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	<title>Wolfen &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Andi The Wicked: Sexually Transmitted Mojo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 16:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ACFM Records]]></category>
		<category><![CDATA[ANDI THE WICKED]]></category>
		<category><![CDATA[Freak on frets]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Hinz]]></category>
		<category><![CDATA[Sexually Transmitted Mojo]]></category>
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					<description><![CDATA[ANDI THE WICKED hat am 11. März 2022 das Solo-Album „Sexually Transmitted Mojo“ herausgebracht.&#160; Andi The Wicked sagt euch nichts? Das ist Andreas Dötsch, der nicht nur bei STEELPREACHER für coole Soli zuständig ist,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">ANDI THE WICKED hat am 11. März 2022 das Solo-Album <strong>„Sexually Transmitted Mojo“</strong> herausgebracht.&nbsp;</h3>



<p><strong>Andi The Wicked</strong> sagt euch nichts? Das ist Andreas Dötsch, der nicht nur bei STEELPREACHER für coole Soli zuständig ist, sondern auch bei WOLFEN und THE WICKED CHAMBERS gespielt hat.<br>Außerdem hat er bereits 2016 mit <strong>„Freaks on Frets“</strong> ein reines Instrumentalalbum veröffentlicht. Auch sein aktuelles Album <strong>„Sexually Transmitted Mojo“</strong> ist ein reines Instrumentalalbum, auf dem Andi zeigt, dass eine virtuos gespielte Gitarre genauso gut Geschichten erzählen kann, wie der Gesang.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Straight and wicked instrumental metal</h3>



<p>Die Frage, was von diesem Album musikalisch erwartet werden kann, ist leicht beantwortet: Straight and wicked Heavy Metal. Aber nicht nur das. Der Heavy Metal zieht sich wie ein roter Faden durch die Songs, verknüpft sich aber auch mit Hard Rock, Blues und klassischen Elementen. Andi zeigt, dass sich diese gut verbinden lassen. Gleichzeitig gibt ihm diese Vielfalt die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Geschichten zu erzählten.</p>



<p>Oder wie er es in dem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/andi-the-wicked-interview-zum-neuen-album/">Interview</a> sagte, das ich mit ihm geführt habe:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Idee war, es komplett instrumental zu machen, wobei die Gitarre den Part des Sängers komplett übernimmt. Daher habe ich auch auf viel Gefrickel verzichtet und mehr mit wiedererkennbaren Melodien und langsamem Legato gearbeitet.<br>Den Spagat hinzukriegen, dass die Gitarre den Platz des Sängers komplett ersetzt, das ist das Spannende. Das kriegt man nur hin, indem man die Gitarre sozusagen sprechen lässt.</p></blockquote>



<p>Und das ist ihm erstklassig gelungen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sexually Transmitted</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-1200x800.jpg" alt="Andy The Wicked" class="wp-image-58484" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Los geht es mit <strong>„Staccato Mayhem“</strong>. Der Song selbst bietet einen temporeichen Einstieg, der zeigt, zu welcher Saitenhexerei Andi The Wicked in der Lage ist. Aber auch, welche Rolle die Melodie und ein Songaufbau mit Strophe und Chorus auf dem Album spielt. Schon hier zeigt sich, dass es eine gute Entscheidung war, den Drumpart einem ‚echten‘ Drummer zu überlassen. <strong>Jan Hinz</strong> setzt nicht nur Akzente, sondern treibt den Song mit energischem Drumming an, bis &nbsp;Andi schließlich ein schön herausgespieltes Solo abliefert.</p>



<p><strong>„Just A Tale“</strong> beginnt langsam, weich und ein wenig verträumt, um dann zunehmend kraftvoller und schneller zu werden. Die Effekte durch die Verzerrung machen den Sound satt und fett. Ab 2:50 gibt es eine wunderschöne Melodie und ab 3:30 kann man sich so richtig in den Song fallen und Bilder entstehen lassen. Das Tapping-Solo setzt ein akustisches Sahnehäubchen auf den Song.</p>



<p>Was unter dem Titel des folgenden Songs <strong>„Sexually Transmitted Mojo“</strong> zu verstehen ist? Das darf sich jeder selbst ausmalen. Ob der Hinweis, dass der Besuch beim Urologen etwas damit zu tun hat, dann eher an „sexually transmitted“ denken lässt oder an „Mojos“ im eigenen Leben, ist dem Hörer überlassen. Harte Riffs und melodische Parts formen auch diesen Song.</p>



<p>Dass <strong>Andi The Wicked</strong> neben fuzziger Saitenakrobatik auch klassisch akustisches Gitarrenspiel drauf hat, zeigt er mit <strong>„The Wicked Interlude“</strong> und später mit <strong>„The Classical Part Act 2“</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drama in Four Chapters – der Mittelpunkt des Albums</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-800x1200.jpg" alt="andi the wicked" class="wp-image-122872" width="218" height="327" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-1024x1536.jpg 1024w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-1365x2048.jpg 1365w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-1320x1980.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/2.1-A.T.W.-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></figure></div>



<p><strong>„Four Chapters“</strong> besteht aus vier Abschnitten, die durchaus jeweils für sich stehen könnten. Miteinander verbunden ergeben sie ein Drama in vier Akten.</p>



<p>So erzeugt <strong>„Four Chapters“</strong> durch verschiedene Spieltechniken, Tempi und Intensität unterschiedliche Stimmungen. Mit einem entrückten Anfang, der von einer heilen Welt erzählen soll, wird es zunehmend rauer und dunkler. Bedrohung wird Zerstörung. In einem großartigen Solo kämpft das Gute gegen das Böse.</p>



<p>Mit diesem Song zeigt <strong>Andi The Wicked</strong> nicht nur seine spiel-technischen Möglichkeiten, sondern auch seine Qualitäten als Songschreiber und Geschichtenerzähler.</p>



<p>Gut gefallen hat mir hier auch das Drum – Arrangement, das mit dazu beiträgt, dass die Spannung über die 10 Minuten Dauer des Songs nicht abnimmt.</p>



<p><strong>„Heavy Blues“</strong> – so klingt ein Stück, wenn Blues und Heavy Metal sich verbinden. Es ist ein eher fröhlicher Blues, der gerade durch das metallische Fundament einen feinen Groove hat und somit nicht die Schwere, die Bluessongs schon mal haben.<br><br><strong>„Too Dumb To Quit“</strong> ist ein witziger Titel für den Schlusstrack eines Albums. Von Drummer Jan Hinz als „Pokémonsong“ bezeichnet – eventuell da der Anfang mit seinem marschierenden Rhythmus und einer strahlenden Melodie durchaus an den Titelsong bzw. das Motto „Schnapp sie dir“ erinnert. Aber der Eindruck bleibt so nicht bestehen, da der Song ein Feuerwerk an Licks, Riffs und Melodien ist.&nbsp;</p>



<p><strong>„Drunk And Dirty Guitar Solo“</strong> ist eigentlich ein Bonus-Track. Das Solo hat Andi bei der STEELPREACHER-Show gespielt, die auf der <strong>„Masters of the Underground“</strong> zu sehen ist.</p>



<p>Dieses Solo greift den roten Faden des Albums noch einmal auf und präsentiert sich als ein Heavy Metal – Solo vom Feinsten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Instrumental Metal – straight, wicked, rau</h3>



<p>Andi The Wicked hat die Saiten sprechen lassen und sein Vorhaben, der Gitarre die Rolle des Sängers zu geben, konsequent umgesetzt. Er hat Geschichten erzählt, die sich der Hörer selbst ausschmücken kann. Dabei zeigt er unaufdringlich seine Virtuosität. Ausgearbeitete Strukturen mit feinen Melodien, rockige und metallische Riffs, Tempiwechsel und gut arrangiertes Power-Drumming machen <strong>„Sexually Transmitted Mojo“ </strong>zu einem abwechslungsreichen und spannenden Album mit einem fetten Sound. &nbsp;</p>
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		<title>Andi The Wicked &#8211; Interview zum neuen Album</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 16:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[ANDI THE WICKED]]></category>
		<category><![CDATA[Masters of the Underground DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Sexually Transmitted Mojo]]></category>
		<category><![CDATA[STEELPREACHER]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Andi The Wicked veröffentlicht sein Solo &#8211; Album &#8222;Sexually Transmitted Mojo&#8220; Andreas Dötsch aka „Andi the Wicked“ (STEELPREACHER, ex-WOLFEN) veröffentlicht heute via ACFM-Records sein zweites Album mit dem Titel „Sexually Transmitted Mojo“. Vor ein&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Andi The Wicked veröffentlicht sein Solo &#8211; Album &#8222;Sexually Transmitted Mojo&#8220;</h2>



<p>Andreas Dötsch aka <strong>„Andi the Wicked“</strong> (STEELPREACHER, ex-WOLFEN) veröffentlicht heute via ACFM-Records sein zweites Album mit dem Titel <strong>„Sexually Transmitted Mojo“</strong>. Vor ein paar Tagen hat er sich Zeit genommen, Fragen zum Werdegang, ersten Banderfahrungen, der Wechselwirkung zwischen Instrument und Gitarrist, seine Aufgabe bei STEELPREACHER – und natürlich zum kommenden Album zu beantworten.</p>



<p><strong>Auf deinem neuen Album verbindest du instrumentale musikalische Geschichten mit einem virtuosen Gitarrenspiel. Hast du eigentlich die berühmten 10.000 Stunden geübt, von denen behauptet wird, dass sie notwendig sind, um ein Instrument zu beherrschen?</strong></p>



<p>10000 Stunden werden dafür mit Sicherheit nicht reichen. Ich weiß nicht, ob man ein Instrument wirklich irgendwann beherrscht. Man lernt es ein Leben lang, das hört niemals auf. Das höre ich auch von denen, die in der Profi-Liga unterwegs sind. Z.B. Carlo Marchione [klassische Gitarre] sagt, dass es keine Perfektion gibt. Und ich bezweifle, dass man ein genauso guter Blues-Gitarrist wie Jazz-Gitarrist sein und dann gleichzeitig noch Metal machen kann.</p>



<p><strong>Ist Perfektion erstrebenswert?</strong></p>



<p>Das kommt sicher darauf an, wieviel Spaß man selbst am Üben hat. Wenn ich abends zwei Stunden gespielt habe, habe ich genug für den Tag. Ich übe nicht besonders laut. Aber nach einer gewissen Zeit brauche ich auch mal wieder ein bisschen Stille um mich herum.</p>



<p><strong>Wie bist du an die Gitarre gekommen? Wenn ich mich richtig erinnere, hast du nicht mit der Gitarre begonnen, sondern mit dem Klavier.</strong></p>



<p>Mit der Gitarre hat es angefangen, als ich ca. 13 Jahre alt war. In der Schule gab es eine Gitarren – AG mit einem sympathischen Lehrer. Außerdem war 13 Jahre in gewisser Weise ein ‚gefährliches‘ Alter. Punk-Rock, Heavy Metal, lange Haare waren interessant. Das spielte alles mit hinein und so bin ich irgendwie bei der Gitarre geblieben.</p>



<p>Und ja: &nbsp;ursprünglich komme ich vom Klavier her. Ab 7 Jahren hatte ich die klassische Klavierausbildung. Diese Grundlagen und z.B. Kenntnisse der Harmonielehre haben mir später auch geholfen – auch wenn ich sie heute nicht besonders beachte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Ohr in die Finger – vom Hören zur Technik</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4560-800x1200.jpg" alt="Andy The Wicked" class="wp-image-58483" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4560-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4560-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4560-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4560-600x900.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4560.jpg 1365w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>



<p><strong>Hattest du lange Gitarrenunterricht oder dir das meiste selbst beigebracht?</strong></p>



<p>An der Gitarre selbst hatte ich gar nicht mal so lange Unterricht. Aber da waren vereinzelt mal Menschen, die mir etwas gezeigt haben. Viel profitiert habe ich von Seminaren, bei denen ich den richtigen Leuten auf die Finger gucken durfte. Einen festen Lehrer hatte ich eigentlich nie.</p>



