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	<title>Kimmo Kuusniemi &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Rückblick auf Konzerte und Interviews 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Kammerer]]></category>
		<category><![CDATA[Kalandra]]></category>
		<category><![CDATA[Kimmo Kuusniemi]]></category>
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					<description><![CDATA[KALANDRA, LiLi Refrain, MÚR, Kimmo Kuusniemi, ROCKET MEN, Lindy-Fay Hella und Christine Kammerer In 2024 gab es nicht nur tolle, großartige, interessante abwechslungsreiche Alben (über die Qual der Wahl und die Alben die ich&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">KALANDRA, LiLi Refrain, MÚR, Kimmo Kuusniemi, ROCKET MEN, Lindy-Fay Hella und Christine Kammerer</h2>



<p>In 2024 gab es nicht nur tolle, großartige, interessante abwechslungsreiche Alben (über die Qual der Wahl und die Alben die ich letztlich ausgewählt habe), sondern auch sonst noch Neues und Neuigkeiten, viele erlebnisreiche Ereignisse und interessante Gespräche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Konzerte</h2>



<h3 class="wp-block-heading">KALANDRA und <strong>LiLi Refrain</strong> in Köln: ein <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/kalandra-mit-lili-refrain-live-in-koeln/">Konzert</a>, das noch lange nachgeklungen hat</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC09450.jpg" alt="Kalandra Köln 11.9.24" class="wp-image-176703" style="width:144px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC09450.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC09450-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>


<p>KALANDRA haben im September das Album <strong>„A Frame of Mind“</strong> herausgebracht (<a href="https://metal-heads.de/reviews/kalandra-a-frame-of-mind/">review</a>) und sind im Herbst auf eine Tour mit 30 Shows gegangen. Der Tourauftakt war in Köln. Dort haben sie mit 15 Songs ein langes Set gespielt, das nie an Spannung nachließ. KALANDRAs Musik ist Rock auf orchestraler Basis, der von nordischem Folk durchzogen ist. Die Texte handeln von aktuellen, aber auch grundsätzlichen Themen. So geht es z.B. um Überlegungen zum Zustand der Welt (<strong>„The State of the World“</strong>) oder wie wichtig es ist, jemanden zu haben, mit dem man reden und etwas teilen kann (<strong>„Ensom“</strong>).Mich hat sehr gefreut, dass sie auch <strong>„Bardaginn“</strong> meinen Lieblingssong vom neuen Album gespielt haben. Es ist ein Nordic-Folk-Song, der unglaublich dicht, kraftvoll und dynamisch ist. Voll mit tollen Leads, großartigem Drumming und schweren Riffs.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="400" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC09344.jpg" alt="Lili Refrain Köln 11.9.24" class="wp-image-176690" style="width:141px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC09344.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC09344-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>


<p>Den Anfang machte an diesem Abend <strong>LiLi Refrain</strong>, eine Künstlerin, deren psychedelisch-rockige Folk-Metal-Musik ich sehr schätze. Sie verwendet auch bei ihren Bühnen-Shows ausschließlich Real-Time-Loops, ohne vorher aufgenommene Passagen. So entstehen die Songs in den Shows immer wieder neu. Mit Klängen, die ineinander übergehen und nach und nach poetische, unheimliche und komplexe Strukturen entstehen lassen. Und diese Strukturen durchdringt LiLis sirenenhafter, lyrischer Gesang.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">MÚR: kraftvoll bis verspielt – und immer voller Enthusiasmus</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="400" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/12/mur-koeln-27.11.24-14.jpg" alt="múr köln 27.11.24 - 14" class="wp-image-180780" style="width:148px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/12/mur-koeln-27.11.24-14.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/12/mur-koeln-27.11.24-14-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure></div>


<p>Im November waren <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/mur-live-in-koeln/">MÚR in Köln </a>(als Support für WHEEL). MÚR sind eine isländische Band, die die isländische Wacken Metal Battle (2022) gewonnen haben und gerade erste ihr Debüt-Album „Múr“ herausgebracht hatten. (<a href="https://metal-heads.de/reviews/mur-das-debuetalbum-von-mur/">review</a>)<br>Die Bühne war in rotes Licht getaucht, wabernde Klänge eröffneten den Song <strong>„Heimsslit“</strong> und füllten schnell den ganzen Raum. Es entstand ein Eindruck von Leere, die gleichzeitig eine Sogwirkung hat. Dumpfe Bassklänge, doomiges Riffing und infernalische Vocals schaffen eine dystopische Atmosphäre.  Die donnernden Drums bauen zusammen mit harten Riffs eine Soundwand auf, die immer konkreter und massiver wird. Bis wieder wundschöne sphärische Klänge überwiegen, die dann aber in ein trostloses und dennoch gewaltiges Finale münden. Ich fand es mutig, dass sie ihr Set mit einem 10-minütigen Song begonnen haben. Doch der begeisterte Applaus zeigte, dass sie das Publikum von Anfang an mitnehmen konnten. Auch der Rest des Sets war eine großartige Wanderung zwischen roher Energie und verspielten Klängen, hämmernden djentigen Strukturen und abgefahrenen Rhythmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interviews</h2>



<p>Das waren einige spannende, lange, anregende und informative Gespräche mit engagierten,interessanten und angenehmen Gesprächspartnern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kimmo Kuusniemi</strong>: über Nachhaltigkeit, Überraschungen und persönlichem Ausdruck statt Perfektion</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="899" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi4-1200x899.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi4" class="wp-image-161562" style="width:226px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi4-1200x899.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi4-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi4-768x575.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi4-600x450.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi4.jpg 1284w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>Das Jahr begann mit dem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/kimmo-kuusniemi-im-interview/">Interview</a> mit <strong>Kimmo Kuusniemi</strong>, den einige von euch wahrscheinlich durch seine Band SACROFAGUS kennen. Anlass für das Interview war sein Projekt ANCIENT STREAMING ASSEMBLY, einem Cross-Arts Projekt, das er zusammen mit <strong>Tuomas Rounakari</strong> (KORPIKLAANI, Shamanviolin) auf den Weg gebracht hat. Es ist ein intermediales Projekt, das sich im weiten Sinne mit Umweltschutz beschäftigt. Wir haben uns lange unterhalten: über das Verhältnis des Menschen zur Umwelt und dem sich daraus ergebenden Umgang mit ihr, den Möglichkeiten von Film und Musik als Medium von Dokumentation, Information, Anregung und Herausforderung zum Nachdenken. Es ging auch um Dystopien, digitale Möglichkeiten und um die Möglichkeiten des Einzelnen, Einfluss zu nehmen, sowie die Untätigkeit von Verantwortlichen, die Veränderungen in der Umwelt anzuhalten.  <br>Und auch um Musiker wie <strong>Tuomas Rounakari</strong>, <strong>Steve di Georgio</strong> und <strong>Esa Kotilainen</strong>, die in der einen oder anderen Weise an ASA beteiligt sind.</p>



<p>Kimmo hat davon erzählt, dass er bereits in den 1980er Jahren Filme zum Umweltthema gemacht hat. Z.B. 1991 mit <strong>„Dream On“</strong> ein Musikvideo als Warnung vor einer Umweltkrise, die heute Realität geworden ist. Aber die Menschheit hat nicht schnell gehandelt, sondern ist eher untätig geblieben. Er ist der Ansicht, dass wir am Rande des ökologischen Zusammenbruchs stehen, dass ständiges Wachstum nicht möglich ist und wir (zumindest in unseren Umgebungen) genug haben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wir sollten lernen, mit dem zufrieden zu sein, was wir haben. … Ich glaube, dass wir unsere auf Wachstum basierende Wirtschaft in eine nachhaltige umwandeln können, wenn wir alle wollen, dass sich etwas ändert.</p>
</blockquote>



