STEW – Finest Blues Rock – Album „Taste“ Review

(English review below)

Classic Rock / Heavy Blues

Wer sich bis in die Haarspitzen für klassischen Blues-Rock begeistern kann, dem dürften beim neuen Album „Taste“ der schwedischen Band STEW (Facebook) alle Haare vor Begeisterung zu Berge stehen. Das kann ich Euch versprechen!

Das Album zündet

mit dem Opener „Keep On Praying“ sofort und lässt pures Rock-Feuer auflodern. Diese jaulenden Gitarren sind umgehend präsent und schon stehen die Laucherschen auf vollen Empfang. Gleich danach stimmt Euch ein unglaublich cooler Groove ein, um an dieser Party teilzunehmen. Diese schmutzig melodischen Riffs sind einfach nur geil und der energische Refrain reißt Euch mit. Das Drumming von Nicklas Dahlgren ist auf den Punkt und setzt die richtigen Zündfunken. Das ist so mitreißend, dass der Band später selber in Ekstase gerät und sie beim fetzigen Gitarrensolo von Nicklas Jansson auf der Beschleunigungsspur richtig Gas geben. Beim nachfolgenden instrumental reduzierten Teil kann man den Refrain so richtig schön mitschmettern. Das hat irgendwie Gospel-Feeling und dürfte live immens gut mit den Fans zusammen funktionieren.

Power Blues

haut man Euch mit „Still Got The Time“ um die Ohren. Der Groove packt Euch wie ein schwingendes Lasso und lässt keinen mehr von der Leine. Dabei schreit sich Markus Åsland auch gerne mal zwischendurch so was von die Seele aus dem Leib. Diese Screams haben mich direkt an Deep Purple bei „Time Child“ erinnert. Das ist so cool und gleichzeitig so verdammt heiß, dass mir die Spucke wegbleibt. Allein diese geile und super charismatische Stimme von Sänger Markus Åsland ist der absolute Hammer. Sie ist so warm und wohlklingend und kann aber auch einfach diese energischen Rockvibes versprühen, was er nicht nur bei diesem Song mit aller Inbrunst zur Schau stellt.

„Heavy Wings“

rockt und fetzt was das Zeug hält, kann aber auch im Refrain mit verblüffenden Melodien aufwarten. Es ist eine spritzige Mixtur, die uns STEW hier einflößen. „Heavy Wings“ ist ein super Beispiel, was man in diesem Genre für spannende und mitreißende Songs schreiben kann, die man nicht schon irgendwo irgendwann woanders gehört hat. Dazu gesellen sich noch bestechende Fertigkeiten an den Instrumenten und die schon erwähnte fantastische Stimme von Markus Åsland und schon läuft die Sache. Und das die Jungs Rampensäue sind und live die Hütte abfackeln können, zeigen sie hier bei einem Live-Mitschnitt aus dem Studio bei dem Song „Heavy Wings“.

Locker vom Hocker

zeigen sich alle Songs auf dem Album und es gibt nicht einen Ausfall zu verzeichnen. Auch die ruhigeren Momente sind charmant in Szene gesetzt. So gibt es mehr von der warmen melodischen Voice im folgenden Track „You Don´t Need Me“ zu hören, wobei es sich um eine schwingende Rockballade mit enorm geilen Hooks handelt. Kann man gar nicht genug von hören!

Hier sei auch der gemäßigtere stimmungsvolle Abschlusstrack „When Lights Go Out“ genannt, der sich so wunderbar harmonisch ins Ohr schmeichelt, dass man ins Träumen gerät. Das Gitarrenspiel ist dabei wirklich bezaubernd und vermittelt neben dem Gesang die verschiedenen Stimmungen hervorragend. Vor allem das etwas andere Gitarrensolo ab Minute 04:30 ist genial und holt mich voll ab. Leider gibt es davon kein Video, aber dafür reißt Euch noch mal der rassige Rocker „All That I Need“ mit, der noch mal vortrefflich die Qualitäten der Band zur Schau stellt und keinen Zweifel daran lässt, dass man ich dieses Album auf jeden Fall zulegen und einen Live-Auftritt in Deutschland nicht verpassen sollte.

