THE JELLY JAM – Wortspiele regen zum Nachdenken an…

THE JELLY JAM

PROPHET PROFIT

Schon mit dem Albumtitel will man scheinbar zum Nachdenken anregen. THE JELLY JAM, der Zusammenschluss aus Bassist John Myung (DREAM THEATER), Drummer Rod Morgenstein WINGER etc.) und Sänger und Gitarrist Ty Tabor (KING`S X), haben ihrem in wenigen Tagen auf die Menschheit losgelassenes Release Prophet Profit“ genannt. Beide Worte haben im Englischen einen ähnlichen Klang.

Kein klassisches Konzeptalbum – „Profit“

Und auch wenn es sich nicht um ein klassisches Konzeptalbum handelt, so gibt es doch eine Thematik, die sich durch die Songs zieht. Es geht um einen weisen Mann, der der Menschheit die Augen öffnen und die Welt retten will. Er sieht einen zu großen Fokus auf dem Geld und darin das Verderben…

Auf dem am 27.05.2016 anstehenden Album finden sich 12 Tracks. Das Material ist recht atmosphärisch geworden. Etwas spacig. Es rockt vernünftig und hat auch genug Prog-Power. Eine gewisse Melancholie lässt sich nicht verleugnen, was ja auch angesichts des ernsten Themas nicht unpassend ist. Ein John Myung, der mehr aus sich herausgeht als bei DREAM THEATER, ein Drummer, der die Tracks mit einem amtlichen Drive versieht und das Ganze nach vorne bringt.

THE JELLY JAM – viertes Release

Und natürlich Ty Tabor, der nicht nur mit seiner Gitarrenarbeit Einfluss nimmt, sondern auch über seine Vocals Akzente setzt. Nach so langer Zeit und auch in Vorbereitung auf die Gigs sollte man doch mal die Vorgängeralben heraus kramen und sich die älteren Songs mal wieder zu Gemüte führen. Dann wird einem sicher einmal mehr die Vielseitigkeit des Trios bewusst. Jedes Release klingt anders…ob es alleine mit den größeren Abständen der Veröffentlichung zusammenhängt!? Aber die Herrschaften sind natürlich mit ihren hauptamtlichen Bands gut eingespannt. Umso erfreulicher, dass wir immer mal wieder was hören von THE JELLY JAM…so auch jetzt!

Endlich auf Tour…großartiges Trio

Jetzt warten die Fans also nur noch gespannt darauf, dass endlich die Tourdaten verkündet werden und man sich entsprechend um den Ticketerwerb kümmern kann. Es hat ja leider bei den drei vorangegangenen Releases keine ausgedehnte Tour gegeben und umso heißer ist die Fangemeinde auf die nun in Aussicht gestellten Live-Aktivitäten.

www.thejellyjam.com

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Bildquellen

  • THE JELLY JAM-Cover: NETINFECT
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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