<p>Auch über Abwechslung, Überraschung und Perfektionismus gerade in der Musik haben wir gesprochen. Kimmo meint, dass Überraschungen wichtig sind, weil sich sonst nichts verändern kann.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Überraschungen und Abwechslungen sind wichtig, weil sich sonst nichts verändern kann. Für mich ist es langweilig, immer wieder die gleiche Musik zu machen, die gleichen Dinge zu tun. Wenn ich ein Solo spiele, ist es jedes Mal anders. Weil ich in diesem Moment nicht plane, was ich spiele, sondern einfach spiele. Zuletzt ist vieles in der Musik so technisch geworden und damit in gewisser Weise limitiert. Wenn die Fertigkeiten, das Perfekte im Vordergrund stehen und nicht der eigene Ausdruck.</p>
</blockquote>



<p>Der Gedanke, dass Perfektion auch begrenzen kann, hat mir im Verlauf des Jahres auf unterschiedliche Situationen einen anderen Blick vermittelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ROCKET MEN: Musik, die nach Weltraum klingt</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="579" height="386" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-1_Color.jpg" alt="Rocket_Men_Portrait-1_Color" class="wp-image-170216" style="width:243px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-1_Color.jpg 579w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/Rocket_Men_Portrait-1_Color-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 579px) 100vw, 579px" /></figure></div>


<p><a href="https://metal-heads.de/reviews/the-orbiter-sessions-neues-album-von-rocket-men/">Das neue Album </a>von ROCKET MEN <strong>„The Orbiter Sessions“</strong>, habe ich zum Anlass genommen, mich mit <strong>Philipp Püschel</strong> (Trompete) und <strong>Felix Dehmel</strong> (Schlagzeug) über das Album und den Entstehungsprozess, Storytelling, Weltraum, Veränderungen beim Publikum und über kommende Events zu unterhalten. <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/rocket-men-im-interview/">(interview)</a> <br>Nachdem geklärt war, dass sie sich nicht über Tinder, sondern durch die Musikschule kennengelernt hatten und wie sie zu ihrem Bandnamen gekommen sind, haben sie davon erzählt, dass zunächst die Musik da war und dann das Thema ‚Weltraum‘.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Aber es war nicht so, dass wir von Anfang an gesagt haben: wir wollen was mit Weltall machen. Sondern es war eher so: wir haben Musik geschrieben, die klang cool und irgendwie nach Weltraum.</p>
<cite>Felix Dehmel</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Musik, die wir schreiben und spielen, hat immer etwas von Weite und Ferne so dass es nach Weltraum klingt. Ich kann gar nicht beschreiben, welche Faktoren es sind, die das ausmachen, aber da wir viel Synthesizer und Keyboard in der Band haben, hat man viele Delays, viel Spielzeug, viel Space.</p>
<cite>Philipp Püschel</cite></blockquote>



<p>Damit wird schon gut beschrieben, wie die Musik klingt. Aber auch die Geschichte, das Storytelling ist ihnen wichtig. Da sie ohne Lyrics auskommen, drücken sie dies durch den Titel und die Musik aus und lassen auf diese Weise intensive Bilder entstehen.<br>Für mich ist ‚der ROCKET MEN – Sound‘ die Ausgewogenheit zwischen Trompete, Saxophon, Schlagzeug und den Keyboards und Synthesizern sowie der Groove, die ‚Tanzbarkeit‘.<br>Oder wie Felix so passend sagt: „Aber ich glaube, bei uns spielt das authentische Element eine große Rolle und das Beat-Element. Man kann die Musik fühlen, als Groove, als Beat und man kann sich dazu bewegen.“<br>Also hört mal rein in das Album! Das Interview könnt ihr hier lesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lindy-Fay Hella: Stimme, Sythesizer und dies Suche nach Unbekanntem</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-800x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella" class="wp-image-171962" style="width:168px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-768x1151.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1025x1536.jpg 1025w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1366x2048.jpg 1366w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1320x1979.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-scaled.jpg 1708w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Ein <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-lindy-fay-hella/">Interview</a>, auf das ich mich gefreut hatte, ist das mi tLindy-Fay Hella. Vielleicht kennt ihr sie als Sängerin bei WARDRUNA. Diesmal ging es aber um ihre andere Formation: <strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> und das Album <strong>„Islet“</strong>.(<a href="https://metal-heads.de/reviews/islet-von-lindy-fay-hella-dei-farne/">review</a>)  <br>Sie hat mir erzählt, welche Rolle DEPECHE MODE und insbesondere das Album <strong>„Black Celebration“</strong> für sie gespielt hat und was sie an Synthesizern so fasziniert hat, dass sie sie selbst spielen wollte.<br>Wir haben uns auch darüber unterhalten, was Synthesizer und die Stimme als Ausdrucksmittel miteinander zu tun haben.</p>



<p>Lindy-Fay dazu: „Mit der Stimme kann man bewusst die Resonanz des eigenen Körpers nutzen, um den Klang zu manipulieren. Synthesizer waren jedoch auch eine Inspiration für mich beim Gesang. Bei bestimmten Synthesizern gibt es Filter, mit denen man den Klang selbst verändern kann, wie scharf oder gedämpft man ihn haben möchte, den Anschlag, das Sustain und das Release. All dies kann man auch mit der Stimme tun, außer mit den extrem tiefen und hohen Klängen.“</p>



<p>Denn der Kontrast zwischen den elektronischen Elementen und der ‚organischen Stimme‘ spielt auch auf <strong>„Islet“</strong> eine wichtige Rolle. Damit kann die ständige Suche nach dem Unbekannten und die Neugier auf das, was die Natur, die Vergangenheit, Träume und das Universum zu bieten haben, auf eine spezielle Weise ausgedrückt werden.<br>Denn der Kontrast zwischen den elektronischen Elementen und der ‚organischen Stimme‘ spielt auch auf <strong>„Islet“</strong> eine wichtige Rolle. Damit kann die ständige Suche nach dem Unbekannten und die Neugier auf das, was die Natur, die Vergangenheit, Träume und das Universum zu bieten haben, auf eine spezielle Weise ausgedrückt werden.</p>



<p>Daher brauchte sie für die Songs auf <strong>„Islet“</strong> auch nicht viele Worte. Worte, Geschichten und Märchen spielen eine wichtige Rolle für sie und daher verwendet sie viel Zeit darauf, die für sie ‚richtigen Worte‘ zu finden. „Ich mag es, einfache und wenige Worte zu finden, da ich das Gefühl habe, dass dann verschiedene Geschichten aus diesen Worten entstehen können, je nachdem, was der Zuhörer daraus macht. Diese Worte müssen jedoch genau richtig sein. Ich mache normalerweise lange Spaziergänge, beobachte Dinge, lasse mich aber auch von Begegnungen mit Menschen inspirieren und so weiter. Und natürlich das Unbekannte, das Geheimnis des Universums. Die Eindrücke von einer Reise zum Beispiel. Es kann Monate dauern, bis die Geschichten in meinem Kopf Gestalt annehmen“ sagt Lindy-Fay. Und ich finde, dass man dies in den Liedern hört. Das ganze Interview gibt es hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Christine Kammerer: Nordische Mythologie und schottischer Whisky</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-whisky-and-witches-2.jpg" alt="christine kammerer whisky and witches 2" class="wp-image-174393" style="width:273px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-whisky-and-witches-2.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-whisky-and-witches-2-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-whisky-and-witches-2-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p>Das Interview, das mir unglaublich viel Spaß gemacht hat, habe ich mit <strong>Christine Kammerer</strong> geführt. Wir haben nicht nur über ihr Album <strong>„Echoes of North“</strong> gesprochen, sondern auch über die Veranstaltung <strong>„Whisky and Witches“</strong>. Denn Christine ist nicht nur Musikerin, sondern auch Whisky-Liebhaberin und Kennerin. (vollständige Interviews <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-christine-kammerer/">hier</a> und <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/whisky-and-witches-another-form-of-whisky-tasting/">dort</a>)<br>Zusammen mit <strong>Jane Ross</strong> hat sie <strong>„Whisky and Witches“</strong> ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Whiskyverkostung, die Whisky mit seiner Geschichte und seinen Geschichten sowie der Rolle der Frauen bei der Whiskyherstellung, Liedern über die Region, aus der er stammt, und Liedern, die den Whisky selbst beschreiben, zusammenbringt.<br><br>Und was haben Hexen mit Whisky zu tun? Im 13. Und 14. Jahrhundert war die Herstellung von Whisky und Aquavitae Frauensache. Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Hexenprozessen und dem Besitz und der Herstellung von Alkohol. Frauen, die Alkohol herstellten, wurden in dieser Zeit der Hexerei bezichtigt. Und „Hexe“ wurde zu einem Schimpfwort für Frauen, die eine tiefe Verbundenheit zur Natur hatten, die sich mit Naturheilmitteln und Heilkräutern auskannten und beispielsweise wussten, wie man daraus verschiedene Arten von Aquavitae, Lebenswasser, destilliert. Und hier spannt Christine – wie sie es musikalisch auch auf ihrem Album <strong>„Echoes of North“</strong> macht – den Bogen zur nordischen Mythologie: „In der nordischen Mythologie gibt es die Völva. Sie war eine wichtige Figur in der gesamten Gesellschaft. Und sie wurde für ihre Ratschläge hochgeschätzt. Sie konnte vorhersagen, wie die Ernte ausfallen würde, wie die Winter verlaufen würden, was wir tun mussten, um die Gesellschaft für den Winter zu sichern, und warum Dinge schief liefen.“<br>Aus dieser Achtung wurde später die Dämonisierung dieser Fähigkeiten. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt oder auch, welches der Lieblingswhisky von Christine Kammerer ist, lest das Interview.</p>



