Jen Majura – InZENity (bereits VÖ)

Jen Majura – InZENity (Bereits VÖ)

Jen Majura stellt zweites Soloalbum vor

Jen Majura veröffentlichte Ende November ihr zweites Album „InZENity“. Das Schöne: es finden sich Gastauftritte von Mathias IA Eklundh (Freak Kitchen), Jeff Waters (Annihilator), Alex Skolnick (Testament), Jan Zehrfeld (Panzerballett) und Nico Schliemann (Glasperlenspiel) auf der LP wieder. Wir haben uns die neue Scheibe geschnappt und für euch reviewt.

Kein unbekanntes Blatt

Die junge Dame dürfte wohl JEDEM Metaler ein Begriff sein. Unzähle Gastbeiträge sowie Kooperationen sind ein fester Bestandteil ihrer Vita. International kennt man sie als Gitarristin und festen Bestandteil der Band Evanescence. Trotz vollem Terminplan hat Frau Majura noch Zeit, eine Crowdfunding-Kampagne zu realisieren, um die Kosten des zweiten Silberlings zu stemmen.

Der tägliche Wahnsinn

Die Aufmachung der CD gibt schon was her und erinnert an einer kleine Double-Gatefold-Vinyl. In der einen Tasche die CD, in der anderen ein dickes Booklet mit Bildern, Texten sowie paar kleine Sätze zu jedem Song. Persönlich finde ich die Idee sehr stark, die Idee hinter dem Song direkt zu erklären, anstatt Sachen wie „no deep meaning“, „poetic words“ oder in alter Rammstein-Manier „Der Fan kann die Texte interpretieren wie er will“

Inhaltlich beschreibt die Evanescence-Gitarristin ihren täglichen Wahnsinn und warum man sie lieber nicht versetzen sollte. Musikalisch ist alles dabei: Hard Rock, Metal, Rock, Pop sowie Jazz-Anteile sind deutlich hörbar. Hier liegt jedoch genau die Schwäche im Gesamtkonzept. Dies scheint aber eine verbreitete „Kinderkrankheit“ unter Soloalben von Gitarristen zu sein. Jen sowie viele ihrer Kollegen spielen brillant und einzigartig. Doch einige zocken ein Solo oder Riff nach dem anderen ohne Wiedererkennungswert. Es hört sich an, als müssten sich viele von ihnen beweisen und spielten um Leben oder Tod. Bei der Stuttgarterin ist das Problem ein anderes: die Songs variieren mir persönlich zu stark. Bei so einer Vita muss man nicht beweisen, dass man Pop, Rock oder den Jazz als Song versteht. Dies weiß der Fan und Zuhörer. Vielmehr wäre es spannender, ein komplettes Soloalbum im Klang von einer Metalband, Jazz Metal, Pop, Hard Rock zu schreiben oder auch Interpretation, wie Evanescence oder Rage klingen würden, mit ihr als Hauptschreiberin. Doch das ist meckern auf einem hohen Niveau. Vielleicht hat Jen solche Pläne für das nächste Soloalbum?

Cover & Tracklist

JenMajura_InZENity_Cover

Tracklist:

01. All the other Ones
02. InZENity
03. Leave me
04. Drama Queen
05. Bully Lies
06. Lied ohne Namen
07. Sick Brain
08. Supid Piece of Wood
09. Tobi didn’t show up for Breakfast
10. Like Chuck Norris
11. Far away

LINE-UP:

Jen Majura – Vocals/Guitars
Jens-Ulrich Handreka – Bass
Felix Lehrmann – Drums
Thomas Brucke – Percussions

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Bildquellen

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Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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