CARBELLION – Heavy Rock mit Benzin im Blut

(German & English)

American Heavy Rock

CARBELLION (Facebook ) sind waschechte Amerikaner, die mit ihrem authentischen Heavy Rock die Straßen und Hütten brennen lassen. Diese Jungs rocken wie ein fetter V8 Big Block! Es ist wie immer gesagt: Es gibt keinen Ersatz für Hubraum außer…. mehr Hubraum!

Und ich denke, dass die Amis uns auch hierzulande mit ihrem PS-starken Sound mächtig einheizen können.
Deshalb war es für mich ein Muss, diese Band in unserem Land vorzustellen. Ein Live-Konzert mit CARBELLION ist auf jeden Fall ein Burner, denn sie liefern wirklich eine heiße Show ab, die das Fan-Publikum zum Kochen bringt. Einige Videos zeugen davon. Die Band gibt es seit 2004 und ich habe noch nichts von ihnen gehört. Das kann doch nicht wahr sein! Dabei haben sie in Amerika schon hunderte von Shows in mehreren Bundesstaaten abgerockt.

Deshalb bin ich froh, dass Sänger Cameron mich in die Welt von CARBELLION eintauchen lässt. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt man mit dem Video zu dem Song „Without A Trace“ von der EP „In Due Time“. Ein authentisches unterhaltsames Video, dass einen schönen Einblick in die Welt von CARBELLION liefert. (Ich wurde beim Ansehen und Anhören direkt ziemlich durstig.)

Lange Freundschaften, die zusammenschweißen

MH: Hi Cameron, viele Grüße von ‚metal-heads.de‘ über den großen Ozean nach Amerika. CARBELLION sind keine Newcomer. Ihr seid schon eine ganze Weile im Musikgeschäft, genauer gesagt seit 2004.
Wo genau kommt Ihr her?

Cameron: CARBELLION kommen aus Plymouth, Wisconsin, USA. Plymouth ist keine große Stadt, aber die Bandmitglieder haben sich auf andere Städte in Wisconsin verteilt, darunter Milwaukee, Racine und Sheboygan. Plymouth ist unser zentraler Ort zum Proben und Schreiben.

MH: Wie habt ihr euch damals kennengelernt?

Cameron: Die Gründungsmitglieder, die noch in der Band sind (Cameron Kellenberger und Brandon Bauer), waren in zwei verschiedenen Bands, die befreundet waren und oft zusammen auftraten. Die Bands hießen CARBON PARLOR und WHISKEY REBELLION. Wir sind schon eine sehr lange Zeit befreundet.

MH: Das ist insofern interessant, als dass ihr die ganze Zeit über ein fast stabiles Line-Up hattet, richtig?

Debütalbum Villains

Cameron: Das Line-Up hat sich im Laufe der Zeit nur ein wenig verändert. Wie schon erwähnt, sind die Gründungsmitglieder, Cameron und Brandon, seit 2004 original. Der Lead-Gitarrist, Jamie Damrow, kam 2007 dazu, war aber eigentlich bis 2018 der Schlagzeuger! Brent Nimz hat 2018 das Schlagzeug übernommen, als Jamie zur Leadgitarre wechselte. Steve Sheppard kam 2015 am Bass hinzu. Der ursprüngliche Bassist (Steve Richgruber) und der Leadgitarrist (Peter Ruesch) sind jedoch Freunde geblieben.

MH: Das ist ziemlich ungewöhnlich für Bands mit einer langen Geschichte.

Cameron: Es ist ein bisschen ungewöhnlich, dass wir das alles zusammengehalten haben, auch wenn wir schon so lange eine tourende, aber unabhängige Band ohne Major-Label-Unterstützung sind!

Vorliebe für heiße Kisten

MH: Der Bandname CARBELLION wurde wohl nicht umsonst gewählt. Ihr seid Fans von großen Motoren.
Wie drückt sich eure Leidenschaft für Autos und Motorräder aus?

Cameron: Es ist auf jeden Fall im Vibe der Musik. Wir haben auch einige Songs mit Texten geschrieben, die direkt vom Rennsport handeln. Wir haben einen Song namens „TOP ALCOHOL“ auf der 2009er LP „THE HORSE“ für einen Kindheitsfreund von mir namens Andy Bohl geschrieben, der professionell in der NHRA in den USA in der Top Alcohol Funny Car Klasse Rennen fährt. Sein 1970er Cuda aus der Zeit, als wir jünger waren, ist auch das Auto auf dem Cover des VILLAINS-Albums!


