PLACE VENDOME – Close to the sun (VÖ: 24.02.2017)

PLACE VENDOME – Close to the sun (VÖ: 24.02.2017)

HELLOWEEN sind ja derzeit in aller Munde. Vinyl-Re-Releases und dann die coole Tour im November 2017 mit einem speziellen Programm, das die Zusammenarbeit von Sängern und Musikern aus verschiedenen Epochen der Bandgeschichte beinhaltet. Einer von ihnen ist Michael Kiske. Der ehemalige Frontmann der Kürbisköpfe war anno 2005 bereits beteiligt. Damals, als sich entsprechend angesehene Musiker der deutschen Metal-Szene zu PLACE VENDOME zusammenschlossen.

Hohes Niveau seit 2005

Den gleichen Titel trug auch das damals veröffentlichte Debüt, was mich in meiner Review im September 2005 zu der Aussage „Klasse Musik auf hohem Standard…Ich sage DAUMEN HOCH!!!“ hinreißen ließ.

Fairerweise muss ich zugeben, dass ich PLACE VENDOME zwischenzeitlich ein wenig aus den Augen verloren habe. Dabei hat man im Jahr 2009 noch das Album „Streets of fire“ unter´s Volk gebracht. Dazu kann ich aber leider nichts weiter sagen. Weiter ging´s mit dem 2013er Release „Thunder in the distance“, aber außer dass auf den Albumcovern stets der Adler dominiert, muss ich einen weiteren Eindruck schuldig bleiben.

PLACE VENDOME – Close to the sun (VÖ: 24.02.2017)

PLACE VENDOME Closer to the sun (VÖ: 24.02.2017)

Kommen wir daher zur brandaktuellen Scheibe, die uns am 24.02.2017 erfreut. „Close to the sun“ ist der Titel des neuesten Werkes. Ein Dutzend Songs haben den Weg auf diesen Silberling gefunden. Basser Dennis Ward (er hat ebenfalls die Produktion übernommen) ist ebenso an dem Material von fast einer Stunde Spielzeit beteiligt, wie der oben erwähnte Michael Kiske. Die Keyboards hat einmal mehr VANDEN PLAS-Tastenvirtuose Günter Werno übernommen. Hinter dem Schlagzeug saß Dirk Bruinenberg (der ursprüngliche Drummer Kosta Zafiriou hatte den Platz zwischenzeitlich geräumt) und die meisten Rhythmus-Gitarren hat ebenfalls Dennis Ward eingespielt.

Namhafte Gitarristen steuern Soli bei

Für die Gitarrensoli hat man zahlreiche namhafte Musiker gewinnen können. Al Koffler (PINK CREAM 69), Gus G und Kai Hansen (bekannt von GAMMA RAY und HELLOWEEN), um nur ein paar Namen zu nennen.

Was wird nun musikalisch geboten!? Im Vordergrund steht bei der Produktion die Stimme des Herrn Kiske, was ja erst einmal kein Problem darstellt. Daneben ist ja noch genug Platz für ordentliche Gitarrensoli und auch die Keyboardparts finden Beachtung. Melodischer Metal mit eingängigen Songstrukturen. Es ist schwer einzelne Songs besonders hervorzuheben, aber wenn dann würde ich vielleicht „Across the times“ wählen.

Positives Fazit

Fazit: eine starke Scheibe und für Fans von Metal mit einem ordentlichen Schuss an Melodie und Keyboard-Einsatz kann man den Kauf auf jeden Fall empfehlen…

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Bildquellen

  • PLACE VENDOME Closer to the sun: Frontiers Music
  • PLACE VENDOME Closer to the sun – Beitragsbild: Frontiers Music
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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