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	<title>Killustrations &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Happy birthday &#8211; 9 Jahre metal-heads.de!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Distortion is our passion]]></category>
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					<description><![CDATA[Happy birthday &#8211; 9 Jahre metal-heads.de! Leute, wie die Zeit vergeht. Wenn ich mich zurückerinnere, wie wir damals in den Überlegungen und der Planung für metal-heads.de steckten und uns Gedanken gemacht haben, ob überhaupt&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Happy birthday &#8211; 9 Jahre metal-heads.de!</p>



<p>Leute, wie die Zeit vergeht.<strong> Wenn ich mich zurückerinnere, wie wir damals in den Überlegungen und der Planung für metal-heads.de steckten und uns Gedanken gemacht haben, ob überhaupt und wenn ja, wie wir das Ganze aufziehen. Heute feiern wir schon den 9. Geburtstag! </strong>Ich weiß nicht, was ihr denkt, aber ich finde, wir entwickeln uns stetig ein bisschen weiter. Einerseits verändert sich der Input und die musikalische Vielfalt und stilistische Ausrichtung mit der Zusammensetzung des Redaktionsteams.</p>



<p>Und da <strong>hat es über die Jahre einige Veränderungen gegeben</strong>. Manch einer ist zum Team gestoßen, andere Mitstreiter sind aus verschiedenen Gründen ausgestiegen. Auch intern hat sich teils die Aufgabenverteilung gewandelt. <strong>Das oberste Ziel ist aber weiterhin, gemeinsam mit Freude an der Musik der härteren Gangart – unter dem Motto „Distortion is our passion“ – aktiv zu sein.</strong> Dabei verfolgen wir unser Vereinsziel, den Nachwuchs zu fördern. Dazu sind wir bei verschiedenen Festivals (u.a. beim <strong><u><a href="https://www.dongopenair.de/de/home/index">DONG OPEN Air</a></u></strong>) <strong>als Medienpartner engagiert.</strong> Damit liefern wir eine ausführliche Berichterstattung und je nach Ausprägung der Kooperation nicht nur als Ankündigung und vor Ort, sondern auch mit einer intensiveren Vorstellung der auftretenden Bands etc.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Happy birthday &#8211; 9 Jahre metal-heads.de!</h3>



<p>So sind wir <strong>langfristig mit dem RAGE AGAINST RACISM Open Air Festival in Duisburg „verbunden“</strong>. Denn gegen Rassismus Flagge zu zeigen, ist unsere Überzeugung. Auch wenn wir mittlerweile schon länger Redakteure außerhalb der Stadt haben (diese sitzen u.a. in Bochum, Bergisch-Gladbach, Köln und Goch), so ist und bleibt<strong> unsere Redaktion in der City am westlichen Rand des Ruhrgebiets angesiedelt</strong>. Und wir engagieren uns sehr gerne in jedem Jahr bei diesem lokalen Umsonst und Draußen-Event. Dort interviewen wir vorab die auftretenden Bands und sind mit nahezu voller metal-heads-Mannschaft an beiden Festival-Tagen vor Ort. Neben der ausführlichen Berichterstattung helfen wir backstage bei der <strong>Versorgung der Bands etc. mit Drinks.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/06/RAGE-AGAINST-RACISM-2022-Impressionen-019.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM 2022 - Impressionen - 019" class="wp-image-128937" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/06/RAGE-AGAINST-RACISM-2022-Impressionen-019.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/06/RAGE-AGAINST-RACISM-2022-Impressionen-019-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/06/RAGE-AGAINST-RACISM-2022-Impressionen-019-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht nur Musik, auch das Drumherum ist interessant&#8230;</h3>



<p><strong>Unser Engagement ist komplett ehrenamtlich.</strong> Um unsere Aktivitäten &#8211; die Förderung von Kunst und Kultur &#8211; finanzieren zu können, erheben wir innerhalb unseres (als gemeinnützig anerkannten) Vereins einen Mitgliedsbeitrag. Man kann uns und unsere Arbeit aber auch als Fördermitglied unterstützen und auch Spenden sind möglich. <strong>Da wir keinerlei finanzielle Zuwendung von außen bekommen, können wir auch komplett unbeeinflusst über die verschiedenen Themen berichten.</strong> Das sind natürlich neben den EP-, CD- und LP-Veröffentlichungen und Konzertberichten auch Besuche bei diversen Festivals. Dabei agieren wir grundsätzlich bundesweit und teils auch in den angrenzenden Ländern (z.B. Belgien und Niederlande). <strong>Wir interviewen auch immer wieder Musiker oder andere Personen aus der Szene. Neben der reinen Musik interessieren uns auch die Themen „drumherum“.</strong></p>



<p><strong>Wie entsteht ein Festivalshirt </strong>(Den Artikel findest du <strong><u><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wie-entsteht-ein-festival-shirt-das-interview/">hier</a></u></strong>)? Wie finanziert man ein Festival? Welchen neuen Drink hat die Band ABCD unter ihrem Namen herausgebracht? <strong>METALLICA sind jetzt elektrisch auf Tour </strong>(den Beitrag dazu gibt es <strong><u><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/gimme-fuel-gimme-fire-war-einmal-metallica-sind-auf-europa-tournee-elektrisch-unterwegs/">hier</a></u></strong>). Diese und viele andere Themen interessieren uns. Stilistisch sind wir breit aufgestellt. <strong>Von Hardcore und Metalcore über Thrash Metal und den klassischen Heavy Metal der 80er-Jahre darf es auch mal symphonisch abgehen oder aus der Progressive Rock oder -Metal Schiene kommen. </strong>Wir sind offen…was die Musik angeht und auch die Themen, die sich drumherum gruppieren.Wir wollen euch ja schließlich ein abwechslungsreiches Lesevergnügen bescheren und <strong>unsere Fotografen liefern die entsprechenden Fotoserien zur optischen Auflockerung</strong> der Beiträge dazu.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="479" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/04/IVECO-S-Way-Metallica-Special-Edition-Truck.jpg" alt="Eine Sattelzugmaschine (Sattelschlepper) im Look von Metallicas Album &quot;72 Seasons&quot;." class="wp-image-165925" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/04/IVECO-S-Way-Metallica-Special-Edition-Truck.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/04/IVECO-S-Way-Metallica-Special-Edition-Truck-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/04/IVECO-S-Way-Metallica-Special-Edition-Truck-600x399.jpg 600w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bleibt uns treu und sprecht gerne über uns&#8230;</h3>



<p><strong>Wir freuen uns über unsere treue und wachsende Fangemeinde</strong> und sind für euch nicht nur auf der Homepage, sondern auch über die relevanten sozialen Medien verfügbar. Wenn ihr immer im Bilde sein wollt, schaut öfter vorbei. Und wenn es euch gefällt, sagt es gerne weiter! Hier findet ihr uns bei <strong><u><a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads/">Facebook</a></u></strong> und bei <strong><u><a href="https://www.instagram.com/consent/?flow=ad_free_subscription&amp;params_json=%7B%22afs_variant%22%3A%22first_time%22%7D&amp;source=ad_free_subscription_blocking_flow">Instagram</a></u></strong>. Dazu haben wir auch einen eigenen <strong><u><a href="https://www.youtube.com/@metal-headsde">YouTube-Kanal</a></u></strong>. Wer es noch nicht macht: Folgt uns gerne. Jeder &#8222;Daumen hoch&#8220; ist eine Motivation für die metal-heads-Redaktion, genauso weiterzumachen. Danke euch!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/Sic_Zone_@_Metal_Colonia_2023-07.jpg" alt="Sic Zone @ Metal Colonia ©2023 by Thorsten Clusen / toto@metal-heads.de" class="wp-image-154195" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/Sic_Zone_@_Metal_Colonia_2023-07.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/Sic_Zone_@_Metal_Colonia_2023-07-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/09/Sic_Zone_@_Metal_Colonia_2023-07-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sic Zone @ Metal Colonia ©2023 by Thorsten Clusen / toto@metal-heads.de</figcaption></figure>
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		<title>Björn Gooßes von KILLUSTRATIONS im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes (Killustrations)]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[metal-heads.de]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8218;metal-heads.de&#8216; schaut auch mal gerne hinter die Kulissen. Vor einiger Zeit hatten wir beispielsweise Giannis Nakos von REMEDY ART DESIGN als Interviewpartner (Interview). Jeder hat tagtäglich die tollen Cover-Artworks der Alben vor Augen und&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">&#8218;metal-heads.de&#8216; schaut auch mal gerne hinter die Kulissen. </h3>



<p>Vor einiger Zeit hatten wir beispielsweise Giannis Nakos von REMEDY ART DESIGN als Interviewpartner (<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/visuelle-kunst-im-metal-remedy-art-design/">Interview</a>). Jeder hat tagtäglich die tollen Cover-Artworks der Alben vor Augen und gerade bei den Vinyls spielen diese beim Gesamtkunstwerk eines Musikalbums eine wichtige Rolle. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass man sich manche Alben von Bands, die man bisher nicht kannte, nur anhört, weil das Cover so geil aussieht. Nun haben wir<strong> Björn Gooßes </strong>als Interviewpartner gewinnen können. </p>



<p>Er hat sich als alleinverantwortlicher Künstler mit <strong>KILLUSTRATIONS</strong> (<a href="https://www.killustrations.com/">Homepage</a>/<a href="https://www.facebook.com/killustrations">Facebook</a>) selbstständig gemacht. Aber nicht nur das! Er ist schon lange Zeit in der Metalszene verankert. Als Sänger war er beispielsweise 15 Jahre bei NIGHT IN GALES am Mikrofon zu Hause. Zur Zeit ist er Sänger bei den Bands <a href="https://www.facebook.com/theveryendmusic">THE VERY END</a> und <a href="https://www.facebook.com/harkonmusic">HARKON</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein &#8222;alter Hase&#8220; und seine ersten Schritte</h3>



<p>MH: Hi Björn! Du bist ja ein alter Hase in der Metalszene. Viele kennen Dich eher als Sänger, aber weniger werden vermutlich wissen, dass Du auch ein Meister der visuellen Künste bist. Was hat sich denn als Kind damals als erstes Talent herauskristallisiert?</p>



<p><strong>Björn: Also ich kann mich daran erinnern, dass ich mich als Kind früher oft erst für das Visuelle</strong> <strong>interessiert habe. Ich hatte gerne mal was gemalt, aber ich war kein Nerd in dieser Hinsicht, der das zu seiner täglichen Passion</strong> <strong>erkoren hatte. Natürlich habe ich auch andere Dinge gemacht, die Kinder so machen. Ich habe viel draußen gespielt, bin auf Bäume geklettert und so weiter.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward.jpg" alt="" class="wp-image-142484" width="237" height="237" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a></figure></div>



<p><strong><strong>Letztlich flammte die Motivation mit der visuellen Kunst erst mit dem Einstieg in die erste Band so richtig auf. Seitdem bin ich auch immer für den visuellen Teil verantwortlich. So war es dann bei NIGHT IN GALES auch. Die ersten beiden Albumcover wurden zwar von anderen Künstlern gestaltet, aber ich habe schon an der Konzeption mitgewirkt. Das Debüt-Cover-Artwork wurde von Andreas Marschall gemalt. Ein legendärer deutscher Künstler, der viele geile Sachen gemacht hat, die mich auch geprägt haben. Vor allem zum Beispiel die Cover von BLIND GUARDIAN mit den Fantasymotiven, wo man so viele kleine Details erkennen konnte. Bei NIGHT IN GALES hatte ich beim ersten Album viele Metaphern mit Federn und Flügeln verwendet und wollte daher irgendwas mit dieser Thematik auf dem Cover haben. So ist dann bei Andreas die brennende Feder für das Cover des ersten NIGHT IN GALES Album entstanden.</strong></strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast.webp"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast.webp" alt="" class="wp-image-142483" width="184" height="184" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast.webp 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-300x300.webp 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-150x150.webp 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-80x80.webp 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-320x320.webp 320w" sizes="auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px" /></a></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beim zweiten Album &#8222;Thunderbeast&#8220; </strong></h3>



<p><strong>hat Thomas Ewerhard den Auftrag erhalten. Wir sind mittlerweile auch schon lange befreundet. Thomas war einer der ersten deutschen Künstler damals, der sich auf das Thema digitale Bildbearbeitung und Bildmanipulation spezialisiert hat. <br>Da habe ich mich schon sehr intensiv in die Gestaltung mit eingebracht. Das war schon krass und würde heutzutage keiner mehr du machen: Ich saß direkt neben ihm am Computer und habe ihn quasi dirigiert. Ich war bestimmt die totale Nervensäge, aber irgendwie hat unsere Zusammenarbeit funktioniert und wir waren damals beide mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In der Retrospektive war es natürlich schon sehr 90&#8217;er Jahre lastig, aber hey&#8230;</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork.jpg" alt="" class="wp-image-142482" width="209" height="209" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork.jpg 327w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></a></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Beim dritten Album &#8222;Nailwork&#8220; </strong></strong></h3>



<p><strong><strong>von 2000 habe ich mir gedacht, dass ich anderen Leutennicht mehr auf den Sack gehen müsste und habe das selber in die Hand genommen. Ich war eigentlich nie das Computerkid und erst dafür habe ich mir einen angeschafft, um Bilder bearbeiten zu können. Bin dann mehr oder weniger ins kalte Wasser gesprungen. Hab mir Photoshop besorgt, Fotos gemacht und dann am Computer was zusammengestümpert. </strong></strong></p>



<p><strong><strong>Das war eigentlich erst einmal nur für den Eigenbedarf gedacht. Doch hat es immer weitere Kreise gezogen. Es sprach sich herum und es wollten dann immer mehr meine Dienste in Anspruch nehmen. Das passiert alles Anfang der 2000&#8217;er während meiner Studienzeit. Irgendwann gab es auch mal Kohle dafür. So veränderte sich natürlich auch mein Anspruch und die Ziele. Irgendwann entschied ich mich, das Ganze in Vollzeit zu machen und zu versuchen, davon zu leben. Das war ca. 2006. Bisher klappt das ganz gut.</strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die goldenen 90&#8217;er? </h3>



<p>MH: Das hört sich gut an, denn von der Musik alleine kann man heute ja nicht mehr leben. War das in den sogenannten goldenen 90`ern eher möglich?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Das konnten wir damals aber auch nicht. Wir haben noch das Ende der sogenannten goldenen 90&#8217;er miterlebt, wo es mit NIGHT IN GALES noch solide Budgets gab, mit denen man arbeiten konnte. Aber es war damals so und auch heute noch so. Alles, was an Ende an Gewinn rumkommt, wird wieder in die Band gesteckt. Sprich in Album- oder Merchproduktion.</strong></strong></p>



<p><strong><strong>Anfang der 2000&#8217;er lies das mit den Budgets merklich nach. Und als ich zehn Jahre später mein Abschiedsalbum mit NIGHT IN GALES aufgenommen habe, war das nur noch ein Bruchteil dessen, was es mal gab. Aber das war okay, weil sich auch andere technische Möglichkeiten ergeben haben, um ein Album aufzunehmen. Die ersten beiden Alben haben wir noch mit einer Bandmaschine aufgenommen. Da musste alles bei der Aufnahme von vorne bis hinten passen und konnte nix rausschneiden und später zusammenfummeln. Heute kann man sehr viel effizienter arbeiten und braucht dafür weniger Mittel.</strong></strong></p>



<p><strong><strong>Früher kurz nach dem Abi hat natürlich jeder so seinen kleinen Rockstarfilm gefahren. Aber da hat man für den Moment gelebt und sich sowieso nicht viel Gedanken um die Zukunft gemacht und ob man von der Musik leben könnte. Später ist man natürlich realistischer und denkt zweimal drüber nach, wofür man das schmale Budget raushaut. Über HARKON brauchen wir dahingehend gar nicht reden. Da finanziert sich noch gar nichts. Da haben wir ja erst eine EP gemacht und ein paar Konzerte gespielt. THE VERY END hat schon einen anderen Status und wirft ein klitzkleines Bisschen ab. Die Band trägt sich quasi von selbst und man muss nicht so viel aus eigener Tasche reinstecken. Das darf man heutzutage auch schon als Erfolg bewerten, denke ich.</strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeiten ändern sich </h3>