<p><strong>D.h. du hast dir dann auch jemanden ausgesucht, den du interessant fandest. Und hast dir angeschaut, was er macht und wie er es macht?</strong></p>



<p>Bei mir ging das eher übers Ohr. Das war der Versuch, sich in die Perfektion, die man da zu hören bekommt, hineinzuversetzen. Ich habe mein Ohr geschult in der Hinsicht: das klingt harmonisch, das gefällt mir.</p>



<p><strong>Wie kamen Musik und Spieltechnik dann vom Ohr in die Finger?</strong></p>



<p>Ich habe mir die Dinge, die ich wissen wollte, zeigen lassen. Es gab da ja noch keine Video-Tutorials.</p>



<p>Aber eigentlich war der Weg vom Ohr zum Finger gar nicht so lang. Aber dieser Weg – also durch das Hören zur Technik zu kommen, die Sachen herauszufinden, die ich herausfinden wollte – hat bei mir zu immer neuen und wie ich finde auch interessanten Strategien geführt.   <br>Und dabei ist herausgekommen, was ich heute nutze.</p>



<p>Ein viel wichtiger Ansporn war bei mir von Anfang an, Songs zu machen, die für mich gut und harmonisch klingen. Alles was dazu nötig war, habe ich mir hier und da / irgendwo so zusammengepflückt, dass es funktioniert hat.</p>



<p><strong>Geht es dann eher über das Ausprobieren oder hast du zunächst eine Vorstellung vom Song?</strong></p>



<p>Ich habe zunächst eine Vorstellung – und an der Umsetzung muss ich dann halt arbeiten. Eigene Fingersätze suchen, Wege gehen, die sonst keiner geht und so etwas ist dann ganz spannend. Ich halte mich ungern an Regeln bzw. ich muss meinen eigenen Weg finden. Auch wenn er mal durch schwarzes Gebüsch geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erste Erfahrungen im Musikbusiness</h3>



<p><strong>Das sind dann im Nachhinein vielleicht auch sinnvolle Umwege, bei denen du etwas entdeckst, das du später noch brauchen kannst.</strong></p>



<p><strong>Um noch mal ein Stück an den Anfang zu gehen. Wann hast du das erste Mal in einer Band gespielt?</strong></p>



<p>Das war so Ender der 90er in der Schulband. Was ich da brauchte, war überschaubar: ein paar Akkorde und entsprechende Rhythmik. Spannend war damals, dass ich die meisten Songs, die wir da gespielt haben, vorher noch nie gehört hatte. Ich war damals nicht so ein Radiohörer.</p>



<p>Dann habe ich versucht, mit ein paar Leuten was auf die Beine zu stellen. Aber in dem Alter ist das nicht so easy, denn eigentlich weiß da noch keiner so genau, in welche Richtung er sich musikalisch entwickeln will.</p>



<p>Mit ca 18 Jahren habe ich dann mal in der Skater Punk Band von einem meiner Freunde ausgeholfen. Und die haben mich dann eine Weile behalten.</p>



<p><strong>Und dann hast du aktiv gesucht?</strong></p>



<p>Ja, und mit Mitte 20 habe ich dann tatsächlich Leute gefunden, mit denen ich dann meine erste eigene Band hatte.</p>



<p><strong>Das waren dann die „Wicked Chambers“, oder?</strong></p>



<p>Ja, das war so 2004. Eine Zeit voller Enthusiasmus. Wir sind fürchterlich blauäugig und naiv an das Musikbusiness herangegangen und haben auf niemanden gehört, der es besser wusste. Denn wir fühlten uns ja toll. <br>Wenn ich heute Leuten in dem Alter etwas sagen könnte, dann: hört auf die Leute, die schon einen Schritt weiter sind.</p>



<p><strong>Viele Leute sind ja der Ansicht, dass es besser ist, eigene Erfahrungen zu machen.</strong></p>



<p>Naja, ich habe da eher herausgefunden, wie man es nicht macht.</p>



<p><strong>Was für Musik hast du mit den „Wicked Chambers“ gemacht?</strong></p>



<p>Das war klassischer Power Metal, wie er in den 90ern üblich gewesen ist. Den haben wir mit ins neue Jahrhundert geholt. Das hat viel Spaß gemacht.</p>



<p><strong>Du hast später auch auf Musikmessen gespielt. Für Firmen, die Gitarren bzw. Amps herstellen. Wie ist es dazu gekommen?</strong></p>



<p>Das war ca 2011 und 2013 in Frankfurt. Ich habe eine Gitarre von einem Gitarrenbauer aus Koblenz (Fritz Rössel). Er ist ein Paradiesvogel, was den Gitarrenbau angeht und baut wirklich schöne Instrumente. Da kam die Idee auf, dass ich ein paar Backingtracks mache und mich an den Messestand stelle und ein bischen Krach mache. Das hat funktioniert. Daraus haben sich neue Connections ergeben. So z.B. 2013 zu einer Verstärkerfirma (Cast Amplification), die echt amtliches Zeug machten. Ich bin damals zu ihnen gegangen nach dem Motto: ich habe hier keinen vernünftigen Verstärker, gebt mir mal euren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Wechselwirkung zwischen Gitarre und Gitarrist</h3>



<p><strong>Dann hattest du also eine gute Gitarre und einen vernünftigen Verstärker.</strong> <strong>Wie ist das grundsätzlich mit dem Verhältnis von Instrument, Equipment und musikalischen Ideen? Spielst du besser, wenn du ein gutes Instrument hast? Welche Wechselwirkungen gibt es da?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-workhorses.jpg" alt="andi workhorses" class="wp-image-122871" width="200" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-workhorses.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-workhorses-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-workhorses-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-workhorses-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-workhorses-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>



<p>Das ist unterschiedlich. Wenn ich z.B. einem ausgezeichneten Gitarristen eine schlechte Gitarre in die Hand drücke, dann wird trotzdem gut klingen, was er spielt. Weil er kann, was er tut. Denn ein Großteil dessen, was man hört, kommt vom Spieler, aus dem Feeling, das er reinsteckt. Daher ist die Qualität eines Instruments meiner Meinung nach eher zweitrangig. Eine gute Gitarre unterstützt den Gitarristen.</p>



<p>[Wir haben uns dann noch über Gitarren aus Fernost unterhalten, deren Qualität&nbsp; immer besser geworden sei. Und darüber, dass er ein fanatischer Gibson-Spieler ist, der u.a. über drei Explorer verfügt]</p>



<p><strong>Ich habe gesehen, dass du ja nicht nur die Gibson hast. Und dann stellt sich schon die Frage: welchen Einfluss hat die Gitarre darauf, wie gut du Emotionen und Feeling transportieren kannst:</strong></p>



<p>Ich habe zwei Instrumente, die von Gitarrenbaumeistern gefertigt wurden . Das gibt es natürlich schon einen Unterschied, weil darauf geachtet wurde, dass es gutes Holz ist, wie es gewachsen ist, dass die Verarbeitung stimmt, die Hardware vernünftig ist. Dass alles so zusammenpasst, dass es schwingt und miteinander harmoniert. Den Unterschied merkt man dann schon.</p>



<p>Aber ausschlaggebend für das, was wir hören, ist das, was der Spieler kann. Doch um das rüberzubringen, was der Gitarrist ausdrücken will, ist eine gute Gitarre schon von Vorteil.</p>



<h3 class="wp-block-heading">STEELPREACHER – das ist schon geil mit `ner zweiten Gitarre</h3>



<p><strong>Um jetzt wieder auf die Bands zu kommen, bei denen du gespielt hast: Seit 2017 spielst du bei STEELPREACHER, oder?</strong></p>



<p>Ja, die haben mich auch einfach behalten.</p>



<p><strong>Und wie haben sie dich gekriegt?</strong></p>



<p>Das war eigentlich ganz witzig. Das war bei einer Show im Florinsmarkt [Koblenz]. STEELPREACHER sind ja bekannt dafür, dass sie eng mit dem Underground und der Szene in Koblenz verbunden sind. Sie hatten die grandiose Idee eine Show zu machen, in der bei fast jedem Song ein Gastmusiker dabei ist. Das waren dann 13 oder 14 Gastmusiker und ich war einer davon. Bei den Proben hat man dann festgestellt: das ist schon geil mit ‚`ner zweiten Gitarre. Sie waren ja vorher als Trio unterwegs. Eins kam dann zum anderen. Später haben wir zusammen für eine komplette Show geprobt und dann festgestellt, dass das gut läuft. Und dann haben sie mich einfach behalten.</p>



<p><strong>Das war insgesamt auch musikalisch dein Ding?</strong></p>



<p>Ja, das ist Musik, die mir Spaß macht, die ich so runterspielen und viel Spaß dabei haben kann. Außerdem stimmt die Chemie mit den Bandmitgliedern, was sowieso das Wichtigste ist.</p>



<p><strong>Welche Aufgabe hast du bei STEELPREACHER? Abgesehen davon tolle Soli abzuliefern. Bist du am Songwriting beteiligt?</strong></p>



<p>STEELPREACHER haben eine interessante Art, an das Songwriting heranzugehen. Ursprünglich waren es Jens [„Preacher“ Hübinger] und Mu [Andy Hübinger], die die Songs gemacht haben und Hendrik [Weber] war die Qualitätskontrolle und hat insistiert, wenn das nicht so ganz STEELPREACHER war. Ich wusste ja von dieser klassischen Arbeitsteilung und daher habe ich mich da auch nicht großartig eingemischt.</p>



<p>Gerade bei dem Release von <strong>„Back from Hell“</strong> haben wir viel zusammengearbeitet. Riffs ausprobiert, Solos eingespielt, ich bin auch mit der einen oder anderen Idee in den Probenraum gekommen. Aber grundsätzlich nur dann, wenn ich danach gefragt wurde. Und meine Ideen wurden dann auch gut angenommen. Nachher bei der Studioarbeit konnte ich mich auch gut einbringen.</p>



<p><strong>Und es ist wieder ein ‚echtes‘ STEELPREACHER-Album geworden.</strong></p>



<p>Das war diesmal eine besonders wichtige Sache, da es das erste Album in der neuen Besetzung mit der zweiten Gitarre war. Wir wollten unter allen Umständen vermeiden, dass es dann heißt: seitdem der da spielt, ist es schlecht oder nicht mehr wie vorher oder trinken die weniger oder so was.</p>



<p><strong>Ist es so, dass auch du dich grundsätzlich im Heavy Metal am wohlsten fühlst?</strong></p>



<p>Ich kann mich dabei am schönsten austoben. Dabei habe ich eigentlich den meisten Spaß. Seit ein paar Jahren spiele ich quasi als Gegenpol Akustikgitarre. Aber sonst fühle ich mich im Heavy Metal zuhause.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heavy Metal läuft wie ein roter Faden durch</h3>



<p><strong>Wie ist das auf deinem neuen Album? Das ist ja nicht nur Heavy Metal? Du hast da ja weitere Stile und Variationen eingebracht.</strong></p>



<p>Insgesamt ist die Platte unglaublich vielfältig. Die erste Nummer geht schon rockig los, hat Hard Rock – Einflüsse. Der Heavy Metal läuft wie ein roter Faden durch, aber das, was rechts und links ist, das geht einmal in Richtung Blues, dann in Richtung Klassik, dann wieder Hard Rock. Es wäre ja auch langweilig, wenn es nur Heavy Metal wäre.</p>



<p><strong>Du hast auch auf „Sexually Transmitted Mojo“ wieder auf Gesang, auf Texte verzichtet.</strong> <strong>Was hat dazu beigetragen, dass auch dieses Album wieder komplett instrumental ist?</strong> <strong>Im Unterschied zur EP hast du diesmal einen Schlagzeuger dabei. Dann hättest du dir ja auch noch einen Sänger holen können…</strong></p>



