BATTLECREEK – Hate Injection (VÖ: 11.11.2016)

Battlecreek - Hate Injection - Cover

Battlecreek bergen mit „Hate Injection“ einen metallischen Schatz

Zu den Vorteilen eines Rezensierenden gehört es, dass man immer wieder mit nicht ganz so bekannten Bands konfrontiert wird und dabei gelegentlich auf unentdeckte Schätze trifft. Die bajuwarische Thrash Metal Band Battlecreek sagte mir bis vor kurzem gar nichts und liefert mir mit „Hate Injection“ so einen unentdeckten (metallischen) Schatz.

Special-Edition mit drei Bonustracks

Bereits im November 2015 hat das Quartett aus dem Chiemgau das mir vorliegende Album „Hate Injection“ – welches nach „Wake The Plague“ (2011) bereits das Zweite ist – in Eigenregie auf den Markt gebracht. Der Longplayer sorgte für Aufmerksamkeit in der Metal-Szene. Dies entging auch nicht den wachsamen Mitarbeitern des Label „Violent Creek Records“. Dort entschloss man sich kurzerhand, die Thrasher unter Vertrag zu nehmen und „Hate Injection“ am 11.11.2016 als aufgepimpte Special-Edition mit drei zusätzlichen Bonustracks auf den Markt zu bringen. Neben den bereits bekannten Songs wurden „Bomb Under Your Pillow“ von Sarepta sowie „Set Me Free“ von The Sweet gecovert und mit „Turbodestroyer“ eine alte Nummer aus dem Jahre 2005 auf den Silberling gebrannt.

Thrash-Granaten und Nackenbrecher der alten Schule

Ich kann euch sagen, das Werk hat es in sich. Ich bin total begeistert.  Schon der Opener „Dealing Death“ ballert einem nach einem kurzen Akkustik-Gitarren Intro das Hirn an die Schädeldecke.  Songs wie „Kill Or Be Killed“ oder das wirklich superbe „Hell In A Cell“ animierten mich alten Sack beim Hören wie ein Derwisch in der Wohnung herumzuspringen. Und das will schon was heißen – einfach große Klasse! Als weitere Anspieltipps sind auch die Tracks „Redneck Riot“ und der Titeltrack „Hate Injection“ sehr empfehlenswert.

Ein Album ohne Lückenfüller!

Battlecreek bieten dem Hörer guten gepflegten old-school Thrash Metal der 80er Jahre ohne dabei den modernen Blick nach vorne zu verlieren oder Altgesellen wie Possessed, Anthrax, Kreator und Exodus stupide zu kopieren. Sicherlich sind einige Anleihen der großen Vorbilder zu verzeichnen, aber im Großen und Ganzen geht die Band hier geradlinig ihren eigenen Weg. Die gesunde Mischung gibt hier den Ton an und deshalb macht es einfach nur Spaß den musikalisch versierten Jungs zuzuhören. Eine Thrash-Granate folgt dem nächsten Nackenbrecher und umgekehrt. Lückenfüller gibt es nicht! Ich kann mich bei Battlecreek einfach nur für das Album bedanken und bin gespannt wie sich  Battlecreek in Zukunft entwickeln werden.

Cover und Tracklist: Hate Injection

Battlecreek - Hate Injection - Cover

01. Dealing Death
02. Redneck Riot
03. Kill Or Be Killed
04. Hate Injection
05. Blood For The President
06. Fuck The Demon
07. Hell In A Cell
08. Dädldi Dädli Dä (Instrumental)
09. Nodeng Of Darkness
Bonustracks
10. Bomb Under Your Pillow (Coverversion Sarepta)
11. Set Me Free (Coverversion The Sweet)
12. Turbodestroyer (Song von 2005)

Weitere Informationen zu Battlecreek erhaltet ihr auch bei Violent Creek Records oder bei Facebook.

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Bildquellen

  • Battlecreek – Hate Injection – Cover: Oktober Promotion & Management
STAHL

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Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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