<p>MH: Also gab es die goldenen Zeiten eigentlich nicht?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Also ich bin der Meinung, dass es die goldenen Zeiten gar nicht gibt oder gegeben hat. Also, zumindest abseits von den zur Verfügung stehenden Budgets. Es ist doch so… Wenn man in einer bestimmten Zeit aufwächst, dann prägen einen die Dinge, die einen in dieser Zeit begleiten, man wird sich immer an diese erinnern und als Klassiker empfinden. Und diese ändern sich wie sich auch die Zeiten ändern. Für mich z.B. sind Alben, die Anfang der 90&#8217;er entstanden sind, sehr prägend gewesen und werden immer etwas besonderes bleiben. Da wären z.B. &#8222;Dehumanizer&#8220; bin BLACK SABBATH oder &#8222;Lucifuge&#8220; von DANZIG oder &#8222;Countdown To Extinction&#8220; von MEGADETH.</strong></strong></p>



<p><strong><strong>Daher gibt es für mich diese klassischen goldenen Zeiten zumindest aus Musikhörer-Sicht einfach nicht. Klar sind das heute andere Zeiten, aber dafür hat man als kleine Band viel mehr Möglichkeiten ohne großen finanziellen Aufwand Songs zu produzieren und sich zu präsentieren.</strong> </strong></p>



<p>MH: Denkst du, dass man heute noch so einen Kultstatus wie IRON MAIDEN, ZZ TOP oder METALLICA erreichen kann?</p>



<p><strong>Björn: <strong><strong>Ich denke schon, dass so etwas möglich ist, aber die Zeiten sind schnelllebiger geworden. Denn als die Szene kleiner war, haben sich die Fans auf wenige Bands gestürzt.Wenn du einen tollen Song mit einem geilen Video machst, kann es auch heute passieren, dass du über Nacht zum Star wirst. Das ist selten, aber es fördert zumindest im Grundsatz immer noch eine Art Goldgräberstimmung. Natürlich ist dadurch das Angebot bzw. die Szene viel größer geworden und es ist schwieriger, etwas vom großen Kuchen abzubekommen.</strong></strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Merchverkauf zum Selbstkostenpreis?</h3>



<p>MH: Ich hatte letztes Jahr Eure limitierte Deluxe Holzbox zu einem wahren Schnäppchenpreis bei Bandcamp erstanden. Da habe ich mir die Frage gestellt, ob man da überhaupt noch einen Gewinn erzielt oder ob es reine finanzielle Schadenbegrenzung ist.</p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="676" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--676x1200.jpg" alt="" data-id="142480" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2-.jpg" data-link="https://metal-heads.de/the-very-end-ltd-box-2/" class="wp-image-142480" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--676x1200.jpg 676w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--169x300.jpg 169w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--768x1364.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--865x1536.jpg 865w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2-.jpg 1126w" sizes="auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="676" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--676x1200.jpg" alt="" data-id="142481" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3-.jpg" data-link="https://metal-heads.de/the-very-end-ltd-box-3/" class="wp-image-142481" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--676x1200.jpg 676w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--169x300.jpg 169w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--768x1364.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--865x1536.jpg 865w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3-.jpg 1126w" sizes="auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p><strong>Björn: <strong>Da kann ich Dir gar nicht so genau was zu sagen. Denn da kümmert sich das Label drum. Aber warum sollte man nicht den Restbestand zu einem geringeren Preis raushauen, bevor sie in den Regalen verstauben? Natürlich ist es auch wichtig für ein kleines Label wie Apostasy Records, dass ja quasi als One-Man-Army von Tomasz betrieben wird, dass man sich nicht mit einer unüberlegten Aktion finanziell ins Knie schießt. Unser oberstes Ziel ist es, dass möglichst viele Leute unsere Musik zu hören bekommen und Gefallen daran finden. Da haut man unter Umstanden auch mal Sachen für nen günstigen Kurs raus, wo nicht so viel Gewinn hängenbleibt. Ich würde beim Merchstand auch niemanden wegschicken, wenn er ein paar Euro zu wenig inner Tasche hat, aber total gerne ein Shirt hätte. Dann sage ich: &#8222;Hier nimm! Erfreu dich daran!&#8220;</strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Visuelle Kunst als vielfältiges Handwerk</h3>



<p>MH: In Eurer Box war eine Stück Bandage enthalten. Diese war Teil des Coverartworks für das Album. Der Giannis von Remedy Art Design macht z.b. alles digital und Ryan T. Hangkock aus England malt klassische mit Farbe und Pinsel. Welche Techniken fließen bei dir ein?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Im weitesten Sinne schimpft sich das Mixed Media, was ich als Ansatz verfolge. Ich bin kein guter Zeichner oder Maler. Ich nutze meine Fähigkeiten am Grafiktablet eher, um Kleinigkeiten hinzuzufügen oder zu retuschieren. Das sind dann aber Details, die nicht zwingend im Vordergrund stehen. Primär arbeite ich mit Fotos. Ich würde mich allerdings auch nicht als Fotograf bezeichnen. Für mich sind die Fotos Mittel zum Zweck, um meine Arbeit zu gestalten und meinen künstlerischen Ausdruck zu generieren</strong>. </strong></p>



<p><strong><strong>In letzter Zeit habe ich Gefallen daran gefunden, Objekte selber zu bauen und diese dann fotografieren. So z.B. der geflügelte Sarg auf dem Cover von THE VERY END. Den habe ich nachgebaut, dann mit Bandagen umwickelt und anschließend mit Blut beschmiert. Ist schon ne geile Geschichte, weil du es aus jeder Perspektiven fotografieren kannst und das Ganze einfach eine ganz andere Haptik und Tetxur hat als etwas rein Digitales. Für das Video zu &#8222;Zeitgeist&#8220; hatten wir dann hinten im Sarg nen Loch reingebohrt und mit einer Spritze das Blut durchgepumpt.</strong></strong></p>



<p>MH: Das Albumcover von &#8222;Bipolar&#8220; der Band UNDERTOW war auch ziemlich speziell.</p>



<p><strong>Björn: <strong>Das war tatsächlich das Aufwendigste, was die Vorbereitung angeht. Dafür habe ich nur sehr wenig am Computer nachbearbeiten müssen. Das Ding ist halt komplett selber gebaut. Die Basis ist eine ca 80 x 80 cm große Holzplatte, auf der ich die ganzen gesammelten und weiß bzw. schwarz angemalten Objekte platziert und fixiert habe.</strong></strong></p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1200x1200.jpg" alt="" data-id="142485" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1.jpg" data-link="https://metal-heads.de/undertow-bipolar-work-in-progress-1/" class="wp-image-142485" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1.jpg 1891w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg" alt="" data-id="142487" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3.jpg" data-link="https://metal-heads.de/undertow-bipolar-work-in-progress-3/" class="wp-image-142487" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3.jpg 1891w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure></li></ul></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-142489" width="405" height="405" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 405px) 100vw, 405px" /></figure></div>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="900" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1200x900.jpg" alt="" data-id="142490" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-scaled.jpg" data-link="https://metal-heads.de/adrian-weiss-dangerous-discipline-work-in-progress-1/" class="wp-image-142490" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1200x900.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1536x1152.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-2048x1536.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg" alt="" data-id="142492" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3.jpg" data-link="https://metal-heads.de/sdr/" class="wp-image-142492" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">sdr</figcaption></figure></li></ul></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-142493" width="385" height="385" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Painted In Blood</h3>



<p>MH: Du hast mit zwei weiteren Künstlern das Projekt &#8218;<a href="https://www.facebook.com/paintedinbloodexhibition">Painted In Blood</a>&#8218; ins Leben gerufen. Welche Künstler sind das? </p>



<p><strong>Björn: <strong>Ja genau. Neben Thomas Ewerhard ist auch Jan Meininghaus beteiligt. Er malt noch relativ viel konventionell, mit Tusche auf Papier oder mit Pinsel auf Leinwand. Aber er arbeitet auch digital. Die Artworks, die wir dann ausstellen, sind dann in der Regel Drucke auf Leinwand. Wir bieten aber auch noch Drucke im kleineren Format auf dickem Papier an, quasi hochwertige Posterdrucke. Thomas bietet seine Leinwanddrucke auch inklusive handgemachten Bilderrahmen an. Diese sind dann aus Holz oder Metall gefertigt und geben dem Ganzen noch mal einen zusätzlichen individuellen Touch.</strong></strong></p>



<p><strong>Die letzten Jahre haben wir viel auf Festivals ausgestellt. Begonnen haben wir damals in der Bochumer &#8218;Sold Out Gallery&#8216;. <strong>Von dort aus ging es schnell auf die ersten Festivals, wie &#8218;Summer Breeze&#8216;, &#8218;Copenhell&#8216;, &#8218;Rock Hard&#8216;, &#8218;Wacken&#8216;, &#8218;RockHarz&#8216; etc. </strong></strong></p>



<p><strong><strong>Allerdings ist der Durchlauf auf einem Festival natürlich ein ganz anderer. Die zeitliche Dauer ist zwar kürzer, aber dafür ist die Hütte im Gegensatz zu einer Ausstellung in einer kleinen Galerie im Ruhrpott immer voll.</strong> </strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausstellung beim RAGE AGAINST RACISM?</h3>



<p>MH: Du trittst mit HARCON auf dem RAGE auf. Machst du da auch ne Ausstellung?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Ich glaube, dass würde wahrscheinlich nicht allzu viel bringen. Erstmal würde mir wahrscheinlich der Platz fehlen. Ich würde nicht in einem 3&#215;3 Meter Pavillon ausstellen wollen. Da würden die Bilder nicht so wirken und mehr wie so ein Verkaufsstand rüberkommen. Die kleinste Ausstellungsfläche hatten wir mal auf Rock Hard Festival 2022. Und da hatten wir immerhin ein 9 x 8 m Zelt. Die Bilder haben auch mehr Ausstrahlung, wenn sie auf einer größeren Leinwand gedruckt sind. </strong></strong></p>



<p><strong><strong>Ich weiß gar nicht, ob das Interesse beim RAGE AGAINST RACISM überhaupt da wäre. Doch wenn ich genauer darüber nachdenke, dann gäbe es in der Mühle selber tatsächlich Möglichkeiten etwas aufzuhängen. Da ist ein kleines Foyer und der große Backstageraum. Also wenn ich es mir recht überlege&#8230; wenn die Jungs mich fragen würden, dann könnte man über was nachdenken. Grundsätzlich bin ich für alles offen. Also warum nicht</strong>?</strong></p>



<p>MH: Du hast auch Motive für das Rage-Shirt entworfen, nicht wahr?</p>



<p><strong>Björn: Ja in der Tat verarzte ich die Jungs seit einigen Jahren mit Shirtmotiven.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1034x1200.jpg" alt="" class="wp-image-142682" width="400" height="464" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1034x1200.jpg 1034w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--258x300.jpg 258w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--768x891.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1323x1536.jpg 1323w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1764x2048.jpg 1764w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1320x1532.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure></div>



<p>MH: Was sagst du zur Entwicklung des Vinylbooms? Wie kritisch siehst du die Preisentwicklung?</p>



<p><strong>Björn:</strong> <strong>Ist das wirklich so krass geworden? Ich habe nur mitbekommen, dass die Produktionen hinterhängen und man als Band lange Wartezeiten einplanen muss.<br>Aus künstlerischer Sicht finde ich Vinyl super. Ich selber habe allerdings seit 30 Jahren keinen Plattenspieler und seit 10 Jahren keinen CD-Spieler</strong> und <strong>konsumiere größtenteils digital. Ich kaufe auch physische Produkte z.B. auf Konzerten, wenn ich ne Band geil finde. Das mache ich für den Support</strong>. <strong>Ich finde streaming auch völlig in Ordnung, wenn man auch seine Bands dann irgendwie auf einem anderen Weg unterstützt. So habe ich z.B. gerade das letzte Album &#8222;Diversum&#8220; von </strong><a href="https://www.facebook.com/inthewoodsomnio"><strong>IN THE WOODS</strong></a><strong>, was ich ziemlich geil finde, digital auf Bandcamp gekauft.</strong></p>



<p>MH: Wie sieht es denn rein musikalisch aus? Was sind die nächsten Pläne mit THE VERY END und HARKON?</p>



<p><strong>Björn: Die Pandemie hat beide Bands ordentlich ausgebremst, aber ebenso gibt es bei beiden Bands sowohl neues Material als auch massivst Bock, wieder was zu veröffentlichen. THE VERY END dürften in Kürze zumindest für eine kleine Zwischendurch-Single ins Studio gehen, während HARKON im Sommer auch endlich die Produktion des Debutalbums in Angriff nehmen werden!</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Adrian Weiss im Interview zu &#8222;Dangerous Discipline&#8220;</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-adrian-weiss-zum-kommenden-album/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2022 14:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss Band]]></category>
		<category><![CDATA[Dangerous Discipline]]></category>
		<category><![CDATA[Dee Dammers]]></category>
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		<category><![CDATA[Patrick Sperling]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview zum kommenden Album „Dangerous Discipline“ Am 1. Oktober 2022 veröffentlicht Adrian Weiss (GLORYFUL) sein inzwischen viertes Solo-Album. Wie die Vorgänger „Big Time“ (2011), „Easy Game“ (2014) und „Criminal Record“ (2016) ist auch „Dangerous&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Interview zum kommenden Album „Dangerous Discipline“</h3>



<p>Am 1. Oktober 2022 veröffentlicht Adrian Weiss (GLORYFUL) sein inzwischen viertes Solo-Album. Wie die Vorgänger „Big Time“ (2011), „Easy Game“ (2014) und „Criminal Record“ (2016) ist auch „Dangerous Discipline“ wieder ein Instrumental Album.</p>



<p>Instrumental, abwechslungsreich und ‚metallischer‘ ist das Album geworden. Die Frage, ob es daran liegt, dass er mit GLORYFUL zwei Alben samt Tour absolviert und es eine Album-Produktion mit seinem Death-Metal-Projekt SUB<strong>O</strong>RBITAL geben hat, oder es sich aus den vorangegangenen Alben entwickelt hat, hat Adrian Weiss im folgenden Interview beantwortet.</p>



<p>Außerdem haben wir uns über „Songbaustellen“, Entwicklung eines Songs, Individualität, weshalb aus Adrian kein Violinist geworden ist, er nicht unbedingt die Hydra von Steve Vai spielen muss und welche Rolle die Band- und die Gastmusiker gespielt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Be dangerous, but disciplined!” und ein cooles Cover</h3>



<p><strong>Beim Titel „Dangerous Discipline“ und einem Cover mit Hanteln war mein erster Gedanke: hat er schlechte Erfahrungen im Sportstudio gemacht?&nbsp; Wie bist du auf den Titel gekommen?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel.jpg" alt="" class="wp-image-132795" width="263" height="263" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel.jpg 1050w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /></figure></div>



<p>Der Albumtitel ist inspiriert durch die Äußerung eines bekannten Psychologen, der sich zur über die Jahrtausende in zahlreichen Kulturen übermittelte Krieger-/ Kämpfermoral äußerte, im Sinne von &#8222;Be dangerous, but disciplined!&#8220;. Das hat sich dann irgendwie bei mir festgesetzt. Und als ich mit Björn Gooßes (Killustrations) später über mögliche Albumtitel brainstormte, war meine abgeänderte und substansivierte Fassung des zitierten Spruchs schnell einer seiner Favorites. Die Idee der goldenen Hanteln mit Vinyl als Scheiben war natürlich seine Idee.</p>



<p><strong>„Dangerous Discipline“ ist ja kein Konzeptalbum. Gibt es (für dich) so etwas wie einen roten Faden? (Ist so etwas wie ein roter Faden irgendwie relevant?)</strong></p>



<p>Jedenfalls nicht bewußt. Ich arbeite an jedem Song als Einzeltrack bis er reif ist. Das mache ich dann mit so vielen Songs, bis ich meine, dass ich genug für ein Album fertig habe. Ich versuche schon, auf eine gewisse Ausgewogenheit der Art der Tracks innerhalb eines Albums zu achten, damit es rund wird.&nbsp;</p>



<p><strong>Kannst du das ein wenig erklären?</strong></p>



<p>Beispielsweise fiel mir während des Songwritings von der letzten Scheibe „Criminal Record“ auf, dass das Album eher ruhig und entspannt wird, so dass ich bewusst gegen Ende der Materialsammlung noch 2 härtere, fetzigere Tracks („Bird Hair Day“ und „Completely Cut Loose“) schrieb. Letzteren zusammen mit JEN MAJURA, welche die Riffs und Sogstruktur lieferte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Songbaustelle</h3>