<p>Die Idee war, es komplett instrumental zu machen, wobei die Gitarre den Part des Sängers komplett übernimmt. Daher habe ich auch auf viel Gefrickel verzichtet und mehr mit wiedererkennbaren Melodien und langsamen Legato gearbeitet. <br>So haben die meisten Songs auch solch eine klare Songstruktur: mit Strophe, Hookline, Chorus. Es gibt auch ein Solo zwischendurch. <br>Den Spagat hinzukriegen, dass die Gitarre den Platz des Sängers komplett ersetzt, das ist das Spannende. Das kriegt man nur hin, indem man die Gitarre sozusagen sprechen lässt.</p>



<p><strong>Achtest du auf Texte, wenn du privat Musik hörst? Oder achtest du mehr auf die Gitarren?</strong></p>



<p>Ehrlich gesagt: beides. Es gibt Songs, bei denen ich mehr auf die Texte achte, bei denen ich mich in die Texte hineinversetzen kann. Früher war der Text meist zweitrangig. Da habe ich mehr auf die Musik und die Emotionen, die sie übermittelt, geachtet.</p>



<p><strong>Du wirst auch dieses Album unter dem Namen „Andi the Wicked“ veröffentlichen. Wie bist du auf den Namen gekommen? Hat er was mit deiner ersten Band zu tun?</strong></p>



<p>Nee, der war auf einmal da.</p>



<p><strong>Ist er dir ‚zugesprochen‘ worden oder hast du dich für ihn entschieden?</strong></p>



<p>Also ich weiß nicht mehr genau, wie es dazu kam. Aber eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder als ich im Bett lag und die Decke angestarrt habe. Oder ich habe auf dem Klo gesessen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mojo – sexually transmittet</h3>



<p><strong>Der Titel des Albums: „Sexually Transmitted Mojo“ &#8211; was steckt dahinter?</strong></p>



<p>Die Idee kam eigentlich daher, dass „Mojo“ in der Musik eine Art Begriff für eine Magie ist, die ein bestimmter Gegenstand in sich trägt. Wie der Gitarrenverstärker von Hendrix oder das Mischpult, mit dem sämtliche IRON MAIDEN Alben recorded wurden. Dann hat dieser Gegenstand eben ‚Mojo‘. Wenn ich 20 Jahre lang eine Gitarre gespielt habe, die ihre Macken und Schrammen hat, dann hat die halt auch ‚Mojo‘ und spielt sich ganz besonders.</p>



<p><strong>Was ist denn im Moment dein ‚Mojo‘?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cover-1.jpg" alt="andi the wicked sexually transmitted mojo cover" class="wp-image-122875" width="235" height="235" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cover-1.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cover-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cover-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cover-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/03/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cover-1-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /></figure></div>



<p>Naja, je mehr Stunden ich auf einer Gitarre gespielt, je mehr gute Shows ich damit gespielt habe, desto mehr Mojo sammelt sich da an.</p>



<p><strong>Und wieso „sexually transmitted“?</strong></p>



<p>Das fand ich in diesem Zusammenhang einfach witzig. Es bleibt jedem selbst überlassen, was er sich darunter vorstellt.</p>



<p><strong>Ich finde es gut, wenn Titel so ‚ergebnisoffen‘ sind, und man sich seine eigene Vorstellung machen kann.</strong></p>



<p><strong>Das ist ja auch mit Texten so: sie können unterstützen aber auch ablenken, auf etwa bestimmtes bringen. Man wäre beim Hören der Musik eventuell auf eine andere Idee gekommen.</strong></p>



<p>Der Interpretationsspielraum ist gerade bei Instrumentalmusik relativ hoch. Wie bereits gesagt, soll sich jeder selbst Gedanken darum machen. Der ein oder andere Titel mag da eine Stütze sein, sein eigenes Kopfkino in Gang zu setzen. Die Titel sollen die Fantasie anregen.</p>



<p><strong>Ein Song hat den Titel „Heavy Blues“. Was bedeutet Blues für dich und was macht die Verbindung von Blues und Heavy Metal aus?</strong></p>



<p>Blues ist einer der Grundväter des Heavy Metals. <strong>„Heavy Blues“ </strong>ist kein reiner Bluessong, aber er hat den dafür typischen Groove. Blues ist normalerweise was Trauriges, bei dem einer erzählt, dass das Auto nicht mehr anspringt, der Hund gestorben und die Frau weggelaufen ist. Bluesmusik kann aber auch fröhlich klingen. Eigentlich sollte der Blues schon auf das letzte Album, aber da hat er meiner Meinung nach nicht so gut gepasst. Hier passt er gut rein. Vor allen Dingen, weil dann ein klassisches Stück folgt und es daher in eine ganz andere Richtung geht. Mir persönlich macht er auch vom Spielen her sehr viel Spaß. Er ist locker, hat einen schönen Groove.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klassische Musik ist wie Heavy Metal – nur ohne Elektrizität</h3>



<p><strong>Du hast die klassischen Stück schon angesprochen. Es gibt zwei Stücke, bei denen die klassische Komponente eine Rolle spielt.</strong> <strong>Welche Rolle hat die klassische Musikausbildung für dich heute noch?</strong></p>



<p>Klassische Musik ist wie Heavy Metal – nur ohne Elektrizität. Wenn man sich z.B. Geschichten von BACH anhört: der hat das Orchester so arrangiert, dass das so richtig voll auf die Zwölf geht. Er war laut, er war ungewöhnlich, und er hat von der Harmonielehre her Dinge komponiert, die auch heute noch im Heavy Metal zu hören sind.&nbsp;</p>



<p><strong>Es gibt in Heavy Metal Stücken manchmal Strukturen, die von Brahms oder Bach oder auch von Wagner sein könnten. Gespielt von Bands, die die Musik dieser Komponisten nicht oder nur wenig kennen. Also anderes Jahrhundert aber ähnliche Idee. Sie treffen sich im Bereich der Emotionen.</strong></p>



<p>Ja, gerade Wagner, das ist schon großes Drama und riesige Theatralik. Und Drama und Metal das passt dann wieder zusammen. Da schließt sich der Kreis wieder.</p>



<p><strong>Ok. das war also der klassische Bereich. Es gibt aber auch einen Song, den hat dein Schlagzeuger den „Pokémon-Song“ genannt. Kennst du Pokémon eigentlich?</strong></p>



<p>Nein. Ich habe mal was davon gesehen. Aber Jan [Hinz] meinte irgendwann, dass das heldenhafte in der ersten Strophe sich so anhört wie: „hol sie dir alle“ (für alle, die Pokémon nicht kennen: „Pokémon, komm schnapp sie dir“ ist der Refrain des Songs zu der Serie). Und so ist da für ihn der Arbeitstitel geworden.</p>



<p><strong>Ich komme noch einmal auf die Klassik zurück. Du hast neulich ein Video veröffentlicht, in dem du Mozart gespielt hast. Und zwar mit einer feinen Tapping-Technik.</strong></p>



<p>Es hat mich mehr oder weniger um den Verstand gebracht so was zu üben. Das war nicht einfach, weil ich die Original-Klaviernoten auf die Gitarre umgesetzt habe. Ich hatte mir das seit ewigen Zeiten vorgenommen und habe das mal gut, mal schlecht gespielt. Aber das Üben, um das wenigsten einigermaßen hinzukriegen war schon viel Arbeit für 48Sekunden Video. Und was ich da letztendlich in die Netzwerke geworfen habe, ist weiß Gott nicht perfekt gespielt. Aber so als Joke zwischendurch ist das ganz gut.&nbsp;</p>



<p><strong>Solo: das Stichwort für die nächste Frage. Du hast quasi als Zugabe ein Solo an das eigentliche Album drangehangen, das du mit STEELPREACHER gespielt hast</strong>. <strong>Da hatte ich schon viel Spaß, als ich das Solo im Video gesehen habe. Ich finde es gut, das es mit auf dem Album ist. Es ist ein großartiges Stück. Es ist auch nicht so, als wenn es eine isolierte Zugabe ist. Für mich steht es eher unter dem Motto: jetzt fasse ich noch einmal alles zusammen, was auf dem Album ist. Dazu kommt dann die Live-Atmosphäre.</strong></p>



<p>Das ist eine interessante Sichtweise. Das war gar nicht meine Idee. Die Idee kam von Jan (Jan Müller, ACFM) dem Labelchef, der das gerne noch mit auf dem Album haben wollte.</p>



<p><strong>Was hat es mit diesem Solo auf sich? [zu finden auch auf der DVD: Masters of the Underground aufgenommen im JUZ, Andernach]</strong></p>



<p>Auf der Live-Show war es in der Mitte des Sets. Der Club war voll, die Leute hatten schon den ganzen TAg gefeiert und vorher schon zwei großartige Bands gehört und dann zu STEELPREACHER noch mal richtig abgefeiert haben. Und wir wollten, dass gerade auf dieser DVD – Aufnahmen alles klappt. Wir haben überlegt, dass wir ein Solo in die Mitte des Sets packen, damit Jens, der Sänger, noch mal kurz Backstage gehen kann. Luft schnappen, was trinken bevors dann ins Finale geht.</p>



<p>Ich hatte mir dann vorher was überlegt dazu, hab‘ das dann auch von den Noten her ziemlich deckungsgleich gespielt. Aber es ist irgendwie nicht so geworden, wie ich das wollte. Es ist z.B. mal locker so 10bpm schneller geworden, als ich geplant hatte. Da mag ein wenig die Aufregung beteiligt gewesen sein. Auch technisch ist es nicht so ganz rund gelaufen. Da habe ich schon öfter gehört: „das hört kein Mensch“. Ich interpretiere etwas, das anders geworden ist, als ich es ursprünglich vorhatte, als falsch. Nach wie vor ist es für mich eine zwiespältige Sache. Aber ich freue mich natürlich, wenn jemand sagt, dass es toll geworden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Wenn es nicht wurde, wie es werden sollte, sollte es werden, wie es wurde&#8220;</h3>



<p><strong>Sind wir da wieder beim Perfektionismus, über den wir uns anfangs unterhalten haben?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-1200x800.jpg" alt="Andy The Wicked" class="wp-image-58484" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4583-1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Den Perfektionismus habe ich bei dieser Platte ordentlich runtergefahren. Ich habe hier nicht mehr darauf geachtet, dass jede Note sauber ist und an dem Platz, an dem sie hingehört.  <br>Das war vorher anders und ich bin dann manchmal schier verzweifelt, weil es nicht klappte, wie ich es wollte. <br>Ein Freund, dem ich mein Leid geklagt hatte, sagte: „Wenn es nicht wurde, wie es werden sollte, sollte es werden, wie es wurde.“ Und das habe ich mir dann zu Herzen genommen. Daher hat bei <strong>„Sexually Transmitted Mojo“</strong> vielmehr die Lebendigkeit eine Rolle gespielt.</p>



<p><strong>Aber das macht es ja auch aus: vielleicht nicht super sauber, aber lebendig. Und vielleicht erlaubt dies dem Hörer auch viel eher, die Musik auf sich selbst zu beziehen. Du bietest mit dem Album mehrere Möglichkeiten an: man kann sich auf die Emotionalität einlassen, bekommt aber auch interessante Songstrukturen und technisch komplexe Elemente zu hören.</strong></p>



<p>Ich mache die Musik nicht für Leute, die in den Krümeln suchen, sondern für die, die es emotional ergreift.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lieblingssong und passendes Getränk zum Album</h3>



<p><strong>Hast du einen Lieblingssong auf deinem eigenen Album?</strong></p>



<p>Gute Frage. Die Songs kommen ja alle aus mir heraus. Es gibt welche, die spiele ich nicht gerne, weil sie kompliziert sind wie die Sau. Und darauf habe ich nicht immer Lust. </p>



<p><strong>Zum Ende noch eine Frage: in der Produktinfo stand als Empfehlung: Hören mit einem Getränk nach Wahl.</strong> <strong>Welches Getränk empfiehlst du?</strong></p>



<p>Ein halbtrockener Rotwein wäre meine Wahl.</p>



<p><strong>Zum Abschluss noch die Frage: Gibt es etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?</strong></p>



