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	<title>Liverpool &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Das Portrait: Die Rockmusikerin Leonie Jakobi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bedroom Eyes]]></category>
		<category><![CDATA[Dreieich]]></category>
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		<category><![CDATA[Liverpool Institute of Performing Arts]]></category>
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					<description><![CDATA[Dreieich oder Liverpool - Hauptsache Rockmusik! In unserer Reihe "Das Portrait" stellen wir euch heute Leonie Jakobi vor!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese Frau lebt in zwei Welten: im beschaulichen Dreieich bei Frankfurt und in der Beatles-Stadt <strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/die-musikreise-heute-liverpool/">Liverpool</a></strong>. Diese Frau komponiert, singt und spielt Gitarre, hat aber auch ´ne Band und dazu noch weitere Jobs. Wir von<strong> metal-heads.de</strong> stellen euch heute mit<strong> Leonie Jakobi </strong>eine echte Powerfrau vor, die unserer Ansicht nach das Zeugs zum Rockstar hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geboren in Dreieich, zuhause in der Welt</h3>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="1">
<li>Hallo Leonie! Wo erreiche ich dich? Was machst du gerade?</li>
</ol>



<p><em><strong>Antwort Leonie Jakobi:</strong> Hi Ralf! Ich sitze grade Backstage in der o2 Academy Liverpool, wo ich als Show Rep zusehe, dass den Abend über alles glatt läuft und die Bands sich wohlfühlen.</em></p>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="2">
<li>Für unsere Leserschaft, die dich noch nicht kennt: bitte stell&#8216; dich doch erst einmal vor!</li>
</ol>



<p><em>Ich bin Leonie Jakobi, 27 Jahre alt und ich komme aus dem wunderschönen Städtchen Dreieich, bei Frankfurt am Main. Seit ich 12 bin, habe ich dort in der Gegend Musik gemacht und schließlich parallel dazu noch Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Management in Frankfurt studiert. 2018 bin ich nach Liverpool gezogen, um Songwriting und Performance zu studieren. Mittlerweile pendel ich zwischen Liverpool und Dreieich und mache so viel Musik wie möglich.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf den Spuren der FabFour &#8211; Leonie in Liverpool</h3>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="3">
<li>Wow! Du bist also quasi jetzt eine halbe Britin. Wie war es für dich, die deutsche Sprache aufzugeben und fortan in Liverpool zu leben, auf Englisch zu studieren?</li>
</ol>



<p><em>Mit dem Englisch hatte ich weniger Probleme, aber Scouse (Liverpool Akzent) ist ein anderes Thema! Spaß beiseite, die ersten paar Monate waren schon etwas anstrengend, wenn man den ganzen Tag über nur eine Fremdsprache spricht. Da habe ich dann abends doch immer mal ein paar deutsche Serien geschaut, um den Kopf abzuschalten. Die Uni ist auch sehr international, also gab es viele Studenten, die sich ebenfalls erstmal an das neue Land und die Sprache gewöhnen mussten. Aber nach dem ersten Semester war das gar kein Problem mehr – jetzt habe ich eher das Problem, dass mir Wörter manchmal in beiden Sprachen fehlen!</em></p>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="4">
<li>Überhaupt: das LiPa. Gegründet von Sir Paul McCartney. Bei den vielen Hundert Studentinnen und Studenten, die pro Semester dort zu studieren beginnen. Hat man da überhaupt mal eine Chance, dieser Beatles-Legende näher zu kommen?</li>
</ol>



<p><em>Paul McCartney ist leider nicht so viel vor Ort involviert, wie sich das viele sicherlich wünschen würden. Ab und zu gibt er eine Masterclass im Auditorium, die sich dann einige hundert Studenten anschauen und Fragen stellen können. Für die Songwriting Studenten gibt es allerdings noch eine Möglichkeit. Jedes Jahr werden 5-10 Studenten aus dem letzten Unijahr ausgewählt und sie bekommen eine 1-to-1 Songwriting Session mit Paul McCartney. 2021 war auch ich eine der Überglücklichen und hab die Chance bekommen ihm drei meiner Songs vorzuspielen und sie mit ihm zu besprechen. Das war schon eine sehr surreale Erfahrung! Aber nach dem ersten Schock war ich ganz entspannt, er ist tatsächlich so nett und zugänglich, wie jeder in der Industrie sagt.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist das nicht Sir Paul McCartney auf dem Bild?</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="744" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-und-Paul-McCartney-744x1200.jpg" alt="Leonie Jakobi und Paul McCartney" class="wp-image-159038" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-und-Paul-McCartney-744x1200.jpg 744w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-und-Paul-McCartney-186x300.jpg 186w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-und-Paul-McCartney-768x1239.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-und-Paul-McCartney-600x968.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-und-Paul-McCartney.jpg 776w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /></figure>