MH: Welche Fahrzeuge habt Ihr so in der Garage?

Cameron: Ich persönlich habe eine 2004 Victory Vegas Bobber und 2012 Victory Vegas Crossroads Motorräder in meiner Garage.

Brandon hat einen klassischen Chevy Pickup aus den frühen 70ern und ein paar Harley Davidsons.

Jamie fährt eine Harley Davidson Street Glide, die aufgemotzt ist.

Brent hat unter anderem einen schwarz auf schwarz lackierten Dodge Challenger mit einem Big-Block-Hemi-Motor.

Die Alternative für hohe Spritpreise…Haha

MH: Was würdest Du tun, wenn ein Liter Benzin 2 Dollar kosten würde (wie in Deutschland)?

Cameron: Rationieren… LOL! Es wäre hart, aber wir würden das Fahren wohl einschränken, bevor wir unser Spielzeug ganz aufgeben würden.

Musik als Ventil

MH: Haben Eure Hauptjobs etwas mit Musik zu tun oder ist Musik nur der notwendige Ausgleich, um sich auszutoben?

Cameron: Ein bisschen von beidem. Ich arbeite hauptberuflich in der Branche für Live Nation und habe daher das Glück, mit Veranstaltern, Bands, Sportteams, Festivals usw. zu arbeiten. Das hat mir sicherlich geholfen, CARBELLION in den letzten 15+ Jahren zum Erfolg zu führen! Die anderen Jungs arbeiten in anderen Branchen, haben aber eine starke Leidenschaft für die fast Vollzeitarbeit, die in der Band steckt.

Cameron: Inwieweit bestimmt die Musik euren Alltag?

Cameron: Sie hat viel mit jedem von uns zu tun. Sie bedeutet Flucht und Druckabbau. Sie ist die Stimme und Plattform für das, was wir musikalisch und kulturell ausdrücken möchten.

Die Welt ist kein friedlicher Ort

MH: Eure Musik steht für bissigen Rock’n Roll, der mit ausgelassener Stimmung auch für viel Spaß sorgt! Allerdings sind die Texte oft nicht fröhlicher Natur.
Was für Themen behandelst du in deinen Songs?

Cameron: Ich habe im Laufe der Jahre Songs mit Texten zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben. Einige Songs erzählen Geschichten, die lustig sein können (ONE NIGHT STAND von THE HORSE LP), sarkastisch (SAPPHIRE EYES von VILLAINS), verbittert (EX-CHANGER von der IN DUE TIME EP), rachsüchtig (DARKHORSE von der IN DUE TIME EP) und sogar gedämpfte Wut (LISTEN FOR GHOSTS- neue Single).

Die meisten Themen sind nicht glücklich, denn die Welt um uns herum ist nicht gerade ein friedlicher Ort ohne Konflikte, die gelöst werden müssen. Die neue LP, die später in diesem Jahr erscheint, wird viele der Emotionen und Themen abdecken, die an der Spitze der heutigen Situation stehen. Wir versuchen nicht, jemandem vorzuschreiben, wie er denken oder fühlen soll, aber wir möchten die Hörer dazu inspirieren, beides zu tun.

Verrückte Amerikaner

MH: Wie viele Shows habt Ihr bisher gespielt?

Cameron: Zu viele, um sie zu zählen! Ich habe vor Jahren aufgehört, die Shows genau zu zählen. 2010 waren es über 300, also können Sie sich vorstellen, bei wie vielen wir jetzt sein könnten.

MH: Welche Staaten in den USA habt ihr bereist?

Cameron: CARBELLION hat über 20 Staaten bereist, vor allem den Mittleren Westen (Minnesota, Iowa, Indiana, etc), den Süden (Florida, Texas, Alabama, Louisiana, etc) und den Westen (Kalifornien, Arizona, New Mexico, etc).

MH: Wo leben die verrücktesten Amerikaner und wie drückt sich ihre Verrücktheit aus?

Cameron: Ich würde sagen, die verrückteste Zeit habe ich zu Hause in Wisconsin oder in Texas verbracht. Texas hat sich aus irgendeinem Grund immer wie eine zweite Heimat für uns angefühlt – lol!