<p>Ich hoffe, dass jeder der dies liest und jeder der das Album hört, Spaß daran hat. Es steckt eine Menge Herzblut in der Geschichte. Und sie ist für die gemacht, die sich emotional hineinfallen lassen und sich im Kopf entspannen wollen. Und für die, die Spaß am Gitarre(n)spiel haben.</p>



<p><strong>Vielen Dank für das Interview! </strong></p>



<p><a href="https://mplus.rocks/product/andi-the-wicked-sexually-transmitted-mojo-cd-album/">Der Weg zum Album</a></p>
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		<title>SUBSTRY, WOLFEN, Adrian Weiss und DREAM OCEAN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss Band]]></category>
		<category><![CDATA[ANDI THE WICKED]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit „Kurz und knapp“ möchte ich heute ein paar News an euch weitergeben, die mir in den letzten Tagen neu – oder erneut – auf den Tisch geflattert sind. Heute also mit SUBSTRY, WOLFEN,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Mit „Kurz und knapp“ möchte ich heute ein paar News an euch weitergeben, die mir in den letzten Tagen neu – oder erneut – auf den Tisch geflattert sind. Heute also mit SUBSTRY, WOLFEN, Adrian Weiss, Andreas Dötsch und DREAM OCEAN:</p>



<h3 class="wp-block-heading">SUBSTRY mit neuem Song</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/substry-band.jpg" alt="Substry" class="wp-image-95527" width="251" height="94" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/substry-band.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/substry-band-300x113.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/substry-band-768x288.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/substry-band-600x225.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /></figure></div>



<p>SUBSTRY waren fleißig und haben eine EP mit dem Titel <strong>Unconfined</strong> auf den Weg gebracht. Also zunächst einmal auf den Weg in die Presse. Sobald ich mehr erfahren habe, erfahrt ihr es auch. Es gibt schon einmal einen ersten Track <strong>„Cry For Me“</strong> zu hören, mit dem sie uns etwas auf die Ohren geben wollen. </p>



<p>SUBSTRY spielen ausdrucksstarken Alternative Metal. Mit
ihren Songs wollen sie Geschichten über Erlebnisse, Träume, Konflikte und
andere Themen des Lebens erzählen.</p>



<p>Wenn man ihnen die<a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/dream-ocean-album-release-show-beim-bergisch-metal-fest/"> Bühne</a> dafür gibt, zeigen SUBSTRY eine mitreißende und kraftvolle Performance. Frontfrau <strong>Melanie Ortner</strong> verleiht den Geschichten mit ihrer variationsreichen Stimme die entsprechende Stimmung. Auf die EP bin ich daher schon sehr gespannt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-bb.jpg" alt="Wolfen 28.9.18 Köln" class="wp-image-69347" width="269" height="127" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-bb.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-bb-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-bb-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-bb-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">WOLFEN: Wechsel im Line-Up</h3>



<p>WOLFEN haben bekanntgegeben, dass <strong>Andreas Doetsch</strong> die Band verlassen hat, um sich anderen musikalischen Projekten zu widmen. Andreas Doetsch kam 2017 für <strong>Björn Grüne</strong> in die Band. Vor kurzem hatte ich erst berichtet, dass Björn zu WOLFEN zurückgekehrt ist. So tauschen die beiden also diesmal in die andere Richtung.   </p>



<p>Andreas Doetsch ist unter anderem mit seinem <a href="https://www.facebook.com/search/top/?q=andi%20the%20wicked&amp;epa=SEARCH_BOX">Solo-Projekt</a> <strong>Andi The Wicked</strong>, unterwegs. Auf  seinem Album <strong>Freak On Frets</strong> hat er seine Ideen virtuos mit guten Gespür für die Entwicklung von Songs umgesetzt.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">ADRIAN WEISS: jede Menge Videos</h3>



<p>Dann mache ich mal weiter mit dem nächsten Gitarristen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-9-800x1200.jpg" alt="adrian weiss band 11.19 9" class="wp-image-86625" width="150" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-9.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-9-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-9-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-9-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure></div>



<p>Denn <strong>Adrian Weiss</strong> war auch fleißig: in den letzten Wochen hat er nicht nur ein Video zu <strong><a href="https://youtu.be/7VMF4Qw19F0">„Instant Relief“</a></strong> (von seinem 2014er Album Easy Game) produziert sondern auch zusammen mit <strong>Thorsten Praest</strong> eines zum Song<a href="https://youtu.be/HNMTDXcQJ0w"> <strong>„Tough Luck“</strong></a><strong> (</strong>vom Album Big Time, 2011)</p>



<p>Und nun folgt ein Video zu <strong>„Bird Hair Day“</strong> vom
letzten Album <strong>Criminal Records</strong>.</p>



<p>Auch wenn hier die Gitarre im Vordergrund steht: so ganz alleine ist er natürlich nicht.&nbsp; Adrian Weiss Band gibt ihm die Möglichkeit, seine Ideen zusammen mit <strong>Marcel Willnat</strong> (Bass) und <strong>Lars Zehner</strong> (Schlagzeug) umsetzen zu können. Mit Marcel Willnat hat Adrian Weiss bereits bei der Progressive Metal Band FORCES AT WORK gespielt. Seit 2012 verstärkt er die Gitarrenabteilung von GLORYFUL. Aber damit nicht genug: in einem CANNIBAL CORPSE – Cover spielt er das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vGFrYISF6H8">Solo</a>. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="ADRIAN WEISS // BIRD HAIR DAY [Official Music Video] (Rock Guitar Instrumental Playthrough)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5aFt3KYbpg0?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Und zum Schluss noch etwas von DREAM OCEAN</h3>



<p>Auch die Symphonic Metal Band DREAM OCEAN aus Köln hat ein
neues Album in Arbeit, das den Namen <strong>„The Missing Stone“ </strong>tragen wird. </p>



<p>Zur Einstimmung gibt es einen ersten Song zu hören: <strong>„Pendumlum of Time“</strong>, den DREAM OCEAN im April vorgestellt haben. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Dream Ocean - Pendulum of Time" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gzJa031wwDA?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>
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		<title>Adrian Weiss, Dee Dammers, WOLFEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss]]></category>
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					<description><![CDATA[Adrian Weiss, Dee Dammers, WOLFEN: Alben, Videos und Neuigkeiten Adrian Weiss: Neues Video veröffentlicht, neues Album angekündigt Adrian Weiss ist nicht nur Gitarrist bei GLORYFUL, sondern auch in eigener Sache unterwegs. In diesem Fall&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Adrian Weiss, Dee Dammers, WOLFEN: Alben, Videos und Neuigkeiten</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Adrian Weiss: Neues Video veröffentlicht, neues Album
angekündigt</h4>



<p><strong><a href="https://adrianweiss.bandcamp.com/">Adrian Weiss</a></strong> ist nicht nur Gitarrist bei GLORYFUL, sondern auch in eigener Sache unterwegs. In diesem Fall heißt das, dass er bereits drei Solo-Alben herausgebracht hat, deren Songs er mit der ADRIAN WEISS BAND auch live präsentiert. Die Zeit des corona–bedingten Rückzugs hat Adrian Weiss genutzt, um ein Video zu <strong>„Summer Drive“,</strong> dem Opener seines ersten Solo &#8211; Albums <strong>Big Time</strong> zu produzieren. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="ADRIAN WEISS // SUMMER DRIVE [Guitar Playthrough - Official Video] [Rock Guitar Instrumental]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/QiEMWV--Ixc?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>Am 11. April 2020 hat Adrian nicht nur bekannt gegeben, dass er o.g. Video veröffentlicht hat, sondern auch, dass er bereits mehr als die Hälfte des Songwritings und einige Aufnahmen für das Solo – Album Nr. 4 fertiggestellt hat. </p>



<p>Dazu Adrian: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>… so it looks like I might be able to present a new instrumental album this year already! Again there will be a number of exciting guests I can hardly wait to reveal to you!</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Dee Dammers: Bubbly Joyride To Utopia</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/dee-dammers-bubbly-joyride-to-utopia-cover.jpeg" alt="dee dammers bubbly joyride to utopia cover" class="wp-image-92771" width="215" height="215" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/dee-dammers-bubbly-joyride-to-utopia-cover.jpeg 178w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/dee-dammers-bubbly-joyride-to-utopia-cover-150x150.jpeg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/dee-dammers-bubbly-joyride-to-utopia-cover-160x160.jpeg 160w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" /></figure></div>



<p><strong><a href="https://deedammers.com/en/home/">Dee Dammers</a></strong> (Gitarrist von U.D.O) hat am 29. März 2020 sein per Crowdfunding finanziertes Album <strong>Bubbly Joyride To Utopia</strong> herausgebracht. Ein Album, auf dem er Geschichten erzählen möchte. Und das ist ihm gelungen. Die Review könnt ihr in den nächsten Tagen hier lesen. So viel sei schon verraten: es geht gefühlvoll einmal quer durch verschiedene Stilrichtungen </p>



<h3 class="wp-block-heading">Dee Dammers und Adrian Weiss – live</h3>



<p><strong>Dee Dammers</strong> und <strong>Adrian
Weiss</strong> haben geplant, am 29. Mai 2020 in der <strong>Kulturrampe</strong> in Krefeld ein rockiges Doppelkonzert zu spielen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">WOLFEN jetzt mit drei Gitarristen</h3>



<p><a href="https://www.wolfen-metal.de/">WOLFEN</a> stehen seit mehr als 20 Jahren auf der Bühne. Da ist es kein Wunder, dass es Wechsel in der Besetzung gegeben hat. Zuletzt 2018 als Drummer <strong>Holger Bloempott</strong> und Gitarrist <strong>Björn Grüne</strong> aus privaten Gründen die Band verließen. Seitdem bearbeitet <strong>Siegfried Grütz</strong> die Felle und <strong>Andreas Doetsch</strong>, der sonst bei STEELPREACHER spielt, stellt seine Fähigkeiten als Gitarrist auch bei WOLFEN unter Beweis. </p>



<p>Am 5.4. haben WOLFEN mitgeteilt, dass <strong>Björn Grüne</strong> wieder mit dabei ist: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Björn is back. Now we will metal up your asses with three guitarrists</p></blockquote>



<p>Da darf man gespannt sein, wie die drei Gitarristen die Gitarrenparts unter sich aufteilen. </p>



<p>Übrigens: <strong>Andreas Doetsch</strong> ist als <a href="https://www.facebook.com/andithewicked/">ANDI THE WICKED</a> auch unter die Solisten gegangen. 2016 veröffentlichte er <strong>Freak On Frets</strong>. </p>
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		<title>Sic Zone mit neuem Video</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/sic-zone-mit-neuem-video/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 11:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sic Zone aus Köln sind in Szenekreisen wahrlich keine Unbekannten mehr. Live waren die Mannen um Frontsau Patrick &#8222;PY&#8220; Fisher zuletzt viel unterwegs. Über dreißig Konzerte letztes Jahr mit einer beeindruckenden Live-Präsenz sprechen da&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Sic Zone aus Köln sind in Szenekreisen wahrlich keine Unbekannten mehr</strong>. Live waren die Mannen um Frontsau Patrick &#8222;PY&#8220; Fisher zuletzt viel unterwegs. <strong>Über dreißig Konzerte letztes Jahr mit einer beeindruckenden Live-Präsenz sprechen da Bände. Kann es da noch Selbstzweifel geben?</strong> Eigentlich nicht, aber Sic Zone waren schon immer eine Band, die schwierige und wichtige Themen anpackt. Musikalisch gibt es immer voll auf die Fresse, aber lyrisch geht es um Themen wie Homophobie. Sic Zone sprechen sich auch gegen Intoleranz aus. Nur in einem Fall nicht, wenn es um Nazis geht. Gut so, aber zurück zu den Selbstzweifeln&#8230; <strong>Aus ihrer EP &#8222;A-Rise&#8220; haben Sic Zone nun zu &#8222;Toy&#8220; ein Video veröffentlicht und da dreht sich alles um Selbstzweifel</strong>. Viel Spaß!</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Sic Zone - Toy (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DGXtj4p0Y-M?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Sic Zone über &#8222;Toy&#8220;</h3>