<p>Das waren die Konzerte und Interviews, die mir viele neue Impulse gegeben haben. Ich wünsche euch viel Spaß, wenn ihr das eine oder andere Interview lest und ansonsten viele neue Impulse im Jahr 2025!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kimmo Kuusniemi im Interview</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/kimmo-kuusniemi-im-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 08:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Ancient Streaming Assembly]]></category>
		<category><![CDATA[Kimmo Kuusniemi]]></category>
		<category><![CDATA[Perpetuae memoriae]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Di Giorgio]]></category>
		<category><![CDATA[Tuomas Rounakari]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Kimmo Kuusniemi (ANCIENT STREAMING ASSEMBLY; SARCOFAGUS) (english version below) Vor Kurzem habe ich ein Interview mit Kimmo KUUSNIEMI geführt. Die Heavy Metal – Fans unter euch kennen ihn wahrscheinlich durch seine Band&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Interview mit Kimmo Kuusniemi (ANCIENT STREAMING ASSEMBLY; SARCOFAGUS)</h2>



<h4 class="wp-block-heading">(english version below)</h4>



<p>Vor Kurzem habe ich ein Interview mit Kimmo KUUSNIEMI geführt. Die Heavy Metal – Fans unter euch kennen ihn wahrscheinlich durch seine Band SARCOFAGUS, die oft als Finnlands erste Heavy Metal Band bezeichnet wird. Andere kennen ihn eventuell als Filmemacher.</p>



<p>Anlass für das Interview ist sein <a href="http://www.ancientstreaming.com/">Projekt</a> ANCIENT STREAMING ASSEMBLY. (Mehr dazu auch <a href="https://metal-heads.de/news/ancient-streaming-assembly-perpetuae-memoriae/">HIER</a>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="955" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi3" class="wp-image-161561" style="aspect-ratio:1.256544502617801;width:222px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-300x239.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-768x611.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-600x478.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3.jpg 1210w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>Wir haben uns über das Verhältnis des Menschen zur Umwelt und dem sich daraus ergebenden Umgang mit ihr, den Möglichkeiten von Film und Musik als Medium von Dokumentation, Information, Anregung und Herausforderung zum Nachdenken unterhalten. Es ging auch um Dystopien, digitale Möglichkeiten und um die Möglichkeiten des Einzelnen, Einfluss zu nehmen, sowie die Untätigkeit von Verantwortlichen, die Veränderungen in der Umwelt anzuhalten. &nbsp;</p>



<p>Und es ging um Musiker wie <strong>Tuomas Rounakari</strong>, <strong>Steve di Georgio</strong> und <strong>Esa Kotilainen</strong>, die in der einen oder anderen Weise an ASA beteiligt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Projektname</h3>



<p>Hi Kimmo, ich freue mich, dass ich dir heute Fragen zu dem ANCIENT STRAMING ASSEMBLY – Projekt stellen darf.</p>



<p><strong>Wie ist das Projekt zu seinem Namen gekommen?</strong></p>



<p>So genau kann ich mich nicht erinnern. Es ist immer kompliziert, einen sinnvollen Namen für ein Projekt zu finden. Vor allen Dingen, da dieses Projekt bereits eine längere Geschichte hat. Aber von Anfang an ging es um epische Geschichten und um das ‚Alte, Vorzeitliche‘.</p>



<p><strong>Dann passt der erste Teil „Ancient“ ja ganz gut. Wann und wie hat das Ganze denn angefangen?</strong></p>



<p>Im Grunde begann es im Jahr 2007. Ich hatte ein Projekt für das Fernsehen konzipiert, mit der Absicht, sowohl eine Dokumentation als auch ein erweitertes Musikvideo zu sein. Die TV-Verantwortlichen mochten die Idee, fanden sie jedoch problematisch, da sie in keine ihrer Standardkategorien passte.   <br>Dann kam Covid. Diese Situation hat uns aus dem herausgeholt, was wir taten und davon abgehalten, die Sachen zu machen, mit denen wir gerade beschäftigt waren.   <br>Alles, was ich geplant hatte, löste sich in Luft auf. Dann fängst du an, über andere Dinge nachzudenken. Z.B. darüber, was man tun oder einfach anders machen will. Für mich war es wie eine Offenbarung. Weil mir noch einmal deutlich wurde, wie viele Dinge ich mache, die ich eigentlich nicht tun wollte.    <br>Musik und Filme – das war mein Leben. Ich hatte das Glück, meinen Lebensunterhalt mit dem zu verdienen, was ich tun möchte. Der Nachteil ist jedoch, dass man als kommerzieller Filmemacher viele anspruchslose Dinge für Geld macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Begegnung mit Tuomas Rounakari</h3>



<p><strong>Und welche Schlüsse hast du daraus gezogen?</strong></p>



<p>Ich will meine Fähigkeiten, die ich in mehr als 40 Jahren als professioneller Musiker und Filmemacher entwickelt habe, für etwas nutzen, dass mehr Bedeutung hat und einen Zweck erfüllt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="675" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-1200x675.jpg" alt="tuomas-rounakari-6" class="wp-image-154118" style="aspect-ratio:1.7777777777777777;width:208px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>Ich möchte noch einmal zurückgehen. 2016 bin ich mit KORPIKLAANI durch Russland und Sibirien gereist. Dort habe ich <strong>Tuomas Rounakari</strong> kennengelernt. Auf unserer Reise durch Russland und Sibirien mit Zügen, Flugzeugen und Autos hatten wir reichlich Zeit zum Reden. Wir stellten fest, dass wir eine ähnliche Weltanschauung, Interessen und Ziele teilten. Wir machten coole Ausflüge in Sibirien, wie zum Beispiel Treffen mit dem Nanai-Stamm, die uns zu den Petroglyphen am Amur-Fluss führten. Tuomas und ich teilen das Interesse an antiken Kulturen und Wissen, das am Ursprung des ANCIENT STREAMING ASSEMBLY steht.</p>



<p>Und dann war da noch das Projekt über epische Geschichten von 2007, das ich nicht begraben wollte. Tuomas und ich haben mit dieser Idee gespielt und überlegt, wohin es führen könnte. ANCIENT STREAMING ASSEMBLY wurde geboren. Es fasst zusammen, was wir vermitteln wollen: die Vorstellung, dass die Gedanken und Weisheit auch heute noch eine Bedeutung haben können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Altes in Neues hineinfließen lassen</h3>



<p><strong>Streaming im Sinne von „hineinfließen lassen“?</strong></p>



<p>Ja, Streaming versucht, in den Strom der Zeit einzutauchen, um die Botschaften der indigenen Völker zu hören. Ihre Prinzipien waren mit der Natur zu leben und nur das zu nehmen, was sie brauchen. Das haben wir vor langer Zeit verloren. Daher leben wir nun am Rande einer Umweltkatastrophe. Ich habe schon in den 1980ern Filme zum Umweltthema gemacht. Über industrielles und privates Recycling, über Waldschäden usw.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1189" height="672" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi5" class="wp-image-161563" style="aspect-ratio:1.7693452380952381;width:250px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5.jpg 1189w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5-300x170.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5-768x434.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5-600x339.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1189px) 100vw, 1189px" /></figure></div>


