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	<title>Hannibal-Verlag &#8211; metal-heads.de</title>
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	<description>distortion is our passion</description>
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		<title>Paul Stanley &#8211; Hinter der Maske (Die Autobiografie, VÖ: 08.12.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Die Autobiografie]]></category>
		<category><![CDATA[Face the Music - A Life Exposed]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[Gänzlich ungeschminkt präsentiert sich der Frontmann der legendären Hardrockband KISS &#8211; seinen zahlreichen Fans weltweit bestens unter dem Kosenamen &#8222;The Starchild&#8220; ein Begriff &#8211; in seiner Autobiografie &#8222;Paul Stanley &#8211; Hinter der Maske&#8220; ,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Gänzlich ungeschminkt präsentiert sich der Frontmann der legendären Hardrockband<strong> KISS</strong> &#8211; seinen zahlreichen Fans weltweit bestens unter dem Kosenamen &#8222;<strong>The Starchild</strong>&#8220; ein Begriff &#8211; in seiner Autobiografie &#8222;<strong>Paul Stanley &#8211; Hinter der Maske</strong>&#8220; , die am heutigen Montag, den 8. Dezember 2025, erscheint. Wir von <strong>metal-heads.de</strong> stellen euch das Buch hier und heute gerne vor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Paul Stanley &#8211; Hinter der Maske </h3>



<p>Aus dem österreichischen <strong>Hannibal-Verlag</strong>, den wir heuer schon so oft bemüht haben, uns mit musikalischer Literatur zu versorgen, kommt auch dieser Schmöker daher. Das gute Stück im Taschenbuch-Format hat pralle 496 Seiten. Hierin enthalten ist eine 16-seitige Bilderstrecke. Das ins Softcover gebettete Buch kostet fan-freundliche 29 Euro und ist<strong><a href="https://hannibal-verlag.de/produkt/hinter-der-maske-3/"> über die Verlagsseite hier im Online-Buchhandel</a></strong> in physischer Form sowie auch als E-Book-Variante erhältlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was beeindruckt</h3>



<p>Allein schon die gewählte &#8222;Ich-Erzählform&#8220; suggeriert dem Leser eine Nähe und Vertrautheit zu <strong>Paul Stanley</strong>, dass man wirklich meint, ganz nah seine schmerzliche Kindheit, aber auch den aufstrebenden Ruhm sowie die Aufs und Ab der 40-jährigen Band-Karriere der Hardrock-Legende <strong>KISS </strong>mitzuerleben. Nach dem Prolog folgen sechs Kapitel, die wirklich außerordentlich lebhaft geschrieben sind. Durch die häufigen im Buch zitierten Dialoge bekommt man das Gefühl, beim Gespräch als unbeteiligter Dritter live dabei gewesen zu sein. So macht das Buch großen Spaß und ist leicht und flüssig &#8222;runterzulesen&#8220; .</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="764" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/12/Paul-Stanley-Buch-764x1200.jpeg" alt="Hinter der Maske - Paul Stanley" class="wp-image-195924" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/12/Paul-Stanley-Buch-764x1200.jpeg 764w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/12/Paul-Stanley-Buch-191x300.jpeg 191w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/12/Paul-Stanley-Buch-768x1206.jpeg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/12/Paul-Stanley-Buch-978x1536.jpeg 978w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/12/Paul-Stanley-Buch.jpeg 1304w" sizes="(max-width: 764px) 100vw, 764px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was schade ist</h3>



<p>Aber wie zuvor schon gesagt &#8211; es werden leider nur 40 Jahre des Lebens und Schaffens von <strong>KISS</strong> in diesem Buch abgebildet. Denn das US-amerikanische Original-Werk mit dem Titel &#8222;<strong>Face the Music &#8211; A Life Exposed</strong>&#8220; stammt bereits aus dem Jahr 2014. Was echt schade ist. Setzte sich die Band-Karriere doch noch fast 10 brillante Jahre fort. Und endete mit einem triumphalen letzten Konzert im New Yorker Madison Square Garden am 2. Dezember 2023. Aber diese Episoden fehlen leider.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Daher fällt unser Fazit auch ein wenig gemischt aus. Wir hätten die im schlichten Schwarz-Weiß gehaltenen Fotos sicherlich auf der Contra-Seite nicht unbedingt erwähnt. Aber in Summe mit der leider unvollständigen <strong>KISS</strong>-Vita des großartigen <strong>Paul Stanley</strong> ist dieses Buch sicherlich zwar ein Muss für jeden <strong>KISS</strong>-Fan. Und auch für denjenigen, der bereits die Bücher &#8222;<strong>Unsere Anfangsjahre</strong>&#8220; (<a href="https://metal-heads.de/buecher/die-geschichte-von-kiss-unsere-anfangsjahre/">hier geht´s zu unserer Buchvorstellung</a>) oder den &#8222;<strong><a href="https://hannibal-verlag.de/produkt/50-jahre-kiss/?srsltid=AfmBOoqs4soaAin3v5TsYE4suCLyciG3Q7SasghoDbn0uWOQLuFuKWr4">50 Jahre Kiss&#8220;</a></strong> sein Eigen nennt. Übrigens beides ebenfalls Werke aus dem<strong> Hannibal-Verlag</strong>. Aber für denjenigen, der sich auf ein Gesamt-Paket zur Band <strong>KISS</strong> gefreut hat, ist dieses Buch nicht zwingend die erste Wahl. Um uns nicht falsch zu verstehen: Ihr macht mit dieser Biografie wahrlich gar nichts falsch. Schließlich steht Weihnachten vor der Tür. Und bevor man Socken, einen Rubel-Los-Kalender oder doch nur Parfüm schenkt, darf es gerne etwas Musikalisches sein. So wie &#8222;<strong>Paul Stanley &#8211; Hinter der Maske (Die Autobiografie) </strong>&#8222;.<a href="https://hannibal-verlag.de/produkt/hinter-der-maske-3/#"></a></p>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>Coverfoto: Hinter der Maske &#8211;  Paul Stanley, die Autobiografie: Hannibal-Verlag</li>		</ul>
		</div>
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		<title>Der Himmel über Nirvana &#8211; Kurt Cobains Leben und Sterben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Charles R. Cross]]></category>
		<category><![CDATA[Der Himmel über Nirvana]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Cobains Leben und Sterben]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem Hannibal-Verlag servieren wir von metal-heads.de euch heute die Lektüre &#8222;Der Himmel über Nirvana &#8211; Kurt Cobains Leben und Sterben. &#8220; Die Grunge-Rock-Ikone der 90´er Kurt Donald Cobain, geboren am 20 Februar 1967&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Aus dem Hannibal-Verlag servieren wir von <strong>metal-heads.de</strong> euch heute die Lektüre &#8222;<strong>Der Himmel über Nirvana &#8211; Kurt Cobains Leben und Sterben</strong>. &#8220; </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Grunge-Rock-Ikone der 90´er</h3>



<p><strong>Kurt Donald Cobain</strong>, geboren am 20 Februar 1967 in Aberdeen/Washington (U.S.A.) ist nach wie vor d i e Grunge-Rock-Ikone des vergangenen Jahrtausends. Der Frontmann der Über-Band <strong>Nirvana</strong> schuf einen neuen, kraftvollen und unverwechselbaren Sound und prägte so die Musikrichtigung für eine ganze Generation. Dass <strong>Cobain </strong>derart unter Depressionen litt und als einzigen Ausweg am 5. April 1994 den Weg des Freitods wählte, ist an Tragik kaum zu überbieten. Seine Kreativität, aber auch seine Verletzlichkeit, bleiben unvergessen. Und führten in den vergangen Jahrzehnten zu diversen musikalischen Neuauflagen seiner Band. Und natürlich wurde auch der eine oder andere Roman über Kurt und die Grunge-Rock-Formation <strong>Nirvana</strong> verfasst. So wie &#8222;<strong>Der Himmel über Nirvana &#8211; Kur Cobains Leben und Sterben</strong>&#8220; .</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer ist der Autor Charles R. Cross?</h3>



<p>Aber was befähigt den Verfasser dieses Buches <strong>Charles R. Cross</strong> eigentlich, über <strong>Kurt Cobain</strong> ein derart detailliertes Portrait zu schreiben? Nun, zum einen ist dies die eigene redaktionelle Vita. Und desweiteren seine Quellen, die ihm zur Verfügung standen. Im Detail: Zwölf Jahre lang war<strong> Cross</strong> Redakteur des Magazins <strong>The</strong> <strong>Rocket</strong>, das als erste Zeitschrift eine große Geschichte über <strong>Nirvana</strong> brachte. Cross lebt nach wie vor in Seattle, wo er unter anderem für Zeitschriften wie <strong>Rolling</strong> <strong>Stone</strong>, Esquire und Spy schreibt. Er führte für dieses Buch mehr als 400 Interviews (was 8 Seiten Quellenangaben am Ende des Buches bestätigen). Dies dauert seine Zeit. <strong>Cross</strong> recherchierte vier Jahre lang in allen zugänglichen Quellen. Er studierte die Songtexte und sogar die Fotoalben der Familie. Aber das Besondere an diesem Buch: Die Witwe <strong>Courtney Love</strong> gewährte Cross exklusiven Einblick in die Tagebücher des Verstorbenen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="794" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-794x1200.jpg" alt="Kurt Cobain - Der Himmel über Nirvana" class="wp-image-195555" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-794x1200.jpg 794w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-199x300.jpg 199w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-768x1161.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-1016x1536.jpg 1016w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-1355x2048.jpg 1355w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1-1320x1995.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/11/9783854457091-scaled-1.jpg 1694w" sizes="(max-width: 794px) 100vw, 794px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Kurt Cobain &#8211; kreatives Genie </h3>



