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	<title>How Do We Want To Live? &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>„Eraser“ von LONG DISTANCE CALLING</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 18:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eraser]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[Jørgen Munkeby]]></category>
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<h3 class="wp-block-heading">„Eraser“ – LONG DISTANCE CALLING veröffentlichen neues Album (VÖ: 26. August 2022)</h3>



<p>LONG DISTANCE CALLING haben sich auf ihrem letzten Studio-Album<a href="https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/">&nbsp;<strong>„How Do We Want To Live”</strong>&nbsp;</a>mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine, dem technologischen Fortschritt und der persönlichen Freiheit beschäftigt.</p>



<p>Und so scheint es nur konsequent, dass sie sich nach der Auseinandersetzung mit humanistischen Grundwerten auch damit beschäftigen, wie der Mensch das Verhältnis zu anderen Lebewesen bestimmt und beeinflusst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Eraser“: die Menschheit und vom Aussterben bedrohte Tiere</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-1200x1200.jpg" alt="LongDistanceCalling Eraser CoverArtwork 3000px" class="wp-image-132244" width="254" height="254" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/LongDistanceCalling-Eraser-CoverArtwork-3000px-1320x1320.jpg 1320w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" /></figure></div>



<p><strong>„Eraser“</strong> ist das achte Album von LONG DISTANCE CALLING. Ideengebend für das Album war eine Dokumentation über einen Grönlandhai, der wahrscheinlich schon 500 Jahre alt ist. So entwickelten LONG DISTANCE CALLING basierend auf einer Liste von vom Aussterben bedrohter Tiere ein Konzept, in dem jedes der ausgewählten Tiere ein eigenes Lied erhalten hat.</p>



<p>Während auf dem Vorgängeralbum stimmig zum Thema Synthesizer und andere technische Elemente umfassend zum Einsatz kamen, haben sie bei<strong> „Eraser“ </strong>darauf verzichtet. Keine Samples, dafür Violine, Cello, Trompete, Posaune und Saxophon.</p>



<p>Der Opener ist kurz, nur 1:17 lang. Er ist wie ein Hinweis &nbsp;auf die <strong>„Black Box“</strong>, die in Tasmanien vergraben wurde. Auf ihr sind die Gründe für die Zerstörung der Umwelt aufgezeichnet. Als Warnung für kommende Generationen.</p>



<p>Die folgenden Lieder sind jeweils einem vom Aussterben bedrohten Tier gewidmet. Los geht es mit <strong>„Blades“</strong> (Nashorn), das kraftvoll und rockend beginnt. Ein gut gewählter Einstieg, mit interessanten Schlagzeugpassagen und energischen Riffs. Überraschend das abrupte Ende.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deutliche Mahnung ohne Worte</h3>



<p><strong>„Kamilah“</strong> ist geprägt durch mächtige und kraftvolle Riffs. Das Lied findet einen eher melancholischen Abschluss <strong>Kamilah</strong>&nbsp;ist ein weiblicher Gorilla aus dem Zoo von San Diego. Sie ist der erste Gorilla, dessen Erbgut vollständig aufgeschlüsselt wurde, um besser zu verstehen, wann sich der Mensch im Laufe der Evolution von den Primaten getrennt hat.</p>



<p><strong>„500 Years“</strong> ist ein großartiger Song. Die anklagende und doch schöne Melodie wird von einer schluchzenden Gitarre gespielt. Im Mittelteil überwiegen dynamische Riffs. Zwischendurch immer wieder Reibungspunkte, die Trauer, Ärger und Verzweiflung andeuten.</p>



<p><strong>„Sloth“</strong> baut sich so bedächtig auf, wie sich das Faultier, dem das Lied gewidmet ist, dem gängigen Bild nach bewegt. Dabei ist <strong>„Sloth“</strong> das Lied mit der größten Überraschung. Denn ein Saxophon hätte ich nicht direkt mit &nbsp;der Musik von LONG DISTANCE CALLING in Verbindung gebracht. Und kein geringerer als der Jazz- und Metalmusiker <strong>Jørgen Munkeby</strong> (SHINING, JAGA JAZZIST) verleiht der ruhigen und düsteren Saxophonmelodie Energie und Intensität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dem Albatros bleibt nicht viel Zeit</h3>



<p><strong>„Giants Leaving“</strong> ist dem Albatros gewidmet. Ein antreibendes Motiv zu Beginn, ein durchgängig temporeiches Lied, das leider schon nach 3:28 zuende ist (ich glaube, es ist eines der kürzesten Stücke, die LDC je geschrieben haben.) Der Albatros hätte gerne noch ein paar Runden fliegen dürfen.</p>



<p>Der Biene gehört <strong>„Blood Honey“</strong>, das progressivste und auch längste Stück des Albums. Die Länge macht es möglich, das Lied langsam aufzubauen und viele überraschende rhythmische und melodiöse Ideen unterzubringen. So gibt es im Mittelteil eine fast schon zarte Perkussion-Passage. Und ansonsten ein Zusammenspiel von Bass und Gitarre, das dem Lied die Spannung gibt.</p>



<p><strong>„Landless King“</strong> ist das Lied des Tigers. Beginnend mit wabernden Klängen, dann zunehmend rockig und dynamisch mit feinen Leads. Energiereich und drängend endet der Song.</p>



<p>Der titelgebende Abschluss <strong>„Eraser“</strong> handelt vom Menschen, der seine Umwelt und langfristig auch sich selbst zerstört.    <br>Das Stück beginnt mit schrägen, fast dissonanten Klängen, die von den Streichern aufgegriffen werden. Diese Reibung und das drängende Tempo wirken atemlos. Es gibt einen Punkt, an dem so etwas wie Erschöpfung und Entmutigung durchklingen. Doch am Ende klingt es versöhnlich, hoffnungsvoll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mahnung, Hoffnung und Aufforderung zum Umdenken</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/long-distance-calling-COL-2022-andre-stephan.jpg" alt="long distance calling COL 2022 andre stephan" class="wp-image-132245" width="170" height="255" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/long-distance-calling-COL-2022-andre-stephan.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/08/long-distance-calling-COL-2022-andre-stephan-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" /></figure></div>



<p>Auch ohne Worte ist es LONG DISTANCE CALLING mit <strong>„Eraser“</strong> gelungen, die Dringlichkeit der Änderung des Verhaltens der Menschen zu vermitteln.</p>



<p>Das Konzept, Stücke zu schreiben über die Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, hat ihnen den Rahmen geboten, ihre kompositorischen Möglichkeiten zu nutzen, um diesen Tieren eine Stimme zu geben. Dabei stimmt die musikalische Gestaltung  im Wesentlichen mit den Bildern, die ich zu diesen Tieren habe, überein.  <br><br>Die Musik ist nachdenklich, drängend, anklagend. Aber das Album ist kein Abgesang auf eine Welt, die vom Menschen zerstört wird, sondern Mahnung und Aufforderung zum Umdenken. Dabei ist sie  zum Ende hin immer wieder hoffnungsvoll.</p>



<p>An einigen Stellen hätte ich mir mehr Reibung und Dissonanzen gewünscht, um die Dringlichkeit des Umdenkens und Handelns zu verdeutlichen. Auf der anderen Seite ist es gut, dass die Hoffnung darauf, dass die Menschheit zu Einsicht und Veränderung in der Lage ist, Raum in der Musik gefunden hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„The Antidot to Fast Food Music”</h3>



<p>Insgesamt ist das Album härter und progressiver als die Vorgänger. <strong>„Eraser“</strong> ist musikalisch ideenreich und vielseitig. Und handwerklich wie immer großartig. Eines der Merkmale der Musik von LDC ist das Prinzip der Wiederholung, das den Stücken eine Struktur gibt, die Detailarbeit zulässt. Auch <strong>„Eraser“</strong> wartet mit besonderen Details auf, die überraschen</p>



<p>Außerdem setzen die akustischen Instrumente Akzente und geben z.B. den Riffs einen weiteren Klang. Der Verzicht auf Samples jeglicher Art, war sicher eine Herausforderung, der sich LDC erfolgreich gestellt haben.</p>



<p>Die Qualität der Komposition besteht für mich auch darin, dass alle Instrumente gleichberechtigt sowohl die Basis schaffen als auch gestalterische Details einbringen. Der Mix unterstreicht dies bei <strong>„Eraser“</strong> noch.</p>



<p>Also kurz und knapp: es ist ein großartiges Album.</p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING: Tour und neues Album &#8222;Eraser&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Eraser]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[Kamilah]]></category>
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					<description><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING: Tour und neues Album Heute starten LONG DISTANCE CALLING mit einer Tour, die sie von Hamburg über Berlin nach Köln führt. Elf Termine sind es insgesamt, an denen sie ihr letztes&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING: Tour und neues Album</h3>



<p>Heute starten LONG DISTANCE CALLING mit einer Tour, die sie von Hamburg über Berlin nach Köln führt. Elf Termine sind es insgesamt, an denen sie ihr letztes Album <strong>„How Do We Want To Live“</strong> präsentieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Eraser“ –  von LONG DISTANCE CALLING&nbsp;</h3>



<p>Mit der Tour und auch mit einer ersten Single <strong>„Kamilah“</strong> vom kommendne Album verkürzen LONG DISTANCE CALLING uns die Wartezeit bis zum <strong>26. August 2022</strong>.</p>



<p>Für die Veröffentlichung von <strong>„Kamilah“</strong> haben sich LONG DISTANCE CALLING den Earth Day 2022 am <strong>22. April 2022</strong> ausgesucht. Denn in jedem Song des Albums <strong>„Eraser“</strong> geht es um eine vom Aussterben bedrohten Tierart.</p>



<p>Der jetzt veröffentlichte Song <strong>„Kamilah“</strong> soll das Konzept des Albums bekannt machen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/05/long-distance-callling-2022-pic-by-andre-stephan-800x1200.jpg" alt="long distance callling 2022" class="wp-image-125236" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/05/long-distance-callling-2022-pic-by-andre-stephan-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/05/long-distance-callling-2022-pic-by-andre-stephan-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/05/long-distance-callling-2022-pic-by-andre-stephan-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/05/long-distance-callling-2022-pic-by-andre-stephan.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>



<p><strong>„Kamilah“</strong> ist ein weiblicher Gorilla aus dem Zoo von San Diego. Sie ist der erste Gorilla, dessen Erbgut vollständig aufgeschlüsselt wurde. Dies soll helfen zu verstehen, wann sich der Mensch auf seinem evolutionären Weg von den Primaten getrennt hat. Und auch, was den Menschen vom Affen unterscheidet.</p>



<p>Wilderei sowie die Zerstörung ihrer Lebensräume (z.B. durch Rodung, Straßenbau, Bergbau) haben dazu geführt, dass ihr Lebensraum – und damit ihre Lebensmöglichkeiten – immer kleiner wird und sie daher vom Aussterben bedroht sind. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Humanistische Grundwerte, Zerstörung und Aussterben</h3>



<p>LONG DISTANCE CALLING haben sich auf ihrem letzten Studio-Album<a href="https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/"> <strong>„How Do We Want To Live”</strong> </a>mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine, dem technologischen Fortschritt und der persönlichen Freiheit beschäftigt.</p>



<p>So scheint es nur konsequent, dass sie sich nach der Auseinandersetzung mit humanistischen Grundwerten auch damit auseinandersetzen, wie der Mensch das Verhältnis zu anderen Lebewesen bestimmt und beeinflusst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Progressiver Instrumentalrock und ein animiertes Musikvideo</h3>



<p><strong>„Kamilah“</strong> wird durch ein von <strong>Costin Chioreanu</strong> gestaltetes animiertes Video visualisiert. Bunt und fast schon psychedelisch erzählt es die Geschichte einer Zerstörung. Es berührt ohne Worte, ebenso wie die Musik, die melancholisch, aber rockig mit metallischen Elementen ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Long Distance Calling &#039;Kamilah&#039; - Official Video - New Album &#039;Eraser&#039; Out Now" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/PI39o-C3uFU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>Die Tracklist verrät zunächst nicht, um welche Tiere es geht, gibt aber durchaus Hinweise:</p>



<p>1. Enter: Death Box&nbsp;<br>2. Blades&nbsp;<br>3. Kamilah&nbsp;<br>4. 500 Years&nbsp;<br>5. Sloth&nbsp;<br>6. Giants Leaving&nbsp;<br>7. Blood Honey&nbsp;<br>8. Landless King&nbsp;<br>9. Eraser</p>



<p>Das <a href="https://shop.longdistancecalling.de/de/">Album</a> wird es CD sowie 2LP (180/gatefold) in verschiedenen Farben geben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tourtermine</h4>



