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	<title>Crust Punk &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Downfall of Gaia Tour 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 18:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Crust Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[Downfall of Gaia Tour 2020 Wie könnte der Tag besser zu Ende gehen, als mit dieser Meldung? Die &#8222;Downfall of Gaia Tour 2020&#8220; durch einige deutsche Städte wurde gerade frisch angekündigt. Warum ich so&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Downfall of Gaia Tour 2020</h3>



<p>Wie könnte der Tag besser zu Ende gehen, als mit dieser Meldung? Die &#8222;Downfall of Gaia Tour 2020&#8220; durch einige deutsche Städte wurde gerade frisch angekündigt. Warum ich so aus dem Häuschen bin? Erstens ist das <a aria-label="aktuelle Album (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/reviews/downfall-of-gaia/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aktuelle Album</a> schon jetzt ein moderner Klassiker für mich und in meiner Top-Liste für 2019 ganz oben mit dabei. Zweitens haben sie mich auf dem <a aria-label="Wacken 2019 (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wacken-2019-freitag-und-meine-highlights/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wacken 2019</a> komplett weggeblasen. Drittens durfte ich sie dann in einer Club Show im <a aria-label="Little Devil / Tilburg (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/konzertberichte/downfall-of-gaia-live-in-tilburg-03-11-2019/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Little Devil / Tilburg</a> erleben, was ebenfalls ein Erlebnis war. Und viertens sind das einfach nur super korrekte Leute. Mehr als genug Gründe (zumindest für mich), das die Vorfreude nun schon exorbitant groß ist. <br>Den Support stellen die süddeutschen Crust-Punker / Grindcorer von <a aria-label="Implore (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.facebook.com/imploreband/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Implore</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Termine und Tickets</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Downfall-of-Gaia-Tour.jpg" alt="Downfall of Gaia Tour 2020" class="wp-image-88521" width="454" height="643" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Downfall-of-Gaia-Tour.jpg 678w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Downfall-of-Gaia-Tour-212x300.jpg 212w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Downfall-of-Gaia-Tour-600x850.jpg 600w" sizes="(max-width: 454px) 100vw, 454px" /></figure>



<p>04.03.20 Köln – Helios 37<br>05.03.20 Mainz – Schon Schön<br>06.03.20 Bochum – Rockpalast<br>17.03.20 München – Backstage<br>18.03.20 Dresden – Scheune<br>19.03.20 Magdeburg – Factory<br>20.03.20 Berlin – Cassiopeia<br>21.03.20 Osnabrück – Bastard Club<br>22.03.20 Hamburg – Hafenklang </p>



<p>Tickets für Köln bekommt ihr ab sofort bei <a aria-label="Ticketmaster (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ticketmaster.de/artist/downfall-of-gaia-tickets/991165" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ticketmaster</a>. Ich denke mal, die anderen Locations werden in Kürze hinzugefügt.</p>



<p>Das aktuelle Album von Downfall Of Gaia &#8222;Ethic Of Radical Finitude&#8220; könnt ihr <a href="https://www.amazon.de/Ethic-Radical-Finitude-Downfall-Gaia/dp/B07LBK46Z7/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=Downfall+Of+Gaia&amp;qid=1576847973&amp;sr=8-1">HIER </a>bei Amazon bestellen!</p>
