Paddy And The Rats – Riot City (VÖ: 06.04.2018)

Paddy And The Rats

13 erfrischende Piraten-Polka-Punk-Songs bringen die Ungarn von Paddy And The Rats mit ihrem neuen Album „Riot City“ auf den Markt. So kann mit etwa dreiwöchiger Verspätung der St. Patrick´s Day am 06. April noch einmal würdig nachgefeiert werden. Wir von metal-heads.de hatten bereits vorher das Vergnügen, uns für euch nach Irland zu träumen und den Single Malt aus dem Regal zu kramen. Hier kommt unser Plattentest. Doch vor den vielen Worten lassen wir Bilder und Töne sprechen. Schaut und hört euch einfach mal diesen Song hier an.

Musikvideo zu „Where Red Paints The Ocean“

Vom Ohrwurm bis hin zum Trinklied

Ehrlich gesagt ist dieses Lied unseres Erachtens aber gar nicht sooo aussagekräftig. Denn der große Rest der Songs besticht durch noch mehr Spaß und Abwechslung. Angefangen vom melodischen Ohrwurm-Opener „Aerolites“  bis hin zum pianolastigen Schluss-Akkord von „Children Of The Night“ gibt es viel Lebensfreude in A- und D-Dur. Natürlich auch das irlandtypische Gefidel. Teilweise sind die Songtitel Programm. Man prostet dem Plattenteller bei „One last Ale“ quasi zu. Doch auf dem insgesamt 5. Album der Ungarn gibt es auch weniger klischeehafte Momente und zwischendurch so richtig schöne Texte. Wie den zur Powerballade „Castaway.“ Zudem überwiegt bei der Wahl der Musikinstrumente der Griff zu den E-Gitarren.

Ein bisschen Motörhead, Megadeth, Social Distortion und Pennywise

Und das ist gut so. Dazu zwingen einen Songs wie „Another Life“ einfach zum Mitwippen. Verantwortlich für den hochwertigen Mix zeichnet sich übrigens Produzent Cameron Web, der schon mit Bands wie Motörhead, Megadeth, Social Distortion, Pennywise zusammen gearbeitet hat. Teilweise sind genau diese Bands in einzelnen Songelementen rauszuhören, allen voran der California Fun-Punk. Green Day und grüne Wiesen, das passt.

Paddy And The RatsGefidelt wird aber auch genug. Keine Angst also. Wer das Meer, Pubrock, harte Gitarrenriffs, Geigen, mehrstimmigen Gesang, Whisky und Bier erwartet, wird von den sechs Ungarn aus dem Städchen Miskolc nicht enttäuscht. Na? Neugierig auf Paddy And The Rats geworden? Dann schaut mal beim Internetauftritt der Band nach.

Hier noch ein 2. offizielles Musikvideo zum Song „Join The Riot:“

Paddy And The Rats auf Tour

Wer von euch auch mal aussehen will wie Santa Claus und „I won´t drink again“ singen will, kann dies bei folgenden Live-Auftritten der Band gerne versuchen:

Paddy And The Rats18.05.18 DE – Drachhausen / Spreewald Rock
29.06.18 DE – Tann (Röhn) / Rockwolf Open Air
27.-28.07.18 DE – Megesheim / Der Krater Bebt
05.08.18 CH – Fehraltorf / Highlandgames
18.08.18 DE – Wuppertal / Feuertal Festival

Paddy And The Rats sind:
Paddy O’Reilly – Lead Vocals, Acoustic Guitars
Sam McKenzie – Fiddle, Bagpipe, Banjo, Whistle’s
Bernie Bellamy – Accordion, Backing Vocals
Joey MacOnkay – Electric Guitars, Backing Vocals
Vince Murphy – Bass, Backing Vocals
Seamus Connelly – Drums

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Paddy And The Rats: Napalm Records, photo credit: Christian Bartz
  • Paddy And The Rats: Napalm Records
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × 2 =