<p><strong>Mit dem Thema „Umwelt“ und „Umweltschutz“ hast du dich ja schon lange beschäftigt. Auch in deinen Filmen.</strong></p>



<p>Skandinavien und Deutschland waren schon damals Vorreiter in der Umweltdebatte. Hier in England hat diese Debatte erst vor ein paar Jahren begonnen.   <br>Es ging mir schon damals besonders darum, dass wir tatsächlich schnell etwas tun müssen. Und das war schon in den 80ern.</p>



<p><strong>1991 hast du mit </strong>„Dream On“<strong> ein Musikvideo produziert. Es ist eine warnende Geschichte über eine drohende Umweltkrise. Beunruhigender Weise ist die Zukunft, die du mit dem </strong>&#8222;Dream On&#8220;- Projekt <strong>damals angedeutet hat, heute Realität geworden. Daran sieht man, dass die Menschheit nicht schnell gehandelt, sondern untätig war.</strong></p>



<p>Das waren ein Musikvideo und eine EP, die ich selbst finanziert und dann dem WWF, dem Word Wide Fund for Nature gespendet habe. Es erhielt weltweite Aufmerksamkeit und war das erste finnische Musikprojekt auf MTV (MusicTV). Ich konnte das dann nicht so weiterführen, weil ich zu diesem Zeitpunkt nach England gezogen bin und mir hier mein neues Leben einrichten musste. So geriert das Umweltthema etwas in den Hintergrund meiner Arbeit. Insofern war die Covid-Zeit ein Anlass und eine Möglichkeit, daran wieder anzuknüpfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perpetuae Memoriae – ein dystopisches Video</h3>



<p><strong>Es geht beim ASA – Projekt also darum, ein Bild von unserer Welt, die am Rande des ökologischen Zusammenbruchs steht, zu zeichnen. Aber auch, Möglichkeiten der Veränderung aufzuzeigen. Impulse zu geben, eigene Möglichkeiten zu entdecken.</strong></p>



<p><strong>Weshalb hast du für das erste Video </strong>„Perpetuae Memoriae“<strong> einen dystopischen Hintergrund gewählt? Richtet das Projekt den Blick eher auf die Dystopie als auf eine Utopie?</strong></p>



<p>Das Video <strong>„Perpetuae Memoriae</strong>“ zeigt eine dystopische Vision einer unserer möglichen Zukunft. Wir haben 30 Jahre verschwendet, ohne große Veränderungen in Richtung einer nachhaltigen Welt vorzunehmen. Das Video zeigt auch die fantastischen Möglichkeiten in der Technologie, die wir geschaffen haben. Die von KI unterstützte Videoproduktion eröffnet Filmemachern völlig neue kreative Wege, um sich auszudrücken.</p>



<p>Im Jahr 1981 habe ich einen Song und ein Video mit dem Titel &#8222;Megamachine&#8220; gemacht, das von der Bedrohung durch Computer, die die Welt übernehmen, handelt. Ich war damals sehr kritisch gegenüber der Computertechnologie eingestellt. Heute sehe ich es anders. Ich sehe es als Werkzeug. Sie übernehmen nicht die Kontrolle. Natürlich kann und wird jede Technologie für böse Zwecke genutzt werden. Aber das bedeutet nicht, dass die Technologie selbst böse ist. Es sind die Menschen, die schlecht konzipiert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KI und Tools</h3>



<p><strong>Sie erweitern deine Möglichkeiten.</strong></p>



<p>Ja. Ich werde den Song &#8222;Megamachine&#8220; als KI-verbessertes Video veröffentlichen. Es ist lustig, wie ich recht hatte mit der Vorstellung, dass Computer die Welt übernehmen, und jetzt freue ich mich, KI für meine Filmprojekte zu nutzen, um meine Visionen zu verbessern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="394" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2.jpg" alt="asa 2" class="wp-image-161559" style="aspect-ratio:1.7766497461928934;width:254px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure></div>


<p><strong>Das Video zeigt,</strong> <strong>was im schlimmsten Fall passieren kann. Ist das dystopische Prinzip, sich die schlimmsten Situationen anzuschauen, um darüber nachzudenken, was getan werden kann, damit dies nicht geschieht das Grundprinzip bei ASA?</strong></p>



<p>Nein, nicht alles, das wir geplant haben, ist dystopisch ausgerichtet. Uns ist es wichtig, deutlich zu machen, dass wir eine nachhaltige Ökonomie schaffen müssen. Denn im Moment ist alles auf Wachstum ausgerichtet. Aber ständiges Wachstum ist nicht möglich.    <br>Der Gedanke, dass wir immer mehr brauchen und auch immer mehr haben können, hat uns an den Punkt geführt, an dem wir jetzt sind.</p>



<p>ASA möchte die Idee hervorheben, dass wir genug haben. Wir sollten lernen, mit dem zufrieden zu sein, was wir haben. ASA wird versuchen, Umweltbotschaften auf jede mögliche Weise zu vermitteln, daher wird es in Zukunft viele verschiedene Arten von Inhalten von uns geben. Das ASA-Prinzip besteht darin, als Künstler ständig unsere Grenzen zu erweitern, um neue Wege zu finden, uns auszudrücken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Steve di Giorgio und das Verlassen der Komfortzone</h3>



<p><strong>Also sollten sich die Leute darauf einstellen, dass das, was sie gerade von euch sehen, nicht alles ist, was ihr macht, worum es euch geht.</strong></p>



<p>Der Song des Videos ist schon älter, von 2012. Dass es der Song für das Video wurde, hat auch damit zu tun, dass <strong>Steve di Giorgio</strong> dazu kam und dieser Song für ihn als Bassisten wunderbar passte. Es gibt einen weiteren Song, den Steve spielt. Mit dem hatte er ein wenig zu kämpfen, weil er anders war als das, was er sonst spielt. Und das ist auch so eine Idee hinter ASA: dass jeder etwas außerhalb seiner Komfortzone tut.</p>



<p><strong>Nun ja, wenn man immer nur macht, was man bisher gemacht hat, kann man vielleicht besser darin werden, aber sich ja nicht weiterentwickeln.</strong></p>



<p>Ja, da stimme ich dir zu. Ich bin ziemlich müde von konventionellem Gitarrenspiel. Daher versuche ich, die Gitarre und andere Instrumente auf eine andere Weise zu nutzen, um neue Klänge und Visionen zu finden. Ich habe auch beschlossen, etwas mit einigen meiner alten Videos zu machen. Es gibt eines von 1981 für das KIMMO KUUSNIEMI BAND-Album <strong>„Moottorilinnut“</strong> namens <strong>„Metallic Rainbow“,</strong> ein sehr frühes Umweltlied und Musikvideo. Das <strong>„Moottorilinnut“</strong> ist meines Wissens nach das allererste vollständige Musikvideo in Rundfunkqualität, das produziert wurde. Mit der neuen KI-Technologie kann ich die Videoqualität erheblich verbessern. Das ist erstaunlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die erste und gleichzeitig letzte Generation</h3>



<p><strong>Also eine Möglichkeit, Altes mit Aktuellem zu verbinden, so dass etwas Neues entsteht.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="507" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3.jpg" alt="asa 3" class="wp-image-161560" style="aspect-ratio:1.7751479289940828;width:255px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-768x433.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure></div>


<p><strong>Ich komme noch einmal darauf zurück, dass ASA die</strong> <strong>Kenntnisse und Weisheiten unserer Vorfahren beachten will.</strong></p>



<p><strong>Wie weit können wir das, von dem wir meinen, wie unsere Vorfahren damit positiv umgegangen sind, heute als Grundlage nehmen, um die Dinge besser zu machen? Wir können ja nur annehmen, dass sie die Idee von ‚Harmonie mit der Umwelt‘ hatten.</strong></p>



<p>Ich glaube, dass wir unsere auf Wachstum basierende Wirtschaft in eine nachhaltige umwandeln können, wenn wir alle wollen, dass sich etwas ändert..</p>



