CORROSIUM – EP Undertow- deutsch

Melodischen Bombast-Metal

aus Finnland präsentieren uns die fünf Männer von CORROSIUM (Facebook ). Die Single „Bleeding Starlight“ mit ihrem skurrilen Video wurde bereits im Mai bei `metal-heads.de´vorgestellt. Nun zum Ende des Jahres haben sie ihr Versprechen gehalten und nun endlich am 04.12.2020 die EP „Undertow“ mit insgesamt vier Songs veröffentlicht. Somit will ich Euch natürlich nicht vorenthalten, was die Jungs noch so zusammengestrickt haben.

Eingängigkeit

haben sich CORROSIUM auf die Fahnen geschrieben und wollen Songs erschaffen, die dem Hörer sofort im Ohr hängenbleiben. Mit „Bleeding Starlight“ hatten sie das jedenfalls schon mal geschafft. Dabei ist dieser Song von Synthies getragen und die Riffs treten nicht ganz so dominant in den Vordergrund. Es wird aber durchaus ein stimmiges atmosphärisches Gesamtkonzept erschaffen, dass es vermag den Hörer einzufangen und mitzunehmen.

Die Band sagt zu ihrer neuen EP:

„Wir begannen diese EP aus einer anderen Situation heraus zu machen als das Debütalbum. Diesmal wurden alle Songs speziell für CORROSIUM komponiert, während auf dem Vorgängeralbum Songs zu hören waren, die vor der Geburt der Band geschrieben wurden. Dennoch ist es uns gelungen, die charakteristische Atmosphäre, die Melodien und die tiefen harten Riffs beizubehalten.

„Bleeding Starlight“ wurde im Frühling als Single veröffentlicht und zeigte die Entwicklung der Band in Form von komplexeren Kompositionen und tieferen lyrischen Themen. Während des Schreibprozesses für diese Veröffentlichung schloss sich die Welt. Alle für das Frühjahr und den Sommer geplanten Shows und Tourneen wurden verschoben oder abgesagt, so dass wir viel Zeit hatten, die Songs fast bis ins unendliche zu verfeinern. Wir glauben, dass diese Qualität von der EP gehört werden kann.“

Pressetext Inverse Records

Im nächsten Song „The Day We Fall“ wird den Gitarren mehr Raum belassen. Die Riffs wirken ein wenig präsenter. Der Refrain des Songs ist butterweich und schmeichelt sich sehnsuchtsvoll genüsslich in die Gehörgänge. Der Song schwankt zwischen fröhlicher Leichtigkeit und leicht dunkleren Zwischenpassagen. Schöne Tempi- und Stimmungswechsel bestimmen den Song. „Undertow“ legt sich ebenfalls mit mächtig Bombast ins Zeug. Alles in allem ist er aber für mich nicht der stärkste Song der EP. Und ich denke so bei mir:

Na… da geht doch noch was…

Und tatsächlich hauen die Finnen zum Abschluss mit „I Remain“ noch mal nen richtigen Smasher raus. Auch wenn alle anderen Songs schön arrangiert sind und zu gefallen wissen, fehlte mir insgesamt noch das Salz in der Suppe oder der Pfeffer im Arsch. Daher war ich dann positiv überrascht und sehr angetan, dass CORROSIUM ihrem Sound noch mal die gewisse Würze verliehen haben. Der letzte Song „I Remain“ begeistert beim Gesang mit viel Abwechslung und bietet sogar aggressivere Einlagen bis hin zu Growls. Für mich ist das der stärkste Song, denn er zeichnet ein gutes Bild vom Potential der Band.

Fazit

CORROSIUM liefern guten melodischen bombastischen Metal, der wunderbar funktioniert. Vor allem die melodischen Refrains bleiben hängen und hallen noch lange im Kopf nach. Und bevor das ganze beginnt zu harmlos zu wirken, zeigen sie mit dem letzten Song „I Remain“, was noch alles in der Band steckt. So gesehen ist die EP „Undertow“ eine bemerkenswerte Darbietung, die einen kleinen Ausblick dessen bietet, was noch möglich ist. Ich jedenfalls bin sehr gespannt, was man sich für die Zukunft einfallen lässt.

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Bildquellen

  • Cover + Infos: Cover + Infos-->Inverse Records // Background & Hammer--> Pixabay-->Gerd Altmann, bluebudgie
  • Corrosium_promo-2020-skaliert m. Logo: Inverse Records

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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