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		<title>Dödsrit &#8211; Spirit Crusher (2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/doedsrit-spirit-crusher-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2019 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crust Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Dödsrit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dödsrit &#8211; Spirit Crusher Letztens schnack ich so mit dem Goreminister auf Facebook rum. Und wir schreiben, wie sollte es anders sein, über Musik und kommen auf Black Metal zu sprechen. Da meint er&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Dödsrit &#8211; Spirit Crusher</h3>
<p>Letztens schnack ich so mit dem <strong>Goreminister</strong> auf Facebook rum. Und wir schreiben, wie sollte es anders sein, über Musik und kommen auf <strong>Black Metal</strong> zu sprechen. Da meint er nur &#8222;Also beim Thema Black Metal bin ich ja im Moment voll auf <strong>Dödsrit</strong>&#8222;. Und ich denk &#8222;<strong>Dödsrit</strong>&#8222;? Was das nu wieder für ein Unfug? Aber gut, wenn der Kollege schon mal was empfiehlt, dann sollte man natürlich auch rein hören. Und dann ist was passiert, was bei mir gar nicht so oft vorkommt. Ich habe das Album angeworfen und aus dem Stand raus in einem durchgehört. Einfach so, völlig ungeplant. Ohne irgendwie Passagen zu switchen, oder sogar nen ganzes Lied. Angemacht und dann kam niemals nur der Gedanke auf, das Album wieder auszumachen. Danach lief sofort die EP von 2017 durch und dann nochmal das komplette Album. Man könnte meinen, <strong>Dödsrit</strong> haben mich mit <strong>Spirit Crusher</strong> instant eingesammelt&#8230;und mitgenommen auf eine <strong>düstere Reise voller Melodien</strong>.</p>
<h3>Aura</h3>
<p>Release in 2018, 4 Songs, 44 Minuten Spielzeit&#8230;so weit, so schön. Der erste Track hört auf den schönen Namen &#8222;Aura&#8220; und startet direkt mal mit netten Gitarren Riffs, die auch im Post Metal gut zu Hause gewesen wären. Der Gedanken an Post Metal endet allerdings schlagartig, als die treibenden Drums einsetzen und das Tempo vervielfachen. Dann setzen die Screams ein und ich bin erst mal etwas verwirrt&#8230;klingt ein wenig punkig&#8230;da kommt dann der Bezug zum Crust Punk Dann folgt das erste <strong>Break</strong> und es wird schnell klar, wie Dödsrit ihren Sound aufbauen. Melodisch schnelle Passagen treffen auf melodisch langsame&#8230;und das ergibt insgesamt ganz schön viel Melodie. Gefällt mir super gut, schon nach 3 Minuten Spielzeit bin ich gefangen und kann mich voll auf den Sound einlassen. Je länger der Song läuft, je besser habe ich mich auf die Screams eingestellt&#8230;dazu die Gitarren, die alles wegblasen. <strong>Richtig geil</strong>. Und so baut der Song &#8222;Aura&#8220; eben jene auf und wenn nach 11:32 min Schluss ist, merkt man irgendwie gar nicht, das der Track so lang war.</p>
<h3>Ändlösa Adror</h3>
<p>Ich hab nicht mit der Hand auf die Tastatur gehauen&#8230;aber das zweite Lied heißt einfach so&#8230;&#8220;Ändlösa Adror&#8220;. Ich kann nicht sagen, was das bedeutet&#8230;aber da die Band aus Schweden und Niederländern besteht, glaube ich, die dürfen das so <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Viel wichtiger als der Titel, ist jedoch die Musik, die dabei raus kommt. Und die ist, wie schon bei &#8222;Aura&#8220;, <strong>hervorragend</strong>. Eine absolut <strong>stimmige Komposition</strong>, wie aus einem Guß. Gitarren und Drums bauen einen <strong>Soundteppich</strong> auf, der wirklich herausragend gut ist. Immer wieder eingestreute Breaks geben kurz Zeit zum verschnaufen. Ich mag diese Tempowechsel, die dazu führen, das die Songs noch kurzweiliger wirken. Vor allem zur Songmitte hin, ab Minute 3:55&#8230;zum niederknien schön. Einfach die Augen schließen und die Musik wirken lassen. Die Vocals, förmlich leidend heraus geschrien&#8230;danach komplette Stille. Die Gitarre setzt wieder ein&#8230;du merkst erleichtert, das Lied ist ja noch gar nicht vorbei&#8230;<strong>magisch</strong>.</p>
<h3>A Drowning Voice</h3>