<p><strong>Ist nicht das grundlegende Problem, einen Anfang zu finden, einen realistischen Ansatz, um etwas zu verändern, um anders zu leben?</strong></p>



<p>Eines der Ziele von ASA ist es, Meinungen von Experten dazu weiterzugeben, wie man anfangen, etwas verändern kann. Wie man z.B. unsere wachstumsorientierte Wirtschaft in eine nachhaltige umgestalten kann. Es gibt Modelle für eine nachhaltige Welt. Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen der Umweltveränderung wirklich sieht und spürt und wir sind die letzte Generation, die in der Lage ist, diese Veränderungen zu stoppen.    <br>Die Frage ist, ob wir etwas ändern können oder ob der globale Zusammenbruch unsere Welt für uns verändern wird. Es wäre einfacher, wenn wir selbst den Wandel herbeiführen könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausreichend zu haben ist doch ein positiver Gedanke</h3>



<p><strong>Ich möchte den Gedanken, dass es hilfreich sein kann zu wissen, wann man genug hat, aufgreifen. Sich Zeit lassen, um die Dinge genauer betrachten zu können, statt &nbsp;immer mehr und immer schneller. Um auf diese Weise etwas zu verändern.</strong></p>



<p><strong>Siehst du es als eine Möglichkeit an, dies in deinen Filmen, mit der Musik zu zeigen, darauf zu verweisen?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1048" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-1048x1200.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi6" class="wp-image-161564" style="aspect-ratio:0.8733333333333333;width:235px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-1048x1200.jpg 1048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-262x300.jpg 262w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-768x879.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-600x687.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6.jpg 1165w" sizes="auto, (max-width: 1048px) 100vw, 1048px" /></figure></div>


<p>Ja, ein Teil von ASA ist auch, dass wir Mini-Dokumentationen über die Umwelt veröffentlichen werden. Diese werden Meinungen von Wissenschaftlern, Umweltschützern, Ökonomen, jungen Menschen usw. enthalten.</p>



<p>Wie in all meinen Dokumentationen werde ich einen neutralen Standpunkt einnehmen und die Menschen erzählen lassen, was sie denken und fühlen. Auf diese Weise kann der Zuschauer seine eigene Meinung aus den angebotenen Informationen bilden. Musik wird ein integraler Bestandteil dieser Mini-Dokumentationen sein, damit sie als Denkanstöße dienen können.</p>



<p><strong>Das ist der Grund weshalb ich eingangs nach dem Prinzip der Dystopie fragte. Weil das ja auch abschrecken kann.</strong></p>



<p>Ja, ich habe darüber nachgedacht, als ich das Video machte. Aber ich dachte auch: es spielt keine Rolle. Wenn die Leute aufgrund des Videos denken, dass das Ganze dystopisch ist, werden sie beim nächsten sehr überrascht sein, weil es das nicht ist.</p>



<p><strong>So kann man die Situation von mehreren Seiten betrachten.</strong></p>



<p>Ja genau, und ich mag es, Leute zu überraschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Schneeballprinzip</h3>



<p><strong>Also den schlimmsten denkbaren Fall zu zeigen, zu informieren und hoffentlich dazu beitragen, diejenigen, die etwas beeinflussen könnten, aus ihrer Tatenlosigkeit zu holen?</strong></p>



<p>Ja, denn es gibt viele Leute, die tatsächlich etwas verändern könnten, die Einfluss und Geld und Macht haben.</p>



<p>Die Videos sollen dokumentieren, informieren, positiv beeinflussen. Es geht darum, mit einem Film-/Musikprojekt etwas zu bewirken, damit jemand anderes inspiriert wird, etwas Ähnliches zu tun. Ein Schneeballeffekt. Und ich hoffe, dass es funktioniert und die Menschen begeistert werden.</p>



<p><strong>Du hast Künstler aus allen Bereichen zu dem Projekt eingeladen. So können viele Ideen zusammenfließen, so dass für jeden Zuhörer/Zuschauer etwas dabei sein kann, das ihn anspricht.</strong></p>



<p>Als Tuomas und ich in Russland waren, haben wir die Band NYTT LAND kennengelernt. Es wird zwei Songs mit ihnen geben. Sibirische Volkslieder. Ich habe die Musik um die Melodie herum geschrieben. Dann haben wir auch ein finnisches Volkslied. Also insgesamt ganz unterschiedliche Musik.  <br>Aber das ist auch die Idee: dass es keine Rolle spielt. Und dass es jede Art von Zusammenarbeit geben kann. Und das ist es, was so spannend an diesem Projekt ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="955" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi3" class="wp-image-161561" style="aspect-ratio:1.256544502617801;width:232px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-300x239.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-768x611.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-600x478.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3.jpg 1210w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">Die nächsten Schritte</h3>



<p><strong>Wie wird es mit dem Projekt weitergehen? Du planst die Interviews und wirst neue Songs herausgeben.</strong></p>



<p>Im November starb <strong>Esa Kotilainen</strong>, der Keyboarder von SARCOFAGUS. Er war ein großartiger Musiker, voll kreativer Verrücktheit.   <br>2010 machte SARCOFAGUS die letzte Tour. Esa spielte ein 10-minütiges ägyptisch-thematisches Intro für die Show. Die Band klang so gut nach 29 Jahren Pause, dass wir beschlossen, das gesamte Set an einem Tag im Studio aufzunehmen. Dreizehn Songs an einem Tag. Daraus entstand das Album <strong>„Back From The Valley Of The Kings“</strong>. Das ägyptische Intro passte nicht auf die CD, also habe ich es damals nicht fertiggestellt. Aber jetzt, nach Esa&#8217;s Tod, werde ich es mit einigen Gastmusikern vervollständigen, um es ihm zu Ehren zu veröffentlichen.</p>



<p><strong>Ist es das, was ASA als Projekt ausmacht? Dass ihr die Freiheit habt, etwas aus dem zu machen, was sich gerade ergibt oder wichtig erscheint?</strong></p>



<p>Eine Band hat ihr Genre, ihr Image, ein Publikum mit Erwartungen. Das begrenzt die Musiker stark, sich an ihr Konzept zu halten. SARCOFAGUS war großartig, und ich bin sehr stolz darauf. Am Ende war es jedoch wie eine Ballkette. Ich musste sie loswerden, um mich zu befreien. Doch ich habe gerade das letzte SARCOFAGUS-Konzert in Dantes 2010 als vollständiges Konzertvideo und Album <strong>„Dantes &#8211; Live for the Last Time“ </strong>fertiggestellt. Dies wird später in diesem Jahr über ANCIENT STREAMING ASSEMBLY veröffentlicht. Also hat ASA keine Einschränkungen &#8211; alles ist erlaubt &#8211; das mag ich.</p>



<p><strong>Unterschiedliche Ideen können unterschiedliche Menschen ansprechen. Oder andere Blickwinkel eröffnen. Man kann ‚nebenher‘ Neues entdecken.</strong></p>



<p><strong>Wir können uns also auf ganz unterschiedliche Musik und Videos von ASA freuen?&nbsp;</strong></p>



<p>Ja, auf viele Überraschungen!</p>



<p>Überraschungen und Abwechslungen sind wichtig, weil sich sonst nichts verändern kann. Für mich ist es langweilig, immer wieder die gleiche Musik zu machen, die gleichen Dinge zu tun. Wenn ich ein Solo spiele, ist es jedes Mal anders. Weil ich in diesem Moment nicht plane, was ich spiele, sondern einfach spiele. Zuletzt ist vieles in der Musik so technisch geworden und damit in gewisser Weise limitiert. Wenn die Fertigkeiten, das Perfekte im Vordergrund stehen und nicht der eigene Ausdruck.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger Technik, mehr Blues</h3>



<p><strong>Ich denke gerade an Musiker (wie z.B. Tuomas), die alte Instrumente spielen.</strong> <strong>Wenn Tuomas Violine auf seine Art spielt oder Ning-juh, ein Instrument, das nur zwei Saiten hat. Technisch ist es begrenzt, aber was die Übermittlung von Stimmung und Emotionen angeht hat es so viele Möglichkeiten wie sie der hat, der sie spielt.</strong></p>