<p><strong>Den Titelsong des aktuellen Albums gab es ja schon, als du „Criminal Record“ veröffentlicht hast. Du hattest damals den Eindruck, dass er noch nicht ‚fertig‘ war. Was hatte gefehlt/was hast du verändert, so dass er jetzt sogar Titelsong geworden ist?</strong></p>



<p>Das ist eine sehr gute und interessante Frage! Der Song, der am Ende „Dangerous Discipline“ wurde,&nbsp; war im Prinzip eine Song-Baustelle, die nach &#8222;Criminal Record&#8220; übrig geblieben war. Die einzelnen Parts waren teilweise schon brauchbar, aber in der Gesamtheit noch unausgegoren. An diese Baustelle wagte ich mich dann erst am Ende, als fast alle anderen Stücke fertig waren. Eine alte Baustelle zu überarbeiten ist manchmal schwieriger als was ganz Neues zu machen, das ist ja bei der Gebäudesanierung manchmal ähnlich.</p>



<p><strong>Welche Wände hast du dann eingerissen und was ist stehengeblieben? Was hat eventuell nur einen ‚neuen Anstrich‘ bekommen?</strong></p>



<p>Die ruhigeren/ jazzigen Parts habe ich im Wesentlichen so gelassen und nur leicht überarbeitet, während ich die rockigen/ härteren Stellen komplett neu aufgenommen habe, sogar neue Melodien geschrieben habe, z. B. das erste Hauptthema. Die beiden entspannten Melodiepassagen sind tatsächlich die ‚restaurierten‘ Originalrecordings, die ich schon 2015 aufgenommen hatte.   <br>In der aktuellen Songfassung sind u. a. die Brücken zwischen Entspannung und Spannung/ Heaviness, die ich als musikalische Darstellung von Danger und Discipline verstehe, endlich zu meiner Zufriedenheit konstruiert.    <br>Ähnlich war es übrigens auch bei dem Track „The Grand Illusion“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Fließen in der Entwicklung und fortschreitendem Alter</h3>



<p><strong>Es ist dein viertes Solo-Album. Es wird als ein Album angekündigt, das wieder deutlicher in Richtung Metal geht. Hat das damit zu tun, dass du seit „Criminal Record“ mit GLORYFUL zwei Alben samt Tour gespielt und dann noch ein Album mit dem Death-Metal-Projekt SUBORBITAL eingespielt hast? Warst du ‚im Fluss‘ oder hat es abgefärbt? Oder ist es schlicht die Weiterentwicklung dessen, was du auf den Vorgängeralben bereits genutzt hast?</strong>   <br><strong>Oder anders gefragt: Welche Entwicklung siehst du in den Alben?</strong></p>



<p>Dass das Album wieder härter wurde, hat sich einfach so aus dem Fluss ergeben und war nicht bewußt geplant, hat mich aber selbst bei der Gesamtbetrachtung des Albums am Ende beim Mix gewissermaßen überrascht, da ich eigentlich dachte, dass ich mit fortschreitendem Alter eher entspannter Schreiben würde, was aber offensichtlich nicht der Fall ist. Ob es mit mit meinen anderen Bandaktivitäten was zu tun hat, weiß ich nicht.    <br>Was ich an Entwicklung sehe: ich glaube, ich komme von Album zu Album mehr auf den Punkt &#8211; mit dem, was ich durch die Melodien in den Arrangements ausdrücken will.</p>



<p><strong>Insgesamt ist das Album meinem Empfinden nach noch melodischer geworden. Ist das eventuell ein besserer Einstieg für Metalfans, die sonst nicht so viel/keine Instrumentalmusik hören?</strong></p>



<p>Danke. Ja, ich denke schon. Die Hauptangst, die ‚normalen‘&nbsp; Metalhörer vor Instrumentalmusik oft haben, ist durch instrumentale Selbstdarstellung intellektuell überfordert/ gelangweilt zu werden. Wenn man Zuhörer durch packende Melodien mitreißen kann, hat man gewonnen, ob mit Gesang oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wah-wah- Einsatz oder: Woran erkennt man einen Instrumentalmusiker wieder?</h3>



<p><strong>Sänger erkennt man an ihrer Stimme. Wenn sich ein Instrumentalmusiker von anderen unterscheiden will, muss er dazu andere Merkmale und Elemente nutzen. Abgesehen von wiedererkennbaren Songs. (Ich hoffe, du hast eine Idee, worauf ich hinauswill.)</strong></p>



<p><strong>Welche Rolle spielt dabei die Spieltechnik? Gibt es etwas, woran man dich sofort</strong> <strong>erkennt? Ich denke z.B. an deine Slap Technik.</strong></p>



<p>Das ist schwer zu sagen. Die Slap-Geschichte habe ich ja nur auf den letzten beiden Alben „Criminal Record“ und „Easy Game“ ein paar Mal gemacht, und würde es nicht als wesentliches Stilmittel meiner Musik/ meines Gitarrenspiels betrachten. Da sehe ich eher meinen Ton, die Art meiner Melodieführung und evtl. z. B. die Art des Wah-wah-Einsatzes als wesentliches Merkmal, oder z. B. die&nbsp;Kombination von Legatospiel und schnellen Pickingläufen in Solopassagen.</p>



<p><strong>Ich habe eingangs gesagt, dass ich den Eindruck habe, dass das Album noch mehr mit der Melodie arbeitet. Welche Rolle spielt die Melodie für dich? Drückt sie eher die Idee des Songs aus als Riffs oder Rhythmen? Oder gibst du ihr mehr Raum, da sie dir die Möglichkeit zu einem virtuosen Spiel gibt?</strong></p>



<p>Sehr gute Fragen mal wieder. Ich sehe die Melodie schon meist als das Wesentliche meiner Musik. Melodien funktionieren aber nur wirklich gut, wenn Sie durch starke Rhythmik und Harmonie getragen werden. Also in meinem Falle durch gute Drumbeats, Bass und oft auch Riffs/ Rhythmusgitarren. Manchmal ist das Riff an sich aber auch interessant und steht für sich allein. Und manche Riffs funktionieren hervorragend sowohl für sich als auch als Basis für eine darauf basierende Melodie. Das alles zu entdecken und auszuloten, finde ich sehr spannend.</p>



<p><strong>Welche Rolle hat dann das „virtuose Spiel“, das ja auch bei Gitarristen immer wieder thematisiert wird?</strong></p>



<p>Das „virtuose Spielen&#8220; ist dann im Grunde noch die Sahne, die oben drauf kommt. Aber der Kuchen muss schon ohne Sahne schmecken, sonst hilft die Sahne auch nicht weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sich immer auch ein Blick ins Booklet lohnt</h3>



<p><strong>Wie ist es bei dir mit dem Verhältnis von Idee, Umsetzung und Titel des Songs? Sind da zuerst die musikalischen Anteile, die eine Idee/ein Thema/einen Rahmen vorgeben, die du dann weiter ausarbeitest? Sind es Situationen, die du erlebt hast, zu denen du einen Song schreibst?</strong></p>



<p>Als erstes habe ich eine Melodie- oder auch Riffidee. Dann baue ich zur Melodie dir Rhythmik oder zum Riff eine Melodie bzw. arbeite es zu einem Riff-/ Melodiearrangement aus.</p>



<p><strong>Wie kommen die Songtitel zustande?</strong></p>



<p>Parallel dazu Pflege ich einen Songtitelpool, in dem ich potentielle Songtitel, oft basierend auf Sprichwörtern, Redewendungen oder Zitaten, die mir gefallen. In der Regel erst wenn dann alle Stücke fertig produziert sind, entscheide ich, welcher Track wie heißt. Dabei achte ich schon darauf, dass die Titel halbwegs zu den Stücken passen.</p>



<p><strong>Kannst du dir vorstellen, Songs  konkret für einen Titel zu schreiben?</strong></p>



<p>Stücke nach vorgegebenen Titeln zu schreiben, halte ich aber auch für spannend. Bei einem Konzeptalbum mit vorgegebener Story etwa müsste man dann so arbeiten.    <br><br><strong>Darüber, worum es in den Songs geht (welche Geschichten, Situationen, Gedanken o.Ä. Anlass, Idee zum Song waren), erfährt man bisher wenig. Findest du, dass es nicht wichtig für den Hörer ist? Oder dass dann der Fokus von der Musik weggeht?</strong></p>



<p>Die intellektuelle Dimension der Titel ist ja nicht immer sehr tief. Oft sind es einfache, manchmal verballhornte Redewendungen, die für sich selbst sprechen, und m. E. keiner weiteren Erläuterung bedürfen (z. B. „Straight by the Crook“, „Hand me my Brass“) und da, wo ich es für nötig halte, führe ich es im Booklet dann auch aus, z. B. „The Grand Illusion“. Manche Titel entspringen meinem Arbeitsalltag, z. B. &#8222;Anger Management&#8220;. Letztendlich müssen die Stücke aber für sich selbst &#8222;sprechen&#8220; und ohne artikulierten Überbau funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Blick auf die Anfänge – und weshalb es nicht die Geige geworden ist</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-1200x800.jpg" alt="Adrian Weiss Band feat. Niels Löffler" class="wp-image-58491" width="273" height="182" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /></figure></div>



<p><strong>Ich weiß gar nicht, ob wir uns darüber schon einmal unterhalten haben:</strong> <strong>Wie bist du eigentlich zur Gitarre gekommen? Wie ist es dazu gekommen, dass du&nbsp;die Gitarre entdeckt – oder sie dich gefunden hat? Hattest du Unterricht?</strong></p>



<p>Ich habe etwa im Alter von 6-16 Jahren klassischen Geigenunterricht gehabt, da meinen Eltern an einer klassischen Musikausbildung gelegen war. In der Zeit habe ich aber nur wenig geübt und auch keine echte Leidenschaft dafür entwickelt, dennoch aber eine Menge gelernt natürlich. Ich kam dann über meine Kindheitsfreunde und einige Schlüsselerlebnisse in früher Jugend zum Rock und Metal, und traf schließlich mit 15/ 16 Jahren die Entscheidung, dass die Gitarre meine Zukunft werden würde.   <br>Ich übte auch sehr viel und voller Überzeugung, wobei Einiges an Fingerfertigkeit schon von der Violine vorhanden war, denn es fiel mir nicht schwer, auf die Gitarre schnell Fortschritte zu machen.   <br>Unterricht auf der Gitarre hatte ich praktisch nicht, abgesehen von einer Stunde im Jahre 1994.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der klassischen Geige zu THOUGHT SPHERE und FORCES AT WORK</h3>



<p><strong>Dann scheint der Geigenunterricht ja keine verlorene Zeit gewesen zu sein. Ab 1996 hast du bei den Prog-Metal-Bands THOUGHT SPHERE und FORCES AT WORK gespielt, wobei mehrere Alben entstanden sind.</strong></p>



<p>THOUGHT SPHERE ist aus einem Bandprojekt entstanden, dass es schon seit Ende 1994 gab.&nbsp; FORCES AT WORK entstand aus einem weiteren Bandprojekt, welches 2000 startete. Die Bands haben sich auch, was die Mitglieder angeht, gewissermaßen überschnitten. THOUGHT SPHERE existierte bis 2002, FORCES AT WORK bis 2014. Mit beiden Bands habe ich insgesamt 8 Alben und EPs veröffentlicht.</p>



<p><strong>An welche Alben oder Songs erinnerst du dich gerne?</strong></p>



<p>Die besten Songs bzw. Alben sind für mich von THOUGHT SPHERE vor allem das vierte und letzte Album „Eos“. Und daraus insbesondere die Tracks „Each Passing Moment“, „Shrine of the Saint“ und „Seventh Raven“. Aber auch die beiden Alben „Eden&#8217;s Shore“ und „Vague Horizons“ haben einige gelungene Songs. Und bei FORCES AT WORK&nbsp; denke ich an das Album „Straight“ und die Songs „Mindslavery“ und „Keep Marchin“.</p>



<p><strong>Welche Bedeutung hat die Zeit mit diesen Bands für dich?</strong></p>



<p>Insgesamt war es eine intensive und sehr kreative Zeit mit den beiden Bands. Wir waren jung, haben viel Zeit im Proberaum und auch im Studio verbracht, uns musikalisch echt ausgetobt und auch Einiges an Konzerten gespielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Guitar Fight Club</h3>



<p><strong>2010 und 2011 warst du Vizemeister beim Guitar Fight Club. Was ist das/was ist die Intention der Veranstaltung und was hat sie für dich bedeutet? </strong></p>



<p>Der Guitar Fight Club war eine Art Festival/ Musikmesse mit Livebands, Workshops etc., in dessen Mittelpunkt eine Art Improvisationswettbewerb stand. Für den Wettbewerb konnte man sich durch Einsendung von zu vorgegebenen Backingtracks eingespielten Gitarrensoli bewerben. Bei der live-Show dann traten die acht von einer Jury ausgewählten Teilnehmer mit einer vom Veranstalter zusammengestellten Begleitband im K.O.-System 1zu1 gegeneinander an. Ich bin damals 2x ins Finale gekommen, habe den Pokal aber nie geholt.</p>



<p><strong>Und da hattest du schon Ideen zu „Big Time“ im Kopf? Hattest du dich zu diesem Zeitpunkt bereits eher als Solist gesehen?</strong></p>



<p>Mit dem ersten Soloalbum hatte ich schon vor der Guitar Fight Club Zeit begonnen, es wurde aber erst 2011 fertig. 2012 war ich dann beim GFC auch nochmal dabei, aber habe es dann nicht mehr ins Finale geschafft. Ich habe damals auf der eigenen Musikmesse des GFC einige Solokonzerte gemacht, das waren meine ersten Soloauftritte überhaupt. Und 2009 war ich mit dem GFC auf der My Music Expo in Dresden und habe dort drei Tage lang Sologigs für den GFC-Stand gespielt, was für mich damals sehr gute und spannende Erfahrungen waren. Die Zeit hat mich schon zusätzlich motiviert, meine Solo-Sache auf live voranzutreiben.</p>



<p>Um aber deine Frage zu beantworten: Ich habe mich immer sowohl als Solist als auch als Bandmitglied betrachtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Signature- und ungewöhnlichen Gitarren</h3>



<p><strong>Dann bist du 2014 bei GLORYFUL eingestiegen. Wie ist es dazu gekommen?</strong></p>



<p>Ich wurde von Sänger Johnny LaBomba zunächst als Aushilfe angeheuert. Er hatte mich auf Facebook gefunden. Das war 2013. Ich habe dann 7 Gigs als Aushilfsgitarrist absolviert, bis mir dann die reguläre Bandmitgliedschaft angeboten wurde, nachdem klar wurde, dass der damalige Gitarrist Vito Pappotto aufgrund anderer Bandverpflichtungen zu wenig Zeit für GLORYFUL hatte.</p>



<p><strong>Wenn ich es richtig im Blick habe, hast du auf deinen Alben dieselbe Gitarre gespielt. Warum gerade diese Gitarre? Was für eine Gitarre ist es und welche Möglichkeiten bietet sie dir?</strong></p>



<p>Seit dem zweiten Album &#8222;Easy Game&#8220; verwende ich unter anderem meine Signature-Gitarre, die Orthos Big Time von TS Customs. Es ist eine 6-seitige E-Gitarre, die einfach super klingt!    <br>Timo Schramm von TS Customs kenne ich seit dem ersten GFC 2009, wo er mich &#8222;entdeckt&#8220; hat, mit mir ins Gespräch kam, und dann einige Jahre später mit dem Bau der Gitarre begann. Die Orthos bietet eine ungewöhnliche Tiefe und Schönheit im Klang, die ich zunächst einmal erst entdecken musste. Sie hat mir sehr dabei geholfen, meinen Ton zu entwickeln.</p>



<p><strong>Steve Vai hat auf seinem letzten Album „Inviolate“ eine ganz spezielle Gitarre gespielt. Würde dich dieses oder ein vergleichbares Instrument auch reizen? Wenn ja, warum – und ebenfalls: wenn nein, warum nicht?</strong></p>



<p>Ehrlich gesagt reizen mich besonders außergewöhnlich aussehende bzw. gestimmte Instrumente zunächst einmal wenig, da ein ‚normales‘ Instrument schon genügend Optionen bietet, und der Musiker am Ende immer noch nach sich klingt und weniger nach dem Instrument. Von daher: nein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-7-800x1200.jpg" alt="adrian weiss band 11.19 7" class="wp-image-86623" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-7.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-7-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-7-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/adrian-weiss-band-11.19-7-600x900.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Vergleiche, Einflüsse und Destillation …</h3>