<p>Mit &#8222;A Drowning Voice&#8220; folgt nun der kürzeste Song des Albums und vielleicht der <strong>am leichtesten zugängliche</strong>. Wobei wir hier bei allen Liedern NICHT von schwerer Kost reden. Bei Dödsrit bleibt man ziemlich einfach sofort hängen, da muss man nicht 20 mal das Album durchlaufen lassen, um irgendwas gut zu finden. Wenn du den generellen Style magst, dann musst du das Album einfach mögen, da gibt es für mich keinen Zweifel. Die Gitarren stimmen ziemlich früh darauf ein, das es hier sofort mit Tempo zur Sache geht. Das Dödsrit Puzzle fügt sich immer mehr zu einem Ganzen zusammen. Und wieder dieses mega Gespür für <strong>die richtige Melodie zur rechten Zeit</strong>. Den Gitarristen und Komponisten bitte eine Medaille überreichen, danke <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />  Alleine die Hookline ab Minute 5:50&#8230;<strong>pures Gold</strong>.</p>
<div class="video-container"><iframe title="DÖDSRIT - A drowning voice" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kvsRvDGr694?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Spirit Crusher</h3>
<p>Jetzt folgt das vierte und letzte Lied. Der Titelsong des Albums kommt also am Ende&#8230;und das mit <strong>wuchtigen 15:10 Minuten</strong>. Damit haben sie jetzt aber bestimmt den Bogen überspannt&#8230;.es übertrieben. Irgendwann muss doch der Fehler an dem Album kommen? Also ich meine, die können doch nicht alles richtig gemacht haben? Wir hören rein&#8230;der Song startet, als Gegenstück zu &#8222;A Drowning Voice&#8220;, extrem ruhig und baut dabei aber <strong>unheimlich viel Atmosphäre</strong> auf. Wieder was zum abschalten, Augen schließen, sich drauf einlassen, einfach die Situation aufsaugen. Alleine schon wegen seiner schieren Länge lässt der Track sich mehr Zeit, bis er zum wesentlichen kommt. Das macht aber gar nichts&#8230;spätestens wenn die Drums bei Minute 2:05 einsetzen, kommt sofort wieder der Drang auf, mit zu wippen. Insgesamt etwas ruhiger, aber durchaus stimmig. So zieht das Lied seine Kreise und bringt die letzten fehlenden Puzzle Stücke mit sich, das Album zu komplettieren.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Dödsrit &#8211; Spirit Crusher. <strong>Was für ein Album.</strong> Die Jungs erlauben sich keine Schwächen. Sind die Songs einzeln für sich stehend schon herausragend gut, kommt doch die richtige Harmonie erst dann auf, wenn man das Werk komplett am Stück hört. An keiner Stelle wirkt eine Melodie deplaziert, oder langweilig. Die Komposition bei dieser Scheibe ist überragend. Bei weitem nicht so sperrig, wie andere Vertreter des Genres. Dazu noch die punkig rotzigen Screams. Und trotz aller Zugänglichkeit fehlt die Düsternis nicht&#8230;perfekt ausgewogen. Volle Punktzahl von mir und bisher die Entdeckung des Jahres! Danke nochmal an den <a href="https://www.youtube.com/user/Goreminister" target="_blank" rel="noopener">Goreminister</a>, für diesen grandiosen Tipp!</p>
<h3>Tracklist</h3>
<ol>
<li>Aura</li>
<li>Ändlösa Adror</li>
<li>A Drowning Voice</li>
<li>Spirit Crusher</li>
</ol>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07FDQJ5RK&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Spirit Crusher&#8220;]</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B076J3CGVF&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Dödsrit&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Downfall of Gaia &#8211; Ethic of Radical Finitude (bereits erschienen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 16:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Crust Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[MANTAR]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[Downfall of Gaia Downfall of Gaia wurde 2008 gegründete und setzt sich mit Mitgliedern aus Deutschland und den USA zusammen. 2009 erschien eine EP, 2010 das erste Album. Seit dem ist die Band ziemlich&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Downfall of Gaia</h3>