CARBELLION sorgen für Stimmung

Brent

MH: Was war das verrückteste Erlebnis bei einem eurer Gigs?

Cameron: Da gibt es so viele! Alkoholgeschwängerter Blödsinn war schon immer ein Teil der Geschichte von CARBELLION….

MH: Oder sind alle eure Gigs verrückt?

Brandon

Cameron: Die meisten unserer Live-Shows haben uns den Ruf eingebracht, eine sehr rowdyhafte Band zu sein. Während und nach den Konzerten sind wir sehr interaktiv mit dem Publikum, was uns geholfen hat, einige großartige Freundschaften zu schließen und unsere Fanbase in den ganzen USA zu vergrößern. Wir sind bekannt dafür, dass wir Bierrunden und Shots mit ganzen Veranstaltungsorten teilen! Wir dulden auch keinen Scheiß von Fans, die andere Fans schlecht behandeln. Es geht um eine gute Zeit und wir sind nicht die Art von Band, die sich das von irgendjemandem vermasseln lässt, wenn Du weißt, was ich meine.

Cameron

MH: Wie sieht es mit Ihren Charaktereigenschaften aus? Wie würdest du die Band CARBELLION in einer kurzen Art und Weise beschreiben?

Cameron: Das ist schwierig! Ich würde sagen: CARBELLION sind frech, aufgeschlossen, intensiv und leidenschaftlich mit einem kräftigen Schlag schwerer Riffs.

Konzerte als intensives Erlebnis

MH: Was macht für dich ein gutes Konzert oder eine gute Live-Band aus?

Cameron: Ich persönlich mag die Präsenz in den Auftritten einer Band. Wenn eine Band in einem Club mit 25 Leuten die gleiche Intensität haben kann wie auf einem Festival mit 10.000 Leuten, dann ist das das einzig Wahre. Ich mag es, Blut, Schweiß und Rock n‘ Roll auf der Bühne zu sehen.

MH: Hast Du die Bühne jemals nüchtern verlassen?

Cameron: LOL! Ja, sogar mehr als in anderen Zuständen. Ich möchte, dass die Fans das Beste bekommen, was ich zu dem Zeitpunkt bieten kann, wenn wir auf der Bühne stehen. Aber nach den Shows… das steht auf einem anderen Blatt!

Brandon

MH: Welches Getränk darf auf einem Konzert auf keinen Fall fehlen?

Cameron: Bourbon (viele gute Optionen), Jack Daniels, Tequila (alles geht, aber Don Julio ist eine Präferenz), etc. bei Bier sind Coors Light, Miller High Life und Lone Star (wenn man in Texas ist) ein Muss.

Pandemiesituation in Amerika

MH: Wie habt Ihr die Pandemiezeit in den USA bisher erlebt?

Cameron: Es war auf jeden Fall hart. Glücklicherweise habe ich keine Verluste von Freunden oder Familie zu beklagen, wie so viele andere.

Es hat CARBELLION dazu gebracht, in der Zeit, in der wir keine Shows gespielt haben, eine Menge neues Material zu schreiben. So waren wir in der Lage, eine neue Full-Length-LP zusammenzustellen, die später in diesem Jahr veröffentlicht wird.

MH: Wie kompensiert ihr diese Einschränkungen, die fast jeden Spaß und jedes Feiern verhindern?

Cameron: Es war wirklich hart, um es mal so zu sagen. Die Menschen brauchen die Interaktion mit anderen Menschen für unsere geistige Gesundheit. Aus diesem Grund sind wir in der ganzen Geschichte Stammeswesen. Kleinere private Zusammenkünfte mit Familie und Freunden, sobald die Dinge im Sommer und Herbst 2020 Gestalt annahmen, sind es, wie ich persönlich es durchgestanden habe.

MH: Wie ist die aktuelle Situation in den USA?

Cameron: Es geht wieder aufwärts, was großartig ist. Zwischen den verfügbaren Impfungen, der Herdenimmunität und dem Rückgang von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen kehrt das Wohlbefinden im Umgang mit Menschen schnell zur Normalität zurück. Die Gesellschaft braucht das bei all der Polarisierung, die zwischen den verschiedenen politischen, religiösen und kulturellen Unterschieden besteht.