<p>Und hier noch die Termine der Tour</p>



<p>04.05.22 │ Hamburg (Kleine Elbphilharmonie) <em>ausverkauft</em><br>05.05.22 │ Dresden (Tante-Ju) &nbsp;neue Venue!<br>10.05.22 │ Hannover (Pavillon)<br>11.05.22 │ Mannheim (Capitol)<br>12.05.22 │ Stuttgart (Liederhalle, Mozart-Saal)<br>13.05.22 │ Leipzig (Peterskirche)<br>14.05.22 │ Berlin (Passionskirche)<br>15.05.22 │ Frankfurt (myticket Jahrhunderthalle Club)<br>16.05.22 │ München (Backstage Werk) neue Venue!<br>18.05.22 │ Bochum (Christuskirche)<br>19.05.22 │ Köln (Theater Am Tanzbrunnen)</p>
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		<title>LDC: &#8222;Nighthawk&#8220; Re-Release (Vinyl)</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/ldc-nighthawk-re-release-vinyl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
		<category><![CDATA[Nighthawk]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist noch gar nicht lange her, da haben LONG DISTANCE CALLING ein Jam – Album herausgebracht. Am 26. Februar 2021 erschien &#160;„Ghost“. Im November 2020 hatten sich Jan Hoffmann (Bass), Janosch Rathmer (Drums),&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist noch gar nicht lange her, da haben LONG DISTANCE CALLING ein Jam – Album herausgebracht. Am 26. Februar 2021 erschien &nbsp;<strong>„Ghost“.</strong> Im November 2020 hatten sich <strong>Jan Hoffmann</strong> (Bass), <strong>Janosch Rathmer</strong> (Drums), <strong>Florian Füntmann</strong> und <strong>David Jordan</strong> (Gitarre) ein ruhiges Plätzchen gesucht und sich drei Tage lang ihre Ideen zugeworfen. Mit ihnen haben sie gespielt und experimentiert. Herausgekommen sind sechs recht unterschiedliche aber unverkennbar LONG DISTANCE CALLING – Songs.</p>



<p>Mit <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-ghost/">„Ghost“</a></strong> haben LONG DISTANCE CALLING sowohl ihrer Experimentierfreude freien Lauf gelassen als auch handwerkliches Können gezeigt. Dadurch ist diese Jam – EP vielschichtig, spannend und ein wenig verrückt geworden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mensch, Maschine und persönliche Freiheit</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png" alt="long distance calling" class="wp-image-94049" width="248" height="175" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png 539w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-300x212.png 300w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></figure></div>



<p>Im Sommer 2020 konnten sie mit dem Album <strong>„How Do We Want To Live</strong>“ Platz 7 der deutschen Albumcharts erreichen. Ein Ergebnis, das für ein Instrumentalalbum eher ungewöhnlich ist.</p>



<p><a href="https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/"><strong>„How Do We Want To Live</strong>”</a> beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine. Und darum, ob und wie persönliche Freiheit mit technologischem Fortschritt vereinbart werden kann. Dabei wird die grundsätzliche Frage danach, wieviel Technik und Maschinen der Mensch in sein Leben lassen sollte, nicht beantwortet. Der Denkanstoß und die Offenheit der Frage werden durch die Musik noch unterstützt. Und der Verzicht auf Worte, die ja immer konnotiert sind, lässt eigenen Gedanken viel Raum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Nighthawk“ Re -Release als Vinyl</h3>



<p>Am 23. July 2021 wird es die Jam – EP <strong>„Nighthawk“</strong> auf Vinyl geben. Hier könnt ihr unter vier Farben <a href="http://longdistancecalling.de/news.html">wählen</a>. </p>



<p>Dazu die Band: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir freuen uns Euch nach 7 Jahren noch einmal 4 wundervolle farbige Vinylvarianten unserer NIGHTHAWK EP präsentieren zu können, wir sind sehr happy mit dem Ergebnis und hoffen, damit dem Ein oder Anderen eine Freude zu machen. LOVE LDC</p></blockquote>



<p><strong>„Nighthawk“</strong> ist erstmals 2014 erschienen. Die EP zunächst im Rahmen einer Crowdfunding – Aktion. Auch damals haben LONG DISTANCE CALLING&nbsp; innerhalb weniger Tage sieben Stücke aufgenommen. Schon hier haben sie gezeigt, dass sie aus dem Jammen heraus auf den Punkt kommen können. Das, was LDC ausmacht, ist hier zu hören: dichte und fette Riffs, aus denen sich großartige Klänge entwickeln. Dynamische Rhythmen und verzweigte Gitarrenarbeit, rockige Strukturen und psychedelische Passagen. Auf „Nighthawk“ ist Martin Fischer mit dabei, der an den Keys für flirrende Muster im Klangteppich sorgt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Experimentierfreude und Atmosphäre</h3>



<p>Für die, die eventuell bereits alle Alben haben, wird die EP eine bereichernde Ergänzung sein. Denn man kann hier einiges mehr über die Musik der Band erfahren. LDC</p>



<p>Und Vinyl – Liebhaber werden ihre Freude an der Gestaltung der EP haben.<br>Hier das Stück &#8222;NH 0549&#8220;: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="LONG DISTANCE CALLING &quot;NH0549&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4qp4bFwzEgM?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING – live:</h3>



<p>Ja, LDC sind bereits im July 2021 wieder live unterwegs.</p>



<p><strong>Summer Escape Shows 2021</strong></p>



<p>18.07.21 │Frankfurt, Batschkapp Sommergarten<br>25.07.21 │Trier, Arena Open Air Sommer – Kulturlust 21<br>07.08.21 │Dortmund, Junkyard Sommerbühne<br>20.08.21 │Köln, Freideck Kantine Open Air<br>21.08.21 │München, Backstage Kultursommer In Der Stadt<br>22.08.21 │Aarau (ch), Kiff</p>



<p><strong>Seats &amp; Sound Tour Pt. II</strong> – 2021 – How Do We Want To Live?<br><br>29.11.21 │Köln, Theater Am Tanzbrunnen<br>30.11.21 │Hamburg, Kleine Elbphilharmonie<br>01.12.21 │Berlin, Passionskirche<br>02.12.21 │Dresden, Lukaskirche<br>03.12.21 │Leipzig, Peterskirche<br>04.12.21 │München, St. Matthäus<br>05.12.21 │Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle Club<br>06.12.21 │Mannheim, Capitol<br>07.12.21 │Stuttgart, Mozartsaal<br>08.12.21 │Hannover, Pavillon<br>09.12.21 │Bochum, Christuskirche</p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING: &#8222;Ghost&#8220;</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-ghost/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 16:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Shuck]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
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					<description><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING haben im Sommer 2020 ein neues Album mit dem Titel „How Do We Want To Live“ herausgebracht. Damit sind sie zuletzt auf Platz 7 der deutschen Albumcharts gelandet, was für ein&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>LONG DISTANCE CALLING haben im Sommer 2020 ein neues Album mit dem Titel<a href="https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/"> <strong>„How Do We Want To Live“</strong> </a>herausgebracht. Damit sind sie zuletzt auf Platz 7 der deutschen Albumcharts gelandet, was für ein Instrumentalalbum ungewöhnlich und beachtenswert ist. Im November des letzten Jahres haben sie sich ein ruhiges Plätzchen gesucht, um in aller Abgeschiedenheit ihrer Kreativität Raum zu geben. Das Ergebnis ist die Jam-EP <strong>„Ghost“, </strong>die am 26.Februar 2021 veröffentlicht wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Wir hatten eine der kreativsten Sessions bisher und freuen uns sehr darauf, Euch später das Ergebnis präsentieren zu können.</em></p></blockquote>



<p>Die EP haben LONG DISTANCE CALLING in Eigenregie mit Unterstützung über ein Crowdfunding realisiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Konzept hinter „Ghost“</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-ghost-cover.jpg" alt="ldc ghost cover" class="wp-image-108102" width="252" height="252" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-ghost-cover.jpg 381w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-ghost-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-ghost-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-ghost-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-ghost-cover-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /></figure></div>



<p>Quasi aus dem „Nichts“ heraus wollten sich <strong>Jan Hoffmann, Janosch Rahmer, Florian Füntmann </strong>und<strong> David Jordan</strong> drei Tage lang Ideen zuwerfen, mit ihnen experimentieren und spielen und das Ergebnis auf einer EP festhalten.<br>Herausgekommen sind <a href="http://www.longdistancecalling.de/">sechs Tracks</a>, die – um es bereits vorweg zu sagen – eine wunderbare Mischung aus Leichtigkeit und düsterer Atmosphäre, Rock und Elektro-Sound sowie Komplexität und Einfachheit sind.</p>



<p>Das Intro <strong>„Dullahan“ </strong>klingt gespenstisch wie der gleichnamige kopflose Reiter der irischen Mythologie. Percussion, die wie klappernde Knochen klingt, knarrende Türen, ein verstimmtes Klavier. Eine Eröffnung, bei der Geräusche und weniger Musik die Stimmung prägen.</p>



<p><strong>„Old Love“</strong> greift dies nicht auf, sondern swingt ruhig, zurückhaltend und entspannt. Der Track beginnt mit einer sanften Keyboard-melodie aus der sich die Leads der Gitarre herausspielen und Spannung aufbauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„We haven’t found it and we never will find it”</h3>



<p>Beim Song <strong>„Black Shuck“</strong> der den Namen eines schwarzen Geisterhundes trägt, habe ich geheimnisvolle Klänge erwartet. Doch der Song ist druckvoll und dynamisch. So als ob Black Shuck ziellos umherstreunt, dabei den Boden kaum berührt.</p>



<p><a href="https://youtu.be/pbkYTH82Tng">Das Video</a> dazu ist absolut sehenswert: an die Ausdrucksformen des Film Noir angelehnt, begleitet die Musik einen Vater auf der Suche nach dem Biest, das angeblich seinen Sohn getötet hat. Jetzt verstärkt die Musik die Wirkung der Bilder, die zeigen, wie der Wunsch nach Rache und die Trauer alles verdüstern: „For there is no folly of the beast of the earth, which is not infinitely outdone by the madness of men.“</p>



<p><strong>„Seance“</strong> beginnt mit wabernden unbestimmten Klängen, langgezogenen Tönen, die zunächst nur andeuten, was sich dann entwickelt. Bei diesem Song kommt der Jam-Charakter gut zur Geltung, LONG DISTANCE CALLING lassen sich Zeit, den Song aufzubauen. Es wird eine Idee angeboten, von einem anderen Instrument aufgenommen und weitergegeben. Die Drums setzen Akzente, während das Zusammenwirken der Saiteninstrumente mit den Synths sphärische Klänge erzeugt. Die Synths, die sich schließlich in den Vordergrund spielen, werden dann aber von den Elementen, die sich zunächst nur angedeutet haben, umschlossen. So entsteht ein dynamisches Klanggebilde, das expandiert und immer intensiver werdend den Raum ausfüllt. Ein Song, der live die Zuhörer dazu bringen wird, die Klänge in pulsierende Bewegungen umzusetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-vinyl.jpg" alt="ldc ghost vinyl" class="wp-image-108103" width="240" height="151" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-vinyl.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-vinyl-300x188.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-vinyl-768x482.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/ldc-vinyl-600x376.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Negative is the new positive</h3>



<p><strong>„Fever“</strong> ist der perfekte Song für einen Lauf am Meeressaum: die Füße versinken nur kurz im Sand, immer wieder umspült von den Wellen. Hier haben mir auch das klare Drumming sowie die Basslinien gut gefallen, die einen Gegenpol zu den verzerrten Klängen der Gitarre bilden.</p>



<p><strong>„Negative Is The New Positive”</strong> ist ein großartiger Song mit Melodien und einer Klangwelt, die so gar nicht nach Jam-Session klingt. Komplex aufgebaut, vielschichtig und variationsreich. Weite Klangstrecken mit vielen Details. Bei jedem erneuten Hören gibt es Neues zu entdecken.<br>Dieser Song ist im Wesentlichen dunkel und düster. Dann jedoch, wenn die Gitarre einsetzt oder die Klänge zwischen den Kanälen hin- und hergeschickt werden, beklemmend, gar bedrohlich.<br>Eine krasse Wirkung erzielen die eingesprochenen Worte, die von elektronischem Flimmern umgeben sind. Denn durch die Verzerrung sind sie nicht zu verstehen, nicht greifbar.Schließlich klingt der Song mit einer wohltuenden Melodie und klar definierten Drums aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Experimentierfreude, Ästhetik und Atmosphäre</h3>