<p> Das Kopfkino dazu findet gleich im Intro statt, die Riffs sind sehr klar strukturiert und sogar recht getragen &#8211; gar nicht so knüppelig wie zuletzt. <strong>Dies führt zu einer gewissen Schönheit des Gesamtsounds. Sic Zone entwickeln sich weiter und zeigen neue Facetten</strong>. Man könnte auch von Reife sprechen – aber dafür sind sie ja noch nicht alt genug. <strong>Das Album zu &#8222;A-Rise&#8220;, das sonst nur digital veröffentlicht wurde, gibt es jetzt in einer auf 100 Stück limitierten CD Edition</strong>. Wer es haben will, sollte schnell zuschlagen. Billiger kommt ihr nicht in den Genuss einer Therapiestunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sic Zone &#8211; Live und Kontakt</h3>



<p>Mehr zu Sic Zone findet ihr auf der <a aria-label="Homepage (öffnet in neuem Tab)" href="https://siczone.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage</a> oder bei <a aria-label="Facebook (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.facebook.com/siczone" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Zwei Termine solltet ihr euch unbedingt dick im Kalender anstreichen. <strong>Am 11.04.2020 spielen Sic Zone mit Sober Truth und Wolfen in Siegburg im Kubana und am 12.06.2020 spielen sie auf unserem Haus und Hof Festival dem Rage Against Racism in Duisburg</strong>. Das solltet ihr keinesfalls verpassen! Wenn ihr weiterhin keine News oder Berichte verpassen wollt, dann abonniert am unseren kostenlosen <a aria-label="Newsletter (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a> oder folgt uns bei <a aria-label="Facebook (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die Bilderfreunde schauen am besten mal bei <a aria-label="Instagram (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> vorbei und wer auf Interviews und Unbsteht, sollte mal einen Blick in unserem YouTube Channel werfen.</p>
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		<title>WOLFEN Konzertnachlese, Fotos und neue Infos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2018 17:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Groove Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Rise of the Lycans]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28. September 2018 hatten WOLFEN ein Heimspiel in der Groove-Bar in Köln. Davon haben wir euch berichtet. Aufgrund technischer Probleme war es nicht möglich, Bilder von der Show mitzuliefern. Das holen wir heute&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>28. September 2018</strong> hatten WOLFEN ein Heimspiel in der Groove-Bar in Köln. Davon haben wir euch berichtet. Aufgrund technischer Probleme war es nicht möglich, Bilder von der Show mitzuliefern. Das holen wir heute nach. Außerdem gibt es Neuigkeiten:</p>
<h3>Rise Of The Lycans kommt am 30. November 2018 in limitierter Doppelvinyl</h3>
<p>Nachdem das Album <strong>Rise Of The Lycans</strong> am 22.Juni 2018 herausgekommen ist, wird es das sechste WOLFEN &#8211; Album nun auch als schwarze Vinyl geben. In einer Auflage von 300 Stück kommt es Ende November in die Läden. Den ausführlichen Review dazu könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/reviews/wolfen-rise-of-the-lycans/">HIER</a> noch einmal lesen.</p>
<p>Die neun Songs, die WOLFEN auf dem Album versammelt haben, sind von einem enorm kraftvollen Power Metal mit Thrash Elementen geprägt. Im vorangegangenen Jahr ist das Line-Up mit <strong>Andreas Doetsch</strong> (Gitarrre) und <strong>Siggi Grütz</strong> (Schlagzeugt) vervollständigt worden.<br />
Welche Einflüsse die beiden &#8218;Neuen&#8216; bei der Entstehung des Albums hatten, könnt ihr im<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wolfen-interview-zum-album-rise-of-the-lycans/"> Interview</a> genauer erfahren.</p>
<p>Eins ist ja schon klar geworden: die bekannten Markenzeichen von WOLFEN, wie thrashlastige Gitarren, beachtenswerte Beats in verschiedenen Ausprägungen sowie überwiegend melodischer Gesang in tiefen wie hohen Stimmlagen, sind auch auf diesem Album zu finden. Und davon, dass dies live richtig Spaß und Stimmung macht, konnte ich mich immer wieder überzeugen.</p>
<h3>Power Metal, thrashige Elemente und eine tolle Show</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-69717 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8-300x200.jpg" alt="Wolfen 28.9.18" width="251" height="167" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8-768x511.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" />Nicht nur auf dem Album liefern sich <strong>Frank Noras</strong> und <strong>Andreas Doetsch</strong> packende Gitarrenduelle mit tollen Twin-Leads. Das klingt nicht nur dort richtig gut, sondern es macht auch Spaß, ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich Riffs und Licks regelrecht zuwerfen, wenn sie auf der Bühne stehen. Dabei schaffen sie noch eine durchgehend gute Rhythmusarbeit abzuliefern. Unterstützt werden die beiden dabei von <strong>Nicolas Filter</strong> am Bass und bereits genanntem Neuzugang <strong>Siggi Grütz</strong>. Hier wird ordentlich Tempo gemacht und es groovt ganz wunderbar.<br />
<strong>Andreas von Lipinski</strong> transportiert mit seinen charakteristischen Vocals eingängige Refrains und spannende Melodien, die er hart aber auch durchaus einfühlsam vorträgt.</p>
<p>Kurz und gut: WOLFEN bringen vor allen Dingen live alles mit, was man von einer Band dieses Genres erwarten kann. (Wie das am 28.9.2018 war, könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/wolfen-und-enemy-inside-in-koeln-2/">HIER</a> noch einmal lesen)</p>
<p>Und nun wie versprochen die Bilder</p>
<p><a href="http://&lt;div style=&quot;clear: both; display: block; text-align:center; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://metal-heads.de/wp-content/plugins/image-slider-widget/inc/images/ajax-loader.gif&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot;/&gt;&lt;/div&gt;"><div class="flexslider ewic-slider-lite is_on_" id="ewic-con-697196901d1d7ab419"><style>#ewic-con-697196901d1d7ab419 { max-width: 720px;}</style><style>#ewic-con-697196901d1d7ab419, #ewic-con-697196901d1d7ab419 .ewic-wid-imgs { max-height: 960px;}</style><style>#ewic-con-697196901d1d7ab419 .flex-direction-nav .flex-next, #ewic-con-697196901d1d7ab419 .flex-direction-nav .flex-prev {opacity: 1;} #ewic-con-697196901d1d7ab419 .flex-direction-nav .flex-next {right: 10px !important; text-align: right !important;} #ewic-con-697196901d1d7ab419 .flex-direction-nav .flex-prev {left: 10px !important;}</style><div id="preloader-697196901d1d7ab419" class="sliderpreloader"></div><ul style="display:none;" class="slides flexslider-697196901d1d7ab419"><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-9.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-9.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-8.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-7.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-7.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-6.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-6.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-5.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-5.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-4.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-4.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-3.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-3.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-2.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-2.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-1.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-1.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-.jpg" title="Wolfen 28.9.18" rel="ewicprettyPhoto[697196901d1d7ab419]"><img decoding="async" title="Wolfen 28.9.18" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/wolfen-28.9.18-.jpg" /><p class="flex-caption">Wolfen 28.9.18</p></a></li></ul><script type="text/javascript">
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	});
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</a></p>
<h3></h3>
<h3><strong>Hier noch die Tracklist der Vinyl</strong></h3>
<p>Seite A</p>
<ol>
<li>Rebirth Of The Regulators</li>
<li>Genetic Sleepers</li>
<li>Forgotten Dreams</li>
</ol>
<p>Seite B</p>
<ol start="4">
<li>Xenophobia</li>
<li>Science &amp; Religion</li>
<li>Timekeeper</li>
</ol>
<p>Seite C</p>
<ol>
<li>Rise Of The Lycans</li>
<li>Succubus</li>
<li>New World Order</li>
</ol>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07J35GD1S&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Rise of the Lycans (2lp/Black Vinyl) Vinyl LP&#8220;]</p>
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		<item>
		<title>WOLFEN und ENEMY INSIDE in Köln</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/wolfen-und-enemy-inside-in-koeln-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 17:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Enemy Inside]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[Rise of the Lycans]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfen]]></category>
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					<description><![CDATA[WOLFEN und ENEMY INSIDE am 28.September 2018 in der Groove-Bar in Köln Heute  haben WOLFEN ein Heimspiel in Köln-Porz und  ENEMY INSIDE feiern  Albumrelease für ihr Debüt Phoenix.  So eine Kombination ist eigentlich schon ein Garant&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>WOLFEN und ENEMY INSIDE am 28.September 2018 in der Groove-Bar in Köln</h3>
<p>Heute  haben WOLFEN ein Heimspiel in Köln-Porz und  ENEMY INSIDE feiern  Albumrelease für ihr Debüt <strong>Phoenix.</strong>  So eine Kombination ist eigentlich schon ein Garant für eine tolle Show. Und so war es auch!</p>
<h3>WOLFEN &#8211; Heimspiel mit Energie und Spaß</h3>
<p>Zu Beginn des Abends nehmen WOLFEN die Bühne ein und überzeugen mit einem gelungen zusammengestellten Set mit insgesamt sechs Songs ihres neuen Albums <strong>Rise of the Lycans</strong>, sowie Titel der beiden Vorgängeralben und dem Titel <strong>Schwarz</strong> aus den Anfangszeiten.</p>
<p>Dass die Jungs richtig Spaß mit dem Publikum und auf der Bühne haben, ist ihnen durchgängig anzusehen. Scherze untereinander, die aber eher &#8218;bandintern&#8216; zu verstehen sind, und ein reger Austausch mit dem Publikum sorgen für eine tolle Atmosphäre. Zum Beispiel, wenn Frontmann <strong>Andreas von Lipinski</strong> alte Bekannte namentlich begrüßt, feststellt, dass es gutaussehende Frauen im Raum gibt, der Ventilator einige Fragen aufkommen lässt oder zwischen den Stücken Zurufe aus dem Publikum aufgegriffen werden. Das ist der Grund, weshalb ich Club-Konzerte so schätze.</p>
<h3>Rebirth of the Regulator &#8211; ein perfekter Opener</h3>
<p><strong>Rebirth of the Regulator</strong> ist heute Abend wie auf dem Album ein perfekter Opener. Thrashige Riffs, kraftvolle Drums, die vom Bass gut unterstützt werden garniert mit markanten Vocals.</p>
<p>Und so geht es weiter mit <strong>Sigi Grütz</strong> an den Drums, der energisch und geradeheraus die Basis legt, die <strong>Nicolas Filter</strong> am Bass weiter ausbaut. Auf dieser elementaren wie variablen Rhythmusarbeit können <strong>Frank Noras</strong> und <strong>Andreas Doetsch</strong> ihr dichtes aber differenziertes Riffing aufbauen. Was sich auf dem Album schon richtig gut anhört, ist jetzt wunderbar zu beobachten: die beiden Gitarristen nutzen ihre technischen Möglichkeiten, werfen sich die Riffs und Licks zu, entwickeln aus gemeinsamem Spiel tolle Soli, ohne dabei die Rhythmusarbeit zu vernachlässigen. <strong>Andreas von Lipinski</strong> garniert das Ganze mit einer in allen Lagen sicheren und ausdrucksvollen Stimme.</p>
