PAVIC – „Live to thrive“ (VÖ: 16.01.2026)
PAVIC – „Live to thrive“ (VÖ: 16.01.2026)
Aus Rom stammt die nach dem Gitarristen und Bandgründer Marko Pavic benannte Hard Rock Formation PAVIC. Es dauert nicht mehr lange und dann erscheint am 16.01.2026 das neue Studioalbum mit dem Titel „Live to thrive“. Das Material hat der Namensgeber der Band selbst produziert, den Mix und das Mastering hat dann Francesco Mattei übernommen. 11 Songs werden auf dem Silberling zu finden sein und wir wollen uns das neue Material einmal genauer anschauen.
Der Opener geht direkt und ohne Umwege in die Vollen. Treibende Drums und flotte Gitarren sorgen für den nötigen Drive. Auch die Vocals von Joe Calabro sind kraftvoll und unterstützen das Ganze. Wir hatten euch die Nummer bereits vorab hier vorgespielt. Auf jeden Fall ein starker Einstieg. Der zweite Song beginnt deutlich zurückhaltender mit einem Fokus auf dem Bass von Aleks Ferrara. Dazu stabile Drumbeats und rockige Gitarrenriffs…dann nimmt es Fahrt auf. Mitsingtaugliche Lyrics. Oh yeah.
Und dann sind wir bei BON JOVI angekommen. Also das war mein erster Eindruck und der hat sich auch nach mehrmaligem Hören nicht wirklich geändert. Das ist ja auch keine Kritik. Ein Rocker, der es vom Style her auch zu einer Stadionhymne schaffen könnt. Echt gut gemacht. Der Gesang gefällt hier ebenso, wie die ergreifenden und emotionalen Gitarrenmelodien. Top. Beim vierten Track sind für knapp eine Minute überwiegend Drums und Gitarre zu hören, bevor die Vocals einsetzen. Ansonsten ist das ein Rocksong, der unspektakulär vor sich hin“marschiert“. Zwischendurch nimmt man sich etwas zurück, aber das war’s. „Fade to gray“ würde ich ähnlich einsortieren. Ein ordentlicher Song, der einmal mehr vom Gesang des Frontmanns getragen wird, auch die Gitarrenarbeit steht etwas im Mittelpunkt.
PAVIC – „Live to thrive“ (VÖ: 16.01.2026)
Weiter geht es mit dem Titeltrack (den hatten wir euch hier bereits mit dem dazugehörigen Video vorgestellt). Zunächst mehr melodisch angehaucht, rockt es dann amtlich los und der Sänger springt mit auf den Zug auf. Da ist die Power vom Anfang der Platte wieder. Das ist echt eine ansprechende Komposition. Prima. Bei „Till the end“ geht es dann gemäßigter zu. Eher stampfende Beats, die Lyrics muten dabei nachdenklich an. Das Keyboard ist hier mal phasenweise mehr im Blick. Den Song umgibt eine gewisse Wehmut…

Wenn ein Song „Spinning wheel“ heißt, dann erwartet man auch einen gewissen Drive. Könnt ihr bekommen. Die Instrumente bringen den Track ebenso nach vorne, wie die hier wieder deutlich Energie versprühende Stimme des Sängers. Jawoll…es geht voran. Aber man darf auch mal innehalten. Das tut man bei „Rise“. Zumindest am Anfang. Dann rocken die Gitarren – unterstützt von den Drums von Valerio Manca – und nach gut einer Minute setzen auch die Vocals ein und treiben das Ganze mit nach vorne. Das vorletzte Lied auf der Langrille beginnt schon etwas flotter, aber irgendwie auch „gedämpft“. Es „stampft“ vor sich hin, zuverlässig wie ein großer Dieselmotor auf einem Ozeandampfer.
Zum Abschluss wird es dann noch mal richtig heavy bei „The sun has fallen“. Wuchtiges Schlagzeugspiel, harte Gitarren, der Bass powert. Auch die Stimme des Sängers strahlt Energie aus. So endet das Album mit einem Paukenschlag – ähnlich kraftvoll, wie es begonnen hat.
Das Fazit zum neuen Album von PAVIC
Welches Fazit können wir also zum neuen Album von PAVIC ziehen? Die italienische Band liefert mit dem neuen Release eine abwechslungsreiche Mischung an Rocksongs ab. Der variable Gesang des Frontmanns und dazu die passende Instrumentierung durch seine musikalischen Mitstreiter. Das ist stimmig. Da ich die Truppe bis dahin nicht auf dem Radar hatte, kann ich zu einer musikalischen Entwicklung keine Aussage treffen – mir fehlt schlicht der Vergleich. Aber das, was man aktuell zu hören bekommt, ist auf jeden Fall hörenswert. Ich möchte keinen Song gezielt hervorheben, aber insbesondere sind mir auf der Scheibe keine Schwachstellen aufgefallen. Checkt das Album unbedingt mal an!
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Bildquellen
- PAVIC – Albumcover: PAVIC/ANUBI PRESS
- PAVIC – Albumcover – Beitragsbild: PAVIC/ANUBI PRESS


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