<p>Neben der Düsternis und Leichtigkeit, eingängigen Riffs und Melodien, sphärischen und dunklen Klänge sowie druckvollen Passagen gibt es auch Klänge, die wie ein Bach über Stock und Stein plätschern. Inzwischen gefallen mir auch diese Stellen gut, da ich bereits weiß, was kommt. Von diesen Stellen aus baut sich Spannung auf und es entsteht eine Vorfreude auf die treibenden Takte oder die dunklen Klänge. Doch bevor die Dunkelheit zu schwarz wird, taucht wieder eine Melodie wie ein Lichtstreifen auf.</p>



<p><strong>„Ghost“</strong> zeigt deutlich, welche Experimentierfreude LONG DISTANCE CALLING haben. Mit dem Format einer Jam-Session zeigen sie ihr handwerkliches Können und dass sie über ein breites Spektrum an Ideen verfügen. Dadurch ist „Ghost“ spannend und lebendig verrückt, vielschichtig atmosphärisch mit vielen Details geworden.</p>
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		<title>Meine Alben des Jahres</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 08:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Alben des Jahres: AGENDA, THE HAWKINS, BURY TOMORROW, LONG DISTANCCE CALLING, PANZERBALLETT, IA, Kjell Braaten, KATLA Jedes Jahr wieder die Frage: was waren deine Alben des Jahres? Und jedes Jahr wieder fällt mir&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Meine Alben des Jahres:  AGENDA, THE HAWKINS, BURY TOMORROW, LONG DISTANCCE CALLING, PANZERBALLETT, IA, Kjell Braaten, KATLA</p>



<p>Jedes Jahr wieder die Frage: was waren deine Alben des Jahres? Und jedes Jahr wieder fällt mir die Antwort schwer. Denn auch in diesem für die gesamte Musik- und Veranstaltungsszene katastrophalen Jahr gab es wunderbare Alben. Trotz oder wegen der Pandemie kam es zu Aktionen und kreativen Aktivitäten, die mich teilweise sprachlos gemacht haben. Ob es nun große oder kleine gestreamte Konzerte waren oder solche in Autokinos, per ‚Video-Konferenz‘ gemeinsam Musik gemacht wurde, Podcasts entstanden oder Bands trotz aller Schwierigkeiten und Unvorhersehbarkeiten neue Alben herausgebracht haben: ich bin allen, die daran beteiligt waren, dankbar für das, was sie uns Fans ermöglicht haben.</p>



<p>Da die Alben, die mich nach wie vor begeistern und begleiten, verschiedenen Genres zugeordnet werden können und mich in ganz unterschiedlicher Weise ansprechen und bereichern, kann und will ich keine „Best of – Liste“ erstellen, sondern euch etwas über die Alben und die Musiker erzählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">RUMBLE MILITIA: 35 Jahre Punk-Metal gegen Dummheit und Intoleranz</h3>



<p>Noch oft während des Jahres habe ich an diese Truppe und ihr vehementes Eintreten gegen die o.g. Dummheit und Intoleranz gedacht. Seit 1985 haben sie Stellung bezogen gegen Kommerz, den Ausverkauf im Musikgeschäft und gegen rechte Gesinnung. Und immer noch ist das aktuell.</p>



<h3 class="wp-block-heading">AGENDA und THE HAWKINS</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-1200x675.jpg" alt="agenda imperfect queen 2" class="wp-image-71252" width="165" height="93" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3-600x337.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/11/agenda-band-3.jpg 1599w" sizes="auto, (max-width: 165px) 100vw, 165px" /></figure></div>



<p>Sowohl die Alben als auch die Shows mit AGENDA und THE HAWKINS machen Spaß und gute Laune. AGENDA kommen aus Wuppertal und sind grundsätzlich klassisch in Hard Rock und Heavy Metal beheimatet. Dabei bleibt es in ihrer Musik aber nicht, sondern sie beschreiten einen eigenen Weg mit schnellen Riffs, rauen Vocals und viel Abwechslung in Tempo und Dynamik. In den Texten geht es um vielfältige, alltägliche Dinge. Im Januar erschien ihr Album <strong>„Maverick</strong>“.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-1200x1200.jpg" alt="the hawkins hilow the sign records" class="wp-image-98165" width="160" height="160" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/08/the-hawkins-hillow-the-sign-records-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></figure></div>



<p>THE HAWKINS aus Arboga in Schweden veröffentlichten im September das Album <strong>„Silence Is A Bomb“</strong>. Musikalisch stehen THE HAWKINS für eine direkte und erfrischend moderne Rockmusik, die sich am Rock’N’Roll der 60er und 70er Jahre orientiert. Temporeich, druckvoll, unbeschwert und verspielt sind die Adjektive, die mir als erste dazu einfallen. Im Gegensatz zu der eher lockeren Musik stehen die Texte, die sich mit emotional und psychisch extremen Zuständen befassen oder sich kritisch mit gesellschaftlichen Zuständen befassen. Mit Sänger Johannes Carlsson habe ich über die Musik und die Texte gesprochen (hier das<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/the-hawkins-interview-mit-johannes-carlsson/"> Interview</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">BURY TOMORROW</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1.jpg" alt="bury tomorrow" class="wp-image-96855" width="196" height="196" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1.jpg 1024w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/07/Bury-Tomorrow-Cannibal-1024x1024-1-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></figure></div>



<p>BURY TOMORROW greifen in den Texten, die von Shouter Daniel Winter-Bates stammen, das Thema psychische Gesundheit auf. Zusammen mit verspielten bis eingängigen Melodien, aggressiven Shouts und harten Riffs ist ihnen ein persönliches und eindringliches Album gelungen. Jason Camerons einschmeichelnde Stimme und Daniel Winter-Bates rohe Shouts kontrastieren und ergänzen sich gleichzeitig wie z.B. in „The Grey“ ganz wunderbar. „Choke“ mit seinen wütenden Leads und „The Agonist“ mit einen zum Mitschreien auffordernden Shout-Response-Part habe ich immer wieder im Ohr bzw. in der Playlist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING: How do we want to live?</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png" alt="long distance calling" class="wp-image-94049" width="215" height="152" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png 539w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-300x212.png 300w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" /></figure></div>



<p>Dieses Album ist mit dieser Fragestellung genau richtig im corona-geprägten Jahr 2020. Auch wenn es vorrangig um das Verhältnis von Mensch und Maschine, persönlicher Freiheit und technischem Fortschritt geht, steht doch auch die Frage nach der Konkretisierung humanistischer Grundwerte im Raum. <strong>„How Do We Want To Live?“</strong> ist wieder ein instrumentelles Album. Elektronische Elemente im Einklang mit den Instrumenten. Da LONG DISTANCE CALLING auf die Frage keine Antwort geben, &nbsp;bietet das Album Raum, um sich selbst Gedanken zu machen. Welche Gedanken <strong>Jan Hoffmann</strong> (Bass) sich dazu gemacht hat, hat er mir in einem<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/long-distance-calling-interview-mit-jan-hoffman/"> Interview</a> erzählt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">PANZERBALLETT und ihr Planet Z</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover.jpg" alt="panzerballett planet z cover" class="wp-image-101196" width="325" height="153" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/10/panzerballett-planet-z-cover-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></figure></div>



<p>Als Jan Zehrfeld 2005 mit PANZERBALLETT auf die Bühne ging, war diese Art der Musik, die er als „Jazzmetal“ bezeichnete, neu. Neu, ungewöhnlich, gewöhnungsbedürftig, interessant, herausfordernd, virtuos und komplex in der Umsetzung. Aber immer mit Groove und Humor.</p>



<p>Und so ist auch „Planet Z“. Es wurde weiter experimentiert und daraus Neues entwickelt. Neben Stücken aus der Feder von Jan Zehrfeld wurden Kompositionen z.B. von <strong>Nélida Béjar</strong> (s. auch undercoverfiction ensemble) <strong>Leonard Kuhn</strong> (von der Techno-Jazzband Jazzrausch Big Band) oder auch <strong>Richard Wagner</strong> (ja, der Richard Wagner) für PANZERBALLETT arrangiert. Doch es kommt noch mehr: Auf dem Album trommeln Weltklasse-Drummer aus den Bereichen Jazz, Fusion, progrock. <strong>Marco Minnemann</strong> (THE ARISTOCRATS), <strong>Morgan Ågren</strong>, der an mehreren Projekten von <strong>Frank Zappa</strong> beteiligt war, oder auch <strong>Gergő Borlai</strong> (TRIBAL TECH).</p>



<p><strong>„Planet Z“</strong> ist eine Herausforderung an die rhythmischen Fähigkeiten bzw. Möglichkeiten der beteiligten Musiker und auch der Hörer. Da gibt es etliche vertrackte Rhythmusgefüge eingebettet in groovende Strukturen, viel Jazz, viel Metal. Und mittendrin der <strong>„Walkürenritt“ </strong>von Wagner. Ein tolles Album, das auch nach etlichen Durchläufen nichts an Spannung verliert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-1200x1200.png" alt="ia logo grand sounds pr" class="wp-image-94851" width="154" height="154" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-1200x1200.png 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-768x768.png 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-600x600.png 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-80x80.png 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr-320x320.png 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/ia-logo-grand-sound-pr.png 1390w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">„InitIAtion“ von IA: &nbsp;„What will I understand without a guiding light?”</h3>



<p>IA kommen aus Finnland. Sie haben in ihrem Konzeptalbum „InitIAtion“ schamanische Elemente aufgegriffen und sie progressiv in Metalstrukturen eingebunden. Den Rahmen bildet die Initiation, die Einführung in die Rolle des Schamanen. Aber sie wollten mit dem Album auch persönliche Geschichten erzählen. Und so verbindet sich die Erzählung, wie sich beim Schamanen die innere Kraft entwickelt, sich das Selbstkonzept verändert, mit eigenen Erfahrungen.</p>



<p>Für die Integration schamanischer Elemente in Metalmusik gibt es in Finnland mehrere Beispiele. Zu den auch außerhalb von Finnland bekannten Bands gehören KORPIKLAANI und insbesondere ihr Frontmann <strong>Jonne Järvelä</strong> mit seinen Soloalben. IA knüpfen hier an, nutzen aber andere Formen. Prägend ist das komplexe Drumming von <strong>Ukri Suvilehto</strong>, der sonst bei ABBATH trommelt, im Zusammenspiel mit <strong>Yrjö Gävert</strong> (Bass). So haben sie dynamische Klanglandschaften geschaffen, die von meditativer Atmosphäre bis hin zu dramatischer Präsenz reichen. Und wer sich darauf einlässt, kann Meditatives ebenso erleben wie kraftvollen gradlinigen Metal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KJELL BRAATEN: Ferd – eine Reise und der Nachhall des Vergangenen in der Gegenwart</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten.jpg" alt="kjell braaten" class="wp-image-100418" width="210" height="175" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten.jpg 460w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten-300x250.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></figure></div>



<p><strong>Kjell Braaten</strong> hat mich mit auf die Suche nach den Wurzeln nordischer Musik genommen.</p>



<p>Wer die Musik der Wikinger bisher mit Bands wie SKÁLMÖLD, MÅNEGARM, TÝR oder auch AMON AMARTH in Verbindung gebracht hat, erhält hier einen anderen Blick auf die Musik der Wikingerzeit. Viel weiß man nicht darüber, da Wikinger selbst kaum etwas aufgezeichnet haben. Berichte von Handelsreisenden wie Ibrahim Al-Tartushi oder die Aufzeichnungen christlicher Mönche sind aufgrund der kulturellen und religiösen Unterschiede als Quelle wohl eher mit Vorsicht zu betrachten. Wikinger waren auch Reisende, die von ihren Reisen eben auch Musikinstrumente mitgebracht und sich von der Musik der Länder, die sie besuchten, inspirieren ließen.<br><strong>Kjell Braaten hat</strong> sich vor allen Dingen von den Instrumenten und den Eindrücken aus der Natur der nordischen Gebiete inspirieren lassen. Dadurch ist es ihm gelungen, Vergangenes, Altes, das jedoch auch heute noch in uns nachhallt, mit Neuem zu verbinden. Es wird spürbar, dass er mit Neugier und Respekt die Möglichkeiten der Instrumente und die Klänge der Natur verbunden hat. Wenn man sich auf diese Reise einlässt, kann man sich mitnehmen lassen an die Orte, von denen Kjell sich hat inspirieren lassen, seinen Geschichten zuhören und sich von den Rhythmen zum Tanz aufgefordert fühlen. Auch hier hatte ich die Möglichkeit, ihn in einem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/kjell-braaten-im-interview/">Interview</a> Fragen dazu zu stellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KATLA „Allt þetta helvítis myrkur“</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016.jpg" alt="" class="wp-image-55259" width="212" height="163" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016-300x230.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016-768x589.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/Katla016-600x460.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption>provided by Guðmundur Óli Pálmason</figcaption></figure></div>



