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	<title>The Blue Poets &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Interview mit Felix Dehmel (drums)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Patlansky]]></category>
		<category><![CDATA[David Grabowski]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Leon Gurvitch]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Penman]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Men]]></category>
		<category><![CDATA[Stu Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab heute werde ich in lockerer Folge Interviews präsentieren, die ich mit Schlagzeugern geführt habe, die aus ganz unterschiedlichen Gründen mein Interesse geweckt haben. Den Anfang macht Felix Dehmel, den ich als Drummer bei&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab heute werde ich in
lockerer Folge Interviews präsentieren, die ich mit Schlagzeugern geführt habe,
die aus ganz unterschiedlichen Gründen mein Interesse geweckt haben. </p>



<p>Den Anfang macht <strong>Felix Dehmel</strong>, den ich als Drummer bei THE BLUE POETS (Weiteres <a href="https://metal-heads.de/reviews/the-blue-poets-all-it-takes-voe-13-9-19/">Hier</a> und <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/">dort</a>) und ROCKET MEN (<a href="https://metal-heads.de/reviews/rocket-men-twerk-travel-in-space-bereits-veroeffentlicht/">Review</a>) kennengelernt habe. Er hat außerdem mit <strong>Dan Patlansky</strong> sowie mit   <strong>Leon Gurvitch</strong>, dem DAVID GRABOWSKI QUARTETT  und <strong>Matt Penman</strong> gespielt. D.h. er spannt einen weiten musikalischen Bogen vom Blues zum Jazz – ob nun intergalaktisch wie bei den ROCKET MEN oder eher symphonisch bei Leon Gurvitchs <strong>Gershwin &#8211; Gala</strong>. Zur Zeit ist Felix Dehmel mit <strong>Stu Hamm</strong> (dem Bassisten von u.a. Joe Satriani und Steve Vai) auf Tour.</p>



<p>Und hier also das Interview, bei
dem Felix ausführliche interessante, amüsante und aufschlussreiche Antworten gegeben
hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 5" class="wp-image-91228" width="253" height="381" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-5.jpg 1066w" sizes="(max-width: 253px) 100vw, 253px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Früh übt sich….</h3>



<p><strong>Wenn ich mich richtig
erinnere, spielst du seit deinem 5. Lebensjahr Schlagzeug. Wie ist es dazu
gekommen? (Ein Schlagzeug findet sich ja seltener in einem Haushalt als eine
Flöte oder Gitarre </strong>…)</p>



<p>Das ist richtig. In meinem Fall habe ich tatsächlich erst mit privaten Unterrichtsstunden angefangen, habe aber dann ca. ein halbes Jahr später ein Schlagzeug bekommen.<br>Es war tatsächlich der klassische Weg. Ich habe als Kind auf Töpfen und Pfannen und sonstigen Haushaltsgeräten rumgehauen. Da lag es irgendwie nahe. Hinzu kam, dass mein Vater Gitarrist ist und in mehreren Bands gespielt hat. Ich glaube, es war ein bisschen auch sein Plan, sich einen Schlagzeuger ranzuziehen.</p>



<p><strong>Was dann ja auch gelungen
ist. Was hat dich eigentlich an dem Instrument so begeistert? Hat sich bis
heute daran etwas geändert?</strong></p>



<p>Ich glaube, sofern ich das noch erinnere, dass das Wilde und Animalische der Grund war. Auf Dingen rumzuhauen wirkt ja erst einmal extrem spaßig. Was es natürlich auch ist.<br>Heutzutage fasziniert mich das tatsächlich immer noch. Es hat etwas sehr Meditatives und Befreiendes. Außerdem kann man sehr gut Aggressionen abbauen. Es sind natürlich noch ein paar Aspekte hinzugekommen über die Jahre, die hauptsächlich musikalischer Natur sind. Das Bindeglied und die Basis zu sein ist ein sehr anspruchsvoller Job. Das wird sehr häufig unterschätzt.</p>



<p><strong>Seit wann hast du
Unterricht erhalten?</strong></p>



<p>Ich habe mit 5 Jahren
angefangen, Unterricht zu nehmen. Das hat sich dann im Prinzip bis 18
durchgezogen, bis ich zum Studium nach New York City gegangen bin.</p>



<p><strong>Hast du auch noch ein
anderes Instrument gelernt?</strong></p>



<p>Ja, Klavier. Das war
tatsächlich ein Pflichtfach während des Studiums. Ich hatte aber schon ein paar
Jahre vorher angefangen, aus reinem Interesse. Allerdings muss ich zu meiner
Schande gestehen, dass ich nicht ansatzweise so viel Klavier spiele, wie ich
eigentlich will oder sollte.</p>



<p><strong>Du hast dann ja schon früh
in deiner Heimatstadt Hamburg in verschiedenen Projekten gespielt. Hattest du
auch eine eigene Band?</strong></p>



<p>Ich hatte noch nie wirklich eine eigene Band. Ich war zu meiner Schulzeit in mehreren „Schulbands“ unterwegs, was super war und tierisch viel Spaß gemacht hat. Erste Erfahrungen hatte ich allerdings schon viel früher gesammelt, da ich seit meinem 7. Lebensjahr in der Band meines Vaters mitspielte. Zu Anfang noch als Ersatz bzw. aus reinem Spaß. Später wurde dann eine „Festanstellung“ daraus (lacht).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 4" class="wp-image-91227" width="248" height="372" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-4.jpg 1066w" sizes="(max-width: 248px) 100vw, 248px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Hobby oder Beruf? </h3>



<p><strong>Wann und woran hast du
gemerkt, dass aus dem Schlagzeugspiel mehr als ein Hobby werden könnte?</strong></p>



<p>Das war so mit 14/15 ungefähr. Ich hatte schon damals sehr viel Musik gehört und mich mit Musik beschäftigt. Irgendwann habe ich dann realisiert, dass man das beruflich machen kann. Ab da war es um mich geschehen. Großen Einfluss hatte natürlich mein Lehrer Markus Grosse. [Markus Grosse hat auch ein Studio für Drum-Recording]<br>Er war für mich immer ein Vorbild und eine Bezugsperson. Glücklicherweise sind wir immer noch sehr gute Freunde. Durch ihn habe ich außerdem sehr früh viele Berührungspunkte mit der Szene und dem Schlagzeugerdasein gehabt.</p>



<p><strong>Hast du dich über den
Unterricht und Konzerte hinaus noch weiter mit dem Schlagzeugspiel beschäftigt?</strong></p>



<p>Ich war schon immer irgendwie ein ziemlicher Nerd was das betrifft. Ich habe z.B. sehr viel Zeit damit verbracht, Drumsoli auf Youtube zu gucken oder Equipment/Produkt Videos zu gucken. Die Schlagzug-Welt war für mich schon immer höchst faszinierend. Das hat sich bis heute eher noch verstärkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Selbstmotivation,
Rockstar-Ambitionen und Fortschritt</h3>



<p><strong>Du bist 2012 nach New York
gegangen, um Schlagzeug zu studieren. Dabei hast du ein Spektrum von Jazz über
elektronische Musik und Rock bis hin zu Aspekten der Produktion kennengelernt.
Was war für deine heutige Arbeit als freiberuflicher Musiker besonders wichtig?</strong></p>



<p>Das ist eine schwierige
Frage. Im Prinzip hat alles, was ich im Studium gelernt habe, mehr oder weniger
seine Berechtigung. Egal, ob die Dinge technischer oder konzeptioneller Natur
sind.</p>



<p>Wenn ich mich aber auf eine Sache beschränken müsste, würde ich sagen, dass das Wichtigste, was ich im Studium gelernt habe, die Selbstmotivation ist.<br>Sein eigener Lehrer und größter Kritiker zu sein. Ich denke, dass das definitiv eine der wichtigsten Eigenschaften ist, die man erlernen kann. Sich ständig erneut selbst zu motivieren, zu versuchen das Beste aus sich herauszuholen und ohne Wertigkeit zu analysieren. Mit der Einstellung werden Musik und Kunst zu einem Lebensprojekt und du wirst niemals müde morgens aufzustehen.</p>



<p><strong>Welche Vorstellungen
hattest du damals vom Beruf des Musikers? Was hat sich im Laufe der Zeit
verändert?</strong></p>



<p>Meine Vorstellungen des Berufsmusikers waren eigentlich immer relativ realistisch. Mir war schon immer klar, dass die Millionen eher nicht in Aussicht sind. Auch wenn man natürlich träumen darf. Ich wusste schon früh, was zu dem Berufsfeld dazugehört und worauf man achten muss, da ich mein Leben lang mit Berufsmusikern zu tun hatte. Dass also Sex, Drugs &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll nicht wirklich involviert sind, war relativ schnell abzusehen.<br>Im Studium wurde das mehr und mehr ersichtlich. Der Fokus verschob sich eher noch mehr weg vom „Rockstar-Tum“ hin zum Realismus. Mir wurde klar, dass ohne extrem viel Arbeit, Mühe und Fleiß das ganze Projekt nicht realisiert werden kann. Das hat seitdem eigentlich mein Leben bestimmt.</p>



<p><strong>Du hast das Studium mit
Bestnote abgeschlossen. Was muss man eigentlich alles machen und können, um
einen guten Abschluss zu bekommen?</strong></p>



<p>Das ist selbstverständlich von Uni zu Uni abhängig und genauso von Lehrer zu Lehrer. Ich glaube aber, dass das Hauptziel der Fortschritt ist. Es wird ja im Endeffekt dein Vorankommen bewertet. Also wie groß dein Fortschritt gemessen an einem bestimmten Zeitraum ist. Unabhängig davon musst du natürlich gut spielen können und das bei einem Abschlusskonzert unter Beweis stellen. Hinzu kommen dann noch die ganzen Prüfungen, die du ablegst. Wie die Prüfungen aussehen, hängt vom Instrument ab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 2" class="wp-image-91225" width="252" height="377" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-2.jpg 1066w" sizes="(max-width: 252px) 100vw, 252px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Üben: Meditation und
Selbsterhaltung</h3>



