SUNSTORM – kein Höllentrip mit „Road To Hell“

Sunstorm Road To Hell Cover

Mit „Road To Hell“ stellt SUNSTORM, die Band um den ehemaligen Rainbow, Deep Purple und Yngwie Malmsteen Sänger Joe Lynn Turner, ihr neues Album vor. Bereits das 2016’er Werk „Edge Of Tomorrow“ konnte durchaus gefallen. In nahezu identischer Besetzung, mit Nik Mazzucconi am Bass, Simone Mularoni an der Gitarre und dem äußerst umtriebigem Alessandro Del Vecchio an den Keyboards, wurde das neue Album aufgenommen. Lediglich am Schlagzeug wurde Francesco Jovino durch Edo Sala ersetzt.  Ob die Qualität des Vorgängers erreicht oder gar übertroffen wurde, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

Kein Höllentrip mit SUNSTORM

Sunstorm Road To Hell CoverUm es gleich mal vorweg zu nehmen: auch wenn es der Albumtitel suggerieren mag, auf einen Höllentrip begeben wir uns mit dem neuen Werk von SUNSTORM wahrlich nicht. Auch mit „Road To Hell“ ist der Truppe um Ausnahmesänger Joe Lynn Turner wieder ein qualitativ hochwertiges Melodic Rock Album gelungen. Die Stimme des mittlerweile 65-jährigen Barden hat nach wie vor nichts von seiner Kraft und Intensität eingebüßt. Die Produktion trägt klar erkennbar die Handschrift von Keyboarder Allessandro Del Vecchio. Er schafft es stets für ein ausgewogenes Verhältnis von Härte und Harmonie zu sorgen.

Höhepunkte des Albums

Auch „Road To Hell ist, wie schon der Vorgänger „Edge Of Tomorrow“, ein Album wie aus einem Guss. Es fällt daher schwer, einzelne Songs hervor zu heben. Meine persönlichen Favoriten sind jedoch der rockige Titelsong, die  gefühlvolle Ballade „Everywhere“, das verhältnismäßg harte „Resurrection“ und die an  Deep Purple erinnernden Abschlusstracks „State Of The Heart“ und „Still Fighting“.

Das abschließende Fazit

„Road To Hell“ ist ein Album, welches allen Fans von Musik der Marke Deep Purple, Rainbow, Whitesnake und Konsorten gefallen dürfte. Durch die etwas mehr im Vordergrund stehende Leadgitarre ist es etwas wuchtiger ausgefallen als der Vorgänger. Dies steht SUNSTORM gut zu Gesicht. Wem bereits „Edge Of Tomorrow“ gefallen hat, der macht mit „Road To Hell“ garantiert nichts falsch.

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Bildquellen

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Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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