Jonny Hawkins von Nothing More im Interview

Nothing More Jonny Hawkins 720x340

Vor dem ausverkauften Konzert im Kölner Luxor am 13. Dezember 2017 hat sich Jonny Hawkins von Nothing More die Zeit für ein ausführliches und sehr persönliches Interview genommen. Es war das vorletzte Konzert der Tour und Nothing More werden diese Tour wohl lange im Gedächtnis behalten, denn mittendrin ereilte sie die Nachricht von den drei Grammy Nominierungen: „Go To War“ als Best Rock Song und Best Rock Perfomance und „The Stories We Tell Ourselves“ wurde als Best Rock Album nominiert. Meine Review zu dem Album findet hier und ich betone – wie auch im Interview – nochmal gerne, dass ich mich geirrt habe. Mittlerweile gehört das Album doch mit auf meine Favoritenliste! Und es zeigt sich wieder einmal, dass die beste Musik bei der Bewältigung privater Probleme entsteht. Das, die Grammy-Nominierungen und auch Philosophie waren Themen, die wir im Interview angeschnitten haben. Aber seht selbst:

 

Nothing More und Alan Watts

Im Gespräch stellte sich heraus, dass der Philosoph Alan Watts eine große Inspiration für Jonny war. Alan Watts war ein zeitgenössischer Philosoph des 20. Jahrhunderts, der sich als Denker und Öffentlichkeitsarbeiter verstand und ein lebenslanges Interesse an den östlichen Philosophien, insbesondere des Zen-Buddhismus und des Daoismus hatte. Er war der Ansicht, der Mensch sei Ausdruck des Göttlichen und betrachtete das Leben als wunderbare Spielwiese, das, wie er es nannte, auf einem metaphysischen Versteckspiel basiert. Bekannt als Vermittler östlicher Philosophien in der westlichen Öffentlichkeit, wurde ihm manchmal vorgeworfen, er vermittle die östlichen Lehren, die auch direkt von östlichen Traditionen erlernbar seien, auf eine zu sehr vereinfachte und banale Weise. Wer sich weiter informieren möchte, kann sich gerne hier schlaumachen.

Nothing More und das soziale Engagement

Ein weiteres wichtiges Thema für Jonny und Nothing More ist es, die Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen zu schärfen und zu wecken. Der Song „Jenny“ handelt von Jonnys Schwester, die an einer bipolaren affektiven Störung leidet. Das Video ist weiter unten noch einmal zu sehen. Ich persönlich finde es sehr lobenswert und mutig, das so an die Öffentlichkeit zu bringen. Im Video selber werden am Ende noch verschiedene Hilfsorganisationen eingeblendet, die sich naturgemäß aber mehr an die USA richten. Deswegen findet ihr hier eine Auflistung der Verbände und Organisationen für den deutschen Raum.

 

Nothing More – neue Europatermine und Kontakt

Nothing More bestehen aus Johnny Hawkins (Vocals), Daniel Oliver (Bass), Mark Vollelunga (Gitarre) und Ben Anderson (Schlagzeug). Mehr zur Band findet ihr auf deren Homepage oder Facebook. Im Frühjahr 2018 geht die Band erst einmal auf US-Tournee. Aber für den Sommer 2018 sind auf jedem Fall einige Festival Auftritte in Europa geplant und eventuell auch noch eine Tour. Wir von metal-heads.de halten euch natürlich auf dem Laufenden. Wenn ihr keine News verpassen wollt, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter. Das Album solltet ihr direkt über den Link unten ordern. Es lohnt sich! Enjoy!

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Bildquellen

  • Nothing More Jonny Hawkins 720×340: Simone Schmitz (c) metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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