Die Bedeutung von Freiheit

MH: Was bedeutet „Freiheit“ für Dich?

Cameron: Ist „Freiheit“ nicht nur ein anderes Wort für „nichts mehr zu verlieren“? LOL, natürlich ein Scherz, der einen Kris Kristofferson-Text zitiert, der durch Janis Joplin berühmt wurde. Ganz im Ernst: Für mich bedeutet „Freiheit“, dass man selbst entscheiden kann, was man will, solange es anderen nicht direkt schadet. Die Welt ist im Moment so polarisiert, die Politik wird zur Religion als Glaubenssystem. Es ist eine Kultur, die gegen dieses oder jenes ist, anstatt für dieses oder jenes zu sein.

Es gibt viel zu viel Abschottung und Kategorisierung von Menschen auf der Grundlage von Rasse, Religion, Geschlecht anstatt ihrer charakterlichen Qualität. Menschen können und sollten unterschiedliche Gedanken, Gefühle und Meinungen haben. Das ist es, was „Freiheit“ erlaubt.

Knifflig wird es, wenn Entscheidungen für große Gruppen oder Gesellschaften getroffen werden müssen. Entscheidungen müssen für eine Gruppe auf der Grundlage der positiven Auswirkungen für den höchsten Prozentsatz der Menschen in dieser Gruppe logisch und nicht emotional getroffen werden. Das ist natürlich sehr schwierig, wenn Ausreißer von der positiven Auswirkung einer Regierungsentscheidung ausgeschlossen werden könnten.

„Freiheit“ erlaubt es Individuen aber auch, sich in Gruppen oder Gesellschaften mit ihren gemeinsamen Zielen und Bestrebungen zusammenzuschließen. Schwerer Stoff, über den man nachdenken muss.

Neues Album dieses Jahr

MH: Eure letzte EP „In Due Time“ wurde 2019 veröffentlicht. Habt ihr ein neues Album in Arbeit? Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Cameron: Ja, auf jeden Fall! Wir sind sehr aufgeregt über eine neue Full-Length-LP, an der wir gearbeitet haben und die wir nun während des Covid 19 Shutdowns aufgenommen haben. Die Songs decken eine große Bandbreite unserer musikalischen Interessen ab. Textlich wird die neue Platte sowohl schwerere Themen umfassen, die von den sozialen Dilemmas des letzten Jahres inspiriert sind, als auch einige leichtere Storytelling-Songs. Wir planen eine Veröffentlichung im Herbst/Winter 2021 und werden uns bald bei verschiedenen Independent-Labels umsehen, mit denen wir für Marketing und Vertrieb zusammenarbeiten.

Musikalische Gedanken zu Deutschland

MH: Was ist das erste, was Ihnen in Verbindung mit Europa und Deutschland im Besonderen einfällt?

Cameron: Rock n‘ Roll in all seiner Pracht und Vielfalt ist in Europa und Deutschland lebendig und gut! In den USA hat man das Gefühl, dass er etwas aus dem Mainstream herausgerutscht ist, was neue Rock/Metal/Punk-Bands angeht, die groß rauskommen. Viele Bands, die wir kennen, ziehen es derzeit vor, in Europa zu touren, anstatt in den USA. Das ist etwas, worüber wir auch schon diskutiert haben. Wir haben traditionell im Mittleren Westen, Süden und Westen der USA getourt, aber wir haben gute Beziehungen zu einigen skandinavischen Bands, die darauf drängen, zu uns zu kommen. Wir würden gerne nach Deutschland kommen!

MH: Gibt es eine deutsche Band, die Ihr gut findet? Welche anderen Bands sind eure Favoriten im Allgemeinen?

Cameron: Zwischen uns allen gibt es einige deutsche Bands, die wir nennen können. DESRUCTION, SODOM, KREATOR, RAMMSTEIN, SCORPIANS, ACCEPT, KMFDM, HELLOWEEN, TANKARD, WARLOCK/Doro Pesch, etc.

Was andere Einflüsse angeht, würde ich CLUTCH, DANZIG/MISFITS, CORROSION OF CONFORMITY, KYUSS, METALLICA, ALICE IN CHAINS, ACDC, THE BRONX, HELMET, QOTSA, WASP, etc. nennen. Das könnte eine wirklich große Liste werden!