<p>Heraus kam mit &#8222;<strong>Der Himmel über Nirvana &#8211; Kur Cobains Leben und Sterben</strong>&#8220; ein wirklich authentisches und sehr detailgetreues Portrait eines großartigen Künstlers, der seine Dämonen und inneren Konflikte in unvergessene Textzeilen und Musik umwandelte. Die innere Zerrissenheit des aus sehr einfachen Verhältnissen stammenden Musik-Genies wird in diesem Buch immer wieder deutlich. Einerseits verabscheute Cobain den kommerziellen Erfolg und konnte sich hierüber nicht freuen. Andererseits war er detailversessen und wollte immer und überall vorne mit dabei sein. Und wenn es das aktuelle Musikvideo war, dass seiner Meinung nach nicht oft genug bei MTV gespielt wurde. Zugegeben: Einige der Geschichten waren bereits bekannt. Aber Vieles an Kurt ist auch uns beim Lesen zum ersten Mal begegnet. Und macht uns nachdenklich. Wie die Erwähnung des imaginären Phantasie-Freundes <strong>Boddah</strong>, den sich Kurt im Alter von 2 Jahren zulegte. Und bei dessen Erwähnung anlässlich der Trauerfeier im Jahr 1994 die Kern-Familie in stilles Schluchzen ausbrach. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Deformierte Föten</h3>



<p>Natürlich geht es an der einen oder anderen Stelle um die ständigen Drogen-Exzesse und vergeblichen Versuche, wieder clean zu werden. Allein schon, um Geburtsfehler möglichst zu vermeiden, als Courtney schwanger ist und die beiden für den Besuch einer Entzugsklinik extra ach L.A. ziehen. Doch schon Wochen später ist Kurt wieder auf Methadon. Und dies &#8222;dank&#8220; eines australischen Rockband-Arztes, den Cobain während der Tour aufsuchte. Ihr lest schon: Das Buch ist mega spannend, genau und überaus gefühlvoll geschrieben von Anfang bis Ende.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Vollkommen unverständlich, dass die Existenz dieses 400-seitigen Schmökers aus dem Jahr 2002 bislang vollkommen an uns vorübergegangen ist. Uns waren bereits andere Biographien zu <strong>Kurt Cobain </strong>bekannt. sogar ein weiteres Buch aus dem <strong>Hannibal-Verlag</strong> (<strong><a href="https://metal-heads.de/buecher/erinnerungen-an-kurt-cobain-danny-goldberg/">klick</a></strong>). Aber mit diesem fesselnden Portrait schließt sich für uns der Kreis, es gibt unzählige &#8222;Aha&#8220; -Effekte &#8211; und es werden einige Wissens-Lücken zu diesem Anti-Helden der 90´er Jahre gefüllt. Wer neben der genialen Musik von<strong><a href="https://www.nirvana.com/#/"> Nirvana </a></strong>auch gescheiten Lesestoff über die Grunge-Ikone sein Eigen nennen möchte, macht mit dem Kauf dieses Buches nichts falsch. Über diesen <strong><a href="https://hannibal-verlag.de/der-himmel-ueber-nirvana/">Link des Verlags </a></strong>kommt ihr zum Online-Buch-Shop eures Vertrauens.</p>
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		<item>
		<title>75 Jahre Ozzy &#8211; Der Mann, der der Fledermaus den Kopf abbiss (VÖ: 24. Oktober 2024)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 08:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[75 Jahre Ozzy]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Bukszpan]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[So kennt man Ozzy Osbourne: Eine Linie Ameisen statt Koks durch die Nase ziehend oder rotzevoll mit der Familie in einer TV-Soap aufretend. Diese und andere Skandale finden sich in der jüngst erschienenen Biographie&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>So kennt man <strong>Ozzy Osbourne</strong>: Eine Linie Ameisen statt Koks durch die Nase ziehend oder rotzevoll mit der Familie in einer TV-Soap aufretend. Diese und andere Skandale finden sich in der jüngst erschienenen Biographie &#8222;<strong>75 Jahre Ozzy</strong>&#8220; wieder, die wir von <strong>metal-heads.de</strong> heute hier ausführlicher vorstellen möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">75 Jahre Ozzy Osbourne</h3>



<p>75 Jahre alt ist <strong>Ozzy Osbourne </strong>inzwischen. Wer hätte dies aufgrund seines unsteten Lebenswandels erwartet. Der selbst ernannte<strong> Master Of Darkness</strong> wurde mit (oftmals ungeschütztem) <strong>Sex </strong>und (harten, täglichen und sehr vielen) <strong>Drogen</strong> und (zugegebenermaßen sehr erfolgreichen) <strong>Heavy Metal</strong> immerhin bereits ein Dreivierteljahrhundert alt. Und im hierzu erschienenen Bildband &#8222;<strong>75 Jahre Ozzy</strong>&#8220; erzählt Autor <strong>Daniel Bukszpan</strong> die gesamte Lebensgeschichte von <strong>John Michael Osbourne</strong> aus Birmingham bis ins Jahr 2022.</p>



<p>Ob man von &#8222;<strong>75 Sternstunden einer atemberaubenden Karriere</strong>&#8220; reden kann, ist an der einen oder anderen Stelle fraglich. Vier Flaschen Wodka am Tag zu schaffen und danach zu versuchen, seine Ehefrau zu erwürgen, halten wir jetzt eher weniger für nachahmens- und daher auch nicht für besonders bemerkenswert. Aber solche Eskapaden im Drogen -und Alkohol-Rausch gehör(t)en offensichtlich leider zum Alltag von <strong>Ozzy Osbourne </strong>dazu. Und finden sich daher auch in nahezu jedem der 75 Buch-Kapitel wieder. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Kokain und Black Sabbath</h3>



<p>Neben privaten &#8222;Sternstunden&#8220; wie dem dreiwöchigen Knastbesuch nach einem Diebstahl in jungen Jahren werden in dem Buch vornehmlich musikalische High- und Lowlights von <strong>Ozzy Osbourne</strong> aufgezählt. Um die Übersicht über die einzelnen Kapitel und Buchteile zu behalten, ist hier der herausklappbare Zeitstrahl auf Seite 65 wirklich hilfreich. So findet man schneller die Geschichten über den Beginn und das Ende der gemeinsamen Bandkarriere bei <strong>Black Sabbath</strong>. Oder erfährt über schlimme Schicksalsschläge wie den Tod von Lieblingsgitarrist<strong> Randy Rhoads </strong>im Jahr 1982. Aber auch die TV-Zeit der Osbournes auf <strong>MTV</strong> (Kapitel 51) kommt nicht zu kurz. Wie sehr sich Ozzy in den Jahren auch im Bühnengewand gewandelt hat, sieht man an der herausklappbaren Zeichnung von gleich 15 Lebensphasen des Künstlers <strong>Ozzy Osbourne</strong> auf Seite 135. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Ihr lest schon, das Buch ist &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes mit seinen 200 Seiten &#8211; vielseitig. Aber für unseren Geschmack auch etwas unstrukturiert. Wie etwa die Tatsache, dass zurecht der gemeinsamen Zeit mit <strong>Black Sabbath</strong> nahezu 17 Buchkapitel (von 04-21) gewidmet werden. Dieser Handlungsstrang wird dann aber in Kapitel 09 mit der Story über die erste Ehe jäh &#8222;unterbrochen&#8220; . Wodurch unserer Meinung nach der Lese-Fluss etwas zum Erliegen kommt. Zudem gefällt uns der Schreibstil des Autors (oder ist es auch die deutsche Übersetzung durch <strong>Alan Tepper</strong>?) nicht sonderlich. Die Sprache ist nämlich sehr einfach gehalten. Die Stories sind inhaltlich natürlich oftmals haarsträubend. Und hierdurch auf Dauer auch irgendwie ermüdend. Denn dem vorherigen Skandal folgt mit Sicherheit der nächste. Beschmiert er wieder Hotelwände mit Kot? Oder muss wieder ein Federvieh dran glauben? Zumindest wir verlieren irgendwann ein wenig die Lust, weiter bis ins kleinste Detail am Leben von Ozzy teilzunehmen. Zum Beispiel wäre unserer Ansicht nach eine komplette Doppelseite zum Thema &#8222;<strong>Ozzy und Sharon haben Covid</strong>&#8220; entbehrlich gewesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die harten Fakten zum Buch</h3>