<p><strong>Das war eine klare Antwort bezüglich des Instrumentes. Und wie ist es eigentlich, immer wieder mit Steve Vai oder Joe Satriani verglichen&nbsp;oder an ihnen ‚gemessen‘ zu werden?</strong></p>



<p>Naja, also Satriani und Vai sind die einzigen beiden Instrumental-E-Gitarristen, die auch unter ‚normalen‘ Musikhörern ohne besonderem Interesse an der Instrumentalszene bekannt sind. Die beiden kennt einfach jeder, also wird man natürlich immer mit denen verglichen. Und ich habe die beiden ja selbst auch ohne Ende gehört, von daher hatten sie sicherlich auch einen großen Einfluss auf mich.    <br>Jedenfalls ist das für mich völlig normal, mit denen verglichen zu werden. Und wenn Leuten meine Musik dann auch nach dem Vergleich noch gefällt, freue ich mich natürlich.</p>



<p><strong>In welcher Hinsicht hat ihre Musik, ihre Art zu spielen dich beeinflusst? Was machst du anders als sie?</strong></p>



<p>Ich denke, dass ich den Einsatz des Wah-Pedals von den beiden z. T. abgehört habe, allerdings auch bei John Petrucci, und evtentuell auch den Einsatz von Legato- und Tappingorgien. Ansonsten würde ich sagen, dass meine Musik härter und weniger poppig ist als Satriani und weniger experimentell/ abgefahren ist als Steve Vai. Ich habe mir quasi das, was mir an deren Musik gefällt, herausdestilliert. Ich denke, ich bin aber auch von vielen anderen Gitarristen beeinflusst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">… und die Relevanz einer Diktier-App</h3>



<p><strong>Auf dem Album sind verschiedene Musikstile zu hören. Hörst du Musik, um dich inspirieren zu lassen/Inspirationen zu erhalten oder kommen die Ideen auf anderen Wegen zu dir? Oder kommt das ‚automatisch‘, wenn du Musik hörst? Nach dem Motto: das klingt interessant oder das gefällt mir und würde auch in mein Stück passen? Ich denke hier z.B. an „Hand Me My Brass“.</strong></p>



<p>Sowohl als auch. Ich lasse mich gerne von der Musik Anderer Inspirieren. Wenn mir etwas gut gefällt, denke ich oft, „sowas in der Art will ich auch mal machen!“. Oft ist es aber so, dass ich aus dem Nichts heraus plötzlich Melodien im Kopf habe, die ich dann irgendwie festhalte, und dann später verwende. Manche Sachen nehme ich erstmal durch Einsingen in die Diktier-App am Handy auf, um die Idee schonmal festzuhalten.</p>



<p><strong>Um noch einmal auf das Album zurückzukommen: Hast du ein Lieblingsstück? Und was macht es dazu?</strong></p>



<p>Schwer, sich da festzulegen. Ich denke, ich würde mich aber für den Titeltrack entscheiden. Der Song hat alle Facetten, die ich bediene, über Hard Rock bis Thrash-Metal zum entspannten Fusion &#8211; organisch in einem Track vereint.</p>



<p>„Face Melting Phenomenon“ ist aber auch gut geworden oder auch „Withdrawn into the Dimness“, der meinem 2021 verstorbenen Vater gewidmet ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Es konnten sich Martin Miller, Dee Dammers, Alexandra Zerner, Benjamin Schippritt, Nick Johnston, Thorsten Praest, Patrick Sperling, Justin Hombach, Fabian Ratsak, Yasi Hofer austoben</h4>



<p><strong>Du hast bisher auf allen Alben Gastmusiker. Diesmal ist die Liste sogar ziemlich lang. Haben die Auftrittsbeschränkungen usw. unter den Corona-Bedingungen dazu beigetragen, dass so viele Musiker Zeit und Spaß daran hatten, etwas zu deinem Album beizutragen?</strong> <strong>Ist es auch eine Möglichkeit, euch gegenseitig zu unterstützen/bekannter zu machen?</strong></p>



<p>Ich denke, deine formulierten Annahmen sind alle richtig. Außerdem empfinde ich es immer musikalisch immer sehr interessant, Gastmusiker zu featuren, weil die meist auch eine ganz neue &#8222;Farbe&#8220; in den jeweiligen Song hineinbringen.</p>



<p><strong>Die Ideen für die Songs, die grundlegende Struktur, Riffs, Leads usw. stammen ja von dir. Welche Möglichkeiten/wieviel Freiheit hat ein Gastmusiker dann für sein Solo?</strong></p>



<p>Der Gastsolist erhält immer als Referenz den bisher aufgenommenen Track, mit der Maßgabe, wo das Gastsolo hin soll. Durch die vorgelegte Aufnahme, das ‚Playback‘, ist der harmonische Rahmen ja dann schon festgelegt. Innerhalb dessen kann sich der Gastmusiker dann ‚austoben‘. Nur in wenigen Fällen ist es erforderlich, dass ich dann später noch nachbessern lasse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Release-Show und andere Pläne</h3>



<p><strong>Mit Dee Dammers (U.D.O./Dirkschneider, DIRTY D’SIRE) hätte es 2020 gemeinsame Instrumental-Gigs geben sollen, die aus bekannten Gründen nicht stattfinden konnten. Gibt es neue Pläne dafür?</strong></p>



<p>Bisher nicht. Ist ja ohnehin noch nicht sehr leicht Konzerte zu planen, und Dee ist im Herbst mit U.D.O. nun auch schon sehr verplant. Aber irgendwann wird da was passieren, denke ich.</p>



<p><strong>Neben den Gastmusikern hast du ja Marcel Willnat (Bass) und diesmal Sabir Salkic (Drums) dabei. „Dangerous Discipline“ wird aber als Solo-Album vorgestellt. Du hast die meisten Songs ja mit programmierten Drums entwickelt. Die echten Drums und der Bass kamen erst später dazu. Welche Möglichkeiten der Gestaltung hatten Marcel und Sabir letztendlich? Ich finde, dass sie durchaus einen eigenen Anteil haben und ihr wie eine <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/adrian-weiss-band-im-krefelder-jazzkeller/">Band</a> klingt und Drums und Bass nicht nur der &nbsp;Hintergrund sind, vor dem du als Solist ‚brillierst‘.</strong><br><br>Ja, ich lasse denen schon innerhalb der von mir vorgegebenen Struktur gewisse Freiheiten der Interpretation, an manchen Stellen mehr und an manchen weniger. Bei „Withdrawn into the Dimness“ hat Marcel ja mit seinem Bass auch schon maßgeblich die Songkomposition mitgestaltet und bereichert, und die Ideen des Drummers empfinde ich auch eigentlich immer als Bereicherung. Meist mache ich mir zu den Drum-Arrangements nur rudimentär Gedanken, und überlasse Vieles an Details dann dem Drummer selbst.</p>



<p>Aber wie gesagt, um als Solist zu „brillieren“, wie du es ausdrückst, musst du von der Basis getragen werden &#8211; und die muss erstmal stehen.   <br>Für meine Leute an Bass und Schlagzeug bin ich jedenfalls sehr dankbar, an Sabir vor allem, weil er kurzfristig für meinen eigentlichen Drummer Lars Zehner einsprang.&nbsp;</p>



<p><strong>Wann und wo wirst du mit deiner Band live zu erleben sein?</strong></p>



<p>Bisher ist eine Album-Release-Show geplant für Freitag den 30.09.2022 im <strong>Pitcher</strong> in Düsseldorf. Meine Band GLORYFUL wird an dem Abend ebenfalls spielen, es wird also eine Doppel-Show für mich.</p>



<p><strong>Also das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen! Gibt es zum Abschluss noch etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?</strong></p>



<p>Das Album kann man als CD oder Download (auf <a href="https://adrianweiss.bandcamp.com/album/dangerous-discipline">adrianweiss.bandcamp.com </a>vor)bestellen. Dort sind auch die älteren Alben erhältlich. Die nächste Single mit Video erscheint am 11.09.22, das Album wird dann am 1.10.22 veröffentlicht.</p>



<p>Danke, Birgit und Metal Heads für das Interesse!<br><br></p>
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		<title>Adrian Weiss &#8211; Dangerous Discipline</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 14:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
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					<description><![CDATA[Dangerous Discipline Gitarrenvirtuose Adrian Weiss hat sein viertes Solo Album fertig gestellt. Es hört auf den Namen Dangerous Discipline und wird am 01. Oktober 2022 auf den Markt kommen. Der Gitarrist der Bands Gloryful&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Dangerous Discipline</h2>



<p>Gitarrenvirtuose Adrian Weiss hat sein viertes Solo Album fertig gestellt. Es hört auf den Namen <strong>Dangerous Discipline</strong> und wird am 01. Oktober 2022 auf den Markt kommen. Der Gitarrist der Bands <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/gloryful-cult-of-sedna-voe-18-01-2019/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gloryful</a></strong> und <strong>SubOrbital</strong> ist für ausgefeilte Riffs bekannt. Wie immer ist das ganze rein instrumental gehalten. </p>



<p>Es gibt bereits eine Video zum Titeltrack, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Auffällig sind, natürlich neben den Gitarrenriffs, auch die fetten Basslines. Satter Rock- bzw. Metalsound wird immer wieder von ruhigeren Parts unterbrochen, die fast schon ein wenig funky klingen. Macht euch selbst mal ein Bild&#8230;ich finde, dass klingt richtig satt produziert.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="ADRIAN WEISS // DANGEROUS DISCIPLINE [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ek4hqj654qs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h2 class="wp-block-heading">Artwork</h2>



<p>Für das Artwork zeichnet sich mal wieder Björn Gooßes verantwortlich. Der in der Szene sehr umtriebige Sänger von <strong>The Very End</strong> und <strong>Harkon</strong> ist künstlerisch unter dem Namen <strong>Killustrations</strong> unterwegs. Dabei gestaltet er nicht nur Artworks für diverse Bands, er bringt seine Kunst auch in größerem Format unter die Leute. Er ist zusammen mit Jan Meininghaus und Thomas Ewerhard auch Mitglied bei dem Projekt <a href="https://www.facebook.com/paintedinbloodexhibition" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Painted in Blood </a>, welches Heavy Metal Artwork auf Festivals wie dem Wacken ausstellt und präsentiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbestellung</h2>



<p>Ihr könnt das Album in Adrians Bandcamp Shop auf CD oder digital vorbestellen <a href="https://adrianweiss.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KLICK</a>. Ganz besonders erwähnen möchte ich die 5. Position im Bandcamp Shop. Da bekommt ihr alle 4 Releases auf CD für knapp 40 Euronen. </p>
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		<title>Greydon Fields &#8211; Warbird kommt am 02.05.2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Treasureman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2020 11:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[02.05.2020]]></category>
		<category><![CDATA[Album release]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Gregor Vogt]]></category>
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		<category><![CDATA[Roll The Bones Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Warbird]]></category>
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					<description><![CDATA[Greydon Fields bringen am 02. Mai 2020 ihr neuestes Album heraus. Der Kriegsvogel patrouilliert über dem Revier Endlich gibt es stichhaltige Neuigkeiten aus dem Hause Greydon Fields! Die Power-/ Thrasher aus Essen haben vor&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Greydon Fields bringen am 02. Mai 2020 ihr neuestes Album heraus.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Kriegsvogel
patrouilliert über dem Revier</h3>



<p>Endlich gibt es stichhaltige Neuigkeiten aus dem Hause <strong>Greydon Fields</strong>! Die Power-/ Thrasher aus <strong>Essen</strong> haben vor kurzem das Veröffentlichungsdatum für den &#8222;Tunguska&#8220; &#8211; Nachfolger (<a aria-label="Review-Hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/reviews/greydon-fields-tunguska-voe-28-04-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Review</a>) bekannt gegeben! Die Power-Thrash Granate wird den Namen &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; tragen und am<strong> 02. Mai 2020</strong> via <strong>Roll-The-Bones Records</strong> das Licht der Welt erblicken!</p>



<h3 class="wp-block-heading">9 brandneue Songs</h3>



<p>Das neue Album &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; wird 9 brandneue Songs und einen Bonus- Track enthalten.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hier ist die Tracklist:</h3>



<p><strong>1. Death From Within</strong></p>



<p><strong>2. Empire Of The Fools</strong></p>



<p><strong>3. Usurpation</strong></p>



<p><strong>4. Keyboard Warriors</strong></p>



<p><strong>5. Rise Of The Underground</strong></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="GREYDON FIELDS - Rise Of The Underground (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Tx8oPs6Xdzw?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>   </p>



<p><strong>6. Breakdown</strong></p>



<p><strong>7. Memento  </strong></p>



<p><strong>8. Orphan</strong></p>



<p><strong>9. Warbird</strong></p>



<p><strong>10.Cathedrals (Bonus Track)</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Vorverkauf startet</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration.jpg" alt="" class="wp-image-91686" width="408" height="408" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px" /></a><figcaption>Coverartwork by Björn Gooßes /www.killustrations.com</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; kann bereits jetzt direkt bei <strong>Roll-The-Bones Records</strong> in verschiedenen Bundles vorbestellt werden! Für schlappe 15,00 Euro (zzgl. 2,50 Euros für Porto und Verpackung) könnt ihr Euch die <strong>Digipack-CD</strong> mit dem geilen Cover-Artwork von Björn Gooßes / <strong><a aria-label="Killustrations (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.killustrations.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Killustrations</a></strong> schon vorab sichern! Für 27,00 Euro (zzgl. 3,00 Euros Für Porto und Verpackung) gibt es das &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; Bundle, welches das <strong>Digipack</strong> und ein <strong>T-Shirt</strong> mit Frontprint beinhaltet! Also liebe Freunde des guten Geschmacks, haltet Euch ran! Alle weiteren relevanten Informationen, gibt es natürlich im Roll-The-Bones-Shop! <strong><a aria-label="Klick HIER (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.roll-the-bones-records.de/shop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klick HIER</a></strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das 5 Jahre Roll-The-Bones
Festival</h3>



<p>Weiterhin zu erwerben sind die Eintrittskarten für die <strong>5 Jahres Geburtstagsfeier</strong> von Roll-The-Bones-Records! Wer es immer noch nicht weiß: Label-Chef <strong>Gregor Vogt</strong> ist auch maßgeblich als Gitarrist bei <strong>Greydon Fields</strong> aktiv! Also, wer sich die neue Scheibe &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; nicht bestellen möchte, kann sich das neue Teil auch direkt auf dem Festival zulegen! An ausreichend Kaufmöglichkeiten wird es dem &#8222;Tunguska&#8220; Nachfolger definitiv nicht mangeln!  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Line-up ist komplett</h3>



<p>Hingegen unserer letzten Info (<strong><a aria-label="MH-DE-News (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/news/5-jahre-roll-the-bones-records-in-essen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MH-DE-News</a></strong>) zur Anniversary-Show können wir Euch jetzt auch das komplette <strong>Line-up</strong> präsentieren!</p>



<p>Der Special Guest am Freitag, den <strong>05.06.2020</strong> werden <strong>Dedpool</strong> sein. Am Samstag, den <strong>06.06.2020 </strong>werden sich <strong>Sober Truth</strong> die Ehre geben! Mehr Heavy Metal geht einfach nicht! Denkt dran, wer es nicht guckt kann es nicht sehen! Noch sind die Tickets verfügbar! Alles (<strong>Warbird</strong>-CD und Festival) bekommt ihr auf der Roll-The-Bones-Homepage: <strong><a aria-label="Hier! (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.roll-the-bones-records.de/tickets/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier!</a></strong>:</p>



<p><strong>Support your local Metal scene!</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz.jpg" alt="" class="wp-image-91687" width="425" height="512" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz.jpg 795w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz-248x300.jpg 248w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz-768x927.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a><figcaption>Greydon Fields &#8211; Official 2020 &#8211; Photo by Ina Schulz</figcaption></figure></div>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustrations.com: ©2020 by Björn Gooßes / www.killustrations.com /</li><li>Greydon Fields 2020 Official Band Image: ©2020 by Ina Schulz / Greydon Fields Official</li><li>Titelbild: ©2020 by Björn Gooßes / www.killustrations.com for Greydon Fields</li>		</ul>
		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>HARKON im Interview vor dem RAGE AGAINST RACISM</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/harkon-im-interview-vor-dem-rage-against-racism/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 16:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Harkon]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE AGAINST RACISM 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[HARKON im Interview vor dem RAGE AGAINST RACISM Traditionell stellen wir von metal-heads.de als offizieller Medienpartner des Events vor dem RAGE AGAINST RACISM-Festival die auftretenden Bands vor. Da ich ja neulich schon mit Frontmann&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>HARKON im Interview vor dem RAGE AGAINST RACISM</p>