<p><strong>Du wolltest ja im
Anschluss eigentlich noch in Deutschland studieren, um auch hier einen
Abschluss zu machen. Was hat dazu beigetragen, dass du dieses Ziel nicht
weiterverfolgt hast? Ist es heute für dich von Nachteil?</strong></p>



<p>Das ist schnell erklärt.
Meine Credits wurden nicht anerkannt. Ich wollte mir die Zeit in New York City
anrechnen lassen, um dann in Deutschland nicht von vorne beginnen zu müssen.
Das ging aber offensichtlich nicht. Also waren meine Optionen relativ erschöpft.
Da habe ich beschlossen, dass ich das dann eben alleine mache, was für mich
keineswegs einen Nachteil darstellt heutzutage. Eher im Gegenteil. Ich genieße
eine relativ schöne, distanzierte Position zu den Lehrinstitutionen, was mir
persönlich gut gefällt. Manchmal ist es gut, der Außenseiter zu sein.</p>



<p><strong>Wie lange/oft übst du
eigentlich? Welche Rolle spielt ‚Üben‘ für dich? Hast du ein eigenes
Übungssystem? </strong></p>



<p>Ich übe jeden Tag. Mal mehr, mal weniger. Ich versuche so viel zu üben, wie ich kann. Der Grund dafür ist einfach: ich tue es aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Musik &#8211; und speziell natürlich das Schlagzeug &#8211; sind für mich zu einem so großen Bestandsteil meines Lebens geworden, dass ich ohne regelmäßiges Spielen wahrscheinlich verrückt werden würde.<br>Natürlich muss ich auch relativ viel üben, um kommende Projekte, bzw. Auftritte vorzubereiten. Das nimmt natürlich auch Zeit in Anspruch. <br>Aber generell ist das Üben für mich tatsächlich eher eine Art der Meditation. Ich baue Stress dabei ab und kann mich entspannen. Daher war es für mich auch nie wirklich eine anstrengende Aufgabe, mich zum Üben zu bewegen, auch dann, wenn ich mal keine Lust habe. Es ist eher eine Lebenseinstellung, wenn man so will. </p>



<p><strong>Wie wichtig sind
Motivation und Disziplin?</strong></p>



<p>Natürlich gehören auch
Motivation und Disziplin dazu. Das sind Eigenschaften, ohne die man als
freiberuflicher Musiker wahrscheinlich nicht überleben kann. Es ist
anstrengend. Sehr sogar. Sein eigener Chef zu sein und sich selbst zu
motivieren ist eine Kunst, die leider dazugehört.</p>



<p><strong>Eine Frage, die sich aus verschiedenen Diskussionen ergeben hat: Wie wichtig ist es eigentlich (allgemein und speziell für dich) vom Blatt spielen zu können?</strong></p>



<p>Das kommt darauf an, was man machen möchte.<br>Eigentlich ist es längst nicht mehr so wichtig wie früher. Viele Profimusiker können keine Noten lesen und spielen unfassbar gut.<br>Ich persönlich sehe es eher als Hilfsmittel. Stell dir vor, du müsstest einen Text in einem Sachbuch auswendig lernen. Wenn du ihn nicht selbst lesen kannst, bist du darauf angewiesen, dass jemand anderes dir den Text vorliest, damit du ihn auswendig lernen kannst. Was ja auch funktioniert, aber wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als wenn du es alleine machen kannst.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-800x1200.jpg" alt="felix dehmel 3" class="wp-image-91226" width="255" height="383" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-768x1153.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-600x901.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3-1023x1536.jpg 1023w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-3.jpg 1066w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Das Equipment, der Klang und
die schönste Art, Geld auszugeben</h3>



<p><strong>Nach welchen Kriterien
stellst du dein Drum-Set zusammen? Variierst du das je nachdem, mit wem/welche
Musik du spielst? Welche Rolle spielt grundsätzlich das Equipment?</strong></p>



<p>Gute Frage. Im Prinzip ist das einfach. Der Grundaufbau ist ja in der Regel gleich. Ich spiele allerdings andere Kesselgrößen, andere Becken, andere Felle, andere Stimmungen abhängig von der Musik. Im Jazz will ich z.B. keinen lauten Rocksound und im Rock keinen hohen, obertonreichen Jazzklang.<br>Um das abdecken zu können, brauchst du erstmal mehr Equipment als jemand, der sich auf eine Stilistik beschränkt. Aber der Prozess ist tatsächlich sehr spannend. Seine Stimme in vielen, verschiedenen Arten der Musik zu finden macht unglaublich viel Spaß. Daher spielt Equipment eine sehr große Rolle.<br>Außerdem ist es die schönste Art Geld auszugeben.</p>



<p><strong>Auf deinem rechten Arm
hast du eine Tätowierung mit der Grundfigur „RLRR“. Was hat es damit auf sich?</strong></p>



<p>Haha, ja. Das ist ein
Rudiment. Der Paradiddle. R steht für Rechts und L für Links. Das ist eines der
ersten Rudimente, die du als Drummer lernst und damit meine Hommage an das
Schlagzeug. Daher auch das Tattoo.</p>



<p><strong>Gibt es einen Rhythmus, eine
Figur oder einen (unregelmäßigen) Takt, der dir besonders gefällt?</strong></p>



<p>Viel zu viele leider. Ich tue
mich da wahnsinnig schwer mich festzulegen. Daher lasse ich es lieber (lacht).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Kunst des Schlagzeugspiels:
Geschichten erzählen</h3>



<p><strong>Für mich ist ein Aspekt,
der großen Einfluss darauf hat, ob mir ein Drummer gefällt oder nicht, in
welcher Weise – und wie oft &#8211; er die Hi-Hat anspielt. Worauf achtest du bei
anderen Drummern? Was ist für dich das wichtigste Merkmal eines Drummers? Woran
erkennst du jemand wieder? (Liegt es an der Dynamik, dem Groove…?)</strong></p>



<p>Das ist für mich eigentlich
das Gleiche wie bei allen anderen Instrumentalisten oder Sängern auch. Mir geht
es primär darum, ob ich das Gefühl bekomme, dass mit Emotionen gespielt wird.
Technik oder Geschwindigkeit sind mir persönlich eigentlich relativ egal. Viel
wichtiger ist, dass es sich gut anfühlt und Freude macht. Sowohl dem Publikum als
auch dem Musiker. Wenn das bei mir ankommt, bin ich Fan.</p>



<p>Der Wiedererkennungswert
liegt, meines Erachtens, tatsächlich in einer Kombination aus vielen Dingen.
Dynamik und Groove auf jeden Fall, aber auch sowas wie die Wahl des Equipments
(Drums/Becken/Felle/Sticks), das Tuning, die Intensität, die technische
Versiertheit, der Habitus beim Spielen, die musikalischen Einflüsse, und noch
so viel mehr. Zählt man alles zusammen bekommt man eine einzigartige
Kombination verschiedenster Aspekte.</p>



<p><strong>Es gibt Drummer, die
komplizierte Ostinato-Patterns spielen, wahnsinnig schnell sind und dabei über
eine – zumindest für mich – erstaunliche Unabhängigkeit zwischen Händen und
Füßen verfügen. Was denkst du darüber?</strong></p>



<p>Es ist beachtlich, keine Frage. Definitiv auch etwas, das mich interessiert. <br>Man erkennt unmittelbar, wie viel Zeit und Arbeit die Person investiert hat. Das allein gehört, meiner Meinung nach, schon mal respektiert. Ob man es dann mag oder nicht, ist eine völlig andere Frage. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.<br>Ich persönlich finde die ganze Materie höchst faszinierend, da es eine weiter Art des Schlagzeugspielens darstellt, die vielleicht etwas unkonventioneller ist und nichts mit dem klassischen Ansatz zu tun hat. Es gehört eben dazu und hat absolut seine Daseinsberechtigung und hat sehr maßgeblich zur Entwicklung des Instruments beigetragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-1200x800.jpg" alt="felix dehmel 1" class="wp-image-91224" width="336" height="224" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1-1536x1023.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/felix-dehmel-1.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /></figure></div>



<p><strong>Wenn du ein ausgedehntes
Solo spielst (wie z.B. bei den THE BLUE POETS &#8211; Shows) – willst du dann auch
zeigen, was du kannst?</strong></p>



<p>Mal mehr mal weniger. Solieren ist ein sensibles Thema. Man offenbart sich ja dem Zuhörer und ist ja quasi nackt. Das kann sehr beängstigend sein. Ich persönlich improvisiere jedes Solo, das ich spiele.<br>In den meisten Fällen versuche ich, mich einfach nur treiben zu lassen und eine Geschichte zu erzählen. Meistens kommen dabei dann auch die Feuerwerkskörper mit, aber wenn nicht, ist das auch in Ordnung.<br>Aber selbstverständlich möchte man dem Publikum auch ein bisschen was bieten. Daher gehört das für mich auch dazu. Ich setze mich aber glücklicherweise nicht mehr so unter Druck wie früher. Ich versuche eher für mich zu spielen und nicht für das Publikum. Das macht es einfacher.</p>



<p><strong>Du arbeitest jetzt als freischaffender Musiker, spielst fest in verschiedenen Bands, bist mit weiteren Musikern – wie z.B. Stu Hamm, David Grabowski, Matt Penman – auf Tour. Wie bekommst du das mit deinen anderen Aufgaben, wie z.B. Unterricht geben, unter einen Hut?</strong></p>



<p>Ein gutes Zeitmanagement ist unabdingbar. Allerdings ist das gar nicht so schwierig, wie es sich anhört. Ich bin ja schließlich nicht 350 Tage im Jahr unterwegs. Aber man muss schon ein gewisses Organisationstalent haben, ohne wird es schwierig (lacht). Andere Leute gehen auch jeden Tag 8 Stunden arbeiten. Dann muss ich das auch tun, denke ich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inspiration und Abwechslung</h3>



<p><strong>Zuletzt hast du zusammen mit <a href="https://www.davidgrabowskimusic.com/">David Grabowski</a> (Gitarre) und <a href="https://mattpenman.com/Site/Welcome.html">Matt Penman</a> (Bass) gespielt, und dies als eine großartige Erfahrung bezeichnet. In welcher Hinsicht war dies eine großartige Erfahrung? In welcher Weise inspirieren dich Musiker, die ein anderes Instrument spielen?</strong></p>



