdalir in Frieden, bis Niðhöggur ihn zerstört. Die Tempowechsel, energische Riffs und das Anspielen von Melodien übermitteln die Bedrohung, die Unruhe, die Flucht. Und währenddessen weben die Nornen die Schicksalsfäden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Flucht</h3>



<p>„Veðurfölnir“ ist druckvoll und temporeich angelegt. Er hätte angesichts des dramatischen Geschehens durchaus härter, weniger melodiös sein können.</p>



<p>Nach Rhythmuswechsel und rockiger Passage geht es um die Hoffnung, dass sie auf der Flucht nicht den Mut verlieren.  Hier passt der kraftvolle klare, harmonisch interessant gestaltete klare Gesang sehr gut. Der folgende gutturale Gesang spiegelt das Chaos der weiteren Flucht wider und erzählt von Veðurfölnir, dem Habicht und Yggrasils Adler.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vergiss, bewahre und träume</h3>



<p>In <strong>„Urður“</strong>, <strong>„Verðandi“</strong> und <strong>„Skuld“</strong> geht es um die Nornen, diese mythologischen Schwestern, die über das Schicksal der Menschen bestimmen. &nbsp;Um die Macht der Vergangenheit, den Genuss in der Gegenwart und darum, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, aber mitzunehmen, was hilfreich war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover.jpg" alt="skálmöld ýdalir cover" class="wp-image-150624" width="251" height="251" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 251px) 100vw, 251px" /></figure></div>



<p><strong>Snæbjörn, Baldur und Gunnar</strong> geben jeweils einer Norne die Stimme. Alle drei Lieder erzeugen Spannung durch Kontraste. Sei es durch den Wechsel von gutturalem und klaren Gesang oder fließende Leitmotive, die durch rasante Gitarrenparts unterbrochen werden.</p>



<p>So ist <strong>„Urður“</strong> geprägt von einem dynamischen Basslauf, während bei <a href="https://youtu.be/DGsem9RweaQ"><strong>„Verðandi“</strong> </a>die Oboe für den roten Faden sorgt.  Bei <strong>„Skuld“</strong> steht der dunkle, dramatische Bass im Gegensatz zum klaren Gesang.</p>



<p>Ich kann garnicht sagen, welcher der ‚Nornen-Songs‘ mir am besten gefällt. Aber <strong>„Verðandi“</strong> wird sicherlich live ein toller Song, weil man wunderbar mitsingen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ratatoskur und Níðhöggur</h3>



<p><strong>„Ratatoskur“</strong> ist das Eichhörnchen, das auf Yggrasil zwischen dem Adler und Níðhöggur, dem Drachen, der an einer der Wurzeln Yggdrasils lebt, hin und herläuft. Und so klingt der Song auch: mit einer eingängigen, flinken Melodie und doch schwer, wenn er von Ullurs Flucht erzählt.</p>



<p><strong>„</strong><strong>Níðhöggur“</strong> erzählt über die Auseinandersetzung zwischen Ullur und dem Drachen. Hier gibt es durch den Chor, intensives Drumming, treibende Gitarrenparts und nicht zuletzt den Gesangspart von Þráinns Vater <strong>Baldvin Kristinn Baldvinsson</strong> epische Momente.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ullur</h3>



<p>Mit <strong>„Ullur“</strong> nehmen Skálmöld sich 10 Minuten Zeit, um die Ereignisse zusammenzufassen. Die Lyrics in traditioneller Dichtform verfasst, untermalt durch Orgel- und Keyboard, mit wunderschönen Harmonien und tollen Riffs.</p>



<p>In der Mitte dann das Prasseln eines Feuers. Die Instrumentierung ist minimalistisch, so dass der wunderschöne und mitreißende Gesang – diesmal von Jón Geir, der dafür seinen Platz an den Drums verlassen hat – die Schicksalsjungfrauen beschwingt und ruhig zum Tanz einladen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p><strong>„Ýdalir“</strong> gefällt mir, weil das Prinzip, Geschichten zu erzählen, komplex und dennoch voller Leichtigkeit umgesetzt wird. Die Musik ist melodiös und dabei trotzdem hart und heavy ist. Und weil es voller Überraschungen steckt, was die stimmliche, harmonische aber auch rhythmische Gestaltung angeht. Wenn harte Growls und Screams sich mit hymnischen Chören und wieder schön von <strong>þráinn</strong> herausgespielten Gitarrensoli abwechseln, die gleichzeitig eingängig und komplex sind, entstehen tolle Momente.</p>



<p>An manchen Stellen hätte ich es mir rauer, schräger, vielleicht auch misstönender gewünscht, um die Dramatik der Geschichte, die sie erzählen, noch besser zu transportieren.</p>