<p>Aber auch wenn wir inhaltlich mit dem Bilderband &#8211; gerade im Vergleich zum brillant aufgebauten Pendant &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; (<a href="https://metal-heads.de/wp-admin/post.php?post=179240&amp;action=edit">wir berichteten</a>) &#8211; ein wenig hadern, gibt es qualitativ mal gar nichts zu meckern. Das Hardcover-Buch mit durchgehend hochaufgelösten Bunt-Fotos ist optisch sehr fein und äußerst hochwertig gemacht. Und mit einem Preis von 35 Euro auch mehr als erschwinglich. Erschienen ist &#8222;<strong>75 Jahre Ozzy</strong>&#8220; beim <strong>Hannibal-Verlag</strong> (<strong>Koch International</strong>). Und kann auch über <strong><a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/640/wo/3Z6CLl6VyUKd3BmcDBR19AafOqE/0.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.0.1.0.BoxArticleTeaser.1.1.0">deren Online-Shop erworben werden (klick)</a></strong>. Wer auf Skandale steht oder Ozzy-Fan ist, für den ist dieses Werk sicherlich das ideale Weihnachtsgeschenk.</p>
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		<title>75 Jahre Alice Cooper &#8211; Willkommen im Schreckenskabinett (VÖ: 24. Oktober 2024)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[75 Jahre Alice Cooper]]></category>
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		<category><![CDATA[Gary Graff]]></category>
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					<description><![CDATA[Unglaublich aber wahr: Der Schocker-Rocker Alice Cooper hat bereits das 75. Lebensjahr gemeistert. Aller Eskapaden zum Trotz. Grund genug für den Hannibal-Verlag, ihm ein Buch zu widmen, das den eingängigen Namen &#8222;75 Jahre Alice&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Unglaublich aber wahr: Der Schocker-Rocker<strong> Alice Cooper</strong> hat bereits das 75. Lebensjahr gemeistert. Aller Eskapaden zum Trotz. Grund genug für den<strong> Hannibal-Verlag</strong>, ihm ein Buch zu widmen, das den eingängigen Namen &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; trägt. Wir von <strong>metal-heads.de </strong>haben uns mit dem Werk eingehender auseinandergesetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die harten Fakten zum Buch</h3>



<p>Wie wir es von <strong>Koch International</strong> aus Österreich gewohnt sind (<strong><a href="https://metal-heads.de/?s=Hannibal+Verlag" data-type="link" data-id="https://metal-heads.de/?s=Hannibal+Verlag">siehe bisherige Buch-Rezensionen</a></strong>), halten wir ein wertiges Hardcover-Buch im Format 27cm x 23,5cm in unseren Händen. Mit über 208 Seiten und durchgängig farbigen, teils uns noch vollkommen unbekannten Fotos in toller Auflösung kommt der Schmöker daher. Passend zum Lebensalter hat Autor<strong> Gary Graff</strong> das Buch in 75 Kapitel &#8211; genauer gesagt in 75 Sternstunden einer atemberaubenden Karriere &#8211; unterteilt. Die Übersetzung ins Deutsche durch <strong>Paul Fleischmann</strong> und<strong> Marion Ahl</strong> darf ebenfalls als äußerst gelungen bezeichnet werden (hierzu kommen wir später noch). Wortwitzig und durchweg fließend lassen sich die Kapitel lesen. Ein Wort zum Preis: für 35 € kann man &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; <strong><a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/641/wo/EX5sRrKFL1Pg2UJk6Lf1GELVXqN/0.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.1.1.0.BoxArticleTeaser.1.1.0">direkt über diesen Link hier beim Verlag</a></strong> käuflich erwerben. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Inhalt von &#8222;75 Jahre Alice Cooper&#8220;</h3>



<p>Machen wir uns nichts vor: Man kann einfach auch als Fan nicht alles über seinen Liebling wissen. Zumal, wenn man wie der Autor dieser Zeilen hier erst Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrtausends geboren ist. Wahrgenommen hat man<strong> Alice Cooper</strong> daher erst zu späteren Schulzeiten. Und dem hier vorrangig gespielten musikalische Repertoire von Herrn<strong> Vincent Damon Furnier </strong>(so sein bürgerlicher Name) aus Detroit. Also legendären Oberstufen-Feten-Hits wie &#8222;<strong>I´m Eighteen</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>School´s Out</strong>&#8220; <strong>der Alice Cooper Band</strong>, Da stört auch die nach 1.000 Radio-Durchläufen doch zu oft gehörte Power-Ballade &#8222;<strong>Poison</strong>&#8220; nicht weiter. Aber wir schweifen ab in die Musik. Dabei geht´s im Buch auch um den Menschen mit dem Alias Alice.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="276" height="320" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/75-Jahre-Alice-Cooper.jpg" alt="75 Jahre Alice Cooper" class="wp-image-179242" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/75-Jahre-Alice-Cooper.jpg 276w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/75-Jahre-Alice-Cooper-259x300.jpg 259w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Allein die Fotos&#8230;.</h3>



<p>Wer zu faul ist, sich durch 75 doppelseitige Kapitel zu lesen, dem dürfte auch schon ein Blick auf die zahlreichen, durchweg qualitativ hochwertigen Fotos reichen. Wie jetzt? Der Mann hat den Impressionistern <strong>Dalí </strong>besucht? Mit <strong>Miss Piggy</strong> von der <strong>Muppets Show </strong>abgehangen? Sich von <strong>Elvis Presley</strong> entwaffnen lassen? Mit den <strong>Bee Gees </strong>einen Film gedreht? Je mehr man in die Tiefen dieses Bild-Bands abtaucht, desto irrer und verdichteter wird die Lebensgeschichte dieses Mannes. Mal ganz abgesehen von seinen Horror- und Schock-Requisiten auf der Bühne. Angefangen vom elektrischen Stuhl bis hin zur Guillotine.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Special effects &#8211; auch im Buch</h3>



<p>Natürlich darf in diesem Nachschlage-Werk auch etwas Besonderes &#8222;versteckt&#8220; sein. So wie auf Seite 105 der herausklappbare Zeitstrahl, mit dem man das Leben von<strong> Vincent Damon Furnier </strong>ab Geburt am 4. Februar 1948 in Kurzform verfolgen kann. Bis hin zum Jahr 2021 gibt es alles Wissenswerte der 75 Buchkapitel in komprimierter Form, hier schön beidseitig bedruckt nachzuschauen. Auch eine Methode für Kurzentschlossene, sich das passende Kapitel fürs Lesen herauszusuchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stark übersetzt</h3>



<p>Wie bereits zu Beginn unserer Buchvorstellung angeteasert, überzeugt uns die deutsche Fassung der amerikanischen Originalversion aus dem vergangenen Jahr. Der Wortwitz von <strong>Paul Fleischmann</strong> und <strong>Marion Ahl </strong>ist allgegenwärtig. Ob bei den Bildbeschreibungen, im Text und sogar in den Kapitel-Titeln. So heißt der Abschnitt auf Seite 110 &#8222;<strong>Fürs Leben gezeichnet</strong>&#8220; . Und wer jetzt ohne weiterzulesen gleich bösartig denkt, hier sei die Rede von <strong>Alice Coopers</strong> markanten Gesichtszügen, wird bereits auf dem ganzseitigen Bild auf der gegenüberliegenden Seite 111 eines Besseren belehrt. Denn Kapitel 40 in &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; handelt von einer eigenen<strong> Marvel Comic </strong>Serie über den Meister und Hobby-Golfer höchstselbst. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Anekdoten im Übermaß</h3>



<p>Was in diesem Buch auffällt, ist die Detail-Treue. Da wird nicht bloß berichtet, dass der erste Plattenvertrag mit <strong>Frank Zappa </strong>zustande kam. Sondern man taucht ein in die Zeit Ende der 70er und kann sich richtig vorstellen, wie<strong> Alice Cooper </strong>in Hollywood auf der Bühne steht und sich aufgrund seiner exzessiven Show das Publikum entsetzt abwendet und in Scharen den Saal verlässt. Und <strong>Frank Zappa</strong> in der Ecke der Halle steht, genüsslich grinst und sich denkt: Das muss auch erstmal eine Band schaffen. Die nehme ich unter Vertrag. Die machen Schlagzeilen. Egal ob negative oder hoffentlich in Zukunft auch mal positive&#8230;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sind unwürdig!</h3>