<p>Ich spiele mit David schon seit ein paar Jahren zusammen. Wir sind sehr gute Freunde geworden und verstehen uns musikalisch extrem gut. Als dann <strong>Matt Penman</strong> dazukam, um mit uns eine kleine Tour zu spielen, war das natürlich erstmal aufregend, da ich noch nie mit ihm zusammen gespielt hatte. Matt ist in meinen Augen einer der genialsten Musiker der Erde. Extrem dynamisch und feinfühlig, wahnsinnig gutes Gehör und Intuition und ein unfassbar hohes technisches Niveau. Und nett ist er auch noch. Mit so jemandem zu spielen, der nebenbei bemerkt, einer der gefragtesten Jazz-Bassisten der Welt ist, inspiriert und motiviert mich total. Es geht dabei gar nicht um die Wahl des Instrumentes, sondern eher um die Einstellung des Musikers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein breites Repertoire</h3>



<p><strong>Wie bereits gesagt, spielst du ja in verschiedenen Bands. Welche Rolle spielt die Verschiedenheit für dich, eventuell auch gewohntes Terrain zu verlassen, das Repertoire zu erweitern?</strong> <strong>Was macht für dich den Unterschied z.B. zwischen ROCKETMEN und THE BLUE POETS aus? Was ist anders, wenn du mit dem DAVID GRABOWSKI-QUARTETT spielst?</strong></p>



<p>Abwechslung ist für mich das Wichtigste überhaupt. Da ich schon seit meiner Kindheit sehr viel verschiedene Musik höre, liegt es nur nahe, dass ich auch ganz verschiedene Musik spiele.<br>Für mich ist es das Schönste überhaupt, mich in verschiedenen Stilistiken wiederzufinden. Ich glaube, ich könnte mich gar nicht auf nur eine Art der Musik beschränken, da sie alle ihre Vorzüge haben.<br>Bei THE BLUE POETS z.B. geht es eher darum, Energie zu übertragen und eine gute Rockshow abzuliefern. Bei sämtlichen Jazz Gigs, die ich jemals gespielt habe, ist das anders. Da geht es eher darum, das Konzert einzigartig zumachen. Durch Improvisation und dem Auskosten des Momentes.<br>Bei ROCKET MEN ist es wieder ein bisschen anders. Da ist das Hauptziel, dass die Leute tanzen, wenn man es banal ausdrücken will. Aber im Prinzip ist es so. Es soll Club-Atmosphäre hergestellt werden. Sich in Ekstase tanzen.<br>Das sind alles sehr unterschiedliche Aufgaben und sehr unterschiedlicher Herausforderungen. Das macht aber gleichzeitig den Reiz aus für mich. Sich jedes Mal wieder in einer anderen Situation wiederzufinden und funktionieren zu müssen. Daran wächst man als Musiker ungemein.</p>



<p><strong>Welche Musik hörst du
eigentlich privat? Hast du momentan einen Lieblingsmusiker/Band/Song?</strong></p>



<p>So ziemlich alles. Ich höre sehr gerne Jazz und Fusion Musik, aber auch Rock und Metal. Das ist tatsächlich eher stimmungsabhängig bei mir. Einen momentanen Lieblingsmusiker habe ich nicht und hatte ich auch nie, da ich schon immer unterschiedliche Musik gehört habe. Das hat in frühster Kindheit angefangen. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, mich zu entscheiden, wen ich denn nun am liebsten mag. Ich glaube, das muss man auch nicht wirklich.</p>



<p><strong>Vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast und die aufschlussreichen Antworten. Gibt es eine Frage, die du – als Drummer – gerne beantwortet hättest, die ich aber nicht gestellt habe?</strong></p>



<p>Schwer zu sagen. Mir fällt die Frage gerade nicht ein (lacht). <br>Nein, Spaß beiseite. Mir fällt tatsächlich nichts ein. Das waren alles tolle und spannende Fragen.</p>