<p>Über das Geschichtenerzählen hatte ich mich bereits mit <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/skalmoeld-interview-zu-ydalir/">Þráinn</a> unterhalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Jede Geschichte ist ein Stück Magie. Wenn deine Großeltern dir eine Geschichte erzählen, egal ob wahr oder ein Mythos, verlierst du dich in der Erzählung. Warum fühlen sich die meisten Menschen entspannt, wenn sie an einem Lagerfeuer oder einer Feuerstelle sitzen? Weil es das ist, was die Menschheit am Leben erhalten hat, und wenn man am Feuer sitzt, singt man und erzählt Geschichten. Magie. Diese Atmosphäre ist immer noch da, und jeder kann sie genießen. Manchmal muss man einfach innehalten und im Moment bleiben. Genießen Sie die Stille &#8230; seien Sie einfach da<strong>.</strong></p><cite>Þráinn Árni Baldvinsson</cite></blockquote>



<p>Und diese Magie haben sie mit <strong>„Ýdalir“</strong> übermittelt. Durch die verschiedenen stimmlichen Möglichketen von <strong>Snæbjörn, Baldur, Gunnar</strong> und zuletzt <strong>Jón Geir</strong> konnten sie die Geschichten stimmig und abwechslungsreich gestalten.</p>



<p>Die Songtitel geben Hinweise darauf, worum es geht. Und dann kann man auch ohne den Text zu verstehen, einfach auf die Musik und den Ausdruck hören und seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen.</p>



<p>Ullur, den ich bisher nur irgendwie mit Bogen und Skiern in Verbindung gebracht habe, hat nun ‚ein Gesicht‘ bekommen.</p>



<p>SKÁLMÖLD zeigen mit <strong>„Ýdalir“</strong>, dass sie auch nach der langen Pause komplexe Riffs, feine Melodien und hymnische Chöre zu abwechslungsreichen Songs verbinden können.</p>



<p>Durch die Erzählstruktur wirkt dieses Album ernster als die Vorgänger. Dennoch werden Songs wie <strong>„Verðandi“</strong> oder <strong>„Veðurfölnir“</strong> dafür sorgen, dass sich die Energie dieses Albums überträgt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/skalmoeld-iris-doegg-einarsdottir.jpg" alt="skálmöld íris dögg einarsdottir" class="wp-image-152947" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/skalmoeld-iris-doegg-einarsdottir.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/skalmoeld-iris-doegg-einarsdottir-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Ýdalir&#8220; &#8211; SKÁLMÖLD Returns with New Album After Five Years</h3>



<p>Nearly five years have passed since SKÁLMÖLD released their fifth album <strong>&#8222;Sorgir&#8220;.</strong> This was partly due to their decision in 2019 to take a break after extensive touring, to recharge and contemplate new songs. When they were ready to start again, the Covid-19 pandemic intervened.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-1200x1156.jpg" alt="skálmöld 2023 -3" class="wp-image-152091" width="198" height="191" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-1200x1156.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-300x289.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-768x740.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3-1320x1271.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-2023-3.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></figure></div>



<p>But now, on August 18, 2023, the time has finally come: their sixth album is being released. It&#8217;s titled <strong>&#8222;Ýdalir&#8220;</strong>. Ýdalir, the Yew-Dales, where according to Norse mythology, Ullur resides, and whose story the album tells.</p>



<p>SKÁLMÖLD has remained faithful to their approach of developing songs based on Icelandic sagas. They&#8217;ve continued with this foundational idea but have incorporated new structures and ideas, bringing some surprises along the way.</p>



<p>To put it plainly, the album has become truly legendary, in the true sense of the word. Musically, it&#8217;s heavier than its predecessors. Yet this intensifies the melodies, conveying not only powerful energy but also a playful lightness that I adore in SKÁLMÖLD.</p>



<p>There are sections for headbanging as well as moments for singing along. Growls and screaming alternate with clear vocals. There are hymnic parts that organically arise from the music or the narrated story.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The Magic of Storytelling</h3>



<p>Once again, it&#8217;s stories that are being told. Stories about places and characters that play roles in Norse mythology. SKÁLMÖLD doesn&#8217;t directly adopt the texts from the Edda but has written new stories to accompany them. For instance, about Ullur, the central figure of the album, we don&#8217;t learn much from Grímnismál. However, SKÁLMÖLD seemed to agree that he deserved more storytelling.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ýr and Ýdalir &#8211; The Beginning of the Story</h3>



<p>The instrumental intro <strong>&#8222;Ýr&#8220;</strong> sets the stage with organ and acoustic guitars for tranquil moments, urging us to listen carefully.    <br>But once <strong>&#8222;Ýdalir&#8220;</strong> starts, tranquility and contemplation are gone. Urgent rhythms form the basis for growls and screams.</p>



<p>Ullur and his followers live in Ýdalir in peace until Niðhöggur destroys it. The tempo changes, energetic riffs, and the interplay of melodies convey the threat, the unrest, and the escape. And amidst this, the Norns weave the threads of destiny.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The Escape</h3>



