Lovebites – Clockwerk Immortality

Lovebites 2018

Lovebites sind eine reine Frauenband aus dem Land der aufgehenden Sonne. Bandmitglieder sind Asami (Gesang), Midori (Gitarre), Miyako (Gitarre/Keyboard), Miho (Bass) und Haruna (Schlagzeug). Mit „Clockwerk Immortality“ haben die Japanerinnen bereits am 09.12.2018  ihr drittes Album via Arising Ampire veröffentlicht. Wir verraten euch, was ihr davon erwarten könnt.

Lovebites – Weiblicher Melodic Power Metal aus JapanLovebites - Clockwork Immortality - Artwork

Wer sich die jungen Damen auf dem Titelbild anschaut, sollte sich vom ersten optischen Eindruck nicht täuschen lassen. Denn wer hier japanischen Baby Metal oder poppige Klänge erwartet, wird sich sehr schnell wundern. Der Sound der Band ist vielmehr von europäischen Melodic Power Metal Bands wie Stratovarius, Helloween oder bei den schnellen Tracks auch Dragonforce geprägt. Der Operner des Albums „Addicted“ gibt hier direkt einmal die Richtung vor. „Pledge Of The Savior“ ist vom Songaufbau noch etwas komplexer und kann ebenso gefallen wie das folgende „Rising“. Zu diesem Song gibt es ein Video, so dass ihr euch einen eigenen Eindruck verschaffen könnt:

 

Höhepunkte und etwas schwächere Songs

„Clockwerk Immortality“ enthält insgesamt 10 Songs. Im Mittelteil des Album sind einige etwas schwächere Songs enthalten. „Empty Daydream“ und „M.D.O“ hauen mich beispielsweise nicht wirklich vom Hocker, ohne wirklich schlecht  zu sein. Dafür ist „The Final Collision“ ein absoluter Topsong. Tempo, Härte, Melodie und Abwechslung, hier stimmt einfach alles.  „We Are United“ hätten Helloween garantiert auch nicht besser hinbekommen. Ein Song, der ganz stark an die Kürbisköpfe erinnert und das ist als absolutes Kompliment gemeint. Mit dem abschließenden „Epilogue“ beweisen Lovebites, dass sie auch die ruhigen Töne richtig gut beherrschen.

Ein starkes Album mit etwas Luft nach oben

Insgesamt darf man Lovebites mit „Clockwerk Immortality“ ein wirklich starkes Album attestieren. Einige etwas schwächere Songs lassen noch etwas Luft nach oben. Auch der Gesang von Asami kann nicht bei jedem Track gleich überzeugen, aber wenn man sich erst einmal hineingehört hat, ist ihr hohes Potential durchaus erkennbar. Da auch die übrigen Musikerinnen mit starkem Gitarrensound und guter Rhythmusarbeit überzeugen können, ist hier für die Zukunft noch einiges zu erwarten. Würde mich sehr freuen, die Band bald mal auf europäischen Bühnen erleben zu dürfen. Lediglich am Outfit, sollten sie für meinen Geschmack noch etwas arbeiten. Nicht dass es schlecht aussieht, aber es passt nicht so recht zur Musik.

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Bildquellen

  • Lovebites – Clockwork Immortality – Artwork: Nuclear Blast
  • Lovebites 2018: Grand Sounds PR
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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