Album Nr. 2 der Australierin Cassidy Paris – Bittersweet (VÖ: 21.11.2025)
Aus Down Under kommt die Hardrock-Stimme Cassidy Paris, die mit ihrer zweiten Scheibe „Bittersweet“ den Achtungserfolg ihres 2023´er Erstlingswerks „New Sensation“ gern überflügeln möchte. Ob dies der 23-jährigen Sängerin aus Melbourne gelungen ist, erfahrt ihr hier bei uns auf metal-heads.de.
Wie klingt Cassidy Paris auf der neuen Platte?
Damit ihr euch einen ersten eigenen Eindruck machen könnt, kommen hier erste Video-Singles vom neuen Album zum Reinhören und Anschauen. Los geht´s mit dem Song „Nothing Left To Loose“ :
Wird es besser?
Der vorangegangene Track „Nothing Left To Loose“ darf hierbei schon eher als rockige Nummer auf dem aktuellen Longplayer „Bitterweet“ eingeordnet werden. Daher bleibt die Frage, ob es noch besser geht. Vielleicht findet sich die Antwort ja in der weiteren Vorab-Auskopplung, die da passenderweise „Getting Better“ heißt. Bitteschön, Ton an, Film ab:
Ist das noch Classic Hard-Rock?
Neben diesen beiden Nummern finden sich 11 weitere Tracks auf dem Album „Bittersweet“ , erschienen bereits am 21. November 2025 via Frontiers Records, wieder. Und auch wenn zwischenzeitlich härtere Gitarren-Riffs – wie bei der Intro zum Song „Undecided“ – erklingen, verläuft sich das Ganze irgendwie. Dies gilt leider nicht nur für dieses Lied, sondern unserer Meinung nach für das komplette Album. Die Musik plätschert so daher, ohne dass man derart gecatcht wird und den Melodien seine volle Aufmerksamkeit schenken möchte. Und daher lässt sich das unstreitig vorhandene, große stimmliche Potential von Cassidy Paris auf diesem Album nicht so richtig greifen. Auch wenn die Sound-Qualität an sich mehr als solide ist, holen uns die Kompositionen und Songtexte – exemplarisch sind hier die Titel „Brand New Day“ und „Turn Around & Kiss Me“ genannt – nie so wirklich ab. Am ehesten überzeugt uns noch der Bonus-Track „Stronger“ ,
Unser Fazit zu Bittersweet
Cassidy Paris tritt mit ihrer neuen Platte „Bittersweet“ in große Fußstapfen. Nämlich in ihre eigenen. Und die sind offenbar (noch) eine Nummer zu groß. Denn während das Erstlingswerk „New Sensation“ aus dem Jahr 2023 auch genauso zu verstehen war, und Songs wie „Danger“ oder „Here I Am“ in der hart umkämpften Musik-Branche wie eine Ansage klangen, so fehlt uns auf dem Nachfolger „Bittersweet“ die konsequente Weiterentwicklung. Wir hätten uns hier einen größeren Schritt in Richtung Hardrock-Röhre erhofft. Stattdessen kann man die 13 neuen Songs getrost in die Aufzählung ihrer musikalischen Einflüsse laut eigener Biographie einordnen. Jedes Lied klingt – mal mehr, mal weniger – so ähnlich wie irgendein Avril Lavigne– oder Pink-Song. Also eher unverfänglich seichter Pop-Rock mit ein paar Stromgitarren als fetziger Classic Hard-Rock mit Ohrwurm-Charakter. Aber macht euch euren eigenen Eindruck und hört mal rein in die Platte „Bittersweet“ von Cassidy Paris.
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Bildquellen
- Cassidy Paris: Amazon


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