<p><strong>&#8222;Veðurfölnir&#8220;</strong> is forcefully and briskly arranged. Given the dramatic events, it could have been harsher and less melodic. After the rhythm shifts and a rocky passage, it touches upon the hope that they won&#8217;t lose their courage during the escape. Here, the powerful, clear, harmonically intricate singing fits well. The subsequent guttural vocals reflect the chaos of the ongoing flight and tell of Veðurfölnir, the Hawk, and Yggdrasil&#8217;s Eagle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Forget, Preserve, and Dream</h3>



<p>In <strong>&#8222;Urður&#8220;</strong>, <strong>&#8222;Verðandi&#8220;</strong>, and <strong>&#8222;Skuld&#8220;</strong> the focus is on the Norns, these mythological sisters who determine the fate of humans. About the power of the past, the enjoyment of the present, and leaving the past behind while taking what was helpful along.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover.jpg" alt="skálmöld ýdalir cover" class="wp-image-150624" width="244" height="244" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-ydalir-cover-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></figure></div>



<p><strong>Snæbjörn, Baldur, and Gunnar</strong> each give a voice to one of the Norns. All three songs create tension through contrasts, whether by shifting between guttural and clear vocals or through flowing motifs interrupted by rapid guitar parts.</p>



<p><strong>&#8222;Urður&#8220;</strong> is marked by a dynamic bassline, while in <strong><a href="https://youtu.be/DGsem9RweaQ">&#8222;Verðandi&#8220;</a></strong> the oboe provides the guiding thread. In <strong>&#8222;Skuld&#8220;</strong> the dark, dramatic bass contrasts with the clear vocals.</p>



<p>I can&#8217;t really say which of the &#8218;Norn songs&#8216; I like best. But <strong>&#8222;Verðandi&#8220;</strong> will certainly be a great live song, as it&#8217;s wonderfully sing-alongable.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ratatoskur and Níðhöggur</h3>



<p><strong>&#8222;Ratatoskur&#8220;</strong> is the squirrel that runs back and forth on Yggdrasil between the eagle and Níðhöggur, the dragon living at one of Yggdrasil&#8217;s roots. And the song sounds like that too: with a catchy, nimble melody yet heavy when describing Ullur&#8217;s escape.</p>



<p><strong>&#8222;Níðhöggur&#8220;</strong> tells of the conflict between Ullur and the dragon. Here, the choir, intense drumming, driving guitar parts, and, not least, the vocal part by Þráinn&#8217;s father <strong>Baldvin Kristinn Baldvinsson</strong> create epic moments.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ullur</h3>



<p>With <strong>&#8222;Ullur&#8220;</strong>, Skálmöld takes 10 minutes to summarize the events. The lyrics, written in traditional poetic form, are accompanied by organ and keyboard, with beautiful harmonies and great riffs. In the middle, the crackling of a fire. The instrumentation is minimalistic, allowing the beautiful and captivating singing &#8211; this time by Jón Geir, who left his place at the drums for this &#8211; to cheerfully invite the fate maidens to dance.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Conclusion</h3>



<p>I like <strong>&#8222;Ýdalir&#8220;</strong> because the principle of storytelling is complex yet executed with ease. The music is melodious and yet still heavy and powerful. And because it&#8217;s full of surprises in terms of vocal, harmonic, and rhythmic composition. When harsh growls and screams alternate with hymnal choirs and guitar solos played skillfully by þráinn, which are both catchy and intricate, wonderful moments emerge. At some points, I might have wished for it to be rougher, more discordant, to better convey the drama of the story they&#8217;re telling.</p>



<p>I&#8217;ve already <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/skalmoeld-interview-zu-ydalir/">discussed storytelling</a> with Þráinn.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Every story is a bit of magic. When your grandparents tell you a story, true or a myth, you get lost in the storytelling. Why do most people get a nice relaxing feeling sitting close to a campfire or a fireplace? Because that is what kept the human race alive and sitting next to the fire people sang and told stories. Magic. That atmosphere is still here for everyone to enjoy. Sometimes you just have to stop and stay in the moment. Enjoy the silence … just be.</p><cite>Þráinn Árni Baldvinsson</cite></blockquote>



<p>And they&#8217;ve conveyed this magic with <strong>&#8222;Ýdalir&#8220;</strong>. Through the various vocal possibilities of Snæbjörn, Baldur, Gunnar, and finally Jón Geir, they&#8217;ve managed to craft the stories in a cohesive and diverse way.</p>



<p>The song titles give hints about the content. And then you can listen to the music and expression without even understanding the lyrics, letting your imagination run wild. Ullur, whom I&#8217;ve only associated with bows and skis, now has a &#8218;face.&#8216;</p>



