„The Void Affinity“ von Therein (VÖ: 26.11.2022)

Foto der sechsköpfigen Band Therein

Wo die Einflüsse der süddeutschen Melodic-Death-Metal-Band Therein liegen, lässt sich nicht verheimlichen. Denn „The Void Affinity“ von Therein ist ganz klar vom Göteburger Sound inspiriert. Und daraus macht die Band auch keinen Hehl. Alle Fans dieses Stils sollten deshalb unbedingt einmal reinhören.

Therein aus Geislingen an der Steige wurden im Jahr 2006 von Gitarrist Stefan Bucher und Drummer Martin Schmid gegründet. Und interessant an der Bandgeschichte sind zwei Aspekte.

Erstens hat die Formation nach einer gleichnamigen EP im Jahr 2011 und dem Erstling „Forsaken Ground“ (2015) jetzt erst ihr zweites Album veröffentlicht. Die Gründe bleiben zwar verborgen, aber Massenproduktion sieht anders aus. Und so legt die Gruppe einen passioniert und detailverliebt produzierten Langspieler vor, der seinen Namen auch wirklich verdient: 14 Songs über rund 62 Minuten.

Zweitens fällt bei Therein auf, dass es sich um eine sechsköpfige Band mit sage und schreibe drei Gitarristen handelt. Und warum das? „Um die vielen melodischen Parts ihres abwechslungsreichen Albums den Freunden melodischen Death Metals auch live in voller Pracht darbieten zu können und künftig noch mehr Freiheit beim Songwriting zu haben“, erklärt die Band. Und ihr erklärtes Ziel: „In dieser Formation den Geist der in Göteborg begründeten Form des Death Metal weiter zu tragen“.

Das Cover zeigt einen See im Nebel. Im Vordergrund ein alter Steg oder ähnliches.

„The Void Affinity“ von Therein: Ganz im Göteburger Geist

Dieser Göteburger Geist spricht beim Hören von „The Void Affinity“ von Therein aus allen Songs, aus allen Riffs und aus allen Gitarrenschlachten. Die musikalischen Reminiszenzen werden schnell offensichtlich: Klangliche Ähnlichkeiten sieht die Band selbst in Amon Amarth, Before The Dawn und In Flames. Viel offensichtlicher könnten aber bewusste oder unbewusste Bezüge zu Dark Tranquillity bestehen. So heißt die Band – gewollt oder ungewollt – wie eine große Hymne der Göteburger von deren stilistisch nicht unumstrittenen Album „Projector“ (1999). Und auch in den Liedtexten schimmern immer wieder ähnliche Bilder und Vokabeln durch.

Musikalisch bekommen Fans des Göteburger Sounds mit „The Void Affinity“ von Therein genau das, was sie erwarten. Absolut stiltreu, aber dabei nicht langweilig oder überholt, sondern in sich stimmig und abwechslungsreich. Das ist schlichtweg genau das, was man haben will: Über eine Stunde lang einfach die volle, melodische Breitseite.

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Bildquellen

  • Therein The Void Affinity Albumcover: Amazon.de
  • Therein Bandfoto: Therein

Matt

In der Unterstufe Metallica und lange Haare. Heute vor allem Black- und Death-Metal, aber nur noch Buzz-Cut. Innere Langhaarigkeit muss reichen... ;)

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