THE NEAL MORSE BAND – „The Similitude of a Dream“

THE NEAL MORSE BAND – Die Meinung über Konzeptalben ist traditionell gespalten. Ich mache es immer von jedem einzelnen Werk abhängig. Weder breche ich bei der Ankündigung in Begeisterung aus, noch wende ich mich angewidert ab. Soweit nur mal vorab.

Ein Konzeptdoppelalbum…23 Songs…

Jetzt ist es also mal wieder Zeit, sich so ein Monumentalwerk reinzuziehen. Ein Doppelalbum, um genau zu sein. Wer hat´s veröffentlicht? Die NEAL MORSE BAND. Der Namensgeber hat sich einmal mehr mit großartigen Musikern umgeben. Angefangen mit seinem Langzeit-Kumpel Mike Portnoy, der wie gewohnt souverän die Drums bearbeitet. Am Tieftöner verdingt sich Randy George, während Bill Hubauer das Keyboard bedient und Eric Gillette die Finger über das Gitarrengriffbrett flitzen lässt.

THE NEAL MORSE BAND

Ein Monumentalwerk großartiger Musiker

„The Similitude of a Dream“ ist der Titel des Releases, dass im Design eines antiken Buches daherkommt. Das ist kein Zufall, denn inhaltlich beruht die Story zu der Musik auf einem Teil des Buches „The pilgrim´s process“ (zu deutsch: Pilgerreise zur seeligen Ewigkeit“) von Autor John Bunyan. Und dieses Druckwerk stammt immerhin aus dem Jahre 1678. Es geht dabei um die spirituelle Reise eines Mannes auf dem Weg zur Erlösung.

Musikalisch sind die Herren Portnoy und Morse bei ihrem 18. (!!!) gemeinsamen Studioalbum angekommen. Dieses brandaktuelle Werk könnte aber eines der bedeutendsten sein oder werden. So schätzt es zumindest der Drummer selber ein. Und der hat ja nicht eben wenige erinnerungswürdige Veröffentlichungen auf seinem „Konto“.

Warum ein Doppel-Album!? Es gab einfach zu viel Material, das den Weg auf einen Tonträger verdient gehabt hat. Ob das so ist…das müsst ihr selber entscheiden. Was ich von dem Release und seinen 23 (!!!) Tracks halte, verrate ich euch sofort.

THE NEAL MORSE BAND-Cover

Umfangreiches Material, Abwechslung und Gefühl garantiert…

Also vorweg kann man sagen, es ist kein Material, das man mal eben so durchhört. Und das liegt nicht nur an der unglaublichen Anzahl der Titel. Der Einstieg ist eher emotional und ruhig gehalten. Sehr angenehm kommen die beiden ersten Tracks ´rüber, die praktisch in einander übergehen. Der zweite Song „Overture“ kommt schon deutlich flotter daher und ist mit seinen knapp 6 Minuten für mich eines der Highlights auf diesem Werk.

Die Stücke auf „The similitude of a dream“ sind abwechslungsreich, mal kräftig rockend und dann wieder fast melancholisch und bedrückend. Diese Musik weiß Emotionen auszudrücken, Gefühle zu transportieren…

Als einen Höreindruck liefern wir euch hier das offizielle Video zum Song „City of destruction“:

Wem es gefallen hat (und auch wem es einfach eine Freude ist, solche großartigen Musiker im Zusammenspiel auf der Bühne zu sehen – es gibt ja genügend „bewährtes“ Material zu performen), der sollte sich ein Ticket für die Tour Anfang 2017 sichern. Wir von metal-heads.de sind bemüht, für euch vor Ort zu sein und euch einen entsprechenden Konzertbericht abzuliefern…

Mehr Infos unter: www.nealmorse.com

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Bildquellen

  • THE NEAL MORSE BAND: Robert Smith
  • THE NEAL MORSE BAND-Cover: Networking Media
  • THE NEAL MORSE BAND-Cover: Networking Media
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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