<p>Traditionell stellen wir von <strong>metal-heads.de </strong>als offizieller Medienpartner des Events vor dem RAGE AGAINST RACISM-Festival die auftretenden Bands vor. Da ich ja neulich schon mit Frontmann Björn über seinen Job beim Shirt-Designen gesprochen habe (<strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wie-entsteht-ein-festival-shirt-das-interview/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong> gibt es das Interview), geht es heute um die Musik. Genauer gesagt, die seiner Band <strong>HARKON</strong>, dem Opener am Festivalfreitag. Deshalb habe ich mir noch einmal entsprechende Fragen überlegt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es zur Bandgründung?</h2>



<p>MH: zunächst einmal freue ich mich, euch endlich auch mal live spielen zu sehen (aber dazu weiter unten mehr). Da es euch ja noch nicht so lange gibt…sei doch mal so nett und erzähl’ unseren Lesern, wie es damals zu der Gründung von HARKON kam. Wer hatte die Idee und wie lief es dann letztlich ab?</p>



<p>BG: Also, <strong>das ist alles auf dem Mist von Gitarrist Volker Rummel gewachsen</strong>. Nach seinem Ausstieg bei  THE VERY END  im Jahre 2012 juckte es ihm einfach wieder irgendwann in den Fingern. Du kannst halt den Mann aus dem Metal holen, aber nicht den Metal aus dem Mann, haha! So kam es <strong>an einem schönen Sommertag 2016</strong> bei einem nicht näher spezifizierten Kaltgetränk auf einer belgischen Wiese während wir auf Black Sabbath warteten dazu, dass Volker mich fragte, ob ich Bock auf ne neue Band mit ihm hätte. Mit mehr Hardrock- bzw. Heavy-Metal-Anteilen als bei <strong>THE VERY END</strong> und als klassisches Quartett aufgestellt. Nun, da Volker einer der originellsten Gitarristen ist, mit denen ich je zusammengearbeitet habe und wir musikalisch immer gut harmonierten, musste ich nicht lang überlegen. </p>



<p>Dann zog erstmal etwas Zeit ins Land, wir hatten es ja auch nicht eilig. <strong>2017 folgten dann die ersten zaghaften Proben mit unserer fantastischen Rhythmusgruppe</strong>, bestehend aus Marcel Willnat am Bass und Lars Zehner am Schlagzeug. Somit war HARKON geboren. Die musikalische Chemie untereinander war direkt super, allerdings mussten wir uns als Band natürlich auch erstmal etwas finden. So verging wiederum einige Zeit, bis das Songwriting dann 2018 für unsere Verhältnisse etwas Fahrt aufnahm und wir die &#8222;Ruins Of Gold&#8220;-EP schrieben, produzierten und Anfang 2019 dann auch endlich veröffentlichten. Klingt alles ein wenig langwierig, aber &#8222;Gut Doom will Weile haben&#8220; &#8211; auch wenn wir gar keinen spielen, haha!</p>



<p>MH: wie ist die EP „Ruins of gold“ denn soweit angekommen und seid ihr zufrieden mit der bisherigen Resonanz?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Debüt-EP &#8222;Ruins of gold&#8220; bekommt ihr gratis!</h2>



<p>BG: Diejenigen, die unsere Debüt-EP gehört haben, fanden sie eigentlich alle geil. Nur haben bisher einfach viel zu wenige Leute &#8222;Ruins Of Gold&#8220; überhaupt gehört, haha! Klar, wir sind &#8217;ne neue Band mit ihrem allerersten Release und haben erst &#8217;n paar Shows gespielt, da werden einem nicht gerade die Türen eingerannt. Aber <strong>gute Resonanz heißt manchmal halt mehr Qualität statt Quantität.</strong> Ein wenig schade ist es zwar schon, dass man trotz umfangreicher Bemusterung unsere bisherigen Reviews an zwei Händen abzählen kann &#8211; Aber wenn darunter der <strong>&#8222;Tip des Monats&#8220; im Rock Hard Magazin</strong> ist, können wir soviel nicht falsch gemacht haben! Falls das hier ein geschmackssicherer Musikredakteur lesen sollte: Ich schicke gerne das Press-Kit raus! Wobei man <strong>&#8222;Ruins Of Gold&#8220; </strong>von Beginn an <strong>komplett gratis in bester Qualität auf unserer Bandcamp-Seite runterladen </strong>kann &#8211; Also greift zu, Leute!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="900" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/Harkon-Single-Portrait-Björn-Gooßes-Vocals-Photo-©-2018-Tom-Jäschke-Frontrow-Images.jpg" alt="Harkon - Single Portrait - Björn Gooßes (Vocals) - Photo © 2018 Tom Jäschke - Frontrow Images" class="wp-image-91378" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/Harkon-Single-Portrait-Björn-Gooßes-Vocals-Photo-©-2018-Tom-Jäschke-Frontrow-Images.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/Harkon-Single-Portrait-Björn-Gooßes-Vocals-Photo-©-2018-Tom-Jäschke-Frontrow-Images-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<p>MH: wie ist denn die Aufteilung in der Band, also wer ist für’s Songwriting verantwortlich, wer kümmert sich um das Anbahnen neuer Live-Auftritte etc.?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik als gemeinsame Sache &#8211; HARKON</h2>



<p>BG: Als alleiniger Gitarrist kommen die Riffs natürlich primär von Volker, dann schrauben wir meist zu zweit ne grobe Grundstruktur auf Basis meines Gesangs-Inputs, und dann <strong>geht&#8217;s schon noch ganz klassisch im Proberaum zu viert zur Sache</strong>. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum es bei uns immer ein wenig dauert. Aber mit diesem Line-Up und dessen Musikalität wär&#8217;s ne Schande, wenn einer alleine im stillen Kämmerlein alles schriebe. Unterm Strich sind unsere Songs also ganz klar Ergebnisse eines kreativen Kollektivs, und das ist auch gut so. <strong>Um Gigs kümmert sich immer grad der, dem eine Gelegenheit über&#8217;n Weg läuft.</strong> Nen Booker haben wir leider noch nicht&#8230; Wer sich berufen fühlt, HARKON dahingehend ein wenig unter die Arme zu greifen: Ruf! Mich! An!</p>



<p>MH: wo seht ihr musikalisch eure wesentlichen Einflüsse? Und wer kann sich da mit seinem Stil bei der Komposition von neuen Songs am ehesten durchsetzen? Mir persönlich gefällt als Schlagzeuger, was eurer Drummer da so spielt!?</p>



<p>BG: Glaub mir, mir gefällt das auch, was Lars da so spielt, haha! Also, im Durchsetzen bin ich zwar groß, weil ich ein Besserwisser bin und gerne das letzte Wort habe, aber es sollen sich schon alle mit &#8217;nem Song wohlfühlen. Das ist wiederum sehr praktisch bei HARKON: Wir haben alle guten Geschmack und werden uns meist zügig einig. Und da der Primär-Input von einer Person kommt, ist die grundsätzliche Marschrichtung eh vorprogammiert. Unsere Einflüsse sind zwar natürlich verschieden, aber innerhalb unserer Parameter bewegen wir uns dennoch möglichst frei umher. Die Mischung macht&#8217;s, sag ich mal. <strong>Am Ende des Tages werden wir natürlich Künstlern wie zum Beispiel Ozzy Osbourne oder NEVERMORE näher sein als MESHUGGAH oder CELTIC FROST,</strong> aber für uns gilt so oder so nur die Regel &#8222;Ein guter Song ist ein guter Song ist ein guter Song&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eher Ozzy oder NEVERMORE&#8230;</h2>



<p>MH: gibt es eigentlich schon Pläne für ein weiteres Release, mal eine Fulllength Album vielleicht?</p>



<p>BG: Nicht nur vielleicht, sondern definitiv! <strong>Wir biegen bereits auf die Zielgerade ein, was das Songwriting für unser erstes Album angeht</strong>, auch wenn das Finetuning aufgrund unserer überschaubaren Probefrequenz wohl noch bis Sommer dauern wird. Dann wollen wir aber fix ins Studio. Ein Label muss sich noch finden lassen&#8230; &#8222;Ruins Of Gold&#8220; war ein DIY-Release. Mit digitalen Vertriebsdienstleistern wie CD-Baby kann man da auch durchaus was erreichen, und für das erste Lebenszeichen einer Band ist das auch ok. Trotzdem hoffen wir natürlich, mit unserem ersten Album mehr Leute erreichen zu können, und mit dem richtigen Label im Rücken ist man da meist schon etwas besser aufgestellt, wenn man nicht gerade die Zeit und Manpower hat, komplett DIY alles durchzukurbeln. Da wir aber alle Jobs und teilweise auch Familie haben, sowie bis auf Volker auch in anderen Bands aktiv sind, ist dieser Ansatz nicht gerade Plan A.</p>



<p>MH: seid ihr mit dem bisher erreichten Level an Bekanntheit etc. zufrieden? So lange seid ihr ja noch nicht in der Szene unterwegs mit HARKON. Wie sehen die Ziele für die kommenden, sagen wir 5 Jahre aus? Was wollt ihr da noch bewegen? Könntet ihr euch vorstellen, auch mal eine kleine Tour durch Deutschland zu machen?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg" alt="Björn Gooßes-Harkon Turock Open Air 2019" class="wp-image-89308" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes HARKON live beim Turock Open Air 2019  </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einem Album zu mehr Bekanntheit!?</h2>



<p>BG: Der Bekanntheitsgrad ist natürlich nicht der Motor einer Band, sondern der Wille, oder sagen wir besser, der innere Drang zum Ausdruck durch Musik. Aber ein Zusammenspiel von beidem ist nicht verkehrt. Und HARKON muss einfach von viel mehr Leuten gehört werden, weil&#8217;s halt gute Songs sind, haha! Also nein, <strong>zufrieden sind wir damit nicht, da ist noch ordentlich Luft nach oben.</strong> Aber wir arbeiten ja dran. Im Zuge des Debutalbums passiert dann auch hoffentlich ein wenig mehr &#8211; Ne kleine Tour würde da sicherlich auch zu gehören. Der Livemarkt ist zugegebenermaßen umkämpfter als je zuvor, und um &#8217;ne richtige Tour als Supportband abzubekommen, wenn man nicht grade zufällig total angesagt ist, <strong>braucht es entweder Vitamin B, Kohle oder beides</strong>. </p>



<p>Dass man also erstmal kleine Brötchen backen muss, ist völlig klar. Dennoch hoffe ich, dass wir in fünf Jahren mindestens Album Nummer zwei veröffentlicht, 2-3 kleine Touren und zahlreiche Einzelgigs &amp; Festivals gespielt haben werden. Das wäre jedenfalls ein durchaus realistisches Ziel. Mag sein, dass es erstens anders kommt und zweitens als man denkt. <strong>Aber wenn wir unsere Ziele nicht halbwegs hoch stecken würden, könnten wir ja auch gleich damit zufrieden sein, ab und an im Proberaum &#8217;n Bier zu zischen und einmal im Jahr im hiesigen Jugendzentrum zu spielen&#8230; </strong>Ist natürlich weder an Bier noch an Jugendzentren was verkehrt, aber ich glaube, Du verstehst, was ich sagen will.</p>



<p>MH: welche Supporterfahrungen habt ihr bisher mit großen Acts der Szene? Wenn wir an das Thema an Live-Auftritte denken…mit welcher Band würdet ihr ansonsten mal gerne in Zukunft touren und warum gerade mit diesem Act?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine besonderen Ansprüche an den Headliner</h2>



<p>BG: Wir hatten ja erst &#8217;n halbes Dutzend Gigs, da gab&#8217;s noch nicht viele Berührungspunkte mit großen Acts der Szene. Wir hatten zwar bereits die Ehre, ein paar Monate nach Release unserer Debüt-EP gemeinsam mit u.a. PRONG &amp; QUEENSRYCHE beim Turock Open Air auf der Bühne zu stehen, aber wirklich viel Kontakt hatte man zu den Headlinern auch wieder nicht. Hm, mir würden sehr viele Bands einfallen, mit denen ich gerne auf Tour gehen würde, und ich glaube HARKON sind da relativ flexibel, was den Stil des Headliners angeht, da wir ja selber nicht so klar in eine bestimmte Schublade passen. <strong>Ob es nun also MEGADETH, Ozzy, ALTER BRIDGE oder GOJIRA sind &#8211; Wir drücken dann einfach ein Auge zu, haha!</strong></p>



<p>MH: wir haben ja neulich das Interview geführt, in dem u.a. es um die Bedeutung der Gestaltung eines Albumcovers ging. Näheres kann man hier nachlesen. Wir wollen uns ja auch nicht wiederholen. Für mich stellt sich wohl die Frage, ob du aufgrund deines künstlerischen Backgrounds um alle Belange bei HARKON kümmerst, die in diesen Bereich fallen (z.B. die Gestaltung des Backdrops oder von Konzertflyern)?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Er kann halt nicht aus seiner Haut&#8230;</h2>



<p>BG: Na klar, alles Visuelle bei HARKON habe ich unter meine Fittiche genommen. Also, Konzertflyer werden natürlich auch mal von wem anderes gemacht, da wir ja selten selber veranstalten. Aber solange die Bandkollegen happy sind mit dem, was ich bastle, bleibt das ja auch die nächstliegende Lösung. Macht mir ja auch Spaß. Ich bringe mich gerne voll in die Band ein, sei es mit den Texten, die ich ja auch singen muss, oder eben mit Artworks. &#8222;Nur&#8220; der Sänger zu sein, fremde Texte zu singen und einem anderen Artworker die Grafiken der eigenen Band zu überlassen, käme mir irgendwie komisch vor&#8230;</p>



<p>MH: wenn wir mal darüber reden wollen, etwas rein aus Überzeugung zu tun und die Gedanken an die „Kohle“ mal beiseite zu lassen, dann sind wir schnell beim Thema RAGE AGAINST RACISM. Ein tolles Festival in Duisburg, bei dem <strong>wir von metal-heads.de stolz sind, als offizieller Medienpartner aktiv mit einer medialen Vollbedienung mitwirken zu können.</strong> Freier Eintritt für eine gute Sache. Was ist für euch der Antrieb an der Mühle oder bei ähnlichen Veranstaltungen dabei zu sein und wie ist es da zu dem Kontakt gekommen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freifahrtschein für Björn und seine Bands&#8230;</h2>



<p>BG: Levent und ich kennen uns ja schon seit Jahren. Sowohl im Zuge der Auftritte meiner anderen Bands beim Rage Against Racism als auch im Rahmen der von mir fürs Festival gestalteten Shirtmotive. Irgendwann &#8211; Ich glaube, es war zwischen dem 23. und 24. Bier bei einer der großartigen Dong Open Air Ausgaben &#8211; sagte Levent mir mal <strong>&#8222;Ich find das so geil, was Du machst, ich werd&#8216; jede Deiner Bands buchen. Egal, mit was Du ankommst&#8220; &#8211; Und ich hab ihn beim Wort genommen, haha!</strong> </p>



<p>Eigentlich sollten wir schon 2019 spielen, aber manchmal hat der gute Levent halt auch &#8217;n Kopp wie n Sieb, so wurde 2020 draus. Auch nicht schlecht. Ich hoffe jedenfalls, er bereut seine Aussage nicht, haha! Wir werden jedenfalls unser Bestes geben, den bunten Reigen am Festival-Freitag standesgemäß zu eröffnen! Und dass das Rage Against Racism ein mehr als unterstützenswertes Motto hat, tut der Sache sicherlich keinen Abbruch. Dass Rassismus und auch andere engstirnige, verblendete Ansichten leider auch Anno 2020 noch ein großes Übel sind, ist ja leider kein Geheimnis. <strong>Mit ein wenig Stromgitarrenmusik versuchen wir also, das Lebensmotto &#8222;Sei kein Arschloch&#8220; zu propagieren</strong>. Wenn dann noch das Duisburger Juniwetter mitspielt, sollte der Plan eigentlich aufgehen&#8230;</p>