<p><strong>Dann wünsche ich dir
weiterhin so viel Spaß am Schlagzeugspielen wie bisher und außerdem viele
Erfolg!</strong></p>
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		<title>THE BLUE POETS &#8211; All It Takes (VÖ: 13.9.19)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 10:13:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„All It Takes“ – Nomen est Omen „All It Takes“  ist ein gut gewählter Albumtitel, da alles, was für leidenschaftliche Bluesrock-Songs notwendig ist, auf diesem Album zu finden ist.  Ich bin einfach begeistert davon, wie&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>„All It Takes“ – Nomen est Omen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-83225 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover-300x270.jpg" alt="The Blue Poets All It Takes cover" width="151" height="136" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover-300x270.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover.jpg 351w" sizes="auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px" />„All It Takes“  ist ein gut gewählter Albumtitel, da alles, was für leidenschaftliche Bluesrock-Songs notwendig ist, auf diesem Album zu finden ist.  Ich bin einfach begeistert davon, wie es THE BLUE POETS wieder gelingt, bei aller kompositorischer Finesse so ursprünglich, lebendig und immer wieder erdig und schmutzig zu klingen.</p>
<p>Wie schon beim ersten selbstbetitelten Album strömt der Blues durch alle Songs. Die Strukturen und Elemente sind auf das Notwendigste reduziert. Wie THE BLUE POETS jedoch mit diesen Strukturen spielen, sie variieren, Neues daraus entwickeln und dabei einen unverwechselbaren Klang schaffen, ist einfach hörenswert.</p>
<h3>Intensive Songs und ein ganz eigener Sound</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84495 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12699-1.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="120" height="180" />Der Opener <strong>„Angry Man“</strong> bietet einen Ausblick darauf, was den Hörer erwartet: intensive Songs mit ganz eigenem Sound. Einige Songs – wie z.B. <strong>„Could Have Lived“</strong> oder <strong>„Mind Your Own Business“</strong> &#8211; ziehen einen mit ihrer Kraft und Dynamik in den Bann. Andere – wie z.B<strong>. „Been Here Too Long“</strong> – entfalten nach und nach ihre Wirkung. Und dann gibt es noch die Songs, in denen das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente so spannend ist, dass es leichtfällt, die Aufmerksamkeit auch über sieben oder acht Minuten aufrecht zu erhalten.</p>
<h3>„All It Takes“: The Memory Of Your Smile</h3>
<p>Einer dieser Songs ist der Titelsong „All It Takes“. Ein Song voller Enttäuschung und Schmerz, von Bitterkeit begleitet. <strong>Marcus Deml</strong> (Gitarre) eröffnet den Song mit einem Thema, das <strong>Phil Steen</strong> (Bass) aufgreift und fortführt. Währenddessen sorgt <strong>Felix Dehmel</strong> (Drums) wohldosiert für rhythmische Akzente und die Basis, auf der die Gitarre Variationen des Themas entwickelt.  Die Stimme von <strong>Gordon Grey</strong>, die hier sowohl sanft und verletzlich als auch aggressiv klingt, gibt dem Song seinen einzigartigen Charakter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84494 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12698-1.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="123" height="185" />Aus einer Passage heraus, in der die Melodien und Klänge ineinanderfließen und Gordon Grey davon singt, was schon die Erinnerung an das Lächeln der Person, die einen enttäuscht hat, anrichten kann, entwickelt Marcus Deml eines dieser Soli, in denen er seine Stratocaster klagen aber auch wütend klingen lässt.</p>
<h3>Kunstfertige Leichtigkeit, die einen unverwechselbaren Sound schafft</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84496 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12700.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="121" height="182" />Die Songs sind intensiv und dicht und dabei von erstaunlicher Leichtigkeit. Die vier Poets sind gut aufeinander eingespielt und bilden dabei ein organisches Ganzes, in dem aber jeder seine Eigenständigkeit behält. Ob dies nun die eigenständigen Basslinien im Zusammenspiel mit der Gitarre sind, oder Passagen, die allein von den Drums angetrieben werden (wie z.B. bei <strong>„Cyber Love“).</strong> Auf diesem Fundament kann Marcus Deml mit den Soli, die schon mal über mehrere Minuten gehen können (wie z.B. bei <strong>„Crawling“)</strong> genauso Geschichten erzählen, wie Gordon Grey mit den Vocals.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-84497 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/09/blue-poets-all-it-takes-12701-1.jpg" alt="blue-poets-all-it-takes" width="121" height="182" />Gerade die Interaktion zwischen Vocals und Gitarre haben einen besonderen Reiz, der im letzten Song <strong>„The Day“ </strong>in einem Duett zwischen diesen beiden seine Ausprägung findet. Zum Niederknien hier auch, wie Marcus Deml die Gitarre zum Weinen bringt und die Schlusstöne herausperlen lässt.</p>
<h3>Rockende Direktheit und bluesgetränkte Emotionalität</h3>
<p>THE BLUE POETS spielen mit rockender Direktheit und Emotionalität, die mitreißt, und einen über das komplette Album nicht wieder loslässt. Spieltechnisch und kompositorisch wieder auf hohem Niveau mit Lyrics, in denen jede Menge Herzblut und Sehnsucht stecken. Währenddessen stellt sich die Musik dem Weltschmerz manchmal wütend und fast trotzig entgegen. Das ist Blues-Rock, der unmittelbar unter die Haut geht und lange nachwirkt.</p>
<p>„All It Takes“ kommt am 13. September 2019 via Triple Coil Music auf den Markt.</p>
<p>Außerdem sind <a href="http://www.thebluepoets.com/">THE BLUE  POETS</a> kurz darauf wieder auf Tour. Hier die Termine:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>27.09.2019 │Aschaffenburg (Colos-Saal)<br />
11.10.2019 │Köln (Yardclub)<br />
12.10.2019 │Rheine (Hypothalamus)<br />
18.10.2019 │Hildesheim (Kulturfabrik Löseke(<br />
19.10.2019 │Hamburg (Downtown Bluesclub)<br />
25.10.2019 │Bocholt (Alte Molkerei)<br />
26.10.2019 │Zülpich (Live Proberaum)<br />
08.11.2019 │Kassel (Kulturzentrum Schlachthof e.V.)<br />
15.11.2019 │Münster (Hot Jazz Club)<br />
16.11.2019 │Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07TNVXDVK&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;All It Takes&#8220;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE BLUE POETS: Video zum neuen Album</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/the-blue-poets-video-zum-neuen-album/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 07:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[All It Takes]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
		<category><![CDATA[Triple Coil Music]]></category>
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					<description><![CDATA[THE BLUE POETS kündigen neues Album an und präsentieren erstes Video und Tourtermine „All It Takes“ lautet der Titel des neuen Albums von THE BLUE POETS, das am 13. September 2019 via Triple Coil&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>THE BLUE POETS kündigen neues Album an und präsentieren erstes Video und Tourtermine</h4>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-83225 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover-300x270.jpg" alt="The Blue Poets All It Takes cover" width="200" height="180" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover-300x270.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-All-It-Takes-cover.jpg 351w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />„All It Takes“</strong> lautet der Titel des neuen Albums von THE BLUE POETS, das am 13. September 2019 via <strong>Triple Coil Music</strong> erscheinen wird. Dazu gibt es nun die erste Auskopplung als Video. <strong>„Angry Man“</strong> ist von Beginn an unverkennbar THE BLUE POETS. Wieder rockt der Blues mit wunderbaren Melodien, die <strong>Marcus Deml</strong> seiner Stratocaster entlockt. Und die raue und dann wieder so einschmeichelnde Stimme von Gordon Grey macht den <strong>„Angry Man“</strong> trägt erneut zur greifbar.</p>
<p>THE BLUE POETS stehen für emotionsgeladene Songs. Die gilt auch wieder für <strong>„Angry Man“</strong>, in dem es um die Wut über gesellschaftliche Zustände geht, die uns täglich umgeben.</p>
<h3>THE BLUE POETS: unmittelbarer und erdiger Sound mit Finesse</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-83226 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-Nico-Bizer-300x200.jpg" alt="The Blue Poets pic by Nico Bizer" width="254" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-Nico-Bizer-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-Nico-Bizer-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-Nico-Bizer-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/The-Blue-Poets-Nico-Bizer.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" />Auf das neue Album darf man gespannt sein. Im<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/the-blue-poets-interview-mit-marcus-deml/"> Interview</a>, das ich im letzten Jahr mit <strong>Marcus Deml</strong> geführt habe, hatte er erzählt, dass es zukünftig mehr Songs geben wird, die er gemeinsam mit <strong>Gordon Grey</strong> schreibt. Ob die erneute Zusammenarbeit neue Elemente entwickelt oder bekannte intensiviert hat, wird sich zeigen.</p>
<p>Auf jeden Fall werden <strong>Phil Steen</strong> am Bass und<strong> Felix Dehmel</strong> an den Drums wieder dynamisch und variabel für die rhythmische Grundlage sorgen, auf der sich die Melodien entwickeln können. <strong>Marcus Deml</strong> ist ja nicht nur ein ausgezeichneter Techniker an seiner Stratocaster, sondern legt immer viel Gefühl in die Songs, bei denen er sich auf der Bühne in seiner ganz eigenen Art ausdrucksvoll präsentiert.</p>
<h3>Songs für die Generation der Suchenden</h3>
<p><strong>„All It Takes“</strong> wird wieder Songs beinhalten, die von Sehnsucht und Schmerz erzählen, aber eben auch das Weltgeschehen, das uns beeinflusst, berücksichtigen. Neun Songs umfasst das Album, die „für die Generation der Suchenden“ geschrieben wurden. <strong>„Angry Man“</strong> lässt – wie bereits das selbstbetitelte Debut-Album – bluesgetränkte und rockende Songs erwarten, die sich mit der Chancenlosigkeit der sozialen Herkunft, mit Liebe im digitalen Zeitalter genauso auseinandersetzen als auch den Umgang mit der eigenen Endlichkeit hinterfragen. Dies werden THE BLUE POETS weder dramatisieren noch auf die leichte Schulter nehmen, sondern ernsthaft und doch unverkrampft und mit virtuoser Leichtigkeit übermitteln.</p>