<p></p>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="5">
<li>Respekt, dass du diese einmalige Chance zum Privatunterricht bei einem der noch lebenden Beatles hattest. Und nach dem coronabedingten Online-Meeting habt ihr euch zu deiner Zeugnisverleihung dann sogar noch persönlich getroffen, stimmt das?</li>
</ol>



<p><em>Genau, er kommt jedes Jahr zur Graduation Zeremonie nach Liverpool und gratuliert jedem Studenten einzeln und macht ein Foto mit jedem.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Brit-Rock mit Blondie-Bezug</h3>



<p>Wir bauen einfach mal zwischendurch einen akustischen und visuellen Eindruck von<strong> Leonie Jakobi</strong> ein. Viel Spaß mit dem Song &#8222;<strong>Bedroom Eyes</strong>&#8220; , der übrigens als eine Art Hommage an <strong>Blondie </strong>gedacht ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Leonie Jakobi - Bedroom Eyes (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/IMTV5dtdO-g?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p> </p>



<h3 class="wp-block-heading">Geballte Frauenpower</h3>



<p>       6. Kommen wir zu deiner Musik. Wenn ich dich beschreiben dürfte: Du bist geballte Frauenpower, sowohl stimmlich als auch an der Gitarre und      eher die Rockerin. Wie würdest du deinen Stil beschreiben?</p>



<p><em>Meine Musik ist stark vom Classic Rock und 60s/70s Rock beeinflusst. Dazu kommt aber auch viel Americana und Folk Musik, die ich sehr gerne höre. Also ein bunter Mix an Gitarrenmusik!</em></p>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="7">
<li>Wer sind deine Vorbilder? Vermutlich Paul McCartney…</li>
</ol>



<p><em>Mein größtes Idol ist Bruce Springsteen. Dieses Jahr hatte ich endlich die Möglichkeit ihn zweimal live zu sehen – was eine Show! Dann höre ich auch sehr gerne Janis Joplin, Pat Benatar, Blondie, Heart, Queen, Fleetwood Mac,… All the Greats! Aber auch neuere Bands wie Larkin Poe, Arielle, Dorothy liebe ich. Im Americana Bereich bin ich riesiger Fan von Brandi Carlile und Jason Isbell.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Nothing More To Say&#8220; &#8211; die brandneue EP von Leonie Jakobi</h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover.png" alt="Leonie Jakobi - Nothing More to Say EP Cover" class="wp-image-159036" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover.png 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover-768x768.png 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover-600x600.png 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover-80x80.png 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Leonie-Jakobi-Nothing-More-to-Say-EP-Cover-320x320.png 320w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p></p>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="8">
<li>Ganz frisch ist deine EP „<strong>Nothing More To Say</strong>“ erschienen (<a href="https://leoniejakobi.com/product/nothing-more-to-say-cd/">die man hier bestellen kann</a>). Was erwartet da die Zuhörer und vor allem: Bist du zufrieden mit deinem Werk? Es steckt ja schließlich ganz viel Herzblut in den Songs.</li>
</ol>



<p><em>Ich bin super zufrieden mit der Platte! Es ist meine erste richtige EP und ich bin froh, dass wir uns viel Zeit damit gelassen haben. Mit Anfang 20 verändert sich noch so viel was deine Einflüsse und Persönlichkeit angeht, jetzt fühlt sich alles richtig an.</em></p>



<ol class="wp-block-list" type="1" start="9">
<li>Du zählst als Frau im Rock-Business ja leider zu einer viel zu selten gewordenen Spezies, gerade auch auf europäischen Festivals. So habe ich bei Rock am Ring im Jahr 2022 echt suchen müssen, ob überhaupt Frauen am Start sind. Woran liegt das deines Erachtens, dass keine Suzi Quatros, Pat Benatars oder Kim Wildes mehr nachkommen?</li>
</ol>



<p><em>Das ist eine sehr gute Frage und eine , die mich auch immer wieder beschäftigt. Ich denke allerdings, dass wir optimistisch sein können. Was die Line ups der großen Festivals angeht, gibt es ja eine große Verzögerung zu dem was grade beginnt. Die Bands, die vor 10-20 Jahren angefangen haben und jetzt die großen Festivals spielen, sind zum Großteil männlich. Damals wurde wenig Platz für Frauen gemacht. Auch ich habe als Teenager häufiger von Veranstaltern gehört „Sorry, wir haben schon eine Frau an dem Abend.“ Die meisten Gigs, die wir dann in Jugendzentren und ähnlichem gespielt haben, waren dann „female-fronted nights“. Also gab es alle paar Monate mal die Möglichkeit, dass sich auch mehr als eine Frau im Backstage aufhalten kann.</em></p>