<p>KATLA haben es auch mit diesem Album wieder geschafft, eine Atmosphäre von Dunkelheit zu schaffen, in der das Licht um so heller wirkt. Stürme, Angst und Trauer spielen ebenso eine Rolle wie die Liebe. KATLA wollen uns an die dunkelsten Stellen der Seele führen, vermitteln aber immer wieder Hoffnung. Viele leichte Momente entstehen durch die schönen Gitarrenmelodien. Eindringlich und umschmeichelnd zugleich klingt die Stimme von <strong>Einar Thorberg Guðmundsson.</strong></p>



<p>KATLA, das sind <strong>Guðmundur Óli Pálmason</strong> und <strong>Einar Thorberg Guðmundsson</strong>. Bei der Produktion des Albums sowie der Gestaltung des Artworks haben die beiden lediglich enge Freunde und Familienmitgliedern hinzugezogen. Auch dies wird dazu beigetragen haben, dass die Musik so intensiv ist und sich mit Lyrics und Artwork zu einem vielschichtigen Ganzen zusammenfügt.</p>



<p>Die Videos zu den Songs <strong>„Villuljós“</strong> und <strong>„Sálarsvefn“</strong> unterstreichen dies. Wer noch mehr über KATLA, ihre Musik, die Texte und das Artwork erfahren will, wird auf einige Fragen dazu im<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/katla-interview-mit-gudmundur/"> Interview </a>mit Guðmundur Antworten bekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8230; auf zur Musik im Jahr 2021</h3>



<p>2020 ist vorbei, die Musik aus diesem Jahr wird bleiben. Die Alben, über die ich heute geschrieben habe, werden mich auch in der kommenden Zeit immer wieder begleiten. Ansonsten freue ich mich jetzt schon auf neue Musik. Z.B. auf das kommende Album von WARDRUNA (mehr dazu in den nächsten Tagen), Interviews und Geschichten. Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass wir in diesem Jahr wieder Live-Konzerte erleben werden. Also euch allen ein gutes Jahr voller Musik!</p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING Crowdfunding für “Ghost”</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 08:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
		<category><![CDATA[Marillion]]></category>
		<category><![CDATA[Nighthawk]]></category>
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					<description><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING wollen EP “Ghost” via Crowdfunding finanzieren Crowdfunding ist im Grund eine simple Idee: Anstatt sich auf große Geldgeber zu verlassen, bittet man die künftigen Nutzer – oder im Zusammenhang mit Musik&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING wollen EP “Ghost” via Crowdfunding finanzieren</h3>



<p>Crowdfunding ist im Grund eine simple Idee: Anstatt sich auf große Geldgeber zu verlassen, bittet man die künftigen Nutzer – oder im Zusammenhang mit Musik – die Fans um Unterstützung.</p>



<p>Im Musikbereich hat sich das belohnungsbasierte Crowdfunding, bei dem die Unterstützer gegen einen entsprechenden Geldbetrag zwischen unterschiedlichen Belohnungen (z.B. Album + extra Song, signierte Vinyl usw.) wählen können, durchgesetzt.</p>



<p>Übrigens waren MARILLION eine der ersten Bands, die Mitte der 1990er Jahre ein Album durch Crowdfunding finanzierte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-1200x1200.jpg" alt="long distance calling ghost cover" class="wp-image-103730" width="259" height="259" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/long-distance-calling-ghost-cover.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></figure></div>



<p>Jetzt wollen auch LONG DISTANCE CALLING die Möglichkeit, eine EP über Fan-Finanzierung herauszubringen, nutzen.<br>Erst im Sommer haben sie das Album <strong>„How Do We Want To Live”</strong> herausgebraucht. (Die Review könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/">HIER</a> noch einmal lesen oder auch das <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/long-distance-calling-interview-mit-jan-hoffman/">Interview mit Jan Hoffmann</a>)</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Ghost&#8220;, die Jam EP: Direkter, roher, crazy und verrückt</h3>



<p>Die Jam &#8211; EP, Anfang 2021 erscheinen soll, wird <strong>„Ghost“</strong> heißen und kann als Nachfolger der EP <strong>„Nighthawk“</strong> (2014) betrachtet werden. Worauf es ihnen ankommt, können sie am besten selbst sagen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Idee der EP ist ein Kontrast zu den Studioalben, bei denen wir viel Zeit zum Arrangieren oder das Erstellen der Konzepte verwenden. Diese EP soll ein Spiegel von Inspiration und Spontaneität sein, die Tracks könnten direkter, roher, crazy und verrückt werden, es gibt keine Limits. Wir können es kaum erwarten, einfach gemeinsam in einem Raum zu sein und uns gegenseitig Ideen zuzuwerfen (natürlich nach vorherigen Tests)! Drei Tage, um die EP zu schreiben und aufzunehmen, kein Sicherheitsnetz.<br><br></p></blockquote>



<p>LONG DISTANCE CALLING wollen <strong>„Ghost“</strong> in Eigenregie über ihr Label <strong>Avoid The Light Records</strong> veröffentlichen.</p>



<p>Dazu die Band:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir schreiben das Jahr 2020 und die Welt ist ein verrückter Ort. Erst im Sommer haben wir unser neues Album veröffentlicht und grandioses Feedback dafür bekommen, aber leider konnten wir das Album wegen der Pandemie nicht gebührend auf die Bühne bringen. Wir sind momentan sehr kreativ und wollen nicht einfach in eine Art Winterschlaf fallen und darauf warten, dass es irgendwann mal vorbei ist. Deshalb haben wir uns dazu entschieden an einem Wochenende Ende November eine brandneue Jam EP zu schreiben und aufzunehmen.</p><p>Viele Künstler haben mit der aktuellen Situation zu kämpfen, es gibt so gut wie keine Einnahmen&#8230;.aber wir möchten nicht nach Hilfe in Form von Spenden fragen, wir möchten, dass ihr value for money bekommt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden eine Art Crowdfunding Kampagne zu starten, ohne Drittparteien zwischen Euch und uns.</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Aufgenommen wird Ende November</h3>



<p>Finanziert werden soll die EP, für die Long Distance Calling bereits Ende diesen Monats ins Studio gehen, also allein über die Vorberstellungen.<br>Die EP wird übrigens streng limitiert sein. Es wird sie zwar digital bei allen relevanten Plattformen geben. Doch wer es „konkret – handgreiflich“ möchte, sollte nicht zu lange zögern, sondern vorbestellen.</p>



<p>Und noch einmal LONG DISTANCE CALLING: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><br>Ihr könnt Teil von „GHOST“ sein, indem ihr die EP in verschiedenen Formaten vorbestellt, außerdem gibt es noch Special Items.<br></p></blockquote>



<p>Wie z.B. die auf 1000 Stück limitierte CD,  drei Editionen mit  farbigen Vinyl (jeweils auf 200 Stück limitiert). Ihr könnt auch mit eurem Namen ins Booklet kommen oder &#8230; oder&#8230;.</p>



<p>Und hier kann man <strong>„Ghost“</strong> vorbestellen:</p>



<p><a href="https://longdistancecalling.merchcowboy.com/ghost-crowdfunding.html">https://longdistancecalling.merchcowboy.com/ghost-crowdfunding.html</a></p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING: How Do We Want To Live?</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 15:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eric A. Pulverich]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[KYLES TOLONE]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer nach der Ankündigung dachte, dass LONG DISTANCE CALLING nun überwiegend elektronisch klingen würden, wird schnell feststellen, dass sie die elektronischen Elemente nicht in den Vordergrund gestellt, sondern in Einklang mit den Intrumenten gebracht&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer nach der Ankündigung dachte, dass LONG DISTANCE CALLING nun überwiegend elektronisch klingen würden, wird schnell feststellen, dass sie die elektronischen Elemente nicht in den Vordergrund gestellt, sondern in Einklang mit den Intrumenten gebracht haben. </p>



<p>Inhaltlich geht es bei <strong>How Do We Want To Live?</strong> (VÖ: <strong>26.Juni 2020</strong>) um das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, technologischem Fortschritt und persönlicher Freiheit. Letztlich auch um die Frage nach humanistischen Grundwerten. Und – wie Jan es in dem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/long-distance-calling-interview-mit-jan-hoffman/">Interview</a> sagte, das ich vor ein paar Tagen mit ihm geführt habe – darum, wieviel Technik und Maschine der Mensch in sein Leben lassen möchte. Auf diese Frage geben LONG DISTANCE CALLING keine Antwort. Das Prinzip der Frage bleibt durchgängig erhalten. So dass sich jeder seine eigenen Gedanken machen und für sich selbst eine Antwort finden kann. </p>



<p>Im Grunde genommen unterstützt instrumentale Musik gerade diese Offenheit der Fragestellung, bietet sie doch mehr Raum für eigene Gedanken. Denn Wörter sind immer mit Konnotationen verbunden. Musik ist in dieser Hinsicht freier. Doch ganz auf Worte haben LONG DISTANCE CALLING auch auf diesem Album nicht verzichtet: es gibt einen Song mit Gesang und außerdem Sprachsamples. </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Curiosity is a real bastard“</h3>



<p>So beginnt das Album im Opener <strong>„Curiosity (Part1)“</strong> mit Überlegungen zur Rolle der Neugier. <strong>„Curiosity (Part 2)“</strong> schafft eine Welt atmosphärischer Klänge, Strukturen und Melodien, die die Basis für das gesamte Album wird. Der Text kann als Einstimmung darauf verstanden werden, dass <strong>How Do We Want To Live?</strong> uns durch die Präsentation auch gegensätzlicher Aspekte zum Nachdenken anregen und eben keine Antwort liefern möchte. Demzufolge kann z.B. die hier betrachtete Neugier zur Freude an der Entdeckung ebenso beitragen wie auch Gefahren nach sich ziehen, wenn ihr unreflektiert gefolgt wird. Ein indirekter Verweis darauf, dass Schwarz-Weiß-Denken nicht weiterhilft. Und daher die Frage danach, wie wir leben wollen immer wieder neu gestellt und beantwortet werden muss. </p>



<p><strong>„Hazard“</strong> knüpft an Klänge an, die von LONG DISTANCE CALLING bekannt sind. Demgegenüber stehen bei <strong>„Voices“</strong> die elektronischen Elemente deutlich im Vordergrund. Interessant ist auch die Dynamik des Songs: nach eher ruhigem Beginn nimmt der Song an Intensität zu und ein von einer schönen Melodie getragener energiegeladener Spannungsbogen zieht sich über den kompletten Song. </p>



<p><strong>„Fail/Opportunity“</strong> ist eine gelungen komponierte Verbindung (analoger) Cello-Klänge mit den elektronischen Elementen. Ein aus dem Glissando ausbrechender Ton klingt fast wie ein Aufseufzen, mit dem sich das Cello von den elektronsich erzeugten Klängen abgrenzt. </p>



<p><strong>„Immunity“</strong> ist ein rockig-intensiver Song. <strong>„Sharing Thoughts“</strong> beginnt mit einer Klavierpassage, während im weiteren Verlauf vor allen Dingen das Schlagzeug die Gestaltung übernimmt. Die Intensität des Songs wird durch <strong>„Beyond Your Limits“</strong> aufgenommen. Gesungen von <strong>Eric A. Pulverich</strong> von der Göttinger Rockband <a href="https://kylestolone.com/">KYLES TOLONE</a>, dessen großartige Stimme auch gut zum Song passt. </p>



<p><strong>„True/Negative“</strong> ist ein eher düsteres Klangexperiment. Aber mit <strong>„Ashes“</strong> und etwas leichteren Klängen, werden wir aus dem Album entlassen</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Soundtrack zur aktuellen Situation mit vielen
Fragenzeichen</h3>



<p>Für dieses Album sollte man sich Zeit nehmen. Sich dann überraschen lassen,  in die Klangwelten eintauchen. Es gibt sehr viel zu entdecken. Vor allen Dingen, wenn man das Album mit Kopfhörern hört. Und im Weiteren auch auf die eingesprochenen Texten achten, da sie Impulse für die Auseinandersetzung mit der Frage des Albums bieten. Mir wäre es allerdings lieber gewesen, die Texte nicht in den Songs zu hören, sondern im Booklet nachlesen zu können, da sie sowohl meine Überlegungen zur Frage als auch das Hören der Musik beeinflusst haben. </p>