<h4>TOURTERMINE</h4>
<p><a href="http://www.thebluepoets.com/live">THE BLUE POETS</a> gehen auch auf Tour.</p>
<p>27.09.2019 │  Aschaffenburg &#8211; Colos-Saal<br />
11.10.2019 │ Köln – Yardclub<br />
12.10.2019 │  Rheine &#8211; Hypothalamus<br />
18.10.2019 │  Hildesheim &#8211; Kulturfabrik Löseke<br />
19.10.2019 │  Hamburg &#8211; Downtown Bluesclub<br />
25.10.2019 │  Bocholt &#8211; Alte Molkerei<br />
26.10.2019 │  Zülpich &#8211; Live Proberaum<br />
08.11.2019 │  Kassel &#8211; Kulturzentrum Schlachthof e.V.<br />
15.11.2019 │  Münster &#8211; Hot Jazz Club<br />
16.11.2019 │  Esslingen &#8211; Dieselstrasse</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07TNVXDVK&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;All It Takes&#8220;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE BLUE POETS: Interview mit Marcus Deml</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/the-blue-poets-interview-mit-marcus-deml/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 5.5.2018 spielten THE BLUE POETS im Yard-Club in Köln. Kurz vor dem Konzert hatte ich die Gelegenheit, Marcus Deml, Initiator, Gitarrist und Songwriter der Band zu interviewen. Ein Interview kurz vor der Show&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5.5.2018 spielten THE BLUE POETS im Yard-Club in Köln. Kurz vor dem Konzert hatte ich die Gelegenheit, Marcus Deml, Initiator, Gitarrist und Songwriter der Band zu interviewen.</p>
<h4>Ein Interview kurz vor der Show</h4>
<p><strong>Hallo Marcus, ein Interview so kurz vor dem Konzert ist ja eher ungewöhnlich. Die meisten Musiker wollen dann ihre Ruhe haben.</strong></p>
<p>Ich habe mich heute schon so über das Wetter geärgert, dass ich jetzt total entspannt bin.</p>
<p><strong>Die Sonne scheint, besser kann es doch gar nicht kommen.</strong></p>
<p>Das kostet dich halt unglaublich Zuschauer, weil die Leute im Biergarten sitzen. Ich denke mal, dass es uns heute 50% der Zuschauer kostet.  Ja, und auf Tour sitzt man eh viel rum und da tut ein bisschen Abwechslung wie z.B. ein Interview ganz gut.</p>
<p><strong>Wie bereitest du dich normalerweise auf einen Auftritt vor?</strong></p>
<p>Vorher spiele ich noch ein bisschen Gitarre und dann geht&#8217;s los.</p>
<p><strong>Zum Thema Abwechslung und Veränderung</strong>:<strong> Du hast viele Jahre mit Errorhead gespielt. Es hat weitere Veränderungen in deinem Leben gegeben und dann hast du dich mit The Blue Poets noch mal auf den Weg gemacht. </strong><strong>Wie weit haben sich diese Veränderungen auf die Musik, die du jetzt machst, ausgewirkt?</strong></p>
<p>Extrem. Aber ich bin immer bauchgesteuert. Abwechslung ist für mein Leben einfach wichtig. Die Lebensumstände diktieren das schon. Ich habe Errorhead 19 Jahre gemacht und da war es einfach mal Zeit für einen Tapetenwechsel. Letzen Endes sind die Platten, die man macht, wie bei einem Schriftsteller eine direkte Reflexion von dem, was passiert ist. Wir sind ja nicht Justin Bieber, der vielleicht denkt: Du musst jetzt irgendwelche Hits schreiben, das sind Trends, also mach&#8216; das mal.</p>
<p><strong>Wie ist es eigentlich zur Gründung der Band gekommen?</strong></p>
<p>Felix kannte ich schon lange. Er ist ja der Sohn eines ehemaligen Gitarrenschülers. Felix kam nach zwei Jahren Studium aus New York zurück. Ich habe mir dann drei You-Tube-Videos von ihm angeschaut und dann hatte ich einen Job für ihn. Gordon habe ich auf der Straße gefunden. Der hat wirklich Straßenmusik gemacht mit der Akustikgitarre. Ich habe ihn dann ins Studio eingeladen. Und es klappte sofort. Es gab keine Auditions. Das einzig Doofe war die Bassistenveränderung. [Anm.: von Marcus Setzer zu Phil Steen] Das war sehr kurzfristig und die genauen Beweggründe weiß ich bis heute nicht. Auf jeden Fall war es sehr anstrengend und stressig. Denn wenn du vier Wochen vor der Veröffentlichung mit einem neuen Bassisten kommst, den auch die Veranstalter nicht kennen, dann ist das schon unangenehm.</p>
<p><strong>Was steht heute auf eurer Setlist? </strong></p>
<p>Wir werden heute u.a. drei von den ersten Songs spielen, die ich zusammen mit Gordon geschrieben habe. Bei einem haben auch Phil und Felix einen Input gehabt. Bei uns kann jeder etwas zu den Songs beitragen. Wir versuchen das Schreiben nicht so auf Frank Zappa-Manier zu machen: hier hast du – und jetzt spiel.</p>
<h4>Zukunftsmusik</h4>
<p><strong>Und was kommt jetzt als nächstes?</strong></p>
<p>Hoffentlich ein Studioalbum. Wenn wir es uns dann leisten können.</p>
<p><strong>Eines, das ihr dann gemeinsam entwickelt?</strong></p>
<p>Ja, das ist übrigens auch ein Unterschied zu Errorhead. Da habe ich alles selbst gemacht: gespielt und gesungen im eigenen Studio und es dann an die besseren Musiker weitergegeben. Nach dem Motto: Hier, ist alles fertig und du singst jetzt das und du spielst dies. Die Musiker haben natürlich auch immer Freiheiten gehabt. Manchmal haben sie diese auch genutzt.  Aber bei The Blue Poets läuft das jetzt anders: Wir haben uns zum Beispiel zum Kaffeetrinken bei mir getroffen. Ich hatte eine Grundidee und dann waren die anderen Herrschaften kreativ. So haben wir dann z.B. die drei Songs gemacht.</p>
<p><strong>Also mit viel Bauchgefühl?</strong></p>
<p>Im Idealfall: Ja. Aber ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich mit brummendem Kopf im Studio saß und dachte: du musst jetzt eine zweite Blue Poets Platte machen. Aber das ist der falsche Ansatz, glaube ich, wenn man mit zu viel Kopf an die Sache geht. Dass man so denkt: das klingt wie vom ersten Album, das klingt nicht genug wie vom ersten Album…</p>
<p><strong>In den Texten zum aktuellen Album hast du viele Facetten des Lebens abgebildet. Waren das Texte, die du schon länger im Kopf hattest?</strong></p>
<p>Ne, aber der große Unterschied bei den Blue Poets war, dass die Texte zumeist zuerst geschrieben wurden. Die Thematik war klar. Ob es nun wie bei &#8222;For A God&#8220; die vielen Nachrichten waren, die ich geguckt hatte oder ob es ein banaler Liebestext war oder ein Abschiedstext. Die Poets sind das Textorientierteste, das ich je gemacht habe. Und Gordon schreibt ganz andere Sachen, denn er ist 27 und hat noch ganz andere Prioriäten als ich.</p>
<h4>Die Anfänge</h4>
<p><strong>Wann hast du eigentlich angefangen, Musik zu machen?</strong></p>
<p>Spät. Mit 10 spielte ich das erste Mal Bongos auf dem Dachboden mit zwei anderen Kumpels. Dann spielte ich mit 11 in einer Punk-Band mit dem Namen &#8222;Gesichtsgünter&#8220; den Bass. Da werden jetzt die Leser denken: das sieht man heute noch, wenn er auf der Bühne steht und seine Grimassen reißt (lacht). Mit 12 wollte ich tatsächlich Gitarrist werden. Aber ich war zu doof für das Instrument. Ich habe auf die Bundstäbchen gedrückt und mich gefragt, wieso kein Ton herauskommt. Dann habe ich die Gitarre erst einmal neu lackiert und ohne Saiten weitergespielt. An  einem 14. August, ein paar Tage nach meinem Geburtstag habe ich mir vom Ersparten und dem Geburtstagsgeld eine Akustikgitarre für 200 DM gekauft und dazu ein Gitarrenbuch.</p>
<p>Ab dem Tag wurde es bitterernst. Nach sechs Monaten gab&#8217;s eine Phase wo mir die Finger wehtaten, ich nicht mehr weiterkam und mich fühlte, wie ein talentloser Vollidiot. Da habe ich eine Woche ausgesetzt, aber dann habe ich den Hintern zusammengekniffen und seitdem war ich von blindem Ehrgeiz zerfressen.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-62594 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Und wann hast du gemerkt, dass du mit  der Gitarre dein Leben gestalten willst?</strong></p>
<p>Sofort. Ok, so nach einem Jahr, also mit 15. Da war ich in England für einen Sprachaustausch-Urlaub.Da hatte ich mir meine erste E-Gitarre geliehen. Und mein Gott, war ich auf einmal angesagt. Bei den Mädels und bei den Jungs. Das war super. Ich spielte da bestimmt auch schon locker zwei Stunden pro Tag und merkte irgendwie: ich fühle mich total wohl. Ab da war es eigentlich klar und spätestens mit 16 war das mein Weg. Da gingen dann auch die Auftritte los in Jugendzentren oder auf Geburtstagsparties. Ich hatte dann auch schon immer eigene Bands, die zwei- bis dreimal in der Woche probten.</p>
<p><strong>Und der Cream-Song &#8222;Sunshine of your Love&#8220; war der erste Song, den du vor Publikum gespielt hast?</strong></p>
<p>Ja, das war wohl der erste Song, den ich live gespielt habe. Das war bei einer Musikpraktikumswoche am Gymnasium. Mein Physiklehrer sagte: wir haben jetzt eine Woche Zeit und wir üben diesen Song ein. Ich weiß nicht mehr genau, ob es der allererste Auftritt war, aber es war einer der ersten. In der Aula der Bettina-Schule in Frankfurt. Vor 400 schreienden Menschen. Zumindest kam es mir so vor.</p>
<p><strong>Ist das heute ein Schlüsselsong für dich oder eher ein Andenken?</strong></p>
<p>Mh, das ist so beides. Da ich den Song immer gemocht habe, habe ich mir überlegt, wie ich ihn covern könnte. Ich hatte eine Idee, wie man den Song neu kleiden könnte. Das haben wir dann innerhalb einer halben Stunde eingeprobt und dann ist er so auf die Platte gekommen. Ich finde ihn super, aber heute werden wir ihn nicht spielen</p>
<p><strong>Ich mag den auch richtig gerne. Schade, dass ihr ihn heute nicht spielt. Das Live-Album, das ihr jetzt herausgebracht habt, ist ja das Ergebnis mehrerer Shows.</strong></p>
<p>Ja,  acht oder neun Songs sind aus Hamburg. Die anderen sind aus Duisburg und Joldelund und Bruchsal. einmal: ich wollte keine Live-Platte rausbringen aber ich habe die Aufnahmen gehört und fands erst mal geil. Und dann dachte ich mir:  wir sitzen jetzt hier an einer neuen Studioplatte und vielleicht sollten wir einfach ein Lebenszeichen raushauen. Wenn wir schon so tolle Aufnahmen haben, dann machen wir das jetzt.</p>
<h4>Entwicklung von Band und Songs</h4>
<p><strong>Haben sich die Songs über die Zeit, die ihr sie live gespielt habt, sehr verändert?</strong></p>
<p>Ja, findest du nicht? Du hast uns doch mehrfach gehört. Ich finde sie direkter, sie sind bauchgesteuerter. Man merkt einfach, dass wir ein Jahr unterwegs sind, dass wir uns menschlich nähergekommen sind. Ok, manchmal mehr als man möchte. Das verändert die Musik. Ich finde, dass die Band eine Entwicklung gemacht hat.</p>
<p><strong>Wenn man euch auf der Bühne sieht, hat man schon den Eindruck, dass die Chemie stimmt.</strong></p>
