SOEN – „Reliance“ (VÖ: 16.01.2026)
SOEN – „Reliance“ (VÖ: 16.01.2026)
Das neue Jahr ist noch jung und es ist Zeit für meine zweite CD-Kritik eines Albums in 2026. Die gehört zur Band SOEN und ihrem bereits siebten Longplayer „Reliance“. Am gestrigen 16.01.2026 hat die schwedische Progressive Metal Combo ihr neues Album über Silver Lining Music veröffentlicht. Zehn Songs haben es auf das Release geschafft und wir schauen uns das Material mal für euch an. Schon der Opener „Primal“ geht gut nach vorne. Es geht nach wenigen Sekunden stampfend zur Sache. Drums und E-Gitarren. Es gibt auch wiederholt Passagen, bei denen die Vocals von Joel Ekelöf für eine entspanntere Stimmung sorgen. Aber ansonsten ist das ein energiegeladener Einstieg in „Reliance“. Jawoll. Checkt das Video aus:
Den zweiten Track hatten wir euch bereits hier vorgestellt. Die Doublebass-Salven von Martin Lopez feuern los. Dazu heavy Gitarrenriffs. Der Gesang ist mal eher kraftvoll und dann wieder ruhiger, geradezu nachdenklich. Das Solo auf der E-Gitarre ist stark. Auch die nächste Nummer haben wir euch schon vorab hier geliefert. Es geht eher bedächtig los, aber dann nimmt das Ganze Fahrt auf. Zwischendurch nehmen sich der Frontmann und auch die Musiker deutlich zurück…es wird wieder emotional. Dann wieder ein heftiger Einschlag…nicht zu lange verschnaufen.
SOEN – „Reliance“ (VÖ: 16.01.2026)
„Axis“ empfängt uns mit frisch anmutendem Schlagzeugspiel, der Gesang ist mitreißender als an mancher Stelle zuvor. Aber es gibt auch ruhigere Stücke in dem Song. Die fünfte Nummer auf dem Silberling beginnt heavy und dann wird es eher düster bis melancholisch. Alles in allem geht es hier gemächlicher zu Sache. Auch „Unbound“ schlägt in eine ähnliche Kerbe. Düster und pulsierend marschiert man hier voran. Zwischenzeitlich Pianoklänge, bevor die E-Gitarren uns ins hier und jetzt zurückholen. Die sanfte Stimme des Sängers eröffnet das siebte Stück. Wieder eine Klaviermelodie…die E-Gitarren halten sich hier deutlich im Hintergrund. Man möchte bei dem Lied fast von einer Ballade sprechen. Hier kommt das Video für euch:
Auch „Drifter“ legt kurz bedächtig los, dann wird es heavier. Eindringlich spricht uns der Gesang an. Gitarrenriffs und die Drumbeats unterstreichen diese Vibes. Yeah. Der vorletzte Track legt eher gemächlich los, dann bekommt das Ganze mehr Drive. Die melodischen Elemente finde ich ansprechend. Irgendwie kommen mir die Schlagzeugparts bekannt vor, das scheint sich auf der Scheibe zu wiederholen!?

Das Ende kommt mit „Vellichor“. Knapp 5 Minuten Musik, bevor es still wird. Zurückhaltende Vocals, das Piano…sanfte Drums setzen ein. Man nimmt noch mal spürbar den Druck raus. Ein sehr gemäßigter Ausklang des neuen Studioalbums.
Das Fazit zum neuen SOEN-Album…
Welches Fazit ziehen wir zum aktuellen Studioalbum von SOEN? Der skandinavische Fünfer legt ein frisches Werk ab. Es kommt keine Langeweile auf. Die nötige Power und Heavyness ist vorhanden, die Progressivität hält sich in Grenzen, aber das ist ok so. Der Gesang variabel, mal eher packend und dann wieder nachdenklich. Kraftvolles Schlagzeugspiel, die E-Gitarren liefern nicht nur harte Riffs, sondern auch feine Soli. Das Album macht echt Freude. Ich bin froh, mir das ganze Material angehört zu haben, nachdem ich vorher die ersten Tracks gehört hatte. Checkt das aus!!
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Bildquellen
- SOEN – Albumcover Reliance: HEAD OF PR
- SOEN – Albumcover Reliance – Beitragsbild: HEAD OF PR


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