<p>So wäre das Erleben dessen, was insbesondere instrumentelle
Musik ausmacht, noch intensiver gewesen: das Erzeugen von Emotionen, ohne dies
durch eine kognitive Auseinandersetzung mit Wörtern zu beeinflussen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie man sich musikalisch treu bleibt und dennoch neue Wege
einschlagen kann</h3>



<p>Die Band hat sich in der Entwicklung des Albums mit der Frage beschäftigt, ob der technische Fortschritt in eine Utopie oder eine Dystopie mündet. Musikalisch haben sie den Weg in eine Utopie eröffnet. Dabei ist es ihnen in einer beachtlichen Leichtigkeit gelungen, elektronische Elemente in Einklang mit den Instrumenten und wiedererkennbarem LONG DISTANCE CALLING-Sound zu bringen und dennoch mit dem Klang neue Perspektiven zu eröffnen. Außerdem bietet das Album einerseits eine Kontinuität, andererseits eine Herausforderung, was das Album auch musikalisch zu einem der interessantesten dieses Jahres macht. </p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING: Immunity</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/long-distance-calling-immunity/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[Immunity]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
		<category><![CDATA[Seats & Sound Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[LONG DISTANCE CALING mit neuem Video: „Immunity“ LONG DISTANCE CALLING veröffentlichen mit dem Video „Immunity“  den dritten Song vom kommenden Album How Do We Want To Live? „Bitte nehmt euch Zeit für die dritte&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALING mit neuem Video:  <strong>„Immunity“</strong> </h3>



<p>LONG DISTANCE CALLING veröffentlichen mit dem Video <strong>„Immunity“</strong>  den dritten Song vom kommenden Album <strong>How Do We Want To Live?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">„Bitte nehmt euch Zeit für die dritte Single“</h3>



<p>Diese Bitte möchte ich hiermit wiederholen und
unterstreichen. Denn das Erleben der durch COVID-19 bedingten Situation ist in
diesem Video eindrucksvoll eingefangen worden. </p>



<p>Dazu die Band: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Das Video ist für uns etwas ganz Besonderes. Ein Teil des Filmmaterials wurde von unserer Community während der Covid-19-Pandemie aufgenommen.</p></blockquote>



<p>Mit dem Titel des kommenden Albums <strong>How Do We Want To Live?</strong>
stellen LONG DISTANCE CALLING eine wichtige Frage, die nicht nur im Zusammenhang
mit Schwerpunktthema des Albums steht, sondern – wenn man ihr nachgeht – &nbsp;weitere Themen und ganz Grundsätzliches
berührt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Digitalisierung und Technologie – Über Chancen und Gefahren</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management.png" alt="long distance calling how do we want to live cover" class="wp-image-94047" width="249" height="249" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management.png 565w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-160x160.png 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-320x320.png 320w" sizes="auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px" /></figure></div>



<p>Über die digitalisierte Welt, in der Technologie und besonders die digitalen Plattformen einerseits die Möglichkeit bieten, Informationen auszutauschen, sich umfassend zu informieren, mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt zu sein, andererseits für die Verbreitung von Lügen, Verschwörungstheorien und Hass missbraucht werden, habe ich mich mit <strong>Jan Hoffmann</strong>, dem Bassisten der Band unterhalten. (Das Interview findet ihr <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/long-distance-calling-interview-mit-jan-hoffman/">hier</a>.)</p>



<p>Mit den bisher veröffentlichten Videos machen LONG DISTANCE
CALLING ihre Position deutlich, Dazu noch einmal die Band: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir sind zwar eine Instrumentalband, aber das kann uns nicht davon abhalten, unsere Stimme gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und all den Mist zu erheben, der gerade in diesen seltsamen Zeiten vor sich geht.<br>Nutzen wir also diesen technischen Fortschritt und diese Krise, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen!</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Drive – in – Show zum Album-Release</h3>



<p>Zum Release des Albums haben sie sich etwas Besonderes
einfallen lassen: am 2. July 2020 wird es in der Autoarena in Oberhausen eine
Drive-In-Show geben. </p>



<p>Dies fügt sich ja gut in das <strong>„Seats &amp; Sound“</strong>&#8211; Konzept des letzten Jahres ein. Die Konzerte fanden
in bestuhlten Venues statt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-1200x848.jpg" alt="long distance callilng" class="wp-image-95330" width="250" height="177" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-1200x848.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-300x212.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-768x542.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-600x424.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-1536x1085.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-2048x1447.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING für den Musikautorenpreis nominiert</h3>



<p>Ja, auch das noch: LONG DISTANCE CALLING wurden für den GEMA Musikautorenpreis 2020 nominiert. Sei zwölf Jahren verleiht die GEMA Musikautoren diesen Preis, um auf „großartige Musikwerke und Tonkunst in ihrer ganzen Vielfalt&#8220; zu verweisen. Und damit die Kreativleistung von Urhebern in sieben Kategorien zu würdigen. LONG DISTANCE CALLING sind (übrigens neben HEAVEN SHALL BURN und <strong>Mille Petrozza</strong> (KREATOR) in der Kategorie „Metal“ nominiert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Seats &amp; Sound – Tour im September</h3>



<p>Im September wollen LONG DISTANCE CALLING wieder auf <strong>„Seats &amp; Sound“</strong> -Tour gehen. </p>



<p>Hier die geplantenTermine: (weitere Infos <a href="http://www.longdistancecalling.de/">hier</a>)</p>



<p>08.09.20 │ Hamburg (Kleine Elbphilharmonie) bereits ausverkauft<br>09.09.20 │ Hannover (Pavillion)<br>10.09.20 │ Bochum (Christuskirche)<br>11.09.20 │ Dresden (Alter Schlachthof)<br>12.09.20 │ Leipzig (Parkbühne)<br>13.09.20 │ Berlin (Passionskirche)<br>15.09.20 │ Köln (E-Werk)<br>16.09.20 │ Frankfurt (Jahrhunderthalle Club)<br>17.09.20 │ Mannheim (Capitol)<br>18.09.20 │ München (St. Mattäus)<br>19.09.20 │ Stuttgart (Mozartsaal)</p>
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		<item>
		<title>LONG DISTANCE CALLING: Interview mit Jan Hoffman</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/long-distance-calling-interview-mit-jan-hoffman/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[KATATONIA]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
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					<description><![CDATA[Die einzige Konstante ist die Veränderung LONG DISTANCE CALLING geben am 26. Juni 2020 ihr neues Album „How Do You Want To Live“ heraus. Dazu wollte ich ihnen ein paar Fragen stellen. Inzwischen haben&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die einzige Konstante ist die Veränderung</h3>



<p>LONG DISTANCE CALLING geben am 26. Juni 2020 ihr <a href="https://metal-heads.de/news/long-distance-calling-mit-neuem-album/">neues Album</a> <strong>„How Do You Want To Live“</strong> heraus. Dazu wollte ich ihnen ein paar Fragen stellen. Inzwischen haben<strong> Jan Hoffmann</strong> (Bass) und <strong>Janosch Rathmer</strong> (Drums) einen Podcast mit dem …..Titel „Lachend in die Kreissäge“ gestartet, in dem sie sich mit Gästen frei nach dem Motto: „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ über Erfolge, Fehler, Krisen und Chancen unterhalten wollen. <br>So habe ich mit Jan nicht nur über das Album, sondern auch über Fehler und den Umgang mit ihnen gesprochen. Sowie darüber, welche Rolle dabei Neugier, Kreativität, Experimente und Progressivität spielen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Lachend in die Kreissäge“</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-1200x1200.jpg" alt="lachend in die kreissäge" class="wp-image-95334" width="253" height="253" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/lachend-in-die-kreissäge.jpg 1535w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></figure></div>



<p><strong>Wie seid ihr darauf gekommen einen Podcast zu machen?</strong></p>



<p>Janosch und ich sind beide fast schon podcast-süchtig. Wir hören sehr sehr viele Podcasts und ich starte fast jeden Tag mit einem Podcast. Dann kam die Idee, das auch mal selbst zu machen. Da wir viel miteinander quatschen und eigentlich täglich miteinander telefonieren, haben wir uns überlegt, diese Gespräche aufzunehmen und auch andere Leute dazu einzuladen. Podcast ist ein superschönes Format, weil man darauf wann man will und wo man will zugreifen kann. </p>



<p><strong>Wie seid ihr auf den Titel gekommen?</strong></p>



<p>Ich glaube, Janosch ist darauf gekommen, als wir überlegt
haben, was eine gute Metapher dafür ist, wenn man Fehler oder Sachen macht, von
denen man schon vorher weiß, dass sie nicht klappen können. </p>



<p><strong>Fehler machen, der Umgang mit Fehlern: weshalb ist das
für euch so wichtig, dass ihr das zum Thema gemacht habt?</strong></p>



<p>Weil es spannend ist und wir gesehen haben, das erfolgreiche
oder richtig gute Sachen manchmal eben daraus resultieren, dass man Sachen
falsch gemacht hat, sie dann verbessert und es dann gut klappt. Außerdem ist
die Selbstbeweihräucherung doch irgendwie uninteressant. Wir fanden es viel
spannender, mal das Gegenteil unter die Lupe zu nehmen: wo hat man ins Klo
gegriffen und was kann man im besten Fall daraus lernen und für die Zukunft
besser machen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehler, Krisen und die Einsicht, selbst Teil des Problems zu
sein</h3>



<p><strong>Das ist ja ein vielschichtiges Thema: Fehler machen und
daraus lernen, Krisen erleben daran wachsen. Dass man Krisen und Fehler nicht
gleichsetzen kann. Und dann Aussagen wie: Scheitern ist doch was Gutes, weil
man daraus lernen kann.</strong></p>



<p>Ja, oft ist es so, das gesagt wird: alles super oder eben: alles Scheiße. Es ist schon so, wie du gesagt hast: eine Krise ist ja etwas, für das man selbst nichts kann. Für andere Sachen, kann man schon was, da es aktive Entscheidungen waren. Und Scheitern ist auch noch mal etwas anderes als einen Fehler zu machen. Aber vielleicht kann man dennoch aus beidem etwas mitnehmen. Beim Scheitern kann man eventuell später erkennen, an welcher Stelle man etwas falsch gemacht hat.<br>Manchmal können Fehler ja auch unterhaltsam sein. Also wenn man von außen betrachtet, welche Fehler andere machen, hat das unter Umständen auch einen unterhaltsamen Aspekt</p>



<p><strong>Habt ihr in den Vorgesprächen auch schon darauf geschaut,
welche Voraussetzungen man braucht, um aus Fehlern lernen zu können? </strong></p>



<p>Dazu gehören sicher Einsicht und die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einstellen zu können. Einsicht, also dass man realisiert: es war mein Fehler. Und sich dann fragt: wie kann ich es beim nächsten Mal anders machen? Das sind die Grundvoraussetzungen, sonst macht man immer wieder die gleichen Fehler.<br>Bei Krisen z.B. den Krisen wie Corona oder auch das, was zur Zeit in Amerika passiert, stellt sich ja auch die Frage, was man daraus für den Alltag mitnehmen kann. Für mich heißt das: man muss mit offenen Augen durch die Welt gehen und sich durchaus auch als Teil des Problems erkennen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Kern von LONG DISTANCE CALLING</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-1200x848.jpg" alt="long distance callilng" class="wp-image-95330" width="235" height="166" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-1200x848.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-300x212.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-768x542.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-600x424.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-1536x1085.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/Band_Photo_6-2048x1447.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /></figure></div>



<p><strong>In dem ersten Gespräch, das du mit Janosch geführt hast, habt ihr darüber gesprochen, dass man Krisen rückblickend etwas Positives abgewinnen kann, wenn man durch sie herausfindet, was wichtig ist und was nicht. Ihr habt euch auch darüber unterhalten, weshalb die beiden Alben, auf denen ihr mit Gesang experimentiert habt, nicht so gut angekommen sind. Im Nachhinein schätzt ihr es so ein, dass ihr bei </strong>„The Flood Inside“<strong> und </strong>„Trips“<strong> kein klares Konzept hattet und das verwässert wurde, was LDC eigentlich ausmacht.</strong></p>



<p><strong>Was wurde da verwässert bzw. was mach LONG DISTANCE
CALLING im Kern aus?</strong></p>