<p><em>Mein Eindruck ist allerdings, dass sich das mittlerweile geändert hat. Ich sehe ganz viele junge Frauen, die auf die Bühne wollen, ihr Instrument lernen und Rockstars werden wollen. Ich glaube sogar Fender hat gesagt, dass in den letzten Jahren über 50% der E-Gitarren Käufe von Frauen und Mädchen waren. Also können die Line ups in 10 Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Solange man offen für neue Bands bleibt und das Ganze nicht als erledigt abhakt, sobald eine Frau gebucht wurde.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wünsch dir was!</h3>



<p>         10. Wo wir schon Rock am Ring erwähnt haben? Wo möchtest du denn mal solo oder mit deiner Band gerne spielen? Du hast drei Wünsche frei….</p>



<p><em>Ich finde das Red Rocks Amphitheatre in Colorado richtig schön, da würde ich gerne mal spielen.</em></p>



<p><em>Whiskey A Go Go in LA ist auch noch auf der Liste und ich glaube das Ryman Auditorium in Nashville wär eine coole Erfahrung!</em></p>



<p><em>Wembley Stadium kommt dann im nächsten Leben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>



<p>         11. Du pendelst seit Abschluss deines Musikstudiums auftrittsmäßig zwischen Deutschland und England, machst zudem Yoga-Camps in Spanien und tummelst dich auch schon mal in für Wochen in Nashville/USA rum. Bist du eher der Typ „heimattreu“ oder eine ruhelose Vagabundin?</p>



<p><em>Das wird glaube ich die Frage meines Lebens bleiben. Ich bin auf jeden Fall sehr heimattreu, glaube aber auch, dass man mehrere „Zuhause“ haben kann. Meine Heimatstadt Dreieich wird allerdings immer ganz oben auf der Liste sein. Das Zuhause, das ich mir in Liverpool aufgebaut habe, ist aber auch etwas, wo ich mich super wohl fühle und auch stolz drauf bin. Und von den beiden Orten kommt man ja sehr gut einmal um die Welt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1046" height="957" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/Leonie-Jakobi-live-in-Liverpool-April-2022.jpg" alt="Leonie Jakobi live in Liverpool April 2022" class="wp-image-158007" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/Leonie-Jakobi-live-in-Liverpool-April-2022.jpg 1046w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/Leonie-Jakobi-live-in-Liverpool-April-2022-300x274.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/Leonie-Jakobi-live-in-Liverpool-April-2022-768x703.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/Leonie-Jakobi-live-in-Liverpool-April-2022-600x549.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1046px) 100vw, 1046px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Leonie live in Deutschland im Dezember</h3>



<p>        12. Da sicherlich nicht allzu viele metal-heads-Leser*innen am 4. Dezember in den Cavern Club nach Liverpool kommen konnten, um dich dort live zu erleben: Gibt es noch eine andere Option? Leonie mal ohne Stromgitarre und etwas weniger rockig zu erleben?</p>



<p><em>Dieses Jahr gibt es noch eine Möglichkeit, und zwar spiele ich zum allerersten Mal ein Weihnachtskonzert! Am Dritten Advent, den 17.12. um 19 Uhr in der Burgkirche Dreieichenhain – meiner Heimat. Ich werde ein paar meiner Songs (vielleicht auch ein Weihnachtslied?) und ganz viele Weihnachtsklassiker spielen. Eintritt ist frei und ich freu mich schon sehr drauf!</em></p>



<p>      13. Hast du schon musikalische Pläne für 2024? Oder wirst du dir erst Silvester gute Vorsätze fürs neue Jahr vornehmen?</p>



<p><em>Konkrete und spruchreife Pläne habe ich aktuell noch nicht, aber natürlich viele Ideen! Ich möchte nächstes Jahr viel mehr rumreisen, kleine Pub Gigs in Dörfern spielen, Menschen von überall kennenlernen und meine neue Platte unter die Menschen bringen.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Leonie gibt sich die Kugel</h3>



<p>    14. Wenn du in eine Glaskugel schauen und deine Zukunft sehen könntest: Wo siehst du dich in 10 Jahren?</p>



<p><em>Im Prinzip genau wie heute – mit Gitarre auf dem Rücken am Flughafen / Bahnhof / im Auto. Vielleicht werden die Bühnen ein wenig größer, aber ich kann mich auch jetzt schon nicht beklagen.</em></p>