<p>Das hoffe ich, sonst würden wir das nicht machen. Die Chemie ist schon gut und wenn sie nicht gut wäre, dann gäbe es die Poets nicht mehr. So einfach ist das.</p>
<p><strong>Zwischen den Songs nutzt du die Gelegenheit etwas zu erzählen: über die Bandmitglieder, Geschichten und kleine Anekdoten. Erzählst du gerne Geschichten?</strong></p>
<p>Kommt drauf an, wie ich drauf bin. Manchmal gelingt es mir auch nicht gut und da ist es echt peinlich, wenn ich es dann auf den Aufnahmen höre. Aber gestern zum Beispiel war es großartig, weil alle auf der Bühne lagen und lachten und das Publikum auch. Gestern war so ein seltsamer Abend. Wir waren alle gleichzeitig konzentriert , waren da, im positiven Sinne, also sehr gelöst. Deshalb waren die Ansagen komplett andere. Manchmal sagt man ja dasselbe, weil man inzwischen mehr als 40 Shows auf dem Buckel hat, manchmal gab es Improvisationsmomente, die sehr gut waren.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen Geschichten grundsätzlich für dich? Liest du z.B. gerne?</strong></p>
<p>Beim Lesen bin ich sehr ungeduldig. Aufgrund einer Augenkrankheit, die sich inzwischen aber verbessert hat, habe ich lange Jahre nicht viel gelesen, aber dafür Hörbücher gehört. Wenn ich unterwegs bin, höre ich auch gerne Geschichten im Radio.</p>
<p><strong>Du hast ja nicht nur The Blue Poets ins Leben gerufen, sondern auch ein eigenes Label gegründet. Welches Motiv steckt dahinter?</strong></p>
<p>Ein eigenes Label bedeutet für mich, dass ich jederzeit eine Platte veröffentlichen kann. Ich kann Songs aber auch digital herausbringen. Da habe ich die Technik und das ist daher nicht nur europaweit sondern auch weltweit möglich. Ich bin unabhängig in meinem eigenen Tonstudio. Ich drehe mittlerweile auch Filme, mache zum Beispiel Gitarrenvideos. Der Nachteil ist natürlich, dass es wahnsinnig viel zu tun gibt. Teilweise auch richtig absurde Arbeit, die mit der Musik an sich nicht viel zu tun hat, wie z.B. Verhandlungen mit der Bank. Es gibt so viel zu organisieren. Seien es Termine, weil das Cover gemacht werden muss, oder ae-mails und facebook -nachrichten beantwortet werden müssen. Aber so lange es kein Management oder Label gibt, das meine künstlerische Vision wirklich mitträgt, mache ich so weiter.</p>
<p><strong>Wirst du auch andere Musiker oder Bands herausbringen?</strong></p>
<p>Nein. D.h. prinzipiell gerne, aber das ist zeitlich gar nicht möglich.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<p>Kurz danach begann die Show. Den Konzertbericht könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/">HIER</a> auf metal-heads.de lesen.</p>
<p>Mehr zu THE BLUE POETS findet ihr <a href="http://www.thebluepoets.com/">DORT</a></p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07BT243N6&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Live Power&#8220;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE BLUE POETS: Bluesrockperlen live in Köln</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 15:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Steen]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
		<category><![CDATA[Yard Club]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bühne ist in bläulichen Nebel getaucht. Ein neues Intro erklingt, als THE BLUE POETS nach und nach die Bühne des Kölner Yard-Clubs betreten. &#8222;Are you ready for the blues …?&#8220; Ja, das Publikum&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bühne ist in bläulichen Nebel getaucht. Ein neues Intro erklingt, als THE BLUE POETS nach und nach die Bühne des Kölner Yard-Clubs betreten.</p>
<h3>&#8222;Are you ready for the blues …?&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-62595 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="177" height="266" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 177px) 100vw, 177px" />Ja, das Publikum ist bereit für leidenschaftlich vorgetragenen Bluesrock. Es lässt sich von der Energie, die vom Song <strong>Won&#8217;t You Suffer</strong> ausgeht und der Präsenz, die Sänger <strong>Gordon Grey </strong>und <strong>Marcus Deml </strong>(Gitarre) ausstrahlen, direkt mitreißen.</p>
<p><strong>Won&#8217;t You Suffer</strong> ist ein Opener, der bereits alles beinhaltet, was im Weiteren in Variation und Differenzierung zu hören ist: eindringliche Songs, bei denen der Gesang von erdig-rauchig bis frech und lasziv reicht. Klare Bassläufe, die <strong>Phil Steen</strong> präzise auf das spielerisch-leicht wirkende und doch kraftvolle Drumming von <strong>Felix Dehmel</strong> abstimmt. So entsteht ein Rhythmusfundament, auf dem Marcus Deml seine virtuosen Soli entwickeln kann.</p>
<p>Es entwickelt sich ein Klang, der weitaus mehr ist, als das gelungene Zusammenspiel guter Musiker. Hier verschmelzen technische Fähigkeiten mit Live-Erfahrung und echten Gefühlen.</p>
<h3>Bluesrock voll Power und Gefühl</h3>
<p><strong>Sad Sad Sad</strong> und <strong>The Truth</strong> gehen direkt in die Beine und ins Ohr. Rockige Songs mit eingängigen Melodien und fesselnden Soli.</p>
<p><strong>For a God</strong> ist ein intensiver und bewegender Song. Ein Song, dessen Lyrics sich mit Krieg und seinen Folgen beschäftigen und dessen Musik unter die Haut geht. Hier stimmt jedes Glissando und alle Töne und rhythmischen Elemente sitzen punktgenau.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-62594 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="173" height="260" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Song for Gary</strong>, der eine Reminiszenz an den 2011 verstorbenen Bluesrock-Musiker Gary Moore darstellt, schafft einen speziellen Moment. Marcus Deml spielt in einer herzzerreißenden Weise, die dem Meister der Traurigkeit sicher gut gefallen hätte. Auch die Version des Gary Moore Songs <strong>Oh Pretty Woman</strong> ist immer ein besonderes Erlebnis, da dieses Cover mehr als eine Kopie ist.</p>
<p>Auch bei dem Hendrix Song <strong>Little Wings</strong> zeigen THE BLUE POETS, dass sie ihr Handwerk verstehen und dadurch einem so bekannten Song dennoch eine ganz eigene Stimmung verleihen können.</p>
<p>Zwischen den Songs erzählt Marcus Deml davon, dass ihm das Gitarrespielen nicht direkt aus den Fingern geflossen ist, Bundstäbe zunächst eher Hindernis als Hilfe waren. Es gibt Scherze mit und über die anderen auf der Bühne, die zeigen, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt. Und immer auch der Kontakt zum Publikum, das er mit Blick und Mimik in die Musik hineinzieht.</p>
<h3>I Could Have Lived &#8211;  I Could Have Loved</h3>
<p>Mit <strong>Mind Your Own Buisness</strong> und <strong>Could Have Lived</strong> sind zwei neue Songs im Set, die Marcus Deml zusammen mit Gordon Grey geschrieben hat. Es sind nicht nur neue sondern auch frische Songs, mit groovenden Elementen, Twinspiel von Bass und Gitarre und für Gordon eine weitere Möglichkeit, sein stimmliches Spektrum zu zeigen.</p>
<p><strong>Alien Angel</strong> und<strong> With Your Eyes</strong> sind zwei ruhige und berührende Songs. Hervorragend die Momente, in denen Gitarre und Gesang eine Einheit bilden, aus der sich dann ein Solo entfaltet, das akzentuiert von Drums und Bass begleitet wird.</p>
<p>Aus andächtigem Zuhören baut sich begeisterter Applaus auf.</p>
<h3>Bass- und Drumsoli &#8211; energisch und überraschend</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-62597 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-300x200.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit Begeisterung werden auch die Soli von Bass und Schlagzeug aufgenommen. <strong>Phil Steen</strong> lässt die Bassläufe fließen und löst kraftvolle Akkorde melodisch auf. <strong>Felix Dehmel</strong>, auf den <strong>Ian Paice</strong> stolz wäre (wie Marcus Deml anmerkt), spielt voller Power und mit viel Gefühl und überraschenden Wendungen.</p>
<p>Mit <strong>Goodbye</strong> ist der letzte Song angesagt. Dieses Lied, das vom traurigen Ende einer Beziehung handelt, dabei aber auch den Neuanfang im Blick hat, ist von melodischen Riffs und gefühlvoll schmachtendem Gesang geprägt.</p>
<p>Verständlich, dass das Publikum eine Zugabe einfordert.</p>
<p><strong>Crawling</strong>, ein Song in &#8222;sad d-minor&#8220;, ist ebenfalls ein neuer Titel aus der Feder von Deml und Grey. Gordon setzt sich bei dieser langsamen Bluesnummer ans Keyboard und bringt somit eine weitere Neuerung hinein.</p>
<p><strong>It&#8217;s About Time</strong> ist dann wieder ein rockiger Song, bei dem das Publikum sich nicht lange bitten lässt und das Singen des Refrains übernimmt.</p>
<h3>Ein Song für mich</h3>
<p>Über den allerletzten Song freue ich mich sehr, da <strong>Sunshine Of Your Love</strong> mit zu meinen Lieblingssongs gehört. Eigentlich wollten sie ihn heute gar nicht spielen, wie Marcus Deml  in dem Interview  anmerkte, das ich vor der Show mit ihm geführt habe. Ob sie ihn gespielt haben, weil ich sagte, dass er mir so gut gefällt? Wie auch immer &#8211; er bildet einen wunderbaren Abschluss des Abends.</p>
<p>Das Interview mit Marcus Deml könnt ihr demnächst hier bei metal-heads.de lesen.</p>
<p>Wer THE BLUE POETS noch nicht live gehört hat, kann das an folgenden <strong>Terminen</strong> nachholen oder sich das Album <strong>Live Power</strong> anhören.</p>
<p>14.07. 2018 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood)</p>
<p>21.07.2018 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>05.10.2018 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>06.10.2018 │ NL Ulft (DRU Cultuurfabriek)</p>
<p>13.10.2018 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>09.11.2018  │ Köln (Yard Club)</p>
<p>10.11.2018  │ Baden Baden (Blues Club)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Band und kommenden Shows gibt es<a href="http://www.thebluepoets.com/"> DORT</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE BLUE POETS: Live Power (Live-Album VÖ: 13.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/the-blue-poets-live-power-live-album-voe-13-04-2018-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 07:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Steen]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Are you ready for the blues?&#8220; Mit dieser Frage wird das Live-Album von THE BLUE POETS eröffnet, das mehr als eine Stunde abwechslungsreichen, leidenschaftlichen Bluesrock enthält. Wer THE BLUE POETS   live erlebt hat, kann&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;Are you ready for the blues?&#8220;</h3>