<h3>&#8222;Und das nächste Stück heißt…. &#8222;</h3>
<p>Auch wenn sich die Herren auf der Bühne an einigen Stellen anscheinend erst bezüglich des nächstens Songs einigen oder Mikro- und Ventilatorenkabel entwirrt werden mussten: dies tat der Dynamik des Sets keinen Abbruch.</p>
<p><strong>Timekeeper</strong> ist vom aktuellen Album und erklingt heute Abend zum ersten Mal live. Während auf dem Album <strong>Chris Boltendahl</strong> von GRAVE DIGGER beteiligt ist, schaffen WOLFEN es heute auch ganz alleine, dass der Song so richtig griffig und fett daherkommt.</p>
<p>Mit <strong>Schwarz</strong> haben sie einen Song aus der (ganz) frühen WOLFEN-Zeit (der Song ist auf der Demo CD von 1997 zu finden sowie auf dem Album <strong>Humanity…</strong>Sold Out! von 2004, das Angang dieses Jahres erneut erschienen ist), im Set. Hier kann man noch einmal hören, wie WOLFEN das Potential, das durch die heutige Besetzung zur Verfügung steht, nutzen. Der eher getragene Song gibt durch seine Struktur nicht nur den Gitarren die Möglichkeit, die Melodie von zwei Seiten her zu entwickeln, sondern auch die Rhythmusabteilung setzt klare Akzente. <strong>Andreas von Lipinski</strong> setzt seine Stimme heute Abend variationsreich, den Text unterstützend ein.</p>
<p>Ob mit <strong>Succubus</strong> tolle Soli entstehen oder der Bass bei <strong>New World Order</strong> doomig daherkommt: das war heute Power Metal mit besonderen Zutaten, der richtig Spaß gemacht hat.</p>
<h3>PHOENIX von ENEMY INSIDE</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-69343 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/enemy-inside-28.9.18-9-300x200.jpg" alt="Enemy Inside 28.9.18 Köln 9" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/enemy-inside-28.9.18-9-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/enemy-inside-28.9.18-9-768x511.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/enemy-inside-28.9.18-9-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/enemy-inside-28.9.18-9.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Den zweiten Teil des Abends bestreiten ENEMY INSIDE, die sich freuen, hier ihr die Veröffentlichung ihres Debütalbums feiern zu können.</p>
<p>ENEMY INSIDE spielen seit 2017 zusammen. Dass alle Musiker bereits vielfältige Erfahrungen in verschieden Bereichen von Hard Rock und Metal gemacht haben, hat die Grundlage für die Musik von ENEMY INSIDE geschaffen, die zwischen Dark Rock und Modern Metal angesiedelt ist. Dabei haben sie verschiedene Elemente zu einem ganz eigenen Stil verbunden.</p>
<p><strong>Falling Away</strong> eröffnet das Set mit energischem Drumming und Riffs, bis die weiche und dennoch kraftvolle Stimme von Sängerin <strong>Nastassja Guilia</strong> einsetzt. <strong>Bleeding Out</strong> ist rhythmisch und auch harmonisch interessant. Der Song rockt und trägt die schöne Melodie.</p>
<p>Mit <strong>Lullaby</strong> werden Tempo und Dynamik wieder ordentlich angezogen. Die Gitarren klingen aggressiver. Die Rhythmusabteilung mit <strong>Dominik Stotzem</strong> am Bass und <strong>Felix Keith</strong> an den Drums schafft dazu ein massives Fundament.</p>
<p>Sängerin <strong>Nastassja Guilia</strong> transportiert nicht nur ausdrucksvoll die Gesangslinien, sondern weiß auch, wie sie das Publikum immer wieder einbinden und aktvieren kann. Und dieses lässt sich auch gerne darauf ein.</p>
<h3>Eine gelungene Verbindung aus dunklen Melodien und offensiven Arrangements</h3>
<p>ENEMY INSIDE entfalten auch mit den weiteren Songs einen Sound, der im Wesentlichen von der Verbindung zwischen dunklen aber eingängigen Melodien und einem offensiven und immer wieder spannenden Arrangement. Prägnante Riffs, tolle Leads und Soli, die <strong>Evan K.</strong> und <strong>David Hadarik</strong> in dynamischer Interaktion umsetzen. Verbunden mit einer solide Rhythmusarbeit, auf der die Gesangslinien, die <strong>Nastassja Giulia</strong> variabel umsetzt, gut zur Geltung kommen.</p>
<p>Auch <strong>Summer Son</strong> von TEXAS covern sie so, dass der Song sich gut in das bisher Gehörte einfügt. Dem Publikum gefällt&#8217;s und es wird lautstark mitgesungen. Den Abschluss bildet der Titelsong des Albums <strong>Phoenix</strong>. Ein toller Song, der das Publikum noch mal richtig in Bewegung versetzt.</p>
<p>ENEMY INSIDE sind mit ihrem Konzept aus Dark Rock mit Metal-Elementen gut angekommen und haben ordentlich für Stimmung gesorgt.</p>
<h3>Anstelle von  Bildern&#8230;.</h3>
<p>Ihr fragt euch wahrscheinlich: und wo sind die Bilder? Aufgrund von momentanen Server-Problemen, auf die wir von metal-heads.de keinen Einfluss haben, können wir euch hier und heute keine Bilder in der gewohnten Qualität liefern. Das holen wir nach!! Also schaut immer mal wieder rein. Die Bilder kommen auf jeden Fall noch!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07BZB64FX&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Rise of the Lycans&#8220;]</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07FSR9WCF&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Phoenix&#8220;]</p>
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		<title>WOLFEN und ENEMY INSIDE in Köln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2018 14:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Enemy Inside]]></category>
		<category><![CDATA[Groove Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[Rise of the Lycans]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das wird ein spannender Double-Headliner-Abend werden, da WOLFEN in Köln ja quasi ein Heimspiel haben und ENEMY INSIDE in der Groove Bar den Release ihres Albums Phoenix feiern. WOLFEN sind mit ihrem Album Rise&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird ein spannender Double-Headliner-Abend werden, da <strong>WOLFEN</strong> in Köln ja quasi ein Heimspiel haben und <strong>ENEMY INSIDE</strong> in der Groove Bar den Release ihres Albums <strong>Phoenix</strong> feiern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-63915 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/Wolfen-Band--300x200.jpg" alt="WOLFEN Bandfoto" width="252" height="168" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/Wolfen-Band--300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/Wolfen-Band--768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/Wolfen-Band--1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/Wolfen-Band--600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /><strong>WOLFEN</strong> sind mit ihrem Album<strong> Rise Of The Lycans</strong> unterwegs, das im Juni dieses Jahres erschien. Mit dem inzwischen sechsten Studioalbum hat die Power- und Thrash-Metal Band ein fettes Stück Metal abgeliefert, das die Möglichkeiten, die sich durch die &#8211; inzwischen ja nicht mehr ganz so &#8211; neue Besetzung aufgetan haben, gut ausgelotet hat. <strong>Andreas Doetsch</strong> (Gitarre) und <strong>Siggi Götz</strong> (Schlagzeug) sind die &#8218;Neuen&#8216;, die den typischen <strong>WOLFEN</strong> &#8211; Sound weiterführen und um einige Aspekte bereichern.</p>
<p><strong>Rise Of The Lycans</strong> ist melodischer Power Metal mit Thrash-Elementen. Und gerade die thrashigen Riffs und ausgedehnten Leads &#8211; in Kombination mit durchgehend druckvoller Rhythmusarbeit und prägnanten Vocals &#8211; machen den speziellen Sound aus.</p>
<p><strong>WOLFEN</strong> haben in der Vergangenheit und zuletzt beim <strong>Ironhammer Festival</strong> gezeigt, dass sie ihre Musik auch live mit Energie und Spaß transportieren und eine gute Show abliefern können.</p>
<p>Mehr zum Album könnt ihr <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/wolfen-rise-of-the-lycans/">HIER</a></strong> noch einmal nachlesen. Hintergrundinfos liefert auch das <strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wolfen-interview-zum-album-rise-of-the-lycans/">Interview</a>.</strong></p>
<p>Und hier schon mal ein Runde <strong>WOLFEN:</strong></p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="WOLFEN - Genetic Sleepers - official Video (PURE STEEL RECORDS)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MjUmQoz7hmU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3></h3>
<h3>Phoenix &#8211; Zyklus von Wiedergeburt und Innovation</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-68951 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/09/61Q0kNz99bL._AC_US218_.jpg" alt="Enemy Inside Phoenix Album Cover" width="221" height="221" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/09/61Q0kNz99bL._AC_US218_.jpg 218w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/09/61Q0kNz99bL._AC_US218_-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/09/61Q0kNz99bL._AC_US218_-160x160.jpg 160w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" /><strong>ENEMY INSIDE</strong> kommen aus Aschaffenburg und sind seit 2017 zusammen. Am 28. September 2018 geben sie mit <strong>Phoenix</strong> ihr erstes Album ab, das bei <strong>ROAR Records</strong> erscheinen wird.<br />
Das Debütalbum enthält elf Songs, die von Sängerin <strong>Nastassja Giulia</strong> und Gitarrist <strong>Evan K</strong> geschrieben wurden. Der Sound von <strong>ENEMY INSIDE</strong> ist zwischen Dark Rock und Modern Metal angesiedelt.<br />
Das verbindende Element zwischen den Songs wird von der Band so beschrieben:</p>
<blockquote><p>Wir alle tragen unseren größten Feind in uns. Jenen, den man kaum kommen sieht, vor dem wir uns nicht verstecken können, der all unsere Schwächen zu kennen scheint“. Das Album spiegelt den inneren Kampf zwischen Freund und Feind, Licht und Dunkel, Gut und Böse wider.</p></blockquote>
<p>Wie weit es gelungen ist, die sich daraus ergebenden konträren Empfindungen musikalisch auszudrücken und zu vereinen, wird sich an diesem Abend zeigen. Wir können gespannt darauf sein, wie Wiedergeburt und Innovation sich in Phoenix verbunden haben.</p>
<p>Hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="ENEMY INSIDE - &quot;Oblivion&quot; (Official Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/V_7ICHDClSY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07BZB64FX&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Rise of the Lycans&#8220;]</p>
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		<title>WOLFEN &#8211; Rise of the Lycans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 15:10:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Doetsch]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas von Lipinski]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Boltendahl]]></category>
		<category><![CDATA[Frank J. Noras]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Rise of the Lycans]]></category>
		<category><![CDATA[Siegfried Grütz]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 22.Juni 2018 wird das Album Rise of the Lycans der Kölner Power- und Thrash-Metal-Band WOLFEN bei Pure Steel veröffentlicht. Nachdem WOLFEN auf ihren Drummer Holger Bloempott und auch auf ihren langjährigen Gitarristen Björn&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22.Juni 2018 wird das Album <strong>Rise of the Lycans</strong> der Kölner Power- und Thrash-Metal-Band WOLFEN bei <strong>Pure Steel</strong> veröffentlicht.</p>