<p>     15. Dafür wünschen wir dir ganz viel Erfolg. Traditionell gebühren die letzten Worte immer unseren Interviewpartnern. Was möchtest du unserer Leserschaft oder insbesondere weiblichen Musiktalenten gerne mit auf den Weg geben?</p>



<p><em>Allen Musikern würde ich gerne sagen: Don’t be too cool to fangirl/fanboy! Sag den Leuten, wenn du ihre Arbeit bewunderst und schätzt. „Networking“ ist an sich nur neue Freunde finden, mit denen du irgendetwas gemeinsam hast. Ob sich daraus etwas direkt Vorteilhaftes für deine Karriere entwickelt, ist unwichtig.</em></p>



<p><em>Und wenn ich so drüber nachdenke, gilt das nicht nur für Musiker. Das Wichtigste in deinem Leben sind die Menschen, mit denen du dich umgibst.</em></p>



<p><strong>Vielen Dank für dieses tolle Interview, Leonie!</strong></p>



<p><em>Danke dir! Immer wieder schön zu quatschen!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h3>



<p>In loser Reihenfolge hatten wir euch in der Serie &#8222;<strong>Das Portrait</strong>&#8220; in den vergangenen Jahren immer mal wieder charismatische Charaktere aus dem Musik-Business wie <strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/das-portrait-dirk-kramm-backdrops-und-buehnenbilder/">Dirk</a></strong>, <strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/das-portrait-lisa-cornels-senior-product-manager-booking-agent-und-tourmanager/">Lisa</a></strong> oder <strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/marcelo-rosa-im-portrait/">Marcelo </a></strong>vorgestellt. Gefällt euch die Serie? Ist eine Fortsetzung gewünscht? Dann schreibt uns gerne einen Kommentar hier unter den Bericht auf der Internetseite.</p>



<p>Und überhaupt: Alle Berichte von uns werden auch auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> gefeatured. Lasst uns dort gerne einen Like da und folgt uns. Und damit ihr keine weiteren News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne verpasst, abonniert am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a> gleich dazu. Für diejenigen unter euch, die nie Zeit haben und denen auch mal ein Foto und ´ne Story reicht, sei unser <a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram-Channel</a>&nbsp;empfohlen (dem man auch gerne folgen kann). Und für Fans von Video-Interviews hält unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a> einiges für euch bereit. Schaut auch gerne dort mal vorbei. Wir von <strong>metal-heads e.V.</strong> als gemeinnütziger Verein, der keinen Cent Geld mit dieser Berichterstattung verdient, freuen uns über jeden neuen Follower!</p>
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		<title>Die Musikreise &#8211; heute: Liverpool</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2022 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue Rubrik von metal-heads.de: Musikreisen. Den Anfang machen wir mit Liverpool und entführen euch in die Stadt der Beatles.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Da Reisen bekanntlich bildet, berichtet eure <strong>metal-heads</strong>-Redaktion ab sofort in loser Reihenfolge von ausgewählten Orten der Musikgeschichte und den Anfang machen wir heute mit<strong> Liverpool</strong>. Der 500.000 Einwohner-Stadt im Nordwesten Englands.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Erwartungen und Realität </h3>



<p>Zugegebenermaßen: Der Autor dieser Zeilen hatte sich im November 2021 vorsorglich auf den Anblick einer dahinsiechenden, ehemaligen Hafen- und Industriestadt eingestellt. Und entsprechend gering war die Erwartungshaltung vom Stadtbild.  Und dann noch die recht beschwerliche Anreise. Denn während Direktflüge zum Liverpooler Flughafen derzeit nur von Berlin (und bald auch von Frankfurt/Main) möglich sind, ist <strong>Manchester Airport</strong> Endstation für Flüge von sämtlichen übrigen deutschen Flughäfen. Dort angekommen, geht es für über eine Stunde mit der Bahn zum End- und Sackbahnhof <strong>Lime Street</strong> weiter (Zugtickets kann man problemlos vor Ort noch kaufen, getreu dem Motto: VISA, die Freiheit nehme ich mir). Endlich in Liverpool angekommen, ist man mehr als überrascht von der Sauberkeit des edel anmutenden Bahnhofs. Und dann dieser erste Blick von außerhalb des Bahnhofsgebäudes auf das historische <strong>The Liner Hotel</strong>. Dazu dieser markante Radioturm und direkt beginnt das Kopfkino: wurden dort in den 60´ern des vergangenen Jahrtausends auch die bekannteste Band der Stadt, <strong>The Beatles,</strong> rauf und runter gespielt? Willkommen in Liverpool mit seinen 30 Stadtbezirken. Wir machen uns auf nach Riverside, denn wir wohnen direkt in der City, nur wenige Fußminuten von den bekannten <strong>Albert Docks </strong>entfernt. Und das historische Hafengebiet war immerhin bis letztes Jahr Weltkulturerbe. Und daher ist die Gegend auch mächtig rausgeputzt worden mit Museen, Lokalen, der Promenade und natürlich dem Fähranleger für die von <strong>Gerry &amp; The Pacemakers</strong> besungene &#8222;<strong>Ferry across the Mersey</strong>&#8220; (das Lied wird natürlich auch gespielt, wenn man nach Birkenhead übersetzt) . Standesgemäß heißt unsere Bleibe für drei Nächte <strong>Hard Days Night Hotel</strong>. 24 Stunden visuelle und akustische Beschallung durch die Beatles inklusive.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="1000" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Strassenszene-Mathey-Street.jpg" alt="Abendstimmung" class="wp-image-120925" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Strassenszene-Mathey-Street.jpg 750w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Strassenszene-Mathey-Street-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption>Abends auf der Mathew Street</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Über Sklaverei und The Beatles</h3>



