CHAIN REAKTOR – „Homesick“ (VÖ: 05.06.2021)

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CHAIN REAKTOR – „Homesick“ (VÖ: 05.06.2021)

Es dauert nur noch wenige Tage und dann stellen CHAIN REAKTOR ihr aktuelles Album „Homesick“ in die Regale der relevanten Tonträgerverkäufer. Wir hatten euch die Scheibe ja bereits hier auf metal-heads.de angekündigt. Heute wollen wir euch dann einen tieferen Einblick in die 7 Songs auf diesem Debüt geben. Für diejenigen von euch, denen der niederländische Vierer noch nicht geläufig ist: es handelt sich um die Brüder Bart (Gesang, Flöte und Gitarre) und Arjan Laan (Schlagzeug und Percussion), ihren Vater Erik (Gesang und Keyboards) und den als Freund hinzugenommenen Mark op ten Berg am Bass. Am 23.04.2021 hat man mit „Lonely city“ ein erstes Stück ausgekoppelt und das haben wir als erstes hier mal als Video für euch, bevor wir zum Rest des Materials kommen.

Die Brüder de Laan haben eine eigene Band namens SKYLAR und Vater Erik ist für sein Wirken bei SILHOUETTE bekannt. Die musikalischen Wurzeln des Bassisten liegen mehr im Soul und Funk. Wie sich das mit der eher progressiven Ausrichtung des Familien-Trios zusammen auswirkt? Wartet mal ab. Die de Laan-Familie hat jedenfalls die Songs gemeinsam geschrieben.

Progressivität nicht um jeden Preis

Los geht es mit einem gut zehnminütigen Opener. Dieser beginnt sehr bedächtig u.a. mit Vogelgezwitscher und Percussionklängen. Weiblicher Gesang im Hintergrund. Aber schon bald übernehmen die emotionalen Vocals des Frontmanns und liefern uns im Zusammenspiel mit progressiven Drum Pattern und Keyboards – flankiert von E-Gitarren – Progressive Rock auf hohem Niveau. Und recht kurzweilig – die Songlänge wirkt sich nicht negativ aus. „Lonely city“ kennt ihr ja schon vom Video oben, daher will ich gar nicht mehr so viele Worte dazu verlieren. Eine starke Nummer, die mit präzise akzentuiertem Spiel auf der Gitarre zu Beginn besticht. Erst nach anderthalb Minuten setzt das Schlagzeug ein und dann auch der Gesang. Das Ganze versprüht eine gewisse Leichtigkeit. Das gefällt mir richtig gut. Der Grad der Progressivität ist hier über weite Strecken nicht ganz so ausgeprägt…in diesem Fall ist das hilfreich.

Weiter geht es mit Pianoklängen. Dieser Track rockt nicht so stark und verschafft dem Hörer mal ein bisschen eine Verschnaufpause. Doch freut euch nicht zu früh. „The lying king“ beginnt zwar noch recht zurückhaltend, nimmt dann aber an Heavyness zu. Wobei die harmonischen Gesangspassagen einen Gegenpart bilden. Insgesamt ist die Nummer sehr melodisch gehalten und die Vocals kommen stark hervor. Dazu das progressive Drumming. Noch ein Highlight der Scheibe! Beim nachfolgenden Titeltrack geht es mit Violinenspiel und einem Piano wieder ruhiger zur Sache. Später tritt auch noch ein Saxophon auf den Plan. Gefühlvoll leitet uns die Stimme durch den Song. Etwa ab der Hälfte wird es spürbar rockiger, was aber eher eine erfrischende Wirkung hat.

Mehrere Glanzpunkte auf dem Debüt

Mit „Stop yelling“ kommt direkt zu Beginn mal der Bass in den Vordergrund. Oho! Ansonsten bekommen wir hier einen weiteren prima progressiven Rocksong. Auch diesen Track verbuche ich unter den Glanzpunkten dieses Debüts. Gefällt mir richtig gut. Wie die Zeit vergeht, schon sind wir am Ende angekommen und hören „A thousand diamonds“. Ein etwas gemäßigter Rocker, der aber trotzdem noch genug Drive hat, den Zuhörer zu packen. Melodischer Gesang, Drums und dazu die Gitarren. Dazu Saxophon-Passagen. Stimmige Sache. Ein passender Ausklang für diese erste Langrille des Quartetts.

Das Fazit bei metal-heads.de zum Debüt von CHAIN REAKTOR

Das Fazit bei metal-heads.de zum Debüt des niederländischen Vierers CHAIN REAKTOR lautet: wir bekommen Progressive Rock auf einem guten qualitativen Niveau. Man kann amtlich rocken, aber in manchem Song auch gezielt deutlich ruhigere Töne anschlagen. Dazu bedient man sich u.a. dem Einsatz von Violine, Piano und Saxophon. Die familiär aufgestellte Band wirkt eingespielt und kann auch Stücke mit Spielzeiten um die 9 Minuten kurzweilig gestalten. Progressivität ja, aber nicht um jeden Preis. Für Fans progressiver Rockmusik ist diese Scheibe ein Pflichttipp zum Anchecken. Man wird bestimmt noch von dieser Band hören…

CHAIN REAKTOR – „Homesick“ (VÖ: 05.06.2021)

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Bildquellen

  • CHAIN REAKTOR – Albumcover – Homesick: IDVI Agency
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Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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