Die letzten Worte von`metal-heads.de´ über CARBELLION:

CARBELLION rocken wie Sau! Wir haben es hier mit astreinem Heavy Rock zu tun, der gehörig Arschtritte verteilt und auch für ausgelassene Stimmung sorgt. Auf Bandcamp gibt es schon mehrere Alben von CARBELLION. Das Debütalbum „Villains“ ist sogar für lau und alle anderen Alben gibt´s für unter 10 Euro in einem Bundle. Da kann man wirklich nichts verkehrt machen. Also mal ganz fix nen Bierchen köpfen, den folgenden Link klicken und die Mucke genießen. Bleibt nur zu hoffen und zu wünschen, dass CARBELLION hierzulande zukünftig mal richtig einheizen.

Music | Carbellion (bandcamp.com)

Interview ENGLISH

Heavy Rock with gasoline in the blood

CARBELLION (Facebook ) are real Americans who let the streets and the huts burn with their authentic Heavy Rock. These guys rock like a fat V8 big block It is like as always said: There is no substitute for displacement except…. more displacement!

And I think that the Yanks can also heat us up in this country with their powerful sound.
Therefore it was a must for me to introduce this band in our country. A live concert with CARBELLION is definitely a burner, because they really deliver a hot show that gets the fan audience running wild. Some videos testify to that. The band exists since 2004 and I haven’t heard anything from them yet. That can’t be true!

You can get a little foretaste with the video for the song „Without A Trace“ from the EP „In Due Time“. An authentic entertaining video that provides a nice insight into the world of CARBELLION. (I got quite thirsty while watching and listening to it).

Long friendships that weld together

MH: Hi Cameron, many greetings from ‚metal-heads.de‘ across the big ocean to America. CARBELLION are not newcomers. You have been in the music business for quite a while, since 2004.

Where exactly do you come from?

Cameron: Carbellion are based out of Plymouth, Wisconsin, USA. Plymouth is not a big city but the band members have been spread out between other Wisconsin cities including Milwaukee, Racine, and Sheboygan. Plymouth is our centralized location for rehearsal and writing.

MH: How did you get to know each other back then?

Cameron: The founding members still in the band (Cameron Kellenberger and Brandon Bauer) were in two different bands that were friends and performed together often, CARBON PARLOR and WHISKEY REBELLION. We are friends for a long time.

Debütalbum Villains

MH: That’s interesting in the sense that you’ve had a almost stable line-up all this time, right?

Cameron: The line up has changed a bit over time. As mentioned the founding members, Cameron and Brandon, are original since 2004. The lead guitarist, Jamie Damrow, joined in 2007 but was actually the drummer until 2018! Brent Nimz took over on drums in 2018 when Jamie moved to lead guitar. Steve Sheppard joined on bass in 2015. The original bass player (Steve Richgruber) and lead guitarist (Peter Ruesch) have remained friends however.

MH: That’s quite unusual for bands with a long history.

Cameron: It’s a bit different that we’ve held it all together while remaining a touring, yet independent, band without major label support as long as we have!

Love for hot engines

MH: The band name CARBELLION was probably not chosen for nothing. You are fans of big engines.

How does your passion for cars and bikes express itself? 

Cameron: It’s in the vibe of the music for sure. We’ve written some songs with lyrics that are directly about racing as well. We did a song called TOP ALCOHOL on 2009’s THE HORSE LP for a childhood friend of mine named Andy Bohl who races professionally in the NHRA in the USA in the Top Alcohol Funny Car class of racing. His 1970 Cuda from when we were younger is the car on the cover of the VILLAINS album as well!

MH: Which vehicles do you have in your garage?

I’ve personally got a 2004 Victory Vegas bobber and 2012 Victory Vegas Crossroads motorcycles in my garage.

Brandon has a classic early 70s stepside Chevy pickup and a few Harley Davidsons.

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Jamie rides a Harley Davidson Street Glide that’s hot-rodded.

Brent has a black on black Dodge Challenger with a big block hemi engine.

MH: What would you do if one liter of gasoline would cost 2 dollar (like in Germany)?

Cameron: Ration… LOL! It would be tough but we’d share rides more often before we’d give up our toys.

The alternative for high fuel prices…Haha

Music for pressure relief

MH: Do your main jobs have something to do with music or is music just the necessary balance to let off steam?