<p>Direkt um die Ecke des Hotels beginnt mit der <strong>Mathew Street</strong> ein Straßenzug, der Musikgeschichte geschrieben hat. Denn hier findet sich noch heute der &#8211; zugegeben &#8211; Nachbau des legendären <strong>Cavern Club</strong> wieder. Dort &#8211; und natürlich in Hamburg &#8211; begann die Weltkarriere von <strong>John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr </strong>und <strong>George Harrison</strong>. Die Wenigsten wissen allerdings, dass die Kellerräume auf der Mathey Street, für die man drei Stockwerke in die Tiefe wandern muss, früher als Sklaven-Lager ge- oder besser missbraucht wurden. Aber dies vergisst die feierwütige Meute vor Ort, die sich für 5 Pfund Eintritt einen Abend zurück in die 60´er Jahre des letzten Jahrtausends schießt. Inzwischen auf zwei Bühnen aufgestockt, covern und rocken, singern und songwritern sich diverse Lokalgrößen durch das Repertoire der <strong>Merseybeat</strong>-Zeiten. Ein echter Genuss, denn handwerklich sind sämtliche Künstlerlinnen und Künstler einfach großartig. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-im-Cavern-Club.jpg" alt="Tunnelblick" class="wp-image-120921" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-im-Cavern-Club.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-im-Cavern-Club-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-im-Cavern-Club-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Hier spielten die Beatles 292 Mal</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das LIPA macht die Stars von Morgen</h3>



<p>Unzählige musikhistorische Devotionalien von den <strong>Stones</strong>, den <strong>Beatles</strong> oder<strong> B.B. King</strong>, aber auch von aktuelleren Musikgrößen wie <strong>Oasis</strong> oder <strong>Bonamassa</strong> finden sich hier in den Glasvitrinen wieder. Aber eigentlich schauen sich die wenigsten nur um, sondern es wird eher getrunken, getanzt und vor allem kräftig mitgesungen. Und letzteres macht quasi jeder. Eine unglaubliche Stimmung und von drei Abenden verschlug es uns daher auch direkt zweimal in diese heiligen Hallen (geöffnet bereits ab 11.30h morgens). Am zweiten Abend durften wir &#8211; nach dem wir uns am ersten Abend taktisch klug mit dem Türsteher unten angefreundet hatten &#8211; dann auch an der Ur-Auffühung der Studenten des LIPA &#8211; die Abkürzung steht für das <strong>Liverpool Institute of Performing Arts</strong> &#8211; beiwohnen. Eine Ehre, denn eigentlich hatten nur die Eltern der 16 bis 18-jährigen sowie die Presse Zutritt zu dieser Performance. Leider war der LIPA-Gründer und Mäzen an diesem Abend nicht live vor Ort. Aber das wäre dann auch zu Viel des Guten gewesen, Sir <strong>Paul McCartney </strong>direkt beim ersten Besuch in Liverpool gleich auch noch live gegenüberzutreten. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-Cavern-Pub.jpg" alt="Bretter, die die Welt bedeuten" class="wp-image-120920" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-Cavern-Pub.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-Cavern-Pub-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Buehne-Cavern-Pub-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Bühne des legendären Monday Clubs</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Muss: Ian Prowse und sein Monday Club</h3>