<p>MH: wenn wir
einen Blick in die nähere Zukunft werfen…so 2020/2021…gibt es da schon Pläne
für weitere Live-Auftritte?</p>



<p>BG: Wie gesagt, nen Booker haben wir leider nicht, und DIY-Konzertakquise &#8211; oder sagen wir ehrlicherweise einfach &#8222;Klinken putzen gehen&#8220; &#8211; ist zeitintensiv und bisweilen recht frustrierend. Nichtsdestotrotz haben wir n paar Eisen im Feuer, klar. <strong>Bestätigt sind zum Beispiel der 8.5. im Weseler Krachgarten und der 6.6. in der Krefelder Kulturrampe &#8211; Beide Male mit KILLING A LION und METAMORPHER, was in Summe ein echt cooles, abwechslungsreiches aber dennoch stimmiges Package ergibt.</strong></p>



<p>MH: wenn wir
jetzt an Musikfans, die euch noch nicht kennen. Oder z.B. für Jemanden, der
euch erst jetzt entdeckt. Wie würdest du eure Musik in wenigen Worten erklären
und warum sollte man euch eine Chance geben und sich die EP „Ruins of gold“
unbedingt anhören? Und am besten auch gleich zum Auftritt beim RAGE kommen…also
wodurch überzeugt ihr die Zuschauer live on stage?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn ich Pressetexte kopiere, werde ich gelyncht</h2>



<p>BG: Puh&#8230; sich selber beschreiben ist immer irgendwie kacke. Mir rollen sich oft die Fußnägel hoch, wenn ich selbstverfasste Bandbeschreibungen lese, die mit hohlen Klischeephrasen nicht geizen. Wir gehen sowas dann eher etwas augenzwinkernd an. <strong>In unserer Band-Info steht Folgendes: <em>&#8222;Metal? Klar! Hardrock? Auch! Prog? Ein Bisschen. HARKON machen es sich zwischen den Stühlen bequem. Sie zeigen spielerische Finesse ohne Griffbrettgewichse, spinnen ihren eigenen bunten Faden, ohne sich im Patchwork zu verlieren, balancieren geschickt zwischen Bohrhammer und Blümchenwiese und verpassen trotzdem jedem Track die unverkennbare HARKON-Duftmarke.&#8220;</em> </strong></p>



<p>Ich denke, im Großen und Ganzen kann man das so stehen lassen, auch wenn das vielleicht nicht ganz Deiner Vorgabe &#8222;in wenigen Worten&#8220; entspricht, haha! Wodurch wir live überzeugen? Hm&#8230; ne dicke Show mit Pyros und Bühnenaufbauten wird wohl noch auf sich warten lassen müssen. Es geht also eher puristisch zu, aber natürlich mit der entsprechenden Live-Energie, die den berühmten Funken dann hoffentlich auch auf die Zuschauer überspringen lässt!</p>



<p>MH: Kinder, wie
die Zeit vergeht…unser heutiges Interview geht dem Ende zu. Die letzten Worte
gebühren bei uns traditionell unserem jeweiligen Interviewpartner. Du hast
jetzt die Chance, unseren Lesern und euren Fans da draußen mitzuteilen, was ihr
schon immer mal loswerden wolltet. Zu HARKON, zu Musik, dem Business, dem
Klimawandel oder…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf einen Schnaps nach Duisburg&#8230;</h2>



<p>BG: Ich sach ma so: Wer meint, keinen Bock zu haben, sich Harkon beim Rage Against Racism Open Air anzugucken, weil wir schon um 16:30 zocken: Dat geht auch ohne Bock!! Ach ja und danke für das Interview natürlich! Trinken wir in Duisburg &#8217;n Schnäppsken drauf!</p>



<p>MH: Danke für dieses interessante Interview und die entsprechenden Einblicke in eure Musik etc. Schön, dass du dir Zeit genommen habt und <strong>ich freue mich schon sehr auf den 12.06.2020 in Duisburg vor der Bühne!!</strong> Bis dann wünsche ich dir bzw. euch eine gute Zeit!</p>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>Harkon &#8211; Single Portrait &#8211; Björn Gooßes (Vocals) &#8211; Photo © 2018 Tom Jäschke &#8211; Frontrow Images: Tom Jäschke - Frontrow Images</li><li>Björn Gooßes-Harkon Turock Open Air 2019: Sebastian Freitag</li><li>PLH_Crowd_up_the_irons: © 2016 Toby | metal-heads.de</li>		</ul>
		</div>
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		<item>
		<title>Wie entsteht ein Festival-Shirt? Das Interview!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 16:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Festival-Shirt]]></category>
		<category><![CDATA[Harkon]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Meininghaus]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[Night in Gales]]></category>
		<category><![CDATA[Rage against Racism]]></category>
		<category><![CDATA[The Very End]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ewerhard]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie entsteht ein Festival-Shirt? Das Interview! Neben den allgemeinen Beiträgen wie Reviews, Konzertberichten und News gibt es auch Fragen, die wir als Redakteure bei metal-heads.de uns stellen. Und wenn da was Interessantes dabei ist,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie entsteht ein Festival-Shirt? Das Interview!</p>



<p>Neben den allgemeinen Beiträgen wie Reviews, Konzertberichten und News gibt es auch Fragen, die wir als Redakteure bei <strong>metal-heads.de</strong> uns stellen. Und wenn da was Interessantes dabei ist, dann gehen wir der Sache nach und Recherchieren für euch oder führen ein Interview. So auch in diesem Fall. Ihr kennt vielleicht das <strong>RAGE AGAINST RACISM-Festival </strong>in Duisburg. <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/aller-guten-dinge-sind-drei-rage-against-racism-2019-der-film-zum-samstag/" target="_blank">Hier</a></strong> könnt ihr was über die 2019-er Ausgabe erfahren. Jedenfalls ist ein Markenzeichen des Events, dass es da zu einem fairen Kurs immer T-Shirts in einem coolen Design gibt. Das erklärt auch, warum die Dinger immer schon weit vor Ende des Festivals vergriffen sind, auch wenn jedes Jahr die Auflage erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Macher hinter dem Design &#8211; Gespräch mit Björn</h2>



<p>Wir wollten genauer wissen, wer hinter dem Design der jährlich in anderer Gestaltung aufgelegten Shirts steckt und wie es eigentlich letztlich zu dem finalen Aussehen kommt. Daher haben wir Björn Gooßes von Killustrations zum Interview gebeten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag.jpg" alt="Björn Gooßes-Portait-Foto  " class="wp-image-89304" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes Portrait</figcaption></figure>



<p>MH: Hallo Björn, also schon einmal Danke vor für deine Zeit für dieses Interview. Legen wir mit der ersten Frage  los…wie würdest du <strong>dich unseren Lesern in 2 oder 3 Sätzen beschreiben</strong>. Also mehr so zur Person (nicht auf  den Job bezogen). Hobbies, Interessen…!?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einige Flaschen Whisky und ein Hund</h2>



<p>BG: Nix zu danken, ich freue mich über das Interesse an meiner Arbeit! Puh, aber mich selber beschreiben? Da hauste direkt  am Anfang des Interview ja mal nen Klopper raus… Wat soll ich da sagen? <strong>Mein Leben lässt sich größtenteils mit den fünf Begriffen &#8222;Frau&#8220;, &#8222;Hund&#8220;, &#8222;Killustrations&#8220;, &#8222;THE VERY END&#8220; und &#8222;HARKON&#8220; beschreiben, haha!</strong> Natürlich gibt&#8217;s auch was darüberhinaus und ganz viel dazwischen, aber das sind nun mal die Eckpfeiler. Wie viele Pullen jetzt z.B. &#8211; um mal das  Thema &#8222;Hobbies&#8220; aufzugreifen &#8211; meine Whisky-Sammlung zählt, interessiert doch keine Sau, haha…</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg" alt="Björn Gooßes-Harkon Turock Open Air 2019  " class="wp-image-89308" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes HARKON live beim Turock Open Air 2019  </figcaption></figure>



<p>MH: Hast du deine Fähigkeiten in Sachen Design in einer „Ausbildung“ erworben oder bist du einfach sehr<br> talentiert und nutzt diese kreative Ader? Wie bist du denn zum Designen von Plattencovern und T-Shirts<br> gekommen? Gibt es auch noch andere Bereiche, in denen du aktiv bist?</p>



<p>BG: <strong>Ich bin tatsächlich Autodidakt.</strong> Manchmal lege ich daher sicherlich <strong>etwas krude Arbeitsmethoden</strong> an den Tag, angesichts derer ein*e<em> </em>gelernte*r Mediengestalter*in<em> </em>oder Fotograf*in vielleicht die Hände überm Kopf zusammenschlagen würde &#8211; Aber ich komme zurecht, denke ich. Vielleicht war das auch einfach der richtige Weg für mich, <strong>aus der Leidenschaft einen Beruf zu machen</strong>. So, wie es bestimmt vielen Kolleg*innen ging, hatte ich mich seit jeher für verschiedenste Bilderwelten interessiert und begann letztlich quasi aus Eigenbedarf, selber Artworks zu gestalten. Allererste Schritte in Form von fiktiven Bandlogos/-artworks, die in Schulhefte gekritzelt wurden, lasse ich mal außen vor. <strong>Meine damalige Band NIGHT IN GALES brauchte jedenfalls ein neues Artwork</strong>, und nachdem ich bei den ersten beiden Alben bereits derjenige war, der sich um die Artworkkonzepte und die Kommunikation mit dem jeweiligen Künstler kümmerte, wollte ich das schließlich selber übernehmen. Das zog dann langsam aber sicher immer weitere Kreise, bis ich irgendwann an der Schwelle war, das hauptberuflich machen zu können und wollen. Und in der Tat bin ich seitdem primär im Musikbereich tätig und gestalte hauptsächlich Albumartworks und Merchandisemotive. Hier und da kommen natürlich auch mal Buchcover oder ganz andere Projekte dazu, aber der Großteil meiner Arbeit besteht schon darin, Musik ein Gesicht zu geben. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="515" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2014.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2014" class="wp-image-89305" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2014.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2014-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2014</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dann kam das RAGE AGAINST RACISM dazu&#8230;</h2>



<p>MH: Wie kam dann in einem weiteren Schritt die <strong>Zusammenarbeit mit dem RAGE AGAINST RACISM-Festival</strong> zustande? Ging das von dir aus oder kam Jemand vom Orga-Team auf dich zu? </p>



<p>BG: Genau weiß ich es gar nicht mehr, da ich nun schon zum siebten Mal in Folge die Freude und Ehre hatte, mit dem großartigen Rage-Against-Racism-Team zusammenzuarbeiten. Wir kannten uns ja schon relativ lange, da ich bereits 2004 zum ersten Mal mit NIGHT IN GALES in Rheinhausen auf der Bühne stand. Seitdem weitere vier Male, davon drei mal mit THE VERY END. <strong>Für 2020 sind übrigens bereits HARKON bestätigt, worauf ich mich besonders freue!</strong> Ich tippe mal, Levent hat mich damals einfach angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, ein Festivalmotiv zu gestalten, da er neben meinen Gesangseskapaden auch meine Artworks kannte. Und diese Anfrage habe ich dann scheinbar angenommen, haha! <strong>Ich bin sehr stolz darauf, dass dieses kleine, feine Festival, dass sich nicht nur aufgrund seiner Message und seines Non-Profit-Ansatzes einen Namen gemacht hat, nach wie vor auf meine Motive setzt und hoffe, dass unsere Zusammenarbeit noch lange anhält. </strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes.jpg" alt="Björn Gooßes &amp; Levent Tomicki - RAR 2019" class="wp-image-89309" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes &amp; Levent Tomicki &#8211; RAR 2019</figcaption></figure>



<p>MH: Wie muss man sich das denn im Vorfeld vorstellen bei so einem Festival? <strong>Bekommst du da eine Vorgabe </strong>bzgl. des Motives oder hast du freie Hand? Und legst du direkt mehrere Vorschläge also Entwürfe vor oder gibt es einen, der dann weiterentwickelt wird? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfache Vorgabe: &#8222;Mach&#8216; ma&#8216; geil!&#8220;</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="625" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2015.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2015" class="wp-image-89310" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2015.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2015-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2015</figcaption></figure>



<p>BG: Die Vorgaben vom Rage Against Racism sind normalerweise recht überschaubar und lauten meist: <strong>&#8222;Keine Ahnung, mach&#8216; ma&#8216; geil!&#8220;</strong>. Wenn dann die kreativen Gäule mit mir durchgehen, kommt manchmal noch ne Kurskorrektur wie &#8222;Nee, mach&#8216; mal wieder was mit Schädeln und irgendeinem Mühle-Bezug!&#8220;, aber ansonsten sind <strong>ist das RAR-Team durchaus pflegeleicht</strong>, wenn man das so sagen kann. Man kann sich gegenseitig mit gepflegter Ruhrpottschnauze die Meinung sagen, und dennoch herrscht immer Respekt und Freundschaft. Diesen Ansatz weiß ich sehr zu schätzen! <strong>Dieses Jahr gibt es ja übrigens weder Schädel noch Mühle, </strong>dafür aber ein verdammtes Metal Heart, haha! Manche Festivals haben vielleicht &#8217;ne etwas konkretere Marschroute, weil sie z.B. stilistische etwas spezieller ausgerichtet sind, aber meist lassen mir die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, <strong>relativ freie Hand. Die brauche ich auch, um Qualität garantieren zu können. </strong>Ein kreatives Miteinander kann auch sehr inspirierend und fruchtbar sein, aber grundsätzlich bin ich ja derjenige, der sich durch Bilder auszudrücken versucht, und auf den die Leute wegen meiner bereits veröffentlichen Arbeiten zukommen. Daher sind zu viele Vorgaben für diesen Prozess eher hinderlich. <strong>Manchmal mache ich mehrere Vorschläge, oft bleibt es aber erstmal bei einem. </strong>Da arbeite ich eigentlich recht effizient sozusagen. Klar, viele Wege führen nach Rom und ein Thema kann man auf viele Arten visualisieren, aber da ich Foto-basiert arbeite und kein guter Zeichner bin, ist es für mich z.B. relativ schwierig, mal eben ne Handvoll Vorschläge einzureichen, die mehr sind als schematische Krakelskizzen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2016.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2016" class="wp-image-89311" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2016.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2016-270x300.jpg 270w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2016</figcaption></figure>



<p>MH: Klingt ja Alles spannend! Aber ist das auch eine Tätigkeit, von der du leben kannst oder hast du einen regulären Dayjob, um den Kühlschrank zu füllen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht leicht, mit Kreativität den Kühlschrank zu füllen</h2>



<p>BG: Absolut! Seit 2006 mache ich das hauptberuflich. Natürlich ist das nix, womit man ein Finanzimperium gründen könnte, aber das war noch nie meine Vorstellung eines erfüllten Lebens. Auch wenn es <strong>nicht immer leicht ist, seinen Lebensunterhalt mit einer kreativen Tätigkeit zu bestreiten,</strong> so bin ich dennoch glücklich darüber, dass mir das möglich ist. Auch der Konsumwandel und der damit einhergehende Rückgang des Verkaufs physischer Tonträger hat mir bisher noch nicht merklich geschadet. Denn selbst wenn meine Arbeiten heutzutage vielleicht weniger oft auf gekauften Tonträgern den Besitzer wechseln, so werden nach wie vor Artworks gebraucht. Und eine Szene, in der visuelle Aspekte eine große Rolle spielen. Und ich bin nun mal primär in der Stromgitarrenszene unterwegs, wo dies der Fall ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019.jpg" alt="Frontcover artwork for the album Preaching To The Choir by Blind Ego © Björn Gooßes 2019" class="wp-image-89314" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Albumcover BLIND EGO 2019</figcaption></figure>



<p>Da muss man sich vielleicht gerade im Zuge eines solchen Wandels mit wertigen Produkten über Wasser halten. <strong>Bringst du als Band heute ein schlecht produziertes Album mit langweiligem Artwork raus, ist trotz vielleicht guten Songmaterials die Chance, in der Veröffentlichungsflut völlig unterzugehen, größer als je zuvor.</strong> Zumindest, was die aktiv beeinflussbaren Faktoren angeht. Das berühmt-berüchtigte Zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Sein kann zwar immer noch einer unter Umständen mittelmäßigen Band eine Zeit lang Fame bescheren, aber der Großteil der Musikschaffenden muss sich wohl eher durch harte, beständige Arbeit nach oben kämpfen. <strong>Unter anderem gute Artworks sind daher eine wertvolle Waffe für so eine Schlacht.</strong> Von dem Aspekt, dass ein gutes Artwork aus einem Album künstlerisch und auch emotional letztlich noch mehr rausholen oder einfach den letzten Schliff kann, ganz abgesehen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019.jpg" alt="Frontcover artwork for the album The Deep Dark Black by Clear Sky Nailstorm © Björn Gooßes 2019" class="wp-image-89315" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Albumcover CLEAR SKY NAILSTORM</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Designs mag Björn am liebsten?</h2>