Cameron: A bit of both. I work full time in the industry for Live Nation so I’ve been fortunate to work with promoters, bands, sport teams, festivals, etc. It certainly has helped me help navigate Carbellion through success the last 15+ years! The other guys work in different industry’s but maintain a strong passion for the near full time work that goes into the band.

MH: To what extent does music determine your everyday life?

Cameron: It has a lot to do with each of our lives. It means escape and pressure release. It’s the voice and platform for what we’d like to express musically and culturally.

The world is not a peaceful place

MH: Your music stands for heavy biting rock’n roll, which also provides a lot of fun with a boisterous mood! However, the lyrics are often not cheerful nature.

MH: What kind of topics do you deal with in your songs?

Cameron: I’ve written songs with lyrics on a wide variety of topics over the years. Some songs are storytelling which can be funny (ONE NIGHT STAND off THE HORSE LP), sarcastic (SAPPHIRE EYES off of VILLAINS), bitter (EX-CHANGER off of IN DUE TIME EP), vengeful (DARKHORSE off of IN DUE TIME EP), and even subdued rage (LISTEN FOR GHOSTS- new single). Most of the subject material isn’t happy as the world around us isn’t typically a peaceful place lacking conflict that needs resolution. The new LP coming out later this year will cover many of the emotions and topics that are at the forefront of the where things are at today. We aren’t trying to tell anyone how to think or feel but we’d like to inspire listeners to do both.

Crazy Americans

MH: How many shows have you played so far?

Cameron: Too many to count! I stopped tallying the shows accurately years ago. There were over 300 by 2010 so you can imagine how many we might be at now.

MH: Which states in the U.S. have you traveled to?

Cameron: Carbellion has toured in over 20 states throughout the midwest (Minnesota, Iowa, Indiana, etc), the South (Florida, Texas, Alabama, Louisiana, etc), and the West (California, Arizona, New Mexico, etc) for the most part.

MH: Where do the craziest Americans live and how does their craziness express itself?

Cameron: I would say the craziest times have been at home in Wisconsin or in Texas. Texas has always felt like a second home for us for some reason- lol!

CARBELLION kicks ass

Brent

MH: What was the craziest experience at one of your gigs?

Cameron: There are so many! Drunken shenanigans have always been part of the story with Carbellion….

MH: Or are all your gigs crazy?

Brandon

Cameron: Most of our live shows have lead to us having a reputation for being a very rowdy band. We are highly crowd interactive during and after the sets which has helped us make some great friendships while growing our fanbase all across the US. We’ve been known to  share rounds of beers and shots with entire venues! We also don’t tolerate any sh!t from fans who treat other fans poorly. It’s about good times and we aren’t the type of band to let anyone screw that up if you know what I mean.

MH: What about your character traits? How would you describe the band CARBELLION in a short way?

Cameron: That’s tough! I would say bold, outgoing, intense, and passionate with big slabs of heavy riffs.

Cameron

MH: What makes a good concert or a good live band for you?

Cameron: I personally like the reality in band’s performances. When a band can have the same intensity in a club with 25 people as they have at a festival with 10,000 then that is the real deal. I like to see blood, sweat, and rock n‘ roll on the stage.

Concerts as an intense experience

MH: Have you ever left the stage sober?

Cameron: LOL! Yeah, more often than not actually. I don’t want fans to not get the best I have at the time when we are on stage. Now after the shows… that can be a different story!

Brandon

MH: Which drink should not be missing at a concert in any case?

Cameron: Bourbon (lots of good options), Jack Daniels, Tequila (anything goes but Don Julio is a preference), etc. For beer Coors Light, Miller High Life, and Lone Star (when in Texas) are a must have.

Pandemic situation in America

MH: How have you experienced the pandemic period in the U.S. so far?

Cameron: It’s been tough for sure. Fortunately I haven’t been touched with any losses of friends of family like so many others have. It has pushed Carbellion to write a ton of new material with our time not playing shows. That is how we’ve been able to pull a new full length LP together for release later this year.

MH: How do you compensate for these restrictions that prevent almost all fun and partying?

Cameron: It’s been really tough to say the least. People need to be interactive with other people for our mental health. We are tribal throughout history for that reason. Smaller private gatherings with family and friends once things started to take shape in the Summer and Fall of 2020 is how I personally got through it.