<p>Ja, Tuomas stimmt die Violine und fängt an zu spielen. Manchmal ist es rein zufällig, wie er sie stimmt. Es ist eine großartige Möglichkeit, die Beschränkungen der traditionellen Musik zu durchbrechen. Das Besondere an Tuomas ist ja auch, dass er ein professionell ausgebildeter Musiker ist und über theoretische Kenntnisse und spieltechnische Fähigkeiten verfügt. Aber er kann das alles auch vergessen und ganz aus seinem Inneren heraus spielen.    <br>Ich habe keine Ausbildung und habe einfach immer mein Ding gemacht.</p>



<p><strong>Das zeigt ja auch, dass es nicht vorrangig um technische Möglichkeiten geht, sondern dass die Musik organisch entsteht und nicht perfekt sein muss</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="394" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1.jpg" alt="asa 1" class="wp-image-161558" style="aspect-ratio:1.7766497461928934;width:259px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure></div>


<p>Schau dir Blues an. Die alten Blues-Musiker sind technisch nicht perfekt, aber sie haben Seele, Gefühl – den Blues, das Gefühl.</p>



<p>Heutzutage gibt es in der Musik nicht viel Neues, alles wurde irgendwann schon einmal gemacht. Das Spezielle bei ASA ist, dass wir zwar Vocals haben, aber keine Lyrics. Ich denke, dass es besser ist, die Musik sprechen zu lassen. Aber die Lieder haben Titel und es wird eventuell auch eine Art Beschreibung geben, um den Fokus deutlicher zu machen und Hintergrundinformationen zu geben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik, Filme und Symbole</h3>



<p><strong>Ich denke, das kann auch dabei helfen, den Umfang und die Ausrichtung des Projektes deutlicher zu machen. Die Komplexität des Projektes bildet die Komplexität unserer Umgebung ab und gibt den oft abstrakten Zusammenhängen eine Form. Und das kann sehr hilfreich sein.</strong></p>



<p>Das ist ein Teil der Intention. Zu informieren, klare Aussagen zu übermitteln und zur Diskussion anzuregen. Die Musik beschreibt, was Leute sehen und fühlen.</p>



<p><strong>Musik, Bilder, Filme, Texte geben uns Symbole für das, was wir erleben und fühlen. Und damit können wir über diese Erlebnisse und Gedanken sprechen.</strong></p>



<p><strong>In dem Video gibt es auch noch andere Symbole. Ich meine die Torwächter-Löwen, die vor buddhistischen Tempeln zu finden sind</strong>.</p>



<p>(lacht) ja, das werden wohl die ASA Symbole werden. Mir gefällt die Geschichte dazu. Sie haben etwas Futuristisches in ihrem Aussehen und sind doch sehr alt.</p>



<p>Also ich freue mich auf die Überraschungen und Anregungen, die noch vom ASA -Projekt kommen werden und danke dir für dieses Gespräch!</p>



<p>Und für euch das Video <strong>&#8222;Perpetuae Memoriae&#8220;</strong>: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Ancient Streaming Assembly -  Perpetuae Memoriae" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zyV0x8duK0Y?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>



<p>Recently, I interviewed Kimmo KUUSNIEMI. Heavy metal fans among you probably know him through his band SARCOFAGUS, often referred to as Finland&#8217;s first heavy metal band. Others might recognize him as a filmmaker.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="955" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi3" class="wp-image-161561" style="aspect-ratio:1.256544502617801;width:202px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-300x239.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-768x611.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-600x478.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3.jpg 1210w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>The reason for the interview is his <a href="http://www.ancientstreaming.com/">project </a>ANCIENT STREAMING ASSEMBLY. (More about it HERE)</p>



<p>We discussed the relationship between humans and the environment, and how it influences our interaction with it. We also explored the potential of film and music as mediums for documentation, information, inspiration, and provoking thought. Topics included dystopias, digital possibilities, individual influence, and the inaction of those responsible for preventing environmental changes.</p>



<p>And it was about musicians like <strong>Tuomas Rounakari</strong>, <strong>Steve di Georgio</strong> and <strong>Esa Kotilainen</strong>, who are involved in ASA in one way or another.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The project name</h3>



<p><strong>Hi Kimmo, I&#8217;m excited to ask you questions about the ANCIENT STREAMING ASSEMBLY project today.</strong></p>



<p><strong>How did the project get its name?</strong></p>



<p>I can&#8217;t recall exactly. Finding a meaningful name for a project is always complicated, especially since this project has a long history. It initially revolved around epic stories and the &#8218;ancient, primordial.&#8216;</p>



<p><strong>So, the first part &#8222;Ancient&#8220; fits well. When and how did it all begin?</strong></p>



<p>In essence, it started back in 2007. I had conceived a project for television, intending it to be both a documentary and an extended music video. The TV executives liked the idea but found it problematic, as it did not fit into any of their standard category slots.</p>



<p>Then came Covid, pulling us out of our routine and halting all ongoing projects. Everything I had planned vanished. It made me rethink things, and what I wanted really to do. It was a revelation for me, realising how many things I do that I really did not want to do anymore. Music and films – that is my life. I have been very fortunate that I have been able to make living out of what I want to do. The downside is that as a commercial filmmaker you end up doing a lot of braindead stuff for money…</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meeting Tuomas Rounakari</h3>



<p><strong>What conclusions did you draw?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="675" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-1200x675.jpg" alt="tuomas-rounakari-6" class="wp-image-154118" style="aspect-ratio:1.7777777777777777;width:202px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/tuomas-rounakari-6-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>I want to use the skills I&#8217;ve developed in over 40 years as a professional musician and filmmaker for something meaningful and purposeful. In 2016, I toured Russia and Siberia with KORPIKLAANI and met <strong>Tuomas Rounakari</strong>. Going through Russia and Siberia by trains, planes and automobiles we had plenty time to talk. We realised we shared similar world view, interest and goals. We ended ups doing all kinds of cool side trips in Siberia like meeting the Nanai tribe who took us to see the Petroglyphs at Amur river. Me and Tuomas&nbsp; share the interest in ancient cultures and knowledge which is at the root of Ancient Streaming Assembly.</p>



<p>We were talking about my 2007 shelved project about Epic Stories. Together with Tuomas, we started to play with this idea. Where could we go with this now?</p>



<p>The ANCIENT STREAMING ASSEMBLY was born. It encapsulates what we aim to convey: the idea that ancient thoughts and wisdom still hold relevance today.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Allowing the old to flow into the new</h3>



<p><strong>Is it streaming in the sense of &#8222;flowing in&#8220;?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1189" height="672" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi5" class="wp-image-161563" style="aspect-ratio:1.7693452380952381;width:243px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5.jpg 1189w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5-300x170.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5-768x434.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi5-600x339.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1189px) 100vw, 1189px" /></figure></div>


<p>Yes, streaming is trying to tap into stream of time to hear the messages of the Indigenous people. Their principles were respecting the nature, living in harmony with it, and taking only what is needed. We&#8217;ve lost that longtime ago. Hence we are now living in the brink of an Environmental Catastrophe.</p>



<p><strong>With the theme of &#8222;environment&#8220; and &#8222;environmental protection,&#8220; you&#8217;ve been engaged for a long time, even in your films.</strong></p>



<p>I made environmental-themed films in the 1980s about industrial and private recycling, forest damage, etc. Scandinavia and Germany were already pioneers in the environmental debate back then. Here in England, the debate only started a few years ago. My focus was on the urgency of taking swift action, even in the ‘80s.</p>



<p><strong>In 1991, you produced a music video, </strong>&#8222;Dream On&#8220;<strong>, warning of an impending environmental crisis. Disturbingly, the future hinted at in the </strong>&#8222;Dream On&#8220;<strong> project has become a reality today, showing that humanity did not act quickly but remained inactive.</strong></p>



<p>It was a music video and an EP that I self-financed and donated to the WWF International, the World Wide Fund for Nature. It did receive global attention and was the first Finnish music project on MTV (MusicTV). Right after “Dream ON” was released I moved to England and my focus was distracted from Environmental matters to establish my new life in my new home country. Weirdly Covid enabled me to reconnect with the Environmental work I started in mid 80s..</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perpetuae Memoriae &#8211; a dystopian video</h3>