<p>SKÁLMÖLD show with <strong>&#8222;Ýdalir&#8220;</strong> that even after the long hiatus, they can merge complex riffs, delicate melodies, and hymnal choirs into diverse songs. Due to the storytelling structure, this album seems more serious than its predecessors. Nevertheless, songs like <strong>&#8222;Verðandi&#8220;</strong> or <strong>&#8222;Veðurfölnir&#8220;</strong> will ensure that the energy of this album is transmitted.</p>
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		<title>SKÁLMÖLD kündigen neues Album an</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/skalmoeld-kuendigen-neues-album-an/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld 10 Year Anniversary]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
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					<description><![CDATA[SKÁLMÖLD: &#8222;Ýdalir&#8220; im August und Tour ab Oktober Am 18. August 2023 veröffentlichen SKÁLMÖLD – endlich – ihr sechstes Studioalbum. Es trägt den Titel „Ýdalir“. Damit bleiben sie ihrer Linie, Songs zu entwickeln, die&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<h2 class="wp-block-heading">SKÁLMÖLD:  &#8222;Ýdalir&#8220; im August und Tour ab Oktober</h2>



<p>Am 18. August 2023 veröffentlichen SKÁLMÖLD – endlich – ihr sechstes Studioalbum.    <br>Es trägt den Titel <strong>„Ýdalir“</strong>. Damit bleiben sie ihrer Linie, Songs zu entwickeln, die auf isländischen Sagen und der nordischen Mythologie basieren, treu.</p>



<p>Ýdalir &#8211; die Eibentäler – sind in der nordischen Mythologie der Wohnsitz des Gottes Ullr. Ullr oder Ullur, der als geschickter Jäger und Bogenschütze dargestellt wird, der auf Skiern über das Land gleitet. Auch für ihn gibt es einen Song auf dem neuen Album.</p>



<p>Zuletzt hatten SKÁLMÖLD 2018 das <a href="https://metal-heads.de/reviews/sorgir-von-skalmoeld-voe-12-10-2018/">Studioalbum</a> <strong>„Sorgir“</strong> veröffentlicht. 2019 beschlossen sie, eine kreative Pause einzulegen. In den vergangenen Jahren hatten sie icht nur fünf Alben herausgebracht, viele Shows gespielt (u.a. 2013 mit dem Isländischen Symphonie Orchester) und waren mehrfach auf Tour. Mit der Pause wollten sie sich Zeit geben, um über neue Songs nachzudenken, aber auch nach den vielen Touren mehr Zeit mit den Familien zu verbringen und die Batterien aufzuladen.     <br>2020 veröffentlichten sie zu ihrem 10jährigen Bestehen das Album <strong>„10 Year Anniversary – Live in Reykjavík“</strong>.   <br>Und dann kam Corona und die Pause wurde länger als geplant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ratatoskur&#8220; &#8211; das &#8218;Botschaften-Eichhörnchen&#8216;</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-band-.jpg" alt="skálmöld band" class="wp-image-150623" width="332" height="157" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-band-.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-band--300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/skalmoeld-band--520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px" /></figure></div>



<p>Aber jetzt sind sie wieder da und haben mit <strong>„Ratatoskur“ </strong>den ersten Song aus dem neuen Album <strong>„Ýdalir“</strong> veröffentlicht. Sie sind also zurück. Und das, wie Sänger und Gitarrist <strong>Björgvin Sigurðsson </strong>sagt, „ …voller Energie und Hunger, neue Musik zu machen und sie unseren Fans zu präsentieren“.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ýdalir ist ein Album, auf das wir uns sehr freuen und hoffen, dass es euch genauso gut gefällt wie uns. Es ist an der Zeit, dass wir euch etwas neue Musik präsentieren. Also genießt es! Skál!</p><cite>Björgvin</cite></blockquote>



<p>Zu <strong>„Ratatoskur“</strong> erzählt er:  „Die erste Single, die wir euch präsentieren, ‘Ratatoskur’, ist genau das. Angetrieben von einer eingängigen und folkigen Melodie. Aber trotzdem schwer und episch. Alles, was man von einem Lied erwarten würde, das dem Eichhörnchen gewidmet ist, das auf dem Yggdrasill auf und ab läuft und dem Drachen Níðhöggur, der unter einer der Wurzeln des Yggdrasill wohnt, Botschaften vom Adler in der Spitze des Weltenbaums überbringt, oder?“</p>



<p>Mehr über das Album werde ich demnächst im Interview mit <strong>Þráinn Árni Baldvinsson</strong> (Leadgitarre) erfahren.<br><br>Und in ein paar Tagen gibt es hier das Interview mit Drummer <strong>Jón Geir Jóhannsson</strong> über Trommeln auf Küchenuntensilien, Vorbilder und in diesem Zusammenhang die Rolle von „Animal“ („Das Tier“ aus der Muppet Show).</p>



<p>Doch jetzt erst einmal <strong>„Ratatoskur“</strong>:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Skálmöld - Ratatoskur (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/clA3n3JVyu8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Album und Tourdaten</h2>



<p></p>



<p><strong>„Ýdalir“</strong> erscheint am <strong>18. August 2023</strong> via Napalm Records. Das Album wird es auf CD, Vinyl und digital geben.</p>



<p>Ab Oktober gehen SKÁLMÖD wieder auf Tour. Hier die Orte und Termine in Deutschland:</p>