<p>Nachdem WOLFEN auf ihren Drummer Holger Bloempott und auch auf ihren langjährigen Gitarristen Björn Grüne, die aus privaten Gründen die Band verlassen haben, verzichten mussten, hat sich einiges bei der Band getan. Inzwischen ist das Line-Up wieder vollständig. Siggi Grütz, der vor einigen Jahren schon einmal für WOLFEN an den Drums gesessen hat, und Andi Doetsch, der u.a. durch sein Soloprojekt Andi the Wicked auch kein Unbekannter ist, vervollständigen die Band.</p>
<p>Darüber, welchen Einfluss die beiden auf die Entstehung des Albums hatten und was sich durch sie hinsichtlich des Sounds von WOLFEN verändert hat, habe ich mit WOLFEN gesprochen. Das Interview könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wolfen-interview-zum-album-rise-of-the-lycans/">HIER</a> lesen.</p>
<h3>WOLFEN klingen nach WOLFEN &#8211; aber auch anders</h3>
<p><strong>18Rise of the Lycans</strong> ist inzwischen das sechste Studioalbum der Band und enthält neun Songs, die einerseits noch nach WOLFEN klingen, weil sie wolfen-typische Merkmale enthalten, aber dennoch einige neue Elemente, so dass das Album druckvoller und gleichzeitig verspielter klingt.</p>
<p>Dies ist schon beim Opener <strong>Rebirth of the Regulators</strong> zu hören, der mit energischem Drumeinsatz und einem fließenden Lick beginnt, um in thrashige Riffs zu münden, die zusammen mit Bass und Schlagzeug den Rhythmus bestimmen, bis <strong>Andreas von Lipinski</strong> mit markanten Vocals einsetzt.</p>
<p><strong>Genetic Sleeper</strong> ist von den Riffs geprägt, die eher im Power-Metal angesiedelt sind.</p>
<p><strong>Forgotten Dreams</strong> gibt den Gitarristen die Möglichkeit, die Bandbreite an Spielweisen, die zwei so versierte Gitarristen wie <strong>Frank Noras</strong> und <strong>Andi Doetsch</strong> zur Verfügung haben, auszunutzen. Schnelle Läufe, fließende Melodien, harmonisierende Riffs münden in eine Passage mit sich abwechselnden Leads und einem wunderbaren Solo. Die Gesangsmelodie geht ins Ohr und bleibt hängen.</p>
<p><strong>Xenophobia</strong> geht mit packenden Riffs straight nach vorne. Beim Refrain, der durch harmonisch eingängige Akkordfolgen umrandet ist, wirkt die Riffdichte intensiv, was dem Ganzen noch mehr Kraft verleiht. Auch die Unterstützung der Grundlinien durch den Bass trägt zur Dynamik bei.</p>
<p><strong>Science and Religion</strong> ist ein langsamer, ruhiger Song, melancholisch und schwermütig, der irgendwie nicht ins Set passt und trotz der Länge nicht auf den Punkt kommt.</p>
<h3>Power Metal, Thrash und Melodie</h3>
<p>Dann geht wieder richtig zur Sache: <strong>Timekeeper</strong> ist ein reinrassiger Power Metal Song, fett, griffig und gekrönt von <strong>Chris Boltendahls</strong> grave-diggerndem Gesang.</p>
<p>Der Titelsong <strong>Rise of the Lycans</strong> sowie <strong>Succubus</strong> zeichnen sich durch rhythmische Akzente, schöne Gitarrenmelodien und tolle Soli aus.</p>
<p><strong>New World Order</strong> beginnt mit doomigem Bass, über den sich lässige Gitarrenlinien legen. Die dynamische Basslinie trägt den Song, der eine ohrwurmträchtige Melodie entwickelt und mit einem fantastischen Solo daherkommt.</p>
<h3>Rise of the Lycans: kraftvoll und melodisch</h3>
<p>Rise of the Lycans ist ein echtes Stück Power-Metal mit Thrash-Zugaben, die für das gewisse Etwas sorgen. Dem einen oder anderen Song hätte es gutgetan, wenn er kürzer und klarer strukturiert wäre. Dennoch ist das Album rundherum fett und solide mit thrashigen Riffs, dem gradlinigen und energischen Drumming von <strong>Siggi Götz</strong>, das durch <strong>Nicolas Filter</strong> am Bass abwechslungsreich unterstützt wird und den markanten Vocals von <strong>Andreas von Lipinsk</strong>i. Die Möglichkeiten, die sich durch die neue Besetzung ergeben haben, wurden ausgelotet. Die Rhythmusabteilung ist druckvoll und die Gitarrenarbeit sowohl im rhythmischen wie im melodischen Bereich abwechslungsreich. Garniert mit dichten Riffs, tollen Soli und Passagen, in denen sich <strong>Frank Noras</strong> und <strong>Andi Doetsch</strong> gegenseitig Licks und Leads zuwerfen, machen das Album wirklich hörenswert.</p>
<p><strong>WOLFEN sind</strong></p>
<p>Andreas von Lipinksi (Vocals)<br />
Frank J. Noras (Gitarre)<br />
Andreas Doetsch (Gitarre)<br />
Nicolas Filter (Bass)<br />
Sigfried Grütz (Schlagzeug)</p>
<p><strong>Tracklist</strong></p>
<p>01 Rebirth Of The Regulators<br />
02 Genetic Sleepers<br />
03 Forgotten Dreams<br />
04 Xenophobia<br />
05 Science &amp; Religion<br />
06 Timekeeper<br />
07 Rise Of The Lycans<br />
08 Succubus<br />
09 New World Order</p>
<p>Mehr zu WOLFEN und künftigen Shows erfahrt ihr <a href="http://www.wolfen-metal.de">HIER</a>.</p>
<p>Das Album könnt ihr <a href="https://www.puresteel-shop.com/WOLFEN-Rise-Of-The-Lycans">DORT</a> bestellen.</p>
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		<title>Wolfen &#8211; Interview zum Album Rise of the Lycans</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wolfen-interview-zum-album-rise-of-the-lycans/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 07:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Wolfen]]></category>
		<category><![CDATA[Rise of the Lycans]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es steckt viel Rhythmusarbeit drin Die Kölner Metalband WOLFEN bringt am 22.06.2018 ihr sechstes Album mit dem Titel Rise of the Lycans heraus. Wir von metal-heads hatten die Gelegenheit und das Vergnügen, die Band&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Es steckt viel Rhythmusarbeit drin</h3>
<p>Die Kölner Metalband WOLFEN bringt am 22.06.2018 ihr sechstes Album mit dem Titel <strong>Rise of the Lycans</strong> heraus. Wir von metal-heads hatten die Gelegenheit und das Vergnügen, die Band (bis auf den Bassisten, der zu diesem Zeitpunkt noch verhindert war) zu interviewen und an der Bandprobe teilzunehmen.</p>
<h3>Die Gitarren</h3>
<p><strong>Am 22.Juni erscheint euer neus Album Rise Of The Lycans. Erwartet den Hörer wieder ein typisches Wolfen-Album?</strong></p>
<p>Andreas: Es ist einerseits ein typisches Wolfen-Album, doch für mein Empfinden klingt es alles sehr viel frischer als vorher. Das hat damit zu tun, dass bei den Gitarren mehr passiert. Wir haben immer schon eine Mischung aus Thrash- und Power-Metal gespielt. Für einige Leute klang das etwas sperrig. Auf dem neuen Album sind die Grenzen nicht mehr so hörbar und das Ganze klingt homogener.</p>
<p><strong>Hat das mit den Veränderungen bei der Besetzung der Gitarren zu tun?</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-63837 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-600x900.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Andreas: Es hat einmal damit zu tun, dass zwei neue Leute in der Band sind: Andi an der Gitarre und Siggi am Schlagzeug. Daraus haben sich neue Möglichkeiten ergeben. Andi und Frank haben total verschiedene Stile. Der Frank ist etwas klassischer und die Blues-Einflüsse sind da noch ganz deutlich zu hören. Andi hingegen spielt moderner und so ergänzt sich das ganz gut. Ich habe teilweise nach den Aufnahmen überlegt: wer spielt jetzt was, wer von den beiden spielt das Solo. Es ist dann an Kleinigkeiten aufgefallen. Es macht wahnsinnig viel Spaß das zu hören.</p>
<p>Siggi: Das hat sicher auch mit den Altersunterschieden zu tun und damit, dass jeder sein Ding machen konnte. Und das kommt jetzt alles zusammen.</p>
<h3>Das Schlagzeug</h3>
<p><strong>Siggi du sagst, jeder konnte sein Ding machen. Wie sah dein Einfluss aus?</strong></p>
<p>Siggi: Ich habe ziemlich spät angefangen, Schlagzeug zu spielen &#8211; mit 30 &#8211; und komme aus der Richtung Cozy Powell, was mit der Musik, die Wolfen machen, ja erst mal gar nichts zu tun hat. Das ist kraftvolles Drummen, sehr durchschaubar. Meine Drummerei ist eben kraftvoll, die Richtung ist eher Melodic Metal anstatt Thrash und so entsteht in dieser Formation ein ganz anderer Charakter. Für mich sind die Stücke viel eingängiger, nachvollziehbarer geworden.</p>
<p>Andreas: (lacht) Das sagst du jetzt. Vor einem halben Jahr hieß das noch: was ist denn das schon wieder?</p>
<p>Frank: Uns war es wichtig, dass wir die Stücke zusammen erarbeiten. Auch wenn die Grundideen der Gitarrenarbeit mit Rhythmus und Gitarrenlinien schon standen, wollten wie doch, dass Drummer und Bassist Einfluss nehmen können. Das hat Siggi dann auch gemacht und einen Beat, einen Wechsel reingebracht, den ich nie so gespielt hätte. Manchmal haben wir auch so lange ausprobiert und diskutiert, bis alle zufrieden waren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-63840 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-300x200.jpg" alt="Wolfen 16.5.18" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Andi: Bestes Beispiel ist <strong>Forgotten Dreams</strong>. Für mich war das wie ein Feldversuch. Ich hatte einen Haufen Ideen, die ich mit Frank durchgegangen bin. Zu meiner Überraschung wurden sie zum größten Teil auch übernommen. Und das Interessante war, dass Siggi mit dem Schlagzeug Dinge drauf gespielt hat, an die ich vorher gar nicht gedacht hatte. Das war teilweise eine andere Welt und hat dem Song was Spezielles verliehen.</p>
<p>Andreas: Siggi spielt oldscoolig. Das ist der große Vorteil an  seiner Art zu spielen. Hören wir uns doch mal die Schlagzeuger auch von bekannteren Bands an: Da wird mit wahnsinnig vielen Mikrofonen aufgenommen. Das klingt technisch perfekt, jeder einzelne Schlag sitzt, aber das ist nicht das Gleiche, als wenn du einen hast, der wirklich Hard Rock gespielt hat und im Proberaum laut genug spielen musste, um sich gegen die anderen Instrumente durchzusetzen. Wenn mit so viel Kraft und Wumms gespielt wird, geht das ganze Abgedrehte eben nicht. Die heutigen Metal Core Schlagzeuger und auch die Gitarristen spielen einen von ihrem technischen Können her an die Wand. Aber das ist es ja nicht, was Metal ausmacht.</p>
<p>Frank: Siggi hat einen sehr erdigen Stil, der somit zusammen mit dem Bass von Nico ein ordentliches Fundament bietet. Dadurch gibt es den klassischen Aufbau: Grundlage durch Schlagzeug und Bass, auf den die Gitarren und der Gesang dann aufbauen können. Also ein klassischer Aufbau, wie er auch bei Bands wie AC/DC, den Scorpions, den frühen Metallica oder Iced Earth und Iron Maiden zu finden ist.</p>
<p><em>Hier folgte noch ein reger Austausch über diverse Bands und was ihre Musik ausmacht, was an dieser Stelle aber zu weit führen würde, da es ja um das neue Wolfen- Album gehen soll.</em></p>
<h3>Albumtitel, Songwriting und Texte</h3>
<p><strong>Wie seid ihr eigentlich auf den Titel gekommen? Hatte einer von euch den Underworld-Film gesehen?</strong></p>
<p>Andreas: Eigentlich wollten wir gar keinen Titel nehmen. Wir hatten zuerst das Cover und dachten: dieses Cover braucht eigentlich gar keinen Titel. Das sagt so genug aus. Der Titel  Rise of the Lycans ist auch nicht an den Underworld- Titel angelegt, da keiner von uns den Film auf dem Schirm hatte. Jeder unserer Album-Titel hat etwas, das das Thema Wölfe anspricht. Erst als Leute uns fragten, wie man eine Platte nach einem bekannten Film nennen kann, sind wir darauf aufmerksam geworden. Andererseits gibt es ja auch unseren Bandnamen als Filmtitel. In Bezug auf den Namen &#8222;Wolfen&#8220; haben wir ja eine Geschichte entwickelt und diese immer weiter gesponnen. Auf den Album-Covern erscheint ja auch immer ein Wolf.</p>