<p>Wen man aber in dieser Musik-Metropole unbedingt gegenübertreten muss, ist der Gastgeber des berühmten Monday Clubs. <strong><a href="https://www.facebook.com/ian.prowse.5">Ian Prowse</a></strong>, Urgestein, Vollblut-Musiker (eigene Bands:<a href="https://amsterdam-music.com/"> Amsterdam</a> und Pele) und charmanter Gastgeber im<strong> Cavern Pub</strong>. Ja, richtig gehört. Genau gegenüber vom<strong> Cavern Club</strong> gibt es mir dem <strong>Cavern Pub </strong>ebenfalls auf der <strong>Mathew Street</strong> ein kleines, aber feines &#8222;Geschwisterchen&#8220; . Und da ist Montags die Hölle los. Denn für umsonst gibt es ab 20.00h alles und jeden zu hören, der an dem Abend Bock hat, drei eigene Songs zu performen. Mit tollen Ansagen, einem dankbaren und sehr musikaffinen Publikum macht es hier noch mehr Spaß, denn Abwechslung und Können sind garantiert. Sprich: ein Muss! Wer mit Ian ins Gespräch kommt, erfährt dann auch so Einiges über die Liverpooler Musikszene, über seinen Spezi<strong> Elvis Costello</strong>, den er schon mal auf Tour begleitet<strong> </strong>und überhaupt. Aber genug gespoilert. Guckt und hört euch den feinen Kerl einfach mal an. Hier seine Single &#8222;<strong>Battle</strong>&#8220; , in deren Genuss wir im November 2021 im <strong>Cavern Club </strong>sogar live kamen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="BATTLE by Ian Prowse" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/UiM8NZDMj_8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Scousers, der verrückte Montag und Live-Fußball</h3>



<p>Die Einheimischen, die nach der lokalen Eintopfspezialität &#8222;<strong>Scouse</strong>&#8220; (Labskaus) benannt sind und daher als <strong>Scousers</strong> bezeichnet werden, sind echt der Hammer. Liebenswert, hilfsbereit, megawitzig. Ob im Endbahnhof <strong>Lime Street</strong>, der Hotel-Lobby oder einer der zahlreichen Pinten. Man kommt leicht ins Gespräch. In den Kneipen wie dem <strong>The Grapes</strong> (Wo? Natürlich auf der <strong>Mathew Street</strong>) singt man auch ziemlich schnell gemeinsam mit der textsicheren Bedienung, die auch schon mal selbst ins Mikro trällert, mit. Denn <strong>Karaoke </strong>ist in Liverpool (wie bei allen Briten) eine Art Lebensgefühl. Und überhaupt sind ja Engländer bereits an sich ziemlich feierwütig. Freitags und Samstags wird die Sau rausgelassen. Sonntags sind die meisten dann depressiv, weil es Montag wieder für fünf Tage an die Schüppe geht. Und damit dem nicht so ist, haben die Liverpooler einfach den &#8222;<strong>Maniac Monday</strong>&#8220; erfunden. Sprich: Montags abends ist noch mehr los als am Wochenende. So lässt sich die lästige Arbeitswoche echt verkürzen und sie beginnt auch gut &#8211; zumindest nach Feierabend. Wen es also einmal nach Liverpool zieht, der sollte sich ein Wochenende bis mindestens Dienstags gönnen. Und vergesst die Idee, an Fußball-Tickets zu kommen. Da habt ihr allenfalls Chancen auf ein FA-Cup-Match gegen einen Drittligisten oder auf Hospitality-VIP-Tickets für über 200 Pfund pro Stück. Wir haben es vergeblich versucht und daher als Trostpflaster &#8222;nur&#8220; die Stadiontouren des<strong> FC Liverpool </strong>und des <strong>FC Everton </strong>besuchen können. Die aber auch lohnen. Apropos Fußball.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Liverpool-FC-Stadiontour.jpg" alt="Stadiontour" class="wp-image-120922" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Liverpool-FC-Stadiontour.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Liverpool-FC-Stadiontour-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Liverpool-FC-Stadiontour-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Über den Dächern der Anfield Road</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wo Campino sein Bier trinkt</h3>