<p>Natürlich wird auch dem Kniefall von <strong>Wayne Campbell</strong> und <strong>Garth Algar </strong>gegenünber <strong>Alice Cooper </strong>eine lustig bebilderte Doppelseite gewidmet (Kapitel 54). Und beim Lesen des cineastisch festgehaltenen Wortwechsels aus dem 1. Film <strong>Wayne´s World</strong> fällt auf, dass der Protagonist des ihm gewidmeten Buchs schon ein echt helles Köpfchen ist, der zu allem etwas fundiertes zu sagen hat. Irgendwie passt dieser kluge und freundliche Mensch (Mr. Nice-Guy) gar nicht zu seiner bösen Rocker-Hülle und Hits wie<strong> Feed My Frankenstein</strong>. Dafür aber nur zu gut in die Anti-Alkoholiker-Truppe der <strong>Hollywood Vampires</strong>. Auch denen wir ein Kapitel am Ende des Buchs gewidmet. In Kapitel 75 wird dann über die &#8222;<strong>Detroit Stories</strong>&#8220; berichtet und das Buch endet sehr plötzlich. Natürlich muss es dies ja zu irgendeinem Zeitpunkt. Doch das Leben von <strong>Alice Cooper</strong> ging und geht weiter (<strong><a href="https://metal-heads.de/?s=alice+cooper">nachzulesen auch bei uns</a></strong>).  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fazit</h3>



<p>Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Buch total abwechslungsreich geraten, stark bebildert und sehr launig geschrieben worden ist. Es besticht zudem durch seine inhaltliche Tiefe. Und man ist irgendwie froh, dass die riesigen <strong>Boa Constrictor</strong> Schlangen unserem <strong>Alice Cooper </strong>ebenso wenig das Leben ausgehaucht haben wie er auch sämtliche Alkohol- und Drogen-Eskapaden gut überlebt zu haben scheint. Das Leben von<strong> Alice Cooper </strong>war wirklich ein wilder Ritt, ein ständiges Auf und Ab. </p>



<p>Der Autor versteht es gekonnt, sein gesammeltes Fachwissen sprachlich sehr lebendig seiner Leserschaft zu vermitteln. Also ohne dieses doofe Gefühl, dass &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; zu sehr von Zahlen, Daten und Fakten strotzt. Und daher ist dieses Buch hier wirklich ein schönes Nachschlagewerk nicht nur für Hardcore-Fans von <strong>Alice Cooper</strong>. Sondern für jeden Musikinteressierten, der gerne liest. Und um die Frage nach der Kaufentscheidung noch zu beantworten: Ja, die 35 € lohnen sich. Unser Tipp zum Schluss: Legt den Schutzumschlag gerne beiseite. Denn das gedruckte Original-Cover des Buches wirkt weitaus spährischer.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;AC/DC &#8211; 50 Jahre&#8220; von Martin Popoff (VÖ: 23.11.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 14:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[50 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[AC DC]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
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		<category><![CDATA[Martin Pophoff]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem Hannibal-Verlag kommt rechtzeitig vor Weihnachten mit "AC/DC-50 Jahre" eine tolle Geschenkidee für unter den Baum.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aus der Rubrik &#8222;<strong>Schockt eure Eltern, lest ein Buch</strong>&#8220; präsentieren wir von <strong>metal-heads.de </strong>heute einen echten Hingucker:<strong> </strong>Den quadratisch praktischen Bilderband<strong> &#8222;AC/DC &#8211; 50 Jahre&#8220; </strong>mit 50 wichtigen Wendepunkten aus der seit 50 Jahren anhaltenden Karriere dieser großartigen australischen Hardrock-Band. Aber schön der Reihe nach.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was kann das Buch &#8222;AC/DC 50 Jahre&#8220; ?</h3>



<p>Mit 192 Seiten kommt der sehr farbintensive Bilder- und Textband daher. In vier Teile aufgesplittet, werden exakt 50 Meilensteine aus der Bandgeschichte näher beleuchtet. Thematisch geht es um Konzerte, Albumveröffentlichungen, Wechsel im Line-Up und, und, und. Ein cooles Gimmick ist der aufklappbare Mittelteil zwischen den Seiten 96 und 97. Hier findet sich ein musikalischer Zeitstrahl von <strong>AC/DC</strong> wieder. Ansonsten besticht dieses Buch durch seine Aufmachung. Irgendwie schrill und pop-up-artig illustriert. Dazwischen schwarz-weiße und unzählige Buntfotos mit allen Protagonisten. Allen voran natürlich <strong>Angus Young</strong> und <strong>Brian Johnson</strong>. Abgerundet wird der absolut vorzeigbare Schmöker durch eine umfassenden Diskografie, einen Index und den Bildnachweisen.<strong> AC/DC &#8211; 50 Jahre</strong> hat nach hinten raus quasi fast schon was Wissenschaftliches.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff-799x1200.jpg" alt="Autor Martin Popoff" class="wp-image-159434" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff-799x1200.jpg 799w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff-768x1154.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff-1022x1536.jpg 1022w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Autor-Martin-Popoff.jpg 1133w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Aus wessen Feder stammt der Bilderband?</h3>



<p>Der kanadische Musik-Journalist <strong>Martin Pophoff</strong> hat dieses tolle Buch zusammengestellt. Und dass er es kann, hat er mit seinen unzähligen Biographien aus dem Metal- und Hardrockbereich bereits mehrfach bewiesen. Aus seiner Feder stammen nämlich bereits Bücher über<strong> Led Zeppelin</strong>, <strong>Deep Purple</strong>, <strong>Black Sabbath</strong> und <strong>Rainbow</strong>. Neben seiner Tätigkeit als Buchautor verfasst Popoff regelmäßig Artikel für diverse Musik-Magazine wie den Record Collector, Goldmine und den <strong>Metal Hammer</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zurück zum Buch</h3>



<p>Die Verneigung gegenüber AC/DC gelingt mit diesem Buch. Denn den Jungs, die aus der Arbeiterklasse den Weg aus den Pubs von Sydney bis hin in jedes große Stadion der Welt geschafft haben, gebührt größter Respekt für deren musikalisches Lebenswerk bis hierhin. Tragische Punkte der Bandkarriere wie der viel zu frühe Tod des Sängers <strong>Bon Scott</strong> werden bei diesem wilden Ritt und dem steilen Weg nach Oben natürlich ebenfalls nicht ausgespart. Daher fällt unser Fazit auch ohne rosa-rote Brille rosa-rot aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Fazit: Eine echte Hardrock-Bibel</h3>



<p>Wer auf ein wertiges Hardcover-Werk in feinsten Farben steht, macht mit diesem Buch nichts falsch. Wem zudem außergewöhnliche Bandfotos sowie unzählige Memorabilien wie Abdrucke von Tour-Plakaten und Eintrittskarten wichtig sind, der macht mit dem Buch viel richtig. Und wer die australischen Hardrocker von <strong>AC/DC </strong>liebt und in den letzten 50 Jahren kennengelernt hat und sich daher vielleicht in einer der 50 Anekdoten zur Bandgeschichte in diesem Buch selbst wiederfinden wird, gehört eh zur Zielgruppe der Käufer. Wenn man dann noch schlappe 33 Euro übrig hat, sollte man sich einfach selbst beschenken. Und dieses Buch bestellen. Eine echte Hommage an eine der großartigsten &#8211; wenn nicht der größten &#8211; Hardrock-Bands aller Zeiten. <strong><a href="https://metal-heads.de/?s=AC%2FDC">AC/DC</a></strong>. Kaufen könnt ihr die Hardrock-Bibel &#8222;<strong>AC/DC &#8211; 50 Jahre</strong>&#8220; <strong><a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/641/wo/fF5QRABTi9CJ3WZWxPdTv01yTNq/0.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.1.1.0.BoxArticleTeaser.1.1.0">direkt hier beim Herausgeber</a></strong>, dem <strong>Hannibal-Verlag</strong>.</p>
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		<title>Die Geschichte von KISS &#8211; Unsere Anfangsjahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2023 08:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[ALICE COOPER]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Aucoin]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Stanley]]></category>
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		<category><![CDATA[Zunge]]></category>
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					<description><![CDATA[Der umtriebige Hannibal-Verlag hat mit der Stanley/Simmons-Biografie &#8222;Die Geschichte von KISS &#8211; Unsere Anfangsjahre&#8220; erneut ein musikalisches Schmankerl in Buchform veröffentlicht. Und wir von metal-heads.de haben es uns nicht nehmen lassen, für euch den&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der umtriebige <strong>Hannibal-Verlag</strong> hat mit der Stanley/Simmons-Biografie &#8222;<strong>Die Geschichte von KISS</strong> <strong>&#8211; Unsere Anfangsjahre</strong>&#8220; erneut ein musikalisches Schmankerl in Buchform veröffentlicht. Und wir von <strong>metal-heads.de</strong> haben es uns nicht nehmen lassen, für euch den Schmöker durchzulesen, um ihn euch hier und heute vorstellen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Geschichte von KISS</h3>



