JUDAS PRIEST – lang erwartetes neues Album und Tour in 2018

JUDAS PRIEST – lang erwartetes neues Album und Tour in 2018

Die Königs Pilsener-Arena in Oberhausen im Dezember 2015: JUDAS PRIEST beenden die Europatournee zum „Redeemer Of Souls“-Album (hier ist unser Bericht dazu). Im Zugabenteil hat Rob Halford noch eine schöne Bescherung für die Fans vor Ort im Gepäck. Spätestens Anfang 2017 – so seine Ankündigung – werde ein neues Album der Band in den Regalen stehen.

Was lange währt

Nun ja – die Ewigkeit ist kaum mehr als ein Lidschlag der Augen der Götter. Umso mehr freut es uns Sterbliche, dass aus dem vagen Statement von damals die definitive Zusage für 2018 geworden ist! Noch im März 2018 wird mit „Firepower“ das 18. Studioalbum der Metal-Veteranen um Rob Halford, Glenn Tipton und Co. auf die Menschheit losgelassen. Ein 15-Sekunden-Häppchen des Titelstücks ist bereits im Netz unterwegs.

Erste Infos zum Album

Einzelheiten zu den Songs und zur stilistischen Ausrichtung des „Redeemer Of Souls“-Nachfolgers sind darüber hinaus bislang noch nicht bekannt. Einen Hinweis für Eingeweihte mag die Personalie hergeben, dass Tom Allom auf dem Produzentenstuhl Platz genommen hat. Tom ist den eingefleischten JUDAS PRIEST-Fans als Knöpfchendreher des 1988er „Ram It Down“-Albums ein Begriff, mit dem das Quintett nach dem Vorgänger „Turbo“(1986) wieder auf die etwas härtere Songwriting-Schiene eingeschwenkt war. Als Co-Produzent wird zudem Andy Sneap verantwortlich zeichnen, dessen bisherige Arbeiten als (Co-)Produzent nicht unbedingt der schmusigen Kategorie zuzuordnen sind. Weitere Andeutungen von Gitarrist Richie Faulkner in einigen Radiointerviews lassen ebenfalls hoffen, dass der Härtegrad von „Redeemer Of Souls“ beibehalten wird. An gleicher Stelle ließ der jüngste Neuzugang im JUDAS PRIEST-Ensemble auch verlauten, dass seitens der Band kein Interesse daran bestanden habe, das positiv von Fans und Presse aufgenommene Vorgängerwerk aus 2014 zu kopieren.

One For The Road

Wie in den Vorjahren üblich haben JUDAS PRIEST zeitgleich mit der Ankündigung des anstehenden Albums erste Festivalauftritte in Europa bekannt gegeben. Im nahezu wöchentlichen Rhythmus wird dieser Tourkalender um weitere Open Airs ergänzt. In die Zeiten an den Wochentagen dazwischen werden zudem Hallentermine gebucht. Nach den USA und Kanada von Mitte März bis Anfang Mai 2018 geht es diesseits des großen Teichs am 05.06.2018 traditionsgemäß in Skandinavien los – genauer gesagt mit einem Warm Up-Gig in Oslo.

Vorband der Hallenkonzerte werden die alten Band-Buddies von MEGADETH sein, die in der Vergangenheit bereits in den Staaten und in Lateinamerika den Anheizerjob übernommen haben.

JUDAS PRIEST-Pass

JUDAS PRIEST – lang erwartetes neues Album und Tour in 2018

Nach jetzigem Stand finden im Sendegebiet folgende Auftritte statt:

15.06.2018 – With Full Force-Festival, Gräfenhainichen

26.06.2018 – Samsung Arena, Zürich

28.07.2018 – Stadthalle, Wien

02.08.2018 – Wacken Open Air, Wacken

Etwas Verwirrung löst eine Info auf der offiziellen Homepage judaspriest.com aus: Für den 19.06.2018 ist ein Konzert in der Messehalle in Freiburg vorgesehen und für den 20.06.2018 in der Sick-Arena in „Friedburg“. Eine Ortschaft „Friedburg“ gibt es in Österreich, ein kleines Kaff zwischen Salzburg und Linz. Aber eine Sick-Arena gibt es dort nicht sondern nur in Freiburg in Deutschland. Da es unwahrscheinlich ist, dass JUDAS PRIEST an zwei Tagen nacheinander zwei verschiedene Venues in einer Stadt bespielt, empfiehlt es sich hier, bei Interesse an einer Teilnahme im deutschen Südwesten die lokalen Ankündigungen im Auge zu behalten.

Bislang nur auf der Facebook-Seite bzw. bei den einschlägigen Ticketportalen haben JUDAS PRIEST zudem angekündigt:

20.06.2018 – Maimarktgelände, Mannheim (open air)

31.07.2018 – Zenith, München

08.08.2018 – Westfalenhalle 1, Dortmund

Wir werden euch über weitere News zum Album sowie zum Tourkalender auf dem Laufenden halten.

 

Wir danken unserem Gastschreiber Hellion für diesen kompetenten Beitrag!

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Bildquellen

  • JUDAS PRIEST-Pass: Hellion
  • PLH_Crowd_AD: (c) metal-heads.de - Amir Djawadi
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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