<p><strong>So, the ASA project is about portraying an image of our world on the brink of ecological collapse. But also, aims to highlight possibilities for change, to provide impulses, and to discover individual potential.</strong></p>



<p><strong>Why did you choose a dystopian background for the first video, </strong>&#8222;Perpetuae Memoriae&#8220;<strong>? Does the project focus more on dystopia than utopia?</strong></p>



<p>The “Perpetual&nbsp; Memoriae” video is a dystopian vision of one of our possible futures. We have wasted 30 years without much making any change towards a sustainable world. The video also shows the fantastic possibilities in the technology we have created. The AI assisted video making opens up completely new creative avenues for film makers to express themselves.&nbsp;</p>



<p>In1981, I made a song and video “Megamachine”&nbsp; about the threat of computers taking over the world, I was very critical of computer technology then. Today, I see it differently. I see it as a tool. It doesn&#8217;t <em>take over</em>. Of course all technology can and will be used for evil. But that doesn&#8217;t mean the technology itself is evil. It&#8217;s people who are. We are badly designed..</p>



<h3 class="wp-block-heading">AI and tools</h3>



<p><strong>They expand your possibilities.</strong></p>



<p>Yes. I&#8217;ll release the “Megamachine” song as a AI enhanced video. It&#8217;s funny how I was right about the computers taking over the world and now I’m happy to use AI to my film projects to enhance my visions.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="394" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2.jpg" alt="asa 2" class="wp-image-161559" style="aspect-ratio:1.7766497461928934;width:256px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-2-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure></div>


<p><strong>The video depicts the worst-case scenario. Is the dystopian principle of looking at the worst situations to think about what can be done to prevent it the fundamental principle of ASA?</strong></p>



<p>No, not everything we have planned is dystopian. We want to emphasise the need to create a sustainable economy because everything is currently geared towards growth. But constant growth is not possible. The idea that we always need more and can have more has brought us to where we are now.</p>



<p>ASA wants to highlight the idea that we have enough. We should learn to be content what we have. ASA will try to convey Environmental message in any possible way, so in the future there will be plenty different type of content from us. ASA principle is as artist to push constantly our boundaries to create new ways to express ourselves.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Steve di Giorgio and leaving the comfort zone</h3>



<p><strong>So people should be prepared for the fact that what they see of you right now is not all you do, what you are about.</strong></p>



<p>The <strong>“Perpetuae Memoriae”</strong> song is an older one, from 2012. It became the video&#8217;s song because <strong>Steve di Giorgio</strong> joined in, and this song fits wonderfully for him as a bassist. There&#8217;s another song that Steve plays, which he found a bit challenging because it was different from what he usually plays. And that is as I said earlier the idea behind ASA: to do things outside your comfort zone.</p>



<p><strong>Well, if you always do what you&#8217;ve done before, you might get better at it, but you won&#8217;t evolve.</strong></p>



<p>Yes, I agree with you. I’m fairly tired of conventional guitar playing. I’m trying to use the guitar and other instruments in a different way to find new sounds and visions. I&#8217;ve also decided to do something with some of my old videos. There&#8217;s one from 1981 for the KIMMO KUUSNIEMI BAND album <strong>&#8222;Moottorilinnut&#8220;</strong> called <strong>&#8222;Metallic Rainbow&#8220;</strong>, very early environmental song and music video. The “Moottorilinnut” is, to my knowledge, the very first full album length music video produced in broadcast quality. With the new AI technology, I can upgrade greatly the video quality. That is amazing.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The first and at the same time the last generation</h3>



<p><strong>So, a way to connect the old with the current to create something new. I come back to the idea that ASA wants to consider the knowledge and wisdom of our ancestors. How far can we take what we believe our ancestors handled positively to make things better today? We can only assume that they had the idea of &#8218;harmony with the environment.&#8216;</strong></p>



<p>I do believe that we can change our growth based economy to a sustainable one if we all want it to change.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="507" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3.jpg" alt="asa 3" class="wp-image-161560" style="aspect-ratio:1.7751479289940828;width:256px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-768x433.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure></div>


<p><strong>Isn&#8217;t the fundamental problem finding a starting point, a realistic approach to change something, to live differently?</strong></p>



<p>That is a goal for ASA to share expert opinions how we can transform our growth-oriented economy into a sustainable one. There are models for sustainable world, the thing is that can we change or will the Global Collapse change our world for us. It would be easier if we can change.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Having enough is a positive thought after all</h3>



<p><strong>I would like to take up the idea that it can be helpful to know when you have enough. Take time to examine things more closely, instead of always wanting more and faster. To bring about change in this way. Do you see it as a possibility to show this in your films, with the music, to refer to it?</strong></p>



<p>Yes, part of ASA also is that we will release mini documentaries about the environment. This will have opinions from scientists, environmentalists, economists, young people etc.</p>



<p>Like in all my documentaries I will assume an observers point of view and let the people tell what they think and feel. This way the viewer can form their own opinion from the information offered. Music will be integral part of these mini documentaries so they are meant to be thought provoking.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1048" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-1048x1200.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi6" class="wp-image-161564" style="aspect-ratio:0.8733333333333333;width:174px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-1048x1200.jpg 1048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-262x300.jpg 262w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-768x879.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6-600x687.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi6.jpg 1165w" sizes="auto, (max-width: 1048px) 100vw, 1048px" /></figure></div>


<p><strong>That&#8217;s why I asked about the principle of dystopia initially because it can be a deterrent.</strong></p>



<p>Yes, I thought about it when making the video. But I also thought: it doesn&#8217;t matter. If people think the whole thing is dystopian because of one video, they will be surprised by the next one because it&#8217;s not.</p>



<p><strong>So, you can look at the situation from different views.</strong></p>



<p>Exactly, and I like to surprise people.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The snowball principle</h3>



<p><strong>Showing the worst-case scenario, informing, and hopefully inspiring those who could influence something to move out of their inaction?</strong></p>



<p>Yes, because many people could indeed make a change, those with influence, money, and power.   <br>The videos are meant to document, inform, and positively influence. It&#8217;s about doing something with a film/music project so that someone else could be inspired to do something else. A snowball effect. And I hope it works, and that people get excited.</p>



<p><strong>You&#8217;ve invited artists from all fields to the project. This way, many ideas can come together, and there can be something for every listener/viewer that appeals to them.</strong></p>



<p>When me and Tuomas were in Siberia, we met the fantastic band NYTT LAND. We have made two songs with them – one is a Siberian folk song. I made the song to Natasha’s singing. We also did together a Finnish folk song. These songs are different from the <strong>“Perpetuae Memoriae”</strong>. That is the idea: anything goes! That&#8217;s what makes this project so exciting.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The next steps</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="955" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg" alt="ASA_KimmoKuusniemi3" class="wp-image-161561" style="aspect-ratio:1.256544502617801;width:225px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-1200x955.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-300x239.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-768x611.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3-600x478.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/ASA_KimmoKuusniemi3.jpg 1210w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p><strong>How will the project proceed? You plan interviews and will release new songs.</strong></p>



<p>In November, <strong>Esa Kotilainen</strong>, the keyboard player of SARCOFAGUS, passed away. He was a fantastic musician, full of creative madness. In 2010, SARCOFAGUS had its last tour. Esa played a 10-minute Egyptian themed intro for the show. The band sounded so good after 29 years break that we decided to record the whole set in one day in the studio. Thirteen songs in one day. From that came the album <strong>&#8222;Back From The Valley Of The Kings&#8220;</strong>. The Egyptian intro didn&#8217;t fit on the CD, so I didn’t finish it back then. But now, after Esa&#8217;s death, I will complete it with some guest musicians&nbsp; to release it in memory of Esa.</p>



<p><strong>Is this what defines ASA as a project? That you have the freedom to make something out of what arises or seems important?</strong></p>