<p>Eigentlich ist die Story dieser Band ja leicht und schnell erzählt. Anfang der 70´er Jahre schminken sich ein paar Jungs ordentlich das Gesicht, ziehen sich hohe Plateau-Schuhe an und provozieren fortan mit &#8222;<strong>Rock And Roll All Nite</strong>&#8220; . Doch selbstverständlich verstecken sich auf den 576 Buchseiten weitaus mehr Informationen, als die oftmals gehörte Story vom 1. Auftritt 1973 im Popcorn-Club in New York vor drei zahlenden Zuschauern. Das Geld saß anfangs echt nicht locker und jede verdiente Kröte ging in die kostspieligen Live-Konzerte. So musste man auch mal mit 2 Dollar für 2 Tage klar kommen und sich von Brot mit Erdnussbutter ernähren. Wie umschrieb es <strong>Paul Stanley</strong> so schön?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p> &#8222;Es brachte uns nicht um. Für mich waren es Erfahrungen, auf die man eben irgendwann milde zurückblickt. Wenn du den Glauben an deinen Erfolg nicht verlierst, dann sind sie bloß Bestandteile eines Albums voller Erinnerungen&#8220; .</p><cite>(S. 324 aus &#8222;Die Geschichte von Kiss- Unsere Anfangsjahre&#8220;)</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Wer alles zu Wort kommt</h3>



<p><strong>Paul Stanley</strong> und <strong>Gene Simmons </strong>höchstselbst berichten offen und selbstkritisch, wie alles begann. Und das oftmals in Zitatform. Hierdurch wird die Bandgeschichte lebendig, denn durch die abwechselnden Kommentare fühlt man sich fast mitten im Dialog der Jungs zu bestimmten Themen aus der Bandgeschichte. Ob nun die Erzählungen über ihren Manager <strong>Bill Aucoin </strong>oder die Sache mit der legendären Zunge. Stories über Pyrotechnik fehlen ebenso wenig wie das erste Treffen mit <strong>Neil Bogart</strong>, Chef von<strong> Casablanca Records</strong>. Eine Reihe früherer Weggefährten  kommt ebenfalls zu Wort. Als da wären: <strong>Alice Cooper, Iggy Pop, Slade, Aerosmith, Black Sabbath, Mott the Hoople, The New York Dolls, The Ramones, Suzi Quatro </strong>und unzählige andere Rock-Ikonen der Zeit. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Tortenschlacht mit RUSH</h3>



<p>Die Anfangsjahre der Band hier noch einmal begleiten zu können, bereitet echten Lese-Spaß. Insbesondere deshalb, weil im letzten Jahrtausend noch nicht jede Show mechanisch durchgetaktet war. Es lief vieles spontan. Und urkomisch. So wie die Tour mit der Band<strong> Rush</strong>. </p>



<p>Ja, ihr lest richtig. Musikalisch passte es nicht 100%ig, dafür aber menschlich. Daher endete die gemeinsame Reise auch in einer gigantischen Tortenschlacht beim letzten Gig am 7. Juni 1975 in San Diego. Nachdem Kiss erst Murmeln auf die Bühne gerollt hatten, damit <strong>Alex Lifeson</strong>, <strong>Geddy Lee</strong> und <strong>Neil Peart</strong> ausrutschten, rannten<strong> Kiss </strong>schließlich auf die Bühne und schmissen den Jungs von<strong> Rush</strong> zig Torten ins Gesicht. Was<strong> Alex Lifeson </strong>im Buch wie folgt kommentiert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich musste im Anschluss meine Gitarre auseinandernehmen, um den ganzen Scheiß aus den Tonabnehmern zu kratzen.&#8220;</p><cite>(S. 400 von &#8222;Die Geschichte von Kiss &#8211; Unsere Anfangsjahre)</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Die Rache mit dem Stinkkäse</h3>



<p>Der Vollständigkeit halber sei aber noch erwähnt, dass sich <strong>Rush </strong>anschließend beim Headliner-Gig von <strong>Kiss </strong>rächten, indem sie zum einen Limburger Käse vor die Ventilatoren legten, so dass die Bühne den kompletten Gig über zum Himmel stank. Außerdem schminkten sich<strong> Rush </strong>schnell mit Kriegsbemalung, besorgten sich indianischen Kopfschmuck und schossen Gummipfeile auf Kiss und sabotierten so deren Show ebenfalls. Herrlich zu lesen, wie infantil diese großen Jungs des Rock ´n´Roll-Zirkus waren, oder wie seht ihr das?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Lied ist Programm</h3>



<p>Und so liest man sich durch diese Biografie von Paul Stanley und Gene Simmons, die Autor Ken Sharp zusammengestellt hat, und schmunzelt. Auch über Baby- und Kinderfotos der Bandmitglieder von <strong>Kiss</strong>. Und am Ende denkt man sich: Ja, die Truppe ist einfach zum Liebhaben. Daher trifft der Hit &#8222;<strong>I Was Made For Loving You</strong>&#8220; irgendwie den Nagel auf den Kopf. &nbsp;Fazit: Die Redaktion rät zum Kauf dieses Hardcover-Exemplars über eine wirklich authentische Hardrock-Legende. Mehr Infos zu<strong> Kiss </strong>findet ihr <a href="https://metal-heads.de/?s=Kiss">hier bei uns</a>, auf der <a href="https://www.kissonline.com/welcome">Homepage der Band</a> um beim herausgebenden<a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/640/wo/6i7mnWIOzC813U5OMeT1c65jXNu/8.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.7.1.0.BoxArticleSmall.1.1.0"> Buchverlag</a>!</p>
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		<item>
		<title>Gary Moore &#8211; Die offizielle Biografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 09:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Tepper]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<category><![CDATA[Gary Moore]]></category>
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		<category><![CDATA[Harry Shapiro]]></category>
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		<category><![CDATA[Wild Frontier]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste deutschsprachige Gary Moore-Biografie berichtet über einen der besten und leider zu Lebzeiten unterschätztesten Gitarristen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 7. Juli 2022 ist mit &#8222;<strong>Gary Moore &#8211; Die offizielle Biografie</strong>&#8220; erstmalig über einen der leidenschaftlichsten Gitarrenspieler aller Zeiten in deutscher Sprache eine Lektüre erschienen. Natürlich haben wir von<strong> metal-heads.de </strong>uns mit diesem Werk eingehend beschäftigt. Hier kommt unsere Buchvorstellung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gary Moore &#8211; vom Hardrocker zum Blues-Gott</h3>



<p>Die Eckdaten in Kürze: Geboren in Belfast, mit nur 58 Jahren im Jahr 2011 leider viel zu früh verstorben. <strong>Gary Moore</strong> war Mitglied von <strong>Thin Lizzy</strong>, aber auch Gründer der Bands <strong>Colosseum II </strong>und des Projekts <strong>G-Force</strong> (in Anlehnung an seinen Spitznamen &#8222;G&#8220; ). Nach genialen Solo-Alben wie dem Meisterwerk &#8222;<strong>Wild Frontier</strong>&#8220; aus dem Jahr 1987 wechselte der auf der Bühne immer als Wüterich beschriebene Hardrock-Gitarrist zum Blues-Genre. Und zeigte fortan hier seine begnadeten Gitarren-Künste.  &#8222;<strong>Still Got The Blues</strong>&#8220; wird wohl jeder Musikfan auf dieser Welt kennen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was die Leserschaft bei &#8222;Gary Moore &#8211; Die offizielle Biografie&#8220; erwartet</h3>



<p>504 prallvolle, aus dem Englischen (Das Original erschien bereits 2017) von <strong>Alan Tepper </strong>übersetzte Seiten erwarten es, entdeckt zu werden. Das Buch im Hardcover-Format ist umweltfreundlich auf leicht ergrautem Papier gedruckt und auch die Fotosammlung ist in Schwarz-Weiß gehalten. Der britische Autor<strong> Harry Shapiro</strong>, der übrigens<strong> Gary Moore </strong>nicht ein einiges Mal persönlich getroffen hat, erzählt äußert detailreich. Da er mit sehr vielen Weggefährten von <strong>Gary Moore</strong> und natürlich auch mit dessen Familie gesprochen hat, zitiert er dementsprechend viele Leute , bringt sie miteinander in Verbindung und baut Parallelen auf, wo man sie kaum vermutet hätte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">We want Moore!</h3>



<p>In diesem Buch erfährt man in 14 Kapiteln nicht nur etwas über den Aufstieg dieses &#8222;<strong>Guitar Hero</strong>&#8220; , dessen Ängste (was Flugzeugfliegen angeht) und dessen Schwächen (ja, ja, was wohl) . Natürlich gibt es auch Details wie den obigen Schlachtruf, den sich die Fans ausgedacht haben.  Die Frage, wo die grüne <strong>Les Paul Gitarre</strong> jetzt ist, wird ebenso geklärt. Hierzu kurz ausgeholt: Der Linkshänder, der zeitlebens Rechtshänder-Gitarren bediente, musste irgendwann seine geliebte 1959er Gibson Les Paul verkaufen, da ihm die Kohle ausgegangen war. Diese vom Fleetwood Mac &#8211; Gitarristen <strong>Peter Green</strong> erworbene Gitarre fand auf Umwegen jedoch einen würdigen Nachfolger. <strong>Kirk Hammett</strong> von <strong>Metallica </strong>nämlich. Ja, so klein ist die Welt der prominenten Musiker.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik aus dem Netz</h3>



