SINNER – Tequila Suicide (VÖ: 31.03.17)

Sinner 2017

Mit „Tequila Suicide“ präsentiert uns SINNER endlich wieder ein Album mit völlig neuen Songs. Das Werk ist damit der eigentliche Nachfolger des 2011’er Albums „One Bullet Left“. Das 2013 erschienene Album „Touch Of Sin 2“ enthielt neben neu aufgenommenen Bandklassikern ja nur einige neue Songs. Bassist und Bandchef Mat Sinner lag zwischenzeitlich jedoch keineswegs auf der faulen Haut. Schließlich ist er auch noch bei Voodoo Circle, Primal Fear, „Rock Meets Classic“ und zahlreichen anderen Projekten aktiv. Schön, dass er die Zeit gefunden hat, sich auch wieder einmal jener Band zu widmen, die bereits in den 80’ern mit Hammeralben wie „Touch Of Sin“ und „Comin‘ Out Fighting“ die Fans begeistern konnte.

SINNER schenkt uns Tequila ein

„Tequila Suicide“ wurde von Mat Sinner und Dennis Ward produziert und in der Besetzung Mat Sinner (Gesang und Bass), Tom Naumann (Gitarre), Alex Scholpp (Gitarre) und Francesco Jovino (Schlagzeug) eingespielt. Das Album enthält 10 Songs, denen in der Digipak und Vinyl Version noch 3 Bonustracks folgen.

Schon der Opener „Go Down Fighting“ geht prächtig ab, bevor uns Sinner mit dem Titelstück musikalisch schmackhaften Tequila servieren. Bei allen Songs ist förmlich spürbar, mit wie viel Spaß die Protagonisten bei der Sache waren. Das gesamte Werk überzeugt durch eine unglaubliche Frische und Lockerheit. Vergleiche mit Thin Lizzy in ihrer stärksten Schaffensphase sind wahrlich nicht von der Hand zu weisen. Die Texte sind humorvoll und zur Musik passend („Drinking Beer and having fun“). Als Bespiel sei hier einmal der Text zu „Dragons“ erwähnt, der keineswegs im Fantasybereich angesiedelt ist, sondern von der holden Weiblichkeit handelt ( 😉 ).

Ein Feuerwerk an guter Laune

SINNER liefern mit ihrem neuen Album ein Feuerwerk an guter Laune ab. Ob rockig lässige Songs vom Schlage eines „Road To Hell“, das an Gary Moore erinnernde „Battle Hill“, der extrem lässige „Sinner Blues“ oder der saustarke Rocker „Gypsy Rebels“, hier werden zahlreiche potentielle Hits vorgestellt. Auch der ruhige Abschlusstrack „Dying On A Broken Heart“ kann begeistern.

In der Form gehören SINNER noch Lange nicht zum alten Eisen und man kann nur hoffen, dass der gute Mat bei seinen zahlreichen Aktivitäten seine Stammband nicht aus den Augen verliert. Klare Kaufempfehlung!!!

Cover und TracklistSinner Tequila Cover

Go Down Fighting
Tequila Suicide
Road To Hell
Dragons
Battle Hill
Sinner Blues
Why
Gypsy Rebels
Loud & Clear
Dying On A Broken Heart

 

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Bildquellen

  • Sinner Tequila Cover: AFM Records
  • Sinner 2017: AFM Records
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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