Fazit

STEW hauen mit „Taste“ einen verdammt geilen Kracher raus. Ein Album, was ein schlicht und ergreifend puren Spaß bereitet. Man spürt diese Freude an der Musik in jeder Faser der Songs und diese Freude reißt Euch förmlich mit. Das Album versprüht so viel Energie und Groove, dass sogar die Toten aus den Gräbern auferstehen würden, um ihre steifen Knochen zu rocken. Der Rock durchströmt jede Zelle meines Körpers. STEW hat mich infiziert und ich bin froh darüber. Denn dies ist eine Infektion mit reinstem Rock!

Das Album gibt es übrigens als Vinyl in drei limitierten coolen Farben (100 Stück pro Farbe):

Stew – TargetShop

English Review

Classic Rock / Heavy Blues

If you like classic blues rock, the new album „Taste“ by the Swedish band STEW (Facebook) is THE BIG DEAL for you.

The album ignites

with the opener „Keep On Praying“ immediately and lets pure rock fire blaze up. Those howling guitars are immediately present and you’re in love at once. Right after that, an incredibly cool groove gets you in the mood to join this party. Those dirty melodic riffs are just awesome and the energetic chorus sweeps you along. The drumming of Nicklas Dahlgren is on point and sets the right sparks. The band gets on fire themselves, so they really step on the gas during Nicklas Jansson’s groovy guitar solo. During the following instrumentally reduced part you can really belt out the chorus. This has somehow gospel feeling and should work immensely well live together with the fans.

Power Blues

haut man Euch mit „Still Got The Time“ um die Ohren. Der Groove packt Euch wie ein schwingendes Lasso und lässt keinen mehr von der Leine. Dabei schreit sich Markus Åsland auch gerne mal zwischendurch so was von die Seele aus dem Leib. Diese Screams haben mich direkt an Deep Purple bei „Time Child“ erinnert. Das ist so cool und gleichzeitig so verdammt heiß, dass mir die Spucke wegbleibt. Allein diese geile und super charismatische Stimme von Sänger Markus Åsland ist der absolute Hammer. Sie ist so warm und wohlklingend und kann aber auch einfach diese energischen Rockvibes versprühen, was er nicht nur bei diesem Song mit aller Inbrunst zur Schau stellt.

„Heavy Wings“

rocks and shreds in any way, but can also come up with amazing melodies in the chorus. It is a lively mixture that STEW instills in us here. „Heavy Wings“ is a super example of what exciting and rousing songs can be written in this genre that you haven’t already heard somewhere else. Add to that captivating skills on the instruments and the already mentioned fantastic voice of Markus Åsland and you’ve got it. And these guys are ramp can definetly burn down the hut! You can convince yourself in the following video, which is a live recording from the song „Heavy Wings“ in their studio.

Loose and easygoing

sound all songs on the album and there is not a single failure to record. Even the quieter moments are charmingly staged. So there is more of the warm melodic voice in the following track „You Don’t Need Me“ to hear, where it is a swinging rock ballad with enormously horny hooks. Can’t hear enough of it!

Here we should also mention the more moderate atmospheric closing track „When Lights Go Out“, which so wonderfully harmoniously caresses the ear that you start to dream. The guitar playing is really enchanting and conveys the different moods alongside the vocals excellently. Especially the somewhat different sounding guitar solo from minute 04:30 is ingenious and picks me up fully. Unfortunately, there is no video of it, but instead the racy rocker „All That I Need“ takes you away again, which once again excellently shows the qualities of the band and leaves no doubt that I should definitely get this album and not miss a live performance in Germany or somewhere else.

Conclusion

With „Taste“, STEW have come up with a bloody awesome hit album. An album, that simply offers pure fun! You can feel this joy in the music in every fiber of the songs and this joy literally pulls you along. The album exudes so much energy and groove that even the dead would rise from their graves to rock their stiff bones. The rock flows through every cell in my body. STEW has infected me, and I’m glad it has. Because this is an infection with the purest Rock!

The album is also available in three limited vinyl colors (only 100 each color):

Stew – TargetShop

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Bildquellen

  • STEW Cover+Infos: Photo+Infos-->Uprising! Records
  • STEW Titelbild: Photo-->Uprising Records

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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