<p>Um ehrlich zu sein: Diese Biografie kommt in den Buchkritiken auf Amazon und co. nicht sonderlich gut weg. Leser berichten, sie hätten sich durch die ersten 200 Seiten quälen müssen, weil diese so langweilig gewesen wären. Man würde den künstlich gestrickten Parallelen und Verbindungen zwischen den unzähligen Gesprächspartnern, deren Namen man kaum verdauen könnte, nur äußerst schwer folgen können. Außerdem würde jegliche Emotion fehlen, alles wäre viel zu nüchtern geschrieben. </p>



<p>Wir sehen dies ein wenig differenzierter. Denn es ist doch gar nichts daran auszusetzen, wenn Autor <strong>Shapiro </strong>als neutrale dritte Person Andere sehr zitatenreich über <strong>Gary Moore</strong> berichten lässt, ansonsten jedoch auf der Sachebene bleibt. Da der Autor nie mit <strong>Moore </strong>selbst gesprochen hat, ist diese Neutralität sogar zu begrüßen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Eine Biografie muss ja nicht immer im US-amerikanischen Stil mit viel Pathos und Lobhudelei daher kommen. Dem wahren Gitarrenfan reicht schon die Aufstellung der Pedals und des übrigen technischen Equipments, dem sich <strong>Garry Moore</strong> bediente. Uns persönlich fehlt es ein wenig an bunten Bildern und auch das Papier hätte gerne umweltunfreundlich Hochglanz sein können. Aber dies ist schon Jammern auf hohem Niveau. Denn für nur 30 Euro ist man mit diesem Buch gut bedient. Für jeden Guitar-Lover das ideale Weihnachtsgeschenk. Und übrigen das einzige Werk, was bisher über &#8222;G&#8220; erschienen ist. </p>



<p>Zu erwerben u.a. <strong><a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/640/wo/RT3I0lSeTw3S33SWmALj2nGrD1E/12.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.11.1.0.BoxArticleSmall.1.1.0">auf den Seiten des Hannibal-Verlags</a></strong> oder auf <a href="https://www.amazon.de/Gary-Moore-Die-offizielle-Biografie/dp/385445726X/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2BS96F0LXRGZH&amp;keywords=gary+moore&amp;qid=1668323629&amp;sprefix=gary+moore%2Caps%2C95&amp;sr=8-5">Amazon </a>sowie bestimmt auch im gut sortierten Buchhandel. </p>
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		<title>THE CURE &#8211; Dunkelbunte Jahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 08:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Ian Gittins]]></category>
		<category><![CDATA[Koch International]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Smith]]></category>
		<category><![CDATA[THE CURE - Dunkelbunte Jahre]]></category>
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					<description><![CDATA["THE CURE - Dunkelbunte Jahre" - so lautet das Buch zu der Band, die mit Hits wie "Boys Don´t Cry" Musikgeschichte geschrieben hat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir von <strong>metal-heads.de</strong> stellen euch mit &#8222;<strong>THE CURE &#8211; Dunkelbunte Jahre</strong>&#8220; das Buch zu der Band vor, die mit düster-schönen Gothic Rock- und Pophits wie  &#8222;<strong>Boys Don´t Cry</strong>&#8220; , &#8222;<strong>Lullaby</strong>&#8220; und &#8222;<strong>Friday I´m In Love</strong>&#8220; Musikgeschichte geschrieben hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Hannibal-Verlag liefert</h3>



<p>Wie schon bei den bisherigen Besuchen auf der <strong>Frankfurter Buchmesse </strong>war auch 2021 wieder Verlass auf den<strong> Hannibal-Verlag</strong>. Hatten wir in der Vergangenheit bereits das Vergnügen, Werke aus der Österreichischen<strong> Koch International/Hannibal-Gruppe</strong> wie z.B. die Biografien über <a href="https://metal-heads.de/buecher/peter-grant-ein-leben-fuer-led-zeppelin/"><strong>Peter Grant</strong> </a>(Manager von <strong>Led Zeppelin</strong>) , <a href="https://metal-heads.de/buecher/erinnerungen-an-kurt-cobain-danny-goldberg/"><strong>Nirvana</strong>-Mastermind <strong>Kurt Cobain</strong></a> oder <a href="https://metal-heads.de/buecher/die-bad-religon-story-do-what-you-want/"><strong>Bad Religion</strong></a> lesen zu dürfen, wurden wir auch in diesem Jahr an deren Messestand wieder fündig. Und zwar mit dem gebundenen Buch zu &#8222;<strong>The Cure -Dunkelbunte Jahre&#8220; </strong>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Robert Smith</h3>



<p>Sänger, Mastermind, Aushängeschild in Person &#8211; dies ist<strong> Robert Smith</strong> immer gewesen. Auch wenn das Band-Line Up häufig bis komplett wechselte: er blieb. Um die Band <strong>The Cure </strong>ranken folgerichtig zahlreiche Alkohol- und Drogen-Eskapaden. Auch Depressionen spielt im Auf und Ab der Bandkarriere eine düstere, aber große Rolle, wie Autor <strong>Ian Gittins </strong>in seinem Buch sehr einfühlsam bis deutlich herausarbeitet. Es wird nichts beschönigt. Denn <strong>Robert Smith </strong>hatte seit Anbeginn der Karriere tiefes Selbstmitleid und Desinteresse am eigenen Erfolg. Er misstraute sich immer selbst und begründete Charterfolge oft sehr selbstironisch (&#8222;Im Suff entstanden&#8220; ). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Geschichte von The Cure</h3>



<p><strong>Ian Gittins</strong> erzählt vom Beginn der musikalischen Karriere dieser Band aus dem beschaulichen Örtchen Crawley in West Sussex ab dem Jahr 1978. Natürlich tauchen in &#8222;<strong>THE CURE &#8211; Dunkelbunte Jahre</strong>&#8220; Anekdoten mit einigen Mitstreitern wie zum Beispiel den <strong>Sex Pistols</strong> auf. Zahlreiche und qualitativ äußerst hochwertige Fotos mit weiteren Künstlern wie z.B. <strong>Marilyn Manson</strong>, die <strong>Smashing Pumpkins</strong> oder den <strong>Nine Inch Nails </strong>sowie hierzu passende Geschichten runden das Ganze ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die harten Fakten zum Schluss</h3>



<p>Mit dem Kauf dieser 240 Seiten starken Biografie &#8222;<strong>THE CURE &#8211; Dunkelbunte Jahre</strong>&#8220; im DIN A4-Hardcover-Format könnt ihr nicht viel falsch machen. Erhältlich ist das Buch online beim <strong>Hannibal-Verlag</strong> zum fairen Preis von 29 €. Genau <strong><a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/640/wo/bixBU5EmRP553kCVMAG1fjzMAWg/3.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.0.1.0.BoxArticleSmall.1.1.0">hier</a></strong> kann die Geschichte der Band <strong>The Cure</strong> in den Warenkorb des Verlags gelegt werden. </p>
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		<title>Die Bad Religon Story &#8211; Do What You Want (VÖ: 18. August 2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[BAD RELIGION]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bad Religion Story]]></category>
		<category><![CDATA[Do What You Want]]></category>
		<category><![CDATA[Eddie Vedder]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Graffin]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[ISBN 978-3-85445-690-2]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Ruland]]></category>
		<category><![CDATA[Koch International GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Oozin´ahs]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Fleischmann]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl Jam]]></category>
		<category><![CDATA[Suffer]]></category>
		<category><![CDATA[The Ramones]]></category>
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					<description><![CDATA[40 Jahre sozialkritischer Punkrock - Grund genug für das Buch "Die Bad Religion Story - Do What You Want". Am 18.08.20 erscheint die Biographie im Hannibal-Verlag und wir von metal-heads.de stellen euch den Schmöker hier ausführlich vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf stolze 40 Jahre Bandgeschichte können die Polit-Punks von<strong> Bad Religion</strong> zurückblicken. Grund genug für Autor<strong> Jim Ruland</strong>, Sänger <strong>Greg Graffin</strong> und seinen Mannen ein Buch mit dem Titel &#8222;<strong>Die Bad Religion Story &#8211; Do What You Want</strong>&#8220; zu widmen. Natürlich haben wir von <strong>metal-heads.de </strong>uns eingängig mit dem Schmöker auseinandergesetzt und stellen euch die Publikation hier gerne im Detail vor. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Sozialkritik mit 3 Akkorden &#8211; Bad Religion</h3>