<p>14.10.23 │Hamburg / Headcrash     <br>15.10.23 │Trier / Mergener Hof   <br>16.10.23 │Köln / Gebäude 9   <br>21.10.23 │Mannheim / MS Connexion   <br>22.10.23 │München / Backstage</p>
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		<title>Sorgir von SKÁLMÖLD (VÖ 12.10.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 03:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kristjan Lyngmo]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 12.Oktober 2018 veröffentlichen SKÁLMÖLD ihr fünftes Album Sorgir. Auch auf diesem Album haben sie wieder acht Songs einem Thema untergeordnet: Sorgir &#8211; was man mit Kummer, Sorge übersetzen kann. Das Album besteht aus&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12.Oktober 2018 veröffentlichen SKÁLMÖLD ihr fünftes Album <strong>Sorgir</strong>. Auch auf diesem Album haben sie wieder acht Songs einem Thema untergeordnet: Sorgir &#8211; was man mit Kummer, Sorge übersetzen kann. Das Album besteht aus zwei Teilen: <strong>Sagnir</strong> (Geschichten) und <strong>Svipir</strong> (Geister). Die acht Songs bilden vier Paare. So sind z. b. der erste (Ljóðið) und der fünfte Song (Skotta) ein Paar, das die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Im Sagnir-Teil wird die Geschichte aus der Sicht der handelnden Person erzählt. Im Svipir-Teil dann aus einer anderen Perspektive.</p>
<h3>Rückkehr zu den Wurzeln</h3>
<p><strong>Sorgir</strong> klingt deutlich düsterer und aggressiver als das Vorgängeralbum <strong>Vögguvisur Yggdrasils</strong>. Dieses Album klingt weicher und für SKÁLMÖLDS Verhältnisse auch zahmer &#8211; es sind halt Yggdrasils Schlaflieder. <strong>Sorgir</strong> kommt härter und konturierter daher. SKÁLMÖLD verwenden  dabei Elemente ihres ersten Albums <strong>Baldur,</strong> die mich damals überhaupt erst auf SKÁLMÖLD aufmerksam gemacht haben.</p>
<h3>Sagnir</h3>
<p><strong>Ljó</strong><strong>ðið</strong> (Das Licht) eröffnet mit einem temporeichen Riff, aus dem sich der für SKÁLMÖLD so typische Gitarrenklang entwickelt. Da sie drei Gitarren zur Verfügung haben, nutzen sie Twinriffing und mehrstimmige Leads in einer unverwechselbaren Art und Weise. Auch die Vocals von <strong>Björgvin Sigurðson</strong>, die sich mit Klar- und Chorgesang abwechseln, prägen den Sound.</p>
<p><strong>Sverðið</strong> (Das Schwert) hat eine wunderbare Melodie und ist ruhiger, bedächtiger und nach dem Prinzip der Fuge aufgebaut. Interessant, dass gerade dieser Song vorab veröffentlicht wurde, da er nicht unbedingt &#8218;repräsentativ&#8216; für das Album ist.</p>
<p><strong>Brúnin</strong> (Der Rand) wird bestimmt ein toller Livesong! Er groovt mit old-schooligem Riffing und hat eine gut mitsingbare Strophe. Super auch das temperamentvolle Solo von <strong>Þráinn Árni Baldvinsson</strong>. Die Leichtigkeit der Musik steht im Kontrast zum dramatischen Inhalt der Geschichte. Doch da will ich gar nicht mehr verraten. Es sind zwar alle Texte auf Isländisch, aber im Booklet gibt es jeweils eine Inhaltsangabe auf Englisch.</p>
<p>Das Drumming und die darauf gesetzten Riffs geben dem Song <strong>Barnið</strong> (Das Kind) sein rhythmisches Fundament. Hier wechseln sich <strong>Björgvin</strong> und <strong>Gunnar Ben</strong> im Gesang ab. In einer rhythmischen Erzählstruktur geht es weiter, bis auch hier ein Gitarrensolo den Song beendet.</p>
<h3>Svipir</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-69427 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-300x200.jpg" alt="SKÁLMÖLD band pic Guðni Hannesson" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records.jpg 1385w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der erste Song des Perspektivwechsel ist <strong>Skotta</strong> (was einen weiblichen Geist bezeichnet). <strong>Skotta</strong> ist ein rhythmisch interessanter und abwechslungsreicher Song, der über enorm temporeiche Passagen verfügt, dann schleppend weitergeht, bis der Takt erneut gewechselt wird.</p>
<p><strong>Gangári</strong> steuert drängend mit massiven Rhythmuselementen und Chorgesangparts auf ein grandioses Solo zu. Kein Wunder, dass dies der Lieblingssong von Þráinn ist.</p>
<p>Mein Lieblingssong dieses Albums ist <strong>Mori</strong>. Der Song baut sich langsam auf, nach und nach setzen die Instrumente ein. Schöne Licks, die von dezenten Trommelschlägen begleitet werden bis der Chor einsetzt und Dynamik und Tempo ordentlich anziehen. Schon beim ersten Hören habe ich mitgewippt. Nach dreieinhalb Minuten wird man von einer sirenenhaft vorgetragener Melodie, die von der Oboe unterstützt wird, in den Schlaf gesungen bis einem die Riffs so um die Ohren gehauen werden, dass man die Augen erschreckt wieder aufreißt. Wenn Baldur dann in seinem ohrenbetäubenden Schreigesang Móri ruft, klingt das schon heftig.</p>