<p>Der Kern unserer Band ist es, das wir die Stimme kompensieren, sie gar nicht wirklich brauchen. Dass wir in die Songs sehr viel mehr Details einweben, damit es interessant bleibt beim Hören, dass man Atmosphäre schafft und es gelingt, den Hörer auf eine Reise zu entführen. <br>Der Gesang auf den beiden Alben hat dieses Konzept insofern verwässert, als der Hörer durch den Gesang etwas vorgegeben bekommt. Denn wenn der Gesang vorne ist und die Band dahinter, kann man sich als Hörer nicht mehr so richtig in die Musik fallen lassen. </p>



<p><strong>War das damals bei der Gründung von LONG DISTANCE CALLING eher eine Entscheidung, um das Instrumentale mehr zu betonen oder eine Entscheidung gegen den Gesang?</strong><br><strong><br></strong>Das war am Anfang reiner Zufall. Wir haben ein paar Sänger ausprobiert. Das hat uns aber alles nicht so gepasst, auch da wir Vier einen unterschiedlichen Geschmack haben. Und dann haben wir das einfach sein gelassen. Wir haben erst mit der Zeit gemerkt, dass das eine Stärke ist. Es war also nie der Plan, eine Instrumentalband zu sein. Wir haben gemerkt, dass es so funktioniert und dies dann weiter verfeinert. <br><br><strong>Bei manchen Bands ist der Gesang eher ein weiteres Instrument, als dass er den Text transportiert. Z.B. wenn gegrowlt oder in einer Sprache gesungen wird, die der Hörer nicht versteht. Was ist bei der Entwicklung von Songs anders, wenn auf Gesang verzichtet wird?</strong></p>



<p>Das Songwriting ist anders. Bei einem Gesangssong musst du viel mehr Luft lassen, damit die Stimme mehr Platz hat. Bei Instrumentalsongs ist genau das Gegenteil der Fall. Du brauchst viel mehr Details, um die Aufmerksamkeit beim Hören oben zu halten.<br>Sicher kann die Stimme auch ein Instrument sein, aber dann muss der Rest doch mehr in den Hintergrund treten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Verhältnis von Mensch und Maschine in unserem Alltag</h3>



<p><strong>Der Titel </strong>„How
Do We Want To Live?“<strong> ist in der aktuellen Situation genau die Frage, die wir
umfänglich aber auch differenziert diskutieren sollten. Wenn man die aktuelle
Situation anschaut oder Themen wie Umweltverschmutzung, Rassismus. Wie ist es
dazu gekommen, dass ihr euch auf das Thema: Mensch – Maschine fokussiert habt?</strong></p>



<p>Wir haben im September eine Keynote-Veranstaltung
musikalisch begleitet, bei der es um Fragen wie Zukunft, künstliche Intelligenz
ging. So sind wir darauf gekommen. Außerdem durch den Alltag mit Social Media
und wie man damit umgeht, was möglich ist. Da kam dann &nbsp;die &nbsp;Frage auf: was will man im eigenen Leben an
Technologie zulassen? Oder vielleicht sogar in sein Bett lassen, wie im Video <strong>„Voices“</strong>. Dann haben wir viel zu dem
Thema recherchiert und uns damit beschäftigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices.jpg" alt="" class="wp-image-95335" width="274" height="148" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices.jpg 814w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-300x163.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-768x416.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-600x325.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px" /></figure></div>



<p><strong>Da du gerade das Video ansprichst: da nimmt das Ganz kein gutes Ende. Wie seht ihr das bei der Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Maschine: ist die Menschlichkeit durch die zunehmende Technisierung in Gefahr? Oder sollte man die Technisierung als Anlass nehmen, um darüber nachzudenken, was Menschlichkeit ist?</strong></p>



<p>(Wer es noch nicht kennt, kann es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uWQQbQ9jqU4">hier </a>anschauen.) </p>



<p>Ich glaube, dass es darauf ankommt, ob man sich damit beschäftigt. Für die Leute, die nicht darüber nachdenken, was da alles Einzug in unser Leben nimmt, wird es zunehmend technisiert und sie werden von der Technik vereinnahmt. Wenn man sich aktiv und kritisch damit auseinandersetzt, führt es meiner Meinung nach dazu, dass man verantwortungsvoller damit umgeht. Das ist wie mit schlechtem Essen oder Fast Food: wenn man sich damit beschäftigt, merkt jeder schnell: das ist nicht so geil, ich sollte mich mal anders ernähren. Aber für die, die nicht darüber nachdenken, ist es normal. Und so ist es auch mit Social Media. Das ist ja auch wie Fast Food – nur fürs Gehirn. Wenn man sich nicht damit auseinandersetzt, ist es gefährlich. Auch was die psychischen Folgen angeht. Wenn man sich damit auseinandersetzt, kann man den Umgang damit verbessern und verantwortungsvoller gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik, Artwork und Videos als Gesamtkonzept</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management.png" alt="long distance calling how do we want to live cover" class="wp-image-94047" width="244" height="244" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management.png 565w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-160x160.png 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-320x320.png 320w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></figure></div>



<p><strong>Habt ihr Musik, Artwork, Videos aufeinander abgestimmt,
um das Darüber-Nachdenken von verschiedenen Seiten anzuregen?</strong></p>



<p>Das sollte diesmal noch mehr als sonst aus einem Guss
kommen. Der ganze Überbau und die narrativen Elemente – das sollte alles aus
einer Hand sein und einen roten Faden haben. </p>



<p><strong>Ihr habt den Aspekt Kreativität im Zusammenhang mit Krise und Auseinandersetzung aufgegriffen. Wie sehr hat die Begrenzung, die sich aus der aktuellen Situation ergibt, eure Kreativität befördert?</strong> <strong>Ist ein Rahmen, eine Begrenzung für euch eine gute Möglichkeit, eure Kreativität zu entfalten oder fühlt ihr euch da eher eingeschränkt?</strong></p>



<p>Sehr gute Frage! Die Musik war ja schon so gut wie fertig.
Der eigentliche kreative Prozess war dadurch nicht eingeschränkt. Für das
weitere Drumherum hatte es eine Bedeutung. Und im dritten Video wird man sehen,
wie die Situation Einfluss genommen hat. Ich will da noch nicht zu viel
verraten, aber das hat die Kreativität dann doch beflügelt. </p>



<p><strong>Also ist schon so, dass Begrenzungen dazu beitragen
können, der Kreativität einen Anschubser zu geben?</strong></p>



<p>Auf jeden Fall, um sich noch mal mit anderen Sachen zu beschäftigen.</p>



<p><strong>Die Beschäftigung mit anderen Sachen hat auch mit Neugier zu tun. Neugier habt ihr auf dem neuen Album auch in den Vordergrund gestellt. Euer Album beginnt ja quasi damit.</strong> <strong>Welche Rolle spielt Neugier für eure Kreativität? Was habt ihr Neues entdeckt, während ihr das Album geschrieben habt? An welche Veränderungen habt ihr euch angepasst?</strong></p>



<p>Für uns ist Neugier fast das Wichtigste von allem. Wir sind
alle Vier sehr neugierig. Als Band eben auch. Wir wollen immer Neuland
betreten. Wir fangen immer bei Null an und wissen anfangs nicht, wie das Album
klingt. Außer dass wir es nicht so hart haben wollten wie das letzte Mal und
ein bisschen elektronischer. Wie das letztlich klingt und welche Mischung dabei
herauskommt, weiß man vorher nicht. Wir haben viel rumprobiert, experimentiert.
Und das tut einer Band einfach gut, nicht in so eine Formel zu verfallen und
immer so das Gleiche zu machen. Da geht die Qualität einfach drastisch zurück
meiner Meinung nach. Wir sind sehr neugierig und haben diese Maschinen mit
einbezogen. Und da gibt es gar keine Limitierung. Im Gegenteil: da muss man
sich selbst limitieren. Denn elektronische Sounds gibt es ja millionenfach. Da
muss man dann ein Gefühl entwickeln: was will ich, wohin soll das gehen. Das
ist eine riesige Spielwiese. Daher spielt Neugier bei uns eine große Rolle. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Experimente in der Musik </h3>



<p><strong>Und das Experiment anscheinend auch. Mit welchen
Maschinen habt ihr experimentiert?</strong></p>



<p>Mit verschiedenen Plug-Ins, der 808, aber auch mit echten
Keyboards. Alles immer mit der Überlegung: welcher Sound ergänzt den Bandsound?
Es war uns wichtig, dass alles homogen klingt. Dass der Bandsound fett klingt
und dennoch natürlich und eine gute Räumlichkeit hat. Also dass sich die
elektronischen Sachen gut einbetten und nicht wie ein Fremdkörper wirken. Und
ich finde, dass das echt gut geklappt hat. </p>



<p><strong>Nachdem, was ich bisher gehört habe, ist das gelungen.
Die Elemente sind gut miteinander verwoben und es gibt eine Kontinuität in
Bezug auf das, was ihr vorher gemacht habt. Auch für den, der euch schon länger
kennt, nicht überfordernd. In letzter Zeit habe ich häufig gehört, dass Hörer
gerne bei dem bleiben wollen, was sie kennen. </strong></p>



<p>Ja und gerade in Deutschland ist das sehr schwierig. Die
Deutschen sind sehr traditionell, was das angeht: bloß keine Veränderungen.
Aber das ist einfach schwierig, denn die Welt verändert sich. Sonst gibt es
einfach Stillstand. Und es gibt ja nichts Unkreativeres, Unprogressiveres – um
mal beide Wörter, die unsere Musik beinhalten/beschreiben – als wenn man das
Gleiche macht wie vorher. Das ist weder progressiv noch kreativ. Das ist
einfach nur eine Wiederholung. Das ist auch völlig ok, wenn Leute das für sich
wollen. Das ist ja auch eine Form von Sicherheit. Aber wir wollen das nicht,
wir wollen uns ausprobieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Selbst die Progressiven sind traditionell“</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8649.jpg" alt="Long Distance Calling - 09.06.19 Gelsenkirchen Amphitheater" class="wp-image-82586" width="263" height="175" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8649.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8649-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8649-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8649-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /></figure></div>



<p><strong>Ich finde es
interessant zu hören, dass ihr es als progressive Band, bei der man ja
eigentlich ein progressiv ausgerichtetes Publikum erwartet, auch so erlebt,
dass die Leute es nicht so gerne haben, wenn ihr etwas verändert. </strong></p>



<p>Ja, selbst die Progressiven sind traditionell. Wenn es um Progressives geht, dann muss man irgendwelche komischen Takte spielen. Aber das hat für mich nichts mit Progressiv zu tun.  Das ist eine Stilrichtungsbezeichnung. Progressiv heißt: man geht voran und betritt Neuland. Das ist wirklich progressiv. </p>



<p><strong>Ihr habt Neuland betreten und bezeichnet euer Album als
„guten Begleiter für die aktuelle Lage“, da ihr viele jetzt relevante Aspekte
berücksichtigt hättet. Ihr habt sie als „erschreckend relevant“ bezeichnet. Was
ist so erschreckend relevant?</strong></p>



<p>Z.B. die „Black Lives Matter“ &#8211; Geschichte: da machen Bilder sekundenschnell die Runde. Oder auch bei der Aluhut-Geschichte. In Bezug auf die „Black Lives Matters“ &#8211; Geschichte ist es ja gut, dass sich die Bilder so schnell verbreiten und viele Leute dafür einstehen.  Bei der Aluhut-Geschichte war es ein erschreckendes Beispiel dafür, wie schnell Unwahrheit die Runde macht. So was ist erschreckend relevant. <br>Oder dass jetzt irgendwelche Leute in Berlin zu Tausenden &#8217;ne Party feiern während Bands keine Konzerte spielen können. Nachrichten und Bilder machen schnell die Runde. Das führt dazu, dass man aufgeheizt ist. Ich habe mich mit meiner Oma darüber unterhalten. Sie sagt: „Die Welt ist so schlecht.“ Ich habe ihr gesagt: „Nein, das war schon immer so und außerdem gibt es viele schöne Sachen“. Aber der Mensch tendiert dazu, die schlechten Nachrichten in den Vordergrund zu stellen. Sowas macht jetzt schneller die Runde. Und man bekommt das heute nur alles mit, weil wir die ganzen Nachrichtenmedien haben. In der Masse führt das dazu, dass man den Eindruck hat, dass alles total scheiße ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fortschritt liegt in der Natur des Menschen</h3>



<p><strong>Da schließt sich der Kreis zu eurem Podcast: die Dinge, die gut laufen, nimmt man als selbstverständlich hin oder sie werden „beweihräuchert“, wie du eingangs gesagt hast. Oder es wird überwiegend auf das geguckt wird, was nicht gut läuft</strong>. <strong>Ihr wollt mit dem Podcast auf das schauen, was sich aus dem, was nicht gut läuft eventuell doch noch Gutes ergibt, also die positiven Sachen in den Vordergrund stellen. </strong> <strong>So dass nicht nur das Negative in Erinnerung bleibt. </strong></p>