<p>Downfall of Gaia wurde 2008 gegründete und setzt sich mit Mitgliedern aus Deutschland und den USA zusammen. 2009 erschien eine EP, 2010 das erste Album. Seit dem ist die Band ziemlich emsig und bringt ca. alle 2 Jahre ein weiteres Album auf den Markt. Sie in eine musikalische Nische zu pressen, fällt etwas schwer&#8230;aber dazu gleich mehr, wenn wir das aktuelle Album &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; besprechen. Momentan sind sie übrigens mit <strong>The Ocean</strong> auf Tour, im April dann zusammen mit Mantar. Auf Festivals könnt ihr sie dieses Jahr auf dem Summer Breeze wie auch auf dem Wacken sehen. Alle Infos zur Tour mit Mantar habe ich hier für euch zusammen gestellt <a href="https://metal-heads.de/tourdaten/mantar-2019-tour-with-downfall-of-gaia/" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>.</p>
<h3>Ethic of Radical Finitude</h3>
<p>Das neue Album trägt den leicht sperrigen Titel &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; und kommt mit 40 min Spielzeit verteilt auf 6 Songs daher. Das klingt jetzt erst mal eher mager&#8230;denn das erste Lied trägt den Titel &#8222;Seduced by&#8230;&#8220; und ist schon mal &#8222;nur&#8220; ein Intro. Aber ich mag den unaufdringlichen Sound, bei dem man super die Augen schließen und alles wirken lassen kann. Der Hörer spürt förmlich, wie sich Energie aufbaut. Und die entlädt sich dann auch krachend mit &#8222;The Grotesque Illusion of Being&#8220;. Gerade am Anfang erinnert mich das Schlagzeugspiel absolut an Black Metal und auch die förmlich rausgerotzten Growls passen gut ins Bild. Zur Mitte des Songs dann ein Break und es klingt wieder sehr ruhig und melodisch, fast schon nachdenklich. Wow, das gefällt aber mal so richtig gut. Das Tempo zieht nach weiteren 40 Sekunden wieder an, die Riffs bekommen mehr Raum, bevor der Drummer wieder den Ton angibt. Danach darf das Lied ruhig ausklingen. Uff, der erste Song war ein Brett. Downfall of Gaia haben mich direkt gekriegt.</p>
<h3>Wenn man erstmal an der Leine ist&#8230;</h3>
<p>&#8222;We Pursue the Serpent of Time&#8220; legt ebenfalls sehr ruhig los, gibt dem Drummer wieder viel Raum und lässt harmonisches Gitarrenspiel übernehmen. Auch hier baut sich eine geniale Stimmung auf, bevor es nach ca 90 Sekunden mit einem einleitenden Schrei des Sängers nach vorne geht. Krachender Double Bass, der aber niemals aufdringlich klingt, bereitet zusammen mit den Gitarren das Grundgerüst, bevor der Sänger sich die Growls von der Seele schreit. Danach etwas Sprechgesang, der gekonnt für weitere Stimmung sorgt. Erfreut nehme ich zur Kenntnis, das das Lied keinen Millimeter abfällt, im Vergleich zum Vorgänger. Obwohl der Song fast 10 Minuten geht, wird er niemals langweilig. Es wird viel mit Melodien, Breaks und Growls gespielt und das Ganze passt einfach zusammen, wie die berühmte Faust aufs Auge. Der ruhig Mittelteil des Liedes lädt zum sinnieren und abschweifen ein, bevor unvermittelt direkt zwei Gänge runtergeschaltet wird, um das Gaspedal wieder durchzudrücken. Aber es ist eben absolut kein stumpfer Lärm, der aus den Lautsprechern schallt, sondern feinstens komponierte Musik, die all ihre Ausprägungen und die verschiedenen Stile perfekt zusammenfügt. Bisher klingt keine Passage unpassend, nichts wirkt irgendwie unfertig oder überhastet. Es klingt genau so, wie es klingen soll.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Downfall Of Gaia - We Pursue The Serpent Of Time (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/wlodzclp9Ek?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Gänsehautfaktor</h3>