<p>MH: Was würdest du denn sagen, was so die Top 3 Designs gewesen sind, die du bisher entworfen hast? </p>



<p>BG: Auf diese Frage kann ich nicht wirklich eine Antwort geben, denn <strong>zu fast allen Arbeiten hat man ja auch ne emotionale Bindung. </strong>Du fragst einen Vater ja auch nicht, welches seiner Kinder ihm das liebste ist. Natürlich gibt es Artworks, die aus den verschiedensten Gründen mehr Aufmerksamkeit bekommen haben als andere, und manchmal findet man persönlich ein Artwork vielleicht weniger gut, weil es in dessen Entstehungsprozess irgendwelche Stolpersteine gab, an die man sich bei jedem Betrachten erinnert. <strong>Da ich als Künstler stetig wachsen möchte, sage ich mir immer: &#8222;Das nächste Artwork wird das beste!&#8220;.</strong> Mal fühlt es sich nach Fertigstellung eines Artworks so an, als wäre man diesem Anspruch gerecht geworden, mal nicht. Aber es soll ja auch spannend bleiben, haha…! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019.jpg" alt="Frontcover artwork for the album The Seeker's Vow by Abaddon © Björn Gooßes 2019" class="wp-image-89316" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Albumcover ABADDON</figcaption></figure>



<p>Übrigens könnt ihr die Review zur ABADDON-Scheibe <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/abaddon-the-seekers-vow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong> bei uns nachlesen. Auch zum oben abgebildeten BLIND EGO-Album gibt es in den nächsten Tagen eine Besprechung bei uns!</p>



<p>MH: Zu welchen interessanten Begegnungen hat dich das Designen von Shirts und Covern bisher schon gebracht? Vielleicht kannst du uns da ein paar Beispiele nennen… </p>



<h2 class="wp-block-heading">Frauen fallen einem um den Hals</h2>



<p>BG: Natürlich kommt man als alleine zuhause arbeitender Artworker weniger rum als ein*e oft tourender Musiker*in, nichtsdestotrotz gab es schon so einige interessante Begegnungen. Manchmal sind es <strong>Musikeri*nnen, die einem beim allerersten Treffen um den Hals fallen, als wäre man ein lange verlorener Bruder, </strong>weil sie sich so sehr über das Artwork für ihre Band gefreut haben, manchmal sind es Besucher*innen einer Ausstellung, die von einem Motiv zu Tränen gerührt sind und Dir von den Hintergründen berichten. Aber auch die &#8222;kleinen Begegnungen&#8220; sind schöne Erfahrungen, wenn man z.B. eine*n Musiker*in zum ersten Mal kennenlernt und einfach einen wertschätzenden Umgang pflegt und sich im Idealfall auch einfach gut versteht und/oder sympathisch findet. Was ich diesbezüglich immer etwas schade finde: Angesagte Artworker*innen bekommen oft zurecht Aufmerksamkeit, doch sehr häufig geraten viele meiner Kolleg*innen etwas ins Hintertreffen, wenn z.B. bei einem News-Beitrag eines Magazins zu einem neuen Album zig Detail-Informationen geteilt werden, aber <strong>mal wieder nicht die Rede davon ist, wer das Artwork gemacht hat.</strong> Das finde ich auch insofern immer etwas befremdlich, da sich die Metalszene doch schon relativ stark durch visuelle Aspekte identifiziert. Aber wie dem auch sei, gerade in den letzten paar Jahren, seitdem ich z.B. auch <strong>mit meinen beiden Freunden und Kollegen Jan Meininghaus und Thomas Ewerhard unter dem &#8222;Painted In Blood&#8220; Banner gemeinsame Artworkausstellungen auf Festivals</strong> wie z.B. dem Wacken, Summer Breeze, RockHarz, Copenhell oder Rock Hard hatte, gab es in Punkto Austausch mit &#8222;Kunstkonsumenten&#8220; natürlich nochmal einen willkommenen Aufschwung, von dem ich hoffe, dass er noch ein Weilchen anhält! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2017.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2017" class="wp-image-89318" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2017.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2017-270x300.jpg 270w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2017</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mit welchen Bands wäre eine Kooperation cool?</h2>



<p>MH: Hast du einen „Traum“ für welche Bands oder Events du gerne in Zukunft mal ein Shirt oder Logo bzw. Albumcover entwerfen würdest? </p>



<p>BG: Ach, klar! Da gibt es so einige Künstler*innen und Events, die bestimmt davon profitieren würden, mal ein Killustrations-Artwork zu haben, haha! Aber mal im Ernst: Natürlich würde man grundsätzlich gerne mal mit seinen Lieblingsbands zusammenarbeiten, wobei ich aus Fan-Perspektive ein Killustrations-Artwork dann manchmal gar nicht gutheissen würde, denn es muss stilistisch schon passen. Und manchmal werden Lieblingskünstler auch etwas entzaubert, wenn sie sich als Idioten oder Arschlöcher outen. <strong>Eine meiner Lieblingsbands sind UNDERTOW</strong>, mit denen durfte ich schon mehrfach zusammenarbeiten, das ist natürlich super! Wenn z.B. ANATHEMA, AGNES OBEL, DANZIG, WOVEN HAND, MEGADETH oder BLACK STONE CHERRY anklopfen würden, würde ich sicher nicht nein sagen. Da gibt&#8217;s noch viele mehr, aber bei denen würde sich mein Stil glaube ich ganz gut machen! Andere meiner Lieblingsbands sind wiederum nicht mehr aktiv oder schlichtweg teilweise verstorben… wobei, irgendwer bringt doch immer irgendwann posthum ne Best-Of-Scheibe raus, dann würd&#8217;s wiederum funktionieren, haha! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2018" class="wp-image-89319" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2018</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Blick über den Tellerrand</h2>



<p><strong>Was ich schon gerne machen würde, wäre auch außerhalb der Metalszene etwas aktiver zu sein. </strong>Es gibt so viele großartige Künstler*innen, mit denen ich gerne was machen würde, die aber sicher noch nie was von mir gehört haben, gerade auch weil man sich als Metal-Artworker vom &#8222;Klientel&#8220; her ja schon etwas im Kreis dreht. Diesen zu durchbrechen wäre einer meiner Wünsche für die nächsten Jahre! </p>



<p>MH: Wenn wir mal im Kleinen bleiben…ist deine Arbeit erschwinglich, also kann es sich auch eine kleine Nachwuchsband leisten, sich von dir das Plattencover gestalten zu lassen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Faire Preise für fettes Artwork &#8211; Killustrations</h2>



<p>BG: &#8222;Erschwinglich&#8220; ist ja immer relativ, aber aufgrund der Tatsache, dass ich mit vielen kleinen, oft auch ungesignten Bands zusammenarbeite, scheinen meine Arbeiten durchaus erschwinglich zu sein. Klar hat Qualität ihren Preis, und <strong>mit Dreimarkfuffzich kriegste kein fettes Artwork gebacken</strong>, aber ich bin auch kein abgehobener Künstler, der sich die ersten Gedanken erst dann macht, nachdem der erste dicke Scheck eingetrudelt ist. Ich bin auch immer bereit zu fairen Kompromissen, wenn ich merke, dass jemand wirklich Bock auf ein Artwork aus dem Hause Killustrations hat, aber die Bandkasse einfach ´n bissken klemmt. Also keine falschen Hemmungen, fragen kostet nix! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2019" class="wp-image-89320" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2019</figcaption></figure>



<p>MH: Diese Frage stellen wir den Bands auch immer: ist es dir aufgrund des Mottos und des Hintergrundes ein besonderes Anliegen, dich beim RAGE AGAINST RACISM-Festival mit deiner Kreativität einzubringen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">T-Shirts gegen Rassismus &#8211; aus Überzeugung</h2>



<p>BG: Aber sowas von! Ich bin mir zwar meiner Privilegien bewusst, in einer demokratischen Gesellschaft in Frieden und Wohlstand zu leben; und auch der Tatsache, dass soziale, politische, ethnische oder religiöse Konflikte in anderen Teilen der Welt sicher einen anderen Einfluss auf das Denken und Handeln der Menschen nehmen als hierzulande. Dennoch ist für mich &#8211; um sich mal lediglich auf das namensgebende Thema zu beziehen &#8211; das engstirnige, rückständige Konzept von Rassismus und der damit einhergehenden Hass und Schmerz dermaßen fremd und falsch, dass ich von Herzen gerne mit ebendiesem Festival zusammenarbeite! </p>



<p>MH: Zuletzt haben stets unsere Interviewpartner das Wort. Hier kannst du dich an unsere Leser richten und eine Message ´raushauen. Das kann mit Musik zu tun haben oder mit was auch immer…leg&#8216; los!! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hier erfahrt ihr mehr &#8211; die Website</h2>



<p>BG: Dann nutze ich doch gerne die Chance und lege allen Leserinnen dieses Interviews meine <strong>Website<br> <a href="http://www.killustrations.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="www.killustrations.com (öffnet in neuem Tab)">www.killustrations.com</a> bzw. meine Facebookseite <a href="http://www.facebook.com/killustrations" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="www.facebook.com/killustrations (öffnet in neuem Tab)">www.facebook.com/killustrations</a></strong> ans Herz. Da gibt´s neben meinen Artworks und kleinen Einblicken hinter die Kulissen auch &#8222;Kunst für zuhause&#8220; in Form von z.B. Art-Prints, Shirts oder Leinwanddrucken. Und wer wissen will, was so ein Artworker für Mucke macht, der sollte sich natürlich am Besten direkt auch den Auftritt von HARKON beim diesjährigen Rage Against Racism anschauen!</p>



<p>MH: Ich danke dir für dieses Interview und freue mich, dass wir von <strong>metal-heads.de</strong> damit unseren Lesern im Vorfeld des nächsten RAGE AGAINST RACISM-Events einen besonderen Einblick liefern konnten.</p>



