FIGHT THE FIGHT – Deliverance – Review deutsch

FIGHT THE FIGHT – Das Album „Deliverence“ wird am 18.09.2020 veröffentlicht werden

Die Bestie

Es war ein Tag wie viele andere. Ich lebte nichtsahnend in den Tag hinein, hörte mir neue Musik an und dann aus dem Nichts suchte mich die Bestie heim. Sie rüttelte und schüttelte mich…. brutal und hart hatte sie mich sprichwörtlich „bei den Eiern“! Es lies mich nicht mehr los!

FIGHT THE FIGHT

aus Norwegen hatten mich mit ihrem Album „Deliverance“ heimgesucht Alle Songs auf dem neuen Longplayer „Deliverance“ sind super erfrischend und treffen voll auf die „Zwölf“. Was für eine geile Scheibe!

Hierzu passend ein Kommentar der Band zum neuen Album:

Man kann sagen, dass das Schreiben dieses Albums in vielerlei Hinsicht ein Weg war, unsere individuellen Alter Egos freizusetzen. All dies kommt in den Texten des Albums zum Ausdruck. Es geht nicht um Läuterung, sondern um Erkenntnis. Bleibt Euch selbst und allen um Euch herum immer treu. Manchmal muss man diese Bestie herauslassen, und hier ist sie, die Bestie eines Albums!

Kommentar der Band auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=IkXncFxJAbE

Willkommen in der verrückten Welt von

FIGHT THE FIGHT, die Euch auf dem Album „Deliverance“ (Deutsch: Erlösung oder Befreiung) ein fettes Rundumsorglospaket geschnürt haben. Da weiß ich gar nicht, wo ich den Einstieg finden soll. Als ich beispielsweise den Song „Triggerfinger“ hörte, lebten direkt Erinnerungen an die 90´er Jahre auf. Ich dachte da spontan an Gruppen wie RAGE AGAINST THE MACHINE, BODYCOUNT oder CLAWFINGER. „Triggerfinger“ ist ein schlicht aufgebauter Song (mit einem zugegebenermaßen noch schlichteren Text), der den Flow der alten Zeit wieder aufleben lässt und mit frischem Wind durch die Ohren fegt. Das macht tierisch Laune.

Pures Dynamit

scheinen die Jungs täglich in ihr Frühstücksmüsli zu mischen. Der Sound ist explosiv und fegt einen von den Füßen. Man sollte aber nicht meinen, dass die Jungs sich auf eine bestimmte musikalische Richtung festgelegt haben. Die Einflüsse sind mannigfaltig und doch haben die Jungs ihren ganz eigenen Stil. Der Titelsong „Deliverance“ und gleichzeitig Opener der Langrille legt direkt und unbarmherzig los. Mit einem düsteren wütenden Wirbelsturm a la Black-Metal fegen die Jungs erst einmal drauflos. Fiese Screams, knallharte Riffs und Tempiwechsel bestimmen den Song. Puhhhh…. Das hat erstmal gesessen. Erstmal die Schweißperlen aus dem Gesicht wischen und weiter gehts. „Heilige Scheiße“… das hört ja gar nicht mehr auf. Der zweite Song

„Ritual“

geht nicht viel schmusiger zur Sache… ganz im Gegenteil… Das gnadenlose Riffing mit kräftigem Bass und schmetternden Drums ähnlich wie bei dem Song „Pitbull“ lassen Assoziationen zu RAMMSTEIN aufkommen. Sie beißen kräftig zu und lassen Euch so schnell nicht mehr aus ihren Fängen.

Die explosive Kraft und Dynamik ist letztlich auch dem energiegeladenen Frontmann Lars Vegas zu verdanken ist, der in sehr prägnanter Manier seine Vocals zum Besten gibt. Ein irrer Typ, der eine innige Beziehung zu seinem Mikrofon pflegt (siehe Bild unten). Bei aller Power kommt der Humor bei der Band jedenfalls nicht zu kurz. Manchmal bedarf es nur weniger Worte um einen Song treffend zu beschreiben. Hierzu der englische Originalkommentar zu dem Song „Ritual“, bei dem ich es für besser hielt diesen einfach ohne Übersetzung so stehen zu lassen:

 “We present to you ‘Ritual’ – a straight-up rock/metal song that will make your balls and tits swing!”

https://www.metalblade.com/us/news/fight-the-fight-celebrates-their-dirty-punchy-and-groovy-ritual-on-their-latest-single/

Fazit

Full Points für diese wirklich mitreißende und spektakuläre Show mit einer ganz eigenen Mischung aus Härte und Eingängigkeit, die auch eine gehörige Dosis Rock´N Roll im Blut hat. Wenn FIGHT THE FIGHT diese explosive Energie auch live rüberbringen, woran ich keinerlei Zweifel habe, dann bleibt kein Halswirbel auf dem anderen. Lars Vegas scheint ne richtige Rampensau mit einer gehörigen Portion Craziness zu sein.

Die Review in englischer Sprache findet ihr HIER!

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Bildquellen

  • FIGHT THE FIGHT-Band-3-: FIGHT THE FIGHT Bandfoto über IndieRecordings
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