GODSTICKS – „VOiD“ (VÖ: 27.03.2026)
GODSTICKS – „VOiD“ (VÖ: 27.03.2026)
Es ist jammerschade. Die Heavy Progger von GODSTICKS haben schon Einiges an hörenswerter Musik abgeliefert. Aber leider hat man bisher nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Dabei reden wir beim vor wenigen Tagen erschienenen Album „VOiD“ vom bereits siebten Studioalbum der britischen Formation. Zehn Songs haben den Weg auf den neuen Silberling gefunden und wir wollen uns das neue Material einmal näher betrachten.
Der Opener hat es schon gleich in sich…ohne Umschweife legt man los. Eindringlicher Gesang, powernde Drums und dazu die Herren an der Saitenfront. Direkt mal ein amtlicher Einstieg in das neue Album. Wir zeigen euch gleich mal das passende Video dazu – bitte sehr:
„Hold back“ beginnt nur für wenige Sekunden zurückhaltend. Dann bekommen wir ordentliche Gitarrenriffs und auch das Schlagzeug treibt den Song voran. Die progressiven Beats interagieren mit ansprechenden Melodien auf der E-Gitarre. Die Vocals von Darran Charles (Sänger und Gitarrist) verbreiten eine etwas klagende Stimmung. Aber dieser Track ist ansonsten im letzten Drittel über eine längere Strecke instrumental aufgebaut. Unter anderem gibt es flinke Finger auf dem Griffbrett der E-Gitarre. Yes. Die dritte Nummer auf dem Silberling hat einen leicht orientalischen Unterton. In punkto Härte geht es etwas gemäßigter zu. Musikalisch ist mir das Ganze ein bisschen zu simpel gestrickt. Es plätschert teils eher vor sich hin. Nach etwa drei Minuten ist der Spuk dann auch vorbei.
GODSTICKS – „VOiD“ (VÖ: 27.03.2026)
Leichtfüßig empfangen uns dezente Schlagzeugsounds und ein zurückhaltender Gesang. Verspielte Melodie und im Verlauf frischt es etwas auf, ohne zu aufdringlich zu werden. Die Gitarrenarbeit hat eine leicht bluesige Note. „Torn again“ proggt dann wieder direkt ordentlich los. Die Progressivität geht von Drummer Tom Price aus. Aber auch Gitarrist Gavin Bushell und Francis George am Bass schlagen in die selbe Kerbe. Stimmlich geht es recht variabel zu. Damit wird es musikalisch interessanter in diesem längsten Track auf dem Release. Die E-Gitarren verbreiten phasenweise schon eine deutlich Heavyness…jedoch ohne irgendwie aufdringlich zu wirken.
Frisch und unverbraucht legt man beim nachfolgenden Song los. Präzises Drumming und die nötige Prog-Attitüde. Dazu die anderen Instrumente und die Gesangsarbeit des Frontmanns. Zwischendurch hält man ein wenig inne. Aber ansonsten hat das Energie. Phasenweise steht der Gitarrist schon deutlich im Fokus. Wir stellen euch den Track mit dem Lyric Video vor:
Weiter geht es mit „Ruthless coward“. Packende Gitarrenriffs, proggige Schlagzeugbeats. Auch der Melodieanteil kommt nicht zu kurz. Die Vocals greifen die Schwingungen der Songstruktur auf und ergänzen die Instrumente in gelungener Weise. Das achte Stück auf „VOiD“ serviert uns leicht spacige Klänge und auch hier fügt sich die Stimme in das Gesamtbild ein und greift den Vibe auf. Zur Mitte des Songs wird es teils noch gemäßigter…irgendwie zieht sich das Ganze ein bisschen…

Dann kommt Teil II. Etwas düster bis mysteriös legt man los, ansonsten ist der Zusammenhang zum vorherigen Track schon nachvollziehbar. Wobei ich diese Nummer schon spürbar lebendiger finde. Und damit auch deutlich kurzweiliger als Teil I. Damit sind wir auch schon beim letzten Song des Albums angelangt. Auch dieser „Rausschmeißer“ kommt sehr gemäßigt daher. Irgendwie konnte man die kraftvolle und etwas härtere Spielweise der ersten Hälfte (das klingt wie ein Satz aus dem Kommentar zu einem Fußballspiel, oder?) nicht aufrechterhalten. Eine variantenreiche Mischung an Kompositionen ist ja ok, aber hier ist es über das Album gesehen etwas ungleich verteilt und daher zieht es sich zum Ende etwas…
Das Fazit zum siebten Album von GODSTICKS
Welches Fazit ziehen wir also zum aktuellen Album der 4 Herren von GODSTICKS? Die Formation präsentiert sich mit einer härteren Gangart, obwohl man stets im Rahmen bleibt. Die Dosis an Progressivität variiert. Mir persönlich gefällt die erste Hälfte des Releases besser. Nachher wird es mir teils etwas zu langatmig und schwergängig. Aber insgesamt bekommt ihr auf jeden Fall eine ordentliche Prog Rock Scheibe. Unbedingt anchecken!
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Bildquellen
- GODSTICKS Albumcover VOiD: CMM Online
- GODSTICKS Albumcover VOiD – Beitragsbild: CMM Online


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