<p><strong>Mara</strong> ist mit 8:20 Minuten der längste Song. Hier lassen sich SKÁLMÖLD viel Zeit, um den Song aufzubauen. Die Leads und Melodien sind eingängig mit folkigen Elementen, der Rhythmus schon fast zum Mitschunkeln. Das ist ein wenig so wie bei dem absoluten Skálmöld-Live-Hit <strong>Kvaðning</strong>. Und doch ganz anders. Eine von akustischer Gitarre begonnene Melodie, die von der E-Gitarre übernommen und von den Melodieinstrumenten und dem Chor variiert wird, verschafft unvermutet Gänsehautmomente. Dann wird der Rhythmus erneut geändert, das Tempo angezogen und die Songstruktur zum Ende hin noch einmal verdichtet, wenn der Gesang wieder einsetzt. Ein wahres Wechselbad!</p>
<h3>Erneute Variation des unverwechselbaren Klangs</h3>
<p>Wie bereits angesprochen, haben SKÁLMÖLD einen unverkennbaren Klang entwickelt. Dazu trägt die Gitarrenarbeit bei, an der neben <strong>Þráinn Árni Baldvinsson</strong> und <strong>Baldur Ragnarsson</strong> auch <strong>Björgvin Sigur</strong><strong>ðson</strong> beteiligt ist.  Außerdem das von <strong>Gunnar Ben</strong> an den Keys zurückhaltend gelegte Klangfundament. Ein wesentliches Erkennungsmerkmal sind neben der eigenwilligen und harschen Stimme von Björgvin, der kontrastierenden warmen Stimme von Gunnar Ben auch die Chorpassagen. <strong>Jón Geir Jóhanesson</strong> (Drums) und <strong>Snæ</strong><strong>björn Ragnarsson</strong> (Bass) sorgen für eine massive rhythmische Struktur.</p>
<h3>Die Texte</h3>
<p>Dass die Texte auf Isländisch verfasst sind, prägt den Klang der Songs erheblich. Die in Versen geschriebenen Texte verleihen den Songs ihre typische rhythmische Gliederung. Für die Texte ist im Wesentlichen <strong>Sn</strong><strong>æbjörn Ragnarsson</strong> verantwortlich. Eines der Elemente, die schon auf <strong>Baldur</strong> Verwendung gefunden haben, ist ein Text-Palindrom, das vorwärts wie rückwärts gelesen werden kann, ohne seinen Sinn zu verlieren. Jeder Song ist zudem von der Textstruktur her anders aufgebaut.</p>
<h3>Dramatische Geschichten und harte bis epische Musik</h3>
<p>Mit <strong>Sorgir</strong> haben SKÁLMÖLD ein dramatisches Album geschaffen, das dennoch voller schöner Melodien ist. Die mitreißenden rhythmischen Strukturen halten die Spannung vom ersten bis zum letzten Song aufrecht.</p>
<p><strong>Kristján Lyngmo</strong> ist es im Artwork gut gelungen, die Geschichten so zu bebildern, dass eine Vorstellung davon entstehen kann, worum es geht. Im Video zu dem vorab veröffentlichten Song <strong>Sver</strong><strong>ðið</strong> wird all dies deutlich. Doch schaut selbst:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="SKÁLMÖLD - Sverðið (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/m4OhTohnTe4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07F9Q4B17&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Sorgir&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SKÁLMÖLD veröffentlichen ersten Song zum neuen Album</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 15:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kristjan Lyngmo]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
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					<description><![CDATA[SKÁLMÖLD haben ein erstes Video von ihrem Album Sorgir, das am 12.Oktober 2018 in die Läden kommt, herausgegeben. Sverðið (Das Schwert) klingt wieder einmal anders als die Songs der Vorgängeralben, aber doch so, dass&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SKÁLMÖLD</strong> haben ein erstes Video von ihrem Album <strong>Sorgir,</strong> das am 12.Oktober 2018 in die Läden kommt, herausgegeben. <strong>Sverðið</strong> (Das Schwert) klingt wieder einmal anders als die Songs der Vorgängeralben, aber doch so, dass sofort zu hören ist: das sind SKÁLMÖLD.</p>
<p>Der Song hat eine sehr eingängige Melodie, die &#8211; wie SKÁLMÖLD selbst anmerken &#8211; wie ein Folksong klingt.</p>
<blockquote><p>This (quite folky) song is an epic tale of a brave viking fighting a battle and winning against the odds, until his sword brakes in half and he is killed.</p></blockquote>
