MAGNUM – Lost On The Road To Eternity

MAGNUM Lost Cover

Am 19.01.2018 veröffentlichen die englischen Hard Rock Veteranen von Magnum ihr mittlerweile 20. Studioalbum. Knapp 2 Jahre nachdem sie mit „Sacred Blood „Divine Lies“ unter Beweis gestellt haben, dass sie auch in gesetztem Alter noch ganz hervorragende Alben produzieren können, will man mit „Lost On The Road To Eternity“ an diesen Erfolg anknüpfen. Ob Ihnen dies gelungen ist, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

MAGNUM – Neuer Schwung durch neue Musiker

MAGNUM - Zeche BochumNeben den Gründungsmitgliedern und lebenden Legenden Bob Catley (Sänger) und Tony Clarkin (Gitarre) und dem langjährigen Bassisten Al Barrow sind mit Rick Benton (Keyboards) und Lee Morris (Schlagzeug) auch zwei neue Männer mit an Bord. Besonders der Zugang von Keyboarder Rick macht sich dabei positiv bemerkbar. Er drückt dem ein oder anderen Lied ganz klar seinen Stempel auf. So ertönt beim äußerst gelungenen Opener „Peaches And Cream“ die mächtige Hammond-Orgel im Stile eine Jon Lord und lässt Erinnerungen an Deep Purple in Glanzform aufkommen.

Keine Abnutzungserscheinungen bei den alten Herren

Magnum erfinden sind auf „Lost“ nicht neu, aber zeigen eindrucksvoll, dass sie es immer noch drauf haben. Höhepunkte sind für mich neben dem Opener insbesondere der Titeltrack. Hier revanchiert sich Avantasia und Edguy Mastermind Tobias Sammet für das Mitwirken von Bob Catley bei Avantasia und teilt sich den Gesang mit diesem. Die beiden harmonieren wunderbar und machen aus dem Song einen echten Hit. Auch die ausgekoppelte Single „Without Love“ ist ein echter Ohrwurm und richtig stark. Wenn auch nicht jeder Titel ganz diese Klasse erreicht, ist doch kein richtig schwacher Song auf dem Album enthalten.

Beachtliche Leistung

Man kann vor Magnum einfach nur den Hut ziehen. Während sich andere etablierte Bands einfach auf ihren Lorbeeren ausruhen und ihr altes Material bis zum erbrechen spielen, sind die Engländer weiter überaus kreativ und präsentieren uns neue Alben von beachtlicher Qualität. Tony Clarkin hat immer noch tolle Songideen und spielt Gitarre wie ein junger Wilder und Bob Catleys Stimme ist das Alter überhaupt nicht anzumerken. Weiter erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Band sich nicht einfach selber kopiert. Waren auf dem Vorgängeralbum eher kurze und knackige Songs in der Überzahl, dominieren jetzt wieder die längeren Songs mit komplexeren Songstrukturen wie zu Anfang der Bandkarriere. Hier hat jeder sicher seine persönlichen Vorlieben. Am Ende bleibt aber festzuhalten, dass Fans der Band auch mit dem 20. Werk ganz sicher nicht enttäuscht werden.

Magnum Live

Hier noch mal die Live-Termine von Magnum in unseren Gefilden. Ich kann euch versichern, dass die Band auch live immer noch überzeugen kann!

21.03.18 D-München – Ampere
23.03.18 D-Nürnberg – Der Hirsch
24.03.18 D-Aschaffenburg – Colos-Saal
25.03.18 D-Berlin – Columbia Theater
27.03.18 D-Bonn – Harmonie
28.03.18 D-Stuttgart – Im Wizemann
29.03.18 D-Freiburg – Jazzhaus
31.03.18 D-Wuppertal – Live Club Barmen
03.04.18 D-Leipzig – Werk 2
04.04.18 D-Hamburg – Fabrik
05.04.18 D-Bremen – Aladin
07.04.18 D-Neuruppin – Kulturhaus
11.04.18 D-Memmingen – Kaminwerk
12.04.18 CH-Pratteln – Z7

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Bildquellen

  • MAGNUM – Zeche Bochum: (c) metal-heads.de - Doerni
  • MAGNUM Lost Cover: Oktober Promotion

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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