MH: What is the current situation in the U.S.A.?

Cameron: It’s opening back up which is great. Between vaccinations being available, herd ammunity, and hospitalizations/fatalities being way down, the comfort level with being around people is getting back to normal fast. Society needs this with all the polarization that exists between people’s different politics, religious beliefs, and cultural differences.

The meaning of freedom

MH: What means „Freedom“ for you?

Cameron: Isn’t „Freedom‘s just another word for nothing left to lose“? LOL, kidding of course quoting a Kris Kristofferson lyric made famous by Janis Joplin. In all seriousness „Freedom“ to me is about choice for oneself so long as it doesn’t directly harm others. The world is so polarized right now with politics becoming religion as a belief system. It’s a culture of against this or that instead of being for this or that.

There is far too much compartmentalizing and categorizing people based on race, religion, sex instead of their quality of character. People can and should have differing thoughts, feelings, and opinions. That is what „Freedom“ allows. It gets tricky when decisions have to be made for large groups or societies. Decisions need to be made for a group based on the positive impact for the highest percentage of the people in that group logically and not emotionally.

That is obviously really difficult when outliers could be left out of the positive affect of a governing decision. „Freedom“ also allows individuals to get into groups or societies with their common goals and aspirations also though. Heavy stuff to think about.

New album this year

MH: Your last EP „In Due Time“ was released 2019. Do you have a new album in the works? What are your plans for future?

Cameron: Yeah, for sure! We are very excited about a new full length LP we’ve been working on writing and now recording during the Covid 19 shutdowns. The songs cover a wide variety of our musical interests. Lyrically this new record will span heavier topics inspired by the social dilemas of the last year as well as some lighter hearted storytelling songs. Shooting for a Fall/Winter 2021 release and soon to be shopping around to some different independent labels to partner with for marketing and distribution. 

MH: What is the first thing that comes to your mind in connection with Europe and Germany in particular?

Cameron: Rock n‘ Roll in all of its glory and variety is alive and well in Europe and Germany! In the US it feels like it has slipped off the mainstream somewhat as far as new rock/metal/punk bands hitting it big. Many bands we know prefer touring in Europe over the US at this point. It is something we’ve been discussing as well. We’ve traditionally toured the Midwest, South, and West areas of the US but have strong relationships with some Scandanavian bands that are pushing to come over. We’d love to visit Germany!

MH: Is there a German band that you like? What other bands are your favorites in general?

Cameron: Between all of us there are some German bands we can call out. DESRUCTION, SODOM, KREATOR, RAMMSTEIN, SCORPIANS, ACCEPT, KMFDM, HELLOWEEN, TANKARD, WARLOCK/Doro Pesch, etc.

As far as other influences I’d includeCLUTCH, DANZIG/MISFITS, CORROSION OF CONFORMITY, KYUSS, METALLICA, ALICE IN CHAINS, ACDC, THE BRONX, HELMET, QOTSA, WASP, etc. This could be a really big list!

Last words from `metal-heads.de´

CARBELLION rock like hell! We’re dealing with straight heavy rock that kicks ass and creates a great mood. There are already several albums from CARBELLION on Bandcamp. The debut album „Villains“ is even for free and all other albums are available for 10 Dollar in a bundle. You really can’t go wrong there. So have a beer, click on the following link and enjoy the music.

https://carbellion.bandcamp.com/music

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Bildquellen

  • CARBELLION In Due Time: CARBELLION
  • CARBELLION Villains: CARBELLION
  • Band-2-: CARBELLION
  • CARBELLION The Horse: CARBELLION
  • Cameron-Victory Vegas Bobber: CARBELLION
  • Brandon-Pick Up: CARBELLION
  • Brandon-Harley Davidson: CARBELLION
  • Jamie-Harley Davidson: CARBELLION
  • DODGE Challenger Big Block Hemi Motor: CARBELLION
  • Brent-Chopper: CARBELLION
  • Brent-The Big Red One: CARBELLION
  • Brent-1-: CARBELLION
  • Brandon Bauer-2-: CARBELLION
  • Cameron-1-: CARBELLION
  • Brandon Bauer-1-: CARBELLION
  • CARBELLION Titel-1-skaliert: Thanks to Pixabay

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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