Purest Of Pain – Solipsis (Melodic Death Metal)

Purest Of Pain Band

Mit „Solipsis“ stellt uns die niederländische Formation Purest Of Pain ihr Debütalbum vor. Die bekanntesten Mitglieder der Band sind Gitarristin Merel Bechtold und Schlagzeuger Joey de Boer, die wir beide von der Symphonic Metal Band DELAIN kennen. Merel ist zudem Hauptsongschreiberin von Purest Of Pain. Wer jetzt erwartet auf „Solipsis“ ebenfalls Symphonic Metal geboten zu bekommen, befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Melodic Death Metal ist vielmehr angesagt. Neben den beiden DELAIN Musikern sind J.D. Kaye am Mikro, Michael van Eck an der Gitarre und Frank van Leeuwen am Bass mit dabei.

Merel beschreibt das Album folgendermaßen:

Solipsis’ is a guitar oriented record, is has been recorded as organic as possible: partly at home, partly at Mantis Audio Studio. The song ‘E.M.D.R.’ is written by fellow guitarist Michael van Eck. All the other songs were summoned by myself. The lyrics are written by vocalist J.D. Kaye. And even though the music is at times technical and challenging, it’s undeniably driven by relentless groove, enhanced by hugely melodic passages, wonderful tone and moments of ambient clarity.

„Solipsis“ – die Review

Nach einem instrumentalen Intro legt Purest Of Pain gleich mal mächtig los. J.D. Kaye grunzt und grölt sich in Tom Angelripper-Manier durch die Songs, dass es eine wahre Freude ist. Auffällig ist dabei, dass die ersten 3 Titel äußerst kurz geraten sind. Gleichwohl ist „Vessels“ schon mal ein starker Track. Aber erst mit dem knapp 5 Minuten langen „Momentum“ zeigt die Band dann richtig ihre Klasse. Die Promofirma nennt Bands wie At The Gates, Arch Enemy, Children of Bodom, Soilwork und Suicide Silence als Referenzen. Das trifft es dann auch mehr oder weniger gut. Besonders das 6-minütige sehr abwechslungsreiche „Terra Nil“ tendiert für mich stark in Richtung Arch Enemy. Hier konntet ihr euch bereits ein Bild davon machen.

Album nimmt immer mehr Fahrt auf

Das Album nimmt im weiteren Verlauf immer mehr Fahrt auf und bietet auch komplexere Songstrukturen und vermehrt moderne Elemente wie elektronisch verfremdeten Sprechgesang. Als Beispiel hier das offizielle Lyricvideo zum ebenfalls äußerst gelungenen „The Solipsist“:

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Purest Of Pain nach verhaltenem Start auf „Solipsis“ beträchtlich steigern und ein wirklich starkes Album für Freunde des Melodic Death Metal produziert haben. Als weitere Anspieltipps möchte ich noch die Songs „Trial & Error“, „E.M.D.R.“ und „Phantom Limb“ nennen. Von der Truppe wird man sicher noch einiges hören!

Cover und Tracklist

1. The Pragmatic (1:19)
2. Truth–seeker (2:09)
3. Vessels (2:59)
4. Crown of Worms (3:42)
5. Momentum (5:05)
6. The Sleep of Reason (1:33)
7. Tidebreaker (4:16)
8. Trial & Error (4:49)
9. Terra Nil (6:05)
10. Noctambulist (3:38)
11. E.M.D.R. (4:21)
12. Phantom Limb (4:09)
13. The Solipsist (3:52)
14. The End (2:25)
Album-Länge: 50:21

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Bildquellen

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Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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