Tim Bowness – Lost In The Ghost Light (VÖ: 17.02.17)

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Für Freunde des Symphonic-/Progressive Rock der 70er-Jahre, erscheint am 17.02.2017 bei Insideoutmusic, das inzwischen 4. Solowerk „Lost In The Ghost Light“ von Tim Bowness.

Es handelt sich dabei um ein Konzeptalbum, in dem es um einen fiktiven, alternden Rockstar geht. In den Texten geht es u.a. halt um das Streamen in der heutigen Zeit, das älter werdende Publikum und natürlich das Familienleben.

Tim Bowness sagt dazu:

‚It all started with me seeing a sixty something jogger in an expensive tracksuit rifling through the vegetable racks at my local Co-Op. His intense glare combined with his thinning long grey hair and Mick Fleetwood beard left me wondering which veteran Rock band he’d once played with. This got me thinking about the moment when music first came into this person’s life and whether it still informed his music making in the present. Other questions followed about the tensions between commerce and art, career and idealism: Could the creative ‘spark’ be lost then re-discovered?. What were the costs of dedicating a life to music and how much did ‘real’ life get in the way of the ‘magic’?. What was the effect of the changing nature of the industry on music itself as physical objects d’art became unpaid streams?. Were, as Brian Eno suggested, professional musicians like blacksmiths, echoes from another age and, if so, what was the impact of that realisation on a performer playing to an ageing crowd? Clearly, I thought too much!

Though firmly based around my vocal and musical approach, befitting its subject matter, the album also draws inspiration from the period the concept covers: In particular, the harmonic richness and romanticism of 1970s Genesis, and the Mellotron-drenched majesty of early King Crimson. By God, I might have made a Prog album!’

‚Lost In The Ghost Light‘ für Fans von Genesis & Camel

Remixed und gemastert wurde das Album vom langjährigen Partner Steven Wilson, der mit ihm in der Band NO-MAN spielt. Die Kernband besteht aus Stephen Bennett (Henry Fool), Colin Edwin (Porcupine Tree), Bruce Soord (The Pineapple Thief), Hux Nettermalm (Paatos) and Andrew Booker (Sanguine Hum).

Als Gäste fungieren Kit Watkins (Happy The Man/Camel), Steve Bingham (No-Man) und der legendäre Ian Anderson (Jethro Tull). Andrew Keeling (Robert Fripp/Hilliard Ensemble/Evelyn Glennie) übernahm das Arrangement für das Streichquartett und die Querflöte bei drei Tracks des Albums.

Der erste Track „Worlds Of Yesterday“, beginnt sehr ruhig und entspannend. Bowness singt mit angenehm leiser Stimme, die Streicher legen einen soliden Grundteppich aus und eine sphärische Gitarre erklingt immer wieder in harmonischen Tönen. Auch die Querflöte von Ian Anderson, passt sich dem melodischem Grundgefüge an.

Tim Bowness überzeugt mit seinem Konzept

„Moonshot Manchild“ führt unbeirrbar musikalisch weiter. Erneut gefühlvoll intoniert Tim Bowness seine Texte. Im Mittelteil führen Keyboards eine fast gespenstische Szenerie vor, bevor es dann klanglich sehr an CAMEL oder den frühen GENESIS erinnert.

Der nächste Track bricht dann wie eine Urgewalt über einen her. Eine Sologitarre setzt gleichzeitig mit treibenden Drums ein. „Kill The Pain That’s Killing You“, der Titel ist fast Programm. Bowness bleibt aber seinem Gesangsstil treu. Gitarre und Drums treiben dieses Stück ständig voran.

Nach diesem ‚Kracher‘, geht es nun wieder weitaus beschaulicher weiter. „Nowhere Good To Go“ beginnt mit akustischer Gitarre und erneut sind es die Keyboards, die hier auch glatt auf einem PINK FLOYD-Album Platz fänden. Erneut streut Ian Anderson Flötentöne bei, die sich songdienlich dem Gesamtklangbild einordnen.

Sanfte Keyboardeinlagen und Flötentöne

Der Rest des Albums schließt sich wirklich nahtlos dem zuvor gehörtem Material an. Das letzte Stück „Distant Summers“, beinhaltet eine Geige, die dem Lied und dem Text genau das geben was es braucht, nämlich gefühlvolle Melodien und im Wechselspiel mit Ian Anderson’s Flöte gelingt das perfekt.

Fazit: Ein Album, welches auf jeden Fall in aller Ruhe via Kopfhörer oder auch vor einem knisternden Kamin angehört werden sollte. Für alle Fans der frühen GENESIS, CAMEL, KING CRIMSON und PINK FLOYD, eine sichere Empfehlung!

 

Tracks:

1.  Worlds Of Yesterday
2.  Moonshot Manchild
3.  Kill The Pain That’s Killing You
4.  Nowhere Good To Go
5.  You’ll Be The Silence
6.  Lost In The Ghost Light
7.  You Wanted To Be Seen
8.  Distant Summers

 

Hier könnt ihr noch das Lyrikvideo zu „You Wanted To Be Seen“ sehen:

 

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Bildquellen

  • Tim Bowness Cover: insideoutmusic.com
  • Tim Bowness: David Owens / Insideoutmusic
Wolf

Wolf

Musikalisch aufgewachsen in der großen Ära der Rockmusik der 60/70er Jahre! Erste Scheiben waren von Grand Funk, Deep Purple, Frank Zappa uva. Am liebsten bevorzuge ich Classic- und Progressiv Rock, bin jedoch ebenfalls in fast allen anderen musikalischen Bereichen mit offenen Ohren unterwegs!

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