<p><strong>1980 gründeten</strong> Freunde in Los Angeles <a href="https://badreligion.com/">die Band Bad  Religion</a>, um ihrem Frust über das herrschende System musikalisch freien Lauf zu lassen. Allerdings hoben sich die Mannen von <strong>Bad Religion</strong> von den Punks ihrer Zeit ab. Denn ihre Texte waren anspruchvoll. Sie waren politisch und sozialkritisch. Dazu religiös bis philosophisch und später oftmals wissenschaftlich sowie literarisch.<strong> Bad Religion</strong> prägten zudem einen eigenen Begriff für den Hintergrundgesang. Denn Duzende background vocals wie &#8222;Uuuhs&#8220; und &#8222;Aaahs&#8220; wurden zu &#8222;Oozin´ahs&#8220; umbenannt und sind heute ein fester Begriff in der Musikwelt. Just diese &#8222;Oozin´ahs&#8220; erzeugten stets Ohrwurmcharakter in den melodischen, selten länger als 2 Minuten dauernden Hardcore-Songs, ursprünglich gemacht für Surfer und Skater der Westcoast Kaliforniens. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Oozin´ahs gehören zur Bad Religion Story</h3>



<p>Titel wie &#8222;<strong>21st Century Digital Boy</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Sanity</strong>&#8220; sind auch heute noch Meilensteine des melodischen Punks und durften in den 80er und 90er Jahren in keiner guten Independent Disco fehlen. Jährliche Europatourneen brachten <strong>Bad Religion</strong> schnell eine große und treue Fangemeinde ein. Auch der Autor dieser Zeilen verbindet mit der Band viele gute Erinnerungen. Und die Erkenntnis, dass ihm<strong> Greg Graffin</strong> mehr englische Vokabeln beigebracht hat als seine Fremdsprachen-Lehrer in neun Schuljahren! <strong>Bad Religion</strong> prägten aber nicht nur das Englisch-Vokabular unseres Kollegen, sondern hatten auch entscheidenden Einfluss auf viele spätere Weltstars wie <strong>Nirvana, Green Day und Linkin Park</strong>. Aber bevor wir hier abschweifen, kommen wir lieber zur heutigen Buchvorstellung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="232" height="327" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/516zuwwBXML._AC_UY327_QL65_.jpg" alt="Do What You Want - Bad Religion mit Jim Ruland" class="wp-image-99087" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/516zuwwBXML._AC_UY327_QL65_.jpg 232w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/516zuwwBXML._AC_UY327_QL65_-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Buchcheck: Die Bad Religion Story</h3>



<p>Der Wälzer musste erst einmal ausführlich studiert werden. Viele neue, unbekannte Fakten bereiteten beim Lesen hierbei große Freude. Wie überhaupt die Art, eine Band-Biographie inhaltlich derart dicht und lebendig zu verfassen, sehr viel Freude bereitete. Der Autor nutzte nämlich häufig das Instrument der wörtlichen Rede. Die vielen Gesprächs-Zitate lockern den irren Wust an Informationen unheimlich auf. Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher ist der Schmöker wirklich gut in einem Rutsch runterzulesen Nach der letzten Seite weiß man einfach (fast) alles über <strong>Bad Religion</strong>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Achtung: Spoiler-Alarm</h3>



<p>Wer immer schon in Erfahrung bringen wollte, wo Sänger Greg einen Band-Roadie namens <strong>Eddie Vedder</strong> das erste Mal traf (es war im Winter 1989 und der spätere <strong>Pearl Jam</strong>-Sänger arbeitete für die Buzzcocks), wieviele Schlagzeuger <strong>Bad Religion</strong> insgesamt verschlissen hat (acht), wer Besuch von der Polizei nachts daheim (Jay) oder in der Highschool (Greg) bekommen hat oder wie die Auszeichnung hieß, die nur einem Studenten in den USA pro Jahr verliehen wurde, die 1989 <strong>Greg Graffin </strong>erhielt (der Bryan Patterson Prize), der liegt mit diesem Buch goldrichtig. Doch alle 27 Kapitel sind eine Quell der Inspiration, des Frusts und der Begeisterung. Man erfährt soviel über die ersten Proben und Instrumente (ja, auch ein Synthesizer spielt da eine entscheidene Rolle), aber auch über das Studium der Geologie und, und, und. Die Aufzählung könnte endlos so weiter gehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die besten Fans der Welt</h3>



<p>Machten <strong>Bad Religion </strong>mit ihrer Suffer-Tour in den USA noch ein sattes Minus, stellten die Polit-Punks bei der ersten Europa-Tour schnell fest, dass die Leute in Deutschland &#8222;zu den besten Fans auf der ganzen Welt&#8220; gehören (Seite 137). Wundert uns von <strong>metal-heads.de</strong> jetzt nicht wirklich. Aber es gibt viel mehr zu entdecken. Von der Bandgründung in der heißen Garage über Drogenmissbrauch, Trennungen, Wiedervereinigungen &#8211; beides mit dem Namen Brett Gurewitz verbunden &#8211; bis hin zu Ruhm. Natürlich dürfen Herz und Schmerz nicht fehlen. Wir wollen hier aber wirklich nicht zu viel und schon gar nicht alles verraten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Der österreichische <strong>Hannibal-Verlag</strong> ist unserem Chefredakteur bereits anlässlich der <strong>Frankfurter Buchmesse 2019</strong> wohlwollend aufgefallen. Wiederholt bewies die Buchschmiede nämlich ein gutes Auge für interessante Autobiographien aus dem Amerikanischen. Im letzten Jahr haben wir von <strong>metal-heads.de</strong> euch hier bereits <a href="https://metal-heads.de/buecher/erinnerungen-an-kurt-cobain-danny-goldberg/">das Buch &#8222;Erinnerungen an <strong>Kurt Cobain</strong>&#8220; </a>vorgestellt. Nun folgt mit der Biographie über <strong>Bad Religion </strong>der nächste &#8211; durchaus gelungene &#8211; Streich. Autor <strong>Jim Ruland </strong>als Punkexperte und Romanautor (&#8222;Forest of Fortune&#8220;) hat die Band wunderbar charakterisiert. 352 lebendige Seiten Text und 32 Seiten seltene Bandplakate und Fotos aus den ersten Jahren der Band &#8211; passenderweise in schwarz-weiß gehalten &#8211; runden die durchaus beachtliche Karriere der Westcoast-Punks von <strong>Bad Religion </strong>auf geniale Weise ab. Der Preis von nur 25 € erleichtert aus Sicht der <strong>metal-heads</strong>-Redaktion die Kaufentscheidung ebenfalls wesentlich.  Dafür bekommt man heute ja noch nicht mal eine Flasche Glenmorangie!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Do What You Want &#8211; trotzdem hier noch zwei heiße Tipps</h3>



<p>Daher stürmt in die kleinen Buchläden vor Ort, supportet your local book dealer und ordert euch die von<strong> Paul Fleischmann</strong> übersetzte Version von &#8222;<strong>Die Bad Religion Story &#8211; Do What You Want</strong>.&#8220; Es lohnt sich! PS: für alle Zahlenfreaks und Exit-Spieler unter euch hier noch eine geheime Botschaft: &#8222;<strong> ISBN 978-3-85445-690-2</strong>&#8222;&#8230; </p>