<p>Es ist total wichtig, dass man auch die positiven Dinge benennt, die die Technologie hat. Denn sie hat ja nicht nur negative Sachen. Sie hilft uns schließlich auch im Alltag. Der Mensch neigt dazu, nur die schlechten Sachen zu sehen. Oder „früher war alles besser“. Das ist ja auch völliger Blödsinn. Ich finde Fortschritt schon toll, man sollte ihn wertschätzen und vorantreiben. Fortschritt liegt in unserer Natur, denn sonst würden wir immer noch in der Höhle sitzen. </p>



<p><strong>Und trotzdem sehen
viele Leute das sehr skeptisch. </strong></p>



<p>Man allerdings hat auch das Gefühl, dass das alles viel zu schnell geht, die Entwicklung einen überrollt. Es geht immer schneller, mit immer krasseren Möglichkeiten. Was vor 10 Jahren noch für utopisch gehalten wurde, ist heute möglich. Ein Handy hat mehr Rechenleistung als die Computer, die für die Mondlandung genutzt wurden. <br>Ich sehe eine Gefahr darin, dass sich die Möglichkeiten, der Fortschritt verselbständigen und 90 Prozent der Menschen da nicht mitkommen. Das wird immer schneller gehen, so dass man zunehmend den Überblick verliert. </p>



<p><strong>Schwierig ist auch,
dass das Ganze entweder verteufelt oder in den Himmel gelobt wird. Vielleicht
kann euer Podcast dazu beitragen, das Ganze wieder differenzierter zu sehen,
die Leute wieder in die Mitte zu kriegen. </strong></p>



<p>Das ist total wichtig. Was im Moment auffällt: dass die
Menschheit wieder ganz schön aus der Mitte rausrückt und das
Schwarz-Weiß-Denken, das Denken in Links und Rechts, die Extreme viel größer
werden. Und ich glaube, dass diese Lagerbildung gefährlich ist. Und in vielen
Bereichen ein gesunder normaler Umgang mit den Themen kaum mehr stattfindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kunst als Motor für Reflexion</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/DY6A9061.jpg" alt="Long Distance Calling - 09.06.19 Gelsenkirchen Amphitheater" class="wp-image-82580" width="225" height="150" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/DY6A9061.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/DY6A9061-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/DY6A9061-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/DY6A9061-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>



<p><strong>Also geht es darum, die
Menschen mit verschiedenen Dingen dazu zu bringen, zu sehen, dass es nicht nur
die Extreme gibt. Und dabei eine Auseinandersetzung und Differenzierung zu unterstützen.
Es kann ja auch entlastend sein festzustellen, dass es nicht nur Schwarz und Weiß
gibt.</strong></p>



<p>Ja genau und dass die Welt nicht so einfach ist. Das kann
Kunst halt ermöglichen. Kunst kann das und sollte das auch tun: dass man die
Leute zwingt zu reflektieren.</p>



<p><strong>Das war ja auch das Ziel eures Albums: die Leute zum
Nachdenken und Reflektieren bringen, unterstützt durch die Videos. </strong></p>



<p><strong>Ihr habt gesagt, dass ihr stolz auf das Album seid.
Worauf seid ihr besonders stolz?</strong></p>



<p>Dass es nicht so klingt wie das, was wir vorher gemacht haben, dass die Mischung total eigen ist. Mir fällt auch keine andere Band ein, die so klingt. Und das ist mit so das Schönste, das man erreichen kann. Und dass man trotzdem sofort erkennt, dass wir das sind.  Das ist wie ein neues Make-Up: es steckt ja dennoch der gleiche Mensch darunter. und in der Art wie er sich bewegt – in diesem Fall: wie wir spielen – erkennt man sofort, dass wir das sind. Und wir sind stolz auf das ganze Konzept, das rund geworden ist.&nbsp; </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Es fühlt sich alles recht groß und vollständig an.“ </h3>



<p><strong>Ich habe beim Zuhören viele neue Sachen entdeckt und
dennoch hat sich direkt der Eindruck eingestellt, dass es zu den anderen Sachen
passt, die ihr bisher gemacht habt. Es sind so viele Details, mit denen man
sich beschäftigen kann und muss. &nbsp;</strong></p>



<p>Das Album wird eine neue Tür aufmachen, denn es war uns wichtig, das Neuland auszuleuchten. Und wenn wir was machen, dann konsequent. Aber du hast Recht: man muss sich mehr damit beschäftigen. Beim ersten Hören ist man ein bisschen erschlagen von dem, was da an neuen Sachen ist. Man muss sich das erarbeiten. Aber man wird belohnt, weil es viel zu entdecken gibt. Man kann das nicht mal eben nebenbei hören, man muss sich schon darauf einlassen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Die Platte ist wie eine Welt, in der man sich erst mal zurechtfinden muss.“</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-95337" width="239" height="239" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/06/ldc-voices-cover.jpg 1772w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" /></figure></div>



<p><strong>Das passt ja dann wieder dazu, dass ihr selbst sehr
neugierig seid und daher bei euren Hörern auch Neugier wecken wollt. Beim Hören
merkt man, wie viel ihr ausprobiert habt und zu welchem Schluss ihr gekommen
seid. Es spielt sicher auch eine Rolle dabei, dass das Neue deshalb gut
funktioniert, weil auch etwas vom Alten dabei ist.</strong></p>



<p>Ja genau, das funktioniert ohne einander nicht. Das Licht und Schatten – Ding bedingt sich einander. Du merkst ja nur, dass was neu ist, wenn das Alte als Kontrast dabei ist. Wenn sich das gegenübersteht, dann funktioniert das gut und kriegt eine gewisse Breite. Die Platte ist wie eine Welt, in der man sich erst mal zurechtfinden muss. Aber wenn man das verstanden hat, dann kann man sich da gut bewegen.  <br>Es sind ja auch viele Gefühlswelten und Stimmungen auf der Platte, unterschiedliche Emotionen. Und das finde ich persönlich unheimlich spannend. Sehr düster und auf der anderen Seite total luftig und fluffig, mit fast poppigen Elementen. Dann ist es wieder sehr hart und dann wieder ruhig. Es ist wohl die abwechslungsreichste Platte, die wir gemacht haben. </p>



<p><strong>Und dadurch ein Begleiter in der aktuellen Zeit gedacht,
in der so viele neue Sachen passieren. Quasi als Hinweis: auch wenn einen das
Neue fast erschlägt, das man noch mal hinschaut oder hinhört und sich fragt:
was kenne ich denn schon? Als Orientierung und zur Sicherheit. </strong></p>



<p>Genau. Das hast du perfekt erkannt. Man hat die Sicherheit, an der man sich festklammern kann, einen roten Faden, der einen durch die Platte führt. Aber links und rechts gibt es ganz viele neue Sachen. Aber man kann sich auch auf das konzentrieren, das man schon kennt. Jeder, der da eintauchen will, kann total viel finden. Ich habe gestern noch eine Review bekommen in der stand, dass es Spaß macht, wenn man anfängt, sich damit auseinander zu setzen, vielleicht sogar ein bisschen zu dem Thema zu recherchieren. Das muss man nicht zwingend, man kann sich auch nur auf die Musik einlassen. Es ist Substanz da für die Leute, denen es ausreicht, sich mit der Musik zu beschäftigen. Doch es ist auch noch was on top für die, die sich mit den Themen auseinandersetzen und in Details eintauchen wollen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit und Herausforderung</h3>



<p><strong>Die Spannung zwischen Bekanntem als Sicherheit und dem
Neuen als Herausforderung ist schon interessant. </strong></p>



<p>Man will die Leute ja auch nicht überfordern oder gar zwingen. Doch dadurch, dass der Albumtitel eine Frage ist, tun wir das unbewusst. Denn sobald man die Frage liest, fängt es doch schon ein bisschen an zu rattern. So dass man sich zumindest mit den grundlegenden Dingen beschäftigt: was will ich eigentlich, was will ich nicht, was macht mein Leben aus? Und wenn man dann noch richtig Bock hat auf so’n Nerdkram, findet man davon auch noch genug. <br>Bisher sind die Rückmeldungen auch gut. Auch wenn ich damit rechne, dass es auch Leute gibt, die damit überhaupt nichts anfangen können. Aber das ist ja auch ganz normal. <br>Und was ich ganz erstaunlich finde, da ich es von der Seite nicht erwartet hatte: auch die Besprechungen in den Metal-Magazinen sind positiv. </p>



<p><strong>Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass es
Fans gibt, die immer nur das Gleiche hören wollen</strong>….</p>



<p>Naja das ist wie so ein Reinheitsgebot. Für meinen Papa ist
z.B. Bier mit Limo schon fast so was wie Gotteslästerung, während es für mich
ein superleckeres Radler ist. Das ist halt Geschmackssache. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/01/DY6A4144.jpg" alt="Long Distance Calling 18.01.18 Essen Turock" class="wp-image-56420" width="225" height="150" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/01/DY6A4144.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/01/DY6A4144-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/01/DY6A4144-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/01/DY6A4144-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>



<p><strong>Inzwischen gibt es unglaublich viele Genrebezeichnungen
im Metal, die wohl immer dann entstehen, wenn Bands etwas Neues zu ihrer Musik hinzufügen.
Und es gibt die Vergleiche: wenn du gerne Band XY hörst, dann wird dir auch
Band Z gefallen…</strong></p>



<p>Furchtbar. Außerdem: was sollte da bei uns stehen? Das ist ja eine so obskure Mischung von PINK FLOYD über KINGS OF THE STONEAGE mit KRAFTWERK. Das sind ja alles Sachen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Ich finde diese Einteilungen auch immer ganz schwierig. Aber Leute brauchen das zur Orientierung, damit man genau weiß, was drinnen ist. Aber ok: zur Einordnung hilft das. Doch letztlich muss sich jeder selbst ein Bild machen. <br>Und natürlich wollen wir das Genre, in das wir hineingepresst werden, ein Stück weiterentwickeln. Meist ist das ja Post Metal, Post Rock, Progressive Rock – wobei wir mit diesen Bezeichnungen wenig anfangen können. Dennoch ist uns schon ein Anliegen, dieses Genre ein Stück in die Zukunft zu führen, damit es nicht immer das Gleiche ist. Und wenn man als Band eine gewisse Position in diesem Genre hat, ist da vielleicht auch ein Stück Verantwortung, dass man das Rad ein kleines bisschen weiterdreht und sich eben nicht ständig wiederholt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…..KATATONIA</h3>



<p><strong>Wenn du sagst, da kommen auch aus dem „Metalbereich“ erstaunlich
gute Rückmeldungen….</strong></p>



<p>KATATONIA haben unbewusst ja was ganz Ähnliches gemacht. Die neue Platte finde ich sehr sehr gut. Als ich die das erste Mal gehört habe dachte ich: oh das ist aber auch echt&nbsp; mutig, weil die ja superelektronisch ist. Da hört man ja zum Teil garkeine Gitarre mehr. Und die scheinen ja auch gut anzukommen. An der Platte sieht man, dass man auch mit anderen Stilmitteln Atmosphäre schaffen kann. <br>Oder gerade im Metal: was ist hart? Ist Black Metal, der manchmal klingt, als wenn ein Staubsauger die Treppe runterfällt, hart? Das hat für mich nichts mit Heavyness zu tun. Für mich ist die absolut härteste Band PANTERA. Aber auch das ist Geschmackssache. Auf der Platte, die wir jetzt gemacht haben, sind teilweise elektronische, ruhige Parts düsterer als jede Black Metal Platte. Man muss dafür nicht unbedingt eine Gitarre benutzen. Oder beispielsweise Filmsoundtracks, bei denen man sich fast in die Hose macht: da sind es die klassischen Instrumente. Die können auch eine fluffige Operette machen, aber eben auch super düsteres Zeug. Es kommt eben immer darauf an, wie man es macht. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Funk groovt so, dass es dem Körper gute Laune macht</h3>



<p><strong>Aber was macht einen Song „düster“? Sind es die Harmonien
oder die Stimmung der Instrumente? Das ist ja auch eine Frage der Wahrnehmung. </strong></p>



<p><strong>S</strong><strong>ÓLSTAFIR
z.B: die Musik wird von vielen Leuten als depressive Musik wahrgenommen,
was bei mir nicht so ist. </strong></p>