<p>Frank: Wir hatten überlegt es nur The Rise zu nennen, quasi als Bezug zu einer Wiederauferstehung. Durch den Weggang von Holger und Björn war schon ein großes Loch gerissen worden, vor allen Dingen an der Gitarre. Björn und ich haben seit der Schulzeit zusammen Gitarre gespielt und dann 20 Jahre bei Wolfen zusammen Stücke geschrieben. Als wir einen neuen Gitarristen suchten, gab es einige Interessenten, die wir auch angetestet haben. Mit Andi war es dann ziemlich schnell klar. Wir kannten uns, wussten grob, dass wir miteinander klarkommen. Das Ganze hat sich dann schnell positiv entwickelt. Und dass wir mit Andi einen weiteren Songschreiber in der Band haben ist schon ein Gewinn.</p>
<p>Andreas: Im Prinzip haben Frank und ich vorher überwiegend allein die Songs gemacht, von den anderen beiden kam da eher weniger. Und von Schlagzeugern erwartet man eh nicht so viel (lacht)</p>
<p>Siggi: Ich habe ja auch keine Tasten!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-63839 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-4-200x300.jpg" alt="Wolfen 16.5.18" width="139" height="209" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-4-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-4-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-4-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-4-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />Andreas: Frank und Björn waren aufeinander eingespielt. Andi bringt da neue Aspekte rein und es ist von Vorteil, dass er auch Songs schreiben kann.</p>
<p>Andi: Ich dachte, das sei ein Einstellungskriterium gewesen. Es hieß ja: wir machen jetzt neue Songs für das Album. Ich habe dann meine Ideen eingebracht, aus denen Frank dann erst mal Thrash Metal gemacht hat. Ich komme ja mehr aus dem Power Metal Bereich und musste mich in diesen Stil der Band erst einmal hineindenken und -fühlen. Wir sind aber relativ flott miteinander klargekommen. Wir haben Kompromisse gefunden, was die Betonung oder Strukturierung angeht.</p>
<p>Frank: Wobei man die Thrash Metal Einflüsse mittlerweile eher bei den Rhythmusgitarren hört. Und das ist etwas, worauf Andi sich erst einmal einstellen musste.</p>
<p><em>An dieser Stelle geht es um den ganz frühen bis weniger frühen Klang von Wolfen, um Einflüsse anderer Stile, die Beeinflussung durch andere Gitarristen und vieles mehr. Doch zurück zum neuen Album:</em></p>
<p><strong>Dadurch, dass ihr mit Andi einen weiteren Songschreiber in der Band habt, ergeben sich andere Möglichkeiten, was die Gestaltung der Songs angeht?</strong></p>
<p>Frank: Ja, allein schon durch die Tatsache, dass jetzt zwei Sologitarristen dabei sind und dass jetzt auch zweistimmige Soli möglich werden oder auch ein Schlagabtausch wie bei den alten Judas Priest Scheiben, wo sie sich die Leads gegenseitig an den Kopf werfen.</p>
<p><strong>Du hast vorhin gesagt, das Album sei musikalisch sehr schlüssig. Wie fügen sich da die Texte ein? Die Texte sind dein Teil, oder?</strong></p>
<p>Andreas: Ja, hat ja sonst keiner Lust dazu  (Lachen bei allen Anwesenden) Ich habe immer den Anspruch gehabt, dass es im Sinne der Story anspruchsvolle Texte sind.</p>
<h3>Die Geschichte hinter den Texten</h3>
<p><strong>Was für eine Geschichte ist es?</strong></p>
<p>Andreas: Es ist eine utopische Geschichte, in der es darum geht, dass das Leben auf der Erde von Außerirdischen geschaffen wurde, die jetzt zurückkommen. Also ähnlich, wie es in den Religionen ist, wenn Gott sich anschaut, was die Menschen aus der Schöpfung gemacht haben. In unserem Fall sind es sozusagen die Vorgänger der Menschheit, die sehen, dass da nur Mist draus geworden ist. Es folgt der Versuch, es wieder in die richtige Richtung zu schieben. Die Religionen und vieles von dem, woran die Menschen geglaubt haben, zerfällt, weil den Leuten die Augen geöffnet werden und sie die Wahrheit sehen können.</p>
<p><strong>Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet es, dass alle Themen, die jetzt aktuell sind,  untergebracht werden können.</strong></p>
<p>Andreas: Ja, genau, das ist es. Du kannst da alles hineinbringen, was dir wichtig ist. Dabei sind wir immer sozialkritisch aber nicht politisch. Wir stellen durchaus Werte oder auch die Religionen in Frage. Aber wir urteilen nicht. Wir packen die Sachen, die falsch laufen, in eine Geschichte.</p>
<p><strong>Worauf hast du dich dann konzentriert?</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-63846 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-2-200x300.jpg" alt="Wolfen 16.5.18" width="146" height="219" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-2-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-2-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-2-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-2-600x900.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" />Andreas: Eigentlich das, was mir so in den Kopf kommt. Es muss ein Wolfen-Thema drin sein: etwas mit Wölfen, Werwölfen.</p>
<p>Frank: Wie der Titelsong des neuen Albums&#8230;</p>
<p>Andreas: &#8230;der eigentlich das Grundthema des ersten Albums aufgreift, die Geschichte des Namens &#8222;Wolfen&#8220;. Die Grundidee des Films &#8222;Wolfen&#8220; und unser Grundthema passen da ganz gut zusammen. Im Prinzip geht es um Dasselbe: darum, dass die Menschen respektlos im Umgang mit ihrer Welt und gegenüber allen Lebewesen sind. Das ist auch in den Song gepackt worden. <strong>Xenophobia</strong> greift die Fremdenangst auf. Das bleibt ja, solange antisemitische Parteien im Bundestag sind, immer aktuell. Es geht mir darum, Dinge in Frage zu stellen, so dass differenzierter darüber nachgedacht werden kann. In<strong> Forgotten Dreams</strong> geht es darum, dass viele ihre Fantasie und ihre Kindheit verloren haben und dass wir uns noch mal an sie  erinnern sollten. An die Sachen, die uns Spaß gemacht haben. <strong>Timekeeper</strong> handelt von unserem Umgang mit Zeit und deren Verschwendung.</p>
<h3>Zeit &#8211; ein facettenreiches Thema</h3>
<p><strong>Der Umgang mit Zeit, Zeitverschwendung und Zeitdruck sind ja Themen, die sich durch das gesamte Leben ziehen.</strong></p>
<p>Andi: Ja, Zeitdruck das war bei der Vorbereitung des Albums auch ein Thema. Es war im Mai letzten Jahres als die Nachricht kam, dass ich fest bei Wolfen dabei bin. Da musste ich mir das Live-Set für die nächsten zwei Shows draufschaffen, 12 oder 14 Songs. Im Spätsommer hieß es dann: jetzt arbeiten wir am Album und dann war auf einmal schon der Studiotermin da.</p>
<p>Andreas: Wir machen das jetzt alle fünf Jahre so!  (allgemeines Lachen)</p>
<p>Frank: Nico wurde auch so in die Band eingeführt: zwei Auftritte, dann auf Tour und danach ins Studio.</p>
<p><strong>In den mehr als 20 Jahren Bandgeschichte habt ihr viele Konzerte gespielt. Hat man da noch Lampenfieber?</strong></p>
<p>Andreas: Ja klar, und Lampenfieber ist ja auch ok. Wer das nicht mehr hat, der braucht auch keine Musik zu machen. Bei mir ist es in der Regel so: wenn ich auf der Bühne stehe, ist es vorbei.</p>
<p><strong>Schaut oder hört ihr euch Aufnahmen von den Shows an?</strong></p>
<p>Andreas: Früher haben wir das gemacht und überlegt, was verbessert werden kann. Das machen wir heute nicht mehr. Solange die Reaktion positiv ist, machen wir uns da keine Gedanken. Die Reaktion der Leute ist ja Bestätigung genug dafür, dass sie es gut fanden. Und es weiß jeder von sich selber, was er gut gemacht hat und was nicht. Es wird keiner schief angeguckt, wenn er sich mal verspielt oder versingt. Das gehört dazu. Fast alle Live-Platten auch der großen Bands sind im Studio nachbearbeitet. Wo Solos neu eingespielt wurden oder der Gesang. Live ist es eben nicht perfekt.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-63840 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-300x200.jpg" alt="Wolfen 16.5.18" width="266" height="177" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-probe-5-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" />Sound und Perfektion</h3>
<p><strong>Muss es denn perfekt sein?</strong></p>
<p>Andi: Live ist immer ein anderer Sound. Der wird ja auch genutzt. Schau dir zum Beispiel  die Herangehensweise von Iron Maiden an, die auch die Studioalben live einspielen. Man hört den Raum, die Umgebung und man hört, dass hier und da was nicht ganz sauber ist. Aber genau das macht den Charakter aus.</p>
<p>Andreas: Ich bin kein großer Fan von eher sterilen Endprodukten, bei denen jeder Schlag sitzen muss, wo er sitzen soll, gewissermaßen mathematisch richtig. Das ist inzwischen allerdings Industriestandard.</p>
<p>Andi: Für das Album habe ich mich schon hingesetzt und die Soli auf Klick geübt. Aber als ich Studio stand war es eine komplett andere Situation. Ich habe ein paar Takes gebraucht und dann gesagt: wir können das jetzt noch 10 mal einspielen und dann das Beste raussuchen oder wir nehmen jetzt den, der ok ist. Der vielleicht nicht ganz 100%ig passt, aber in dem das Stück Leben drin ist. Das ist dann nicht perfekt und steril, sondern das ist Rockmusik.</p>
<p><em>Wir haben uns dann noch über Sounds von Studioalben, nachträglichem Einspielen von Gitarren- oder Gesangsparts bei Livealben unterhalten. Das würde aber hier den Rahmen sprengen.</em></p>
<p>Hört doch schon mal hier rein, dann bekommt ihr einen ersten Eindruck von dem, was euch auf dem Album erwartet.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="WOLFEN - Genetic Sleepers - official Video (PURE STEEL RECORDS)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MjUmQoz7hmU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>So, noch ein paar Fragen zum Schluss: <strong>Wo habt ihr aufgenommen? Wer hat das Album produziert?</strong></p>
<p>Frank: Aufgenommen haben wir in Troisdorf in den Gernhart Studios mit <strong>Martin Buchwalter</strong> (Perzonal War), der auch die letzten Alben von  Sodom und Tankard produziert hat. Wir haben da unsere letzten drei Alben aufgenommen. Seit der Chapter IV ist er mit dabei.</p>
<h3>Cover und Tour</h3>
<p><strong>Das Cover ist ja auch wieder ein echtes Wolfen-Cover. Wer ist dafür verantwortlich?<a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-64328 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-300x300.jpg" alt="WOLFEN Rise of the Lycans Album Cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/wolfen-rise-of-the-lycans-album-cover.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<p>Andreas:  Das ist von Formadera, einem Portugiesen, den ich bei einer Cover-Artwork- Gruppe auf Facebook entdeckt habe. Ich habe ihm was geschickt, dann ging es bis zum Endergebnis oft hin und her. Wir wollten kein typisches Heavy Metal Cover mit tausend Sachen drauf, sondern etwas Zentriertes.</p>
<p><strong>Wird es eine Tour geben?</strong></p>
<p>Andreas: Eine echte Tour ist erst einmal nicht geplant, aber wir spielen in diesem Jahr vorerst noch 8 Konzerte.</p>
<p>Vielen Dank, dass ihr euch Zeit für das Interview genommen habt. Jetzt bin ich gespannt auf die neuen Songs.</p>
<p>Einige der neuen Songs konnte ich bei der Probe hören. Den Review zum Album<strong> Rise of the Lycans</strong> könnt ihr demnächst hier bei metal-heads lesen.</p>
<h3>WOLFEN sind:</h3>
<p>Andreas von Lipinski (Vocals)<br />
Frank J. Noras (Gitarre)<br />
Andreas Doetsch (Gitarre)<br />
Nicolas Filter (Bass)<br />
Siegfired Grütz (Schlagzeug)</p>
<p>Rise of the Lycan kann <a href="https://www.puresteel-records.com/releases">HIER</a> bestellt werden.</p>
<p>Mehr über WOLFEN erfahrt ihr<a href="http://wolfen-metal.de/"> HIER</a> und <a href="https://www.facebook.com/wolfenmetal/">DORT</a></p>
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