<p>Warum das bewährte Schema ändern, dachten sich anscheinend die Jungs von Downfall of Gaia?! Daher geht es genau so weiter, wie bisher. Vielleicht startet &#8222;Guided Through a Starless Night&#8220; sogar noch ruhiger, als die anderen Tracks. Hingebungsvoll melodisch&#8230;einfach nur schön. Und auch hier kommen die Tempopassagen nicht zu kurz, genau so wie die Growls des Sängers. Auch wenn das Konzept das selbe bleibt, es wird einfach nicht langweilig. Dafür sind die einzelnen Elemente einfach zu ausgewogen und stimmig. Etwas überraschend, aber wiederum sehr harmonisch, wird im letzten Drittel des fast zehn Minütigen Liedes weiblicher Sprechgesang eingebaut (Mers Sumida, Sängerin von Black Table), der beinahe ein wenige an Anne Clark erinnert. Ich bin kurzzeitig verliebt&#8230;Gänsehautfaktor. Wie gut ist das bitte gemacht?</p>
<h3>Das Ende naht</h3>
<p>Um wieder etwas aufzulockern, startet &#8222;As Our Bones Break to the Dance&#8220; mit Tempo und geilen Riffs. Immer getragen vom Schlagzeug, mahlt der Song sich 5 Minuten lang durch deine Hirnrinde. Die intensiven Vocals tun ihr übriges. Ein großartiger Song, der einen guten Einstieg in das Album bieten würde, wenn man so gar nichts von Downfall of Gaia kennt. &#8222;Of Withering Violet Leaves&#8220; schickt sich nochmal an, die Scheibe episch zu Ende gehen zu lassen. Einfach nur die Augen schließen und genießen, ist hier das Motto. Diese Komposition von Melodien ist einfach nur der Wahnsinn. Auch hier wieder die Frauenstimme, die mir schon bei &#8222;Guided Through a Starless Night&#8220; so gut gefallen hat.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Downfall of Gaia - As Our Bones Break to the Dance (OFFICIAL)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gZsO9K6CfFo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ethic of Radical Finitude. <strong>Was für ein Album</strong>. Wie eine große dunkle Welle, die sich langsam aufbaut, über dich herein bricht und dich in die Tiefe zieht. Kein entkommen. Ich bin total geflasht. Selten ist es mir so leicht gefallen, dermaßen viel Text zu so wenig Songs zu schreiben. Und manchmal musste ich mich noch zurückhalten, um beim Wesentlichen zu bleiben. Downfall of Gaia haben nicht nur einen Schritt gemacht, sondern direkt zwei. Hier stimmt alles. Die <strong>Produktion ist top</strong> und wirkt nochmal verbessert. Die Growls und auch der Sprechgesang sind jederzeit on point, aber der <strong>wahre Knaller</strong> dieses Albums sind seine <strong>eingängigen Melodien</strong>. Unfassbar gut zusammengestellt und für mich fast schon ein Meisterwerk. Da wird alles vermischt, von Doom über Black nach Post Metal&#8230;und vermutlich noch 3 weitere Genres. Man sollte es schon melodisch hart mögen&#8230;wenn das der Fall ist, dann hat man hier ein absolutes top Album vorliegen. Niemals kitschig, niemals langweilig, immer für eine kleine Überraschung gut und vor allem kommt <strong>die Härte</strong> an den passenden Stellen nicht zu kurz. Ich bin jetzt schon gespannt, welche Band es (für mich) schafft, dieses Album in 2019 zu toppen. Jedes Lied ist hier <strong>ein Kracher</strong> und das Album funktioniert in seiner Gesamtheit auch am Besten, ohne das man sich ein Lied rauspickt. Die Nummer braucht 2-3 Durchläufe&#8230;und wer dann nicht &#8222;drauf&#8220; ist, dem kann ich nicht mehr helfen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Tracklist</h3>
<ol>
<li>Seduced by&#8230;</li>
<li>The Grotesque Illusion of Being</li>
<li>We Pursue the Serpent of Time</li>
<li>Guided Through a Starless Night</li>
<li>As Our Bones Break to the Dance</li>
<li>Of Withering Violet Leaves</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3>[amazonjs asin=&#8220;B07LBK46Z7&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Ethic of Radical Finitude&#8220;]</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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