<p>Ja genau. Ich habe einen Kumpel, mit dem ich mich oft genau darüber unterhalten habe. Für uns ist melancholische Musik total schön, ich krieg‘ da gute Laune von. Es ist nicht so, dass mich das dann runterzieht. Im Gegenteil: Melancholie empfinde ich als schön. Das ist für mich eben nur eine andere Form der Schönheit. Das ist Ästhetik. Fröhliche Musik macht mich aggressiv. Da krieg ich die totale Krise. Nicht dass da was verwechselt wird: ich liebe es, zu lachen auch über totalen Schwachsinn wie Atze Schröder oder so. Aber in der Musik kann ich das überhaupt nicht haben. <br>Musik hat einen eher dunkleren Platz bei mir. Wenn ich lachen will, lese ich ein lustiges Buch oder gucke einen lustigen Film oder höre mir „Fest und Flauschig“ (Podcast) an. Aber in der Musik hat das für mich nichts zu suchen. <br>Die einzige Musik, bei der ich diesen lustigen Vibe in Ordnung finde, ist Funk. Das ist die Ausnahme, denn das groovt einfach so, dass es dem Körper – ob er will oder nicht – gute Laune macht. Der Rhythmus ist so unmittelbar, dagegen kannst du dich nicht wehren. </p>



<p><strong>Das Atmosphärische finde ich spannend, da ich da viel
weniger abschätzen kann, was kommt. </strong></p>



<p>Ja, genau, Unberechenbarkeit ist wichtig und die
Überraschung.</p>



<p><strong>Die Neugier braucht also Überraschung </strong></p>



<p>Ja so ist das. Und das ist mir besonders bei <strong>„Hazard“</strong>
aufgefallen: das ein bisschen Freche: was nicht passt, wird passend gemacht.
Der Song fängt fast wie ein POLICE-Song an, so poppig, 80er Rock-Pop und am
Schluss ist der voll hart. Und das machen wir immer, dass wir Sachen, die auf
den ersten Blick nicht so zusammenpassen, zusammenbringen kann, wenn man
hinschaut, wo oder wie sie dann doch zusammenführen kann. Und der Song dann
ganz woanders aufhört als er angefangen hat. Das finden wir halt total
spannend. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8636.jpg" alt="Long Distance Calling - 09.06.19 Gelsenkirchen Amphitheater" class="wp-image-82585" width="225" height="150" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8636.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8636-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8636-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_8636-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Gefühlsachterbahn statt Dystopie</h3>



<p><strong>Du hast am Anfang gesagt, dass ihr alle sehr neugierig
seid, offen für Experimente. Da ist es schon schlüssig, dass dann so etwas
dabei herauskommt. </strong></p>



<p>Ja, klar, aber es ist teilweise schon echt frech vom Songwriting
her. Nehmen wir mal den Song <strong>„Skydivers“</strong> von der letzten Platte. Der ist
im Prinzip fast ein Black Metal Song mit einem PINK FLOYD – Part in der Mitte.
Das macht ja erst einmal überhaupt keinen Sinn, dennoch passt das voll gut
zusammen. Da ist es dann mal luftig und dann wieder totales Geballer. Und das
passt dann. Denn Stimmungen wechseln bei jedem Menschen mehr oder weniger im
Laufe des Tages. Es wäre ja auch voll langweilig, wenn das immer so die gleiche
Stimmung wäre. Von daher versuchen wir, alle Stimmungen abzudecken. Auf der
neuen Platte ist es die Hoffnung, die immer wieder durchschimmert obwohl es so
düster ist. Das war uns auch wichtig, dass es nicht nur eine Dystopie ist,
sondern man eine Gefühlsachterbahn hinter sich hat, wenn man mit der Platte
durch ist. Das war so der Plan.</p>



<p><strong>Ja, da ist eben eine ganze Menge auf einmal und dann noch
sehr unterschiedlich.</strong></p>



<p>Es soll halt fordern.</p>



<p><strong>Das Album ist schon
eine Herausforderung. Aber eben auch spannend und man kann viel mitnehmen, wenn
man sich darauf einlässt. </strong></p>



<p><strong>Die Leute, die eure
Musik schon länger hören, kennen das ja schon, dass man sich auf eure Musik,
eure Ideen einlassen muss.</strong></p>



<p>Ja, die wissen ja auch was kommt. Das ist auch für unsere Plattenfirma immer so ein Problem. Die sagen: man weiß bei euch echt nie, was da kommt. Plattenfirmen wollen sonst ja immer alles auf Nummer sicher. Nach dem Motto: die letzte lief doch so gut, dann macht das doch wieder wie beim letzten Mal. Unsere Plattenfirma vertraut inzwischen darauf, dass wir wissen, was wir machen. Die einzige Konstante ist die Veränderung bei uns. So sind wir halt. </p>



<p><strong>So, bevor wir hier
zum Schluss kommen: wie geht es mit dem Podcast weiter?</strong></p>



<p>Wir versuchen das so alle 14 Tage zu machen, das ist ein
guter Rhythmus.</p>



<p><strong>Habt ihr schon weitere Gäste eingeladen?</strong></p>



<p>Die werden wir nicht verraten aber wir haben noch ein paar
Leute in der Pipeline</p>



<p><strong>Dann danke für das Gespräch und die Einblicke! Und wie
ich erfahren habe, wird es eine Release-Show geben.</strong></p>



<p>Am 26. Juni erscheint unser neues Album und das wollen wir natürlich
mit euch feiern. Und zwar am 2. July in der Autoarena in Oberhausen. </p>



<p>Mehr Infos zur Release-Show findet ihr <a href="https://www.eventim.de/artist/long-distance-calling/long-distance-calling-auto-arena-oberhausen-2604848/">hier</a>. Mehr zum Album an dieser <a href="http://www.longdistancecalling.de/">Stelle </a></p>



<p>Eine Review des Albums „How Do We Want To Live?“ folgt in
den nächsten Tagen. Also schaut immer mal wieder rein. </p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING mit neuem Album</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/long-distance-calling-mit-neuem-album/</link>
					<comments>https://metal-heads.de/news/long-distance-calling-mit-neuem-album/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 15:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Pulverich]]></category>
		<category><![CDATA[How Do We Want To Live?]]></category>
		<category><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING]]></category>
		<category><![CDATA[Max Löffler]]></category>
		<category><![CDATA[Seat&Sound-Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[LONG DISTANCE CALLING kündigen neues Album an Mir kommt es so vor, als hätte ich gerade erst über die letzte Veröffentlichung der Münsteraner Band geschrieben. Denn im November 2019 haben LONG DISTANCE CALLING das&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">LONG DISTANCE CALLING kündigen neues Album an</h3>



<p>Mir kommt es so vor, als hätte ich gerade erst über die letzte Veröffentlichung der Münsteraner Band geschrieben. Denn im November 2019 haben LONG DISTANCE CALLING das beeindruckende Live-Album <strong>Stummfilm</strong> herausgebracht. Dabei wurde das Konzert in Hamburg in der Kulturkirche Altona aufgenommen, das sie auf ihrer Tour <strong>„Seat &amp; Sound“</strong> gespielt haben. Die Tour zum 10. Jubiläum des Albums <strong>Avoid The Light</strong> bot den Zuhörern ein ungewöhnliches Konzerterlebnis: in bestuhlten Veranstaltungsorten konnten sie sich entspannt zurücklehnen und die Musik genießen. (Mehr dazu gibt es <a href="https://metal-heads.de/news/long-distance-calling-stummfilm/">hier</a>.) </p>



<h3 class="wp-block-heading">How Do We Want To Live?</h3>



<p>Für den <strong>26. Juni 2020</strong> haben LONG DISTANCE
CALLING&nbsp; ihr siebtes Album angekündigt, dessen
Titel eine Frage stellt, die gerade jetzt viele Menschen beschäftigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png" alt="long distance calling" class="wp-image-94049" width="246" height="173" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling.png 539w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-300x212.png 300w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /></figure></div>



<p>Dazu die Band: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir befinden uns gerade alle in einer verrückten Zeit und haben schon überlegt, diese News um einige Monate zu verschieben. Aber wir denken, dass unser neues Album, welches den Namen &#8222;How Do We Want To Live?&#8220; trägt, ein guter Begleiter für die aktuelle Lage ist. Wir haben die Aufnahmen im Februar begonnen und das Album im Lockdown fertiggestellt. Alleine deshalb ist es für uns ein besonderer Abschnitt. Aber auch musikalisch haben wir den LDC Kosmos erweitert, ohne bekannte Trademarks zu vernachlässigen. Thematisch setzt sich das Album mit dem Zusammenleben von Mensch und Maschine auseinander und greift auch einige Aspekte auf, die gerade eine (erschreckende) Relevanz haben.</p></blockquote>



<p>Die Songs waren bereits fertig, bevor die Situation um
Covid-19 zum Lock-Down führte. Dennoch haben sie viel von der Atmosphäre aufgefangen,
die die heutige Situation ausmacht. Sie verfolgen in ihrer Musik allerdings
keinen apokalyptischen Ansatz, sondern einen hoffnungsvollen, der die Menschen
inspirieren soll.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Hoffentlich haben wir etwas geschaffen, das den Menschen in diesen extremen Zeiten Freude macht.</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Die Liebe zum Detail und Fortsetzung einer Tradition</h3>



<p>LONG DISTANCE CALLING sind eine Instrumentalband. Sie
verbinden eingängige Melodien, harte und mächtige Riffs mit Loops und überraschenden
rhythmischen Elemente zu einer dichten energiereichen Atmosphäre. Oftmals
flirrende Gitarrenläufe entwickeln sanfte Melodien, so dass diese Songs auch
ohne Gesang ihre Wirkung entfalten. <br>
Dennoch haben LONG DISTANCE CALLING immer wieder auch Songs mit einem Sänger
aufgenommen. </p>



<p>Diese Tradition setzen sie auf <strong>How Do We Want To Live?</strong>
mit dem Track <strong>„Beyond Your Limits“</strong> fort, den <strong>Eric Pulverich</strong> von
der Göttinger Rock-Band KYLES TOLONE gesanglich umgesetzt hat. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir haben ihn über unseren Produzenten Arne Neurand kennengelernt. Wir waren sofort fasziniert von seiner Stimme und wollten die Qualität seiner Stimme und Melodien zeigen. </p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Artwork von Max Löffler</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management.png" alt="long distance calling how do we want to live cover" class="wp-image-94047" width="214" height="214" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management.png 565w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-160x160.png 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/05/long-distance-calling-how-do-we-want-to-live-anger-management-320x320.png 320w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /></figure></div>



<p><strong>Max Löffler</strong>, der mit seinen
surrealistischen Illustrationen, die sich der Monotonie aber auch dem Chaos des
Alltags entgegenstellen, schon Cover für DER WEG EINER FREIHEIT, TURNSTILE und LONG
DISTANCE CALLING gestaltet hat, ist auch diesmal wieder für das komplette Artwork
verantwortlich. </p>



<p>Als erste Single zum kommenden Album haben LONG DISTANCE CALLING <strong>„Hazard“</strong> veröffentlicht: </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="LONG DISTANCE CALLING - Hazard (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/vj9_KM3DuIM?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>How Do We Want To Live?</strong> wird es als Limited CD Edition, Gatefold
Black 2 LP + CD sowie digital geben. Außerdem wird ein limitiertes Box-Set mit
einer farbigen Ausgabe des Albums, einem exklusiven 7‘‘-Album mit zwei Remixen,
einem Poster von Max Löffler sowie 4 individuell signierte Kunstkarten
veröffentlicht. </p>



<p><strong>TOUR</strong> &#8211; <a href="http://www.longdistancecalling.de/">Info</a> </p>



<p>LONG DISTANCE CALLING setzen im September ihre <strong>„Seats &amp; Sounds“ – Tour </strong>fort. Zumindest sind folgende Termine geplant: </p>



<p> 08.09.20 │ Hamburg (Kleine Elbphilharmonie) – bereits ausverkauft!<br> 09.09.20 │ Hannover (Pavillon)<br> 10.09.20 │ Bochum (Christuskirche)<br> 11.09.20 │ Dresden (Alter Schlachthof)<br> 12.09.20 │ Leipzig (Parkbühne)<br> 13.09.20 │ Berlin (Passionskirche)<br> 15.09.20 │ Köln (E-Werk)<br> 16.09.20 │ Frankfurt (Jahrhunderthalle Club)<br> 17.09.20 │ Mannheim (Capitol)<br> 18.09.20 │ München (St. Matthäus)<br> 19.09.20 │ Stuttgart (Mozartsaal)</p>



<p></p>
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