DISBELIEF – The Symbol Of Death (bereits veröffentlicht)

Disbelief - The Symbol Of Death - Cover-Ausschnitt

Phönix aus der Asche

Disbelief! Ein Bandname, der eine lange Zeit nicht mehr ausgesprochen wurde und fast in Vergessenheit geraten war. Die Veröffentlichung des Albums „Heal!“ (2010) ist immerhin gute sieben Jahre her. Die treuen Fans mussten sich in Geduld üben und warten. Die Gründe für die lange Wartezeit könnt ihr unserem Interview, welches wir mit Sänger Jagger führten, entnehmen. Das ist nun alles Schnee von gestern. Das lange Warten hat sich definitiv gelohnt, denn am 21.04.2017 haben sich Disblief wie der sprichwörtliche Phönix mit einem Paukenschlag aus der Asche erhoben. Mit  der Publikation von „The Symbol Of Death“ wurde ein Meilenstein des Death Metal gesetzt.

Ein Gesamtkunstwerk aus 13 Songs

Ich weiß gar nicht wie und wo ich anfangen soll. Einzelne Songs hervorzuheben fällt absolut schwer, da die Scheibe, die mir leider nur als Download vorliegt, ein Gesamtkunstwerk ist. Die dreizehn Tracks mit einer Gesamtspielzeit von rund 63 min bieten dem Hörer alles was das death-metallische Herz begehrt. Die durch Wut, Verzweiflung, Aggression und Melancholie geprägte Berg- und Talfahrt von „The Symbol Of Death“ wird insbesonders durch die Vielfältigkeit des Albums hevorghoben. Klassische Death Metal-Songs wie „Evil Ghost“ oder „Nothing To Heal“ mischen sich mit prog-angehauchten Tracks wie „To Defy Control“ oder dem mit leicht oriental-flair betontem Riffgewitter „Full Of Terrors“. Bassbetonte und mit Sprechgesang versetzte Lieder wie „The Unsuspecting One“ und „The Circle“ ergänzen das Facettenreichtum.

Ein „Symbol“ für fortschrittlichen Death Metal

Mein Fazit ist ziemlich eindeutig. „The Symbol Of Death“ von Disbelief gehört mit zu den besten Metal-Scheiben die das Jahr 2017 bisher hervorgebracht hat. Ich gehe auch so weit und sage, dass es sich bisher um die beste Platte von Disbelief handelt. Die lange Pause hat der Band nicht geschadet. Im Gegenteil, es wurde demontiert, neu zusammengefügt und neu gestartet. Das Ergebnis spricht für sich. Das Album glänzt in voller Pracht durch Kreativität und Innovation. Dreizehn explosive Songs mit typischen Death Metal-Trademarks, die Dank einer großartigen Produktion und ebenso großartigen Musikern breitwandig, voluminös und brettmäßig aufgestellt sind. Ich für meinen Teil, kann die neue Dislief nur jedem ans Herz legen, gerade auch Death Metal-Anfängern. Also, liebe Anne-Kathrin aus B. an der Spree, ab in den nächsten Plattenladen deines Vertrauens und kaufen. Als Anspieltipps sind die Songs „The Symbol Of Death“, „To Defy Control“ und „The Circle“ sehr empfehlenswert, da diese einen guten Querschnitt des Albums bilden.

Zum Anheizen könnt ihr hier bei uns den Video-Clip zum Titeltrack „The Symbol Of Death“ hören und sehen:

 

Übrigens…wer am 16. und 17. Juni 2017 noch nichts vor hat kann sich von Disbelief auf dem „Rage Against Racism“ Festival in Duisburg-Friemersheim livehaftig ein Bild machen. Ich persönlich freue mich schon jetzt auf den Auftritt der hessener Death Metal-Formation.

Cover und Tracklist – The Symbol Of Death:

Disbelief - The Symbol Of Death - Cover

01. Full Of Terrors
02. The Unsuspecting One
03. The Symbol Of Death
04. Embrace The Blaze
05. To Defy Control
06. Rest In Peace
07. Evil Ghosts
08. One By One
09. Nothing To Heal
10. The Circle
11. Into Glory Ride
12. Shattered
13. Anthem For The Doom

Line Up:

Karsten „Jagger“ Jäger – Vocals
Jochen „Joe“ Trunk – Bass
Alexander „Alex“ Hagenauer – Guitar
David „Dave“ Renner – Guitar
Fabian „Fab“ Regmann – Drums

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Bildquellen

  • Disbelief – The Symbol Of Death – Cover: CMM Online - Promo-Kit
  • Disbelief – The Symbol Of Death – Cover-Ausschnitt: CMM Online - Promo-Kit
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen und es gab kein zurück mehr...long live the loud...

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