<p>Es ist wahrlich kein großes Geheimnis, dass der gebürtige Düsseldorfer <strong>Andreas Frege</strong> zum einen halber Brite und zum anderen glühender Fan des<strong> Liverpool Football Club </strong>ist. Und wie es sich in der Welt der Prominenz gehört, freundet man sich unter Berühmtheiten sehr schnell und gerne an. Daher ist Herr Frege, besser bekannt unter seinem Künstlernamen <strong>Campino</strong>, auch mit dem Trainer der Reds, <strong>Jürgen Klopp,</strong> befreundet und hin und wieder zum Fussi-Gucken in der Mersey-Metropole am Start. Während der Sänger der<strong> Toten Hosen</strong> in seiner Wahlheimat Berlin nicht unerkannt über die Straßen laufen kann, ist dies in Liverpool etwas anders. Hier kann er ungestört und in Ruhe sein Bierchen in sich reinkippen. Konnte, muss man wohl besser sagen. Denn in der bislang nur auf Englisch erschienenen Autobiographie (&#8222;My Fifty Years with Liverpool FC&#8220;, Seite 310) des Stadionsprechers vom Liverpool FC, der legendären <strong>&#8222;Voice of Anfield&#8220;</strong>, verrät besagter <strong>George Sephton</strong>, wo sich<strong> Campino </strong>am liebsten einen brennt. Und zwar in den <strong>Philharmonic Dining Rooms</strong>. Dem edelsten und teuersten Pub der Stadt. Und der liegt auf der <strong>Hope Street</strong>. Wenn das kein Zufall ist, denn so lautet bekanntlich auch der Titel des gleichnamigen Buches von Campino.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Philharmonic-Dining-Rooms-Theke.jpg" alt="Cheers, Scousers" class="wp-image-120924" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Philharmonic-Dining-Rooms-Theke.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Philharmonic-Dining-Rooms-Theke-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Philharmonic-Dining-Rooms-Theke-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Heute im Ausschank: 9 gezapfte Biere im Philharmonic Dining Room</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Carpool Karaoke mit Sir Paul McCartney</h3>



<p>Wir von <strong>metal-heads.de</strong> machten natürlich den Test in besagtem Etablissement. Und wir müssen sagen, die hochpreisigen 5,05 Pfund für einen Pint lohnen sich. Denn zum Wieder-Ausspülen darf man als Gast edle Marmortoiletten besuchen und überhaupt bietet der Laden ein edles Ambiente. Vielleicht kenn ihr die <strong>Philharmonic Dining Rooms</strong> durch die <strong>Carpool Karaoke</strong>-Filmchen von<strong> James Corden </strong>(The Late Late Show). Der war mit <strong>Sir Paul McCartney</strong> nämlich hier vor Ort. Wie uns die Bedienung aber berichtete, war natürlich der ganze Film von vorne bis hinten fake. Alle Gäste, der Laden selbst und die Presse wussten natürlich Tage vorher, dass der berühmte Sohn der Stadt wieder mal &#8222;Nachhause&#8220; kommt. Der große Saal wurde extra umgebaut, eine Bühne gibt es an der Fensterfront des Pubs mit Restaurant auch gar nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Phiharmonic-Dining-Rooms-Saal.jpg" alt="Der Raum, wo die Bühne von Paul McCartney stand" class="wp-image-120923" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Phiharmonic-Dining-Rooms-Saal.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Phiharmonic-Dining-Rooms-Saal-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Phiharmonic-Dining-Rooms-Saal-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Aber dies tat diesem Spektakel damals keinen Abbruch. Und da es auch Jahre später immer wieder anrührend ist, diesen Film anzuschauen, zeigen wir euch das Ganze hier noch einmal sehr gerne. Der Spaß im <strong>Philharmonic Dining Rooms </strong>beginnt übrigens ab ca. Minute 15 und 45 Sekunden&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Paul McCartney Carpool Karaoke" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/QjvzCTqkBDQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>Ach ja, wir geraten ins Schwärmen. Und könnten euch daher noch von Besuchen in Plattenläden wie <strong>Probe Records</strong> berichten. Aber wir heben uns noch was für einen weiteren Bericht auf und möchten euch auch bald ein tolle, junge Künstlerin &#8211; made in Germany &#8211; vorstellen, die hier am LIPA erfolgreich studiert hat und gerade ihre Karriere startet. Bleibt gespannt und freut euch auf &#8222;<strong>The One and Only&#8230;</strong>&#8220; . Mehr wird hier noch nicht verraten!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Link-Liste</h3>



<p>Wer nun neugierig geworden ist auf diese Stadt mit den tollen Einwohnern, für den haben wir hier eine kleine Liste mit Empfehlungen und Tipps zur Reisevorbereitung zusammengestellt (für die Inhalte der dortigen Seiten übernehmen wir aber keine Haftung):</p>



<ol class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://www.cavernclub.com/">The Cavern Club</a></strong></li><li><strong><a href="https://www.cavernclub.com/events/event/ian-prowse-monday-club/?date=2022-01-17">Monday Club im Cavern Pub</a></strong></li><li><strong><a href="https://stadiumtours.liverpoolfc.com/">Stadiontour beim FC Liverpool</a></strong></li><li><strong><a href="https://www.jacarandarecords.com/thejacclub/">Jacaranda (Plattenladen plus Live-Location)</a></strong></li><li><strong><a href="https://www.facebook.com/thegrapesmathewstreet/">Karaokebar The Grapes</a></strong></li><li><strong><a href="https://www.amazon.de/Voice-Anfield-Fifty-Years-Liverpool/dp/183895368X">Buchbestellung George Sephton &#8211; The Voice Of Anfield</a></strong></li><li><strong><a href="https://www.nicholsonspubs.co.uk/restaurants/northwest/thephilharmonicdiningroomsliverpool">The Philharmonic Dining Rooms</a></strong></li><li><strong><a href="https://www.probe-records.uk/">Probe Records (spärlicher Internetauftritt, ist halt 1971 etabliert worden)</a></strong></li></ol>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Szenetipps</h3>