<p>A band has their genre, image, audience with expectations. This limits the musicians drastically to stick to their concept. Sarcofagus was great and I’m very proud of it. In the end it was like a ball of chain. I had too get rid of it to free myself. Yet I just finished the last Sarcofagus gig in Dantes 2010 as a full concert video and album “Dantes &#8211; Live for the Last Time”. This will be released later this year through Ancient Streaming Assembly.So ASA does not have limitations &#8211; anything goes &#8211; that I like.</p>



<p><strong>So, can we expect a wide variety of music and videos from ASA?</strong></p>



<p>Yes, many surprises! Surprises and variations are essential because, without them, nothing can change. It&#8217;s boring for me to make the same music, and do the same things repeatedly. When I play a solo, it&#8217;s different every time because I don&#8217;t plan what I play; I just play. In recent times, much in music has become technical, somewhat limiting in a way. When skills and perfection take the forefront over personal expression and feelings.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Less technology, more blues</h3>



<p><strong>I&#8217;m thinking of musicians like Tuomas who play old instruments. When Tuomas plays the violin in his way or Ning-juh, an instrument with only two strings. Technically, it&#8217;s limited, but in terms of conveying mood and emotions, it has as many possibilities as the one playing it.</strong></p>



<p>Yes, Tuomas tunes the violin randomly and starts to play. It&#8217;s purely accidental how he tunes it. It&#8217;s a great way to break the constrains of traditional music. The special thing about Tuomas is that he is a professionally trained musician with theoretical knowledge and technical skills. But he can forget all that and play purely from within.    <br>I have no formal training and have always done my own thing.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="394" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1.jpg" alt="asa 1" class="wp-image-161558" style="aspect-ratio:1.7766497461928934;width:277px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure></div>


<p><strong>It shows that it&#8217;s not primarily about technical possibilities, but that music organically originates and doesn&#8217;t have to be perfect.</strong></p>



<p>Look at the blues. The old blues musicians are not technically perfect, but they have soul, and feeling – the blues, the emotion.</p>



<p>Nowadays, there&#8217;s not much new in music; everything has been done before. What&#8217;s special about ASA is that, although we have vocals, there are no lyrics. I think it&#8217;s better to let the music speak. The songs have titles, and there will be a description to make the focus clearer and provide background information for the listener.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Music, films and other symbols</h3>



<p><strong>I think that can also help clarify the scope and direction of the project. The complexity of the project reflects the complexity of our environment and gives shape to often abstract connections. And that can be very helpful.</strong></p>



<p><strong>That&#8217;s part of the intention. To inform, convey clear statements, and stimulate discussion.</strong></p>



<p><strong>Music, images, films, and texts provide us with symbols for what we experience and feel. And through these symbols, we can talk about these experiences and thoughts. In the video, there are also other symbols. I mean the gatekeeper lions found in front of Buddhist temples</strong>.</p>



<p>(laughs) Yes, those will probably become the ASA symbols. I like the story of those two statues about how I became the guardian. They are ancient yet they have something futuristic in their appearance.</p>



<p><strong>I&#8217;m looking forward to the surprises and suggestions that will come from the ASA project and thank you for this interview!</strong></p>



<p></p>



<p>And here the video of &#8222;Perpetuae Memoriae&#8220;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Ancient Streaming Assembly -  Perpetuae Memoriae" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zyV0x8duK0Y?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>ANCIENT STREAMING ASSEMBLY  „Perpetuae Memoriae“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ancient Streaming Assembly]]></category>
		<category><![CDATA[Kimmo Kuusniemi]]></category>
		<category><![CDATA[Perpetuae memoriae]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Di Giorgio]]></category>
		<category><![CDATA[Tuomas Rounakari]]></category>
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					<description><![CDATA[Kimmo Kuusniemi&#8217;s Cross-Arts Projekt ANCIENT STREAMING ASSEMBLY veröffentlichte „Perpetuae Memoriae“ ANCIENT STREAMING ASSEMBLY ist ein Projekt von Kimmo Kuusniemi (SARCOPHAGUS) und Tuomas Rounakari (Shamanviolin und KORPIKLAANI) Das ANCIENT STREAMING ASSEMBLY ist ein intermediales Projekt das&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Kimmo Kuusniemi&#8217;s Cross-Arts Projekt ANCIENT STREAMING ASSEMBLY veröffentlichte  „Perpetuae Memoriae“</h3>



<p>ANCIENT STREAMING ASSEMBLY ist ein Projekt von <strong>Kimmo Kuusniemi</strong> (SARCOPHAGUS) und <strong>Tuomas Rounakari</strong> (<a href="https://metal-heads.de/reviews/bear-awakener-von-tuomas-rounakari/">Shamanviolin</a> und KORPIKLAANI)</p>



<p>Das ANCIENT STREAMING ASSEMBLY ist ein intermediales Projekt das der Musiker und Filmemacher Kimmo Kuusniemi auf den Weg gebracht hat.</p>



<p>ASA will Information, Dokumentation und Musik miteinander verbinden. Dazu wurden Künstler und Musiker aus verschiedenen Kunstrichtungen eingeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="394" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1.jpg" alt="asa 1" class="wp-image-161558" style="aspect-ratio:1.7766497461928934;width:258px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-1-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure></div>


<p>Mit dem Projekt will Kimmo sich dem Thema Umweltschutz und der Frage, wie wir unser Verhältnis zur Umwelt so verändern können, dass der Punkt, an dem wir nichts mehr beeinflussen können, doch nicht erreicht wird, von verschiedenen Seiten nähern.</p>



<p>Bereits in den 1980er Jahren hat er Dokumentarfilme zu Umweltthemen gedreht. Einen seiner Filme (<strong>„Dream On“</strong>) hat er dem Word Wide Found for Natur (WWF) gespendet.</p>



<p>Seine Beobachtungen, Dokumentationen, Fragen und Ideen werden in seinem neuen Projekt zusammengefasst.</p>



<p>Dabei hat er eng mit <strong>Tuomas Rounakari</strong> zusammengearbeitet, der die Anfälligkeit und Zerbrechlichkeit unserer Umwelt aus seiner besonderen Sichtweise betrachtet. Er stellt eine Verbindung zu Kenntnissen, Weisheiten und Traditionen unserer Vorfahren her, die Hinweise geben auf das Handeln und als Reflexionsbasis für ein tieferes Nachdenken über unser Verhältnis zur Umwelt dienen können.</p>



<p>Zusammen mit dem Bassisten <strong>Steve di Georgio</strong> (TESTAMENT) ist <strong>„Perpetuae Memoriae“</strong> entstanden.</p>



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<p>Dieses Video bringt die düstere Landschaft, in der wir uns bewegen, auf den Punkt. ASA ist ein dringender Weckruf, ein klarer Schrei, der die Menschheit dazu auffordert, mit den Harmonien der Weisheit der Vorfahren in Resonanz zu treten, bevor wir über den Punkt ohne Wiederkehr hinausdriften, </p>



<p></p>



<p>Kimmo Kuusniemi zu diesem Video.</p>
</blockquote>


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<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="507" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3.jpg" alt="asa 3" class="wp-image-161560" style="aspect-ratio:1.7751479289940828;width:268px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-768x433.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/asa-3-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure></div>


<p><strong>„Perpetuae Memoriae“</strong> bietet einen ersten Ausblick auf die bevorstehende Umwelt-Musikdokumentation des ASA – Projektes. Es geht aber nicht nur darum, ein Bewusstsein zu schaffen, sondern vor allen Dingen darum, Möglichkeiten zu finden, die Kluft zwischen Bewusstsein und Handeln zu überbrücken. Mehr dazu erfahrt ihr auch in dem Interview, dass ich mit Kimmo geführt habe. (morgen hier auf metal-heads.de)</p>



<p>Mit dem Ancient Streaming Assembly – <a href="http://www.ancientstreaming.com/">Projekt</a> werden nicht nur Künstler und Umweltschützer sondern auch das Publikum aufgerufen, sich dieser Realität zu stellen, Ideen zum Handeln zu entwickeln und sich dabei auch an dem zu orientieren, wie unsere Vorfahren ihr Verhältnis zu ihrer Umwelt gesehen und gelebt haben.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Ancient Streaming Assembly -  Perpetuae Memoriae" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zyV0x8duK0Y?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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