<p>Und ein letzter Tipp: werdende Musiker unter unseren Lesern sollten die gleiche Herangehensweise wählen wie damals die blutjungen Außenseiter-Punks Greg, Brett und co. getreu deren Motto: &#8222;Was die<strong> Ramones </strong>da machen, das können wir auch!&#8220;</p>
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		<title>Erinnerungen an Kurt Cobain &#8211; Danny Goldberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 16:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Axl Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Courtney Love]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Goldberg]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Grohl]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen an Kurt Cobain]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Guns N‘ Roses]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[HBO]]></category>
		<category><![CDATA[Krist Novoselics]]></category>
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		<category><![CDATA[Nirvana]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Djawadi]]></category>
		<category><![CDATA[Westworld]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Abschluss unserer kleinen Musikliteratur-Vorstellung von der Frankfurter Buchmesse 2019 möchten wir euch heute die beim Hannibal-Verlag erschienene Biographie &#8222;Erinnerungen an Kurt Cobain&#8220; von Danny Goldberg vorstellen. Aus der Perspektive des Musikmanagers von Nirvana&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss unserer kleinen Musikliteratur-Vorstellung von der<a href="https://metal-heads.de/?s=frankfurter+buchmesse+2019"><strong> Frankfurter Buchmesse 2019</strong></a> möchten wir euch heute die beim<strong> Hannibal-Verlag</strong> erschienene Biographie &#8222;<strong>Erinnerungen an Kurt Cobain</strong>&#8220; von <strong>Danny Goldberg</strong> vorstellen.</p>
<h3>Aus der Perspektive des Musikmanagers von Nirvana</h3>
<p>Ganz ehrlich: ich musste die 296 Seiten zweimal lesen. Erst dann hatte ich richtig verstanden, was der Autor <strong>Danny Goldberg</strong>&#8211; der 1991 zum Manager und Freund von <strong>Nirvana</strong> aufstieg und uns daher nur von den letzten vier gemeinsamen Jahren berichtet &#8211; uns da mit auf den Weg geben will.</p>
<h3>Das Buch als Zeitmaschine</h3>
<p>Es gibt einige Schmankerl und Neuigkeiten in dieser Biographie. Von der Rivalität zu <strong>Pearl Jam</strong> war mir zuvor nichts bekannt. Gut, ich war damals 16 Jahre alt, als ich mich unersterblich in die Musik von <strong>Nirvana</strong> verliebte. Daher wusste ich seinerzeit auch nichts davon, dass <strong>Axl Rose</strong> von den <strong>Guns n´Roses</strong> immer von Bodyguards umgeben war. Einmal hat Axl die Ehefrau von <strong>Kurt Cobain</strong> übel beleidigt und beide massiv bedroht. Hoch ging es her in den seeligen 90´er Jahren des vergangenen Jahrtausends. Dahingehend ist dieses Buch eine tolle Zeitmaschine.</p>
<h3>Kreativ-Künstler Kurt Cobain</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-87360" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/81iOuHvJehL._AC_UY327_QL65_ML3_-194x300.jpg" alt="Erinnerungen an Kurt Cobain" width="194" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/81iOuHvJehL._AC_UY327_QL65_ML3_-194x300.jpg 194w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/81iOuHvJehL._AC_UY327_QL65_ML3_.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" />Was ich vom Hörensagen bereits wußte, kommt in dieser Biographie nicht zu kurz. Dem leidigen Drogenkonsum widmet Goldberg entsprechend viel Platz im Buch, wie auch die Sucht leider viel zu viel Platz in der viel zu kurzen Lebenszeit des Sängers eingenommen hat. Der Autor versucht auch, die ambivalente Beziehung von Kurts Frau <strong>Courtney Love</strong> zur Presse und zum Rest der Band herauszuarbeiten. Nicht neu ist der Großteil der Charakterdarstellung des Frontmanns dieser großartigen Band: ein zerbrechlicher Typ, launenhaft, schüchtern, unsicher. Aber auch sehr großzügig gegenüber alten Freunden. Für mich neu jedoch ist das kaufmännische Kalkül von <strong>Kurt Cobain</strong>. Er wollte den Erfolg, er interessierte sich am Ende doch ein wenig auch für das Geld, er war der Drehbuchautor jedes Videos der Band, der Gestalter jeden Plattencovers. Ein passionierter Maler.<strong> Kurt Cobain</strong> &#8211; ein kreativer Künstler auf vielen Ebenen.</p>
<h3>Was mir am Buch gefällt</h3>
<p>Es ist toll, 25 Jahre nach dem Freitod dieses Phänomens von jemandem aus dem ganz persönlichen Umfeld zu lesen, was damals alles wirklich und in chronologischer Reihenfolge mit und um <strong>Kurt Cobain</strong> passierte und was teilweise in ihm vorgegangen sein mag. Goldberg ist kein Journalist, er arbeitet nicht auf Zuruf irgendwelche Geschichten ein, sondern ruft eigene Erinnerungen mit und um <strong>Kurt Cobain</strong> ab. Dass er sich anderer Biographien und Konzertmitschnitte bedient, wie das Quellenverzeichnis offenbart, macht den Inhalt dieses Buches nur noch glaubhafter. Dass in der Danksagung zwar die Witwe sowie der damalige Bassist der Band, <strong>Krist Novoselics</strong>, namentlich genannt werden, nicht aber Drummer <strong>Dave Grohl</strong>, das sagt auch etwas aus. Der Manager hatte nicht zu allen Nirvana-Bandmitgliedern dieselbe Bindung und stieß nicht bei allen Menschen in seinem Arbeitsumfeld auf bedingungslose Gegenliebe. Das Vertrauen von <strong>Kurt Cobain</strong> genoss er aber und dies bleibt nicht selten unerwähnt.</p>
<h3>Was mich am Buch stört</h3>
<p>Warum ich das Buch zweimal lesen musste? Es fällt einfach sehr schwer, den komplizierten Erzählstukturen Goldbergs zu folgen. Oft &#8222;verzettelt&#8220; man sich aufgrund der Schachtelsätze und ausführlicher Beschreibungen schnell in einem Dutzend fremder Namen. Wer war jetzt wer bei Gold Mountain Entertainment, wer bei Geffen Records und wer bei Atlantic? Wie hieß jetzt der europäische Tourmanager noch gleich? In welcher Seattle-Band spielte dieser alte Freund noch mal und gab es jetzt mehrere Drogenberater und Ärzte? Will Goldberg für seine inzwischen erwachsene Tochter ein paar schöne Momente für die Ewigkeit festhalten, wenn er mehrfach davon berichtet, dass Kurt die Tochter Goldbergs so lieb hatte, mit ihr spielte oder kurz telefonierte? Oder wären diese Randgeschichten entbehrlich gewesen und man hätte den Menschen Kurt Cobain nach dieser Lektüre auch so besser verstanden?</p>
<h3>Danny Goldberg und das Geld</h3>
<p>Goldberg verteidigt keineswegs den schändlichen Drogenkonsum von <strong>Kurt Cobain</strong>. Vielmehr beichtet er, selbst einmal Drogen konsumiert zu haben. Aber er versucht, den Mix aus Magenbeschwerden und Drogenproblemen, aus Depressionen und plötzlichem Weltruhm in einer gewissen Weise  in Einklang zu bringen mit der sich für diesen genialen Künstler zu schnell drehenden Welt. Was seinerzeit in rasender Geschwindigkeit alles auf <strong>Kurt Cobain</strong> einströmte (Erfolg, Frau, Kind) und das Leben eines einfachen Jungen aus Aberdeen komplett auf den Kopf stellte, arbeitet Goldberg hervorragend heraus. Wer mit Finanzen zu tun hat, den wird es erfreuen, dass Goldberg mit konkreten Zahlen hantiert. Wieviel Millionen US-Dollar Vorschuss die Plattenfirma zahlte, wie hoch die Gage für bestimmte Auftritte war &#8211; dies alles steht in diesem Buch.</p>
<h3>Über MTV, Seattle Sound und R.E.M.</h3>
<p>Wie wichtig Kurt die Außenwirkung seiner Band in den Medien (Stichwort: <strong>MTV</strong>) war &#8211; seine Eitelkeit und (unbegründete) Angst in dieser Sache &#8211; dies ist ein für mich neuer, unbekannter Charakterzug des Frontmanns. Auch die Tatsache, dass <strong>Nirvana</strong> gar nicht Vorreiter des &#8222;<strong>Seattle Sounds&#8220;</strong> sein wollten (und diesen Medien-Begriff verabscheuten), war mir neu. Kurt hatte Visionen &#8211; er wollte Punk und Mainstream zugleich sein. Er feilschte mit seinen Bandmitgliedern um die Aufteilung der Tantiemen. Hätte er länger gelebt, wäre das 4. Studioalbum von <strong>Nirvana</strong> wohl ein Akustik-Werk mit Gastsängern wie <strong>R.E.M.</strong>-Frontman<strong> Michael Stipe</strong> geworden. Dies und noch viel mehr gibt es seit April 2019 in &#8222;<strong>Erinnerungen an Kurt Cobain</strong>&#8220; von <strong>Danny Goldberg</strong> nachzulesen.</p>
<h3>Was hat Ramin Djawadi in diesem Buch zu suchen?</h3>
<p>Auf Seite 285 berichtet der Autor über das musikalische Vermächtnis Kurt Cobains. Ein Beispiel in dessen Aufzählung, dass die Musik von Kurt Cobain weiterlebt, ist das von Goldberg genannte instrumentale Klavierarragement im<strong> HBO</strong>-Trailer zur 2. Staffel der Serie &#8222;<strong>Westworld</strong>&#8220; aus März 2018. Arrangiert hat die Melodie des Songs &#8222;<strong>Heart-Shaped Box</strong>&#8220; ein gewisser Komponist namens <strong>Ramin Djawadi</strong> aus unserer schönen Stadt Duisburg und Ramin wird im Buch sogar zitiert. Was er sagt? Das müsst ihr selbst nachlesen&#8230;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mein Gesamturteil: das Buch ist &#8211; ob des traurigen Ausgangs &#8211; mitunter schwere Kost und der Autor verliert sich manchmal in zu langen Detail-Beschreibungen. Gleichwohl ist das Werk für jeden <strong>Nirvana</strong>-Fan absolut lesenswert. Wer sich nun in Erinnerungen verlieren will: <a href="https://www.nirvana.com/">hier geht es zur offiziellen Webseite</a> der Band mit einer wehmütigen Timeline auf der Grundseite ganz unten. Ich höre jetzt weiter den Song &#8222;<strong>Lithium</strong>&#8230;&#8220;</p>
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