<p>Auch unser Redakteur <strong>Moldi</strong> gibt euch immer mal wieder Ausgehtipps zu Städten wie z.B. <strong>Hamburg </strong>(<a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/lory-the-toyboys-live-in-hamburg/">klick</a>, nochmal <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/erection-und-huckleberrys-wildest-dream-live/">klick</a>). Natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>&nbsp;und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält auch noch einiges parat. Schaut mal rein und lasst uns ein paar Kommentare da. Dankeschön!</p>
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		<title>„Slow Down“ &#8211; der 2. Streich der Toten Hosen</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/toten-hosen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 15:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beatles]]></category>
		<category><![CDATA[Campino]]></category>
		<category><![CDATA[Die Toten Hosen]]></category>
		<category><![CDATA[Learning English Lesson 3: Mersey Beat! The Sound Of Liverpool]]></category>
		<category><![CDATA[Liverpool]]></category>
		<category><![CDATA[Mersey Beat]]></category>
		<category><![CDATA[Respectable]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Down]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 13.11. erscheint mit Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool" das neue Album der Toten Hosen. Wir von metal-heads.de präsentieren heute die 2. Single-Auskopplung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitten im 2. Lockdown bringen <strong>Die Toten Hosen</strong> die 2. Single-Auskopplung ihrer Platte „<strong>Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool</strong>“ auf den Markt. Das nennen wir Humor, ob britisch oder ungewollt, denn die Single heißt ausgerechnet &#8222;<strong>Slow Down</strong>.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das neue Album der Toten Hosen</h3>



<p>Wir von <strong>metal-heads.de</strong> hatten <strong><a href="https://metal-heads.de/?s=Die+Toten+Hosen">an dieser Stelle hier bei uns</a></strong> bereits ausführlich über die neue Scheibe berichtet, die da am 13. November erscheinen wird. Nach der 1. Single &#8222;<strong>Respectable</strong>&#8220; füttern uns <strong>Campino</strong> &amp; co. nun mit einer weiteren Vorab-Auskopplung namens &#8222;<strong>Slow Down</strong>&#8220; an.  Ein weiterer Cover-Song, eine weitere Liebeserklärung der <strong>Toten Hosen</strong> an die Stadt Liverpool, eine weitere punkige Rock´n´Roll-Version. Bekanntlich sind die <strong>Toten Hosen</strong> ja glühende Anhänger des dortigen Vereins und Sänger Campino ist vor Ort mit einem gewissen Jürgen Klopp befreundet, der da Trainer sein soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Musik-Stil &#8222;Mersey Beat&#8220;</h3>



<p>Hunderte Bands spielten damals den neuartigen, schon bald die Welt erobernden Mersey Beat-Sound &#8211; eine davon waren die <strong>Beatles</strong>. Noch bevor Lennon/McCartney sich an Eigenkompositionen wagten, hatten sie zahlreiche Songs aus den USA im Repertoire; einer der markantesten war sicher „<strong>Slow Down</strong>“. Genau dieses Lied ist nun die zweite Single-Auskopplung des neuen Albums der <strong>Toten Hosen</strong>. Für viele war es so etwas wie der erste Punkrocksong der Musikgeschichte &#8211; wohlgemerkt zwanzig Jahre, bevor Punk 1977 in London explodierte und auch The Jam eine Version des Songs veröffentlichten. Das Video gibt es hier zu sehen:</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
 <div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Die Toten Hosen // Slow Down (Offizielles Musikvideo)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/15Uz-bOq_tU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Schnell sein lohnt sich</h3>



<p>Da es vom Cover-Album „<strong>Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound of Liverpool</strong>“ der Toten Hosen nur 20.000 CDs und 7.500 LPs gibt, müsst ihr euch schnell entscheiden, sollet ihr ein physisches Exemplar den Downloads und Streams vorziehen. Bei den limitierten und nummerierten Editions-Exemplaren gibt es nämlich auch ausführliche Begleittexte. Vorbestellen könnt ihr euch das Ganze im Fanshop hier:</p>



<p> <a href="https://shop.dietotenhosen.de/index.php/n.19">https://shop.dietotenhosen.de/index.php/n.19</a></p>
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