Daemonesq – Interview zum RAR2022

Daemonesq

Daemonesq und das RAR2022

Auch in diesem Jahr haben wir wieder die Ehre, alle Bands vorab zu interviewen, die auf dem Rage Against Racism 2022 auftreten. Raegina von Daemonesq war so freundlich, mir Rede und Antwort zu stehen.

Die Band

MH: Hi Raegina, danke dass Du dir noch spontan die Zeit nimmst. Für alle die Daemonesq noch nicht kennen…stell Dich und die Band doch bitte mal kurz vor.

RK: Die Band besteht aus fünf Leuten: Corny Rambado (Drums, Songwriting, Produktion), Hell-G (Gitarre), X (Gitarre, Songwriting, Videographie), Asmoth (Bass, Grafikdesign) und mir, Raegina. Wir machen modernen, melodischen Black Metal, der nicht unbedingt Partymusik ist. Die Stücke sind komplex, sorgsam arrangiert und X komponiert wunderschöne, hypnotisierende Riffs dazu. Abgesehen von mir sind alle Mitglieder der Band (semi-)professionelle Musiker mit sehr viel Erfahrung in dem, was sie tun. Ich schätze mich also sehr glücklich, mit diesen Menschen Musik machen zu dürfen.

Das Rage

MH: Das Rage Against Racism findet ja schon bald statt. Nun standet ihr bis vor kurzem eigentlich gar nicht im Lineup….jetzt werdet ihr doch auftreten. Wie kam es dazu?

RK: Es gab in letzter Zeit öfter mal Anfragen, ob wir für Bands einspringen könnten, die wegen Corona kurzfristig ausfallen – so ist es jetzt auch beim Rage Against Racism. Wir freuen uns sehr über diese Chance. Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass die Leute von Harkon bald wieder auf die Beine kommen.

MH: Ihr kommt aus Essen und Umgebung…kennt ihr das Rage eigentlich oder wart ihr in der Vergangenheit vielleicht sogar schon mal als Besucher vor Ort?

RK: Ich hatte in der Vergangenheit schon öfter vor, das Rage zu besuchen – habe es allerdings nie geschafft. Die anderen Bandmitglieder sind mir diesbezüglich einen bis mehrere Schritte voraus.

Die letzten Live Gigs

MH: Wenn man eure Facebookseite überfliegt, dann fällt da sehr schnell auf, dass ihr zuletzt mit ein paar Schwergewichten auf der Bühne standet. Benediction geben im Death Metal immer noch den Ton an und Deserted Fear sind sicherlich eine der bedeutendsten Bands der jüngeren Deutschen Melo Death Geschichte. Wie habt ihr das denn geschafft und stehen schon weitere Auftritte von euch fest?

RK: Bei den beiden Konzerten handelte es sich, wie oben erwähnt, um kurzfristige Anfragen, da die geplanten Bands für den Support wegen Corona ausfielen. Ich denke, wir wurden angefragt, weil wir mit unseren vergangenen Konzerten, und vermutlich auch mit unserer EP, überzeugen könnten. Vielleicht war’s aber auch nur Vitamin B, wer weiß. Jedenfalls haben wir uns sehr geehrt gefühlt und beide Konzerte haben sehr viel Spaß gemacht.

Vielen Dank für das Interview

MH: Ihr habt jetzt eine EP veröffentlicht…gibt es schon Pläne für eine LP?

RK: Das geplante Album ist tatsächlich fast fertig. Der Termin für den Release steht aber leider noch nicht fest. Also: stay tuned!


MH: So, ich will das hier nicht zu lang halten, die Zeit drängt etwas…das letzte Wort gebührt bei uns natürlich Dir 🙂

RK: Rassismus, Sexismus, Ableismus, Klassismus, Homohass, Transfeindlichkeit etc. – alles scheiße. Wir alle sind in diskriminierende soziale Strukturen hineinsozialisiert worden und werden tagtäglich mit Stereotypen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bombardiert. Da rauszukommen erfordert konstante Arbeit und Kritikfähigkeit. Umso wichtiger ist es, dass es Institutionen wie Rage Against Racism gibt, die Aufmerksamkeit für diese Problematik wecken.


Vielen Dank an Raegina für die prompte Bearbeitung meiner Fragen. Die Band findet ihr bei Facebook KLICK.

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Bildquellen

  • Daemonesq-Header: Axel Jusseit

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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