Slaughterday – Dread Emperor
Slaughterday haben ihr fünftes Album „Dread Emperor“ am 14.02.206 via Testimony Record veröffentlicht.
Death Metal aus Ostfriesland

Die beiden sympathischen Ostfriesen liefern bereits die fünfte Schlachtplatte ab und die hat es in sich: Die beiden Tracks „Astral Carnage“ und „Dread Emperor“ wurden bereits als Appetizer auf Live-Konzerten kredenzt und servieren gut abgehangenen Old School Death vom Allerfeinsten…Autopsy, Grave, Asphyx und Konsorten lassen grüßen. Bei den formidablen Gitarrenleads schaut man Chuck Schuldinger respektvoll über die verblichene Schulter. Das Tolle daran: No filler, nur Killer!, denn die übrigen Stücke stehen dem in nichts nach und gefallen durch knackig-kompakte Arrangements („Obliteration Crusade“), einen fetten Groove („The Forsaken Ones“) und angenehmen Abwechslungsreichtum (Titeltrack). Bei aller Ehrerbietung vor den Szenegrößen schaffen es die Jungs dem Ganzen dennoch einen eigenen Stempel aufzudrücken, wovon die Coverversionen ( hier „Golem“ von Protector) und das punkig riffende „Dethroned“ beeindruckend Zeugnis ablegen. Muss man so auch erstmal schaffen…
Wuchtiger, ausgereifter und durchdachter
Wo bereits die Vorgängeralben zu gefallen wussten, klingt „Dread Emperor“ noch wuchtiger, ausgereifter und durchdachter. Das songwriterische Niveau ist ganz große Klasse und sollte das Duo aus dem schönen Norden nun endgültig an die Speerspitze der deutschen Szene spülen. Auch den internationalen Vergleich braucht man dabei keineswegs zu scheuen. Bockstarkes Album mit dem alle Death-Metal Maniacs älteren und neueren Datums absolut abgeholt und glücklich werden sollten.
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Bildquellen
- Slaughterday Dread Emperor: Amazon
- Slaughterday Dread Emperor Titel: Amazon


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