DRAWN BY EVIL – „Shores“ (VÖ: 05.02.2026)
DRAWN BY EVIL – „Shores“ (VÖ: 05.02.2026)
Das neue Album von DRAWN BY EVIL trägt den schlichten Titel „Shores“ und auch das Albumcover mit dem Boot am Strand greift das auf. Ein Dutzend Songs haben den Weg auf diesen Longplayer gefunden. Der Opener beginnt bedächtig, geradezu nachdenklich. Aber das währt nur für etwa eine Minute. Dann legt man los. Heavy Gitarrenriffs, powernde Drums. Dazu die gesanglichen Wechsel zwischen den melodischen Vocals und en harschen Passagen. Der zweite Track geht mit kraftvollem Schlagzeugspiel direkt in die vollen. Die Vocals greifen diese Energie auf. Zwischendurch beschränkt man sich auf die Instrumente und diese transportieren die Heavyness.
„Victimized“ lässt sich gemäßigter an. Zwischendurch gibt es melodische Gitarrenpassagen. Man muss ja auch nicht immer so draufhauen. Auch der Gesang ist weniger heftig. Die vierte Nummer legt nicht nur instrumental mit einem Fokus auf die Melodie los. Auch stimmlich geht es in diese Richtung. Aber nicht für lange Zeit…dann kommt die andere gesangliche Komponente wieder hinzu. Insgesamt liegt der Schwerpunkt auf jeden Fall auf der Melodie. Und irgendwie kann ich mir nicht helfen: ich fühle mich hier musikalisch an die Briten von PARADISE LOST erinnert.
DRAWN BY EVIL – „Shores“ (VÖ: 05.02.2026)
„Shores Pt. I“ beginnt recht andächtig mit feinen Gitarren und leichtfüßigen Drums. Das Ganze geht rein instrumental zur Sache…ca. 90 Sekunden…Schluss. Es folgt Part II. Echtes Kontrastprogramm. Frontmann Sebastian Theobald ist wieder mit von der Partie. Das Schlagzeug von Alexander Wolf ist treibend. Das Ganze hat echt Drive. Eine starke Sache. „Unburdened“ ist so etwas wie eine Ballade. Gitarren, die sanfte Stimme. Nach etwa 3 Minuten rockt es dann aber plötzlich los mit dem Schlagzeug, den E-Gitarren etc. und auch der Gesang hat dann mehr Gewicht. Das geht ca. 1 Minute so und dann wechselt man zurück in den vorherigen Modus.

Stampfend geht es im nachfolgenden Song zur Sache. Amtliches Tempo, eindringlicher Gesang. Zwischendurch wieder Ausgleich durch melodieorientierte Passagen. Auch bei Track 10 gibt es eine Vollbedienung: Speed und Härte. Viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Der vorletzte Song hält sich etwas zurück…aber nur kurz. Dann wird das Gaspedal wieder voll durchgetreten. Wie auch schon in so manch anderem Track zuvor, gibt es auch hier wieder deutliche melodische Anteile als Kontrast. „YRU“ – das Ende ist erreicht. Bedächtig empfängt uns für einen kurzen Moment diese Nummer. Dann packen uns die Vocals und die Instrumente versprühen noch einmal Energie.

Das Fazit zum neuen Album von DRAWN BY EVIL
Welches Fazit können wir also ziehen? Was kann man zum aktuellen Album von DRAWN BY EVIL sagen, das seit einem Monat zum Kauf bereitsteht? Die Produktion, der Sound…ja das passt und kommt gut. Musikalisch kommt es mir manchmal vor, als wiederhole man sich etwas. Der Mix aus Härte und Melodie kommt gut. Insgesamt kann man der Band ein ansprechendes Release attestieren. Wenn ihr also den 5 Herren eine Chance geben wollt, dann checkt die neue Scheibe an!
Damit ihr euch persönlich einen Eindruck von der Musik machen könnt, gibt es hier noch 2 Videos:
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Bildquellen
- DRAWN BY EVIL – Albumcover Shores: DRAWN BY EVIL
- DRAWN BY EVIL – Bandfoto 01: DRAWN BY EVIL
- DRAWN BY EVIL – Albumcover Shores – Beitragsbild: DRAWN BY EVIL


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