<p>Mit dieser Frage wird das Live-Album von THE BLUE POETS eröffnet, das mehr als eine Stunde <strong>abwechslungsreichen, leidenschaftlichen Bluesrock</strong> enthält.</p>
<p>Wer THE BLUE POETS   live erlebt hat, kann sicher bestätigen,  dass <strong>die emotionsgeladenen Songs</strong> direkt und in mehrfacher Hinsicht <strong>bewegen</strong>. Wobei <strong>die Performance</strong> auf der Bühne <strong>niemanden unberührt lässt</strong>, der etwas für Bluesrock übrig hat.</p>
<p>Sowohl die schnellen, kraftvollen  Stücke wie <strong> </strong><strong>&#8222;Too High&#8220;</strong> als auch die zurückhaltenderen wie<strong> &#8222;Alien Angel&#8220;</strong> zeigen eindrucksvoll, wie <strong>Blues</strong> gefühlvoll und gekonnt mit einem <strong>in den 70ern verwurzelten Rock</strong> verbunden werden kann.</p>
<h3>Spielfreude und Leidenschaft</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-60579 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-600x450.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das, was auf der Bühne passiert, <strong>ist direkt in dieses Album geflossen.  </strong></p>
<p>Hierbei wird deutlich, was die vier &#8218;Poets&#8216; <strong>Marcus Deml</strong> (Gitarre), <strong>Gordon Grey</strong> (Gesang), <strong>Phil Steen</strong> (Bass) und <strong>Felix Dehmel</strong> (Schlagzeug) entwickelt haben.</p>
<p>Die zuletzt Genannten bilden eine Rhythmusabteilung, die die <strong>Songstruktur gut herausarbeitet. </strong>Damit bereiten sie den Boden, auf dem sich Gitarre und Gesang entfalten und austoben können.</p>
<p><strong>Marcus Deml</strong>, der gefühlvoll und <strong>technisch auf höchstem Niveau</strong> spielt, prägt die Songs virtuos und wandlungsfähig durch seine Melodien und Riffs.</p>
<p><strong>Gordon Grey</strong>&#8217;s vielseitiger Gesang, der sowohl <strong>rau als auch einschmeichelnd</strong> sein kann, setzt immer wieder besondere Akzente.</p>
<p><strong>Phil Steens </strong>weiche Basslinien schaffen ein <strong>konturiertes Fundament </strong>und  <strong>Felix Dehmel groovt und shuffelt ganz wunderbar</strong>.</p>
<p>Die Leidenschaft aller Beteiligten für diese Art des Blues-Rock zeigt sich live und eben auch auf dem &#8222;Live Power&#8220;-Album in jedem Takt.</p>
<h3>Magische Momente der Shows wurden eingefangen</h3>
<p>Die &#8218;richtigen&#8216; Songs für das Album auszuwählen war sicher keine leichte Aufgabe. <strong>&#8222;Won&#8217;t You Suffer&#8220;</strong> ist ein guter Opener. Er gibt einen Ausblick darauf, was im Folgenden zu erwarten ist: <strong>abwechslungsreiche Saitenarbeit</strong>, eine <strong>Reibeisenstimme,</strong> die auch weich werden kann und <strong>interessante rhythmische Elemente</strong>.</p>
<p>Das folgende <strong>&#8222;Sad, sad, sad&#8220;</strong> ist ein Stück Blues-Gitarre mit ganz viel Rock&#8217;n Roll. Dieser Song  <strong>geht direkt in die Beine</strong>, sein Refrain ins Ohr. Mir gefällt hier besonders gut, dass die Gitarre sehr direkt und klar rüberkommt. Der Bass klingt fast wie ein Kontrabass. Dadurch klingt der Song  ursprünglich und authentisch. Wunderbar auch die Lässigkeit, mit der hier die Drums gespielt werden.</p>
<p><strong> &#8222;The Truth&#8220;</strong> ist ein Song, bei dem Kopf und Fuß automatisch zu wippen beginnen, während man bei <strong>&#8222;With Your Eyes&#8220;</strong>, einem weiteren eher ruhigen Song, einfach dahinschmilzt.</p>
<h3>Verbeugung vor Legenden der Bluesmusik</h3>
<p>Mit <strong>&#8222;People get ready&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Oh Pretty Woman&#8220;</strong>   haben THE BLUE POETS zwei Songs adaptiert, die schon von den ganz großen Musikern wie <strong>Gary Moore</strong> und <strong>Jeff Beck</strong> interpretiert wurden. Die Versionen, die wir hier zu hören bekommen, sind keine reinen Kopien. <strong>Sie klingen vertraut und doch ganz anders</strong>.</p>
<p><strong>&#8222;Song for Gary&#8220;</strong> ist eine Reminiszens an Gary Moore.  Gleichzeitig ist er eine Verbeugung vor einem der ganz großen Bluesmusiker. Die Achtung vor dessen Musik und die <strong>Hingabe an den Blues</strong> zeigen sich im gesamten Song. Dieser wurde nur bei den Shows begeistert angenommen, sondern ist auch ein besonderer Teil des Albums.</p>
<h3>Von langsamem Tempo zu rockigen Nummern</h3>
<p><strong>&#8222;Alien Angel&#8220;</strong> ist ein langsamer Song, bei dem Marcus Deml die Gitarre jammern lässt und Gordon Grey sanft und gleichzeitig lasziv die Liebe des Lebens besingt. Da wünscht frau sich in den Arm und an die Schulter eines Mannes, um sich gemeinsam von der Musik davontragen zu lassen.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Blue Poets Live &quot;Alien Angel&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/1dpyAYEuADo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Could have lived&#8220;</strong> aus der Feder von Deml und Grey ist dann wieder <strong>energiegeladen, rockig</strong>. Dieser Song <strong>lässt einen nicht stillsitzen</strong>. Er ist aufgrund seiner Dynamik eine gute Vorbereitung auf  <strong>&#8222;Too High&#8220;</strong>, bei dem Bass und Drums ihre <strong>Rhythmen kraftvoll durch die vier Minuten treiben. </strong>Sie unterstreichen damit die Energie von Gitarre und Vocals.</p>
<h3>&#8222;&#8230; and all the people cry&#8220;</h3>
<p>Wie ich bereits in der Ankündigung dieses Albums geschrieben habe, ist <strong>&#8222;For a God&#8220;</strong> der Song, der mich am meisten berührt. Die Live-Version lässt bei mir eine Gänsehaut entstehen. Die Musik bildet zusammen mit den Lyrics einen <strong>Anti-Kriegs-Song,</strong> der unter die Haut geht.  Deshalb verstehe ich, weshalb dieses Lied für Marcus Deml einer seiner Lieblingssongs auf diesem Album ist.</p>
<h3>Jeder hat einen anderen Lieblingssong</h3>
<p>Ansonsten haben die vier Blue Poets auf meine Frage hin jeweils andere Songs als ihre Lieblingssongs bezeichnet. &#8222;People get ready&#8220; wurde dabei mehrfach genannt. Für Felix Dehmel ist es sein Lieblingsstück, weil sehr viele Emotionen und Herz dabei sind.</p>
<p>Gordon Grey hat nach wie vor viel Spaß mit dem temporeichen &#8222;Sad, sad, sad&#8220;.  Phil Steen hat &#8222;Could have lived&#8220; zu seinem Favoriten erklärt.</p>
<h3>&#8222;Goodbye&#8220; als Ausklang</h3>
<p>Mit dem Song <strong>&#8222;Goodbye&#8220;</strong> verabschieden sich THE BLUE POETS mit einer Nummer, die uns in eine verrauchte Bars versetzt. Eine eingängige Melodie, ein warmer Bass, dynamische Drums. Und dazu eine Stimme, die sowohl akzentuiert als zurückhaltend sein kann. Sie transportieren das Thema Abschied so, dass die Hoffnung, eine neue Tür zu finden, auch wenn sich eine gerade geschlossen hat, erhalten bleibt.</p>
<h3>Live-Feeling durch Live-Power</h3>
<p>Dem Album gelingt es, die Leidenschaft, die in den Konzerten spürbar wird, zu übermitteln. Durch die Auswahl der Aufnahmen <strong>konnten tatsächlich magische Momente eingefangen werden.</strong> Insgesamt ist ein  räumlicher Klang entstanden, der den Eindruck vermittelt, <strong>als würde man in einem Club direkt vor der Bühne sitzen</strong>.</p>
<p>Wer keine Gelegenheit hat, THE BLUE POETS bei einem der Konzerte der kommenden Tour zu erleben, sollte sich das Album holen, die Augen schließen und genießen!</p>
<p>Allerdings kommt man vor den heimischen Lautsprechern nicht in den <strong>Genuss der Songankündigungen,</strong> die Marcus Deml mit Humor, Anekdoten und aktuellen Bezügen anreichert.</p>
<h3>Tourdaten</h3>
<p>13.04.18 │ Torgau (Kulturbastion)</p>
<p>14.04.18 │ Lübeck (Treibsand)</p>
<p>21.04.18 │ Essen (Zeche Carl)</p>
<p>28.04.18 │ Hamburg (Knust)</p>
<p>04.05.18 │ Unna (Lindenbrauerei/Atelier)</p>
<p>05.05.18 │ Köln (Kantine/Yardclub)</p>
<p>11.05.18 │ Berlin (Quasimodo)</p>
<p>18.05.18 │ Osnabrück (Marktplatz)</p>
<p>14.07.18 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood</p>
<p>21.07.18 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>08.09.18 │ Mannheim Guitar Summit</p>
<p>05.10.18 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>06.10.18 │ NL &#8211; Ulft (DRU Cultuurfabriek)</p>
<p>13.10.18 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>10.11. 18 │ Baden Baden (Blues Club)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07C8ZPQ7B&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Live Power&#8220;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>RIPE &#038; RUIN mit neuer EP &#8222;The Eye Of The World&#8220; (VÖ: 06.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/ripe-ruin-mit-neuer-ep-the-eye-of-the-world-voe-06-04-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 15:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die aus Hamburg – St.Pauli stammende Blues-Rock-Band RIPE  &#38;  RUIN veröffentlicht fünf Songs als EP, die ab dem 06.04.2018 über DOCK 7/Soulfood vertrieben wird. Ein tolles Cover und eine überraschende Erklärung Beim Öffnen der&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus Hamburg – St.Pauli stammende <strong>Blues-Rock-Band <a href="https://www.facebook.com/ripe.ruin/">RIPE  &amp;  RUIN</a></strong> veröffentlicht fünf Songs als EP, die ab dem <strong>06.04.2018</strong> über DOCK 7/Soulfood vertrieben wird.</p>
<h3>Ein tolles Cover und eine überraschende Erklärung</h3>
<p>Beim Öffnen der News finde ich ein <strong>tolles Cover v</strong>or. Der Titel <strong>&#8222;The Eye Of The World&#8220;</strong> bestätigt den ersten Eindruck, dass es sich um ein Auge handelt.</p>
<p>Die Erklärung steht im Pressetext: der dort abgebildete Teil des Auges enthält Facetten der Augen jedes einzelnen Bandmitglieds und steht als <strong>Symbol für ihre Sicht auf die Welt</strong>.</p>
<h3>Das Line-Up ist die nächste Überraschung</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-60369 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-300x169.jpg" alt="ripe and ruin band" width="300" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band-600x338.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/ripe-and-ruin-band.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />RIPE &amp; RUIN sind <strong>Gordon Domnick (Gesang), Florian Kaninck (Gitarre) und Jannis Balzer (Schlagzeug).</strong> Alle drei haben die Hamburg School of Music besucht. <strong>Gordon Domnick</strong>s Stimme begeistert mich, seitdem ich ihn als <strong>Sänger der Bluesrock-Formation &#8222;THE BLUE POETS&#8220;</strong> um Marcus Deml gehört habe.</p>