<p>Spätestens mit Einsetzen der Vocals von <strong>Björgvin Sigurðson</strong> weiß man, woher der Song kommt.</p>
<p>Die rhythmischen Veränderungen unterstreichen den Verlauf und die Dramatik der Geschichte vom Krieger, der sich in den Kampf gegen eine Übermacht wirft und zunächst auch gewinnt. Dann zerbricht sein Schwert&#8230;</p>
<h3>Ich schwinge das Schwert &#8211; Hoffnung wird geweckt</h3>
<p><strong>Þráinn Árni Baldvinsson, Baldur Ragnarsson</strong> (Gitarren) sowie <strong>Gunnar Ben</strong> (Keyboard) bilden den Chor, der uns  an den Gedanken des Kriegers, bezüglich seiner Aufgabe teilhaben lässt.  Aber auch an den Gedanken an seine Familie, an die Kinder, die auf ihn warten.</p>
<p><strong>Björgvin Sigurðson</strong> trägt mit seiner eigenwilligen, rauen und doch immer wieder warmen Stimme die Handlungen der Geschichte vor.</p>
<p>Vom Aufbau her gefällt mir diese Erzählstruktur sehr gut. Für die rein instrumentalen Zwischenspiele und Brücken hätte ich mir &#8211; zumindest zum Ende hin &#8211; ein wenig mehr Druck und Variation gewünscht.</p>
<p>Das Video zum Song macht die Geschichte sicher auch für die nachvollziehbar, die kein Isländisch verstehen (Untertitel gibt es dazu nicht.)<br />
Gestaltet ist das Video mit Bildern von <strong>Kristján Lyngmo</strong>, der auch für das Artwork von <strong>Sorgir</strong> verantwortlich ist.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="SKÁLMÖLD - Sverðið (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/m4OhTohnTe4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sorgir</strong> ist inzwischen das sechste Album der Band aus Island (Mehr zu <strong>Sorgir</strong> und den bisherigen Alben könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/news/sorgir-von-skalmoeld-erscheint-im-oktober/">HIER</a> lesen).</p>
<p>Seitdem ich ihr erstes Album <strong>Baldur</strong> gehört habe, lassen mich Musik und ihre Art der Songtexte, die nicht nur die Geschichte und Geschichten ihrer Heimat aufgreifen, sondern auch immer wieder Elemente der Skaldendichtung verwenden, nicht mehr los.</p>
<p>Ich bin daher sehr gespannt, wie der Song sich in das Konzept des Albums einfügt und im Zusammenhang mit den anderen Songs seine Wirkung noch einmal anders entfalten kann.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07F9Q4B17&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Sorgir&#8220;]</p>
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		<title>Sorgir von SKÁLMÖLD erscheint im Oktober</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/sorgir-von-skalmoeld-erscheint-im-oktober/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 08:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Baldur Ragnarsson]]></category>
		<category><![CDATA[Björgvin Sigurðsson]]></category>
		<category><![CDATA[Jón Geir Jóhannesson]]></category>
		<category><![CDATA[Kristjan Lyngmo]]></category>
		<category><![CDATA[Napalm Records]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Snæbjörn Ragnarsson]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
		<category><![CDATA[Þráinn Árni Baldvinsson]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Herbst ist es endlich soweit: SKÁLMÖLD bringen am 12. Oktober 2018 ihr fünftes Album mit dem Titel Sorgir via Napalm Records auf den Weg zu all denen, die etwas für Metal isländischer Prägung&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst ist es endlich soweit: SKÁLMÖLD bringen am 12. Oktober 2018 ihr fünftes Album mit dem Titel <strong>Sorgir</strong> via <strong>Napalm Records</strong> auf den Weg zu all denen, die etwas für Metal isländischer Prägung übrig haben und denen, die nach dem Lesen dieses Artikels neugierig geworden sind.</p>
<p>Denn wenn SKÁLMÖLD mit dem neuen Album an die bisherigen Veröffentlichungen anknüpfen bzw. darauf aufbauen können, haben wir wieder ein musikalisch eigenständiges und eigenwilliges Album zu erwarten, das sich in den Texten mit isländischen Geschichten und Mythen beschäftigt.</p>
<h3>Gradlinig, mächtig und doch charmant mit vielen epischen Momenten</h3>
<p>SKÁLMÖLD spielen gradlinigen Folk-Metal mit melodiebetonten und dennoch rhythmischen Gitarren, sowie differenziert arrangierten Gesangsparts. Neben traditionellem Metal-Riffing und Twin-Gitarren-Leads gibt es eingängige Soli, bei denen <strong>Þráinn Árni Baldvinsson, Baldur Ragnarsson</strong> und <strong>Björgvin Sigurðsson</strong> sich gut ergänzen. Drummer <strong>Jón Geir Jóhannesson</strong> liefert eine rhythmisch variable Basis, auf der er speedmetallische Elemente oder auch knüppelnde Mosh-Parts entwickelt . Björgvins raue und dennoch warme Stimme transportiert die Texte, die sich nicht nur inhaltlich mit isländischen Sagen und Mythen beschäftigen, sondern auch Aspekte der Skaldendichtung konsequent verfolgen. Für die Texte ist Basser <strong>S</strong><strong>næbjörn Ragnarsson</strong> verantwortlich.</p>