<p>BG: Ich hab zu danken &#8211; Gerne wieder!</p>



<p>Zum Abschluss bekommt ihr hier noch das coole brandaktuelle Logo zum RAGE AGAINST RACISM-Festival 2020 aus der Feder von Björn Gooßes von Killustrations. Das ist doch eine prima Sache&#8230;und haltet euch fest: beim Festival wird es auch schicke T-Shirts mit dem Motiv geben!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1050" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1050x1200.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2020" class="wp-image-89313" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1050x1200.jpg 1050w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-262x300.jpg 262w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-768x878.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-600x686.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1344x1536.jpg 1344w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1792x2048.jpg 1792w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1050px) 100vw, 1050px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2020</figcaption></figure>
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		<title>Interview mit Christopher von Abaddon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 08:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Abaddon]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Swanö]]></category>
		<category><![CDATA[GLORYFUL]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Basten]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[Krachgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Night in Gales]]></category>
		<category><![CDATA[The Seeker's Vow]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Christopher von Abaddon Da wir ja besonders gern über Bands berichten, die sich nicht in den Top10 der Metal Charts wieder finden, habe ich mir mal Christopher geschnappt, der bei Abaddon die&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Christopher von Abaddon</h3>
<p>Da wir ja besonders gern über Bands berichten, die sich nicht in den Top10 der Metal Charts wieder finden, habe ich mir mal Christopher geschnappt, der bei Abaddon die Felle verprügelt. Und bei wem es jetzt klingelt&#8230;vielleicht hattest Du ja mein Review zu &#8222;The Wayfarer&#8220; gelesen <a href="https://metal-heads.de/reviews/abaddon-the-wayfarer/" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>.</p>
<p><strong>MH:</strong> Hi Christopher, vielen Dank, das Du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst. Bitte stell eure Band Abaddon doch mal kurz vor.</p>
<p><strong>CL:</strong> Hey Frank, gerne doch! Wir sind Abaddon aus der Rockmetropole Wesel am Niederrhein. Die Band existiert bereits seit über 20 Jahren mit bewegter Biografie und einigen Besetzungswechseln. In unserer heutigen Form spielen wir seit ca. 2009 zusammen und bestehen aus:</p>
<p>Lead vocals and symphonic arrangements: Darius Widera (ex- Nebular Moon, Project Entropy)</p>
<p>Guitars and backing vocals: Marek Widera (Project Entropy)</p>
<p>Drums and backing vocals: Christopher Lankes (ex- In Chasm, Shockgnosis)</p>
<p>Guitars and backing vocals: Thorsten Stoltenow (Someone`s Missing)</p>
<p>Bass and backing vocals: Steffen Schmitz</p>
<p>Stilistisch bewegen wir uns wohl irgendwo außerhalb der Schubladen zwischen Melo-Death und einigen Symphonic Einflüssen. Frag mich jetzt nicht nach Helden oder anderen Bands, die uns früher beeinflusst haben – da muss ich (schon allein aus Altersgründen) passen, hehe.</p>
<h3><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-88086 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-300x300.jpg" alt="Abaddon Album Cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>The Seeker&#8217;s Vow</h3>
<p><strong>MH:</strong> In diesen Tagen erscheint, nach etwas „längerer Schaffensphase“, euer neues Album <em>The Seeker’s Vow</em>. Geplant ist vorerst nur ein Release über Streaming Plattformen. Soll das Album zum späteren Zeitpunkt auch noch gepresst werden oder was sind eure Pläne?</p>
<p><strong>CL:</strong> Ohja, da ist tatsächlich wieder sehr viel Zeit seit unserem letzten Album <em>The Wayfarer</em> vergangen. Wir sind da wohl tatsächlich nicht die Schnellsten unter der Sonne. Die Songs sind über einen relativ langen Zeitraum entstanden. Trotzdem tragen alle die gleiche Grundstimmung in sich, die sich durch das gesamte Album zieht. Während der Produktion haben wir uns dann dazu entschieden, die Songs zunächst nur via Streaming Plattformen zu verbreiten. Bei uns im Studio lagern noch so viele Kartons mit Alben und EPs, dass ich damit schon die Proberaum Wand fliesen wollte. Gerade für kleinere Bands wie uns, bietet Streaming heutzutage die Möglichkeit, seine Musik unkompliziert, schnell und kostengünstig einem viel größeren Publikum zu präsentieren, als wir das mit CDs könnten. Momentan sind wir einfach glücklich, dass das Ding endlich veröffentlicht wird. Klar – es wäre auch toll nach der ganzen Arbeit, Schweiß und Herzblut das fertige Produkt in den Händen halten zu können. Darum will ich auch nicht ausschließen, dass wir zum kommenden Jahr <em>The Seeker’s Vow</em> als CD herausbringen werden. Ich hab da selbst Bock drauf und ein bisschen Platz für weitere Kisten mit CDs finden wir im Studio mit Sicherheit. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Jens Basten</h3>
<p><strong>MH:</strong> Jens Basten (Night in Gales und Gloryful) hat auch was zu eurer neuen Scheibe beigetragen. In welchem Umfang war er denn beteiligt und wie kam es dazu?</p>
<p><strong>CL:</strong> Jens hat für den Song „<em>Settling the Void</em>“ ein Gitarrensolo eingespielt. Die Idee dazu kam spontan, erst während der Recordings. Auch auf unserem letzten Album <em>The Wayfarer</em> war er ebenfalls schon mit einem Solo auf „<em>Abaddon</em>“ vertreten. Auf den ersten Gloryful Alben sind bei den Groupshouts die engelsgleichen Stimmen von Marek, Darius und mir zu hören. Jens ist ein absolut großartiger Gitarrist und noch besserer Freund von Abaddon seit vielen Jahren. Durch unsere Zusammenarbeit im Studio für Gloryful und Night in Gales tauchen wir immer mal wieder gegenseitig auf unseren Alben auf und pflegen das auch gerne. Quasi hat das jetzt schon fast Tradition und wir waren sehr glücklich, dass er auch dieses Mal wieder amtlich abgeliefert hat.</p>
<h3>Sängerin oder keine Sängerin?</h3>
<p><strong>MH:</strong> Euer letztes Werk &#8222;The Wayfarer&#8220; war ja zum Teil im Symphonic Metal Bereich angeordnet und es war auch einiges an weiblichem Gesang zu finden. Eure damalige Sängerin ist ja glaube ich kein Mitglied der Band mehr. Soll es auf dem Posten bald einen Ersatz geben?</p>
<p><strong>CL:</strong> Wer die Bandgeschichte von Abaddon von Beginn an verfolgt (und die ist lang!), der weiß, dass die Wurzeln ursprünglich absolut im Symphonic Metal Bereich lagen. Viel Orchester, viel Pathos und Bombast. Das war cool und hat vor 20 Jahren auch in die Zeit gepasst. Mit den Jahren hat sich da jedoch viel verändert. Der Stil hat sich grundsätzlich durch den Besetzungswechsel in 2010 gewandelt, als beide Posten an der Gitarre und mit mir am Schlagzeug neu besetzt wurden. Seitdem gibt’s etwas mehr auf die Fresse und weniger Bombast <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Nach dem Ausstieg unserer damaligen Sängerin ist es dann noch einmal klarer in eine Richtung weg vom Symphonic geworden. Ich will jetzt nicht kategorisch ausschließen, dass es in Zukunft auch mal weiblichen Gesang auf einem Song geben wird. Das wird jedoch die Ausnahme bleiben. Einzelne Key- und Orchesterparts  werden wir auch auf den kommenden Werken einsetzen, jedoch wesentlich reduzierter als in den Gründungsjahren.  Für die Zukunft wird es daher eher keine neue feste Dame am Mikrofon geben. Abaddon 2020 bleibt eine reine Boygroup.</p>
<h3>Der Furz in der Lederhose</h3>
<p><strong>MH:</strong> Eure letzte Platte habt ihr noch komplett im eigenen Studio aufgenommen. Wie ist es dieses Mal abgelaufen?</p>
<p><strong>CL:</strong> Wie du ja vorhin schon festgestellt hast, gehört Abaddon nicht gerade zu den effektivsten Bands. Das liegt zum einen daran, dass wir uns immer wieder sehr viel Zeit mit dem Songwriting nehmen und die Vorproduktion der Songs im eigenen Studio (Synesthesy Studios Wesel) gemacht haben. Einerseits ist es ein absoluter Luxus und toll auf das Studio zurückgreifen zu können und sich mit viel Zeit und Ruhe der Vorproduktion zu widmen – andererseits zieht es sich dadurch bei uns wie ein Furz durch ´ne Lederhose. Fluch und Segen. Unser letztes Album <em>The Wayfarer</em> haben wir komplett in Eigenregie aufgenommen und selbst gemischt. Das war ein Prozess von über 2 Jahren und am Ende hatten wir die Songs schon satt gehört, bevor auch nur eine CD gepresst war. Irgendwie schade. Beim aktuellen Album wollten wir das unbedingt vermeiden. Daher haben wir uns schon frühzeitig dafür entschieden, die fertigen Aufnahmen in die Hände von Mr. Dan Swanö zu legen. Das war wohl die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Ab dem ersten Kontakt hatten wir mit Dan schon ein gutes Gefühl und wussten, dass es das richtige ist. Das Ergebnis ist absolut großartig und fett geworden. Auch für die Covergestaltung haben wir uns an einen Profi gewandt und Björn Gooßes von <a href="https://www.facebook.com/killustrations/" target="_blank" rel="noopener">Killustrations</a> mit dem Entwurf des Frontcovers beauftragt.</p>
<h3><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-88088 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-300x169.jpg" alt="Abaddon Band Live" width="300" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-1200x674.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-600x337.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Das Songwriting</h3>
<p><strong>MH:</strong> Euer Sänger Darius wohnt in England. Wie funktioniert da die Zusammenarbeit über diese Distanz?</p>
<p><strong>CL:</strong> Well, mittlerweile haben wir uns mit der Situation ganz gut eingegroovt. Da auch unser Gitarrist Marek in diesem Herbst aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach Frankfurt gezogen ist, findet der Songwriting Prozess bei uns fast ausschließlich vor dem eigenen Rechner  daheim statt. Wir tauschen Ideen und Projekte aus, fügen hinzu und testen die Rohfassungen der Songs dann alle 2-3 Monate im Proberaum unter Gefechtsbedingungen aus. Wir haben damit den für uns besten Weg gefunden, auch über die Distanz die Band aktiv zu halten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das heutzutage bei sehr vielen Band(-projekten) der normale Weg ist. Dank der Technik, der Möglichkeit zum fast synchronen Austausch von Daten, ist es auch wesentlich einfacher geworden, miteinander arbeiten zu können. Du kennst das ja auch, Frank. Oder sitzt du etwa gerade in einem Lounge-Sessel einer Redaktion und hältst einen Notizblock in der Hand?! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>MH:</strong> Wie sieht denn unter diesen Umständen die Zukunft für Abaddon aus? Wollt ihr eure Livepräsenz wieder etwas ausbauen oder wohin wird die Reise gehen?</p>
<p><strong>CL:</strong> Abaddon ist mehr als nur die Band, die Musik veröffentlicht. Uns 5 Jungs verbindet über die Jahre eine tiefe Freundschaft und die Leidenschaft zur Musik. Das will keiner von uns aufgeben, weswegen wir – auch mit etwas erschwerten Bedingungen – weiter Musik schreiben und veröffentlichen werden. Wahrscheinlich werden die Abstände zwischen den Releases ähnlich weit auseinander liegen, wie bisher&#8230;aber was soll‘s. Scheiß drauf. Die Reise geht in jedem Fall weiter und wir arbeiten parallel bereits an neuem Material für das Album 2025 (bitte nicht so lang…)</p>
<p>Live wird man uns weiterhin regelmäßig auf Konzerten direkt vor unserer Haus-&#8230;ääh -Studiotür am Krachgarten in Wesel finden (<a href="https://www.facebook.com/krachgartenwesel" target="_blank" rel="noopener">Der Krachgarten auf Facebook</a>) Dort spielen wir einmal im Jahr beim Open Air und schieben die Amps quasi eben aus dem Proberaum auf die Bühne. Der kürzeste Anfahrtsweg, den du dir denken kannst. Spaß beiseite – es wäre schön, noch ein paar Gigs im Jahr auf den Kalender zu schreiben. Das müssen wir jedoch leider tatsächlich von der räumlichen und zeitlichen Verfügbarkeit der Jungs abhängig machen. Ein bisschen was sollte für 2020 aber gehen.</p>
<h3>Shockgnosis</h3>
<p><strong>MH:</strong> Du bist seit diesem Jahr festes Bandmitglied bei Shockgnosis (<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-shockgnosis/" target="_blank" rel="noopener">Interview mit Shockgnosis</a>). Wie kam es zu der Zusammenarbeit und wie kriegst Du 2 Bands und Job unter einen Hut?</p>
<p><strong>CL:</strong> Der Kontakt zum Shockgnosis Mastermind (sorry Kai!) kam über einen gemeinsamen Bekannten. Kai war im Grunde nur auf der Suche nach einem Studio oder Proberaum um für die kommende Shockgnosis Platte mit Sängern zu experimentieren. Wir haben uns im Studio getroffen und nach 3 Stunden intensiven Quatschens über Bands, persönliche Ziele und Bock auf Liveaktivität waren wir beiden uns dann einig, dass wir das Projekt Shockgnosis zusammen unbedingt auf die Bühne bringen möchten. Wie gerade schon erwähnt, bin ich durch Abaddon und den Studiobetrieb zurzeit nicht zu stark eingespannt und habe einfach definitiv Bock auf die Musik. Geprobt wird ebenfalls in Wesel im gleichen Studio, was die Sache für uns alle relativ einfach macht. Ich bin also entweder das eine Wochenende mit Abaddon oder das darauffolgende Wochenende mit Shockgnosis im Proberaum. Dazwischen bin ich selbstständig im Garten- und Landschaftsbau, was meine Zeit unter der Woche ziemlich ausfüllt. In zeitliche Nöte bringt mich zurzeit aber weniger mein Job oder die Musik, sondern viel mehr die Geburt meines Sohnes im September diesen Jahres <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das ist gerade natürlich das wichtigste Projekt in meinem Leben und ich möchte die Zeit so sehr es nur geht zu dritt genießen. Dafür schiebe ich natürlich auch alles andere gerne mal beiseite. Meine wunderbare Frau räumt mir aber wirklich sehr viel Zeit für die Musik ein. Danke, Nadja!</p>
<h3>Danke für das nette Interview</h3>
<p><strong>MH:</strong> Das letzte Wort hat bei uns der Gast und Du darfst gerne noch was loswerden. Nochmals vielen Dank für deine Zeit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>CL:</strong> Vielen Dank fürs Lesen! Wen ich jetzt noch nicht erreichen oder überzeugen konnte: Zieht euch einfach Abaddon (<a href="https://open.spotify.com/artist/4gJLsboauCfRKyi8FK2Nza?si=GitwBNrbQP2lDLbs8NlaLQ" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>) und Shockgnosis (<a href="https://open.spotify.com/artist/1MzZafYNyUl6A8uKE95IU6?si=sk0biPnyTaCIgDUiAr-p1A" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>) bei Spotify rein und gebt uns n ehrliches Feedback. Keine falsche Scheu, wir können es verkraften. Danke für das Interview, Frank!</p>
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		<title>HARKON: Debüt-EP &#8222;Ruins Of Gold&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 16:19:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Adrian Weiss Band]]></category>
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		<category><![CDATA[Night in Gales]]></category>
		<category><![CDATA[Ruins Of Gold]]></category>
		<category><![CDATA[The Very End]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt etwas Neues im Westen: HARKON veröffentlichten am 15. Februar 2019 ihre Debüt-EP &#8222;Ruins Of Gold&#8220; Na, habt ihr beim Blick auf das Bild auch gedacht: den kenne ich doch und den &#8211;&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Es gibt etwas Neues im Westen: HARKON veröffentlichten am 15. Februar 2019 ihre Debüt-EP &#8222;Ruins Of Gold&#8220;</h3>
<p>Na, habt ihr beim Blick auf das Bild auch gedacht: den kenne ich doch und den &#8211; ja und die auch. Aber HARKON &#8211; noch nie gehört. Das ist auch nicht verwunderlich, denn HARKON haben sich erst 2017 gegründet. Ende 2018 sind sie dann ins Studio gegangen. Herausgekommen ist die EP <strong>Ruins Of Gold</strong>, mit vier Titeln, die Lust auf mehr machen und die Frage aufkommen lassen, wann die Songs auch live zu hören sein werden.</p>
<h3>&#8222;Wir müssen auf jeden Fall irgendwann mal was zusammen machen&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75902 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/harkon-photo-@-Tom-Jäschke-202x300.jpg" alt="harkon band" width="172" height="255" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/harkon-photo-@-Tom-Jäschke-202x300.jpg 202w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/harkon-photo-@-Tom-Jäschke.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px" />Mit dieser unverbindlichen Aussage startete die Band, die nicht nur durch die Veröffentlichung der EP sondern auch durch erste Termine für Shows inzwischen konkrete Formen angenommen hat.</p>
<p>HARKON &#8211; das sind <strong>Björn Gooßes</strong> (Vocals) , <strong>Volker Rummel</strong> (Gitarre), <strong>Marcel Willnat</strong> (Bass) und<strong> Lars Zehner</strong> (Drums). Und alle sind erfahrene Musiker, die mit Bands wie <strong>The Very End, Night in Gales, Adrian Weiss Band, Forces at Work</strong> spielen oder gespielt haben.</p>
<p>Angesichts der Möglichkeiten, die die einzelnen Musiker haben, ist es sicher nicht nur für mich spannend, was sich aus dieser Zusammenarbeit entwickeln wird.</p>
<h3>&#8222;…weil die Welt ein kleines Bisschen HARKON braucht&#8220; &#8211; die EP Ruins Of Gold</h3>
<p>HARKON versprechen uns eine Verbindung aus Metal und Hardrock garniert mit Prog. Schon der Opener<strong> Ruins Of Gold</strong> macht aus dieser Verbindung einen kraftvollen, mitreißenden rockenden Metal Sound, in den sich schwermütige Passagen einfügen. Zunächst schaffen Drums und Saiteninstrumente einen mächtigen und warmen Sound, aus dem sich schöne Leads herausarbeiten. Der Bass lässt den Song fett grooven. Gekrönt wird das Ganze von einem wirklich feinen Solo.</p>
<p><strong>Thistleblower</strong> hat einige rhythmisch interessante Passagen. Die Riffs und Licks deuten die Melodie an, die dann von variablen Vocals transportiert werden. Im letzten Drittel bekommt der Song quasi noch eine Wendung, wenn die Saiteninstrumente die Textzeile &#8222;<em>Now, did you see what they have done to those who did not look</em>&#8220; vorbereiten, die <strong>Björn Gooßes</strong> mit zunächst einschmeichelnder Stimme vorträgt. Doch es ist schnell zu Ende mit der Anschmiegsamkeit und der Song kommt wieder energisch daher, schafft einen wunderbaren Übergang zu einem tollen Solo von <strong>Volker Rummel</strong>, das vom Bass gut unterstützt wird.</p>
<p><strong>Round And Round</strong> beginnt mit Akkordfolgen, die Spannung aufbauen und immer wieder zurückgenommen werden, wodurch die Lyrics mehr Raum bekommen. <strong> Lars Zehner</strong> setzt mit Double-Bass-Parts deutliche Akzente, was dem Song eine ordentliche Dynamik verschafft. Der zweite Teil des Songs wirkt in gewisser Weise ruhiger. Vielleicht, weil sie sich hier Zeit für gut gemachte Arrangements gelassen haben.</p>
<p><strong>Take It Slow</strong> ist dann leider schon der letzte Song der EP. Er gefällt mir gut, weil sich Björns Stimme in einer Weise eingefärbt hat, dass sie so richtig ins Ohr geht. Und <strong>Marcel Willnat</strong> liefert dazu &#8218;Tiefton&#8216;-Bassläufe ab, die dem Song sein kraftvolles Fundament geben.</p>
<h3>&#8222;Now, is that what you wanted&#8220;?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-75901 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/GTZ8JNME.jpeg" alt="Harkon Ruins Of Gold Cover" width="178" height="178" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/GTZ8JNME.jpeg 178w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/GTZ8JNME-150x150.jpeg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/GTZ8JNME-160x160.jpeg 160w" sizes="auto, (max-width: 178px) 100vw, 178px" />So lautet die erste Zeile meines Favoriten <strong>Round And Round</strong> und ich muss sagen: diese vier ganz unterschiedlichen Songs bringen viel von dem, was ich mir von HARKON gewünscht habe: ein heavy rock&#8217;n Metal mit Prog- und tatsächlich auch Thrash-Einflüssen. Mal kraftvoll und wuchtig und dann wieder fast verspielt mit abwechslungsreichen Arrangements. Es ist HARKON gelungen, auf einer soliden metallischen Basis rockige, thrashige und proggige Elemente zu platzieren, zwischen denen durch eine gute Rhythmusarbeit, schöne Riffs und eine variable Stimme Spannung aufgebaut wird. An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr progressive und thrashige Elemente gewünscht. Die Grundvoraussetzungen sind da und HARKON haben uns diesbezüglich ja schon ein paar anständige Appetithappen vorgesetzt. Da es sicherlich nicht bei dieser EP bleiben wird, hoffe ich einfach, dass mein Wunsch Gehör finden und dem Progressiven dann noch mehr Raum gegeben wird.</p>
<p>Bevor ich euch die ersten Livetermine übermittle noch etwas zum <strong>Artwork,</strong> das &#8211; wie kann es anders sein &#8211; von <strong>Björn Gooßes (Killustrations)</strong> stammt, der ja nicht nur für HARKON, sondern für viele andere Bands und Festivals Cover und Plakate gestaltet hat.</p>
<h3>Live-Termine</h3>
<p>16.03.19 │Essen (Ground Zero) Metal For Mercy</p>
<p>10.05.19 │ Dortmund (BlackEnd) zusammen mit Adrian Weiss Band</p>
<p>17.08.19 │Turock Open Air</p>
<p>und weitere werden folgen. Bleibt <a href="https://www.facebook.com/harkonmusic/">HIER</a> auf dem Laufenden.</p>
<p>Die EP gibt es<a href="https://harkon.bandcamp.com/"> DORT</a> als kostenlosen Download</p>
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