<p>Bei RIPE &amp; RUIN kann er seine Möglichkeiten, <strong>die Stimme direkt, roh, dreckig aber auch sanft und einschmeichelnd klingen zu lassen</strong>, in entsprechender klanglicher Umgebung entfalten.<br />
Florian Kaninck entlockt seiner Gitarre neben voll klingenden Riffs auch unverzerrte und gerade heraus gespielte Melodien, während Jannis Balzer am Schlagzeug rhythmisch klare Akzente setzt, sich einerseits zurück hält, um dann wieder die Dynamik kraftvoll anzutreiben.</p>
<p>Das Trio schafft damit das, was Blues-Rock ausmacht: ungeschönte, manchmal rohe und dreckige Musik.</p>
<h3>Low-Budget Schlagzeug und eine alte Telecaster erzeugen Blues-Rock-Feeling</h3>
<p>Vielleicht kam dem entgegen, dass die Songs auf einem <strong>Low-Budget Schlagzeug und einer alten Telecaster</strong> eingespielt wurden. Oder sind die Instrumente so zu diesem Zweck ausgesucht worden? Wie auch immer: es klingt richtig gut!</p>
<p><strong>&#8222;She&#8217;s Like The Sea&#8220;</strong> ist eine ruhige Nummer, die klanglich zunächst <strong>etwas von Proberaum und eben &#8218;Low-Budget&#8216;</strong> hat. Dies ist positiv gemeint, weil hierdurch <strong>der ungekünstelte und direkte Umgang mit der Musik</strong> spürbar wird. Dies gilt auch für<strong> &#8222;Scars&#8220;</strong>, der durch seine Direktheit und Ungeschliffenheit unter die Haut geht. Hier wird technisch nichts &#8218;geglättet&#8216; und es entsteht ein handgemachter Sound.</p>
<p>Der Song <strong>&#8222;Clarity&#8220;</strong>, der bereits am 02.02.18 veröffentlicht wurde,  beginnt ruhig und fast verträumt, die Gitarre unterstreicht den Gesang mit Akkorden, bis sie eine eigene Melodie entwickelt und der Song sich hinsichtlich der Dynamik immer weiter steigert. Dabei bleibt er aber<strong> ein unaufgeregter und intensiver Rocksong </strong>mit viel Atmosphäre.</p>
<p>Bei <strong>&#8222;Fix You&#8220;</strong> geht es ordentlich zur Sache: sowohl<strong> rhythmisch als auch bezüglich der Melodie werden weitere Register gezogen</strong>. Gordon Domnick kann hier wieder einmal hören lassen, wie wunderbar dreckig seine Stimme klingen kann, die er aber immer wieder sicher mit  klaren Tönen in ruhigere Gefilde zurückführt.</p>
<p>Den Abschluss macht<strong> &#8222;Drive&#8220;</strong>, der wieder stark auf die Stimme setzt, die durch die cleane Gitarrenbegleitung unterstrichen wird. Die Gitarre erzählt dann die Geschichte, mit der die Stimme begonnen hat, ruhig und eindringlich weiter. Immer begleitet von einem sich gut in die Dynamik einfindenden Schlagzeug.</p>
<p><strong>&#8222;Stay&#8220;</strong> ist zwar nicht auf der EP zu finden, hat es mir aber besonders angetan. Er macht <strong>das Potential, über das Ripe &amp; Ruin verfügen</strong>, deutlich und daher möchte ich ihn euch nicht vorenthalten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Ripe &amp; Ruin - Stay" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ay6dDwmTycY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens gibt es bereits eine selbstbetitelte EP, die 2015 fertiggestellt wurde. Diese EP  könnt ihr bei <a href="https://ripeandruin.bandcamp.com/album/ripe-ruin">bandcamp</a> erstehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!</p>
<p>Die neue EP &#8222;The Eye Of The World&#8220; kann ich nur empfehlen.  Für Blues-Rock-Fans ein &#8218;Muss&#8216;!</p>
<p>Wer RIPE &amp; RUIN <strong>live</strong> erleben möchte kann dies hier tun:</p>
<p>11.04.18 │Berlin (Badehaus)</p>
<p>26.04.18 │Hamburg (Molotow) Release-Show</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>THE BLUE POETS:  &#8222;Live Power&#8220; (Live-Album VÖ: 13.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/the-blue-poets-live-power-live-album-voe-13-04-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 07:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Steen]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[THE BLUE POETS veröffentlichen erstes Live-Album The BLUE POETS sind das neue Projekt von Marcus Deml, das er 2016 ins Leben rief, nachdem er sein vorheriges Bandprojekt ERRORHEAD auflöste. Auch in anderen Bereichen seines&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>THE BLUE POETS veröffentlichen erstes Live-Album</h3>
<p>The BLUE POETS sind das neue Projekt von<strong> Marcus Deml</strong>, das er 2016 ins Leben rief, nachdem er sein vorheriges Bandprojekt ERRORHEAD auflöste.</p>
<p>Auch in anderen Bereichen seines Lebens gab es <strong>einschneidende Veränderungen</strong>. Diese haben dazu beigetragen, innezuhalten und <strong>zurück zu den musikalischen Wurzeln, der Blues-Rockmusik</strong>, zu gehen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln galt auch für die Produktion</h3>
<p>Dies bedeutet hier: <strong>Aufnahmen im Proberaum</strong>, kein Computer und quasi mit der Gitarre verwachsen. <strong>Analog abgemischt</strong> klingt schon das Studioalbum ursprünglich und nach viel Leidenschaft.</p>
<p>Im Vordergrund stehen Gesang und Gitarre, d.h. die Melodie, während der Rhythmusabteilung mit Drums und Bass eher eine traditionelle, zurückhaltendere Rolle zukommt.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-59436 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-300x147.jpg" alt="The Blue Poets" width="300" height="147" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-300x147.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-768x377.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-1200x589.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-600x294.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein erdiger, rauchiger Sound – That&#8217;s the Blues</h3>
<p>Herausgekommen ist dabei ein <strong>erdiger Sound</strong>, den <strong>Sänger Gordon Grey</strong> durch seinen mal <strong>rauchigen, mal fast lasziven Gesang</strong> in Songs wie<strong> &#8222;Goodbye&#8220; </strong>oder <strong>&#8222;With Your Eyes&#8220;</strong> prägt.</p>
<p>So richtig in die Beine gehen die <strong>Rock&#8217;n Roll Stücke</strong> wie <strong>&#8222;Sad, Sad, Sad&#8220;</strong> oder <strong>&#8222;It&#8217;s about Time&#8220;</strong> bei denen Marcus Deml seiner <strong>&#8217;63er Stratocaster Olympic White</strong> temporeiche und ausgefeilte Soli entlockt und seine Meisterschaft im Verzerren von Gitarrensounds zeigt.</p>
<p>Besonders deutlich wird dies auch in der melancholischen Stimmung bei der <strong>Blues-Ballade &#8222;Alien Angel&#8220;</strong>, einer ganz langsamen Nummer, bei der der <strong>warme Bass-Sound</strong> und das <strong>feinfühlig akzentuierende Schlagzeug</strong> dazu beitragen, dass man fast dahinschmilzt, wenn der gehauchte, gequälte Gesang auf die bluesig-jammernde Melodie des Gitarrenspiels trifft.</p>
<h3>Back to the roots und eine Reminiszens an Gary Moore</h3>
<p>Dazu, dass diese Rock &#8211; Blues &#8211; Stimmung so authentisch klingt, tragen auch <strong>Phil Steen am Bass und Felix Dehmel am Schlagzeug</strong> bei, die klare Bassläufe und mal spielerisch-leichte, dann wieder handfeste Rhythmusarbeit so zusammenfügen, dass sie ein Fundament bilden, auf dem sich Marcus Deml mit ausgiebigen Soli so richtig austoben kann.</p>
<p>Auf dem Album findet sich auch das Stück <strong>&#8222;Song for Gary&#8220;</strong> das an den virtuosen irischen Blues-Rock-Gitarristen Gary Moore erinnert, der 2011 verstorben ist.</p>
<h3>Dunkle Eindringlichkeit</h3>
<p><strong>Einer der bewegendsten Songs ist für mich &#8222;For a God&#8220;.</strong> Die Eindringlichkeit von Melodie und Text beeindrucken mich immer wieder – insbesondere, wenn ich den Song live höre, wozu ich schon mehrmals die Gelegenheit hatte.</p>
<p>Ich hoffe, dass sich die Stimmung und Leidenschaft, die bei den Konzerten sichtbar und spürbar werden, auch auf das Live-Album transportieren ließen. Es wird ein fabelhafter räumlicher und dynamisch überzeugender Klang versprochen.</p>
<p>Wie weit dieses Versprechen eingehalten wird, erfahrt ihr hier auf <strong>metal-heads.de</strong>, sobald ich  das Live-Album gehört habe.</p>
<h3>Goodies bei Vorbestellung, Video und Tourdaten</h3>
<p>Wer jetzt schon bestellt, wird bereits am <strong>10. April</strong> – also drei Tage vor dem offiziellen Release – neben dem Album mit einer Reihe zusätzlicher Goodies verwöhnt! Das Bundle beinhaltet zusätzlich zu acht Songs des Studioalbums noch die Live-Aufnahmen von vier neuen Songs in einem Digipack mit 16-seitigem Booklet, das offizielle Tour-Poster und ein originales Marcus Deml Signature Plektrum sowie ein Autogramm von Marcus Deml.</p>
<p>Es gibt außerdem ein Video, das neben Ausschnitten und Fotos von diversen Live-Shows auch einen Blick in Marcus&#8216; Tonstudio ermöglicht. Das will ich euch nicht vorenthalten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Blue Poets -  Live Power EPK" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/tv5g82V47mY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem sind THE BLUE POETS wieder unterwegs, so dass ihr die Möglichkeit habt, <strong>sie einmal in Natura live zu erleben</strong>. Die Tourdaten findet ihr weiter unten und noch mehr Informationen<a href="http://www.thebluepoets.com/"> HIER .</a></p>
<p><strong>Die Tracks auf dem Live-Album</strong>, das ihr<a href="https://www.triplecoilmusic.com/component/hikashop/product/102-the-blue-poets-live-power"> HIER</a> bestellen könnt:</p>
<p>01 Won&#8217;t you suffer<br />
02 Sad, Sad, Sad<br />
03 The Truth<br />
04 For a God<br />
05 Song for Gary*<br />
06 Oh Pretty woman*<br />
07 Alien Angel<br />
08 Could have lived*<br />
09 Too High<br />
10 With your eyes<br />
11 People get Ready*<br />
12 Goodbye</p>
<p>* diese Songs sind nur auf dem Live-Album</p>
<h3>THE BLUE POETS auf Tour</h3>
<p>13.04. 2018 │Torgau (Kulturbastion)</p>
<p>14.04.2018 │ Lübeck (Treibsand)</p>
<p>21.04.2018 │ Essen  (Zeche Carl/Kaue)</p>
<p>28.04.2018 │ Hamburg (Knust)</p>
<p>04.05.2018 │ Unna (Lindenbrauerei/Atelier)</p>
<p>05.05.2018 │ Köln (Kantine/Yardclub)</p>
<p>11.05. 2018 │ Berlin (Quasimodo)</p>
<p>18.05. 2018 │ Osnabrück (Maiwoche/Markplatz)</p>
<p>14.07. 2018 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood)</p>
<p>21.07.2018 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>05.10. 2018 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>13.10.2018 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01IO5N2U2&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;The Blue Poets&#8220;]</p>
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