<h3>Die bisherigen Alben</h3>
<p>Bereits kurz nachdem sich SKÁLMÖLD 2009 als Band zusammengefunden haben, erschien 2010 das Debut-Album <strong>Baldur</strong>, das Baldurs Leben, seine Rache und seinen Aufstieg nach Valhalla beschreibt.</p>
<p>Die Musik ist schon hier eine Mischung verschiedener Metal-Stile und beschränkt sich nicht auf Folk-Metal-Elemente. Mitreißende Songs wie <strong>Upprisa </strong>wechseln sich mit dramatischen Stücken wie <strong>Árás</strong> oder  <strong>Kva</strong><strong>ðning,</strong> einem Song, der sich inzwischen zu einem absoluten Live-Hit entwickelt hat, ab.</p>
<p>Hier eine Version von <strong>Kva</strong><strong>ðning</strong> mit dem Sinfonieorchester Islands. (SKÁLMÖLD spielen vom 22. &#8211; 25. August 2018  in Reykjavik wieder vier Shows zusammen mit dem Sinfonieorchester. )</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Skálmöld &amp; Sinfóníuhljómsveit Íslands - Kvaðning" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/yAyFyEFoZvs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das zweite Album <strong>Börn Loka</strong> (Lokis Kinder) greift die Geschichte von Hilmar und seiner Schwester Brynhildur auf. Es macht uns mit Figuren der nordischen Mythologie bekannt. Die Lieder des Albums sind z.B. nach <strong>Loki</strong>, dem wohl hübschen aber auch hinterlistigen Sohn eines Riesen, dem Göttervater <strong>O</strong><strong>ðinn</strong> (Odin), der Midgardschlange (<strong>Mi</strong><strong>ðgardsormur</strong>) oder auch dem achtbeinigen Pferd <strong>Sleipnir</strong> benannt.<br />
Das Album breitet, unterstützt von symphonischen Elementen und Chören, einen grandiosen Spannungsbogen über die Lieder. Die Chöre wurden von Keyborder <strong>Gunnar Ben</strong> arrangiert.</p>
<p>Auch das dritte Album <strong>Með vættum</strong> ist ein Konzeptalbum, das noch hymnischer und mehr auf den Punkt ausgerichtet ist. Diesmal drehen sich die Themen um die Jahreszeiten und Himmelsrichtungen, denen jeweils ein Song gewidmet ist.</p>
<p>Der Titel des vierten Albums <strong>V</strong><strong>ögguvísur Yggdrasils</strong> (Yggdrasils Schlaflieder) sollte keine falschen Erwartungen wecken. Denn die energischen, kraftvollen und abwechslungsreichen Lieder sind als Schlaflieder nun wirklich nicht geeignet. Dieses Album bietet eine enorme Dynamik mit tollen Melodien und einigen progressiven Elementen. Die Wikinger werden mit fetten Riffs, tollen Soli, knüppelnden Drums und symphonischen Parts und auf einer Reise durch die neun Welten der Mythologie begleitet.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-67788 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/08/SKÁLMÖLD-Sorgir-Cover-Napalm-Records-300x300.jpg" alt="SKÁLMÖLD Sorgir Cover" width="209" height="209" />Das neue Album</h3>
<p>Das neue Album trägt den Titel <strong>Sorgir</strong> (was so viel wie Kummer, Sorge bedeutet). Es ist &#8211; wie auch die Vorgänger &#8211; ein Konzeptalbum. In zwei Teile aufgeteilt enthält es im ersten Teil (<strong>Sagnir)</strong> vier Songs, die von Tragödien und Tod erzählen. Der zweite Teil (<strong>Svipir) </strong>erzählt dieselben Geschichten noch einmal aus einer anderen Perspektive.</p>
<p><strong>Sorgir</strong> ist nachdem, was aus dem Hause Napalm Records zu hören ist, ein dunkles, kaltes und tragisches Album mit folkloristischen sowie harten Elementen, die an die kühle Schönheit Islands erinnern.</p>
<p>Da darf man gespannt sein, wie diese Themen umgesetzt wurden.</p>
<p><strong>Sorgir</strong> wird es als CD Digipak geben (das auch einen Bonus Track enthalten soll) sowie als 2 LP Gatefold in verschiedenen Farben. Vorbestellen könnt ihr das Album <a href="https://shop.napalmrecords.com/skalmold/">HIER</a></p>
<p>Das Artwork ist auch diesmal wieder von <strong>Kristjan Lyngmo.</strong></p>
<p>Sobald es Neuigkeiten zum Album gibt, werde ich sie hier weitergeben. Also schaut immer mal wieder rein.</p>
<p>Hier die Tracklist:</p>
<p>1 Ljósið<br />
2 Sverðið<br />
3 Brúnin<br />
4 Barnið<br />
5 Skotta<br />
6 Gangári<br />
7 Móri<br />
8 Mara</p>
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